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BeitragVerfasst: 01.02.2008, 21:18 
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Falke hat geschrieben:
Tja, bei mir hat es mal 6 Monate gedauert, bis es geknallt hat. Leider einseitig...

Aber die beste Geschichte hat mir mal der Vater eines Freundes erzählt. So hat dessen Freund seine Frau kennengelernt. Beide waren eines Abends in einer Kneipe gewesen. Stockbesoffen sind sie dann die Treppen zur U-Bahn runtergetorkelt, als sein Freund anfing zu kotzen wie ein Irrer. Kreuz und quer über eine unschuldige Frau, die gerade auf der Rolltreppe entgegenfuhr. Sein Freund entschuldigte sich dafür und ließ sich die Adresse geben, wegen der Bezahlung der Klamotten. Er ein paar Tage später mit 200 DM und einem Strauß Blumen hin und heute sind sie verheiratet und haben zwei Kinder. :lol: :lol:

Also ABs, einfach mal besoffen und wild kotzend Rolltreppe fahren! :lol:


Finde ich cool.

Könnte man als Idee für das nächste AB-Treffen hineinnehmen als Aktion.

Das könnte dann so lauten. :P

„Wer möchte an einem Treffen teilnehmen zwecks Frauen kennen zu lernen. Wir wollen uns dabei in angenehmer Atmosphäre restlos gepflegt zuschütten. -trink- Um später unsere langersehnte Angebetene als Kontaktbrücke mit dem Erbrochenen zu konfrontieren, -kotz- worin Sie keinerlei Ausweichmöglichkeiten haben darf “

Kotzen statt reden heißt die Devise. Packen wir´s an. :lol:

Bis dann

Nova


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BeitragVerfasst: 01.02.2008, 21:19 
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Ich wette, das min. ein Treffer dabei sein wird. Der Rest aber bekommt dermaßen die Fre**e voll... :lol: :lol:

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BeitragVerfasst: 01.02.2008, 21:29 
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Wo wir schon mal beim Alkohol sind. Thema gab es schon mal dazu. Kannte ich auch Paare, die sich regelrecht im Suff, genau wie Du es beschrieben hast, kennen gelernt haben. Irgendwann treffen die sich wieder, natürlich nüchtern, und das erste lockere Gespräch ist garantiert mit den Worten „Ach weißt Du noch den Abend wo wir gemeinsam bla..bla..bla.." beide lachen darüber, und schon sind die mit mal verheiratet.


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BeitragVerfasst: 01.02.2008, 21:48 
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Mit leichter Liebe o.ä. könnte ich nicht so viel anfangen. Würde ich aus "realistischen" Erwägungen wohl auch machen, aber nur unter sehr großer Not (die als AB wohl vorhanden ist).

Son Geschwafel wie, man kann doch am Anfang nicht von Liebe sprechen aber kann sich ja entwickeln etc, das kann ich echt kaum hören. Wobei diese Vorgehensweise wohl von der größten Mehrheit der Beziehungen gestellt wird. Ich sehe da so selten Liebe, auch wenn das immerzu so deklariert wird.
Die meisten Beziehungen bewegen sich doch irgendwo im Rahmen von etwas intensiverer Gemeinschaft und eben Sexualität, Liebesgemeinschaften aber kaum.

Ich möchte auf jeden Fall eine Beziehung in der ich in sie und sie in mich verliebt bin. Ganz einfach. Eine Beziehung mit gegenseitiger großer Sympathie, sexueller Anziehung könnte ich nicht so viel abgewinnen, dann könnte ich auch Freier werden.
Also Liebe/gegenseitiges Verliebt-sein ist da wirklich fast conditio sine qua non bei mir.

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Eisbären müssen nie weinen...


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BeitragVerfasst: 02.02.2008, 12:09 
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Carducci hat geschrieben:
Und wenn ich nicht tüchtig verliebt bin, ist mir die Frau uninteressant.

Tja, ein wenig ticke ich da wie eine Frau... :roll:


Meinst Du, dass Frauen und Männer verschieden ticken?

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BeitragVerfasst: 02.02.2008, 12:14 
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Verliebt sein führt nur zu Problemen. Man sollte die ganze Sache möglichst rational sehen!

(ok ich bin ein nicht minder schwerer Fall auf der gegenseite, ich denke der Mittelweg wäre ideal!)[/quote]

Also selbst wenn rational betrachtet alles am Gegenüber stimmt - und da muss ich Carducci beipflichten - habe ich ein Problem damit, die Beziehung einzugehen. Andersherum fällt es wenn mensch verliebt ist leicht, selbst die unpassendsten Eigenschaften des Gegenübers anzubeten...

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BeitragVerfasst: 02.02.2008, 12:18 
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Betruger hat geschrieben:
Nach dieser Definition war ich noch NIE verliebt! (obwohl ich mittlerweile in meiner zweiten Beziehung bin) Geht das manchen hier auch so? Klar ich hab natürlich im Laufe meines Lebens zu etlichen Mädels starke Sympathie und Begehren empfunden - aber nicht in dem Maß wie klassisch Verliebtsein definiert wird. Vlt liegts an meiner Gefühlskälte wer weiss ...


"Kribbeln im Bauch" würde ich nicht zu wörtlich nehmen - "Begehren" ist aber auf jeden Fall ein Teil von Verliebtsein.

_________________
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BeitragVerfasst: 02.02.2008, 12:26 
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Bamboocha hat geschrieben:
Treetalker find ich ja mal nen genialen Nick. 8)
Vergiss bei deiner Vorstellung - wenn du sie denn mal schreiben solltest - nicht, zu erwähnen wie du darauf kamst.
Oder sags mir jetz gleich. :mrgreen:


Danke, Bamboocha. Der Nick stammt nicht ganz aus meiner eigenen Fantasie, sondern ist von einem meiner Lieblingsmusikstücke inspiriert, nämlich "I Talk To The Trees" von Randy Brecker. Ich mag es aus drei Gründen (die natürlich in der Musik miteinander verwoben sind): 1. Auch ich komme mir manchmal vor als würde ich nur zu den (stummen) Bäumen reden, 2. Das Stück hat eine großartige Melancholie und zeigt großartig auf, dass Melancholie ,im Gegensatz zu Depression, ein wertvoller Gefühlszustand ist und 3. steh ich gerne im Wald bzw. liebe ich Natur und Landschaft.

Was die Vorstellung betrifft: Ist in der Mache. Sowas mache ich lieber gründlich und brauche daher ein bisschen Muße.

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BeitragVerfasst: 02.02.2008, 12:34 
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Ganta hat geschrieben:
Ein erwähnenswerter Punkt ist ja noch, wie sich das Liebesgefühl in einer Beziehung wandeln kann. Meine Ansicht ist folgende:

In einer romantischen Beziehung lässt das brennen mit den Jahren nach und wird zu etwas harmonisch vertrautem.

...

Meine eigene Beziehung ist auch ein ungewöhnliches Beispiel: zuerst war es nur reiner Sex. Nach jetzt mittlerweile 2 Jahren ist es immer vertrauter und harmonischer geworden. Ich denke wir sind fast wie ein altes Ehepaar. Aber: Die berühmten drei Worte fallen bei uns nie!

Und ich finde das entlastend! Vielleicht auch, weil ich mit anderen persönlichen Problemen so zugeschüttet bin, daß ich nicht noch Beziehungsstreß gibt. Und den Vorteil sehe ich darin, daß bei Schwierigkeiten die Gefühle nicht so hoch kochen, weil es beiden nicht so "wichtig" ist. Wir können sozusagen vernünftiger bleiben.

Auf der anderen Seite fehlt(e) dieser Liebesrausch. Wenn ich den nicht von früher schon gekannt hätte wäre mir wahrscheinlich etwas abgegangen. Aber ich bin ein Typ, der Liebe und Sex schon trennen kann. Anderen würde ich so ein Modell auch nicht empfehlen.


Da bin ich mir angesichts der Beispiele aus meinem Umfeld auch sicher, dass die anfängliche Liebe - sofern überhaupt vorhanden - sich in etwas anderes wandelt. Und idealerweise sicher in eine harmonische Vertrautheit. Die "romantische Verliebtheit" scheint sich übrigens durch weniger Kontakt bzw. Fernbeziehungen länger zu halten.

Die "berühmten drei Worte" finde ich sehr überflüssig. Aber die haben auch nicht wirklich was mit Verliebtsein zu tun: Die Nähe, die Poesie die mensch dabei fühlt, würde durch eine so überflüssige Deklaration eher zerstört werden. Jeder merkt, wenn der/die andere in eine/n verliebt ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: "Ich bin einfach nicht verliebt."
BeitragVerfasst: 02.02.2008, 12:50 
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Eine hat geschrieben:
Treetalker hat geschrieben:
Mir haben jedenfalls schon oft Freunde, die von der Misere wissen, "erklärt", dass Liebe auch erst wachsen kann und dass das der Normalfall sei.

Naja, ich weiß nicht so recht. Eine gewisse Ausgangsbasis (in Form von Verliebtsein auf beiden Seiten) sollte aber schon vorhanden sein, finde ich. Sich auf Kompromisse einzulassen bringt im Allgemeinen nicht viel.


Ich könnte es mir anders auch nur sehr schwer vorstellen. Mit Kompromissen tun sich einige Menschen schwer - vor allem wenn es um sowas lebensbestimmendes geht.

Und ich fürchte, das Äußerliche spielt da ganz automatisch auch eine gewisse Rolle - glücklicherweise haben wir da aber alle sehr verschiedene Idealvorstellungen, wie sich leicht feststellen lässt.

Die Frauen in die ich mich verliebt habe, entsprachen oft nicht dem Geschmack von anderen - wobei natürlich unklar ist, inwiefern sich dies auf das Äußerliche bezog. Ich finde auch, Aussehen, Mimik, Gestik, Kleidungsstil, Sprechweise usw. verschmelzen schnell zu einer Gesamtwahrnehmung, die sowohl aus dem Körperlichen als auch dem "inneren Wesen" der Person heraus entsteht. Schüchternheit z.B. lässt sich schnell erkennen und ist - wenn sie "im richtigen Körper" steckt - extrem sexy. Das finden aber offenbar nur wenige Männer und vielleicht noch weniger Frauen. Oder?

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BeitragVerfasst: 02.02.2008, 12:54 
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KASIMIR hat geschrieben:
Ich denke jetzt bin ich soweit. Gibts ne Anleitung wie man dieses "auf Liebe angewiesen sein" wieder los wird? Es scheint ja augenscheinlich der falsche Ansatz gewesen zu sein.

Ich will versuchen meine Familienplanung bis mitte 30 unter Dach und Fach bekommen zu haben. Bis ich hier endlich weg komme dauerts ja wahrscheinlich sowieso so lange.

Wie wird man also dieses verkorkste Liebesdenken wieder los? Wie bekommt man das aus dem Kopf wieder raus?


Ich habe die 30 überschritten und sehe kein Gegenmittel. Zu schön ist das Schöne, selbst wenn es nur ein Schimmer am Horizont ist.

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BeitragVerfasst: 02.02.2008, 12:58 
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Betruger hat geschrieben:
KASIMIR hat geschrieben:
Wie wird man also dieses verkorkste Liebesdenken wieder los? Wie bekommt man das aus dem Kopf wieder raus?


einfach gegen deine Konditionierung / Prägung mit Fakten angehen. Schau dir halt so an wie sich Paare in der Realität unter welchen Umständen finden. Das hat nix mit liebe, sondern mit Sozialwert und Status etc zu tun (und natürlich auf Geilheit beiderseits *g*)


Ähm, also Verliebtsein und Geilheit hängen schon eng zusammen, oder? Mal davon ausgehend, dass Beschützerinstinkt als Urgefühl auch eine Form von Geilheit ist, zumindest. Und wenn ich verliebt war, hatte ich stets das Bedürfnis, die Frau auch zu berühren.

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BeitragVerfasst: 02.02.2008, 13:04 
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Aldhafera hat geschrieben:
Genau, Paare, die sich aufgrund gegenseitiger Sympathie, Verliebtheit oder Liebe zusammenfinden gibt's nicht.

Komisch. Wenn ich mich in meinem Umfeld so umsehe, da finde ich ein extrem breites Spektrum an Gründen, wie zwei zusammen kamen. Das reicht von "es war kein besserer/keine bessere da und ich will nicht allein sein", über "ich wurde schwanger", bis hin zu Prestigevorzeigeobjektmentalitäten (geschlechtsunabhängig), inniger Liebe (manchmal auch, selbst wenn sonst gar nichts passt), "auf einer Wellenlänge sein", reine sexuelle Anziehung, Zweckbindungen (Versorgung/Anti-Einsamkeit/Familienwunsch/etc.), Verliebtheit und natürlich jedwede nur denkbare Mischform.

Genauso habe ich auch an mir selbst erfahren, dass es viele Wege gibt, Zuneigung und Nähe zu jemandem zu empfinden und man nicht unbedingt voraussagen kann, wie sich etwas entwickelt. Ich kenne sowohl Liebe auf den ersten Blick, als auch - wie hieß das nochmal? - eine Casual Sex Beziehung; begründet auf einer sehr engen Freundschaft. Genau wie auch die Entwicklung einer unwahrscheinlich intensiven, tiefen und warmen Liebe im Laufe einer Bekannt-, dann Freundschaft und später Beziehung.


Wohl wahr. Die Wirklichkeit hat keine Kategorien außer denen, die wir, z.B. in dieser Unterhaltung hier, stetig konstruieren. Aber was bleibt uns - außer Schweigen - übrig als das ewige Spiel des Redens ;-).

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BeitragVerfasst: 02.02.2008, 17:08 
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Treetalker hat geschrieben:
"Kribbeln im Bauch" würde ich nicht zu wörtlich nehmen - "Begehren" ist aber auf jeden Fall ein Teil von Verliebtsein.

Kann ich nicht bestätigen. Bei mir fehlte jegliches "Begehren" immer komplett. Sicher, daß das nicht nur der Drang ist, den anderen besitzen zu wollen? Wenn der dabei ist, würde ich sogar unter keinen Umständen von Liebe oder auch nur Verknalltsein sprechen. Ein vergängliches, chemisches Feuerwerk. Hübsch anzusehen, aber mehr auch nicht.

Das Bedürfnis nach körperlicher Nähe sehe ich als unabhängig von irgendwelchen romantischen Gefühlen. Sogar von temporärer Schwärmerei.

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"Die Grenze zwischen einer Freundin und einem Haustier, mit dem man Sex haben kann, scheint fließend zu sein."


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BeitragVerfasst: 02.02.2008, 19:32 
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Wohnort: Köln
NOVA hat geschrieben:
Wo wir schon mal beim Alkohol sind. Thema gab es schon mal dazu. Kannte ich auch Paare, die sich regelrecht im Suff, genau wie Du es beschrieben hast, kennen gelernt haben. Irgendwann treffen die sich wieder, natürlich nüchtern, und das erste lockere Gespräch ist garantiert mit den Worten „Ach weißt Du noch den Abend wo wir gemeinsam bla..bla..bla.." beide lachen darüber, und schon sind die mit mal verheiratet.


Ich weiß ja nicht, was der wohlbekannte Butler James nach Mrs. Sophies retiring noch so zu Wege gebracht hat, aber wenn ich viel getrunken habe, ist ziemlich "tote Hose".

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