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 Betreff des Beitrags: Re: Die selbstgewählte Opferrolle
BeitragVerfasst: 18.09.2014, 21:56 
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HenryLee hat geschrieben:
Meinst du wirklich du wärest in einer Welt von vor 50 Jahren besser zurecht gekommen? Was ist daran falsch ?
Nein. Definitiv nicht. Ich wäre aber von Anfang an besser in der heuten Zeit zurecht gekommen und hätte schon vor 15 Jahren f*icken können, wenn das Männerbild, dass mir anerzogen wurde, wirklich so gewünscht gewesen wäre. Falsch daran ist, dass es im stillen Kämmerlein anders gelebt wird, als es öffentlich kommuniziert wird.

Vordergründig: Gleichberechtigung, der Mann soll feminier sein und Gefühle zeigen, tralala
Hintergründig: Der Mann soll bitte ein richter Mann sein und sagen, wo es lang geht, sich nehmen, was er will, usw.

Natürlich habe ich das jetzt - wie immer - sehr überspitzt dargestellt. Ich bin selbstverständlich für Gleichberechtigung bla blub usw. - jedoch nicht für GleichMACHEREI!
Empathie und (oberfächliche) Gefühle als Mann zu zeigen mag gut sein - "weich sein" oder gar seine verletzliche Seite zu zeigen jedoch nicht.
MAB muss halt erkennen, dass man trotz aller Emanzipation der Frauen eben immer noch ein "richtiger" Mann (der ab und zu mal das Arschloch raushängen lässt) sein muss, um bei Frauen zu punkten.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 18.09.2014, 21:56 


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 Betreff des Beitrags: Re: Die selbstgewählte Opferrolle
BeitragVerfasst: 18.09.2014, 22:03 
Josch hat geschrieben:
MAB muss halt erkennen, dass man trotz aller Emanzipation der Frauen eben immer noch ein "richtiger" Mann (der ab und zu mal das Arschloch raushängen lässt) sein muss, um bei Frauen zu punkten.

Hast es bei dir jetzt durch dieses Verhalten zu einer festen Beziehung mit einer erfüllten, dauerhaften Partnerschaft gereicht ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die selbstgewählte Opferrolle
BeitragVerfasst: 18.09.2014, 22:17 
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HenryLee hat geschrieben:
Hast es bei dir jetzt durch dieses Verhalten zu einer festen (ja) Beziehung mit einer erfüllten (mit kleinen Kompromissen), dauerhaften (ja) Partnerschaft gereicht ?
Wobei ich mir aktuell gar nicht sicher bin, ob ich damit so glücklich bin.
Vorher hatte ich "einen guten Lauf". Mal hier, mal dort... Jetzt habe ich das Gefühl, was besseres bekommen zu können und irgendwie fest zu stecken. Hinzu kommt noch das Gefühl/Drang, verpasstes nachholen zu müssen.

Wobei wir (ich) jetzt wieder bei dem Thema "viele haben nur eine Beziehung um der Beziehung willen" wären.
Soll ich mich mit den Kompromissen (lieber den Spatz in der Hand...) zufrieden geben oder schluss machen in der Hoffnung, etwas noch besseres zu finden aber mit der Gefahr, wieder leer auszugehen (... als die Taube auf dem Dach)???


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 Betreff des Beitrags: Re: Die selbstgewählte Opferrolle
BeitragVerfasst: 18.09.2014, 22:55 
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Josch hat geschrieben:
Ich dagegen finde diese Analogie sehr abwegig.

Richtig, die "Analogie" ist vollends daneben.

Josch hat geschrieben:
Glatteis > Arsch > AUA!
= klarer Zusammenhang zwichen Ursache und Wirkung
= klare Handungsanweisung (Glatteis, Arsch, aufpassen)

Gesellschaft oder/und Demographie oder/und Feminismus oder/und LMS oder/und ... > AB oder/und Normalo?
= unklarer Zusammenhang zwischen Ursache(n) und Wirkung(en)
= schwammige Handlungsanweisung ("geh mal mehr unter Leute", "zieh dir was anderes an",...)

Es handelt sich um einen Wettbewerb auf relativ hohem Niveau. Die Frage, was einen Kandidaten erfolgreich macht, hat sicherlich keine einfache Antwort. Wir haben es hier mit einem dynamischen, hochkomplexen, sehr vielschichtigen und facettenreichen System zu tun. Viele ABs wissen ja selbst nicht, wie sie sich noch verbessern könnten, um in den grünen Bereich zu kommen (Normalos ebensowenig). Es wird wirklich alles probiert, was nur geht, angefangen von Online-Dating über Tanzkurse bis hin zu Therapie und teurem Personal Coach.

Diesen Leuten neunmalklug mit der platten Glatteis-Ausrutsch-Analogie zu kommen, ist mindestens unsensibel. Im Grunde ist es eine Beleidigung, man verhöhnt damit die Betroffenen. Wobei sich die Frage stellt, ob nicht genau das beabsichtigt ist. Der AB soll als lächerliche Figur hingestellt werden, der das Offensichtliche nicht begreift. Das Bild, welches die Slapstick-Analogie zeichnet: Der AB als blackface-geschminkte Witzfigur aus der Stummfilmzeit rutscht auf einer Bananenschale aus, schaut verdattert drein und fragt sich was gerade passiert ist. Das Publikum grölt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die selbstgewählte Opferrolle
BeitragVerfasst: 19.09.2014, 02:03 
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GertJonnyHansson hat geschrieben:
Viele ABs wissen ja selbst nicht, wie sie sich noch verbessern könnten, um in den grünen Bereich zu kommen (Normalos ebensowenig). Es wird wirklich alles probiert, was nur geht, angefangen von Online-Dating über Tanzkurse bis hin zu Therapie und teurem Personal Coach.
Woher nimmst Du diese Erkenntnisse?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die selbstgewählte Opferrolle
BeitragVerfasst: 19.09.2014, 06:58 
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dfg82 hat geschrieben:
GertJonnyHansson hat geschrieben:
Viele ABs wissen ja selbst nicht, wie sie sich noch verbessern könnten, um in den grünen Bereich zu kommen (Normalos ebensowenig). Es wird wirklich alles probiert, was nur geht, angefangen von Online-Dating über Tanzkurse bis hin zu Therapie und teurem Personal Coach.
Woher nimmst Du diese Erkenntnisse?

Naja, ich habe halt den Eindruck, dass der Unterschied zwischen "ABs" und "Normalos" eher gradueller als prinzipieller Natur ist. Die landläufige Vorstellung vom AB als schrillen, vertrottelten Typen (Hollywood: Jungfrau (40), männlich, sucht …) trifft im Normalfall nicht zu. Dieses Bild ist verletzend. Sowohl AB als auch Normalo stehen vor der gleichen anspruchsvollen Aufgabe, und sie wenden die gleichen Methoden an, im Try-And-Error-Verfahren mit einer hohen Zahl an Versuchen. Der eine ist dabei lediglich eine Nuance erfolgreicher als der andere. Zufall und Glück spielen auch ein gewisse Rolle. Das ist auch schon alles.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die selbstgewählte Opferrolle
BeitragVerfasst: 19.09.2014, 10:25 
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GertJonnyHansson hat geschrieben:
dfg82 hat geschrieben:
GertJonnyHansson hat geschrieben:
Viele ABs wissen ja selbst nicht, wie sie sich noch verbessern könnten, um in den grünen Bereich zu kommen (Normalos ebensowenig). Es wird wirklich alles probiert, was nur geht, angefangen von Online-Dating über Tanzkurse bis hin zu Therapie und teurem Personal Coach.
Woher nimmst Du diese Erkenntnisse?

Naja, ich habe halt den Eindruck, dass der Unterschied zwischen "ABs" und "Normalos" eher gradueller als prinzipieller Natur ist. Die landläufige Vorstellung vom AB als schrillen, vertrottelten Typen (Hollywood: Jungfrau (40), männlich, sucht …) trifft im Normalfall nicht zu. Dieses Bild ist verletzend. Sowohl AB als auch Normalo stehen vor der gleichen anspruchsvollen Aufgabe, und sie wenden die gleichen Methoden an, im Try-And-Error-Verfahren mit einer hohen Zahl an Versuchen. Der eine ist dabei lediglich eine Nuance erfolgreicher als der andere. Zufall und Glück spielen auch ein gewisse Rolle. Das ist auch schon alles.


Du kennst wohl wenig ABs persönlich?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die selbstgewählte Opferrolle
BeitragVerfasst: 19.09.2014, 13:09 
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GertJonnyHansson hat geschrieben:
Es wird wirklich alles probiert, was nur geht, angefangen von Online-Dating über Tanzkurse bis hin zu Therapie und teurem Personal Coach.



Ist das so?

Oder erscheint es nur so, weil z.B. in größeren AB-Foren der eine sagt "ich mache jetzt einen Tanzkurs" und ein andere "ich hab jetzt einen Coach" und es nicht auffällt, dass 90% der übrigen Anwesenden bestenfalls sagen: "ich bin bei einer Online-Partnerbörse angemeldet"?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die selbstgewählte Opferrolle
BeitragVerfasst: 19.09.2014, 13:47 
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Lion hat geschrieben:
GertJonnyHansson hat geschrieben:
Es wird wirklich alles probiert, was nur geht, angefangen von Online-Dating über Tanzkurse bis hin zu Therapie und teurem Personal Coach.



Ist das so?

Oder erscheint es nur so, weil z.B. in größeren AB-Foren der eine sagt "ich mache jetzt einen Tanzkurs" und ein andere "ich hab jetzt einen Coach" und es nicht auffällt, dass 90% der übrigen Anwesenden bestenfalls sagen: "ich bin bei einer Online-Partnerbörse angemeldet"?

Ist mir auch schon aufgefallen, dass manche womöglich etwas wenig Aufwand betreiben, 90% erscheint mir aber zu hoch gegriffen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die selbstgewählte Opferrolle
BeitragVerfasst: 25.10.2014, 12:30 
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HenryLee hat geschrieben:
Insbesondere aus den Beiträgen einiger MAB lese ich immer wieder heraus dass sie sich als Opfer fühlen, wahlweise von der Gesellschaft, der Demographie, des Feminismus usw. Ein gutes Beispiel findet sich in den Beiträgen von GJH in diesem Thread.
Warum wählt man lieber diese "Erklärung" ?
Um mal ein Analogon zu wählen, wenn ich bei Glatteis ausrutsche komme ich doch auch nicht auf die Idee mich als Opfer der Schwerkraft oder des Wassergefrierpunktes zu bezeichnen, sondern ich passe demnächst besser auf, schnalle mir Spikes unter oder benutze Streusalz.

Warum sind immer nur die Anderen schuld? -grübel-


Weil man immer davon ausgeht, man hätte" ja alles richtig gemacht / sich nichts zu schulden kommen lassen" usw. Folglich muß der Grund für die Erfolglosigkeit irgendwo von außerhalb kommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die selbstgewählte Opferrolle
BeitragVerfasst: 26.10.2014, 17:01 
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Mannanna hat geschrieben:
HenryLee hat geschrieben:
Insbesondere aus den Beiträgen einiger MAB lese ich immer wieder heraus dass sie sich als Opfer fühlen, wahlweise von der Gesellschaft, der Demographie, des Feminismus usw. Ein gutes Beispiel findet sich in den Beiträgen von GJH in diesem Thread.
Warum wählt man lieber diese "Erklärung" ?
Um mal ein Analogon zu wählen, wenn ich bei Glatteis ausrutsche komme ich doch auch nicht auf die Idee mich als Opfer der Schwerkraft oder des Wassergefrierpunktes zu bezeichnen, sondern ich passe demnächst besser auf, schnalle mir Spikes unter oder benutze Streusalz.

Warum sind immer nur die Anderen schuld? -grübel-


Weil man immer davon ausgeht, man hätte" ja alles richtig gemacht / sich nichts zu schulden kommen lassen" usw. Folglich muß der Grund für die Erfolglosigkeit irgendwo von außerhalb kommen.

Tut "man" das? Als MAB früher ging ich immer davon aus, dass zum großen Teil ich dran schuld war.


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