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 Betreff des Beitrags: Dann stell ich mich auch mal vor...
BeitragVerfasst: 18.04.2009, 21:04 
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Huhu, ein paar von euch haben mich ja gestern schon im Chat kennen gelernt.

Erstmal bin ich froh, kein Alien mehr zu sein. Ich dachte nämlich, wenn man mit 30 noch nie einen Freund geschweige denn intime Erfahrungen hatte, muss man ja wohl von einem anderen Planeten stammen oder doch wenigstens in der falschen Zeit geboren sein. ;)

Tja, ich wurde noch nie von einem Mann geküsst, auch mit Händchenhalten kann ich nicht aufwarten und wenn mir Männer nachschauen, sind es meist alte Knacker. Komischerweise scheint mein Typ vor allem alte Männer anzusprechen, fragt mich nicht wieso.

Dabei halte ich mich durchaus für ansehnlich, entspreche aber wohl nicht dem typischen "Beuteschema" der Männer in meinem Alter. :P Denn ich bin mit 1,58cm relativ klein und kann demnach auch nicht mit langen Beinen aufwarten, ebensowenig mit blonden Haaren. Meine sind rot und es muss doch auch Männer geben, denen das gefällt! Dafür bin ich schlank und natürlich, was unter anderem bedeutet, dass ich mich nicht schminke. Gibt wohl auch Abzüge in der Männerwelt. :P Alles in allem entspreche ich nicht den typischen Frauenklischees, aber das bin ich. Ich will niemand anderes sein, um Männern zu gefallen, ich wünsche mir jemanden, der mich so liebt, wie ich bin.


Es gibt mehrere Gründe, warum ich ein AB bin:

Einmal bin ich grundsätzlich ein Spätzünder, ich bin auch erst vor einem halben Jahr zu Hause ausgezogen. Auf der einen Seite habe ich mich in den letzten Jahren immer unwohl gefühlt, wenn ich nach meiner Wohnsituation gefragt wird. Wer gibt schon mit Ende Zwanzig gerne zu, dass er noch bei den Eltern wohnt. Auf der anderen Seite fand ich den Zeitpunkt gut, denn ich habe gespürt, dass ich jetzt so weit bin und es geht mir gut dabei. Und das zählt doch. Irgendwie habe ich mich auch erst mit 30 so richtig erwachsen gefühlt, der 30. Geburtstag war so etwas wie meine persönliche Volljährigkeit.

Zum anderen hatte ich in meiner Kindheit und Jugend durch meinen suchtkranken und mitunter autoritären Vater viele Probleme, ich entwickelte Angststörungen, hatte ein miserables Selbstbild und war ein chronischer Außenseiter. Eine wirklich durchschlagende Veränderung ergab sich diesbezüglich eigentlich erst nach seinem Tod vor drei Jahren. Ich habe den Tod meines Vaters als befreiend empfunden, auch wenn das jetzt vielleicht hart klingt. Ich hatte ihn lieb, aber er war ein sehr schwieriger Mensch und ich weiß bis heute nicht, ob er mich auch geliebt hat. Die Vater-Tochter-Beziehung ist ja sehr prägend für spätere Beziehungen zu anderen Männern und ich glaube, da sitzen bei mir auch viele Ängste, vor allem die Angst vor Zurückweisung, mit der ich auch allgemein oft zu kämpfen habe. In den letzten Jahren bin ich aber sehr viel offener und selbstbewusster geworden, nicht zuletzt durch die Hilfe eines wunderbaren Menschen, der mich nach dem Tod meines Vaters eine ganze Weile begleitet hat. Mein Selbstbild hat sich enorm verbessert und ich denke, ich bin ein Mensch, den man gern haben kann, was mir meine Freunde auch bestätigen. -st-

Der dritte Punkt betrifft die Sexualität: Dieses Thema wird gerade heute mit großer Offenheit behandelt, in unserer Familie ist es aber ein Thema, über das man nicht spricht. Weniger, weil es etwa negativ besetzt wäre, sondern weil es einfach als Privatangelegenheit gilt, die man nicht öffentlich breit tritt. (Was ich durchaus auch so sehe.) Ich konnte also über Sexualität niemals wirklich mit jemandem sprechen, was gerade in der Pubertät schwierig war. Das hat mich sehr verunsichert, denn sonst konnte ich meiner Mutter alles anvertrauen und über alles mit ihr reden, aber dieses Thema blockte sie immer ab. Auch heute noch und sie meint: "Das mit dem Sex ergibt sich dann schon von selbst, wenn du den richtigen Mann triffst." Jedenfalls gelte ich als verklemmt, wenn ich nicht über Sex reden will. Und was ich so in anderen Beiträgen darüber gelesen habe, gehört das ja wohl zum "Balzverhalten" dazu...



Ich wünsche mir, den Mann fürs Leben zu finden, aber ich habe auch Angst, dass Männer kein Interesse haben, wenn sie merken, dass ich nicht oder nicht sofort auf Sex aus bin. Mir ist vor allem die Beziehung wichtig und dass ein Mann mir die Zeit gibt, die ich brauche und mich nicht mit Forderungen nach Sex unter Druck setzt. Ich erinnere mich, wie in einer Fortbildung (in der Mittagspause) vor kurzem eine etwa Zwanzigjährige erzählte, sie habe kürzlich Sex mit jemandem gehabt, den sie in der U-Bahn kennen gelernt habe. Dafür brauche sie keine feste Beziehung. So gesehen bin ich so ziemlich das genaue Gegenteil.


Okay, das war jetzt ziemlich viel und ich war sehr offen und hoffe, ich habe euch nicht damit erschlagen! :oops:

Aber ich freue mich, dass ich mit meinen Schwierigkeiten nicht allein bin und auch mal unbefangen drüber reden kann. :D


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 18.04.2009, 21:04 




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BeitragVerfasst: 18.04.2009, 21:34 
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Fantasia hat geschrieben:

Tja, ich wurde noch nie von einem Mann geküsst, auch mit Händchenhalten kann ich nicht aufwarten und wenn mir Männer nachschauen, sind es meist alte Knacker. Komischerweise scheint mein Typ vor allem alte Männer anzusprechen, fragt mich nicht wieso.


Vorsicht .... ich bin auch ein alter Knacker! :mrgreen:

gruss schmog


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BeitragVerfasst: 19.04.2009, 21:21 
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Hi,

noch ein Alien das seine Tarnung auffliegen lässt...

Du kommst wohl vom selben Planeten wie ich, auch wenn ich da altersmässig noch ein gutes Jahrzehnt draufpacke.
Das mit dem spät von zu Hause ausziehen kenne ich, ich war auch 30, man kommt sich da schon sehr seltsam vor, wenn man so lange zu Hause wohnt.
Das miserable Selbstbild, auch das bestens bekannt, da wird es wohl kaum einen AB geben der sagt " Ich finde mich klasse, leider sonst niemand ", ich habe das selbe Problem.

Über Sex reden ? Bevor ich das tue, laufe ich mit einem T-Shirt mit der Aufschrift " Meine EC-Karte ist in der rechten Gesäßtasche, und die Geheimzahl ist 4711 " durch wirklich üble Gegenden.

Ich hoffe du findest dich auf dem Planeten, auf dem auch du gestrandet bist zurecht und findest einen der Ureinwohner der zu dir passt.
Wenn meine Informationen aus dem Handbuch " Auf der Erde abgestürzt, was tun ?" stimmen, sollte eine schlanke kleine Rothaarige, die nicht Stunden vor dem Spiegel damit verbringt sich anzumalen, ins Beuteschema vieler Erdlinge passen, such dir einfach den passenden aus.

Im Ernst: ich wünsche dir alles Gute, daß was du dir wünscht und baldige EntABisierung.

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Immerhin: Ich bin kein Durchschnitt, davon träumen die meisten Menschen. Dummerweise bedeutet " Kein Durchschnitt " bei mir alleine einzuschlafen und alleine aufzuwachen.


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BeitragVerfasst: 19.04.2009, 21:49 
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Du klingst total nett und schön, dass du offenbar vom gleichen Planeten stammst wie ich. *gg* Und dein Name ist ja auch lustig. Ist das das Gegenteil vom Alphamännchen?

Mein Selbstbild ist doch inzwischen viel besser, hab ich doch geschrieben. Als Kind und Jugendliche war es unter aller Kanone, aber seit ich nach dem Tod meines Vaters die Einheiten mit diesem besonderen Menschen hatte, hat sich das enorm gesteigert. Ich denke, ich bin auf einem recht guten Weg, ich finde es nur schwierig, nette Männer kennen zu lernen. Noch dazu, wo ich in einem typischen Frauenberuf arbeite. In die Disco geh ich auch nicht, weil ich den Lärm und die schlechte Luft nicht mag, aber ich bezweifle auch, dass man da gut jemanden kennen lernen kann, da kann man sich ja nicht mal unterhalten. Also, was tut man, wo geht man hin, um netten Männern zu begegnen? Und wenn ich welchen begegnen würde, wüsste ich wahrscheinlich nicht, was ich sagen sollte und ob die sich überhaupt für mich interessieren würden. Man braucht irgendeinen Anknüpfungspunkt, ein gemeinsames Interesse. Ich bin seit zwei Jahren im Chor und habe gehofft, dort einen netten, musikalischen Mann zu treffen, aber da herrscht leider chronischer Männermangel und die zwei vorhandenen Exemplare sind bereits vergeben. Ich hab auch immer wieder mal auf so Kontaktbörsen-Internetseiten geschaut, aber auch mit der detailliertesten Beschreibung kommt da nicht so der Mensch rüber, finde ich. Da werden Eigenschaften aufgezählt und hehre Sprüche geklopft, aber Bits und Bytes sind fast ebenso geduldig wie Papier.
Meine Schwester hat ihren Mann allerdings auch übers Internet kennen gelernt und sie haben den süßesten Neffen, den man sich vorstellen kann, zustande gebracht. Das lässt eigentlich hoffen. ;)


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BeitragVerfasst: 20.04.2009, 22:53 
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Hi,

ein Alphamännchen ist der Kollege, der am Montag bestens gelaunt ins Büro kommt, blendent aussieht, voller Energie und Tatendrang ist, und von den Sexabenteuern des letzten Wochenendes erzählt, ob man das nun hören mag oder nicht.

Als Omegamännchen frage ich mich dann: Wie kann man Montag morgens so gut gelaunt sein ? Wieso ist der so wild darauf zu arbeiten ? Warum bin ich zu dieser unchristlichen Zeit hier, ich will in mein Bett. Und überhaupt: was ist dieser seltsame Sex von dem dieser Typ dauernd redet ? Ich hole mir erst mal einen Kaffee.

Nee, ernsthaft, so wie im Tierreich das es Alpha- und Omega Männchen- oder Weibchen gibt, ist es ja bei uns Menschen nicht, die allermeisten, eigentlich fast alle haben Beziehungserfahrung und ein Sexualleben.
Das ist wohl auch der Grund, warum man sich als AB mitunter wirklich wie ein Alien vorkommt, mit Problemen die sonst keiner hat und sich auch nicht vorstellen kann.

Wie du einen netten Mann treffen kannst, schwierig eine vernünftige Antwort als alter resignierter AB zu geben, das Internet ist sicher keine schlechte Idee, versuchs mal mit der Schrotschußmethode, eine Kugel trifft immer.
Das heisst: Viele Dates, mit Idioten, mit Freaks, mit Langweilern, mit Deppen, irgendwann sollte rein statistisch gesehen der richtige auftauchen

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Immerhin: Ich bin kein Durchschnitt, davon träumen die meisten Menschen. Dummerweise bedeutet " Kein Durchschnitt " bei mir alleine einzuschlafen und alleine aufzuwachen.


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BeitragVerfasst: 21.04.2009, 13:37 
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Fantasia hat geschrieben:
Also, was tut man, wo geht man hin, um netten Männern zu begegnen? Und wenn ich welchen begegnen würde, wüsste ich wahrscheinlich nicht, was ich sagen sollte und ob die sich überhaupt für mich interessieren würden.

Omegamännchen hat geschrieben:
Das heisst: Viele Dates, mit Idioten, mit Freaks, mit Langweilern, mit Deppen, irgendwann sollte rein statistisch gesehen der richtige auftauchen

Hier im Forum gibt es übrigens auch die Möglichkeit, sich mit "Idioten, Freaks, Langweilern, Deppen" :mrgreen: zu daten:

Hier
Oder auch hier

Gruß

Gollum

PS: @Fantasia: Willkommen im Forum!

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BeitragVerfasst: 21.04.2009, 14:38 
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Fantasia hat geschrieben:
Meine sind rot und es muss doch auch Männer geben, denen das gefällt! Dafür bin ich schlank und natürlich, was unter anderem bedeutet, dass ich mich nicht schminke. Gibt wohl auch Abzüge in der Männerwelt. :P


Hi Fantasia!
Gerade rothaarige Frauen werden doch als sehr sexy empfunden!
Und das mit dem Schminken wäre bei mir eher ein großer Pluspunkt als ein Minuspunkt ;)

lg ES

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"Der Vogel kämpft sich aus dem Ei. Das Ei ist die Welt. Wer geboren werden will, muß eine Welt zerstören."


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BeitragVerfasst: 21.04.2009, 18:27 
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Hallo fantasia,
ich bin noch so ein alter Knacker, aber ich gucke jetzt ja auch nicht ...
Entsprechend sind meine Einstellungen zu so Manchem auch her wenig trendy; aber da das schon seit meiner Kindheit so war, hat es wohl mit dem Alter nicht so viel zu tun, außer das es schlimmer wird ...

Zum Beispiel finde ich 1,58 für eine Frau nicht klein. Kein Modelmaß - aber wer will das schon. Und spätestens mit ein paar Absätzen hättest du das "Problem" erledigt (wobei du möglicherweise im Zuge deines natürliche IchSeins auch auf sowas verzichtest). Ich staune jedenfalls immer, wenn wirklich kleine Frauen mit 1,90-Kerlen durch die Gegend rennen. Das muss doch für beide unangenehm sein? Er kriegt Rückenschmerzen und sie sieht Nackenstarre? Ich meine, gut, wo die Liebe hinfällt. Aber viele kleine Frauen suchen sich gezielt relativ große Männer, "mindestens 20cm größer" (und finden sie auch). Merkwürdig. Als kleinere Frau hast du jedenfalls bessere Karten, als wenn du 1,85 wärst!
Fantasia hat geschrieben:
dass ich mich nicht schminke.

Es gibt Frauen, deren Äußeres verliert durch Schminken. Und umgekehrt. Wer gar nich tmehr ohne aus dem Haus geht, hat meiner Meinung nach auch en Problem. Andererseits hat ein gewisses Maß Anpassung an soziale Normen ja auch mal was für sich - wenn zum Beispiel alle sich aufbrezeln für einen Anlass, dann hol ich ja auch meine gute Hose aus dem Schrank." Abzüge" gibt es eigentlich nur, wenn man sich zu weit von der Norm bewegt UND es nicht zum persönlichen Typ passt.

Das Elternhaus ist immer so eine Sache. Ich wusste mit 16, dass ich mich dort absetze, sobald es geht. Dann habe ich ein paar Jahre gebraucht, um meien Eltern schonend klar zu machen, dass ich mir die nötige Distanz suche; so dass nicht beim Gedanken "schon wieder Elternbesuch" mein Blutdruck durch die decke geht; sondern ich das halbwegs entspannt machen kann, so ab und zu.

Themen wie Liebe, Sex, Erotik, Beziehung etc. waren in meinem Elternhaus auch so Themen, über die man systematisch schweigt. Über Sex muss man auch mit niemand reden - außer dem Partner und eventuell dem Arzt. Zumindest in "meiner Generation" gehört da auch defintiv nicht zum Balzen dazu Über Erotik aber sollte man schon reden können, denn das ist sozusagen die "öffentliche" Seite des Sex; und für Beziehungsanbahnung viel wichtiger. Was ciht heitß, dass es oHNE reden für Erotik nicht auch ginge. Aber es ist eine Option, und wenn man sich eh schon nicht leicht tut mit der Beziehungssuche, ist es nicht schlau, mögliche Optionen von vornherin auszuschließen.

Fantasia hat geschrieben:
Ich wünsche mir, den Mann fürs Leben zu finden, aber ich habe auch Angst, dass Männer kein Interesse haben, wenn sie merken, dass ich nicht oder nicht sofort auf Sex aus bin. Mir ist vor allem die Beziehung wichtig und dass ein Mann mir die Zeit gibt, die ich brauche und mich nicht mit Forderungen nach Sex unter Druck setzt.

Nicht sofort sollte kein Problem sein. "nicht" hingegen engt die Auswahl möglicher Partne doch beträchtlich ein. Wenn jemand Sex "fordert" ist es sowieso die/der flsch. Sowas schenkt man nur, weil mans will.

Fantasia hat geschrieben:
Ich erinnere mich, wie in einer Fortbildung (in der Mittagspause) vor kurzem eine etwa Zwanzigjährige erzählte, sie habe kürzlich Sex mit jemandem gehabt, den sie in der U-Bahn kennen gelernt habe. Dafür brauche sie keine feste Beziehung.

So gesehen bin ich so ziemlich das genaue Gegenteil.

Eines der Probleme, dass immer wieder hier behandelt wird: In der Regel kommt die "feste Beziehung" nach dem Sex. Vor dem Sex steht "nur" ein Kennenlernen, vielleicht auch eine noch unbestimmte Beziehung. Sex ist wichtig fürs "Beschuppern" im Sinne des Wortes. Die unbewussten Geurchswahrnehmungen spielen für die Paarbindung eine große (aber natürlich nicht einzige) Rolle. (Das sogenannte Bindungshormon, dass dann verstärkt ausgeschüttet wird, ist da nur ein Teilchen) Und, ähm, Sex fördert Geruchskomponenten zutage, die im "normalen" Leben einfach nicht auftreten.

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-schräg- "Der Typ ist einfach nur Panne" -jubel- sacht Stichelfrankie. Besser is das.


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BeitragVerfasst: 21.04.2009, 21:08 
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Zitat:
Eines der Probleme, dass immer wieder hier behandelt wird: In der Regel kommt die "feste Beziehung" nach dem Sex. Vor dem Sex steht "nur" ein Kennenlernen, vielleicht auch eine noch unbestimmte Beziehung. Sex ist wichtig fürs "Beschuppern" im Sinne des Wortes. Die unbewussten Geurchswahrnehmungen spielen für die Paarbindung eine große (aber natürlich nicht einzige) Rolle. (Das sogenannte Bindungshormon, dass dann verstärkt ausgeschüttet wird, ist da nur ein Teilchen) Und, ähm, Sex fördert Geruchskomponenten zutage, die im "normalen" Leben einfach nicht auftreten.

Das macht mir jetzt so richtig Hoffnung... genau so rum will ich es ja nun eigentlich nicht haben.

Ich muss mal dazu sagen, dass ich zwar inzwischen viel weniger Probleme habe, normale Freundschaften zu schließen, aber vor allem Männern gegenüber irgendwie total gehemmt bin. Das mag daran liegen, dass mein Vater sehr dominant war und zwar auf eine eher subtile Weise. Er war auch durchaus manipulativ, wenn es seinen Zwecken dienlich war. Und er konnte sehr verletzend sein, wenn ihm etwas nicht passte. Wenn ich mich mal "auflehnte" und ihm meine Hilfe verweigerte (er jagte mich gerne noch bis ins Erwachsenenalter nach seinem Werkzeug durchs ganze Haus), nannte er mich ein faules Weibsstück und er wundere sich nicht, dass ich keine Freunde habe. Er kannte genau die Stellen, an denen er einen treffen konnte. Ich glaube, deshalb habe ich irgendwie Angst vor Männern. Und Menschen, denen man nichts recht machen kann, sind für mich ein rotes Tuch.
Meine Schwester hat sich früh von zu Hause abgeseilt, aber ich hatte die unglückliche Kombination, von meiner Mutter sehr behütet worden zu sein und dadurch war ich unselbständig und ängstlich war ich sowieso. Ich weiß noch, wie ich in meinen Untermietzeiten vor ein paar Jahren, als ich in München mein Berufspraktikum gemacht habe und nur am Wochenende heimkam, jedesmal Rotz und Wasser geheult habe, wenn ich am Sonntagabend oder Montagfrüh wieder fahren musste und mir immer schrecklich verlassen vorkam. (Ich bin noch dazu Sternzeichen Krebs, ein typisches Wassertier. *g*)
Jedenfalls hab ich den Absprung sehr lange nicht geschafft, aber zumindest diesen Punkt hab ich inzwischen erfolgreich bearbeitet. (Kommt ja bei einem Date auch nicht grade gut, wenn man erzählt, dass man noch zu Hause wohnt.)

Tja, und das Thema Sex... Sex scheint auch etwas von einem anderen Planeten zu sein. Ich fühle mich da irgendwie total unterentwickelt und kann mir das gar nicht vorstellen, Sex mit einem Mann zu haben, so einfach so. Der Gedanke, da liegt einer auf mir drauf und dringt in mich ein, macht mir Angst. Ich mag eh alles nicht, wobei ich mich hilflos und ohnmächtig fühle und Untersuchungen in diveresen Körperöffnungen sind mir ein Gräuel. Ich habe das Gefühl, ich habe da noch irgendein Trauma. Ich wurde nicht sexuell missbraucht, aber es muss auch was mit: "Ich hab Macht über dich und du kannst nichts dagegen tun." zu tun haben.
Der Spruch passt eigentlich sehr gut auf meinen Vater, er wollte immer Macht über andere haben, am besten so, dass ihnen das gar nicht so bewusst ist. Ich glaube, er hat mich nicht groß werden, nicht erwachsen werden lassen, warum auch immer. Das wurde/werde ich erst, seit er tot ist. Er hat mich nie ermutigt, z.B. als ich arbeitslos war, sondern immer nur spüren lassen, dass er mich für einen Versager hielt. Als ich an meiner ersten Stelle nicht übernommen wurde, für die ich auch zur Untermiete wohnte und dann wieder nach Hause kam, sagte er: "So, kommst du jetzt für immer?" Da war ich 25 und völlig verzweifelt, denn ich hatte mich da sehr wohlgefühlt und gefacht, die Kollegen mögen mich und dann wurde ich mit sehr fadenscheinigen Begründungen nicht übernommen. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich eigentlich gebraucht, aufgefangen und ermutigt zu werden und nicht das Gefühl zu haben, wie ein geprügelter Hund nach Hause zu schleichen und mich Versager schimpfen zu lassen.

Okay, jetzt hab ich mich ausgekotzt und ich spüre, wie nah mir das alles noch geht, dabei ist mein Vater vor drei Jahren gestorben. Und ich habe nicht nur schlechte Erinnerungen an ihn, es gibt auch viele schöne Erlebnisse mit ihm, als ich klein war. Aber ich glaube, dass er so schwierig war und oft so wenig wertschätzend, hat mich in Bezug auf die Männerwelt leider sehr geprägt. Manchmal denke ich mir, die Überschrift: "Suche impotenten Mann fürs Leben" würde eigentlich gut für meine Kontaktanzeige passen... Aber vielleicht werd ich ja mal noch eines Besseren belehrt? ;)


Zitat:
Es gibt Frauen, deren Äußeres verliert durch Schminken. Und umgekehrt. Wer gar nich tmehr ohne aus dem Haus geht, hat meiner Meinung nach auch en Problem. Andererseits hat ein gewisses Maß Anpassung an soziale Normen ja auch mal was für sich - wenn zum Beispiel alle sich aufbrezeln für einen Anlass, dann hol ich ja auch meine gute Hose aus dem Schrank." Abzüge" gibt es eigentlich nur, wenn man sich zu weit von der Norm bewegt UND es nicht zum persönlichen Typ passt.

Wenn es dich beruhigt: Zu besondern Anlässen putze ich mich auch ganz gern ein bißchen heraus. Aber ich finde, wenn sich die Frauen anmalen, schauen sie dann doch irgendwie alle gleich aus, da geht die Individualität verloren. Klar kann man durch ein gutes Make-Up auch sehr gewinnen, ich verteufele es ja nicht grundsätzlich. Meine Schwester schminkt sich auch nie und als ihre Freundin sie dann für ihre Hochzeit etwas hergerichtet hat (wohlgemerkt sehr dezent, aber auch sehr wirkungsvoll!), haben wir sie zuerst gar nicht erkannt, als die Kutsche herankam. *gg* Und sie hat an dem Tag wirklich klasse ausgesehen. Das hat mir gefallen, aber wenn jemand sich so richtiggehend anmalt, das finde ich nur peinlich. Das kann auch ziemlich daneben gehen.


Zuletzt geändert von Fantasia am 21.04.2009, 21:27, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21.04.2009, 21:19 
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EmilSinclair hat geschrieben:
Fantasia hat geschrieben:
Meine sind rot und es muss doch auch Männer geben, denen das gefällt! Dafür bin ich schlank und natürlich, was unter anderem bedeutet, dass ich mich nicht schminke. Gibt wohl auch Abzüge in der Männerwelt. :P


Hi Fantasia!
Gerade rothaarige Frauen werden doch als sehr sexy empfunden!
Und das mit dem Schminken wäre bei mir eher ein großer Pluspunkt als ein Minuspunkt ;)

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Soll ich es jetzt auch als ein gutes Omen nehmen, dass du dich an meinem Geburtstag hier registriert hast? ;)

Einmal hab ich mit dem Nicht-Schminken auch ein sehr positives Erlebnis gehabt: Ich habe vor meiner Erzieher-Ausbildung eine Gärtnerlehre gemacht (damals wusste ich noch nicht so recht, was ich machen will, wie das immer so ist) und der Meister sagte mir, er habe ich unter anderem deswegen ausgewählt, weil ich so natürlich sei. Aber stellt euch auch mal ein aufgestyltes Mädel mit 5cm-Fingernägeln vor, das in der Erde wühlt. *ggg* Der Meister war dann zwar desweiteren leider nicht gerade ein Ausbund an Sensibilität, aber die Lehre war dennoch eine recht gute Schule fürs (Arbeits-)Leben.


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hmm hört sich sehr schwierig an, was ich da lese .... aber ich glaube, wenn du mal auf einen Mann triffst, dem du dich sehr langsam körperlich öffnen kannst, wird dir Sex sicher nicht mehr ganz unvorstellbar vorkommen.
Auf jeden Fall brauchst da einen sehr sensiblen Mann.

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BeitragVerfasst: 22.04.2009, 00:25 
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Hallo Fantasia,
Disclaimer vorab: was ich hier jetzt so schreibe, ist keine wissenschaftliche Abhandung, sondern eher so spontan von deinen Äußerungen ausgelöst

Fantasia hat geschrieben:
Das macht mir jetzt so richtig Hoffnung... genau so rum will ich es ja nun eigentlich nicht haben.


Wie du es haben willst und wie es in aller Regel ist, das können ja zwei Paar Schuhe sein. Ich vermute aber mal (und schlage dir zum Überlegen vor), dass deine Einstellung zu der Sache sich auch recht schnell Richtung "normal" verändern könnte, wenn du dann erst mal ein paar angenehme, positive Erfahrungen gemacht hast. Es ist vielleicht eine Binsenweisheit, aber trotzdem wahr: Je unverkrampfter man mit dem Thema umgeht, umso größer die Wahrscheinlichkeit, angenehme Erfahrungen zu machen. Ja, es ist ein Plädoyer, auch "einfach" mal Fünfe gerade sein zu lassen; bzw sich die Einstellung anzu"trainieren", das zu können. Denn nur wenn du tatsächlich die (innere) Wahl hast, dich für ein bestimmtes Verhalten entscheiden zu können, kannst du vermeiden, das Gefühl zu haben, zu irgendetwas gedrängt zu werden. Nur selten wird es sich ergeben, dass ein potentieller Partner sich exakt auf der von dir vorgesehenen "Linie" bewegt - auch Männer können nicht Gedankenlesen ... ... ... und so wie du es schilderst, können dann schnell mal unschöne Reflexe wach werden; da braucht der Typ wohl nur einmal zu oft und ohne "bitte" sagen, "Holst du mir mal das Bier?!", und du fühlst dich an deinen Vater erinnert ...

Fantasia hat geschrieben:
Ich glaube, deshalb habe ich irgendwie Angst vor Männern.

Das könnte sich als Problem herausstellen. Ein Problem, dass du vermutlich nur durch Kontakt mit Männern ausräumen (oder bestätigen) kannst. Vielleicht stellst du dir einfach vor: All die vielen Mnner, die Angst vor Frauen haben - noch dazu Rothaarigen!

Fantasia hat geschrieben:
Tja, und das Thema Sex... Sex scheint auch etwas von einem anderen Planeten zu sein. Ich fühle mich da irgendwie total unterentwickelt

Das ist ein gutes Gefühl. Weil ein richtiges. Jeder AB ist in dieser Hinsicht unterentwickelt, geht gar nicht anders.

Fantasia hat geschrieben:
und kann mir das gar nicht vorstellen, Sex mit einem Mann zu haben, so einfach so.

"Einfach so" muss ja auch nicht ... aber ich vermute, du meinst das schon etwas weitergehend. Vielleicht können dir da besser einige der Frauen hier, die sowas schon erlebt haben, auf die Sprünge helfen. Aber generell machen die Hormone und natürlich Instinkte im Fall des Falles ihre Sache schon recht ordentlich - man (bzw. der Kopf und all die angelernten Ängste) müsssen sie nur machen lassen. Auch sowas (Kopf ausschalten, Ängste registrieren und mal kurz kontrolliert auf Warteposition schieben, und auf den Körper hören und ihm vertrauen) lässt sich lernen. Vielleicht muss es ja auch kein Mann sein ? Kurz: es gibt viele Wege.

Fantasia hat geschrieben:
Der Gedanke, da liegt einer auf mir drauf und dringt in mich ein, macht mir Angst.
Nun ja, er muss ja nicht auf dir; geht auch vielseitig anders ...
Ich mag eh alles nicht, wobei ich mich hilflos und ohnmächtig fühle

Frauen mögen mir widersprechen: Aber - mal so in die Vollen gegriffen - orgiastische Leidenschaft ist eher das Gegenteil von hilflos und ohnmächtig, auch wenn's von außen vielleicht anders aussieht. Aber da mögen Frauen anders empfinden, so genau kenn ich mich da nun auch wieder nicht aus, obwohl die paar Mal, die ich das Vergnügen hatte, es eben einen anderen Eindruck auf mich machte ...

Fantasia hat geschrieben:
"Ich hab Macht über dich und du kannst nichts dagegen tun." zu tun haben.

Diese Art von Sex gibt es. Manche Menschen machen das bewusst und freiwillig. Es ist aber absolut nicht die Regel. Du fürchtest dich da vor etwas, was du wohl in der Regel nur erleben wirst, weil du es dir in deinem Kopf (bzw. deinen Gefühlen) so vorstellst, nicht, weil es unbedingt tatsächlich so ist. - Womit ich nicht ausschließen will, dass leider allerlei Gestörte da draußen rumrennen; gesunder rMenschenverstand kann dich vor ihnen schützen, soweit es in diesem Leben überhaupt eine Sicherheit gibt.

und eigentlich will ich dir nur so ein kleines bisschen die Angst nehmen. Angst haben, egal vor was, ist nie gut; Angst haben vor der eigenen Natur aber macht krank.

Ich weiß nicht wie wichtig dir da Thema Sex (bzw kein Sex) ist: könnte mir aber angesichts deiner Schilderungen auch vorstellen, dass du vielleicht mal mit einem entsprechenden Therapeuten sprichst. Niemand muss Sex haben wollen und Beziehung geht auch anders, aber es ist denn doch eher sehr, sehr selten.
Fantasia hat geschrieben:
Manchmal denke ich mir, die Überschrift: "Suche impotenten Mann fürs Leben" würde eigentlich gut für meine Kontaktanzeige passen...

Obwohl es solche ja durchaus gibt ...

Fantasia hat geschrieben:
Aber vielleicht werd ich ja mal noch eines Besseren belehrt? ;)

Nur, wenn du es zulässt. Ich habe aber den eindruck, dass du durchaus auf dem Weg bist und jetzt noch so ein bisschen Angst vor der eigenen Courage hast?

Du bist Erzieherin? Hast folglich mit Kindern zu tun? Wie kleine Kinder die Welt kennenlernen, mit Unbekanntem, ihren Gefühlen, ihren Ängsten und anderen Menschen umgehen und dabei wachsen und sich entwickeln, davon kannn man als Erwachsener viel lernen (weil wir ja so blöd sind, das alles viel zu schnell wieder zu vergessen bzw. es in unserer Kultur auch als "Kinderkram" geringschätzt wird - dabei sind es die wichtigsten Entwicklungsjahre, und entsprechend hat die Natur sich da auch mächtige Verhaltenweisen einfallen lassen.).

Lachen und nicht alles so ernst nehmen, und wenn, dann nur bis morgen, ist eine davon.

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Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich bin richtig gerührt, wie viel Mühe du dir machst und, ja, das tut einfach gut. -st-

Ich werde am Wochenende noch ausführlicher darauf antworten, aber soviel schon jetzt: Der Gedanke, ob ich lesbisch sein könnte, kam mir natürlich auch schon, aber ich sehe eigentlich schon viel mehr einen Mann als Partner für mich. Ich bin mir ziemlich sicher, nicht lesbisch zu sein. Ja, und ich glaube auch, dass es besser ist, die Dinge unverkrampft zu betrachten und manches sich vielleicht auch einfach von selbst löst, wenn ich dem richtigen Mann begegne. Nur, den muss ich ja erst mal irgendwie finden...


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BeitragVerfasst: 26.04.2009, 21:20 
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Registriert: 10.08.2008, 21:49
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Alter: 0
Fantasia hat geschrieben:
Der Gedanke, ob ich lesbisch sein könnte, kam mir natürlich auch schon


Hab ich das irgendwo angedeutet?


Freut mich, wenn du mit meinen Beiträgen was anfangen kannst. Ich muss dich aber enttäuschen: Ich mach das nicht für dich, denn ich kenne dich ja gar nicht. Ich mach das für mich, denn manche Gedanken sind auch für mich hilfreich und klärend. Und manche Beiträge sind dafür ergiebiger als andere.
Du bist also eher mein Sparringspartner. Und ich deiner. Bzw. unsere Forenbeiträge "sparren" miteinander. Also kein Grund zur Rührung (das Gefühl als solches hat ja auch was mit Dankbarkeit zu tun, und die ist fehl am Platz). Gut tun darf es dir natürlich dennoch.

_________________
-schräg- "Der Typ ist einfach nur Panne" -jubel- sacht Stichelfrankie. Besser is das.


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BeitragVerfasst: 27.04.2009, 16:11 
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Registriert: 20.04.2008, 13:31
Beiträge: 121
Wohnort: Berlin
EmilSinclair:
Zitat:
Gerade rothaarige Frauen werden doch als sehr sexy empfunden!
Und das mit dem Schminken wäre bei mir eher ein großer Pluspunkt als ein Minuspunkt


Dem kann ich nur beipflichen - und für kleine Frauen hab ich auch n Faible ;) .

WILLKOMMEN HIER IM FORUM

_________________
Ein Tag ohne *LOL* ist ein vellolenel Tag :-) (kinesisches Sprichwort)


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