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Vorweg: Ich weiß gar nicht so genau ob ich wirklich AB oder eher Einzelgänger bin…
Aber fangen wir erstmal an. Jetzt bald 30, beruflich sehr erfolgreich, habe ein Studium hinter mir was nur einer von vier überhaupt abgeschlossen bekommt. Ich lasse mir nichts vorschreiben (selbst von meinen Chefs nicht). Ich kann Situationen bestimmen, Leute bestimmen, setze mich durch, wenn erforderlich. Ich kann jeden Druck aushalten, treffe Entscheidungen wenn es sein muss unter Zeitdruck und irre mich so gut wie nie. In meiner Freizeit bin ich dann noch weitaus kompromissloser als im Beruf. Ich mache was ich will, wann ich’s will und wie ich’s will. Die Freiheit zu haben (fast alles) tun und lassen zu können was man will, das ist der Treibstoff der mich antreibt. Viele meiner Freunde beneiden mich ganz offen (und ernst gemeint). Weil ich denen etwas vorlebe (mit einem breiten selbstgefälligen Grinsen auf dem Gesicht) was sie sich selbst so nie und nimmer rausnehmen können. Die haben Stress mit ihren Damen, Kindern, Scheidungen, Streits, das volle Programm, natürlich gibt es auch Sonnenschein, so ist das ja nicht. Nur mir wird schon immer übel, wenn ich mit ansehen muss was die an „Kompromissen“ machen dürfen. Oder was man heute halt so Kompromiss nennt. Man läd mich überaus gerne zu jeder Art von Feiern ein, selbst Leute die ich erst flüchtig kenne, finden schnell „Gefallen“ an mir und wohl besonders an meinem Auftreten. Früher bin ich noch aus Höflichkeit zu Feiern gegangen und habe mir diesen aus meiner Sicht Stumpfsinn gegeben. Räume voller Menschen, wovon mir die meisten mehr als egal sind, was für eine Zeitverschwendung. Heute sage ich ganz knallhart dass ich keinen Nerv mehr habe auf den Scheiß und man mich bitte nicht mehr einladen soll. Ich komme gut damit durch, man lässt mir irgendwie immer alles so oder so durchgehen, auch wenn man sehr bedauert das ich nur noch selten gesehner Gast bin. Meine (Frei)Zeit investiere ich nur zu allerliebst in „Dinge“. Hobbys die mich zum brennen bringen, da bin ich voll dabei. Wo ich siege und andere verlieren. Wo ich mich beweisen kann, triumphieren kann. Mich weiter entwickle, dazulerne. Kein WoW oder so ein Quatsch, mehr Handfeste Sachen. Dazu noch körperlich schön fit halten und ich bin gut drauf. Nur manchmal kann ich es nicht abstreiten, das natürlich irgendwas fehlt. Nur die Damen die ich bisher so Kennerlernen dürfte, sind jedenfalls für meine Begriffe so hohl (rein subjektiv), das ich es nicht aushalten kann. Meine Vorstellungen sind wohl eher utopisch. Es ist die gute alte gerade Kurve. Interessen sollten sich schon irgendwie überschneiden, aber meine Interessen sind für die Damenwelt ein guter Witz. Das kann man abharken. Konfliktfähig, in meiner Freizeit, bedeutet: Irgend jemand, egal wer das ist, Familie, Freunde, Fremde, etc…, sagt mir etwas, was kein konstruktiver Ratschlag ist, sondern eigenen Interessen folgt und mich in eine nicht so gute Position bringen will. Feierabend. Im Job würde ich hier den Gegenüber argumentativ an die Wand spielen, in meiner Freizeit sind mir die Worte dafür noch zu schade. Da lasse ich gleich alle Sicherungen rausfliegen. Der „Jemand“ kann für immer aus meinem Sichtfeld verschwinden, mir egal. Ich mach mich für niemanden zum Affen. So was betrachte ich als persönlichen Angriff. Mir meinen sagen zu müssen was ich zu tun und zu lassen habe, oh, da ist man genau richtig. Mein Ego und Selbstwertgefühl könnten das nie ertragen. Ich hab meiner Familie wenn es nötig war schon deutlichst den Kopf gewaschen, alte Freundschaften innerhalb von Sekunden wegbrechen lassen. Ich blicke bei so was nicht zurück. Wenn, dann überhaupt, kommen die Leute nett und freundlich wieder auf mich zu, aber ich bestimmt nicht auf den/die. Nie.
Es ist relativ leicht zu erkennen, das meine Art zu Leben und Dinge zu sehen, nicht unbedingt als besonders „Beziehungsfähig“ zu bezeichnen ist. Ich kalkuliere und meine Chancen schätze ich mit 10% ein, also 90% das es nicht so kommen wird, mit Freundin z.Z. Ich wäre ein Idiot, wenn ich glauben würde dass das was man im Moment für das Ei der Kolumbus hält, auch noch Morgen der Weisheit letzter Schluss sein muss. Das ist Quatsch. Viele Menschen ändern sich nicht oder nur marginal. Berechenbar, einfach, Durchschnitt. Ich kann mich ändern, wenn ich das gezielt will. Wenn ich es für nützlich oder erforderlich halte. Stillstand ist nicht so mein Ding. Ich habe da die ein oder andere interessante Variante im Hinterkopf, um vielleicht doch noch ein Mädel kennen zu lernen für das ich mich begeistern könnte. Schreiben liegt mir (neben dutzenden anderen Dingen) und ein angefangenes Buch gibt es auch schon, dazu einiges an Ideen. Frauen schreiben auch gerne, ein „Hobby“ wo ich Schnittstellen sehe. Wofür ich mich auch begeistern kann, was ich ernst nehmen kann, wo ich nicht nur auf Durchzug schalte, wenn sie den Mund aufmacht. Aber mal abwarten, ob ich mich ggf. bald schon total entfremdet habe von anderem Leben oder doch noch vorher die entsprechenden Schritte in die (richtige?) Richtung einschlage. Ich fühle mich jedenfalls nicht unter Zeitdruck. Und man sollte immer so ehrlich sein und sich selber fragen was will die Damenwelt mit einem anfangen…ich sehe da genug Zielkonflikte, um es mal vorsichtig zu formulieren. Die paar Mädels die noch in Frage kommen würden (ich hätte Interesse und sie auch), ich denke denen läuft man vielleicht mal hier und da über den Weg, aber das war’s dann auch. Na ja, ich habe im Moment gut 100 andere Dinge die mich auch noch antreiben, nur keine Hektik. Manchmal ergibt sich das ein oder andere von ganz alleine.
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