†Absolute Beginners: Unerfahren

UEberwiegend dummes Gelaber von Flachpfeifen
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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Thema: AB-Gründe
BeitragVerfasst: 02.07.2014, 01:33 
Dara hat geschrieben:
also, ich bin überhaupt nicht überzeugt von diesen psychologischen Weisheiten a la: „wer einen Partner will, bekommt auch einen...“ erstens weil es unverschämt und verletzend ist, wenn die jahrelange verzweifelte Suche eines ABs so von oben herab abgetan wird - hier wiederum, als würde ER lügen: „Sie wollen ja in Wahrheit nur nicht - und vergeuden hier meine Zeit!“
DAS (dein erstes "Zitat") hat sie nicht gesagt und (dein zweites "Zitat" nicht gemeint.

Ein Problem könnte sein, dass ein Fundament einer Therapie die persönliche Beziehung zwischen Therapeuten und Klienten ist. Das schafft Kontext. Dieses Fundament wird schon im Film nicht deutlich, geschweige hier in einer schriftlichen Wiedergabe über zwei Ecken.
Was aber deutlich ist: Sie hat was anderes gesagt, als du zum Ausgangspunkt deiner Kritik nimmst.
– und das am besten von einer attraktiven, erfolgreichen Psychologin, die solche Probleme nie hatte. Jemandem verbal den Beziehungswunsch abzusprechen ist schon heftig.


Und niemand behauptet, es müsste leicht sein. Oder würde bei Normalos in einer Tour klappen. Nur, dass es bei den meisten oft genug im Leben jklappt, so dass sie sich eben nie als AB oder auich nur AB-nahe definieren würden.
Dara hat geschrieben:
Diese Vermeidungsstrategien richten sich aber, würde ich sagen, nicht gegen Beziehung oder Nähe generell "Sie wollen ja nur nicht!", sondern bei gleichzeitig verzweifelter Suche gegen bestimmte Einzelaspekte von Beziehung: Angst, dass die gegenseitige Attraktivität nicht von Dauer ist (Betonung von Äußerlichkeiten, Anspruchs-AB), Angst vor bestimmten Beziehungsproblemen (vor Dominanz der Frau oder Gewalt, schlechte Erfahrungen mit den Eltern), und dabei jeweils die Angst, in einer schlechten Beziehung gefangen zu sein oder verletzt zu werden – und das alles aus der Außensicht von jemandem, der reale Beziehung nicht erlebt hat. Es gibt ein breites Spektrum von Sorgen, vermuteten Problemen, Vorbehalten gegenüber Beziehung, die auf einem ebenso breiten Spektrum von Ursachen und negativen Erfahrungen beruhen.

Mein Favorit der psychischen Ursachen ist dabei nicht die „Angst vor Nähe“, sondern SCHAM, als Folge von erfahrener Dominanz oder Demütigung (durch Mutter, Vater, Mobbing, körperlichem oder psychischem Missbrauch, etc.). Auch Überbehütung, wie angeblich gehäuft bei ABs vorkommend, würde in diese Richtung passen...

Das alles ist richtig. Diese ganzen Aspekte sind aber auch geradezu notwendige Aspekte von Beziehung. Wer vor einem dieser Aspekte so große Angst hat, dass sie Beziehungsaufnahme verhindern, hat Angst vor Beziehung. Man kann sie nämlich nicht ohne haben.
Dara hat geschrieben:
Inzwischen glaube ich, dass es eher die Kombination MEHRER Ursachen ist, die zum AB-Tum führt.
Sowieso. Ich denke, du verwechselst hier die wissenschaftliche (medizinische) Methodik, etwas einzusortieren bzw. mmit einer Diagnose zu versehen, mit dem Auffinden eines Urgrundes. Es geht dabei aber eher um eine Orientierung, die sich erfahrungsgemäß (aus theraoeutischer Sicht) als Ausgangspunkt eignet. Um eine Perspektive, oder Strategie, zu entwickeln, um die Einzelaspekte zunächst mal mit Priorotitäten zu ersehen und dann zielorientiert anzugehen.
Dara hat geschrieben:
Aber: ein Problem kann ausgeglichen werden, es gibt immer jemanden, den genau dieses Problem nicht stört – NUR wenn mehrere Probleme aufeinandertreffen, kann es immer unwahrscheinlicher werden, jemanden zu finden, mit dem man trotzdem zusammenpasst...
Richtig. Deshalb werden die Probleme meist nciht als überwältigender Haufen, sondern schön eins nach dem anderen aufgedröselt. Denn DIESES Problem kann vielleicht beseitigt werden. Dann jenes. Usw. Am Ende steht die Hoffnung, einen Punkt zu finden, an dem es genügt.
Dara hat geschrieben:
Nachdem ich die Suche nach der „globalen Ursache“ aufgegeben habe, haben mich im Forum nur noch die zwischenmenschlichen Kontakte und Treffen interessiert (und allenfalls noch die skurrilen menschlichen Interaktionen im Forum selbst), und das war auch gut so.
Das ist auf jeden Fall keine schlechte Strategie.
Dara hat geschrieben:
schriftliche Diskussionen sind oft polarisierend und führen statt zum Umdenken eher zum Beharren auf dem eigenen gestörten Weltbild von Benachteiligung und Ansprüchen – dagegen ist mir in mehreren Jahren im Forum so gut wie nie das Wort Liebe untergekommen, von dem man eigentlich meinen sollte, dass es ein zentrales Wort in Bezug auf Beziehung ist ... aber Liebe lässt sich halt schwer her therapieren.
Das ist wahr.
Habe neulich einen Satz vom relativ bekannten Therapeuiten Wolfgang Schmidbauer gelesen. Ungefähr so: "Die meisten Ängste schwinden im Handeln." Er hat das zurückgeführt auch Urinstinkte: im Angesicht einer großen Gefahr kann man Wegrennen oder sich ihr zum Kampf stellen. In beiden Fällen sorgt die Entscheidung dafür, dass Angst schwindet, weil die Energie und Aufmerksamkeit fürs Rennen oder Kämpfen gebracuht wird. - Wenn die Gefahr imaginiert ist, kann man natürlich auch ewig vor ihr Angst haben, da sie nie zur Auflösuing bzw, Realisierung kommen muss.
Im Grunde geht es darum, das Verharren aufzulösen. Entscheidungen zu treffen und die Konsequenzen in Kauf zu nehmen. Hinterher ist man dann schlauer.

Richtig ist aber auch: manchmal sind die Gegebenheiten so mies, dass man da allein wohl nicht zu Lebzeiten raus kommt. Glücklich,wer dann aufmerksame Freunde/Familie hat.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 02.07.2014, 01:33 


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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Thema: AB-Gründe
BeitragVerfasst: 02.07.2014, 13:46 
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Sehr guter Thread, der endlich mal über die immer wieder angeführten "fünf güldenen Gs des AB-Tums": Gold Geld Glied Gesicht Größe hinaus sich den tiefergreifenden Ursachen des AB-tums widmet.
Ich war schon immer der Meinung, dass die meisten - gerade männlichen ABs - das Problemfeld viel zu oberflächlich betrachten und stärker die innerpsychischen Dynamiken ihres Ab-tums reflektieren müssten.

_________________
*nano-nano*


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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Thema: AB-Gründe
BeitragVerfasst: 02.07.2014, 21:29 
Das Kind benötigt einen Namen, bis auf weiteres nenne ich es einmal AB-Urgrund.

Ich denke mal ein Hauptproblem ist es dann auch, dass sich dieser Grund im Laufe der Zeit auch immer wieder von selbst verstärkt (ich bin nicht gut genug für meine Partnerschaft, daher habe ich keine, deshalb fehlt es mir an Erfahrungen, Frauen wollen dass man(n) es ihnen richtig besorgt und niemand anlernen => zurück auf los).
Dass man diesen Teufelskreis nicht so ohne weiteres durchbrechen kann ist wohl verständlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Thema: AB-Gründe
BeitragVerfasst: 02.07.2014, 22:09 
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Zitat:
Aber: DAS WILL AB GAR NICHT HÖÖÖÖÖREN. DA WURDE EIN AB IM FILM AUF INFAME WEISE VERLEEEETZT. ENDEEEE.
Robinson und Lion, da habt ihr mich falsch verstanden,
ich zitiere hier nicht Hukes Psychologin (die aber, wie ich finde, ein besonders klischeehaftes Beispiel abgibt - wie ich überhaupt fast alle Frauen in Hukes Film ziemlich schräg finde), sondern eine bestimmte Haltung einiger Profis und „informierter“ Laien, die immer zuerst diese uralte Lehrbuch-Weisheit als Behauptung hinstellen, noch bevor sie sich eingehend mit der Person und ihren komplexen Problemen beschäftigt haben. Auch ohne irgendwelche biografischen Anhaltspunkte oder sogar entgegen offensichtlich vorhandener anderer Gründe - es muss einfach so sein! Mich nerven solche Schema-F- Therapeuten.

Als These nach mehreren Gespräche, oder von ganz findigen Therapeuten als gezielte (paradoxe) Provokation eingesetzt, ok ... aber einfach mal so postuliert, weil einem die Standard-Theorie lieber ist, als die Person als Ganzes zu verstehen und dann vielleicht mit mehreren in sich verschränkten Problemen intellektuell überfordert zu sein, ist für mich trivial, irreführend und zynisch.

diesmal O-Ton Frau Psychologin: „Sie vermeiden Beziehung, sonst hätten Sie ja eine!“

So ein Satz ist geprägt von einer Haltung, dass der Mensch alles schafft, was er will, und alles, was er sich wünscht, auch passieren wird – andernfalls liegt die Schuld bei ihm selbst. Ohne Beachtung anderer Ursachen. Gilt dann natürlich auch für Armut und Krankheit - ein sehr simples Weltbild. Ich würde mir so einen Käse nicht mehr anhören.


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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Thema: AB-Gründe
BeitragVerfasst: 03.07.2014, 08:02 
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Ich bin...: auf der Suche nach Partnerschaft
Zitat:
diesmal O-Ton Frau Psychologin: „Sie vermeiden Beziehung, sonst hätten Sie ja eine!“

So ein Satz ist geprägt von einer Haltung, dass der Mensch alles schafft, was er will, und alles, was er sich wünscht, auch passieren wird – andernfalls liegt die Schuld bei ihm selbst. Ohne Beachtung anderer Ursachen. Gilt dann natürlich auch für Armut und Krankheit - ein sehr simples Weltbild. Ich würde mir so einen Käse nicht mehr anhören.


Käse ist weit untertrieben. In Männerüberschussgesellschaften (zumindest für bestimmte Altersgruppen und vor allem wenn man auch Paarungs-und Bindungswilligkeit mit berücksichtigt) gibt es immer eine große Zahl von Männern, die leer ausgehen müssen.


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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Thema: AB-Gründe
BeitragVerfasst: 03.07.2014, 16:52 
@Dara

Dara hat geschrieben:
Robinson und Lion, da habt ihr mich falsch verstanden, ich zitiere hier nicht Hukes Psychologin (die aber, wie ich finde, ein besonders klischeehaftes Beispiel abgibt - wie ich überhaupt fast alle Frauen in Hukes Film ziemlich schräg finde), sondern eine bestimmte Haltung einiger Profis und „informierter“ Laien, die immer zuerst diese uralte Lehrbuch-Weisheit als Behauptung hinstellen, noch bevor sie sich eingehend mit der Person und ihren komplexen Problemen beschäftigt haben. Auch ohne irgendwelche biografischen Anhaltspunkte oder sogar entgegen offensichtlich vorhandener anderer Gründe - es muss einfach so sein! Mich nerven solche Schema-F- Therapeuten.


Ich habe die folgende Frage in der Vergangenheit schon öfter mal in den Foren gestellt - auch mir selber als ich noch beziehungslos war:
"Wie kann ein Gespräch über (damals noch) mein Problem mit jemandem statt finden, der mein Problem erfolgreich gelöst hat ohne das ich mich durch dessen Erfahrung, die er/sie mir vorraus hat, verletzt und minderwertig fühle?"

Hättest Du darauf eine konkrete Antwort? Gerade z.B. in einer Therapiesituation, wo beide Parteien wissen: Es geht ausschliesslich um das Problem des Klienten - sonst wäre keiner der beiden anwesend - wo die Rollenverteilung per "Geschäftsbeziehung" ja schon definiert ist, wäre es gut eine Vorstellung davon zu haben wie das aussehen könnte. Es kann ja keiner einem Therapeuten in 5 Minuten die Komplexität des eigenen Erlebens erläuter, sondern es muss ja irgendwo angefangen werden, oder?

Meine Antwort auf diese Frage war damals - sicher auch profan - so in etwa: ich muss mich von der Person mit der ich darüber rede komplett ernst, wertgeschätzt und angenommen fühlen. Aus heutiger Sicht würde ich sagen das meine dahinter liegende damals unbewusste Haltung war: "Mein Gegenüber muss mir ein sehr sehr gutes Gefühl geben, sonst gebe ich dem gar nix. "
Es hat für mich Jahre gedauert (bis sehr lange in meine Beziehung hinein, in meiner Beziehung war diese Haltung die ich da aufgebaut hatte dann stellenweise auch ein grosses Problem) bis ich realisiert habe, was ich dabei tatsächlich praktisch von jemand anderem einfordere, der mich nicht so gut kennen kann wie ich mich selber zwangsläufig kenne einfach aufgrund dessen, weil ich als einzige bei meiner Entwicklung stündlich anwesend bin und das dieser Wunsch nach der kompletten Annahme von außen - so verständlich er ist (er ist eine Grundsehnsucht des Menschen) in dieser speziell meiner Absolutheit realitätsfern und selbst für Menschen die mich lieben unerfüllbar ist, besonders weil ich damals sowieso versucht habe als Person nicht so viel vorzukommen, um nicht angreifbar zu sein.
Meinem inneren Anspruch nach war ich damals sicher - aufgrund meiner Erfahrungswelt - eine der extremeren Neurotikerinnen verglichen mit anderen meines Alters und viele - Dich vielleicht eingeschlossen? ich weiss es nicht - sehen das was das Gegenüber in einer solchen Situation wirklich "leisten" kann realistischer als ich das damals getan habe ohne mir darüber wirklich bewusst zu sein.

Ums deutlich zu sagen und weil ich hier sonst meistens den Fokus auf die betroffene Person und nicht auf das Umfeld richte:
Das bedeutet nicht, dass es nicht ungemein wichtig und hilfreich ist, wenn jemanden in meinem Leben ( ich würde für mich sogar sagen: egal wer solange er/sie mir nahesteht) mir immer wieder - gerade in Situationen wo meine Schwächen zu Tage treten - sagt: "Ich bin so froh, dass Du mein(e) Freund /Partner / Freundin /Partnerin etc bist selbst wenn das jetzt scheisse gelaufen ist und mich XYZ an Dir saumässig nervt."
Es ist wichtig auch von aussen vergegenwärtigt zu bekommen, dass Wertschätzung für die eigene Person / Zuneigung / Liebe nicht davon abhängt, ob der andere mich als"perfekt" oder "leistungstark" (zb im job) wahrnimmt. Erfahrbar ist diese Form der (Teil)Annahme meiner Person in jeder Form von guter Beziehung, die ich pflege. Damals hat sie mir nicht gereicht, weil ich meine - damals unbewusste - Haltung eben das extrem der "totalen Annahme" einfordern wollte um mich sicher genug zum öffnen zu fühlen ohne mir darüber klar zu sein, wie diese "totale Annahme" denn aussehen sollte.
Bestätigung von aussen reicht nie allein aus, solange man die eigene Rolle dabei nicht an-, ernstnimmt und ausfüllt. Das kann ich zumindest für mich mit Sicherheit bestätigen. Aus eigener Erfahrung kann ich auch sagen, dass dieses System aus äußerer Anerkennung sehr viel besser "läuft seit ich mehr innere habe.
Als ABine konnte ich Wertschätzung gegenüber anderen ganz schwer ausdrücken, geschweige denn annehmen wenn mir irgendeine Form von Wertschätzung tatsächlich entgegen gebracht wurde. Ich war dem gegenüber immer skeptisch, unterestellte leicht manipulation und musst die Wertschätzung andere abwerten um mich "stabil" und sicher zu fühlen. Diese Angst/Schamgrenze hab ich auch erst sehr viel später wirklich geknackt. Heute bin ich "personal hugger" will sagen ich lege Wert darauf Wertschätzung gegenüber anderen in meinem engen Umfeld sehr häufig auszudrücken - eher zu viel als zu wenig ;) - und ich kann das auch tatsächlich ohne welche im Gegenzug zu erwarten einfach weil ich etwas sehe was mir am anderen gefällt, an seiner Arbeit, an seiner Art etc. Seit ich das kann bekomm ich auch wesentlich mehr und konkreter als früher - übliches Spiel.

Und ja - trotz dieser oben beschriebenen inneren Einschränkungen und überzogenen Haltungen kann jemand einen Beziehungspartner finden (ich bin ein Beispiel) - eine sich ergänzende Neurose sozusagen. Da ich mittlerweile einige der inneren Barrieren abgebaut habe bei gleichzeitig abnehmender äußerlichen Attraktivität, kann ich für mich mit Sicherheit sagen, dass ich heute wesentlich mehr Chancen auf eine Beziehung hätte als damals, meine "psychische" Ausstrahlung also damals verhinderte, dass Männer Interesse an mir entwickelten. Mit mir wird heute deutlich mehr geflirtet und ich bekomme deutlich mehr Komplimente als zu meiner optisch attraktiven Jugendphase, schlicht weil ich offener sein kann und meine unbewussten Erwartungen "normaler" sind. Einmal liegt das sicher daran, dass ich meine Nische gefunden habe in der "alternativen Szene" wo es offenbar mehr zu mir passende Männer gibt. Für diese Nische musste ich mir halt auch darüber bewusst werden, wer ich bin, wozu ich selbst stehen will, selbst wenn es natürlich auch immer Menschen gibt, die mich für meine Überzeugungen, mein "So-sein" ablehnen oder abwerten. Bin ich eine Ausnahme? Meines Wissens nicht Ich kenne mehr solche Lebensgeschichten - auch von Männern.

Meine Hauptthese bzgl ABtum ist also: Es gibt keine Kausalkette a la: Wenn X und Y nicht erfüllt sind dann ist keine Paarbeziehung möglich.

In Folge dessen glaub ich auch: Keiner muss sich zwangsläufig verändern um einen Partner zu finden. Es kann ganz zufällig - jeden treffen der das Glück hat zur passenden Zeit am passenden Ort zu sein, wenn er/sie in dem Moment zufällig grad das für speziell dieses Gegenüber nötige Potential an Offenheit hat und sich selbst traut einfach zu "springen". Ja, das gilt auch für Männer!
Wer seine Chancen allerdings aktiv erhöhen will, weil diese Möglichkeit zu unwahrscheinlich ist, hat aber nur die Möglichkeit etwas oder sich zu verändern. Auch keine tolle Erkenntnis sondern offensichtlich und für jeden erkennbar. Das bedeutet nix anderes als: wir wissen eigentlich alle - auch ABs/ABinen - dass was umgesetzt werden muss wenn sich was ändern soll, die frage ist nur was und wie. Beides kann nur jeder individuell für sich klären und wenn er/sie ne spur hat hilfe / unterstützung dazu einfordern - von Freunden, Familie, Verwandten oder Profis. Wichtig ist sich so klar wie möglich darüber zu werden wie diese Unterstützung aussehen soll.

Er / Sie hat aber auch die Wahl wie diese Veränderungen aussehen sollen. Das kann ganz praktisch das "geh mehr unter Leute" sein, wenn das zu einem passt, aber auch das "ich style mich heute auf weil mir das liegt und geh mal unter Leute um zu sehen ob das was ändert", "ich mache mein Datingportalprofil effizient", "ich konzentier mich auf das was mir Spass macht z.b. Fitness (siehe Ironangel) / Buchclub / politisches Engagement und bin einfach mal bewusst offen für Begegnungen in diesem kleinen Bereich, "ich rede mal mit Kollegen mehr über meine Hobbies als bisher" oder eben " ich tu mal was um mir über mich selbst und was mich ausmacht klar zu werden, damit ich das nach aussen besser kommunizieren kann". Anregungen von außen mögen da wichtig sein, aber am Ende ist es die Entscheidung des Einzelnen was er/ sie davon wie umsetzen möchte und auch kann. Ja, gerade das kann ist zentral.Da ist Ehrlichkeit gegenüber sich selbst gefordert und eine "scheiss egal" Haltung gegenüber Leuten, die einem ihre Lösung als Allerheilmittel verkaufen wollen a la "Aber solang Du Dich nicht sexy aufstylst kann es gar nie was werden." Ab einem bestimmten Punkt kann man dem mit Humor begegnen a la "Ihr Anruf ist gezählt, bitte legen sie auf."

Die Vielfalt dieser - natürlich - indirekten Ansätze, weil es eben keine direkte Art gibt einen einzelnen Menschen dazu zu zwingen einen zu lieben - kann ziemlich überwältigend und frustrierend sein. Einfach ist das nicht, aber in der Vielfalt liegt auch die Chance was zu finden was einem hilft sich selbst erst mal besser zu fühlen.

In einer Beziehung lernt man/frau zwangsläufig mehr über sich selbst, einfach weil der andere fragt, weil es zu Missverständnissen kommt, die man ausräumen muss und wo man plötzlich vom Gegenüber gezwungen wird zu Dingen Stellung zu beziehen, die für einen selbst "ganz klar" sind, aber durch das hinterfragen weniger klar werden, was das eigene Weltbild erschüttern kann, womit man dann wieder umgehen muss. Auch das ist Selbstbewusstseinsbildung mit einem Anstoss von außen - in dem Fall des Partners.
Wer noch keine Partnerschaft hatte wird - je älter er wird - zwangsläufig mit Menschen konfrontiert, die diesen Prozess bereits unterschiedlich oft durchlaufen - sprich geübt - haben. Wie sinnvoll es also ist diesen Prozess im Alltag bewusst zu durchlaufen z.B. indem man sich guten Freunden öffnet - zu Themen, die schmerzhaft sind- und sich in Frage stellen lässt auch wenns weh tut - kann jeder bis zu einem gewissen Grad selber steuern und entscheiden. Das gehört zu unserer persönlichen Entscheidungsfreiheit.

Lion hat geschrieben:
Kann man sich das Gespräch nicht halbwegs unvoreingenommen anschauen? Kann man mal für einen Augenblick versuchen, NICHT die eigenen Verletzungen, die man im AB-Leben erlitten hat, auf Huke zu projizieren und dadurch die Aussagen der Psychologin als Angriff zu verstehen?


Zu lernen, nicht dem Schmerz zu folgen, sondern eine neutralere Perspektive einzunehmen ohne ins andere Extrem zu verfallen und sich selbst gar nicht mehr zu fühlen bzw den eigenen Schmerz wegzuurteilen ist ein Prozess, der zum Erwachsen werden gehört. In einer "guten" Kindheit gibts dazu Rollenvorbilder und Anleitung. Durch ganz verschiedene Erfahrungen in einem Menschenleben kann es dazu kommen, dass das nicht mal ansatzweise gelernt wird. u.A gibts z.b. Menschen, die nicht gelernt haben ihren Schmerz zuzulassen, weil in der Familie Schmerz nicht geäussert werden durfte. Sowas aufzulösen würde beispielsweise dauern müsste aktiv vom Betroffenen gewollt werden und dazu gäbs Hilfen.

Aber ja - das Abstrahieren nicht zu können, kann dazu beitragen, das es schwieriger wird emotionale Nähe zu anderen Menschen zuzulassen, weil zu viel persönlich genommen wird und in Folge dessen trägt es auch dazu bei dass sich jemand in der Beziehungsanbahnungsphase nicht öffnen kann oder sich zu früh verletzt zurückzieht.

Wer des englischen mächtig ist und Interesse an einem kostenlosen Psychoonline Kurs hat : Gerlach - das Einleitungsvideo auf youtube verschafft einen Eindruck und ist nicht allzu lang. Ich hab den Kurs selbst nicht gemacht - aber ein gutes Feedback von ein paar Leuten bekommen, denen ich den Link in der jüngeren Vergangenheit vorgeschlagen habe.


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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Thema: AB-Gründe
BeitragVerfasst: 03.07.2014, 17:18 
m13abs "Schlussfolgerungen"sind dann und nur dann richtig, wenn man von einer in wesentlichen Faktoren nahezu statischen gesellschaftlichen Beziehungssituation ausgeht.

Also wenn sich Paare praktisch nie trennen. Es ausschließlich Zweierbeziehungen gibt. Nach einer Beziehung Getrennte tabu sind. Oder in einer Region/Alterklasse/sozialen Schicht etc. ein sehr deutlicher quantitativer Überschuss gegeben ist (wie teils wohl in Japan, Mongolei; wir reden hier von 10, 20, 50 oder mehr Prozent) und dieses Segment aufgrund objektiver Schranken nicht verlassen werden kann.

Für uns hierzulande irrelevant.
Außer bei ABs. die neben ihrer Wohnung nur ihren 95%-männerdominierten Arbeitsplatz aufsuchen, oder sich ihren 100%-MÜ auf ähnliche Weise selbst konstruieren.

Dass es für Kontakt- und Beziehungsaufnahme-Vorbelastete schlau ist, sich Situationen zu suchen, in denen ein "Überschuss Wunschgeschlecht" mit halbwegs passenden Kriterien (Alter, soziale Erfahrungshssitorien, generell Lebenseinstellungen) und mit der entsprechenden hohen Wahrschenlichkeit, dass dort auch temporär Unverpartnerte auftauchen, gegeben ist, gilt immer. Tipps dazu gbt es in den Foren zuhauf. (Allerdings auch Berichte der Art: "Ich war dann nach 3 Jahren Überlegen doch mal an einem eher uverfänglichen Abend, am 23.12. - da hatte ich mal Zeit, hab ja niemandem Geschenke einzupacken - da, und es waren kaum Leute da, und in einer Ecke haben sogar zwei geknutscht, das war dann gleich wieder so eine demütigende Ohrfeige. Nach zwei Getränken bin ich dann wieder gegangen. Die meisten Leute haben isch zu dem Zeitpunkt eh unter sich unterhalten und kleine Grüppchen gebildet, und die paar Frauen haben mir auch keine Flirtsignale geschickt. Also außer Frust holt man sich bei desen sogenannten Tipps nichts ab, da bleib ich besser zu Hause und zocke, hab ich mehr davon." Null Reflexion und Prioblembewusstsein. Leider. Dann muss der MÜ herhalten.)


NBUC z. B. fragt stattdessen zum gefühlt 537. Mal nach dem Rezept für nicht-misslingendes Gespräch mit Frau allgemein, wobei weder die Frau bekannt ist (er trifft ja nie welche), noch die Situation, noch, was er als "Gelingen" bezeichnen würde. Eine Gleichung mit mindestens 3 Unbekannten und noch ein paar unbekannten Unbekannten. Er meint, sie müsse zuerst gelöst werden. Dass es positiv definerte richtige, wie Gebrauchsanweisungen fallweise anwendbare Lösungen gibt, ergibt sich für ihn "logisch" daraus, dass es ja auch eine praktisch falsche Lösung gibt (in Schweigen verharren).
Da kommt man mit MÜ.Rechnen immerhin einfacher und schneller zm Ergebnis: bringt nix.


@baL:
in kurz: Risikovermeidung ist die logische Konsequenz von Angst. Uneingestandene Änsgte führen zu "selbstüberraschenden" bzw. selbstbehindernden Vermeidungen. Die dann rationalisiert und "begründet" werden. M. E. kann man immer sagen: Wenn jemand etwas nicht tut (dazu gehört "zulassen"), obwohl er es möchte und rein physisch/materiell/sachlich tun könnte: sollte er mal nach seinen Ängsten schauen. Und dann, ob er ihren Schutz wirklich benötigt.


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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Thema: AB-Gründe
BeitragVerfasst: 03.07.2014, 20:25 
Lion hat geschrieben:
baL, Deine Texte sind echt schwer zu lesen, hat Dir das schon mal jemand gesagt?


In jüngster Zeit ned - nee. Im Gegenteil. Dazu - wie es heute aussieht - demnächst mehr in diesem Theater ;).
Was ich schon mal höre ist - natürlich - "Du nervst" - allerdings zunehmend häufiger mit dem Zusatz - Dank Dir. Liegt wohl an meiner Nische ;).

Lion hat geschrieben:
Geh ich recht in der Annahme, dass Du mit dem ersten Teil des Postings darauf hinaus wolltest, dass man den Leuten, die einem etwas zum Thema sagen wollen, nicht mit falschen/übertriebenen Ansprüchen begegnen sollte?


Nee. Es ging mir nicht darum wie sich der Betroffene gegenüber anderen verhalten sollte. Der Betroffene soll sich gegenüber anderen verhalten wie er lustig ist - er lebt ja auch mit den Konsequenzen draus und kein anderer.

Lion hat geschrieben:
baL hat geschrieben:
Meine Hauptthese bzgl ABtum ist also: Es gibt keine Kausalkette a la: Wenn X und Y nicht erfüllt sind dann ist keine Paarbeziehung möglich.


Das ist richtig.

Zitat:
In Folge dessen glaub ich auch: Keiner muss sich zwangsläufig verändern um einen Partner zu finden.


Das wiederum ist Opium für einige Leute, die das ganz in ihrer Art und Weise interpretieren.



Wenn jemand das so interpretieren will wird er / sie das tun - egal ob ich das schreibe oder nicht. Die Interpretation ist der Ausdruck einer inneren Haltung. Die kann man ansprechen.
Aber insgesamt: Es geht darum bei der Realität zu bleiben, weil es diese Ausnahmen eben tatsächlich gibt. Es nutzt nix sie nicht zu erwähnen. Sie sind Teil der Realität - wenn ich glaubwürdig sein will erkenne ich das an. Ich bin ja nicht m13ab der durch weglassen und wegleugnen von real existierenden Tatsachen seine eigene Realität bildet und dann auch noch versucht diese anderen als die einzig existierende zu verkaufen indem er nur in Thesen spricht.

Lion hat geschrieben:
Zitat:
Es kann ganz zufällig - jeden treffen der das Glück hat zur passenden Zeit am passenden Ort zu sein, wenn er/sie in dem Moment zufällig grad das für speziell dieses Gegenüber nötige Potential an Offenheit hat und sich selbst traut einfach zu "springen".


... und das ist profan. Wenn man springt, dann springt man.



Ja - sehr viele Dinge sind bei der Beziehungsanbahnung eigentlich profan. Wenn ichs kurz formulieren sollte würd ich sagen: das sichtbare ist profan - das wissen wir alle: A trifft B- B trifft A - A grinst B an - B grinst A an - sie unterhalten sich und dann kippt es in die eine oder andere Richtung. In welche Richtung es kippt hängt an der Qualität der Begegnung. Das ist profan - aber wahr.
Was nicht profan ist ist alles was hinter dem kleinen Wort Qualität steckt. Und darüber Diskutieren dann alle - in den Foren seitenlang.

Lion hat geschrieben:
Soll es etwa von der Person gegenüber abhängen, dass man plötzlich springen kann, was man sich vorher nie getraut hat?


Es hängt an beiden - an dem was im Gespräch entsteht oder auch nicht. Wenn einer nicht springt kann der andere paddeln wohin er will - es wird nix. Beide müssen also wechselseitig sprungbereitschaft auslösen wenn Du so willst ;). Auch das ist profan. Trotzdem immer wieder und wieder Thema.

Lion hat geschrieben:
Daher Opium für Einige: Man ist ja von der Persönlichkeitsstruktur sooo komplex* und gedankenvoll* (etc.)*, dass man eben lange warten muß, bis man irgendwann endlich sein Pendant findet, mit dem es klappt. Wieso also irgendwie ändern? Man gäbe damit doch seine Besonderheit auf. Alle anderen Menschen verpartnern sich kreuz und quer, aber der edle* AB doch nicht.

*) weshalb man überhaupt erst AB wurde.


Sich daraus eine Selbstüberhöhung zu konstruieren ist eine Möglichkeit damit umzugehen - ja. Und diejenigen die das tun werden das so lange weiter machen bis sie realisieren, dass sie die einzigen sind die unter dieser Konstruktion leiden - manche also ihr Leben lang. Das ist eine tragische, häufig unbewusst getroffene Wahl.
Von außen kannst Du das nicht ändern solange nicht bis es "klinisch auffällig" wird. Du kannst ihnen nur - auf einer Plattform wie dieser hier - auf unterschiedliche Art und Weise erläutern was sie da machen. Ob jemand was damit anfängt oder nicht liegt am Gegenüber. Auch was er damit anfängt.

Im "schlimmsten" Fall ist es a bisserl als ob Du jemandem auf dem Tennisplatz gegenüber stehst der Dir sagt: "Ich will spielen lernen" und Du sagst: "Ok ich spiel Dir mal nen Ball zu - probier mal ob Du ihn triffst, dann können wir schon mal schaun wie Du das angehen würdest. Ich geb Dir dann ein paar Tipps"
Du spielst einen einfachen Ball Dein Gegenüber guckt ihm nach - bewegt sich aber nicht .
Du fragst: Soll ich weniger drauf hauen oder Dir erst mal die Theorie erklären?
Dein Gegenüber sagt: Weiss nicht. Ich seh ja bei Dir wie ich den Schläger halten muss - so schwer ist das ja nu nicht.
Du spielst einen einfacheren langsamen ball
Dein Gegenüber guckt ihm wieder nach und dich dann fragend an.
Du fragst: Bist Du sicher, dass Du spielen lernen willst?
Dein Gegenüber : Ja - aber nicht so. Also Du musst Dich schon mehr anstrengen.
Du: Ok - wie hättest Du's denn gern?
Dein Gegenüber: ich weiss nicht - ich kenn mich mit Tennis ja noch nicht aus deshalb bin ich doch hier?
Du spielst einen schwierigeren Ball
Dein gegenüber studiert die Speisekarte des Clubhauses
........
Die meisten Menschen würden wohl nach dem 3ten Versuch unterstellen, dass ein solches Gegenüber halt nicht lernen will und aufhören.

Meine Vergangenheitserfahrung zum Thema Worttennis ist: Ich schlage auf - mein Gegenüber reagiert nicht, aber nach ein paar Aufschlägen reagiert jemand der vorbei kommt und wir haben eine schöne Partie aus der ich was mitnehme. Nicht immer - aber manchmal. Und manchmal ergibt sich daraus etwas was ich in meinem Leben nicht missen möchte.
Oder nach zig simplen Aufschlägen die keinerlei Reaktion verursachten mach ich einen superfiesen total komplexen Schmetteraufschlag und - wupf - plötzlich springt der Anfänger auf und wir sind mitten im spiel - wir entdecken ein spezielles Talent ;).


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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Thema: AB-Gründe
BeitragVerfasst: 04.07.2014, 08:50 
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Ich bin...: auf der Suche nach Partnerschaft
Zitat:
in kurz: Risikovermeidung ist die logische Konsequenz von Angst. Uneingestandene Änsgte führen zu "selbstüberraschenden" bzw. selbstbehindernden Vermeidungen. Die dann rationalisiert und "begründet" werden. M. E. kann man immer sagen: Wenn jemand etwas nicht tut (dazu gehört "zulassen"), obwohl er es möchte und rein physisch/materiell/sachlich tun könnte: sollte er mal nach seinen Ängsten schauen. Und dann, ob er ihren Schutz wirklich benötigt.


Robinson, was sind den selbstüberraschende Ängste ? Und warum führen nur uneingestandene ! Ängste zu deinen zwei Vermeidungsarten ?


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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Thema: AB-Gründe
BeitragVerfasst: 04.07.2014, 09:42 
m13ab hat geschrieben:
Zitat:
in kurz: Risikovermeidung ist die logische Konsequenz von Angst. Uneingestandene Änsgte führen zu "selbstüberraschenden" bzw. selbstbehindernden Vermeidungen. Die dann rationalisiert und "begründet" werden. M. E. kann man immer sagen: Wenn jemand etwas nicht tut (dazu gehört "zulassen"), obwohl er es möchte und rein physisch/materiell/sachlich tun könnte: sollte er mal nach seinen Ängsten schauen. Und dann, ob er ihren Schutz wirklich benötigt.

Robinson, was sind den selbstüberraschende Ängste ? Und warum führen nur uneingestandene ! Ängste zu deinen zwei Vermeidungsarten ?
Weiß nicht. Kannst du bitte angeben, wo ich die Formulierung "selbstberraschende Ängste" benutzt habe und wann von welchen zwei Vermeidungsarten geschrieben habe?


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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Thema: AB-Gründe
BeitragVerfasst: 18.04.2015, 16:19 
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HenryLee hat geschrieben:
Wenn ich mich an meine Jugend erinnere (so bis 30 als ich noch studierte und regelmäßig auf Parties usw. ging), da habe ich bestimmt Gelegenheiten gehabt, ich habe mich mit Frauen unterhalten, zusammen auf dem Sofa gesessen usw., vermutlich hätte ich nur zugreifen und "eskalieren" müssen. Ich habe aber nie etwas getan, vermutlich weil ich mich innerlich vor den Konsequenzen fürchtete, es llief dann wie im Zeitraffer eine Art Kopfkino ab, was ist wenn du sie jetzt küssen musst, du weisst doch gar nicht wie das geht usw. Dann macht man halt lieber nix.


Das Kopfkino fand bei mir irgendwann dauernd statt ... -ha-

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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Thema: AB-Gründe
BeitragVerfasst: 18.04.2015, 16:45 
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HenryLee hat geschrieben:
Insbesondere da viele die sich als potthässlich bezeichnen eigentlich meist gut im Durchschnitt liegen und als normal bezeichnet werden sollten. Manche könnten allerdings an ihrem Outfit arbeiten, nicht umsonst gibt es den Begriff des typischen "MAB-Pullovers" ;-)


Was darf ich mir darunter vorstellen ... ? -grübel-

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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Thema: AB-Gründe
BeitragVerfasst: 18.04.2015, 23:06 
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Wahrscheinlich sowas wie der Elch-Pulli aus "Bridget Jones":

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 Betreff des Beitrags: Re: AB-Thema: AB-Gründe
BeitragVerfasst: 18.04.2015, 23:18 
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Trosti hat geschrieben:
Wahrscheinlich sowas wie der Elch-Pulli aus "Bridget Jones":

http://www.bunte.de/meldungen/colin-fir ... 64342.html


Igitt ... aber sowas besitze ich glücklicheweise nicht .. :mrgreen:

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