miruderimo hat geschrieben:
...Ich denke es gibt mehr als nur ein Ziel das man anstreben kann. Eine Beziehung ist aus meiner Sicht sicherlich eines der vorrangigsten (schönsten/wichtigsten), aber bestimmt nicht das einzige. Einfach nur aufzugeben, weil man ein Ziel nicht erreicht ist nicht nur feige, sondern auch dumm. Ich glaube man muss beharrlich daran arbeiten, seine Ziele zu erreichen, auch wenn der Weg steinig erscheint. Deshalb hat fingerburner absolut recht: den Arsch muss man sich nicht unbedingt aufreißen aber HOCH KRIEGEN!
Ja, für Dich und für mich gilt das schon. Es gibt aber Leute, die sind an einem Punkt angelangt, an dem sie sich selbst nicht mehr aus dem Sumpf rausziehen können.
Ob das dumm ist, weiß ich nicht. Feige? Ich vermute, dass es dann mehr Angst vor der Angst ist. Die körperlichen Angstsymptome bei den für uns z.T. unbekannten Situationen wie Partnersuche, Flirten, Anbaggern, Körperkontakt, Küssen, Sex etc. dürften bei den meisten vergleichbar sein: Schwitzige Hände, Herzrasen, dünne Stimme, flaues Magengefühl usw.
Also muss ich mich bewusst in Situationen begeben, die diese Symptome auslösen.
Werbepause:
Tilly: Sie baden gerade Ihre Hände darin.
Kundin: In Palmolive?
Tilly: Nein, in Adrenalin!!!
Kundin:-an-
Fortsetzung: Der Filmfilmfilmfilmfilm
Nach einer gewissen Zeit bilden sich neue Synapsen bzw. Nervenbahnen im Körper. Der Körper merkt sich gewissermaßen die Situation und reagiert nicht mehr so extrem. Das wirkt sich dann auf die Psyche aus. (Die Mediziner Dr. Brinkmann und der Chefarzt der Gesichtsambulanz des Forsthauses Falkenau korrigieren mich bitte.)
Vielleicht haben einige die sich aufgeben auch ihre Reserven aufgebraucht. Stichwort -Burnout-, der nicht nur aus beruflichen Gründen entsteht. Sein bisheriges Leben lang allein zu leben, ist einfach eine seelische Extremsituation. Trotzdem sollte man nie die Achtung vor sich verlieren. Ziele kann man auch in kleinen Trippeletappen erreichen, wenn man sich denn welche setzt.
Mir geht es nicht um materiellen Erfolg oder Ansehen, obwohl ich ein gefülltes Konto sehr schätze. Ich will erst mal die selbst- oder die durch die Erziehung gesetzten Grenzen einreißen und Sperren im Kopf überwinden. Das ist anstrengend genug.
Danach mag gerne oder auch nicht der Aston Martin und das Chateau in Frankreich kommen.