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BeitragVerfasst: 06.11.2011, 01:28 
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Ich glaube endlich verstanden zu haben, was der Grund für unser AB Dasein ist. Nur Logik und Schulwissen zum Thema Populationsbiologie. Mehr braucht man nicht.

Ich fange einfach mal an. Männer und Frauen, wir bilden eine Population, deren großes Ziel im Grunde genommen die Fortpflanzung ist (das ist der Standpunkt der Evolution). Dafür sind unter anderem zwei Bestandteile nötig: das Sperma eines Mannes und eine passende Eizelle einer Frau. Es wird schnell klar, dass in der besagten Population der erste Bestandteil in unvorstellbarem Überschuss vorliegt. Ein Mann kann, wenn ich mich noch an den Bio Unterricht richtig erinnere, Größenordnungsmäßig 1e7 bis 1e8 Zellen produzieren und das innerhalb von Tagen. Klar, sterben die meisten Zellen im Körper einer Frau ab, doch die Tatsache bleibt: Frauen sind wertvoller, als Männer, da ihre Ressourcen sehr begrenzt sind (nach dem zweiten Weltkrieg sind dutzende Millionen Männer ums Leben gekommen und trotzdem sind wir nicht ausgestorben, die Bevölkerung ist sogar schneller gestiegen als sonst).

Zur Fortpflanzung gehört auch genetische Anpassung an die sich ständig veränderten klimatologischen Bedingungen. Nach Darvin erfolgt die Anpassung durch zufällige Mutationen. Da Frauen aber wertvoller sind, als Männer, ist es nicht erlaubt an ihrem Genom herumzufummeln. Dafür sind Männer da. Wenn einer (oder sogar die meisten) stirbt, ist das gar kein großes Problem. Und damit der Prozess noch schneller läuft ist es sinnvoll (in der Natur ist alles sinnvoll, was effektiv ist), dass mehr Männer als Frauen geboren werden, da dadurch die Wahrscheinlichkeit für eine passende Mutation ansteigt.

Doch das ist nur Theorie. Gibt es experimentelle Beweise? Ja. Ich will hier nicht mit wissenschaftlichen Artickeln um sich herumwerfen, poste einfach ein Link auf Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Altersstruktur Die Männerpopulation ist in fast allen fortpflanzungsrelevanten Altersgruppen (20-50) größer.

Welche Schlüssfolgerungen habe ich aus dieser Logik gezogen?

Naja. Ich habe mehrere Vorstellungen hier gelesen. Die meisten Usern sind

a. Gut ausgebildet
b. Sehen Durchschnittlich aus
c. Haben keinerlei schwere psychische Probleme
d. Erwerbstätig

Eigentlich ist da alles in Ordnung. Insbesondere, weil diejenige, die ich kenne und die schon verlobt/verheiratet sind, weder super mega aussehend noch in irgendeiner anderen Beziehung uns gegenüber ausgezeichnet sind. Wir sind ganz normale durchschnittliche Menschen. Doch warum single? Einfach, weil es mehr JUNGE Männer gibt, als JUNGE Frauen. Sehen sie sich die Bevölkerungsstruktur auf der o.g. Wikiseite an. Die Grafiken sind meistens asymmetrisch. Der Männerüberschuss herrscht bis zum Alter von etwa 50 Jahren. Alles, was danach kommt ist nicht mehr relevant, da nicht (richtig) Fortpflanzungsfähig.

Ich habe oben nicht umsonst das Wort "jung" großgeschrieben. Die meisten Studien belegen, dass es mehr Frauen gibt, als Männer und dass daher jeder Mann mühelos eine Partnerin finden kann. Das stimmt ja auch, denn Frauen leben länger und es daher mehr Omas als Opas gibt. Aber mal ehrlich. Will jemand eine alte Oma heiraten? Nö. Ich nicht. Bleib lieber AB.

In diesem Kontext lässt sich das für Akademiker eher typische AB Dasein erklären. Der Grund ist: Zeit. Man muss schnell handeln um eine Partnerin zu finden (die Aussage gehört dem Nobelpreisträger Lev Landau). Schule, Studium, Doktorarbeit - alles nur Ablenkung. Was machen die meisten guten Studenten? Ich saß die ganze Zeit zuhause und las irgendwelchen Scheiß. Klar, war das interessant und so, aber während ich zuhause saß hat irgendein Arschloch meine potenzielle Partnerin verführt.

Freue mich auf Kommentare.

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 06.11.2011, 01:28 




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BeitragVerfasst: 06.11.2011, 12:14 
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Anton hat geschrieben:
Was machen die meisten guten Studenten? Ich saß die ganze Zeit zuhause und las irgendwelchen Scheiß. Klar, war das interessant und so, aber während ich zuhause saß hat irgendein Arschloch meine potenzielle Partnerin verführt.


Der letzte Satz enthält die Quintessenz des gesamten Problems:

Es geht um die Fähigkeit, eine Frau zu verführen. Mit anderen Worten: es geht um eine Abfolge von Handlungen, zu deren Durchführung Du schlicht und ergreifend nicht in der Lage bist - der Arschlochtyp aber schon.

Ein Haufen von Zutaten wird auch nicht irgendwie einfach so von selbst zum Backwerk. Da bedarf es schon bestimmter Küchenutensilien und bestimmter Fähigkeiten. Und wenn man die nicht hat, hilft auch das bloße Vorhandensein der schönsten Zutaten nichts.

Punkt aus Ende.

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BeitragVerfasst: 06.11.2011, 14:32 
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Zitat:
Es geht um die Fähigkeit, eine Frau zu verführen. Mit anderen Worten: es geht um eine Abfolge von Handlungen, zu deren Durchführung Du schlicht und ergreifend nicht in der Lage bist - der Arschlochtyp aber schon.

Ein Haufen von Zutaten wird auch nicht irgendwie einfach so von selbst zum Backwerk. Da bedarf es schon bestimmter Küchenutensilien und bestimmter Fähigkeiten. Und wenn man die nicht hat, hilft auch das bloße Vorhandensein der schönsten Zutaten nichts.


AMEN...

Noch nie hab ich das Problem so klar und einfach erklärt gesehen =D


Die Frage ist, wie schafft man nun Abhilfe? Ich will hier mal bei dem Backwerk Beispiel bleiben.

Ein Kochbuch kaufen und lesen? Einen Kochkurs besuchen? Von einem Freund ders kann erklären lassen?

Bei den Büchern wäre ich noch auf keines gestoßen das wirklich hilfreich gewesen wäre. Entweder geht es nur um die Selbstbeweihräucherung des Autors (oder generell der Machos) oder um falsche Versprechungen und PUA Kram mit dem wir ABs nicht weiter kommen.

Einen einschlägigen Kurs hätte ich noch nicht besucht, aber laut dem was ich auch auf deren Webseiten gelesen habe, sind sie ident mit den Büchern, nur das mans halt LIVE erleben darf und ne Menge mehr kostet.

Der Rat von Freunden kann denke ich schon hilfreich sein, aber wie ja bekannt ist, könne sich diese unsere Situation kaum vorstellen bzw nachvollziehen. Zudem läuft der Vorgang des "backens/kochens" bei den Normals ja automatisch ab, als natürliche Handlung bei der (zumindest die meisten) nicht nachdenken sondern einfach tun, weil sies schon vor langer Zeit gelernt haben.
Mit einer sehr guten Freundin (dem einzigen Menschen der von meiner Problematik weiß) hab ich darüber schon öfters diskutiert und sie versuchte mir Ratschläge zu geben, die aber nur wenig von den 08/5 antworten der Frauen, nach ihren Wünschen was ein Mann sein soll, abweichen. Was aber nun schon groß dabei sein soll, eine Frau anzusprechen und zu verführen, versteht sie nicht und hält mir das auch schon mal vor.


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BeitragVerfasst: 06.11.2011, 15:16 
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Tidus hat geschrieben:
Die Frage ist, wie schafft man nun Abhilfe?

So, wie du auch Kochen und Backen lernen würdest:
Such dir ein einfaches Rezept und fang an. Die erst 5 Spiegeleier werden schwarz, das 6. schmeckt. dann kannst du zum Omelette übergehen.
Oder wenn's Backen sein soll: Ein einfacher Mürbeteigm z. B. schottisches Buttergebäck:
"400 g Mehl
300 g Butter
250 g Zucker, braun
1 Prise Salz

Zubereitung
Mehl, weiche Butter und Zucker zu einem glatten Teig kneten. Kloß daraus formen, zugedeckt mindestens 1/2 Stunde kühl stellen.

Jeweils 1/4 des Teigs zu einer etwa 2 cm dicken Rolle formen und in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden.

Teigstücke auf ein gefettetes Backblech setzen. Jedes Plätzchen leicht mit dem Daumen eindrücken, so dass eine kleine Delle entsteht.

Bei ca. 175 °C etwa 20 Minuten hellbraun backen."
Auch für den Anfänger überschaubar. Außer den Zutaten, dem Backofen und irgendeiner backofentauglichen festen Unterlage brauchst du keine Gerätschaften. Gleichzeititig liegt auch hier der Teufel im Detail, wie du beim Ausprobieren merken wirst. Zum Beipiel hat die Art und Weise, wie man Mehl und Butter verknetet, Einfluss aufs Gelingen. Auch das Wetter kann eine Rolle spielen. U.v.m. Es ist aber nicht unmöglich und praktisch von jedem mit überschaubarem Aufwand erlernbar, wofür es zum Glück reichlich Beispiele gibt.

Hat man so seine ersten Erfahrungen gemacht, kann man sich nach und nach an komplexere Werke begeben.
Ziemlich einfach. Eine Fleißaufgabe. Und eine Frage der Motivation.


Die Rechnung von Anton ist im übrigen im Großen und Ganzen richtig (wenn auch in Details geradezu haarsträubend), nur verwechselt er "Singles" mit ABs. Es geht nicht (nur) darum eine Beziehung zu haben, sondern überhaupt mal eine gehabt zu haben. Dass einige da permanent rausfallen, dazu sagt dein Modell ncihts.

Im übrigen, nur einer der gröbsten Fehler:
Anton hat geschrieben:
Nach Darvin erfolgt die Anpassung durch zufällige Mutationen.

Das ist falsch insofern, als es verfälschend unvollständig ist.
Außerdem wäre es anzuraten, mit den Erkenntnissen zur genetischen Evolution nicht bei Darwin Schluss zu machen.Mittlerweile weiß man da ein wenig mehr.

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BeitragVerfasst: 06.11.2011, 17:13 
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Volle Zustimmung, schön die wissenschaftlichen Fakten einmal in einem Thread gebündelt zu haben.
Keine Ahnung was Robbie geschrieben hat aber ich bin sicher er hat wieder irgendwelche haarsträubenden Ideen wieso es egal ist, dass es mehr Männer als Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter gibt. Please don't quote.

Fakt ist nunmal, dass mehr Männer auf die Welt kommen weil Männer früher bedrohter waren. Jagd, Krieg, Krankheiten - überall waren Männer bedrohter. Heute ist das nur mehr bedingt der Fall: zwar bauen junge Männer z.B. mehr tödliche Autounfälle, aber oft genug sitzt hinten am Motorrad oder auf dem Beifahrersitz die Freundin, oder der andere Lenker ist eine Frau. Hilft dem demographischen Problem also garnicht.

Wie uns das weiterhilft sehe ich aber trotzdem nicht. Das Problem ist analysiert, aber lösbarer ist es nicht geworden.

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BeitragVerfasst: 06.11.2011, 17:16 
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Robinson hat geschrieben:

Im übrigen, nur einer der gröbsten Fehler:
Anton hat geschrieben:
Nach Darvin erfolgt die Anpassung durch zufällige Mutationen.

Das ist falsch insofern, als es verfälschend unvollständig ist.
Außerdem wäre es anzuraten, mit den Erkenntnissen zur genetischen Evolution nicht bei Darwin Schluss zu machen.Mittlerweile weiß man da ein wenig mehr.


Stimmt, doch der letzte Bio Unterricht liegt schon 10 Jahre hinter mir. Das Modell ist extrem einfach und beschreibt, wie Physiker sagen, eine sphärische Population im Vakuum. Jetzt brauche ich noch eine Million Euro um ein auf das reale Leben anwendbares Modell zu entwickeln. =)

Zitat:
Es geht um die Fähigkeit, eine Frau zu verführen. Mit anderen Worten: es geht um eine Abfolge von Handlungen, zu deren Durchführung Du schlicht und ergreifend nicht in der Lage bist - der Arschlochtyp aber schon.


Genau! Und warum ist er dazu in der Lage? Weil er einfach früher damit angefangen hat sich mit Frauen auseinanderzusetzen und Jahre, bzw. Jahrzehnte Erfahrung gesammelt hat. So sehe ich das jedenfalls.

Komisch für mich ist auch noch folgendes. Sobald ich erfahre, dass eine mir sympatische Frau schon vergeben ist, verliere ich jegliches Interesse. Das ist mir innerhalb des letzten Jahres schon dreimal passiert. Hat jemand eine Erklärung dafür (Verweise auf andere Themen reichen auch aus)?

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BeitragVerfasst: 06.11.2011, 17:23 
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einStein hat geschrieben:
<..>
Wie uns das weiterhilft sehe ich aber trotzdem nicht. Das Problem ist analysiert, aber lösbarer ist es nicht geworden.


In meinen Augen gibt es auch keine Lösung, sofern die Population geschlossen ist. Es geht nicht darum den AB Status loszuwerden: das ist durchaus machbar. Ein richtig ernsthaftes Problem besteht in der Suche nach einer Lebenspartnerin. Und wenn alle Frauen schon vergeben sind, was macht man dann? Einige suchen nach Frauen im Ausland. Solch eine Option ist schon sinnvoll, oder?

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BeitragVerfasst: 06.11.2011, 17:24 
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Anton hat geschrieben:
Stimmt, doch der letzte Bio Unterricht liegt schon 10 Jahre hinter mir. Das Modell ist extrem einfach und beschreibt, wie Physiker sagen, eine sphärische Population im Vakuum. Jetzt brauche ich noch eine Million Euro um ein auf das reale Leben anwendbares Modell zu entwickeln. =)

Warum antwortest du dem Kerl überhaupt? Er ist ein Geistes"wissenschaftler" und hat mehrfach bewiesen, dass er von richtiger Wissenschaft so viel Ahnung hat wie eine Kuh vom Gleitflug. Das Wort "Geisteswissenschaft" ist irreführend an sich - im Englisch ist die Trennung von "humanities" und "science" wesentlich klarer.
Man weiß wesentlich mehr als Darwin, dennoch bleibt die Kernaussage die gleiche. Zufällige Mutation und Selektion durch a) Umweltfaktoren, b) Konkurrenz durch andere Männchen und c) Female Choice sind die treibenden Kräfte der Evolution. Von Female Choice und sexueller Selektion wusste Darwin z.B. noch nichts, aber das stärkt Robinsons Position in keinster Weise.
Und dass Weibchen generell wertvoller als Männchen sind kann dir jeder Tierzüchter sagen. Das Verhältnis M zu W wird bei der Zucht sehr vieler Tierarten 1:2 oder 1:3 gehalten, Ausnahmen sind lediglich welche wo das Männchen bei der Brutpflege benötigt wird oder Weibchen untereinander aggressiv sind.
Es ist nicht nur der Wert Eizelle vs Spermium, sondern auch die zeitliche Investition. Bis vor evolutionsgeschichtlich sehr kurzer Zeit MUSSTE eine Frau ein Kind austragen und war somit 9 Monate sehr verwundbar. Wenn sie da den falschen Mann gewählt hatte, wäre er einfach davongelaufen und sie wäre dann alleine verhungert und ihre Gene mit ihr ausgestorben. Darum sind Männer generell sexuell offensiver und opportunistischer.

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BeitragVerfasst: 06.11.2011, 18:03 
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einStein hat geschrieben:
Keine Ahnung was Robbie geschrieben hat aber ich bin sicher er hat wieder irgendwelche haarsträubenden Ideen wieso es egal ist, dass es mehr Männer als Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter gibt. Please don't quote.


:mrgreen:

stimmt, Du hast ihn ja ignored oder so :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 06.11.2011, 18:13 
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Anton hat geschrieben:
In meinen Augen gibt es auch keine Lösung, sofern die Population geschlossen ist. Es geht nicht darum den AB Status loszuwerden: das ist durchaus machbar. Ein richtig ernsthaftes Problem besteht in der Suche nach einer Lebenspartnerin. Und wenn alle Frauen schon vergeben sind, was macht man dann? Einige suchen nach Frauen im Ausland. Solch eine Option ist schon sinnvoll, oder?

Die Population ist nicht geschlossen.
Es sind bei weitem nicnt alle Frauen vergeben.

Wie bereits bei deiner wissenschaftlichen Betrachtung, die wie du selbst zugestehst, in ihrer Modellhaftigkeit in die Realität praktisch nicht übertragbar ist (von den immanenten Fehlern durch Auslassung zu schweigen), baust du auch hier Scheinprobleme auf.

Als wenn es nicht schon genug realistische Probleme gäbe.

Noch ein weiterer immanenter Fehler? Es werden mehr Männer als Frauen geboren. Es leben aber nicht überall mehr geschlechtsreife Männer als Frauen, die Verteilung ist sowohl im Kleinen wie im Globalen sehr unregelmäßig. Der schlaue Wissenschaftler wüsste daraus praktische Schlüsse zu ziehen!
Zugabe: Ferner ist das "mehr" ein relativ Geringes. und nicht zuletzt hat die ebengleiche Natur grundsätzlich die Frau dazu befähigt, in einer Zeitspanne mit mehr Männern Sex zu haben, als Männer mit Frauen. Nur so zum Beispiel. Es ist also auch nicht die Partnersuche das Problem. Bestenfalls die exklusive Partnersuche. Das wiederum ist ein historisch gewachsenes Lebens- und Nachwuchsaufzuchtmodell, das zwar von natürlichen (genetisch-evolutionären) Bedingungen abgedeckt ist, aber nicht zwingend daraus folgt; es sind ohne Funktionsverlust (Artenerhalt) auch ganz andere Modelle denkbar.



Schade, einStein hat mich auf der Ignore. Sonst würde ich ihm glatt EIN MAL in dem Ton antworten, den er andauernd anschlägt:

Halt dein Schnoddermaul, wenn sich Erwachsene unterhalten! Du ratterst aggressiv Vorurteile und runtert und willst dich mit Menschen messen, die sich auf Fakten, Argumente und einen moderaten Umgangston verstehen? Das ist erbärmlich überheblich und zeigt ein bedauernswert verzerrtes Selbstbild.
Deine Methodik bewegt sich nur minimal über Karls Niveau. Und der könnte eigentlich direkt in der Titanic mitschreiben, Rubrik "Absurdes aus Absurdistan".

Nur gut, dass ich einStein nicht antworten muss, weil er mich ja nicht liest.

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BeitragVerfasst: 06.11.2011, 18:53 
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einStein hat geschrieben:
Warum antwortest du dem Kerl überhaupt?


Das ist doch ein Forum. Warum auch nicht? In meinem Bekanntenkreis gibt es einige Geisteswissenschaftler, die ausgezeichnete Gesprächspartner sind.

einStein hat geschrieben:
Es ist nicht nur der Wert Eizelle vs Spermium, sondern auch die zeitliche Investition. Bis vor evolutionsgeschichtlich sehr kurzer Zeit MUSSTE eine Frau ein Kind austragen und war somit 9 Monate sehr verwundbar. Wenn sie da den falschen Mann gewählt hatte, wäre er einfach davongelaufen und sie wäre dann alleine verhungert und ihre Gene mit ihr ausgestorben. Darum sind Männer generell sexuell offensiver und opportunistischer.


Diesen Punkt wollte ich ebenfalls ansprechen. Klar, die zeitliche Investition steigert den Wert eines Weibchens umso mehr.

Robinson hat geschrieben:
Die Population ist nicht geschlossen.
Es sind bei weitem nicnt alle Frauen vergeben.


Ja, ja, immer diese vereinfachenden Annahmen. Sie haben natürlich Recht. Das Modell oben stellt eine Idealisierung dar. Insofern ist es auf das reale Leben unübertragbar (genauso, wie das Modell eines starren Körpers, oder einer idealen Flüssigkeit). Was Sie vorschlagen ist eine zusätzliche Präzisierung, wo ich aber aufgrund meiner mangelnder Kompetenz im Bereich Soziologie/Biologie/Genetik nicht mitmachen kann.

Robinson hat geschrieben:
Zugabe: Ferner ist das "mehr" ein relativ Geringes.


Einige Prozente. Stimmt auch mit der Zahl der alleinstehenden Männer (größenordnungsmäßig) überein.

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BeitragVerfasst: 06.11.2011, 20:15 
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Anton hat geschrieben:
Freue mich auf Kommentare.


Na dann ..
ziemlich sinnloser blablubb ..
Eine Prise gesunder Menschenverstand mit Gewalt in eine rational-biologische Begründingschiene gepresst
schon so oft gesagt, im Kern zwar nich ganz falsch, als allumfassende Begründung aber lächerlich.


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BeitragVerfasst: 07.11.2011, 22:25 
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LonelyM hat geschrieben:
Anton hat geschrieben:
Was machen die meisten guten Studenten? Ich saß die ganze Zeit zuhause und las irgendwelchen Scheiß. Klar, war das interessant und so, aber während ich zuhause saß hat irgendein Arschloch meine potenzielle Partnerin verführt.


Der letzte Satz enthält die Quintessenz des gesamten Problems:

Es geht um die Fähigkeit, eine Frau zu verführen. Mit anderen Worten: es geht um eine Abfolge von Handlungen, zu deren Durchführung Du schlicht und ergreifend nicht in der Lage bist - der Arschlochtyp aber schon.

Ein Haufen von Zutaten wird auch nicht irgendwie einfach so von selbst zum Backwerk. Da bedarf es schon bestimmter Küchenutensilien und bestimmter Fähigkeiten. Und wenn man die nicht hat, hilft auch das bloße Vorhandensein der schönsten Zutaten nichts.

Punkt aus Ende.


-dito-
Nur dass meistens sogar die Zutaten fehlen...

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Es ist nicht so, dass mich Misserfolge deprimieren.
Inzwischen langweilen sie mich sogar.


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BeitragVerfasst: 12.11.2011, 12:49 
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Robinson hat geschrieben:
Deine Methodik bewegt sich nur minimal über Karls Niveau. Und der könnte eigentlich direkt in der Titanic mitschreiben, Rubrik "Absurdes aus Absurdistan".



Was ist das denn jetz fürn Wadenbiss- die erbärmliche KleinKöter RetourKutsche für all Deine verlorenen Sachdiskussionen ?
Zwing ich Dich etwa immer dämlich/weltfremde dafür aber politisch hochkorrekte GutmenschenPositionen zu vertreten bei denen Du nur verkacken kannst ?
Überall wo's um böse Zahlen und Fakten geht gehst Du jämmerlich unter- nur dort wo man beliebig die Pespektiven weckseln und die bunte Vielfalt tanzen und zurechtlabern kann biste ganz groß im Bücherschreiben.


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BeitragVerfasst: 12.11.2011, 12:51 
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karl hat geschrieben:
Robinson hat geschrieben:
Deine Methodik bewegt sich nur minimal über Karls Niveau. Und der könnte eigentlich direkt in der Titanic mitschreiben, Rubrik "Absurdes aus Absurdistan".



Was ist das denn jetz fürn Wadenbiss- die erbärmliche KleinKöter RetourKutsche für all Deine verlorenen Sachdiskussionen ?
Zwing ich Dich etwa immer dämlich/weltfremde dafür aber politisch hochkorrekte GutmenschenPositionen zu vertreten bei denen Du nur verkacken kannst ?
Überall wo's um böse Zahlen und Fakten geht gehst Du jämmerlich unter- nur dort wo man beliebig die Pespektiven weckseln und die bunte Vielfalt tanzen und zurechtlabern kann biste ganz groß im Bücherschreiben.


Ihr beide übertreibt es .. aber jeweils auf der anderen Seite! :mrgreen:


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