So ich stell mich dann auch mal vor!
Ich bin 21 Jahre alt und hatte bis vor 2 Monaten, meine erste, aber auch katastrophale Beziehung, wieso katastrophal? Weil sie unerfüllt für mich war, aber dazu später mehr...
Meine Kindheit empfand ich, bis auf einige körperliche Schwierigkeiten, ganz angenehm, ich hatte viele Freunde, wurde weitesgehend akzeptiert, in der Grudnschule und auch später, bis auf kleine Ausnahmen, nicht gemobbt. Die Gegebenheiten änderten sich schnell, als ich auf eine neue Schule wechselte und ich auch schließlich noch auszog. Ich verfiel mehr und mehr den Computerspielen, verlor viele Freunde, und vegetierte so vor mich hin, ohne wirklich Sport betrieben zu haben oder eventuell auch Freunde zu treffen, denn ich hatte nicht mehr viele, um dies zu tun. Anders gesagt, ich wurde ein richtiger Aussenseiter, aber das störte mich nicht wirklich, ich hatte meine virtuellen Welten, um darin zu flüchten.
Glücklicherweise wurde mir diese Lage bewusst, als ich auf die Oberstufe wechselte, öffnete ich mich wieder den Menschen, lernte so neue Freunde kennen und kehrte den Computerspielen mehr und mehr den Rücken zu, quasi verlor ich zwischen 13-17 viel schöne Zeit, ohne was unternommen zu haben, beziehungsweise meine ersten Erfahrungen mit Mädchen zu machen, weiß ich letztlich auch sehr schade fand und ich glaub ich deswegen Beziehungsmäßig letztens so ausgeschweift bin, und was nachholen musste, ich weiß es nicht
Also ich hatte in der Oberstufe was Mädchen anbetrifft null erreicht, versuchte offener zu wirken, mehr selbstbewusster, aber diese "Zockerzeit" hat mich echt geschädigt, man merkte mir an, dass ich bisschen nerdy bin, weswegen ich auch nie was reißen konnte, aber um ehrlich zu sein, ich hatte aber auch nie wirklich selbst das Interesse gehabt, wollte alles auf mich zu kommen lassen und dann mal schauen, ich hatte nun mal auch meine Freunde, die selbst nie was bei Mädels reißen konnten, das gab mir dann Zuversicht, was das anbetrifft und stand somit auch nicht unter Druck. Mein Leben änderte sich grundlegend als ich die Schule verließ und meinen Zivildienst in einem Krankenhaus absovierte...
Dort gab es sehr viele Mädels, und viele gingen und neue kamen in den Monaten meiner Arbeit. Ich bin nicht so der Typ, der sich da ranmachen musste, ich bin eher der Typ der wirklich alles locker auf sich zu kommen lässt, und ich bin guten gewissens meiner Arbeit nachgegangen. Bis Februar dieses Jahres. Eine neue Praktikantin auf unserer Station ist erschienen, nett, sympatisch, ruhig, schüchtern, und jetzt komms, sie ist 15, ich bin 21. Ich dachte mir wirklich nichts dabei, nur das Problem war, dass auf ihrer Seite scheinbar viel Interesse bestand. Ich war während ihres Praktikums, ihre Vertrauensperson, zeigte ihr das Krankenhaus, die Arbeit, ich gab ihr Arbeit, sie war quasi meine kleine Auszubildene, ohne jeglichen Hintergedanken halt von mir aus. Sie fragte mich nach meiner Handynummer/ICQ-Nummer ich willigte ein, und wir schrieben dann übers Wochenende sehr lang und viel. Haben dann über Beziehungen geredet, bis mich der Schock traf und sie mir sagte, dass sie mich lieben würde

Was nun?, wie soll ich dann noch mit ihr bei der Arbeit umgehen? Nagut dachte ich mir, ich hab während meiner "Zockerzeit" wirklich viel verpasst, auch wenn das jetzt fies klingt, wieso lasse ich mich nicht einach auf sie ein, sammeln meine erste Erfahrungen mit Mädchen und schaue was so passiert, ohne wirklich viele Erwartungen an sie zu setzen. Naja es kam wie es kommen musste und aus der anfänglichen Küsserei, und so weiter, verliebte ich mich plötzlich in sie und wir verbrachten sehr schöne Tage im Krankenhaus, nur genau das war mein Fehler, ich hab mich verliebt und das bereue ich bis heute!!! Wir waren ein Paar, ich ihr erster Freund, sie meine erste Freundin und alles schien gut, doch denkste, als sie das Krankenhaus verließ, entwickelte sich diese ach so schöne Beziehung, zu einer SMS und Chat-Beziehung, in der wir uns in den nächsten 2 Monaten sage und schreibe 2 mal trafen, weil sie entweder keine Zeit hatte (Schwimmerin/Saxophon) oder unsicher war oder es ihre Eltern nicht erlaubten und das wo ich ihr sagten sie solle nichts erzählen, naja zum Leid beider, war diese Beziehung eine reine Katastrophe, sie hatte zugelassen, dass ich mich in sie verliebe und bestimmt selbst gewusst, dass sie diese aus erwähnten Gründen nicht führen kann. Schöne Sache, meine erste Beziehung, und total unerfüllt, ich bin bis heute auf sie sauer, dass sie mir das antat. Wir trennten uns nach 2 Monaten, aber nicht in einem Streit, wir sagten uns, dass es einfach keinen Sinn machte sie weiterzuführen und sich deswegen krank zu machen und sie erwähnte, dass sie nichts mehr für mich fühlen würde
Mein Kopf sagte mir, es war besser so, mein Herz allerdings sehnte sich nach ihr, sehnte sich nach einer erfüllten Beziehung, aber es ging nicht mehr, sie wollte nicht und sie konnte nicht, und sie ließ mich somit mit meinen Gefühlen zurück, bis heute

Es war schwer dies für mich zu verkraften, auch aus dem Grund, weil es so gut lief im Krankenhaus und ich endlich das Gefühl hatte, geliebt zu werden, es war sehr schön, aber der Abgang war um so bitterer. Der Kontakt blieb halt, sie wollte Freundschaft, ich wollte aber jederzeit mehr also kämpfte ich in den ersten Wochen sehr um sie, wo ich doch wusste, das es keinen Sinn macht, aber ich mochte sie einfach sehr als Menschen und hoffte, dass sie genauso für mich empfand und sich alles eventuell ändern könnte. Aber auch dies geschah nicht, ich wurde trauriger, ihr wurde ich egal, sie sah mic hdann auch nur wirklich als freund, mehr war von ihrer Seite nichts mehr. Also blieb mir nichts anderes übrig, als eine Kontaktsperre und die ist bis heute noch, ich vermisse sie aber sehr
Viele werden sich jetzt sicherlich fragen, was ich hier mache? Ich hatte doch meine Beziehung, aber ich denke nicht, dass ich aufgrund dessen mich nicht mehr als AB bezeichneen sollte, weil ich diese Beziehung als unerfüllt betrachte, mehr schein als sein, so doof das auch klingen mag.
Und so langsam zweilfe ich daran, besonders in den Monaten danach, dass ich jemeils eine Frau fürs Leben finden werde. Ich hab einfach keinen Vertrauen mehr in Beziehungen, in Frauen. Wieso muss es immer so schwer sein? Und besonders für mich. Ich teile Frauen gefühlmäßig in zwei Kategorien auf, die eine Gruppe von Frau, erzeugt bei mir keine Interesse und bei der anderen Gruppe mach ich mir schon mal nicht die Hoffnungen, dass da überhaupt etwas ensteht, vllt weil ich einfach nicht gut genug aussehe und gleichermaßen selbst hohe Ansprüche hab und selektiere. Wäre meine Ex nicht auf mich zugegangen, wäre auch nichts passiert, denn von meiner Seite aus, kommt (leider) nie was, aus Angst oder magelnder Interesse halt. Ich weiß wirklich nicht woran es liegt, ich bin eigentlich nie wirklich schüchtern, weil ich einen Erfolg meinerseits schon von vorner rein ausschließe, wenn mir jemand gefällt. Ich bin zu inaktiv, was das Senden von Signalen anbetrifft, quasi gefühlstot, aber das stört mich letztlich halt sehr und ich könnte deswegen total weinen, weil ich mit dieser Einstellung nie was finden werde, außer eben, wenn man mich anspricht und die Frau nicht in Kategorie "gefällt mir nicht" fällt, deswegen ist die Erfolgschance eine geeignete Partnerin zu finden extrems gering bei mir und wenn es mal passieren sollte, wie im Krankenhaus, dann ist alles mit irgendwelchen Komplikationen verbunden und man wird extrems enttäuscht
Ich bin verzweifelt bisschen...