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 Betreff des Beitrags: Auswandern als Lösung/Hilfe/Schritt in die richtg. Richtung?
BeitragVerfasst: 26.01.2008, 13:54 
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Habe heute meine Einwanderungspapiere für die USA erhalten. :D

Außerdem sind heute 2 von 5 bestellten Büchern eingetroffen ("The Game" von Neil Strauss und "The Mystery Method").
(Hinweis an alle ABinen: Nein, ich will kein Macho werden :shock: - aber mit 40 und HC-AB kann ich nicht mehr wählerisch sein was das VonVorneHereinAusschließenOhneEtwasDarüberGelesenZuHaben von Strategieen anbelangt :cry: ).

Außerdem habe ich mir zum x.ten-mal vorgenommen, abzunehmen (130 Kilo/1,90 Meter sind nicht gerade attraktiv :cry: :cry: :cry: :( :( :( ).

Gibt es irgendwelche positiven Erfahrungen beim Thema Auswandern/SichÄndern/BeziehungFinden?

Es ist mir absolut klar, daß ich dort drüben sowohl ähnliche als auch andere Probleme haben werde.

Es ist mir auch klar, daß ich mich erheblich verändern muss (Gewicht, Verhaltensweisen).

Ich habe hier auf den Foren herumgestöbert, der Thread "@Eddi: Frauen in Amerika" klang ja teilweise ganz positiv (selbst wenn man nur leichter auf die Ebene des Small-Talks gelangt, wäre das für mich ein Vorteil).

Zu meiner Vergangenheit:
Bisher hatte ich immer nur dann versucht auszuwandern, wenn ich arbeitslos war (lies: Bewerbungen nach Großbritannien und Irland geschickt).
Dies führte zwar zu ein paar Vorstellungsgesprächen, aber leider nicht zu einer Stelle.

Ich hatte dabei immer irgendwie die Hoffnung, einen Neuanfang wagen zu können.

Ich war noch nie in den USA (hat aber nichts zu sagen; Meine erste Reise nach Großbritannien war zu einem Vorstellungsgespräch und meine erste - und einzige - Reise nach Irland war ebenfalls zu einem Vorstellungsgespräch). Ich würde übermorgen versuchen, mir im März zwei Wochen Urlaub zu nehmen, eine Reise Buchen (Eine Woche New York) und dann meinen Lebenslauf bei Monster veröffentlichen und gleichzeitig anfangen, Bewerbungen zu schreiben. Wenn ich Glück haben sollte, kriege ich ein Vorstellungsgespräch für die Märzwoche, ansonsten wäre das nur eine Erkundungstour und auch notwendig, um das Visum zu aktivieren (erste Einreise muß innerhalb von 6 Monaten erfolgen).

Meine Einstellung ist im Augenblick:
Ich weis, daß eine Veränderung nicht automatisch meine Situation verbessern wird. Aber ich weis auch, daß es keine Verbesserung ohne eine Veränderung geben wird. Und das Worst Case Scenario ist, daß ich hier meinen Job aufgebe, auswandere, scheitere, meine Ersparnisse verbraucht habe und dann ein halbes Jahr vom Arbeitslosengeld leben muss (bis ich einen neuen Job finde).
Wenn ich es nicht versuche, ist das sure-case-scenario daß ich mich den Rest meines Lebens ärgere, es nicht versucht zu haben.

Gruß
Greenhorn


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern als Lösung/Hilfe/Schritt in die richtg. Richt
BeitragVerfasst: 26.01.2008, 13:59 
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Greenhorn hat geschrieben:
Habe heute meine Einwanderungspapiere für die USA erhalten. :D

Außerdem sind heute 2 von 5 bestellten Büchern eingetroffen ("The Game" von Neil Strauss und "The Mystery Method").
(Hinweis an alle ABinen: Nein, ich will kein Macho werden :shock: - aber mit 40 und HC-AB kann ich nicht mehr wählerisch sein was das VonVorneHereinAusschließenOhneEtwasDarüberGelesenZuHaben von Strategieen anbelangt :cry: ).

Außerdem habe ich mir zum x.ten-mal vorgenommen, abzunehmen (130 Kilo/1,90 Meter sind nicht gerade attraktiv :cry: :cry: :cry: :( :( :( ).

Gibt es irgendwelche positiven Erfahrungen beim Thema Auswandern/SichÄndern/BeziehungFinden?

Es ist mir absolut klar, daß ich dort drüben sowohl ähnliche als auch andere Probleme haben werde.

Es ist mir auch klar, daß ich mich erheblich verändern muss (Gewicht, Verhaltensweisen).

Ich habe hier auf den Foren herumgestöbert, der Thread "@Eddi: Frauen in Amerika" klang ja teilweise ganz positiv (selbst wenn man nur leichter auf die Ebene des Small-Talks gelangt, wäre das für mich ein Vorteil).

Zu meiner Vergangenheit:
Bisher hatte ich immer nur dann versucht auszuwandern, wenn ich arbeitslos war (lies: Bewerbungen nach Großbritannien und Irland geschickt).
Dies führte zwar zu ein paar Vorstellungsgesprächen, aber leider nicht zu einer Stelle.

Ich hatte dabei immer irgendwie die Hoffnung, einen Neuanfang wagen zu können.

Ich war noch nie in den USA (hat aber nichts zu sagen; Meine erste Reise nach Großbritannien war zu einem Vorstellungsgespräch und meine erste - und einzige - Reise nach Irland war ebenfalls zu einem Vorstellungsgespräch). Ich würde übermorgen versuchen, mir im März zwei Wochen Urlaub zu nehmen, eine Reise Buchen (Eine Woche New York) und dann meinen Lebenslauf bei Monster veröffentlichen und gleichzeitig anfangen, Bewerbungen zu schreiben. Wenn ich Glück haben sollte, kriege ich ein Vorstellungsgespräch für die Märzwoche, ansonsten wäre das nur eine Erkundungstour und auch notwendig, um das Visum zu aktivieren (erste Einreise muß innerhalb von 6 Monaten erfolgen).

Meine Einstellung ist im Augenblick:
Ich weis, daß eine Veränderung nicht automatisch meine Situation verbessern wird. Aber ich weis auch, daß es keine Verbesserung ohne eine Veränderung geben wird. Und das Worst Case Scenario ist, daß ich hier meinen Job aufgebe, auswandere, scheitere, meine Ersparnisse verbraucht habe und dann ein halbes Jahr vom Arbeitslosengeld leben muss (bis ich einen neuen Job finde).
Wenn ich es nicht versuche, ist das sure-case-scenario daß ich mich den Rest meines Lebens ärgere, es nicht versucht zu haben.

Gruß
Greenhorn

mit dem gewicht fällste in den usa sicher nicht auf!


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BeitragVerfasst: 26.01.2008, 14:05 
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Ich finde das ist eine gute Idee. Vom Auswandern habe ich keinen blassen Schimmer, ist es schwer Einwanderungspapiere für die Staaten zu kriegen?

Ich denke, ich mache das in ein paar Jahren auch mal, auch wenn ich Deutschland wohl vermissen werde. Die USA wären auch eine interessante Option, aber ich habe mich irgendwie in Osteuropa verliebt.

Erfahrungen im Sich ändern - also substantiell versteht sich - habe ich nicht, nur im Versuchen sich zu ändern. Aber dass das eher schwer bis kaum möglich ist muss glaube ich gar nicht erwähnt werden.

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BeitragVerfasst: 26.01.2008, 15:03 
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denke auch dass es generell ein schritt in die richtige richtung ist in ein anderes umfeld zu kommen und so von außen eine änderung innen herbeizuführen! viel glück in den usa!

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ach was


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BeitragVerfasst: 26.01.2008, 15:20 
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exlamento hat geschrieben:
Ich finde das ist eine gute Idee. Vom Auswandern habe ich keinen blassen Schimmer, ist es schwer Einwanderungspapiere für die Staaten zu kriegen?


OK, das ist jetzt etwas Off-topic:

Um ehrlich zu sein:
Ich hatte mehr Glück als Verstand :oops: : Ich habe in der Greencard-Lotterie gewonnen.
Voraussetzung (IIRC): 12 Jahre Schulbesuch oder etwas weniger Schuljahre, dafür aber ein paar Jahre Berufserfahrung in einem bestimmten Beruf (innerhalb der letzten Jahre).
Lies:
Abitur=>Teilnahmeberechtigt
Hauptschulabschluss und die letzten Jahre als Lagerarbeiter gearbeitet = "Lagerist" => (wahrscheinlich) Teilnahmeberechtigt.
Haupschulabbrecher, die letzten Jahre Hartz IV =>Nicht Teilnahmeberechtigt.

Dann muss man entweder
- Ein Arbeitsangebot eines US-Arbeitgeber vorlegen
oder
- Finanzielle Reserven vorweisen, so daß man ein paar Monate überleben kann, um dort einen Job zu finden.
Kein fester Wert, aber wenn man 10 000 Euro vorweisen kann, ist man im grünen Bereich.

10 Millionen Teilnehmer, 100 000 werden selektiert, 55000 erhalten eine Greencard => Wenn man gewonnen hat, beträgt die Chance, eine Karte zu erhalten ca. 55 %.

De facto liegt die Chance höher:
Ob die Voraussetzungen erfüllt sind, wird erst *nach* der Auslosung festgestellt.
Dann gibt es leute, die Ausgelost werden, dann aber kalte Füße bekommen und den Zentner Unterlagen, die ich im März 2007 bekommen habe, einfach nicht zurückschicken. (Man muß seine Ausbildung(en) und Berufserfahrungen zu Papier bringen; Man muß bestätigen, kein Terrorist zu sein, in den USA nicht keine Prostitutuion oder Zuhälterei oder Drogenhandel betreiben zu wollen, nicht den Präsidenten zu ermorden, kein Nationalsozialistisches oder Kommunistisches Regime in den USA implementieren zu wollen, kein Ex-US-Bürger zu sein, der seine Staatsbürgerschaft verloren hat, weil er sich in Kriegszeiten vor dem Wehrdienst durch Flucht ins Ausland gedrückt hat, kein........)
Klingt im ersten Moment lustig, hat aber einen ernsten Hintergrund:
Wer beim Einwanderungs- oder später beim Einbürgerungsprozess lügt, dem kann später die Greencard oder sogar die Staatsbürgerschaft wieder aberkannt werden.
Arthur Rudolf (Chefkonstrukteur der Mondrakete) wurde in den 80er Jahren wieder ausgebürgert und mussste nach Deutschland zurückkehren.

Ich hatte im Oktober 2007 meinen Termin beim US-Konsulat in Frankfurt. Der Termin selber war kein Problem (habe allerdings noch nie derartige Sicherheitskontrollen erlebt), aber die anschließende ärztliche Untersucheung war....problematisch.
Übergewicht, Bluthochdruck, Chronische Bronchities.
Dann kamen Fragen, die jeder "durchschnittliche" Kandidat mit "Nein" beantwortet.
- Haben Sie jemals einen Selbstmordversuch unternommen? ("Ja")
- Waren Sie jemals in stationärer psychiatischer Behandlung? ("Ja, allerdings nur 2 Wochen in einer offnen Anstalt direkt nach dem Selbstmordversuch")
- Haben Sie jemals Psychpharmaka genommen? ("Ja")

Ich befürchtete, daß die gesamte Kombination dieser gesundheitlichen Probleme zum Ausschluss hätte führen können. Allerdings liebt mein Selbstmordversuch schon über 16 Jahre zurück, und ich hatte ein relativ harmloses Psychopharmaka (Zoloft) genommen.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Falls Du in die USA auswandern willst, solltest Du sofort damit anfangen, an der jährlichen Greencard-Lotterie teilzunehmen (sofern Du die Kriterien erfüllst - das sollte aber der Fall sein). Besser nicht über eine Agentur (kostet nur Geld), sondern direkt. Geht online via internet. Alles, was Du beschaffen musst, ist ein digitales Passbild.

Alternativ:
H1 visa. Du musst einen Arbeitgeber finden, der Dich haben will. Dieser AG muss dann nachweisen, daß er keinen US-Amerikaner oder Greencard-Immigranten finden kann, der diese Stelle ausfüllen kann. Sehr schwierig, und Du bist an Deinen AG gebunden. Wechsel zu einem anderen AG nur möglich, wenn dieser ebenfalls nachweisen kann, das er keinen US-Bürger oder Greencard-Besitzer finden kann.

Alternativ:
Investor. Du investierst eine größere Geldsumme, schaffst Arbeitsplätze (10 oder so).

Alternativ:
Familienzusammenführung. Wenn Du also einen US Bruder/Schwester e.t.c. hast. Oder falls Dein Ehepartner ein USBürger ist (dürfte auf einem deutschsprachigen AB-Forum nur auf eine SEHR KLEINE Minderheit zutreffen :wink: ).

Dann gibt es noch Sonderreglungen für religiöse (z.B. Du wirst vom Papst zum Bischof in den USA ernannt), kulturelle (Du bist ein begehrter Schauspieler), sportliche (Du wirst wahrscheinlich bei den nächsten olympischen Spielen Gold für die USA holen) und andere Ausnahmen.

Nun ist es so, daß eine Teilnahme an der Lotterie keinerlei negative Auswirkungen auf Deine Chancen hat, über einen der anderen Wege (H1-Visa e.t.c.) hineinzukommen. Es ist sogar selbst dann sinnvoll, an der Lotterie Teilzunehmen, wenn man (über H1-Visum) in den USA arbeitet und lebt. Ich würde also an Deiner Stelle sofort anfangen, an der Lotterie teilzunehmen. Kosten treten erst auf, wenn man gewonnen hat und Dokumente besorgen muß und eine ordentliche Gebühr beim US-Konsulat bezahlen muss (über 700 Dollar).

Wenn Du "um jeden Preis" auswandern willst, würden sich alternativ Irland und Großbritannien anbieten:
Wenn Du EU-Bürger bist, kannst Du dort sofort dort wohnen und arbeiten (daher hatte ich mich in der Vergangenheit, wenn ich arbeitslos war, dort auch sofort beworben).
Nachteil (im Gegensatz zu inländischen Bewerbungen):
Der Arbeitgeber zahlt in der Regel keine Anreisekosten, das Arbeitsamt ebenfalls nicht.
Selbst wenn die USA Dein eigentliches Ziel sind:
Ich habe drei persönliche Vorstellungsgespräche in Großbritannien und Irland hinter mir, ein Englisches Vorstellungsgepräch in Deutschland (führte zu meinem jetzigen Job) und *diverse* englischsprachige Telefonate mit Britischen/Irischen Agenturen und Arbeitgebern - ich denke, daß mir dieses Training bei der Stellensuche in den USA (sowohl von Deutschland aus als auch vor Ort) helfen wird.

Gruß
Greenhorn


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BeitragVerfasst: 26.01.2008, 15:47 
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Hi Greenhorn,

ich hatte auch schon mehrmals bei der Greencard-Lotterie mitgemacht.
Ich habe dann ausgesetzt, da ich im Moment nicht so gut auf die Amis zu sprechen bin.

Greenhorn hat geschrieben:
...nicht den Präsidenten zu ermorden


Ich wüßte nicht, ob ich die Frage wirklich mit nein beantworten könnte! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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NorthernLights hat geschrieben:
Hi Greenhorn,

ich hatte auch schon mehrmals bei der Greencard-Lotterie mitgemacht.
Ich habe dann ausgesetzt, da ich im Moment nicht so gut auf die Amis zu sprechen bin.


Das halte ich für einen Fehler. Die Greencard ist etwas langfristiges, wegen einiger Punkte in der aktuellen Politik würde ich deswegen nicht die Teilnahme aussetzen.
1% Gewinnchance pro Jahr => Man sollte (meiner Meinung nach) konstant teilnehmen, um eine realistische Chance zu haben.

Just my 0.02 Euro,
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NorthernLights hat geschrieben:
Hi Greenhorn,

ich hatte auch schon mehrmals bei der Greencard-Lotterie mitgemacht.
Ich habe dann ausgesetzt, da ich im Moment nicht so gut auf die Amis zu sprechen bin.

Greenhorn hat geschrieben:
...nicht den Präsidenten zu ermorden


Ich wüßte nicht, ob ich die Frage wirklich mit nein beantworten könnte! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Bush verdient es ermordet zu werden! Aber abgesehen davon, wer bitte mag wirklich in das Mekka des Kapitalismus auswandern? hey, da hat man keine 30 tage urlaub, keinen kündigungsschutz! sorry aber wer das will ist für mich krank. oder karrieregeil, was dasselbe ist!


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Greenhorn hat geschrieben:
Das halte ich für einen Fehler. Die Greencard ist etwas langfristiges, wegen einiger Punkte in der aktuellen Politik würde ich deswegen nicht die Teilnahme aussetzen.


Ja, das stimmt wohl. Die Tage von Bush sind eh gezählt. Den letzten Termin habe ich verschlafen und ich konnte auch nicht so schnell ein digitales Passbild besorgen. Hast Du das Foto machen lassen?

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Greenhorn hat geschrieben:
NorthernLights hat geschrieben:
Hi Greenhorn,

ich hatte auch schon mehrmals bei der Greencard-Lotterie mitgemacht.
Ich habe dann ausgesetzt, da ich im Moment nicht so gut auf die Amis zu sprechen bin.


Das halte ich für einen Fehler. Die Greencard ist etwas langfristiges, wegen einiger Punkte in der aktuellen Politik würde ich deswegen nicht die Teilnahme aussetzen.
1% Gewinnchance pro Jahr => Man sollte (meiner Meinung nach) konstant teilnehmen, um eine realistische Chance zu haben.

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Gewinn? Wirst du wirklich arbeiten bis zum Abwinken? Auf alle sozialen Sicherungen verzichten? Na dann tschüß!


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NorthernLights hat geschrieben:
Hast Du das Foto machen lassen?


Für die Teilnahme an der Lotterie:
Ich habe in der Regel immer ein aktuelles Bewerbungsfoto von mir. Und einer meiner Freunde (ehemaliger Studienkollege) hat einen Scanner => Kein Problem.

Die Kriterien beim Foto für den Termin im Konsulat sind etwas härter (weißer Hintergrund), so daß ich mir das beim Fotographen habe machen lassen.

Gruß
Greenhorn


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frankie hat geschrieben:
Bush verdient es ermordet zu werden! Aber abgesehen davon, wer bitte mag wirklich in das Mekka des Kapitalismus auswandern? hey, da hat man keine 30 tage urlaub, keinen kündigungsschutz! sorry aber wer das will ist für mich krank. oder karrieregeil, was dasselbe ist!


frankie hat geschrieben:
Gewinn? Wirst du wirklich arbeiten bis zum Abwinken? Auf alle sozialen Sicherungen verzichten? Na dann tschüß!


Ich persönlich bin mit Äußerungen, wen ich ermorden würde, etwas vorsichtiger. Ich hätte bei der 2000er-Wahl wohl eher für Gore gestimmt. Deswegen würde ich aber den Gegenkandidaten nicht ermorden.

Keine 30 Tage Urlaub? Und hier? Auf dem Papier: Bei mir 28. Ansonsten habe ich noch 19 Tage Resturlaub aus dem Jahre 2007. Meiner Erfahrung nach wird der absurd hohe Urlaub in D solange vor sich her geschoben, bis man gekündigt wird oder bis er ausbezahlt wird.

Keinen Kündigungsschutz? Und hier? Wenn man Gewerkschaftsbonze ist (lies: In einem größerem Unternehmen arbeitet) oder sonstwie klagefreudig ist, kann man eine Abfindung erhalten/erklagen. Das ist aber auch alles.

Sozialsystem? Hier? Ich war von Oktober 2006 bis (einschließlich) Februar 2007 arbeitslos. Vorher 5 Jahre für einen Arbeitgeber hier in Dortmund gearbeitet. Davor (ohne Arbeitslosigkeit dazwischen) über 2 1/2 Jahre für einen anderen AG. Auch davor niemals Arbeitslosengeld bekommen.
Selbst, wenn ich ein Jahr arbeitslos gewesen wäre, hätte ich das Geld, was ich dem Arbeitsamt in den Rachen stopfen musste, nicht zurückbekommen (und nach einem Jahr gibt es dann Hartz IV).
Denk bitte darüber nach:
Wir werden gezwungen, in eine "Versicherung" einzuzahlen, und im Schadensfall (Arbeitslosigkeit) bekommen wir nur einen Teil dessen, was wir eingezahlt haben, wieder heraus.
Dafür werden wir vom Arbeitsamt drangsaliert. "Wieso sind Sie bei den drei Stellen, die wir Ihnen vorgeschlagen haben, nicht vorstellig geworden?"
Und das, nachdem ich bereits schriftlich darauf hingewiesen hatte, daß die Stellenbeschreibungen in keiner Weise mit meinem Profil übereinstimmt. (Gesucht waren Projektleiter mit mindestens 5 Jahren Erfahrung als Projektleiter, ich habe aber 0 Jahre Erfahrungen - und das war bei weitem nicht die einzige "Abweichung").
Insgesamt habe ich 5 Stellenvorschläge bekommen. 4 davon waren nicht brauchbar, bei nummer 5 musste ich den Mitarbeitern des Artbeitsamtes den grundlegenden Unterschied zwischen einer "Stellenanzeige" und einer "Einladung zu einem Tag der offenen Tür" erklären.
In dieser Zeit hatte ich mehr als 200 Bewerbungen in Eigeninitiative geschrieben, bin 2 mal nach London und einmal nach Dublin geflogen (auf eigene Kosten) und habe am Ende eine Stelle gefunden, zu der ich 2 Stunden (einfache Fahrt) pendeln muss.
Mit unseren Arbeitslosenbeiträgen finanzieren wir
- den Wahlkampf der jeweils herrschenden Partei (indem auf unsere Kosten Maßnahmen finanziert werden, in die dann Arbeitslose gesteckt werden, die dann nicht mehr in der Statistik auftauchen)
- die Unfähigkeit des Arbeitsamtes (wie viele Millionen für Beraterverträge? Hier kommt ein Tipp von mir, und das kostenlos: Verwendet eure Vermittler nach Fachgebieten. Einer für Informatiker, einer für BWLer,..... und nicht einer für Namen, die mit "Aa-Ag" anfangen, einer für "Ah-Ba",.......)
- Ineffizienz. (Habe eine Fahrkarte zu einem Vorstellungsgespräch beantragt. Bekam diese auch - eine ICE-Karte ohne Zugbindung. Hallo? Bei drei Tagen im Voraus mit Zugbindung kriege ich die für....)
- Und, als Special hier in Dortmund: Für die Spielsucht der Mitarbeiter (fiel aber relativ schnell auf, der Fall wurde bereits nach 100 000 veruntreuten Euros aufgedeckt).

Wenn wir das Arbeitsamt abschaffen würden,
- hätten die Arbeitslosen mehr Geld in der Tasche
- könnten dieses auch effizient für die Stellensuche verwenden (jedenfalls effizienter als das Arbeitsamt das tut)
- hätten mehr Zeit für die Arbeitssuche, da sie nicht sinnlose Termine auf dem Arbeitsamt wahrnehmen müssten => sie würden etwas schneller Arbeit finden

Rentenversicherung? Schmeisst mich raus - ich verzichte dankend und lege mein Geld selber an. Geht nicht, weil Politiker in den 50ern über den Generationenvertrag mit Wohlstand Wählerstimmen gekauft haben.

Krankenversicherung: Ja, das sehe ich als ein Problem an. Wird sich aber möglicherweise in den kommenden Jahren ändern.

Arbeiten bis zum Umfallen? Ich verlasse meine Wohnung um 05 Uhr 40 und komme in der Regel gegen kurz vor 20 Uhr wieder nach hause. Das kann ich in den USA auch kriegen - nur darf ich dann einen nennenswerten Teil meines Einkommens behalten.

Sozialstaat?

Nein, danke. (Jedenfalls nicht nach BRD-Modell)

Euer erzkapitalistisches, karrieregeiles und krankes Greenhorn, welches hofft, bald zum kapitalistischen Mekka zu pilgern.


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BeitragVerfasst: 26.01.2008, 19:36 
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Alter: 42
KASIMIR hat geschrieben:
Greenhorn hat geschrieben:
... ...


Super! Viel Erfolg und halt uns auf dem Laufenden! :D

p.s.Warum ausgerechnet die USA? Das wäre eines der letzten Länder in denen ich leben wollte.


Der Unterschied zwischen den Republikanern und den Demokraten in den USA ist doch der gleiche wie zwischen der SPD und der CDU hier. Nämlich keiner. Demokraten und SPD verbreiten doch nur die angenehmern Lügen. (Ich wäre bereit meine Meinung über die SPD zu ändern wenn die Ypsilanti in Hessen wirklich die Studiengebühren abschafft, damit den Anfang für die BRD macht und ich hier in NRW auchnoch was davon hab. Solange ich sowas nicht sehe und sich Gerhard Schröder noch ungestrafft in unserem Land aufhalten darf halte ich die SPD für die größeren Lügner und Populisten.)


Ich stimme Dir teilweise zu. Und wenn man Studiengebühren zahlen muss, dann will ich aber im Gegenzug auch niedrige Steuern/Sozialabgaben haben.
Deswegen erscheinen mir die USA attraktiv zu sein....

Aber bei den Republikanern und Demokraten sehe ich schon einige Unterschiede - so wollen Teile der Demokraten eine allgemeine Krnakenversicherung.

Bei CDU und SPD...nun ja.
Letzer Bundestagswahlkampf:
CDU: 2 % Mehrwertsteuererhöhung.
SPD: Keine Mehrwertsteuererhöhung
CDU+SPD=3% Mehrwertsteuererhöhung.

Verarschen kann ich mich auch selber.

Gruß
Greenhorn


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BeitragVerfasst: 26.01.2008, 21:13 
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Ich bin...: vergeben
Greenhorn hat geschrieben:
frankie hat geschrieben:
Bush verdient es ermordet zu werden! Aber abgesehen davon, wer bitte mag wirklich in das Mekka des Kapitalismus auswandern? hey, da hat man keine 30 tage urlaub, keinen kündigungsschutz! sorry aber wer das will ist für mich krank. oder karrieregeil, was dasselbe ist!


frankie hat geschrieben:
Gewinn? Wirst du wirklich arbeiten bis zum Abwinken? Auf alle sozialen Sicherungen verzichten? Na dann tschüß!


Ich persönlich bin mit Äußerungen, wen ich ermorden würde, etwas vorsichtiger. Ich hätte bei der 2000er-Wahl wohl eher für Gore gestimmt. Deswegen würde ich aber den Gegenkandidaten nicht ermorden.

Würde ich auch nicht, ich wäre aber froh wenn es ein anderer getan hätte!
Zitat:


Keine 30 Tage Urlaub? Und hier? Auf dem Papier: Bei mir 28. Ansonsten habe ich noch 19 Tage Resturlaub aus dem Jahre 2007. Meiner Erfahrung nach wird der absurd hohe Urlaub in D solange vor sich her geschoben, bis man gekündigt wird oder bis er ausbezahlt wird.

Oder man nimmt ihn. Ich schieb zu meinen 30 Tagen auch immer ca 20 Tage Urlaub vor mir her (aus dem Jahr in dem ich lange krank war). Ich finde das ausgesprochen beruhigend.
Zitat:


Keinen Kündigungsschutz? Und hier? Wenn man Gewerkschaftsbonze ist (lies: In einem größerem Unternehmen arbeitet) oder sonstwie klagefreudig ist, kann man eine Abfindung erhalten/erklagen. Das ist aber auch alles.

Du warst nicht im ÖD :lol:
Zitat:


Sozialsystem? Hier? Ich war von Oktober 2006 bis (einschließlich) Februar 2007 arbeitslos. Vorher 5 Jahre für einen Arbeitgeber hier in Dortmund gearbeitet. Davor (ohne Arbeitslosigkeit dazwischen) über 2 1/2 Jahre für einen anderen AG. Auch davor niemals Arbeitslosengeld bekommen.
Selbst, wenn ich ein Jahr arbeitslos gewesen wäre, hätte ich das Geld, was ich dem Arbeitsamt in den Rachen stopfen musste, nicht zurückbekommen (und nach einem Jahr gibt es dann Hartz IV).
Denk bitte darüber nach:
Wir werden gezwungen, in eine "Versicherung" einzuzahlen, und im Schadensfall (Arbeitslosigkeit) bekommen wir nur einen Teil dessen, was wir eingezahlt haben, wieder heraus.
Dafür werden wir vom Arbeitsamt drangsaliert. "Wieso sind Sie bei den drei Stellen, die wir Ihnen vorgeschlagen haben, nicht vorstellig geworden?"
Und das, nachdem ich bereits schriftlich darauf hingewiesen hatte, daß die Stellenbeschreibungen in keiner Weise mit meinem Profil übereinstimmt. (Gesucht waren Projektleiter mit mindestens 5 Jahren Erfahrung als Projektleiter, ich habe aber 0 Jahre Erfahrungen - und das war bei weitem nicht die einzige "Abweichung").
Insgesamt habe ich 5 Stellenvorschläge bekommen. 4 davon waren nicht brauchbar, bei nummer 5 musste ich den Mitarbeitern des Artbeitsamtes den grundlegenden Unterschied zwischen einer "Stellenanzeige" und einer "Einladung zu einem Tag der offenen Tür" erklären.
In dieser Zeit hatte ich mehr als 200 Bewerbungen in Eigeninitiative geschrieben, bin 2 mal nach London und einmal nach Dublin geflogen (auf eigene Kosten) und habe am Ende eine Stelle gefunden, zu der ich 2 Stunden (einfache Fahrt) pendeln muss.
Mit unseren Arbeitslosenbeiträgen finanzieren wir
- den Wahlkampf der jeweils herrschenden Partei (indem auf unsere Kosten Maßnahmen finanziert werden, in die dann Arbeitslose gesteckt werden, die dann nicht mehr in der Statistik auftauchen)
- die Unfähigkeit des Arbeitsamtes (wie viele Millionen für Beraterverträge? Hier kommt ein Tipp von mir, und das kostenlos: Verwendet eure Vermittler nach Fachgebieten. Einer für Informatiker, einer für BWLer,..... und nicht einer für Namen, die mit "Aa-Ag" anfangen, einer für "Ah-Ba",.......)
- Ineffizienz. (Habe eine Fahrkarte zu einem Vorstellungsgespräch beantragt. Bekam diese auch - eine ICE-Karte ohne Zugbindung. Hallo? Bei drei Tagen im Voraus mit Zugbindung kriege ich die für....)
- Und, als Special hier in Dortmund: Für die Spielsucht der Mitarbeiter (fiel aber relativ schnell auf, der Fall wurde bereits nach 100 000 veruntreuten Euros aufgedeckt).

Wenn wir das Arbeitsamt abschaffen würden,
- hätten die Arbeitslosen mehr Geld in der Tasche
- könnten dieses auch effizient für die Stellensuche verwenden (jedenfalls effizienter als das Arbeitsamt das tut)
- hätten mehr Zeit für die Arbeitssuche, da sie nicht sinnlose Termine auf dem Arbeitsamt wahrnehmen müssten => sie würden etwas schneller Arbeit finden

Rentenversicherung? Schmeisst mich raus - ich verzichte dankend und lege mein Geld selber an. Geht nicht, weil Politiker in den 50ern über den Generationenvertrag mit Wohlstand Wählerstimmen gekauft haben.

Krankenversicherung: Ja, das sehe ich als ein Problem an. Wird sich aber möglicherweise in den kommenden Jahren ändern.

Arbeiten bis zum Umfallen? Ich verlasse meine Wohnung um 05 Uhr 40 und komme in der Regel gegen kurz vor 20 Uhr wieder nach hause. Das kann ich in den USA auch kriegen - nur darf ich dann einen nennenswerten Teil meines Einkommens behalten.

Sozialstaat?

Nein, danke. (Jedenfalls nicht nach BRD-Modell)

Euer erzkapitalistisches, karrieregeiles und krankes Greenhorn, welches hofft, bald zum kapitalistischen Mekka zu pilgern.


Es geht darum dass in den USA jeder Arbeitgeber nach dem Motto hire and fire agieren kann. Hier geht das zum Glück nicht, siehe Nokia, diese Schweine gehören gefedert und geteert! Aber das ist auch logische Konsequenz weil Dritte-Welt-Staaten wie Rumänien in die EU aufgenommen wurden. Die EU hätte das bleiben sollen was sie früher war, eine Gemeinschaft der Reichen.


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BeitragVerfasst: 26.01.2008, 21:50 
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Also als männlicher AB, der nicht total anspruchslos ist, würde ich wegen der Frauen jedenfalls nicht nach GB auswandern. Prollig in bauchfreien Tops trotz Rettungsringen, in Klamottendingen total schmerzbefreit.


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