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 Betreff des Beitrags: Der gemeine AB an und für sich
BeitragVerfasst: 19.09.2013, 14:52 
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Robinson hat geschrieben:
Dass alles gesagt sei, ist nicht ganz richtig.
Ungesagt sind und bleiben sehr viele pesönliche Schicksale und mögliche Ideen und Versuche, praktisch besser damit besser umzugehen. Diese Probleme zu äußern, überhaupt erst mal für sich selbst zu formulieren, dazu kom men viele gar nicht - teils, weil sie's mit Welttheorien zudecken, teils, weil sie sich in diesem Diksussionkima nicht die Blöße geben wollen, und teils, weil sie sich von den Theoretikern anstecken lassen.
Koli hat drüben ja auch schon seine Zweifel anklingen lassen, ob das Forum in dieser Art nicht insgesamt mehr Hilfe zur Selbstbehinderung als Hilfe zur Selbsthilfe ist. Lustigerweise finden seine praktischen Überlegungen überhaupt keine Resonanz bei seinen Untertanen.


ABs fehlt -so meine Meinung- doch die Fähigkeit, ihren eigenen Problemen mal richtig auf den Grund zu gehen. Sie drehen sich ratlos im Kreis, bleiben bei oberflächlichen Beobachtungen.

Sie sollten versuchen, "Psychologe in eigener Sache" zu sein, sich in Selbstreflexion zu üben. Wohl zuviel verlangt.

Stattdessen ergeht man sich wahlweise in der Beschreibung der eigenen Unzulänglichkeiten oder der Darstellung, dass man doch eigentlich der viel bessere Teil der Menscheit sei (der Gedankenvollere, der Teil, der sich nicht schnöden Trieben hingibt oder auf Äußerlichkeiten hereinfällt).

Es bleibt bei einem "mir geht es so-und-so, wie geht's dir?"
"ja, mir gehts auch nicht anders"

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 19.09.2013, 14:52 


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 Betreff des Beitrags: Re: Der gemeine AB an und für sich
BeitragVerfasst: 19.09.2013, 15:58 
Bei sich selbst bleiben kann sehr schmerzhaft und anstrengend sein, wenn man dort beständig nur auf tiefe (oder tief empfundene) Wunden stößt.
Das kann man nicht immer und dauernd, sondern nur dosiert. Sonst bekommt man gleich noch das nächste Problem.
Dieses Dosieren haben wiederum viele gar nicht erst gelernt.
Dann ist es so schmerzhaft und anstrengend, dass manch ener es gleich ganz lässt. Und weil er sich so vergleichsweise besser fühlt, meint er das Probem entdeckt zu haben - bzw. es woanders suchen zu müssen.
Andere haben sich in ihren Schmerz verliebt. So spüren sie sich wenigstens, haben eine Art Resonanz - ionsbesondere sehr einsame Menschen erschaffen sich so ihre "innere Gesellschaft".

Aus einem "um sich selbst kreisen" ein "bei sich bleiben" zu machen, benötigt positive Aufmerksamkeit anderer Menschen. So dass man erfährt, wer man ist, was man tut. Wer dieses Minimum positiver Aufmerksamkeit ncicht mehr selbst beschaffen kann, oder nur Menschen trifft, die die spezifische Aufmerksamkeit nicht aufbringen können, benötigt professionalle Hilfe.

Dass der gravierende Unterschied zwischen "bei sich selbst beiben" und "um sich selbst kreisen" verloren gegangen ist, sieht man an den Verirrungen, wenn es um "man selbst sein" vs. "sich verbiegen" geht. Die Balance zwischen dem Einzelnen und den Erfordernissen eines für ihn fruchtbaren Sozialverhaltens ist gekippt.

Nun kann man sich natürlich fragen, ob man eher die Mentalität der ganzen Gesellschaft als zu verändernden Feind ansehen will, wie das unter einer faschistischen Diktatur ein durchaus vernünftiger Entschluss sein kann (wenngleich naturgemäß diese Vernunft nicht von jedem geteilt wird); oder ob es nicht vielleicht insgesamt (auch für den eigenen Seelenfrieden) günstiger ist, zu lernen, sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren. Allerdings ist auch hier Grundvoraussetzung, dass man hinreichende positive Aufmerksamkeit erfährt, um überhaupt zu erfahren, wer man ist und was man will und was man für gut und für schlecht und was welchen Aufwand für wert hält.

Allerdings: dies alles sind keine AB-spezifischen Prozesse und Zustände. Weshalb es auch keine "AB-Therapie" gibt, und weshalb ABs keine besonders zu behandelnde Gruppe sind. Sie haben "nur" ein persönlichkeitshistorisch (für sie selbst) auffälliges Symptom entwickelt, welches unter Umständen zu Folgeproblemen führt. Das macht es komplex, auch für die Profis.

Zu denen, bevor sie ursächlich helfen können, eine funktionierende Beziehung aufgebaut werden muss. Und da entsteht dann aus der Sache heraus ein sehr verzwicktes Problem, wenn eine Person aufgrund seiner Erfahrungen und Wahrnehmungen immer auf Abwehr schaltet. Auch das ist nicht unmöglich; aber es ist eine Aufgabe, bei der es die richtige Konstellation braucht. Die zu finden wiederum ist Glückssache oder Arbeit - und wir haben ggf. ein weiteres Problem.

Am einfachsten lässt sich das aufbrechen, wenn man sich überwinden kann, Offenheit zuzulassen und das Risiko (ja, es ist eins!) einzugehen, wenigstens einem Menschen für einen Zeitraum (Verlängerung nicht ausgeschlossen) zu vertrauen.

Wenn man ehrlich ist: das tut man ja sowieso jedes Mal, wenn man in einen Bus oder ein Taxi steigt. Oder an einer Fußgängerampel die Straße überquert im Vertrauen, dass der Autofahrer nicht vorzeitig Gas gibt. An dieser Stelle hiflt es, zu rationalisieren. Ohne Vertrauen geht es sowieso nicht! Und dies sind potentiell physisch lebengefähriche Situationen, in denen man sich in die Hand eines völlig Fremden begibt! Also kann man auch ein paar Mal riskieren, an anderer Stelle vom Vertrauen enttäuscht zu werden. Oder eben nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der gemeine AB an und für sich
BeitragVerfasst: 19.09.2013, 20:02 
Lion hat geschrieben:
Robinson hat geschrieben:
Dass alles gesagt sei, ist nicht ganz richtig.
Ungesagt sind und bleiben sehr viele pesönliche Schicksale und mögliche Ideen und Versuche, praktisch besser damit besser umzugehen. Diese Probleme zu äußern, überhaupt erst mal für sich selbst zu formulieren, dazu kom men viele gar nicht - teils, weil sie's mit Welttheorien zudecken, teils, weil sie sich in diesem Diksussionkima nicht die Blöße geben wollen, und teils, weil sie sich von den Theoretikern anstecken lassen.
Koli hat drüben ja auch schon seine Zweifel anklingen lassen, ob das Forum in dieser Art nicht insgesamt mehr Hilfe zur Selbstbehinderung als Hilfe zur Selbsthilfe ist. Lustigerweise finden seine praktischen Überlegungen überhaupt keine Resonanz bei seinen Untertanen.


ABs fehlt -so meine Meinung- doch die Fähigkeit, ihren eigenen Problemen mal richtig auf den Grund zu gehen. Sie drehen sich ratlos im Kreis, bleiben bei oberflächlichen Beobachtungen.

Sie sollten versuchen, "Psychologe in eigener Sache" zu sein, sich in Selbstreflexion zu üben. Wohl zuviel verlangt.

Stattdessen ergeht man sich wahlweise in der Beschreibung der eigenen Unzulänglichkeiten oder der Darstellung, dass man doch eigentlich der viel bessere Teil der Menscheit sei (der Gedankenvollere, der Teil, der sich nicht schnöden Trieben hingibt oder auf Äußerlichkeiten hereinfällt).

Es bleibt bei einem "mir geht es so-und-so, wie geht's dir?"
"ja, mir gehts auch nicht anders"

Eine schöne Vorstellung, der viel bessere Teil der Menschheit. Normalos sind doch weit weniger selbstreflektiert als AB's und Ex-AB's, ich kann deine These so nicht teilen.

Ich schreib nur was, um deiner Wahlwerbung etwas gegenzuhalten, ist eine falsche Sichtweise, ich wollte die zwei Sätze (s.o.) wirklich loswerden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der gemeine AB an und für sich
BeitragVerfasst: 19.09.2013, 22:49 
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ichhasseEinsamkeit hat geschrieben:
Eine schöne Vorstellung, der viel bessere Teil der Menschheit. Normalos sind doch weit weniger selbstreflektiert als AB's und Ex-AB's, ich kann deine These so nicht teilen.

.


Ich hab doch nirgendwo eine Relation angegeben, wo Normalos und ABs hinsichtlich der Fähigkeit zur Selbstreflexion stehen?

Ich habe nicht gesagt "ABs sind hinsichtlich der Selbstreflexion schlechter als Normalos".

Die Sache ist nur: ABs haben ein Problem, das es zu ergründen gilt, wenn man es verstehen und lösen/abmildern will.

Normalos haben dieses spezielle Problem nicht. Selbstreflexion steht zwar jedem Menschen gut zu Gesicht, aber Normalos partizipieren nicht am Phänomen Beziehungsunerfahrenheit.

Außerdem erhöhst Du ABs und Ex-ABs ja gerade, wenn Du sagst, dass Normalos weit weniger selbstreflektiert wären ... ich würde "ABs grübeln viel" nicht mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion verwechseln.

Natürlich sind meine Aussagen Verallgemeinerungen. Einer kann das besser als der andere. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass ABs da bei sich in die Tiefe der Psyche reingehen und sich auch quasi mal von außen betrachten.

Würde man beispielsweise mal anschneiden, bei sich das Thema Ängste zu untersuchen, käme wahrscheinlich: "Ja, ich bin schüchtern und habe Angst vor dem Umgang mit dem anderen Geschlecht". Bumm. Das war's dann. Dabei kann man so etwas weiter sezieren und auf das Wesentliche eindampfen. Was für Ängst? Versagensängste? Wenn Versagensängste, was dann genau? Welche Fehlannahmen liegen vor, weshalb man glaubt, versagen zu können?

Anderes Beispiel: Ich hatte mal die These angebracht, dass die AB-Problematik sich wahrscheinlich auf sehr wenige Grundpfeiler reduzieren läßt. Kamen natürlich gleich Antworten wie: "Neeneeneee ... wir sind ja alle individuell, es gibt 1.000e Gründe fürs AB-sein"

Da kann man dann anschließend mit Engelszungen erläutern, dass es wohl zig Ausprägungen einer Sache geben mag, aber die dahinter stehenden Grundthemen sind in ihrer Anzahl wenig. Das kapiert man nicht. AB-sein ist halt exklusiv und was Besonderes.

Weil ich gerade so schön dabei bin, noch was. Im AB-Film von Huneke sagt ihm eine Psychologin: "Wenn Sie keine Beziehung haben, dann wollen Sie keine".

Was kommt als allgemeine AB-Antwort? "Was glaubt diese blöde Psychologin, natürlich will ich eine Beziehung". Bumm. Aus. Nicht weiter drüber nachdenken.

Dass es um subtilere Mechanismen geht, die sie gemeint hat, um unterbewußt ablaufende Verhinderungsstrategien, darauf kommt niemand. Und wenn man das anschneidet, dann will man davon auch nichts wissen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der gemeine AB an und für sich
BeitragVerfasst: 20.09.2013, 14:50 
Lion hat geschrieben:
Weil ich gerade so schön dabei bin, noch was. Im AB-Film von Huneke sagt ihm eine Psychologin: "Wenn Sie keine Beziehung haben, dann wollen Sie keine".

Was kommt als allgemeine AB-Antwort? "Was glaubt diese blöde Psychologin, natürlich will ich eine Beziehung". Bumm. Aus. Nicht weiter drüber nachdenken.

Dass es um subtilere Mechanismen geht, die sie gemeint hat, um unterbewußt ablaufende Verhinderungsstrategien, darauf kommt niemand. Und wenn man das anschneidet, dann will man davon auch nichts wissen.


Das war auch so eine Sache, die ich bei der Diskussion dazu nie verstanden habe, aber zumindest nachvollziehen konnte, dass sich sehr viele gegen solche Aussagen sträuben.
Therapeuten sind doch sowieso dafür da, dass sie dem Patienten auch mal Thesen an den Kopf werfen, die diesem die Augen öffnen sollen und durchaus provokant sein sollten oder sogar müssen. Huke hat der Therapeutin ja nicht gerade vehement widersprochen - ergo kann die These ja schonmal gar kein 100%iger Unfug sein.
Ich hatte sowas in der Art ja auch mal bei meiner letzten Therapie. Da war mein Bild von Beziehungen und deren Anbahnung noch wesentlich kindlich-naiver als heutzutage.
Da warf meine Therapeutin dann ein paar Thesen in den Raum, bei denen mein damaliges Weltbild dann auch anfing zu bröckeln...

- "Frauen stehen auf arrogante Typen"
- "Beziehungen entstehen immer dann, wenn man damit gar nicht rechnet/man eigentlich gar keine haben will"
- "glaubst du nicht, dass die (Anm.: die Mädchen an meiner Schule etc.) langsam genervt sind, wenn du sie dauernd nur anstarrst?"

War natürlich alles sehr reißerisch - hat aber zumindest bewirkt, dass es mir die Augen öffnete und ich mich damit beschäftigte, ohne das alles als Normalo-Plattitüden abzustempeln und weiter im eigenen (Selbstmitleids-)Saft zu schmoren... :lol:

Bei einigen hatte ich in der Diskussion des Filmes immer wieder das Gefühl, dass sie sich zu leichtfertig darauf einschießen, dass "Normalos" so diskrimierend, verallgemeinernd und wenig Verständnis für ABs aufbringen. Aber haben die Leute wirklich "wenig Verständnis für ABs", wenn mal ein kritisches Statement, das zum Nachdenken anregen soll, in den Raum wirft? Diese Haltung ist mir aber schon beim Mitlesen vor meiner Anmeldung in AB-Foren aufgefallen. :roll:

Auf diese "unterbewusst ablaufende Verhinderungsstrategien" - vor allem schon im Frühstadium (Außenkontakt) hat ja auch Neo im Treff immer wieder in einigen Threads hingewiesen. Statt sich aber damit zu beschäftigen, was er denn mit "egozentrisch sein", "kleinkariert", "zu prinzipientreu" etc. ausgesagt haben könnte, wurde lieber gleich "alles falsch" gerufen. Getreu dem Motto: Das heißt dann ja, ABs sind *pöhse* - eigentlich sind wir doch aber reine, unschuldige und gute Wesen und die "Normalos/Normalas"...wie kann man nur... -ha-

Und wenn wir die Frage mit den Körben betrachten:
Wieviele MABs gestehen sich selber überhaupt ein, selbst welche zu verteilen, nur weil sie es nicht direkt sagen?
Da sind doch auch Vermeidungsstrategien am Werke, wenn man(n) selbst Interesse offenbar wahrnimmt, teilweise von *objektiven Dritten* das sogar bestätigt bekommt, aber trotzdem in eine Abwehrhaltung oder Schockstarre übergeht. Das Interesse der Dame wird dann ja offenbar nicht erwidert. Quasi ein "Korb durch Unterlassen" :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Der gemeine AB an und für sich
BeitragVerfasst: 20.09.2013, 15:19 
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Onionhead1989 hat geschrieben:
Therapeuten sind doch sowieso dafür da, dass sie dem Patienten auch mal Thesen an den Kopf werfen, die diesem die Augen öffnen sollen

[...]

Bei einigen hatte ich in der Diskussion des Filmes immer wieder das Gefühl, dass sie sich zu leichtfertig darauf einschießen, dass "Normalos" so diskrimierend, verallgemeinernd und wenig Verständnis für ABs aufbringen.

[...]

Auf diese "unterbewusst ablaufende Verhinderungsstrategien" - vor allem schon im Frühstadium (Außenkontakt) hat ja auch Neo im Treff immer wieder in einigen Threads hingewiesen. Statt sich aber damit zu beschäftigen, was er denn mit "egozentrisch sein", "kleinkariert", "zu prinzipientreu" etc. ausgesagt haben könnte, wurde lieber gleich "alles falsch" gerufen. Getreu dem Motto: Das heißt dann ja, ABs sind *pöhse* - eigentlich sind wir doch aber reine, unschuldige und gute Wesen und die "Normalos/Normalas"...wie kann man nur... -ha-



Genau so etwas meine ich.

Es besteht die große Tendenz, die ureigene Probematik nach außen zu verlagern und die äußeren Umstände dafür verantwortlich zu machen.

Noch dazu in der schizophrene Kombination, sich auf der einen Seite für minderwertig zu halten, aber insgeheim für "besser als den Rest".

Als sei man als "Geschundener" / "Verzichtender" automatisch reiner/besser/edler. So ähnlich wie irgendwelche christlichen Fundamentalisten, die sich zu früheren Zeiten selbst ausgepeitscht haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der gemeine AB an und für sich
BeitragVerfasst: 20.09.2013, 17:32 
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Lion hat geschrieben:
Außerdem erhöhst Du ABs und Ex-ABs ja gerade, wenn Du sagst, dass Normalos weit weniger selbstreflektiert wären ... ich würde "ABs grübeln viel" nicht mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion verwechseln.

Wer alleine lebt hat viel Zeit zum Nachdenken, das erhöht wiederum die Chance klug zu werden, zumindest, wenn noch lernen dazukommt, deshalb würde ich schon vermuten, daß Selbstreflexion bei ABs häufiger vorkommt als bei anderen, wenn vielleicht auch nur geringfügig häufiger.

Lion hat geschrieben:
unterbewußt ablaufende Verhinderungsstrategien

Das Problem dabei ist, daß zum Vermeidungsverhalten gehört zu leugnen, daß man es tut. In dem Moment, in dem man zugeben würde ein transzendentes Verhaltensmuster zu zeigen, hätte man schon den ersten Schritt getan, es abzulegen. Das scheint der schwierigste Teil der Heilung zu sein, so ist es auch z.B. bei Alkoholismus und Depressionen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der gemeine AB an und für sich
BeitragVerfasst: 20.09.2013, 18:18 
Birdfood hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:
Außerdem erhöhst Du ABs und Ex-ABs ja gerade, wenn Du sagst, dass Normalos weit weniger selbstreflektiert wären ... ich würde "ABs grübeln viel" nicht mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion verwechseln.

Wer alleine lebt hat viel Zeit zum Nachdenken, das erhöht wiederum die Chance klug zu werden, zumindest, wenn noch lernen dazukommt, deshalb würde ich schon vermuten, daß Selbstreflexion bei ABs häufiger vorkommt als bei anderen, wenn vielleicht auch nur geringfügig häufiger.


Die Frage ist wie Du nachdenkst. Häufig neigen wir dazu zu glauben alle machen das gleich - aber das ist natürlich nicht korrekt, weil die Qualität von der Sozialisation abhängt. Das schlägt sich sogar bis zur körperlichen Nachweisbarkeit nieder (Computertomograph). falls es dich interessiert. Es gibt selbtzerstörerisches Denken und selbstförderndes. Selbstreflektion kannst Du dazu verwenden Dich fertig zu machen und klein zu machen, Dich zu überhöhen und Dich größer zu machen als Du bist - oder tatsächlich die Mitte davon. Instinktiv lernen wir oft die Strukturen unserer Eltern - und in Deutschland meint das oft auch noch Strukturen aus dem was im Ausland unter dem Begriff "German Angst" läuft. Das beeinträchtigt unsere Lebensqualität, die materiell eigentlich gesicherter ist als je zuvor.


Birdfood hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:
unterbewußt ablaufende Verhinderungsstrategien

Das Problem dabei ist, daß zum Vermeidungsverhalten gehört zu leugnen, daß man es tut. In dem Moment, in dem man zugeben würde ein transzendentes Verhaltensmuster zu zeigen, hätte man schon den ersten Schritt getan, es abzulegen. Das scheint der schwierigste Teil der Heilung zu sein, so ist es auch z.B. bei Alkoholismus und Depressionen.


Ja - das ist sauschwer - keine Frage. Wir haben einen Instinkt, der uns unterbewusst sehr deutlich mitteilt, dass wir wenn wir ein Verhalten aufgeben davon noch nicht wissen wie das richtige Verhalten geht. Das verunsichert uns. Viele Menschen fühlen sich der Ungewissheit nicht gewachsen. Aber das kann man lernen - das ist wirklich eine Wahl. Eine mutige - aber eine Wahl!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der gemeine AB an und für sich
BeitragVerfasst: 20.09.2013, 22:45 
baL hat geschrieben:
Wir haben einen Instinkt, der uns unterbewusst sehr deutlich mitteilt, dass wir wenn wir ein Verhalten aufgeben davon noch nicht wissen wie das richtige Verhalten geht. Das verunsichert uns.


Das beschreibt es doch sehr gut. Bis zu dem Punkt bin ich auch immer angelangt. Das mag vielleicht auch einer der Gründe sein, weshalb dann Ziel-Listen und hastenichtgesehen bei mir auf Dauer nicht gefruchtet haben bzw. ich schon nach kurzer Zeit aufgehört habe und wieder das bewährte Programm abgespult habe.
Lässt sich das richtige Verhalten sowie der daraus resultierende Nutzen nicht exakt bestimmen (und das sollte gewöhnlich der Fall sein), wäre es zumindest interessant zu wissen, welchen Zeithorizont oder welche Umfeldveränderungen man für eine "Metamorphose" in dem Bereich einkalkulieren sollte. Sonst besteht eben der Hang dazu, erstrecht nicht aktiv zu werden.
Dass einem da nicht alle Unsicherheiten abgenommen werden können, ist mir aber durchaus bewusst.
Ein vor allem bei MINT-(M)ABs hin und wieder anzutreffende Hartkern-Ausprägung ist dann das Verlangen einer 100%igen Erfolgsgarantie, die es logischerweise garnicht geben kann. Quasi wie ein Vertrag mit dem abstrakten Geschäftspartner "Leben", bei dem die Inhalte und Vertragsziele festgehalten werden ...inklusive "Rechtsfolgen", wenn es doch schief läuft. In dem Zusammenhang kann ich mich auch an diese Flirtkurs-Diskussionen im blauen Forum erinnern, wo jemand - sinngemäß unbedigt eine Geld-zurück-Garantie nach Maßgabe einer vorherigen Vereinbarung konkreter Ziele haben wollte. Nur sind solche Dinge m.E. viel zu abstrakt, als dass man da den Grad des Erfolgs oder Misserfolgs messen könnte. -crazy-


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 Betreff des Beitrags: Re: Der gemeine AB an und für sich
BeitragVerfasst: 21.09.2013, 00:30 
Onionhead1989 hat geschrieben:
Das beschreibt es doch sehr gut. Bis zu dem Punkt bin ich auch immer angelangt. Das mag vielleicht auch einer der Gründe sein, weshalb dann Ziel-Listen und hastenichtgesehen bei mir auf Dauer nicht gefruchtet haben bzw. ich schon nach kurzer Zeit aufgehört habe und wieder das bewährte Programm abgespult habe.
Lässt sich das richtige Verhalten sowie der daraus resultierende Nutzen nicht exakt bestimmen (und das sollte gewöhnlich der Fall sein), wäre es zumindest interessant zu wissen, welchen Zeithorizont oder welche Umfeldveränderungen man für eine "Metamorphose" in dem Bereich einkalkulieren sollte. Sonst besteht eben der Hang dazu, erstrecht nicht aktiv zu werden.
Dass einem da nicht alle Unsicherheiten abgenommen werden können, ist mir aber durchaus bewusst.
Meines Erachtens hast du da die relevanten Punkte benannt, um selbst deine Widersprüchlichkeit zu erkennen.
Die Unsicherheit des "Ok, die bewährten Methoden taugen nichts - sind also NICHT bewährt (nur vertraut)" lässt sich nicht auflösen.
Demzufolge darf der Fokus nixht darauf liegen, Unsicherheit abzubauen. Der Fokus muss darauf liegen, Unsicherheit zulassen zu können. Weil das unvermeidlich ist. Was wiederum eine Frage des Selbstvertrauens ist. Motto: "Ich habe keine Ahunng - aber ich werd schon irgendwie damit klarkommen; so dass ich hinterher sagen kann: war gut so, weil ich das Beste draus gemacht hab (was nicht unbedingt auch ein gurtes Ergebnis zur Folge haben muss = Niederlagen akzeptieren, ohne es sich zu Herzen zu nehmen => Selbstvertrauen, usw.)"
Sekundär kann man dann schauen, ob man sich das durch bestimmte Umfeldbedingungen oder Tricks oder Situationsmanagement "handhabbarer" gestalten kann. Aber man wird die Unsicherheit weder kleiner noch ganz wegbekommen. Man kann es sich nur einfacher annehmbar machen - im Bewusstsein, dass das sowieso nur ungenügend geschehen kann.

An diesem Punkt scheitert z. B. NBUC so beharrlich. Er analysiert das Richtige: dass es keine Sicherheiten gibt. Und will dann im Vorhinein Klarheit darüber, wie die Chancen wohl aussehen und dass sie nicht zu klein sind. Wüsste er das, hätte er Sicherheit im Sinne eines sicheren Überblciks geschaffen. Aber das ist unmöglich. Deshlab tut er auch nix: er erkennt immer wieder sehr scharfsinnig, dass seine Anforderung unerfüllbar ist. Kann sich aber nicht durchringen, das als notwendig zu akzeptieren. Die Zukunft ist unvorhersagbar. Man kann sich nur selbst vertrauen (oder meinetwegen irgendeinem Gott, der Natur etc pp.), dass man damit irgendwie klar kommt. Und wenn nciht, dann war es dennoch das Besten, was einem mögich war und ist auch gut so.

Es geht nicht darum, die Widersprüchlichkeit aufzulösen. Es geht darum, sie zu mit ihren widerstreitenden Aspekten zu akzeptieren und im Spannungsfeld das Beste draus zu machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der gemeine AB an und für sich
BeitragVerfasst: 21.09.2013, 12:44 
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Robinson hat geschrieben:

Zitat:

Die Unsicherheit des "Ok, die bewährten Methoden taugen nichts - sind also NICHT bewährt (nur vertraut)" lässt sich nicht auflösen.
Demzufolge darf der Fokus nixht darauf liegen, Unsicherheit abzubauen. Der Fokus muss darauf liegen, Unsicherheit zulassen zu können. Weil das unvermeidlich ist. Was wiederum eine Frage des Selbstvertrauens ist. Motto: "Ich habe keine Ahunng - aber ich werd schon irgendwie damit klarkommen; so dass ich hinterher sagen kann: war gut so, weil ich das Beste draus gemacht hab (was nicht unbedingt auch ein gurtes Ergebnis zur Folge haben muss = Niederlagen akzeptieren, ohne es sich zu Herzen zu nehmen => Selbstvertrauen, usw.)"
Sekundär kann man dann schauen, ob man sich das durch bestimmte Umfeldbedingungen oder Tricks oder Situationsmanagement "handhabbarer" gestalten kann. Aber man wird die Unsicherheit weder kleiner noch ganz wegbekommen. Man kann es sich nur einfacher annehmbar machen - im Bewusstsein, dass das sowieso nur ungenügend geschehen kann.

An diesem Punkt scheitert z. B. NBUC so beharrlich. Er analysiert das Richtige: dass es keine Sicherheiten gibt. Und will dann im Vorhinein Klarheit darüber, wie die Chancen wohl aussehen und dass sie nicht zu klein sind. Wüsste er das, hätte er Sicherheit im Sinne eines sicheren Überblciks geschaffen. Aber das ist unmöglich. Deshlab tut er auch nix: er erkennt immer wieder sehr scharfsinnig, dass seine Anforderung unerfüllbar ist. Kann sich aber nicht durchringen, das als notwendig zu akzeptieren. Die Zukunft ist unvorhersagbar. Man kann sich nur selbst vertrauen (oder meinetwegen irgendeinem Gott, der Natur etc pp.), dass man damit irgendwie klar kommt. Und wenn nciht, dann war es dennoch das Besten, was einem mögich war und ist auch gut so.

Es geht nicht darum, die Widersprüchlichkeit aufzulösen. Es geht darum, sie zu mit ihren widerstreitenden Aspekten zu akzeptieren und im Spannungsfeld das Beste draus zu machen.


Gutes Posting!

Ja, das lernt man ja auch in der Therapie: Erstmal die Angst und Unsicherheit zulassen und sie auszuhalten. Und sie nicht nur als was Negatives wahrnehmen, denn Ängste schützen einen ja auch vor etwas. Und man lernt, dass Fehler nicht nur negativ sind, weil man durch sie ja auch lernen kann.

Ich glaub, wenn man sich selber besser versteht und weiß, dass man auch nur ein Mensch mit Unsicherheiten und Ängsten ist, der Fehler machen DARF, kann man danach viel leichter neue Dinge ausprobieren. Weil man weiß, dass es kein persönlicher Weltuntergang wäre, wenn man an den neuen Dingen, die man ausprobiert, erst einmal scheitert. Aber dann einfach weitermachen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der gemeine AB an und für sich
BeitragVerfasst: 21.09.2013, 16:12 
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Lion hat geschrieben:
Weil ich gerade so schön dabei bin, noch was. Im AB-Film von Huneke sagt ihm eine Psychologin: "Wenn Sie keine Beziehung haben, dann wollen Sie keine".

Was kommt als allgemeine AB-Antwort? "Was glaubt diese blöde Psychologin, natürlich will ich eine Beziehung". Bumm. Aus. Nicht weiter drüber nachdenken.

Dass es um subtilere Mechanismen geht, die sie gemeint hat, um unterbewußt ablaufende Verhinderungsstrategien, darauf kommt niemand. Und wenn man das anschneidet, dann will man davon auch nichts wissen.


Diese Beobachtung ist richtig (sie trifft auf viele, naturgemäß nicht auf alle, zu). Hier Hintergründe erläutern zu wollen würde im Übrigen wohl häufig auf Widerspruch stoßen, der musterbeispielhaft wäre, etwa: "... Dabei spielt der Schutz des eigenen Selbst (Wert, Ego, Weltbild) eine große Rolle ..." - "Was, wie, wovor will ich mich denn schützen; du maßt Dir also an zu wissen, dass ich mich vor etwas schützen möchte!?! Ungeheuerlich!")

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 Betreff des Beitrags: Re: Der gemeine AB an und für sich
BeitragVerfasst: 21.09.2013, 16:42 
exlamento hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:
Weil ich gerade so schön dabei bin, noch was. Im AB-Film von Huneke sagt ihm eine Psychologin: "Wenn Sie keine Beziehung haben, dann wollen Sie keine".

Was kommt als allgemeine AB-Antwort? "Was glaubt diese blöde Psychologin, natürlich will ich eine Beziehung". Bumm. Aus. Nicht weiter drüber nachdenken.

Dass es um subtilere Mechanismen geht, die sie gemeint hat, um unterbewußt ablaufende Verhinderungsstrategien, darauf kommt niemand. Und wenn man das anschneidet, dann will man davon auch nichts wissen.


Diese Beobachtung ist richtig (sie trifft auf viele, naturgemäß nicht auf alle, zu). Hier Hintergründe erläutern zu wollen würde im Übrigen wohl häufig auf Widerspruch stoßen, der musterbeispielhaft wäre, etwa: "... Dabei spielt der Schutz des eigenen Selbst (Wert, Ego, Weltbild) eine große Rolle ..." - "Was, wie, wovor will ich mich denn schützen; du maßt Dir also an zu wissen, dass ich mich vor etwas schützen möchte!?! Ungeheuerlich!")


Menschen haben immer die Wahl wie sie etwas auffassen. Die kann ihnen keiner abnehmen. Menschen haben aber auch immer die Wahl wie sie etwas ausdrücken - die nimmt ihnen auch keiner ab. Wenn also jemand Hintergründe erläutern will und sich dafür entscheidet kann er sie das genauso tun wie derjenige der die Erläuterungen liest die Wahl hat sie nicht zu lesen, sich darüber aufzuregen oder sie konstruktiv für sich umzusetzen. Keiner ist benachteiligt. Jeder hat die Wahl. Und jeder trägt Konsequenzen aus der Wahl die er oder sie getroffen hat. Das ist die Realität.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der gemeine AB an und für sich
BeitragVerfasst: 26.08.2014, 19:42 
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baL hat geschrieben:
Menschen haben immer die Wahl wie sie etwas auffassen..


Nein. Wie man etwas auffaßt, liegt an bisher gemachten Erfahrungen/Erziehung/Konditionierung.


baL hat geschrieben:
Die kann ihnen keiner abnehmen. Menschen haben aber auch immer die Wahl wie sie etwas ausdrücken -..


Auch Nein. Wie jemand etwas ausdrückt, wird durch seine Bildung beschränkt. Wenn jemand z.B. ausdrücken will, daß er sich sehr wohl fühlt, ihm aber der Wortschatz fehlt. kommt nichts anderes als "Ey, voll geil, ey..."


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 Betreff des Beitrags: Re: Der gemeine AB an und für sich
BeitragVerfasst: 31.08.2014, 13:26 
Ich habe den Thread hier vor ein paar Tagen gelesen und kann prinzipiell auch fast alles so unterschreiben. Allerdings möchte ich einwerfen, dass die meisten Beschreibungen hier nur auf einen bestimmten Teil der AB's zutrifft. Es gibt ganz klar die Theoretiker, Frustis, LMS-Jünger und "Opfer" die sich in dieser Rolle auch noch zu gefallen scheinen (Aufzählung IST nicht vollständig). Meiner Meinung nach ist das eher der 'laute' Teil.
Es gibt aber eben auch die AB's auf die das nicht zutrifft und soweit ich die neue Forenphilosophie verstanden habe soll/ist hier der Platz dafür. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrung würde ich das ganze in Phasen einteilen wollen. Vor ein paar Jahren war ich absolut davon überzeugt dass "die Gesellschaft" an meinem ABtum Schuld hat. Irgendwann setzte bei mir ein Prozess ein indem ich das alles in Frage gestellt habe. Darauf folgte die Erkenntnis, dass nur ich mich ändern kann, woraufhin ich anfing auch mit professioneller Unterstützung, an mir zu arbeiten.


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