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 Betreff des Beitrags: Asoziale Eltern
BeitragVerfasst: 23.12.2010, 13:37 
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Ich frage mich, warum solche Leute Kinder in die Welt setzen, wenn die selber nicht mal ihr eigenes Leben in den Griff kriegen: In meiner Straße lebt eine junge Frau (27) mit ihrem Freund (35) in einer Wohnung, beide arbeitslos. Ich habe nichts gegen Arbeitslose, es kann schließlich jeden erwischen, war ich sogar auch mal, nach meinem Studium. Diese Leute allerdings wollen gar nicht erst nach Arbeit suchen, der Typ säuft nur und verhält sich nicht wie ein Mann mit 35 Jahren sondern eher wie ein 15 Jähriger in der Pubertät, der lieber ständig Party feiert statt sich mal um wichtigere Dinge zu kümmern. Absolute Gossensprache verwenden beide und sie beschimpfen ihre Kinder in aller Öffentlichkeit (sogar im Bus!!) mit Schimpfwörtern wie Arschloch, wobei das noch das harmloseste Wort ist. Die 3 Kinder sind gerade mal zwischen 7 und 2 Jahre alt und fangen auch schon an, solche Wörter zu benutzen.

Zuhause prügeln sich die Eltern gerne mal miteinander, regelmäßig ist Geschrei zu hören und immer wieder jammert sie in der Gegend herum, dass sie nicht mehr könne, aber trotzdem kriecht sie immer wieder zu ihm zurück. Da sage ich mir, das hätte sie sich vorher überlegen müssen, selber schuld. Die Kinder beginnen sich schon genauso zu verhalten, aber was will man auch erwarten, wenn man von solchen "Eltern" "erzogen" wird. Und anstatt dass die Frau sich mal um ihre berufliche Situation kümmert, beschloss sie gleich lieber nochmal ein Kind zu produzieren; das nächste ist nämlich schon im Anmarsch. Mir tut es jetzt schon Leid.

Nachbarn beschweren sich immer wieder über den Lärm, den die Leute veranstalten (teils bis tief in die Nacht, die Kinder sind natürlich auch noch nicht im Bett!), aber das kümmert die gar nicht.
Ich frage mich wirklich, weshalb solche Leute sich fortpflanzen, obwohl ihnen eigentlich alles fehlt, um ihren Kindern eine möglichst schönes und zukunftsfähiges Leben zu ermöglichen. Da packt mich Unverständnis, aber auch Wut.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 23.12.2010, 13:37 




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 Betreff des Beitrags: Re: Asoziale Eltern
BeitragVerfasst: 23.12.2010, 14:10 
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Mir tun die Kinder leid. Die konnten sich ihre Eltern nicht aussuchen und ihr Weg scheint vorprogrammiert. Vom Jungendamt kann man keine Eigeninitiative erwarten, meistens gehen die Sozialarbeiter gerade den schweren Fällen lieber aus dem Weg.

Ich würde hier öfters den Kontakt zur Polizei und Jugendamt empfehlen. Bei Lärm Anzeige erstatten und das Jugendamt auf die Verwahrlosung aufmerksam machen. Wegschauen ist zwar am Einfachsten, damit ist aber das Problem nicht gelöst.

Leider lohnt es sich für solche Familien finanziell eher viele Kinder zu haben. Die Gesellschaft fördert also das "abgehängte Prekariat".


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 Betreff des Beitrags: Re: Asoziale Eltern
BeitragVerfasst: 23.12.2010, 14:22 
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falk hat geschrieben:
Ich würde hier öfters den Kontakt zur Polizei und Jugendamt empfehlen. Bei Lärm Anzeige erstatten und das Jugendamt auf die Verwahrlosung aufmerksam machen.


Methode Blockwart 2.0 ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Asoziale Eltern
BeitragVerfasst: 23.12.2010, 14:28 
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Tiger hat geschrieben:
falk hat geschrieben:
Ich würde hier öfters den Kontakt zur Polizei und Jugendamt empfehlen. Bei Lärm Anzeige erstatten und das Jugendamt auf die Verwahrlosung aufmerksam machen.


Methode Blockwart 2.0 ?


Ja, leider. Besser als hinterher zu sagen: Wir haben von nichts gewusst, wir haben keine Schuld. Es sind schon öfters Kinder verhungert oder tot geprügelt worden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Asoziale Eltern
BeitragVerfasst: 23.12.2010, 14:29 
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Solche Leute kenne ich auch, einfach widerlich. Denen sollte man die Kinder wegnehmen und zur Zwangsarbeit als Straßenkehrer oder Kloputzer verdonnern (also die Eltern natürlich ;) ).

Ich wär ja sowieso dafür, dass man erstmal eine Prüfung bestehen muss bevor man sich fortpflanzen darf.
Reversible Zwangssterilisation bei Geburt, wer die Prüfung (ab 25 Jahren) geschafft hat darf dann genau 2 Kinder machen (ausgenommen Drillinge, etc).
Kann ja nicht angehen, dass man für jeden Scheiss (Autofahren, Hundehaltung, Waffenbesitz) einen Schein braucht, aber für das potentiell allergefährlichste, nämlich das Formen eines neuen Mitgliedes der Gesellschaft, nicht.
Ist natürlich menschenrechtlich gesehen problematisch, würde aber auf lange Sicht viele Probleme, z.B. Übervölkerung, allgemeine Kriminalität, alleinerziehende Elternteile, minderjährige Mütter, unerwünschte Schwangerschaften und Abtreibungen dramatisch reduzieren.
Fehlt nur noch die Technologie und ein Politiker, der genug Eier(stöcke) hat, das vorzuschlagen. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Asoziale Eltern
BeitragVerfasst: 23.12.2010, 14:33 
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einStein hat geschrieben:
Fehlt nur noch die Technologie und ein Politiker, der genug Eier(stöcke) hat, das vorzuschlagen. :mrgreen:


Den Politiker gab es schon. Er war ein Landsmann von dir. Sein Name war Adolf Hitler.


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 Betreff des Beitrags: Re: Asoziale Eltern
BeitragVerfasst: 23.12.2010, 14:34 
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falk hat geschrieben:
einStein hat geschrieben:
Fehlt nur noch die Technologie und ein Politiker, der genug Eier(stöcke) hat, das vorzuschlagen. :mrgreen:


Den Politiker gab es schon. Er war ein Landsmann von dir. Sein Name war Adolf Hitler.

Godwin's Law. You lose. -dito-

Der Vergleich ist absolut unpassend und blanker Hohn für alle Opfer des Naziregimes.

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 Betreff des Beitrags: Re: Asoziale Eltern
BeitragVerfasst: 23.12.2010, 14:40 
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einStein hat geschrieben:
Der Vergleich ist absolut unpassend und blanker Hohn für alle Opfer des Naziregimes.


Dann lies mal das: http://de.wikipedia.org/wiki/Asoziale_(Nationalsozialismus)


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 Betreff des Beitrags: Re: Asoziale Eltern
BeitragVerfasst: 23.12.2010, 14:47 
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Wie ich schon sagte, der Vergleich ist absolut unpassend und blanker Hohn für alle Opfer des Naziregimes.

A) "Asoziale" werden in KZs gebracht.
B) Nur Leute, die geistig und von den finanziellen Mitteln her befähigt sind, dürfen sich vermehren. Das betrifft nicht nur "Asoziale" sondern jeden, der nicht fähig ist, Kinder zu erziehen.
Merkste den Unterschied echt nicht?
A) tötet willkürlich Menschen, B) sorgt dafür, dass Kinder geschützt werden. Oder warum sollten Leute, denen man nichtmal ein Haustier erlauben würde Kinder großziehen dürfen?
Warum sollte jemand, der mehrfach vorbestraft und drogensüchtig ist Kinder großziehen dürfen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Asoziale Eltern
BeitragVerfasst: 23.12.2010, 15:08 
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einStein hat geschrieben:
würde aber auf lange Sicht viele Probleme, z.B. Übervölkerung, allgemeine Kriminalität, alleinerziehende Elternteile, minderjährige Mütter, unerwünschte Schwangerschaften und Abtreibungen dramatisch reduzieren.

Und eine Menge anderer schaffen, die höchstwahrscheinlich noch unerfreulicher sind.
Warum erhoffen sich die Menschen eigentlich immer irgendeine "Lichtgestalt", die ihnen ihre Probleme löst? Die Erfahrung lehrt, dass das regelmäßig nach hinten losgeht.
Moonchild hat geschrieben:
Ich frage mich, warum solche Leute Kinder in die Welt setzen,

Das fragst du dich wirklich? Sie haben etwas,was wir nicht haben: einander und Sex.
Außerdem haben sie wahrscheinlich - wie mancher hier auch - selbst schon eine bschissene Kindheit gehabt und hatten oder haben insgeheim die Hoffnung, es bei ihren Kindern wieder gutmachen zu können. Eine verlorene Hoffnung, weil sie's nicht können. Das aber müssen sie leider erst selbst erfahren bevor sie's glauben, denn dass sie es nicht können, dafür könne sie wiederum zum gehörigen Teil nichts. Und es zu erfahren, ist für jeden Menschen arg bitter.
Eltern vererben ihre Probleme auf die Kinder, in der einen oder anderen Form. Die Eltern, die du jetzt siehst, waren selbst mal hoffnugsfrohe und betrogene Kinder.
Den Kindern eine etwas bessere Chance zu verschaffen, ist die einzige Möglichkeit. Wenn sie so klein sind dann hängen sie noch an ihren Eltern. "Wegnehmen" brächte vermutlich das nächste Trauma.Gut, dass sowas in der Regel behutsamer angegangen wird. Schlecht, dass es für sowas zu wenig Fachpersonal gibt, um sich ausreichend um alle erforderlichen Fälle zu kümmern. Dafür hat's kein Geld, denn das ist ja unproduktiv. Steuern und so... Außerdem würde bei einer ausgeweiteten Kinder- und Jugendfürsorge gleich wieder von den üblichen Verdächtigen "Sozialismus vs Eigenverantwortung" lamentiert. Richtig eingegriffen (und dieses breit befürwortet) wird immer erst, wenn die Betroffenen mal ein paar Euro in die Hand bekommen sollen um die gröbste Not zu lindern: bei Hartz IV. Denn das geht ja nicht, dass irgendjemand einen Cent bekommt und womöglich nicht jede Sekunde seines Lebens mit aller Kraft die Hängematte verlassen will. Dann sind fürs Kontrollieren immer noch ein paar Euro übrig.
Hauptsache, man liegt keinem auf der Tasche. Solange die Kinder nicht aufffällig (= für die Gesellschaft teurer als andere) werden, interessieren sie daher keinen. Willst du den Kindern helfen, musst du den Eltern helfen, und das wäre teuer und sofort stünden alle wieder da und würden sich über die teuren "Schmarotzer" mokieren.
In der Erziehung braucht es halt verständnisvolle Konsequenz. Verständnislose Kompromisslosigkeit macht es nur schlimmer.
einStein hat geschrieben:
A) "Asoziale" werden in KZs gebracht.
B) Nur Leute, die geistig und von den finanziellen Mitteln her befähigt sind, dürfen sich vermehren. Das betrifft nicht nur "Asoziale" sondern jeden, der nicht fähig ist, Kinder zu erziehen.
Merkste den Unterschied echt nicht?

Merkste nicht, dass das Eine strukturell die Konsequenz des anderen ist? Unter B definierst du (mit im übrigen völlig untauglichen Methoden, denn wer will da die "gerechten" oder sogar "akzeptierten" Grenzen ziehen?; und deshalb ist das immer eine ideologische Entscheidung) die Asozialen, die unter A ihrer Menschenrechte beraubt werden.

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-schräg- "Der Typ ist einfach nur Panne" -jubel- sacht Stichelfrankie. Besser is das.


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 Betreff des Beitrags: Re: Asoziale Eltern
BeitragVerfasst: 23.12.2010, 16:05 
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@ Moonchild

hör mir bloß auf mit diesem Thema. Davon kann ich ein Lied singen, wenn man "asozial" jetzt mal im Sinne von "selber nicht mal ihr eigenes Leben in den Griff kriegen" versteht.

Meine lieben Eltern waren zwar nicht arbeitslos (beide brave Beamte), soffen und schlugen sich auch nicht (das hätte mein kriecherischer, schleimiger Stiefvaterpussy sich vor lauter Verlustangst eh nicht getraut) - aber dafür krankt's an allem anderen, was zu einem normalen "das Leben im Griff haben" gehört: soziale Kontakte (ich red gar nicht von Freunden, aber wenigstens n paar lockere Bekannte), ein normal aufgeräumtes Haus, etc.

Du kannst Dir nicht vorstellen, wie oft ich mir diese Frage gestellt habe: "warum solche Leute Kinder in die Welt setzen, wenn die selber nicht mal ihr eigenes Leben in den Griff kriegen".

Boah wenn ich jetzt anfangen würd mich deswegen hier auszukotzen, dann wär ich bis Neujahr am Tippen


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 Betreff des Beitrags: Re: Asoziale Eltern
BeitragVerfasst: 23.12.2010, 16:37 
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Beiträge: 29
Bernd hat geschrieben:
@ Moonchild

hör mir bloß auf mit diesem Thema. Davon kann ich ein Lied singen, wenn man "asozial" jetzt mal im Sinne von "selber nicht mal ihr eigenes Leben in den Griff kriegen" versteht.

Meine lieben Eltern waren zwar nicht arbeitslos (beide brave Beamte), soffen und schlugen sich auch nicht (das hätte mein kriecherischer, schleimiger Stiefvaterpussy sich vor lauter Verlustangst eh nicht getraut) - aber dafür krankt's an allem anderen, was zu einem normalen "das Leben im Griff haben" gehört: soziale Kontakte (ich red gar nicht von Freunden, aber wenigstens n paar lockere Bekannte), ein normal aufgeräumtes Haus, etc.

Du kannst Dir nicht vorstellen, wie oft ich mir diese Frage gestellt habe: "warum solche Leute Kinder in die Welt setzen, wenn die selber nicht mal ihr eigenes Leben in den Griff kriegen".

Boah wenn ich jetzt anfangen würd mich deswegen hier auszukotzen, dann wär ich bis Neujahr am Tippen


Nur zu! ;-)

Es erscheint einem manchmal wirklich so, dass der Lebensinhalt mancher Leute, die als "asozial" gelten, nur darin besteht, viele Kinder in möglichst kurzer Zeitspanne zu produzieren. Hinterher wird dann gejammert, man hätte nie Geld, Kinder wären so teuer und nervlich kommen sie auch fast alle an ihre Grenzen. Mich erschrecken besonders junge Mütter so um die 25 Jahre, die vor 10 Jahren noch echt gut aussahen und durch zwei oder gar 3 Kinder mittlerweile äußerlich den Eindruck machen, schon weit älter als 25 zu sein - eher an die 40! Oft macht sich das dann auch im Körpergewicht bemerkbar, sie gehen auseinander wie Hefeteig. So kaputt sehen diese Frauen teilweise schon aus. Das geht eben einfach an die Gesundheit und ich frage mich, wie man sein Leben nur so leichtsinnig und bewusst selbst zerstören kann. Meistens haben diese Frauen dann noch einen Schläger als Freund/Mann, halten es notgedrungen irgendwie mit ihm aus, selbst wenn sie ihre tägliche Faust ins Gesicht bekommen. So was geht einfach nicht in meinen Kopf!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Asoziale Eltern
BeitragVerfasst: 23.12.2010, 16:42 
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Zitat:
Warum erhoffen sich die Menschen eigentlich immer irgendeine "Lichtgestalt", die ihnen ihre Probleme löst? Die Erfahrung lehrt, dass das regelmäßig nach hinten losgeht.

Weil die Menschheit dumm ist, fertig. Solange der Staat fördert, wird dieses Pack weiter Kinder in die Welt setzen, einfach weil sie es können.
Chinesische 1-Kind-Politik bitte, nur mit 2 Kindern statt 1.

Zitat:
Merkste nicht, dass das Eine strukturell die Konsequenz des anderen ist? Unter B definierst du (mit im übrigen völlig untauglichen Methoden, denn wer will da die "gerechten" oder sogar "akzeptierten" Grenzen ziehen?; und deshalb ist das immer eine ideologische Entscheidung) die Asozialen, die unter A ihrer Menschenrechte beraubt werden.

Menschenrechte sind ein künstliches Konstrukt und nichts unfehlbares. Ich finde nicht, dass es ein Recht auf Kinder geben sollte.
Gibt es ja auch nicht: wenn man unfruchtbar ist darf man auch nicht automatisch adoptieren sondern muss erst eine Vielzahl von Kriterien erfüllen.
Warum muss man nicht die gleichen Kriterien erfüllen, wenn man ein Kind zeugen will? Das ist Diskriminierung allen unfruchtbaren Menschen gegenüber.
Wer die akzeptieren Grenzen ziehen soll? Die Gleichen, die die akzeptierten Grenzen in allen anderen Bereichen gezogen haben. Ist ja nicht so, dass wir hier die totale Anarchie haben und jeder tut was er will.
Es ist eh schon jeder Scheiss in sehr engen Bahnen geregelt, die übrigens auch alle ideologisch sind. Weil nämlich jedes Gesetz und jede Regel ideologisch ist. Auch die Menschenrechte.
Von Natur aus hat keiner irgendwelche Rechte. Rechte muss man sich durch physische Stärke, Intelligenz oder Manipulation erarbeiten, oder man bekommt sie von anderen aus welchem Grund auch immer zugestanden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Asoziale Eltern
BeitragVerfasst: 23.12.2010, 21:00 
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einStein hat geschrieben:
Weil die Menschheit dumm ist, fertig.

Das ist natürlich ein gutes Argument gegen jede Art von Demokratie und Mitsprache. Solange man sich selbst auf der klugen Seite wähnt.
Schad nur, dass sowas in der Regel in Tyrannei endet.
einStein hat geschrieben:
Menschenrechte sind ein künstliches Konstrukt und nichts unfehlbares. Ich finde nicht, dass es ein Recht auf Kinder geben sollte.

Da bist du ja mit den Menschrechten einer Meinung. Ein "Recht auf Kind" taucht in meiner Argumentation auch nicht auf.
einStein hat geschrieben:
Warum muss man nicht die gleichen Kriterien erfüllen, wenn man ein Kind zeugen will? Das ist Diskriminierung allen unfruchtbaren Menschen gegenüber.

Dann will man eben nicht,sondern es passiert eben. Und dann? Zwangsweise notschlachten, das Blag? Wegen behördlich nicht genehmigten Zur-Welt-kommens??
einStein hat geschrieben:
Wer die akzeptieren Grenzen ziehen soll? Die Gleichen, die die akzeptierten Grenzen in allen anderen Bereichen gezogen haben. Ist ja nicht so, dass wir hier die totale Anarchie haben und jeder tut was er will.

Und genau deswegen ziehen sehr unterschiedliche Menschen, die sehr unterschiedlioch legitimiert sind, an sehr unterschiedlichenn Stellen unterschiedliche Grenzen, und manche dürfen sie von Rechts wegen gar nicht berühren, weil dann die Legitimation zunichte wäre. Du beantwortest nichts, du verlagerst nur das Problem. Was du willst, geht nur unter Konsequenzen, die du - wie du schon mehrfach an anderer Stelle erwähntest - auch nicht willst: Diktatur, Unterdrückung, Unfreiheit. Macht für ein paar, die sich einbilden es besser zu wisssen, eine Menge Menschen für ihre Ideale leiden lassen und sich dafür früher oder später eine Revolution einfangen.
Diesen Widerspruch erleb ich bei dir oft. Du willst explizit A nicht. Und beschreibst dann das Ideal eines Buchstaben aus einem spitzen Winkel mit gleich langen Schenkeln, der Ecke oben und einen waagerechten Strich auf halber Höhe. Weil du den Winkel für richtig hältst, und gleichlange Schenkel dir überzeugend vorkommen und das spitze Ende oben ja sinnvoll ist, damit das Ganze besser steht, und eine Stabilisierung in der Mite sollte auch sein. Jedes Teilchen begründet. Aber wehe, man sagt, du wolltest ein A. - Und du willst es vermutlich tatsächlich nicht. Dennoch konstruierst du es dauernd.
Von Natur aus hat keiner irgendwelche Rechte. Rechte muss man sich durch physische Stärke, Intelligenz oder Manipulation erarbeiten, oder man bekommt sie von anderen aus welchem Grund auch immer zugestanden.[/quote]
Ja.Und? Wer hat von Naturrechten geredet?

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 Betreff des Beitrags: Re: Asoziale Eltern
BeitragVerfasst: 23.12.2010, 23:20 
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Robinson hat geschrieben:
einStein hat geschrieben:
A) "Asoziale" werden in KZs gebracht.
B) Nur Leute, die geistig und von den finanziellen Mitteln her befähigt sind, dürfen sich vermehren. Das betrifft nicht nur "Asoziale" sondern jeden, der nicht fähig ist, Kinder zu erziehen.
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Merkste nicht, dass das Eine strukturell die Konsequenz des anderen ist? Unter B definierst du (mit im übrigen völlig untauglichen Methoden, denn wer will da die "gerechten" oder sogar "akzeptierten" Grenzen ziehen?; und deshalb ist das immer eine ideologische Entscheidung) die Asozialen, die unter A ihrer Menschenrechte beraubt werden.

So habe ich das auch gemeint. Danke für die Erleuterung.

einStein hat geschrieben:
falk hat geschrieben:
einStein hat geschrieben:
Fehlt nur noch die Technologie und ein Politiker, der genug Eier(stöcke) hat, das vorzuschlagen. :mrgreen:


Den Politiker gab es schon. Er war ein Landsmann von dir. Sein Name war Adolf Hitler.

Godwin's Law. You lose. -dito-

Der Vergleich ist absolut unpassend und blanker Hohn für alle Opfer des Naziregimes.


Wenn überhaupt, ist der Vergleich nur unpassend weil Hitler nur noch ein Ei hatte. War Hitler nicht auch Vegetarier? :roll:


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