†Absolute Beginners: Unerfahren

UEberwiegend dummes Gelaber von Flachpfeifen
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BeitragVerfasst: 16.04.2015, 23:14 
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Lion hat geschrieben:
Auf den AB, der angeblich nach einem Ausweg aus seinem Dilemma sucht.
Ich habe ja den Eindruck, dass nicht gerne in der eigenen Kindheit rumgestochert wird, jedenfalls was die Eltern betrifft. In manchen Threads wurden schon haarsträubende Elternhäuser geschildert, aber am Ende vom AB immer wieder bußfertig festgestellt, dass es ja doch nur ganz alleine an ihm und seinem Unvermögen liegt. Schliesslich wäre er jetzt erwachsen und könne die Eltern nicht mehr verantwortlich machen. Das halte ich für zu kurz gegriffen, und in solchen Situation sehe ich fast immer Beschwichtungen - von anderen Usern und vom AB selbst.

Da bekomme ich stark den Eindruck, dass eine der wesentlichen Ursachen schnell unter den Teppich gekehrt wird, ist anscheinend immer noch ein Tabuthema, die Eltern zu kritisieren - ganz besonders für den AB, der sich immer bemüht hat, Mamas Zorn nicht zu erregen.


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Verfasst: 16.04.2015, 23:14 


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BeitragVerfasst: 17.04.2015, 09:50 
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Jembo hat geschrieben:
....In manchen Threads wurden schon haarsträubende Elternhäuser geschildert, aber am Ende vom AB immer wieder bußfertig festgestellt, dass es ja doch nur ganz alleine an ihm und seinem Unvermögen liegt. Schliesslich wäre er jetzt erwachsen und könne die Eltern nicht mehr verantwortlich machen. Das halte ich für zu kurz gegriffen, ....

....ist anscheinend immer noch ein Tabuthema, die Eltern zu kritisieren - ganz besonders für den AB, der sich immer bemüht hat, Mamas Zorn nicht zu erregen.


Das das eigene Elternhaus eine wichtige Rolle spielt, darf man in der Tat nicht vergessen! Das eigene Umfeld, und eben hier ganz besonders die eigene Familie lebt ja vor und beeinflusst das Aufwachsen und alles was damit zusammenhängt. In Wolfram Hukes Film finde ich das ganz gut dargestellt, diese Gleichgültigkeit und gewisse Lieblosigkeit dem Sohn gegenüber.

Kritisch sehe ich aber die Aussage, das man die Eltern verantwortlich machen sollte. Ja, sie tragen einen Anteil, einen großen sogar vermutlich. Aber irgendwann ist der AB in der Tat erwachsen, und muss seinen Weg durchs Leben bahnen. Was soll man den jetzt dann noch von den Eltern erwarten? Die können das auch nicht mehr rückgängig machen, was sie verbrochen haben!

Ich glaube, hier wird Schuld und Verantwortung ein wenig durcheinander gebracht!

Besser wäre es, wenn dem AB bewusst wird, das er nicht gänzlich schuld an seiner Situation ist. Das vorgelebte Verhaltensweisen aus dem Elternhaus beigetragen haben, sich ungünstig zu verhalten, als es für eine Beziehungsanbahnung notwendig wäre.

Aber, wenn er was ändern will, die Verantwortung nun für sich selber tragen muss! Ja, da gehört durchaus dazu, die Eltern zu kritisieren, auf Abstand zu ihnen zu gehen und sich bewusst zu machen, was da schief gelaufen ist! Da darf Wut vorkommen, Zorn, Frust - das müsste rausgelassen werden!

Kurz: der AB ist nicht gänzlich Schuld an der Situation, es ist das was ihm am Anfang seines Lebens mitgegeben wurde. Er trägt aber einen Anteil daran, denn er hat ab einen gewissen Zeitpunkt die Verantwortung für sich und sein Leben.

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BeitragVerfasst: 17.04.2015, 11:51 
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Burt81 hat geschrieben:
Aber, wenn er was ändern will, die Verantwortung nun für sich selber tragen muss! Ja, da gehört durchaus dazu, die Eltern zu kritisieren, auf Abstand zu ihnen zu gehen und sich bewusst zu machen, was da schief gelaufen ist! Da darf Wut vorkommen, Zorn, Frust - das müsste rausgelassen werden!
Stimme zu. Aber es wird eben oft zu schnell abgewunken. Finde, das muss erstmal raus, und das braucht Zeit und darf nicht gleich mit einem "jetzt bist Du erwachsen, jetzt bist Du selbst verantwortlich" abgewürgt werden.
Zitat:
Kurz: der AB ist nicht gänzlich Schuld an der Situation, es ist das was ihm am Anfang seines Lebens mitgegeben wurde. Er trägt aber einen Anteil daran, denn er hat ab einen gewissen Zeitpunkt die Verantwortung für sich und sein Leben.
Das tückische daran ist, ist dass diese kindlichen Prägungen sich ziemlich tief und fest in die Gehirnwindungen graben und teilweise auch gar nicht mehr als Produkt äußerer Einflüsse erkennbar sind, sondern schon verinnerlicht und als eigene Überzeugungen auftreten. Das muss man auch erstmal entwirren, bevor man - so richtig - mit dem Verantwortung übernehmen anfangen kann.


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 Betreff des Beitrags: AB-Auslöser Elternhaus
BeitragVerfasst: 17.04.2015, 13:34 
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Jembo hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:
Auf den AB, der angeblich nach einem Ausweg aus seinem Dilemma sucht.
Ich habe ja den Eindruck, dass nicht gerne in der eigenen Kindheit rumgestochert wird, jedenfalls was die Eltern betrifft. In manchen Threads wurden schon haarsträubende Elternhäuser geschildert, aber am Ende vom AB immer wieder bußfertig festgestellt, dass es ja doch nur ganz alleine an ihm und seinem Unvermögen liegt. Schliesslich wäre er jetzt erwachsen und könne die Eltern nicht mehr verantwortlich machen. Das halte ich für zu kurz gegriffen, und in solchen Situation sehe ich fast immer Beschwichtungen - von anderen Usern und vom AB selbst.

Da bekomme ich stark den Eindruck, dass eine der wesentlichen Ursachen schnell unter den Teppich gekehrt wird, ist anscheinend immer noch ein Tabuthema, die Eltern zu kritisieren - ganz besonders für den AB, der sich immer bemüht hat, Mamas Zorn nicht zu erregen.





Hier gibt es keine Tabuthemen. Wenn jemand sein AB-sein ganz oder teilweise auf die Vorgänge im Elternhaus zurückführt, kann er das machen und auch drüber schreiben. Gerne auch als Ansatz für eine (Selbst-)Analyse: "Was GENAU haben die Vorgänge im Elternhaus mit mir gemacht? Was für negative Mantras habe ich verinnerlicht?".

Natürlich kann man nicht verhindern, wenn daraufhin jemand antwortet, dass man das Elternhaus abhaken soll. Und es ist ja auch richtig. Es gibt keine Zeitmaschine, um zurückzureisen und den Eltern den Marsch zu blasen bzw. sich selbst zu supporten.

Wenn Du jetzt als (gutes Beispiel) aufführst, dass der junge AB damals versucht hat, Mama Zorn nicht zu erregen, dann mag das Auslöser dafür gewesen sein, dass der erwachsene AB auch jetzt noch das Maul nicht aufmacht, wenn ihm z.B. Unrecht geschieht. Weil da etwas tief in ihm drin ist, was ihm suggeriert, dass er dazu kein Recht besäße.

Wenn man dann die Vorgänge früher als Ausgangspunkt für die Analyse nutzt, um herauszufinden, welche Mantras JETZT aktiv sind, fände ich das hervorragend.

Aber nichts desto trotz muß das negative Mantra gelöst werden, da nützt auf kurz oder lang auch kein Beharren darauf, dass die Eltern etwas verbockt haben. Das ist zwar richtig, aber es ist (unveränderliche) Geschichte.

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BeitragVerfasst: 18.04.2015, 10:54 
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Jembo hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:
Auf den AB, der angeblich nach einem Ausweg aus seinem Dilemma sucht.
Ich habe ja den Eindruck, dass nicht gerne in der eigenen Kindheit rumgestochert wird, jedenfalls was die Eltern betrifft. In manchen Threads wurden schon haarsträubende Elternhäuser geschildert, aber am Ende vom AB immer wieder bußfertig festgestellt, dass es ja doch nur ganz alleine an ihm und seinem Unvermögen liegt. Schliesslich wäre er jetzt erwachsen und könne die Eltern nicht mehr verantwortlich machen. Das halte ich für zu kurz gegriffen, und in solchen Situation sehe ich fast immer Beschwichtungen - von anderen Usern und vom AB selbst.


Ich sehe den Grundstein zu meinem heutigen Status einzig und alleine im Elternhaus. Da war nie irgendwelche Liebe zu spüren oder zu erleben. Ich habe eine disoziative Amnesie, was meine Lebensjahre vor dem Kindergarten angeht (die Zeit davor ist nicht vorhanden, mein Leben "beginnt" erst ab diesem Zeitpunkt). Meine Eltern lebten gleichgültig nebeneinander her und waren mir gegenüber genauso. Wahrscheinlich habe ich dann später so um Zuneigung stellenweise gebettelt, Freundlichkeit mit sebiger verwechselt ...

Nein ... bei mir haben es die Eltern versaubeutelt.

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BeitragVerfasst: 18.04.2015, 23:01 
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Aus einem anderen Thread, weil's so gut passt aber hier:
Versingled hat geschrieben:
Was ich heute weiß ... zum AB bin ich letztendlich geworden, weil ich etwas gesucht habe, was das Elternhaus mir nicht gegeben hat. Leider hat es sehr (viel zu lange?) gedauert bis ich das begriffen habe.
Warum bist Du dadurch zum AB geworden? Liebe zu suchen, ist ja nicht unbedingt zwangsläufig ein Hindernis bei der Suche nach der Liebe?
Zitat:
was meine Lebensjahre vor dem Kindergarten angeht (die Zeit davor ist nicht vorhanden, mein Leben "beginnt" erst ab diesem Zeitpunkt).
Interessant, ist bei mir auch so ähnlich. Ich habe zwar das Gefühl, ich könnte mich weiter zurück erinnern, aber die Erinnerungen die ich so habe, beginnen auch so erst um die Kindergartenzeit rum.


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BeitragVerfasst: 18.04.2015, 23:41 
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Jembo hat geschrieben:
Aus einem anderen Thread, weil's so gut passt aber hier:
Versingled hat geschrieben:
Was ich heute weiß ... zum AB bin ich letztendlich geworden, weil ich etwas gesucht habe, was das Elternhaus mir nicht gegeben hat. Leider hat es sehr (viel zu lange?) gedauert bis ich das begriffen habe.
Warum bist Du dadurch zum AB geworden? Liebe zu suchen, ist ja nicht unbedingt zwangsläufig ein Hindernis bei der Suche nach der Liebe?

Weil ich die Liebe gesucht habe, die Eltern dem Kind normalerweise entgegen bringen (sollten). Während meiner Kindheit hatte ich immer das Gefühl es fehlt was (ohne es benennen zu können). Diese Liebe kann Dir als Erwachsener keiner geben (das ist eine andere Liebe, wenn Du verstehst, was ich meine). Dir fehlt das Vetrauen in Dich selbst, schon bei der "ersten großen Liebe" (Bravo-Sprech) war die furchtbare Angst da abgelehnt zu werden ... ich hab's halt viel zu lange nicht begriffen.

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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Auslöser Elternhaus
BeitragVerfasst: 19.04.2015, 00:37 
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Meine eigenen bruchstückhaften Erinnerungen aus der Zeit reichen auch gerade mal bis zum Kindergartenabschnitt. Ich fand das bisher nicht ungewöhnlich.


@Jembo
Speziell zum Elternhaus gefragt: Was verstehst du denn unter haarsträubend?


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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Auslöser Elternhaus
BeitragVerfasst: 19.04.2015, 08:37 
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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Auslöser Elternhaus
BeitragVerfasst: 19.04.2015, 09:12 
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Tirak hat geschrieben:
Meine eigenen bruchstückhaften Erinnerungen aus der Zeit reichen auch gerade mal bis zum Kindergartenabschnitt. Ich fand das bisher nicht ungewöhnlich.



Ich konnte mich aber schon in der Grundschule nicht an die Zeit vor dem Kindergarten (erster Kontakt zu Menschen außerhalb der Familie?) erinnern. Das finde ich schon ungewöhnlich ...

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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Auslöser Elternhaus
BeitragVerfasst: 19.04.2015, 12:04 
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Kann sein. Ich hab da auch keine wirkliche Ahnung, was sonst so üblich ist. Nur aus der damaligen Perspektive heraus vermochte ich das glaub ich auch nicht. *kopfkratz* Die Zeit ist generell bei mir auch mit einem Fragezeichen versehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Auslöser Elternhaus
BeitragVerfasst: 19.04.2015, 14:53 
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:?

Versingled hat geschrieben:
disoziative Amnesie, was meine Lebensjahre vor dem Kindergarten angeht

Versingled hat geschrieben:
....Das finde ich schon ungewöhnlich ...

Versingled hat geschrieben:
Ich konnte mich aber schon in der Grundschule nicht an die Zeit vor dem Kindergarten (erster Kontakt zu Menschen außerhalb der Familie?) erinnern. Das finde ich schon ungewöhnlich ...


Wer hat Dir die Diagnose gegeben?
Es ist normal, das man sich erst ab einem Alter von 3-4 Jahren erinnern kann: http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/warum-man-sich-erst-an-die-zeit-ab-dem-3-lebensjahr-erinnern-kann-a-874181.html

Versingled hat geschrieben:
Meine Eltern lebten gleichgültig nebeneinander her und waren mir gegenüber genauso. Wahrscheinlich habe ich dann später so um Zuneigung stellenweise gebettelt, Freundlichkeit mit sebiger verwechselt ...

Bei mir ist es ähnlich - ich verwechsle oft Mutterliebe mit echter Liebe. So wirke ich wohl nicht als echter möglicher Partner, sondern vielleicht als eine Art... hmmm... Kind?

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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Auslöser Elternhaus
BeitragVerfasst: 19.04.2015, 16:19 
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Burt81 hat geschrieben:
Wer hat Dir die Diagnose gegeben?

Ein Therapeut vor 14 Jahren ...
Burt81 hat geschrieben:

Aber in dem Artikel wird doch auch gesagt, das die Erinnerung früher als Kindergarten (bei mir war das 4 Jahre) einsetzt. Da war bei mir schon immer ein schwarzes Loch.
Burt81 hat geschrieben:
Versingled hat geschrieben:
Meine Eltern lebten gleichgültig nebeneinander her und waren mir gegenüber genauso. Wahrscheinlich habe ich dann später so um Zuneigung stellenweise gebettelt, Freundlichkeit mit sebiger verwechselt ...

Bei mir ist es ähnlich - ich verwechsle oft Mutterliebe mit echter Liebe. So wirke ich wohl nicht als echter möglicher Partner, sondern vielleicht als eine Art... hmmm... Kind?


So wir es sein ... vielleicht nicht als Kind, aber als Mensch, dem man das gewünschte nicht geben kann/will.

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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Auslöser Elternhaus
BeitragVerfasst: 19.04.2015, 16:46 
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Versingled hat geschrieben:
Ein Therapeut vor 14 Jahren ...


Heilpraktiker? Esoteriker?

Zitat:
Aber in dem Artikel wird doch auch gesagt, das die Erinnerung früher als Kindergarten (bei mir war das 4 Jahre) einsetzt. Da war bei mir schon immer ein schwarzes Loch.


Ich zitiere:
Zitat:
"Die frühesten dauerhaften Erinnerungen sind zwischen dem Ende des zweiten und dem Ende des dritten Lebensjahres möglich"

Zitat:
"Im Schnitt setzen die ersten dauerhaften Erinnerungen mit dreieinhalb Jahren ein."


Der eine früher, der eine später. Manche haben bereits Erinnerungen am Ende des 2. Lebensjahr, manche erst mit oder kurz vor dem Kindergarten.

Zitat:
Zitat:
Versingled hat geschrieben:
Meine Eltern lebten gleichgültig nebeneinander her und waren mir gegenüber genauso. Wahrscheinlich habe ich dann später so um Zuneigung stellenweise gebettelt, Freundlichkeit mit sebiger verwechselt ...

Bei mir ist es ähnlich - ich verwechsle oft Mutterliebe mit echter Liebe. So wirke ich wohl nicht als echter möglicher Partner, sondern vielleicht als eine Art... hmmm... Kind?


So wir es sein ... vielleicht nicht als Kind, aber als Mensch, dem man das gewünschte nicht geben kann/will.


Ich glaube nicht als Mensch, ich glaube man wirkt einfach kindlich, man will ja eigentlich auf Augenhöhe kommunizieren und handeln.

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Zuletzt geändert von Lion am 20.04.2015, 13:56, insgesamt 1-mal geändert.
Zitat repariert


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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Auslöser Elternhaus
BeitragVerfasst: 19.04.2015, 19:39 
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Burt81 hat geschrieben:
Versingled hat geschrieben:
Ein Therapeut vor 14 Jahren ...


Heilpraktiker? Esoteriker?

Sicher nicht, sonst hätte die Kasse nix bezahlt. Ich hatte damals eine Depression nach dem Tod meines Vaters und sind sehr schnell bei meinem AB-Status gelandet (den ich damals nicht so begriffen habe wie heute) ... und irgendwann brachte dieser -schräg- Therapeut die Idee ein eine Prostituierte in die Therapie einzubauen um mir die Angst vor Nähe zu nehmen. An dem Punkt bin ich dann ausgestiegen ... -flüchten-
Hab seither eine eigene Meinung was Therapeuten angeht.
Zitat:
Ich glaube nicht als Mensch, ich glaube man wirkt einfach kindlich, man will ja eigentlich auf Augenhöhe kommunizieren und handeln.


Kommunizieren wielleicht schon, aber handeln eher nicht.

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