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 Betreff des Beitrags: Wer hat sich aufgegeben?
BeitragVerfasst: 13.12.2007, 19:31 
Ich auf jeden Fall. Ist eh alles zwecklos. Wozu soll ich mir den Arsch aufreißen, wenn ich am Ende keinen Schritt weiter bin als zuvor? Ich gebe auf. Endgültig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer hat sich aufgegeben?
BeitragVerfasst: 13.12.2007, 19:36 
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Bernd das Brot hat geschrieben:
Ich auf jeden Fall. Ist eh alles zwecklos. Wozu soll ich mir den Arsch aufreißen, wenn ich am Ende keinen Schritt weiter bin als zuvor? Ich gebe auf. Endgültig.


Quatsch! Nicht Arsch aufreißen, aber offen sein, zu nehmen was denn kommt..


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer hat sich aufgegeben?
BeitragVerfasst: 13.12.2007, 19:38 
frankie hat geschrieben:
aber offen sein, zu nehmen was denn kommt..
Und das wäre? Ein paar geschiedene Frauen zwischen 43 und 52, die mich früher wohl am liebsten tot gesehen hätten?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13.12.2007, 20:03 
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Eben. Ich bin zwar "erst" 35, aber da kommt nichts mehr. ;)
"Aufgeben" heißt ja nicht, daß man nich offen ist, man macht nur nicht mehr den Hampelmann für jede unvergebene Frau oder Mann oder verbringt seine Zeit mit irgentwelchen Selbstbewußtsein stärkenden Übungen oder ähnlichem Firlefranz.
Entweder es ergibt sich, oder man hat halt Pech gehabt.


Gruß, Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer hat sich aufgegeben?
BeitragVerfasst: 13.12.2007, 20:17 
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Bernd das Brot hat geschrieben:
frankie hat geschrieben:
aber offen sein, zu nehmen was denn kommt..
Und das wäre? Ein paar geschiedene Frauen zwischen 43 und 52, die mich früher wohl am liebsten tot gesehen hätten?


Ja klar, warum nicht? Um Spaß zu haben reicht das allemal. Und vielleicht traust du dich danach auch an die jüngeren ran! Da gibte nämlich auch hübsche Geschiedene :)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13.12.2007, 20:19 
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uhu2163 hat geschrieben:
Eben. Ich bin zwar "erst" 35, aber da kommt nichts mehr. ;)
"Aufgeben" heißt ja nicht, daß man nich offen ist, man macht nur nicht mehr den Hampelmann für jede unvergebene Frau oder Mann oder verbringt seine Zeit mit irgentwelchen Selbstbewußtsein stärkenden Übungen oder ähnlichem Firlefranz.
Entweder es ergibt sich, oder man hat halt Pech gehabt.


Gruß, Jörg


Das von dem du schreibst han ICH nie gemacht. Ich war immer wie ich bin und blieb wir ich bin, ohne irgendwelchen Psychokram anzuwenden. Und wirklich aktiv gebaggert hab ich auch nur wenn von vorne herein gute Aussichten bestanden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer hat sich aufgegeben?
BeitragVerfasst: 13.12.2007, 20:47 
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Hallo Bernd,

Bernd das Brot hat geschrieben:
Ich gebe auf. Endgültig.


Und was machst Du jetzt?

Gruss
BartS


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13.12.2007, 23:36 
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ich glaube, ich habe gerade eine Phase, in der ich resigniere, bzw. in der ich eine ziemlich starke Ernüchterung spüre. das mit der hoffnung ist ein zweischneidiges schwert, ohne hoffnung wird es nichts, aber wenn man zuviel hofft, wird man sehr schnell enttäuscht und dann gerät man wieder in die spirale nach unten. ich finde es schwierig, das richtige maß an hoffnung zu finden und zu leben, wenn man sich nur bemüht und aufopfert und nichts dabei rausspringt.

_________________
"Lurking inside every rotten situation there exists a seed of infinite possibility."


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@BernddasBrot,
@Talon

Ich bin ja hier schon ein paar mal als Phrasendrescher und einmal sogar als Vertreter der Chaka-Chaka-Philosophie missverstanden worden -lol- aber ich bleibe dabei: Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Es muss gar nicht darum gehen, sich für Frauen den Arsch aufzureißen. Ich sehe das wie Frankie: Offen bleiben für das was kommt. Allein darauf hoffen würde ich aber nicht, sondern aktiv bleiben. Wenn ich auf eine Frau aus bin und Kontakt aufnehme und ihr vielleicht noch Interesse signalisiere, muss ich die Ablehung mit einkalkulieren. - Achtung nächste Phrase: Umsonst ist nur der Tod. -

Ich hatte diesen Sommer auch so eine Tiefphase, beruflich wie durch die AB-Situation bedingt. Was mir zumindest zeitweise geholfen hat, war ein einwöchiger Urlaub auf Borkum mit einer Gruppe, um den Kopf frei zu kriegen.

Dieses ständige Kreisen um das AB-Dasein bringt mich jedenfalls nicht weiter. Also verschaff(t)e) ich mir in anderen Bereichen Erfolgserlebnisse. Teilweise waren die sehr hart "erkämpft".

Und was ist bitteschön Psycho-Firlefanz? Sich autosuggestiv einzureden, was für ein geiler Typ man ist? Das würde ich auch als nutzlosen Blödsinn bezeichnen. Oder ist es die ernsthafte Arbeit an den eigenen Problemen. Für mich war klar, dass es so wie es die vergangenen Jahre gelaufen ist, nicht weitergehen kann und soll.

Das hieß für mich: Problem erkennen, analysieren, Lösungswege suchen und tatsächlich ausprobieren.

Ich kann es nachvollziehen, wenn jemand resigniert. Nur ist die Frage, ob dadurch die eigene Stimmung besser wird oder ob es irgendwann zur totalen Depression kommt.

Sorry, da bin ich mir selber zu viel wert als dass ich dem Absturz tatenlos zusehe. Den Arsch muss ich mir nicht aufreißen aber ihn hochbewegen schon.

Um es abschließend noch mal ganz klar zu sagen: Dies ist nur meine persönliche Meinung und kein patentrezeptartiges Allheilmittel und auch kein Dogma.

Optimistische Grüße, fingerburner


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BeitragVerfasst: 14.12.2007, 14:25 
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fingerburner hat geschrieben:
@BernddasBrot,
@Talon

Ich bin ja hier schon ein paar mal als Phrasendrescher und einmal sogar als Vertreter der Chaka-Chaka-Philosophie missverstanden worden -lol- aber ich bleibe dabei: Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Es muss gar nicht darum gehen, sich für Frauen den Arsch aufzureißen. Ich sehe das wie Frankie: Offen bleiben für das was kommt. Allein darauf hoffen würde ich aber nicht, sondern aktiv bleiben. Wenn ich auf eine Frau aus bin und Kontakt aufnehme und ihr vielleicht noch Interesse signalisiere, muss ich die Ablehung mit einkalkulieren. - Achtung nächste Phrase: Umsonst ist nur der Tod. -

Ich hatte diesen Sommer auch so eine Tiefphase, beruflich wie durch die AB-Situation bedingt. Was mir zumindest zeitweise geholfen hat, war ein einwöchiger Urlaub auf Borkum mit einer Gruppe, um den Kopf frei zu kriegen.

Dieses ständige Kreisen um das AB-Dasein bringt mich jedenfalls nicht weiter. Also verschaff(t)e) ich mir in anderen Bereichen Erfolgserlebnisse. Teilweise waren die sehr hart "erkämpft".

Und was ist bitteschön Psycho-Firlefanz? Sich autosuggestiv einzureden, was für ein geiler Typ man ist? Das würde ich auch als nutzlosen Blödsinn bezeichnen. Oder ist es die ernsthafte Arbeit an den eigenen Problemen. Für mich war klar, dass es so wie es die vergangenen Jahre gelaufen ist, nicht weitergehen kann und soll.

Das hieß für mich: Problem erkennen, analysieren, Lösungswege suchen und tatsächlich ausprobieren.

Ich kann es nachvollziehen, wenn jemand resigniert. Nur ist die Frage, ob dadurch die eigene Stimmung besser wird oder ob es irgendwann zur totalen Depression kommt.

Sorry, da bin ich mir selber zu viel wert als dass ich dem Absturz tatenlos zusehe. Den Arsch muss ich mir nicht aufreißen aber ihn hochbewegen schon.

Um es abschließend noch mal ganz klar zu sagen: Dies ist nur meine persönliche Meinung und kein patentrezeptartiges Allheilmittel und auch kein Dogma.

Optimistische Grüße, fingerburner


Sehe das ziemlich genauso,und Aufgeben ist nicht.

Denn ich werde nicht aufgeben das zu erreichen was ich mir ersehne,und wenn es im Altenheim ist.

Lieber stehend sterben als knieend zu leben,lieber untergehen als einmal aufzugeben.

Man muss sich ja nicht verrücktmachen,aber zumindest nicht mit Scheuklappen durchs Leben gehen um ja nicht irgendwelche Chancen wahrzunehmen.

_________________
Nimm das Leben nicht zu ernst,du kommst eh nicht lebend raus.

Lieber stehend sterben als knieend zu leben.Lieber untergehen als einmal aufzugeben.


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Ich würde es inaktiv nennen, da ich bei eventuell stattfindenden Chancen durchaus reaktiviert werden kann.

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Es ist nicht so, dass mich Misserfolge deprimieren.
Inzwischen langweilen sie mich sogar.


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Wirklich aufgeben ist unmöglich.

Der Mensch ist auf Zweisamkeit programmiert, eine gewisse Sehnsucht wird man niemals ablegen können. Oder man entwickelt seltsame Komplexe, die die Sehnsucht kompensieren müssen (Workaholic ist da noch das mindeste, denke ich).

Höchstens den Trieb könnte man mit einer Kastration abschalten, aber ob hier jemand so konsequent sein wird?


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-KaefigMonsteR- hat geschrieben:

Denn ich werde nicht aufgeben das zu erreichen was ich mir ersehne,und wenn es im Altenheim ist.

Lieber stehend sterben als knieend zu leben,lieber untergehen als einmal aufzugeben.

Man muss sich ja nicht verrücktmachen,aber zumindest nicht mit Scheuklappen durchs Leben gehen um ja nicht irgendwelche Chancen wahrzunehmen.


Der Ruhri in der 37-Grad-Sendung hat es sehr treffend formuliert:

Schluss ist erst, wenn Schluss ist (=im Sarg liegen)

Bis dahin gilt für mich: Isso. Packen wir´s an!


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BeitragVerfasst: 15.12.2007, 16:37 
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Halcon Days hat geschrieben:
Zitat:
Wirklich aufgeben ist unmöglich.


Das sehe ich auch so. Man kann das aktive Suchen aufgeben, aber der Wunsch nach Zweisamkeit bleibt. Menschen sind halt soziale Wesen, der Wunsch nach einem Gegenüber ist uns in die Wiege gelegt worden.

_________________
Beat it! Beat it! Take an egg and eat it!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer hat sich aufgegeben?
BeitragVerfasst: 15.12.2007, 19:33 
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Hallo,

BartS hat geschrieben:
Bernd das Brot hat geschrieben:
Ich gebe auf. Endgültig.
Und was machst Du jetzt?

Da ich z.B. nie richtig angefangen habe, bleibt keine Lücke übrig.
Aber wer will, soll ruhig alles probieren.
Ich finde es gut, wenn Menschen rotieren, das braucht die Gesellschaft.
Die Leute, die lieber wenig bis gar nichts machen, werden dann vielleicht leichter als Gegenpol akzeptiert.

Halcyon Days hat geschrieben:
Der Mensch ist auf Zweisamkeit programmiert, eine gewisse Sehnsucht wird man niemals ablegen können.

Dann bin ich also kein Mensch. Wurde ich doch zurückgelassen? -an-

Bis dann
nocheiner


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