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 Betreff des Beitrags: Vorherbestimmung?
BeitragVerfasst: 24.03.2010, 21:57 
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Ich stehe an einem Punkt im Leben an dem ich mich zu fragen beginnen muss, ob hinter allem
nicht doch so etwas wie "Göttliche Vorsehung" steckt.

Bitte weiterlesen -st- Versteht mich nicht falsch jetzt. Das soll hier nicht zu einem Glaubensthread
werden.

Ich bin kein "Hardcorechrist". Ich zahle nur schön brav meine Kirchensteuer, aber eine Kirche von Innen
gesehen hab ich schon länger nicht mehr. Aufgrund meines äußeren auftretens (größtenteils "Gruftig") könnte man bei mir auch
gar nicht mal ansatzweise vermuten, daß in meinem Leben der Glaube eine Bedeutung hat.

Aber dennoch gibt es mir momentan extrem zu denken. Bin ich doch an einem Punkt angelangt wo ich mich
immer mehr frage, ob da nicht tatsächlich "Mehr" ist. Viele Kleine Begebenheiten die mich zusammengefaßt
nachdenlich stimmen im Bezug auf "Glaube und Gott"

Ich neige seit Jahren schon zu Depressionen und habe mir auch provessionelle Hilfe geholt, seit ich vor ca. genau einem Jahr von Pasannten bei einem "Suizidversuch" gestört wurde. Trotzdem habe ich halt immer noch meine Momente wo ich meine
ganze Existenz in frage stelle, auch hinsichtlich meines "AB-Status" Mal abgesehen von Familienangeörigen und ein paar
wenigen Freunden dachte ich mir bisher immer daß mein "Dasein" wohl in jeglicher beziehung bedeutungslos ist.

Aber auch wenn ich mir nicht wirklich der beste Freund bin muss ich wohl annehmen, daß es evtl "etwas" gibt, der mich
nicht so leicht aufgeben möchte.

Vor einigen Wochen, bin ich bei schneeglatter Fahrbahn mit meinem Winterauto ins schleudern gekommen, eine böschung heruntergerutscht und gegen einen Gartenzaun gedonnert. Mir ist dabei gar nichts passiert. Auch der Schaden am Wagen
hielt sich in Grenzen und war für wenige Euros zu reparieren.
4 Wochen später war ich Nachts wieder mit dem Wagen unterwegs, weil ich ausgehen wollte. Bei einem Abbiegevorgang
auf der Landstraße übersah ich ein Entgegenkommendes Fahrzeug, was mir bis heute ein rätsel ist, da ich immer "Vorbildlich" gefahren bin.
Es kam zu einem Frontalzusammenstoß. Mein Auto, ein ´94er Kleinstwagen eines Ital. Herstellers, wurde dabei massiv verformt.
Ich erlitt eine große Platzwunde im Gesicht, mehrerer Rippenbrüce, Schürfwunden etc. aber ich lebe. Was in anbetracht meines
Autos schon fast an ein Wunder grenzt. Eine Sekunde früher, und ich hätte Tot sein können.
(Der Unfallgegner erlitt nur leichte blessuren, um dies mal vorweg anzudeuten. Noch an der Unfallstelle erkundigte ich mich
auschließlich nach ihm.)

Ist meine Zeit einfach nicht gekommen?
Bin ich teil eines "Großen Plans"
Sollte ich meinen Glauben überdenken, "Gott" dankbar sein und wieder verstärkt "Glauben"

Oder war das alles einfach nur "GLÜCK"?


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 24.03.2010, 21:57 




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 Betreff des Beitrags: Re: Vorherbestimmung?
BeitragVerfasst: 24.03.2010, 23:37 
Mmh, schwierige Frage.
Gerade aufgrund des heiklen Themas (Gott) und Deiner harten Vorgeschichte (Suizidversuch) wird sich hier wohl so mancher schwer damit tun, Dir zu antworten.
Meiner Erfahrung nach kann Religion helfen und man sollte sich auch damit beschäftigen, wenn man das Bedürfnis hat, sich all diese Fragen zu stellen. Gut ist es aber auch, wenn man es dann irgendwann wieder sein lassen kann.
Vielleicht bist es Du selber oder das "Prinzip des Lebens" was Dich noch nicht aufgegeben hat.
Auch ich glaube alles geschieht aus einem Grund, würde das aber weniger als Plan sehen, sondern als Ursache und Wirkung. Es sind nur soviele Sachen, die da zusammenspielen ...
Klar macht das Vieles auch irgendwie bedeutungslos, was ja auch einige Last von einem nimmt, denn könnte man dann nicht einfach alles laufen lassen ?
Nun, was man tut (und denkt) hat hier und jetzt, morgen und übermorgen ganz reale Konsequenzen für einen selber und andere, man trägt also schon eine Verantwortung ... Wenn man sich vor einen Zug wirft ist der Lokführer vielleicht bis an sein Lebensende traumatisiert, wenn man am Leben bleibt, ist man vielleicht irgendwann einmal der Partner für eine Frau, den sie sich schon lange gewünscht hat ...
Letzendlich bist Du bist die Instanz an der Du Dich orientieren musst. Es gibt eine christliche Richtung aus England: die Quäker, die sprechen von dem "God within", dem inneren Gott.
Dein Posting zeigt, dass Du doch bereits ein religiöser Mensch bist, einfach weil Du Dir diese Fragen stellst. Ob es gut wäre dem jetzt noch einen Namen zu geben, sich irgendwo zuzuordnen weiss ich nicht.
Viele sagen: "ich glaube an Gott, halte aber nichts von der Kirche". Ich sehe das anders, gerade die Gemeinschaft mit anderen (die Gemeinde) ist doch das wertvolle.
Geh doch einfach mal wieder in die Kirche, einen christlichen Gesprächskreis usw. Wenn es Dir nicht zusagt, kannst Du es ja wieder sein lassen.
Hoffe das war jetzt halbwegs verständlich, ansonsten bitte nachfragen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorherbestimmung?
BeitragVerfasst: 25.03.2010, 17:51 
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Sieh es als göttliche Vorherbestimmung, und mach was aus deinem Leben! Du musst ja nicht religiös im Sinne der Kirche sein, sondern kannst auf deine Art und Weise an Gott glauben. Vorherbestimmung hin oder her, du hast durch deinen gescheiterten Suizidversuch und den den glimpflich verlaufenen Unfall eine Chance bekommen weiterzuleben.

Ich persönlich sehe Ereignisse wie die Unfälle die du beschreibst als pures Glück an, denn in solchen Situationen kann man nicht mehr wissentlich den Ausgang des Unfalls bestimmen.


@ Admins: Der Werbegenerator ist echt geil: Internationale muslimische Kontaktanzeigen :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorherbestimmung?
BeitragVerfasst: 25.03.2010, 21:02 
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Ich hatte schon von Kindheit an das Gefühl, dass es "mehr"geben muss, und habe dann die Erfahrung gemacht, dass es nicht eine Religion ist, die uns weiterbringt, sondern der lebendige Glaube an Jesus Christus - der erfahrbar ist, wenn man sich auf ihn einläßt.

Deshalb kann ich mich nur dem Rat anschließen, doch mal eine christliche Gemeinde oder Gruppe aufzusuchen. Dort ist man bestimmt bereit, auf deine Fragen zu antworten.
Ein weiterer Tipp sind die Foren von Jesus.de - (dort schreiben nicht nur Christen, sondern auch viele Interessierte, Skeptiker usw.), da kannst du jede erdenkliche Frage stellen und wirst bestimmt auch viel Hilfestellung bekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorherbestimmung?
BeitragVerfasst: 25.03.2010, 23:37 
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Ich bin...: auf der Suche nach Partnerschaft + Freundschaft
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Die Existenz von Gott erscheint mir immer noch plausibler als der Schwachsinn mit dem Urknall.

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http://www.youtube.com/watch?v=YD1APGofTSk


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorherbestimmung?
BeitragVerfasst: 28.03.2010, 19:00 
Nessuno hat geschrieben:

Zitat:
Meiner Erfahrung nach kann Religion helfen und man sollte sich auch damit beschäftigen, wenn man das Bedürfnis hat, sich all diese Fragen zu stellen.


Ich war 15 Jahre bei diesen Vereinen und möchte dich ganz eindringlich davor warnen. Natürlich bist du für dein Leben selbst verantwortlich und wenn du meint, dass du den Glauben brauchst, ist das deine Sache. Für mich war die Hinwendung zum Glauben einer der schlimmsten Fehler, die ich in meinem Leben gemacht habe. Nacht 15 Jahren Glauben kam ich zu dem Schluss, dass alles nur Verasche ist. Die meisten Christen, die ich kenne, sind sowieso ganz arme Schweine. Sie kriegen ihr Leben nicht geregelt und leben mit großen Defiziten. Deshalb erfinden sie das omnipotente Männchen, von dem sie sich Hilfe erhoffen. Aber wenn du meinst, nur zu!


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorherbestimmung?
BeitragVerfasst: 28.03.2010, 19:52 
Zitat:
Ich war 15 Jahre bei diesen Vereinen und möchte dich ganz eindringlich davor warnen

Meinst Du mich oder Spookymike? Ich bin Christ höchstens insofern, dass ich in einer christlichen Kultur aufgewachsen bin, und das ist immer noch mehr als mir lieb ist. Ich war nie gläubig oder in diesen Kreisen unterwegs, habe aber trotzdem lange gebraucht, mich weitesgehend davon loszusagen, aus der Kirche auszutreten und nicht mehr darüber nachzudenken. Das ging nur über die Beschäftigung damit.
Es ist meines Erachtens wie bei Alkohol, One Night Stands o.ä. Jemandem zu sagen "mach das nicht, ich weiß wovon ich rede" bringt nichts, jeder muss seine eigenen Fehler machen, bzw. es sind keine Fehler, weil die Religion nun mal einfach zum Leben dazugehört, da muss man durch. Das Problem ist natürlich, dass gerade die Sekten (Täufer etc) viel authentischer sind, weil sie im Gegensatz zu dem üblichen Taufe-Weihnachten-Heirats-Beerdigungs-Christentum verbindliche Regeln und Vorstellungen bieten. Da liegt eine Gefahr. Von mir aus könnte man auch gleich zum Zen gehen, der Religion die sich selber verwirft. Aber erstens ist das wohl nicht möglich, zweitens auch gefährlich, weil eben fast alle bekannten Werte auf den Kopf gestellt werden, z.B. nicht die Beziehungslosigkeit, sondern den Beziehungswunsch für schädlich zu erachten.
Am Besten ist es sowieso man macht sich erstmal selber alle Gedanken und merkt erst später, dass sich das alles schonmal Leute vor einem gedacht haben und dass es sogar regelrechte Schulen dieser Denkweisen gibt.
Dennoch: dass Beten die Lebensqualität steigert ist wissenschaftlich erwiesen, natürlich geht es da alleine um den Akt des Betens und die feste Überzeugung, den Glauben eben. Es ist funktional, genau wie der Glaube an das romantische Liebesideal, eine Autosuggestion. Wenn man das erstmal verstanden hat, kann man gar nicht mehr glauben. Aber man sollte niemanden mit der Nase darauf stossen finde ich, wie Du es gemacht hast, weil man ja haltlos wird, wenn es nichts mehr gibt, an das man glauben kann. Da ist also der "Selbstbetrug" schon besser. Wenn's hilft, warum nicht? Andererseits: Auch das Trinken hilft, sonst würden es ja nicht soviele machen.
Eine integre Persönlichkeit ist man wahrscheinlich dann, wenn man von allem ein bißchen macht, wie die "Normalos". Keine Extreme. Abends das "Weinchen", zu Ostern mal in die Kirche, zweimal wöchentlich Sex, etc. Ob das nicht auch wieder eine Falle ist, die Falle der "Normalbürger", wie die Buddhisten sagen, sei dahingestellt ... Letzendlich ist es doch sowieso alles egal, solang man keine anderen mit hineinzieht wie die Islamisten ... Jedem das seine. Ich hoffe, Simonetta fühlt sich dadurch jetzt nicht mißachtet, es sollte klargeworden sein, wie ich das sehe, in gewisser Weise bewundere und beneide ich die Christen eben auch ...

Edit: wie ich sehe, hatte Iron Angel mein ganzes altkluges Gelaber (meine Religion) ja schon in einem Satz auf den Punkt gebracht, man kann auch die Wissenschaft vergöttern, wie zur Zeit modisch Richard Dawkins & Spießgesellen (oder wie der auch heißt), dann wird man fanatischer Anti-Christ. Genauso ein Schwachsinn ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorherbestimmung?
BeitragVerfasst: 28.03.2010, 20:05 
Nessuno hat geschrieben:

Zitat:
Das Problem ist natürlich, dass gerade die Sekten (Täufer etc) viel authentischer sind, weil sie im Gegensatz zu dem üblichen Taufe-Weihnachten-Heirats-Beerdigungs-Christentum verbindliche Regeln und Vorstellungen bieten. Da liegt eine Gefahr. Von mir aus könnte man auch gleich zum Zen gehen, der Religion die sich selber verwirft. Aber erstens ist das wohl nicht möglich, zweitens auch gefährlich, weil eben fast alle bekannten Werte auf den Kopf gestellt werden



Gefährlich? Die größte Gefahr geht von den Religionen selbst aus. Religionen sind nichts weiter als Opium für das Volk. Sie betäuben, verdummen und was schlimmer ist, sie legitimieren die Gläubigen, Macht auszuüben und zu manipulieren, ja sogar Greueltaten auszuüben. Glaubige wähnen sich im Recht, werden sie doch geleitet von Gott und dem Heiligen Geist, das jedenfalls glauben sie. Bewundern musst du Christen nicht. Ich kenne da so einige Gläubige, die völlig verzweifelt sind und mit den Händen unter der Bettdecke einschlafen, weil "Gott ihnen nicht ihren Partner schenkt." Da gibt es viele Verbitterte und es schon für so manchen ein bitteres Erwachen gegeben. Die Hauptregel des Christentums ist nach meiner Erfahrung: "Vorne beten, hinten treten." Frieden auf der Welt wird es nicht geben, solange das abergläubische Übel "Religion" nicht ausgerottet ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorherbestimmung?
BeitragVerfasst: 28.03.2010, 20:28 
ElizaJane hat geschrieben:
Frieden auf der Welt wird es nicht geben, solange das abergläubische Übel "Religion" nicht ausgerottet ist.

Frieden auf der Welt wird es nicht geben, solange irgendwer irgendetwas "ausrotten" will. Man sollte sich zurückhalten und die sich selber ausrotten lassen. Man kann versuchen Hinweise zu geben. Aber durch Aufregung bringt man niemanden auf seine Seite. Genausowenig wie ich Dich jetzt überzeuge, indem ich sage: Sieh das doch mal gelassener.
Du hast ja Recht !!! Das Problem ist, wenn einer sagt, Christus hilft ihm hat er auch Recht. Welche Instanz soll da entscheiden? Gott? :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorherbestimmung?
BeitragVerfasst: 28.03.2010, 20:35 
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ElizaJane hat geschrieben:

Gefährlich? Die größte Gefahr geht von den Religionen selbst aus. Religionen sind nichts weiter als Opium für das Volk. Sie betäuben, verdummen und was schlimmer ist, sie legitimieren die Gläubigen, Macht auszuüben und zu manipulieren, ja sogar Greueltaten auszuüben. .


Deshalb sollte man sich auch nicht an Religionen halten, sondern an Jesus. Ihn kann man erfahren. Wenn ich Jesus nicht persönlich erfahren hätte, wüßte ich nicht, wo ich gelandet wäre. Der Glaube garantiert allerdings keine Partnerschaft, aber kann u. a. inneren Frieden geben. Wer sich an Gott wendet, nur um einen Partner zu finden, könnte allerdings bitter enttäuscht werden, man muss es schon ernst meinen.
Lies doch einfach mal in der Bibel, bete zu Jesus oder besuche eine christliche Gruppe (die natürlich nicht unbedingt für dich passend sein muss, manchmal muss man länger suchen) und dann entscheide für dich selbst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorherbestimmung?
BeitragVerfasst: 28.03.2010, 21:00 
IronAngel hat geschrieben:
Die Existenz von Gott erscheint mir immer noch plausibler als der Schwachsinn mit dem Urknall.



Klar doch! Die Erde ist auch nicht rund, sondern eine Scheibe. :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorherbestimmung?
BeitragVerfasst: 28.03.2010, 22:15 
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Spookymike hat geschrieben:
Ich zahle nur schön brav meine Kirchensteuer

wie kann man nur?!?!?


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorherbestimmung?
BeitragVerfasst: 28.03.2010, 23:08 
ElizaJane hat geschrieben:
"Je größer der Dachschaden, desto schöner der Ausblick zum Himmel."

Sehr gut :D Sowas will ich hier lesen -engel-


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorherbestimmung?
BeitragVerfasst: 29.03.2010, 00:00 
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Wir können froh sein, daß wir in der christlichen Kultur aufgewachsen sind und leben. Dem Christentum haben wir viele Errungenschaften zu verdanken, kulturell wie gesellschaftlich.
Zahle auch Kirchensteuer, weil es viele kirchliche Einrichtungen gibt (Kindergärten, Jugendgruppen, Altersheime, Krankenhäuser etc.), die ich für unterstützenswert halte.
Ich wäre in jedem Fall sehr vorsichtig, Religionen an sich zu verteufeln oder anderer Leute Glauben/Glaubenserfahrung schlecht zu machen oder als lächerlich hinzustellen. Woher will man es auch besser wissen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Vorherbestimmung?
BeitragVerfasst: 29.03.2010, 01:29 
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Suchende hat geschrieben:
Wir können froh sein, daß wir in der christlichen Kultur aufgewachsen sind und leben.

nein, nein und nochmals nein! das christentum ist eine ansteckende geisteskrankheit. was genau hat uns diese pest jemals gebracht?

Suchende hat geschrieben:
Dem Christentum haben wir viele Errungenschaften zu verdanken, kulturell wie gesellschaftlich.

welche denn nun genau? die inquisition? die kreuzzüge? die gewaltsame "missionierung" der neuen welt? den holocaust (zwar nicht von der kathlischen kirche veranstaltet, aber doch gedultet). die fahrlässige tötung von ungebildeten afrikanern, denen lügen über kondome eingeredet werden? irgendwie schon verdächtig, dass bei den größten verbrechen der menschheitsgeschichte immer die katholische kirche dabei war. und irgendwie stehen sie doch immer noch als moralische instanz da, zumindest in gewissen kreisen...

Suchende hat geschrieben:
Zahle auch Kirchensteuer, weil es viele kirchliche Einrichtungen gibt (Kindergärten, Jugendgruppen, Altersheime, Krankenhäuser etc.), die ich für unterstützenswert halte.

warum? weil die kleinen dort gef1ckt werden?

wenn du kindergärten unterstützen willst, dann unterstützt doch ganz einfach kindergärten, aber bitte keine ekelerregende, moralisch verkommene, gewinn- und machtorientierte mafiöse vereinigung.

Suchende hat geschrieben:
Ich wäre in jedem Fall sehr vorsichtig, Religionen an sich zu verteufeln oder anderer Leute Glauben/Glaubenserfahrung schlecht zu machen oder als lächerlich hinzustellen. Woher will man es auch besser wissen?

religion ist lächerlich. wie man es besser wissen kann? bitte einfach über russells teekanne nachlesen (oder das fliegende spaghettimonster, das unsichtbare rosafarbene einhorn oder den diskordianismus, wenn etwas mehr popkultur gewünscht ist).

ElizaJane hat geschrieben:
Gefährlich? Die größte Gefahr geht von den Religionen selbst aus. Religionen sind nichts weiter als Opium für das Volk. Sie betäuben, verdummen und was schlimmer ist, sie legitimieren die Gläubigen, Macht auszuüben und zu manipulieren, ja sogar Greueltaten auszuüben. Glaubige wähnen sich im Recht, werden sie doch geleitet von Gott und dem Heiligen Geist, das jedenfalls glauben sie. Bewundern musst du Christen nicht. Ich kenne da so einige Gläubige, die völlig verzweifelt sind und mit den Händen unter der Bettdecke einschlafen, weil "Gott ihnen nicht ihren Partner schenkt." Da gibt es viele Verbitterte und es schon für so manchen ein bitteres Erwachen gegeben. Die Hauptregel des Christentums ist nach meiner Erfahrung: "Vorne beten, hinten treten." Frieden auf der Welt wird es nicht geben, solange das abergläubische Übel "Religion" nicht ausgerottet ist.

quoted for truth!

Simonetta hat geschrieben:
Deshalb sollte man sich auch nicht an Religionen halten, sondern an Jesus. Ihn kann man erfahren. Wenn ich Jesus nicht persönlich erfahren hätte, wüßte ich nicht, wo ich gelandet wäre.

und wie kann man jesus persönlich erfahren? das letzte mal, als ich nachgelesen habe, war der kerl seit 2000 jahren tot.


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