†Absolute Beginners: Unerfahren

UEberwiegend dummes Gelaber von Flachpfeifen
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BeitragVerfasst: 19.10.2015, 22:12 
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Also gut, dann wollen wir mal:

Rosta hat geschrieben:
Schau mal, du hast mir ein Buch von Barnow empfohlen. Da heißt es im Titel: "Gefühle im Griff" -> also kontrollieren/beherrschen.
So heißt es auch dort im Titel von Kapitel 7: "Gefühle sind kontrollierbar!"
Doch Kontrolle ist Unterdrückung. Nämlich die Unterdrückung von Ungehemmtheiten wie "abweichendem Verhalten"(Devianz).


Ja und in einem vorherigen Kapitel heißt es im Titel "regulieren". Er benützt beide Begriffe synonym, das kritisiere ich bei ihm.

Rosta hat geschrieben:
In den letzten Monaten kam ich zum Thema Gefühlserregung-/Gemütsbewegung zur folgenden Erkenntis:
Die Gefühle kontrolliert zu bündeln, sie daraufhin zu kanalisieren um sie somit gewissermaßen reguliert aber kraft- und ausdrucksvoll nach
Innen wie nach Außen zu tragen; das ist der richtige Weg. Um somit den Ausdruck zu verleihen : "Hallo! Mich gibt es hier tatsächlich!!!"
Aber - und jetzt kommts - in einer Art und Weise, in der man ernst genommen wird. Und da wirds schwierig. Für mich.

[...]

Er muss sich behaupten. Behauptung erlangen und ausstrahlen. Das ist ein fundamentaler Unterschied zu den Werkzeugen, die eine normale Frau
zur Verfügung hat.


Das klingt weniger nach einem Problem mit Deinen Gefühlen, sondern ist eher der Ausdruck von was tieferen.
Du suchst nach Anerkennung, Bestätigung, etwas wert sein. Offenbar suchst Du es in den Geschlechterrollen und nicht in Dir als Menschen. Mensch, unabhängig vom Geschlecht. Du solltest aber letzteres.

Rosta hat geschrieben:
Schnaps ist aber nicht nur zum Unterdrücken gut, sondern auch zum Intensivieren von Gefühlen. Im freudigen, wie unfreudigen Sinne.
Wenn ich z.B. mit Leuten unterwegs bin, in Bars, Partys o.ä. (was in letzter Zeit langsam aber stetig wiederbelebt wird), dann finde ich
problemlos den Mut zu tanzen. Spaß zu haben. Geht wunderbar.
Und dabei rede ich von ein paar Drinks die einen bedüdeln, und nicht jodelnd torkelnd o.ä. da herumzueiern. ;)

Es gibt aber auch eine weitere Ebene bei mir, weder freudvoll, noch unfreudig. Sondern schlicht freudlos: Einen Hang zur
Melancholie. Einen Ort zum dahinträumen; Rückzug; Geborgenheit. Wobei
letzteres natürlich nur eine Pseudo-Geborgenheit ist.
Aber gerade letzteres ist doch recht komisch. Dieser Zustand, diese Hingezogenheit zu dem "Ausleben von
Niedergeschlagenheit,Trübsinn,Schwermut" tut mir irgendwie gut, dann aber auch irgendwie nicht.
Ziemlich paradox das Ganze. Kann das selber nicht wirklich erfassen. Hmm.


Das kenne ich von mir. Was dahinter steckt bzw. bei Dir dahinter stecken könnte, kannst Du ja in meinem Vorstellungsthread lesen.....
Das Ausleben kann unter Umständen helfen, ja, im Stillen. Aber das hineinhorchen ist wichtiger, denn warum ist man denn gerade melancholisch? Warum betäubt man sich mit Suchtmittel? Dafür gibt es einen Grund.

Rosta hat geschrieben:
Anscheinend gehört am Ende doch mehr dazu?!? :grübel:

Vielleicht....

Rosta hat geschrieben:
Die richtige Mischung machts. Das ist nämlich der Knackpunkt des Ganzen.

Nein, nicht die Mischung, sondern der ehrliche Umgang mit den Gefühlen ist der Knackpunkt des ganzen. Ehrlich vor allem sich gegenüber. Unehrlichkeit merken Menschen.

Rosta hat geschrieben:
Doch kann nicht allesamt alles schlecht gewesen sein, da es z.B. in diesen Zeiten ein viel besseres Verhältnis zwischen den Geschlechtern
gab als heute.

Da irrst Du Dich aber. Frauen wurden mehr oder weniger als Gebärmaschinen angesehen. Dazu da, um einen "gesunden Volkskörper" zu generieren. Da war nix mit Gleichberechtigung, nicht mal so wie Du es verstehst. Riefenstahl, Reitsch und Co. wurden nur nach außen hin für Propaganda mißbraucht (bzw. haben mitgemischt). Die Folge: zahlreiche alleinstehende Frauen nach dem Krieg, Kinder ohne Väter, mißbrauchte Seelen deren Auswüchse wir noch heute spüren.....

Rosta hat geschrieben:
Sie weist deutliche totalitäre Züge auf. Das eint beide Ideologien miteinander.

Ideologien gibt es viele. Bislang sind wir aber von einem Gender-Holocaust weit entfernt.
Sachlichkeit und Unvoreingenommenheit helfen mehr, als die selben Beißreflexe zu nutzen wie die Gegner.

Um es gleich vorweg zu nehmen: ich weder Verfechter noch Kritiker von Gender-Mainstream. Eher stiller Beobachter, der sich selber noch keine festlegende Meinung bilden kann. Weil viele falsche Fakten auf beiden Seiten darüber ausgetauscht werden, und sogar evtl. von beiden Seiten falsch verstanden, verdreht und mißbraucht werden. Der glaubt, das alleine die Diskussion an sich für beide Geschlechter schädlich ist. Und auch weiß das die sog. Gender-Medizin, die med. Bedürfnisse der Männer erst so richtig in den Blickpunkt rückt. Zwar sehr langsam im Vergleich zum Ausland, aber immerhin. Aber auch genervt ist, von der gefühlten Männer-Feindlichkeit im Lande.


Rosta hat geschrieben:
Oder anders gefragt:
Warum man nicht das in der Weimarer Verfassung, Gesetz Artikel 109:
"Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten. " einfach übernommen hat.
Nein, es muss anscheinend laut Grundgesetz Artikel 3 Absatz 2 heißen: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt.

Das ist einfach zu erklären:
Frauen und Männer hatten nur bei staatsbürgerlichen Dingen gleiche Rechte und Pflichten. Aber alles was der Staat nicht regelte, und das war damals mit Sicherheit weniger als heute, da gab es keine Gleichberechtigung.
Das Grundgesetz heute steht aber über (fast) alles. Das bezieht also die staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten genauso mit ein, wie auch private. Eben nicht mehr Ehemann bestimmt über die Frau und umgekehrt.

Rosta hat geschrieben:
Doch die wesentliche Frage hierbei ist: Woraus und woher genau entwickelt sie sich? Und wenn man gewisse Kräfte ausgemacht hat: Mit welchem
Ziel ?
Darüber muss neutral diskutiert werden wenn einem das annähernde Gleichmaß (Perfektion funktioniert nicht ;) ) wichtig ist. Zumindest es
versucht. Aber das wird nicht gemacht.

-ha- Irgendwie erinnerst Du mich gerade an gewisse ABTypen.....
Sie entwickelt sich aus der Kultur, Religion, Technikentwicklungen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und noch viel mehr heraus. Eine Diskussion gibt es aktuell durchaus.
Noch mehr, da wir stark vernetzt sind, und quasi zu jedem Menschen auf der Welt in Sekunden erreichen kann. Und wir können mitreden. Wir haben die Wahl: Wir können wie Wolfram Huke auf uns aufmerksam machen. Oder wie der Elliot Rodger.... :( (Um es klar zu stellen: BITTE NICHT!!!!) Was ist wohl erfolgreicher?

Rosta hat geschrieben:
Ansonsten:

http://absolute-beginner-wiki.invocatio ... e_Beginner
"Absolute" schließt eigentlich Menschen mit Beziehungserfahrung aus. Trotzdem nahmen auch Menschen mit Erfahrung von Liebe oder Sex am

Forum teil, weil sie große Probleme bei der Partnersuche hatten und lange Zeit unfreiwillig partnerlos und sexuell abstinent waren und sich

vom Forenthema angesprochen fühlten. Auch sie übernahmen den Begriff AB, so daß für die absoluten Anfänger der Begriff HC-AB (Hardcore-AB)

gebildet wurde."

Ja, das ist mir bewusst. Ich war zu meinen Zeiten im ABTreff selber gewaltig genervt von den "Schein-ABs", die wesentlich mehr Erfahrungen hatten, und trotzdem am jammern waren. Und nicht merkten, das dort Menschen sind, die sexuell quasi unsichtbar sind, wie Geister durch die Gesellschaft irren und darunter wesentlich leiden, weil deshalb die eigene Sehnsucht nach der Befriedigung der ureigensten Bedürfnissen nie und nimmer gestillt wird. Und weil diese Ex-ABs auch nicht wirklich helfen konnten, weil sie meist selber nicht so wirklich verstanden hatten, warum es plötzlich geklappt hat.

Zu guter Letzt:
Rosta hat geschrieben:
Nach welchem Maßstab regulierst du für dich dahingehend, also zur "dementsprechend ausgewogenen Mitte" (nach eigenem individuellen
Maßstab), deine Gefühle/Emotionen/Stimmungen bzw. Gemüter ?


Um ehrlich zu sein: ich würde gerne mehr ausgeglichener sein, zufriedener, glücklicher. Mich nicht ständig von keinen Emotionen umwerfen lassen. Die hochkommen, weil ich sie meist ignoriere. Der Maßstab - ja, keine Ahnung. Was ist mein Maßstab? Vielleicht tiefste Zufriedenheit, das Gefühl mir selbst was wert zu sein, mich selber anerkennen zu können?
Mit mir im Reinen zu sein?

_________________
"Kennst du das Gefühl, dass dir die Leute um dich herum merkwürdig erscheinen? Und je länger du darüber nachdenkst, desto klarer wird dir, dass nicht die Leute, sondern du selbst das Problem bist?" - Niko in: Oh Boy


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Verfasst: 19.10.2015, 22:12 


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BeitragVerfasst: 21.10.2015, 07:34 
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Ich bin...: daneben
Aus aktuellem Anlass:

Rosta hat geschrieben:
Ich bin mittlerweile so weit, besser gesagt die unausgewogende Debatte zur Sexualität so leid,
dass ich mir überlege dieses Buch zu bestellen:
https://www.youtube.com/watch?v=zl8IbgxfYEI
Als Einstieg.
Hadere noch, aber ich denke ich werds tun. Jedenfalls fühle ich mich vom Titel total angesprochen. Also als (ex?-)Betroffener.

Vorerst: Sehe gerade dass ich mich nicht richtig ausgedrückt habe. Es war nicht als Einstieg gemeint, sondern als Fortschritt - als Fortgeschrittener. Denn ich beschäftige mich mit diesem Thema inkl. unter diesem Aspekt schon seit einiger Zeit. Nur in letzter Zeit zunehmenst radikaler.

Nun zum eigentlichem Thema: Akif und Pegida: Richtigstellung --> https://www.youtube.com/watch?v=-vljHciNoLc

Nur damit das klargestellt ist. Übrigens mal wieder ein schöner Beweis für die Lügenpresse (Thema: Halbwahrheiten; siehe vorherigen Beitrag) !


Aber unabhängig davon:
Ein paar Zeilen des Buches "Die große Verschwulung" sind mir bereits zu Ohren gekommen und ich muss leider sagen: Es ist nicht das, wonach ich eigentlich suche.
Der Typ zeigt zwar in die richtige Richtung, suche aber primär vielmehr nach ursächlichen wie wissenschaftlichen, konkreten Problemlösungen .
Insbesondere somit als Betroffener die gesamte Problematik noch besser zu erkennen. Aber vor allem: Mit dieser Erkenntnis noch oder überrhaupt effektiv aus dem eigenem Elend zu entkommen.



Leider habe ich bislang nichts neutrales bzw. reflektierendes, kritisches über die Geschlechterproblematik, die Probleme unserer gegenwärtigen verklärten Sexualität finden können, da vor allem bislang alle Bücher die ich dazu gefunden habe beispielweise von folgenden Leuten beeinflusst bzw. verseucht/manipuliert worden sind ,und somit nicht mehr zu gebrauchen:
Magnus Hirschfeld, Benjamin Harry, John Money und Robert Stoller; um einige zu nennen (insbesondere Nr.3 in fett ist eindeutig ein VERBRECHER).

Wo gibt es Publikationen die sachlich und konkret zu dem Thema sind, die ggf. sogar Betroffene ansprechen ? Gibt es die überhaupt ?

Zusätzlich zitiere ich an dieser Stelle mal von einer öffentlichen, "staatsbeamtlichen"Quelle, die gegenwärtig überraschenderweise entfernt wurde. Daher habe ich ein Alternativlink hinzugefügt, wo dieses Dokument noch einsehbar ist:
Originalquelle (mittlerweile gelöscht/zensiert): http://www.antidiskriminierungsstelle.d ... cationFile(die Originalverlinkung von mir kann hier noch eingesehen werden)
Alternativquelle: http://www.transinterqueer.org/download ... sleben.pdf
Zitat daraus:
Zitat:
Die weitere Ausarbeitung des Konzepts Transsexualität erfolgte mit Bezug auf die ebenfalls
in den 1950er-Jahren geprägten Begriffe „Geschlechtsidentität“ und „Geschlechtsrolle“
(Gender Identity/Gender Role) des US-amerikanischen Psychologen John Money (1921–2006).
Dieser betrachtete körperliche Aspekte des Geschlechts (Sex) getrennt von sozialen und
psychischen (Gender).
*44
[...]
*44
Money entwickelte diese Konzepte im Kontext der Beforschung und chirurgischen Normalisierung von
intergeschlechtlichen Menschen, meist im Kindesalter. Geschlechtsidentität und -rolle wurden zu Grundpfeilern des bis heute praktizierten Behandlungsvorgehens (vgl.Klöppel 2010, S. 308 ff. <- Hyperlink).

Man merke: Gender role und gender identity wird hier willkürlich ins Deutsche einfach mit Geschlecht übersetzt, was FALSCH !!!!! ist.
Gender kann man nicht einfach mal so unter diesem Aspekt mit Geschlecht übersetzen.
Gender ist nämlich aus Genus gebildet worden (Quelle: Langenscheidt, 2002).
Die Bedeutung von Genus ist auch hier nachzulesen:
http://www.duden.de/rechtschreibung/Genus
wie auch
http://www.duden.de/rechtschreibung/Genitiv

Deswegen muss man - nicht sollte - verstehen, warum man den Begriff Gender herangezogen hat.
Das ist unfassbar wichtig für die Aufklärung von unserer Sexualität.

Als Einführung in das Thema empfehle ich folgenden Link:
http://de.wikimannia.org/Genderismus
und folgendes Video:
https://www.youtube.com/watch?v=3OfoZR8aZt4
gerne auch dieses Gespräch:
https://www.inforadio.de/programm/schem ... 20887.html
Wer es kurz mag:
https://www.youtube.com/watch?v=c8hwvyoNOpA

Eigentlich habe ich dieses Thema schon zig mal beschrieben, wurde aber zig mal ignoriert, verwarnt, gebannt, als Homophob&sonstiges (da haben wirs wieder), Verrückter oder schlicht "Nerv mich nicht" verspottet, ob im Internet (sämtlichen Foren, auch außerhalb von AB-Foren) oder realem Leben(ich schäme mich nicht!), aber ich werde weitermachen. Dazu ist mir das Ganze hier zu wichtig. Es geht mir sehr ans Herz! Das sollte aber nicht nur wegen mir sein, sondern für uns alle. Insbesondere für Menschen wie Human , die sich nicht selbst von der kranken Gender-Ideologie befreien konnten. Menschen wie Human machen mich eigentlich nur traurig. Ich weiß nämlich auch nicht wie ich diese Menschen erreichen soll. Das geht auch umso schlechter, je mehr man nur Symptombekämpfung statt Wurzelbekämpfung betreibt. Deswegen u.a. auch mein Ansporn in dieser Thematik.

Nochmal zurück zum Thema Gender und Feminismus (beides geht unbedingt einher):
Eine andere Form von Verweiblichung könnt ihr hier erkennen. Ein Mann hat Erfolg bei Frauen, aber Null Fähigkeit sein eigenes Revier(Familie), auf Dauer, zu verteidigen:

https://www.youtube.com/watch?v=tzPLlcMsb4M&t=25m45s (Domian, 20.10.15)

Bei einer solchen Apathie und Verweichlichung als Mann frage ich mich wie ein solcher überhaupt an eine Frau rankommt.
Aber er hats ja schon erwähnt worans liegt: Vernachlässigung der Frau durch Job/Arbeit. Dieser Mann (Beta-Mann, da "Beta bucks") verdient anscheinend gut. Kann aber keine sexuelle (dauernde) Anhänglichkeit generieren (was ein Alpha-Mann wäre).
Daran kann man erkennen das man eine vernünftige Männerrolle braucht um stabile Verhältnisse zu schaffen. Genau das trifft aber auch ebenso auf die Frauen zu! Die stehen ebenso in der Pflicht, der ehelichen Pflicht hierzu. Doch die gilt nicht mehr. Das Schuldprinzip wurde abgeschafft. Hurerei und somit (weitere) Zerrüttung der Familie sind geduldet. Nein, um ehrlich zu sein: Es wird gesellschaftlich gefördert !
In diesem Fall sogar vom eigenen Mann, der die ganze Scheiße einfach mal so über sich ergehen lässt.
Selbst das ist für mich unfassbar schäbig.

Aber nungut... habe schon wieder viel weiter ausgeholt als ich eigentlich wollte. 8)






Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Schau mal, du hast mir ein Buch von Barnow empfohlen. Da heißt es im Titel: "Gefühle im Griff" -> also kontrollieren/beherrschen.
So heißt es auch dort im Titel von Kapitel 7: "Gefühle sind kontrollierbar!"
Doch Kontrolle ist Unterdrückung. Nämlich die Unterdrückung von Ungehemmtheiten wie "abweichendem Verhalten"(Devianz).
Ja und in einem vorherigen Kapitel heißt es im Titel "regulieren". Er benützt beide Begriffe synonym, das kritisiere ich bei ihm.

Für mich nicht überraschend.
Zitat aus dem vorherigen Kapitel "Gefühle intelligent regulieren":
Zitat:
Eine intelligente Emotionsregulation ermöglicht es Ihnen, Ihre durch innere (Gedanken,Körpersymptome) und äußere (Stress,Konflikte, positive Erlebnisse) Einflüsse erzeugten Gefühle so zu regulieren, dass Sie sich wohl dabei fühlen. Menschen, die intelligent ihre Gefühle regulieren, tun dies mit einer hohen Flexibilität, d. h., sie passen sich an verschiedene Situationen an und sind nicht gezwungen, immer wieder ihren emotionalen Mustern zu folgen

Besonders interessant:
Zitat:
Intelligente Emotionsregulation meint also, gemäß der Situation die richtige Strategie einzusetzen, um Gefühle so zu regulieren, dass längerfristig eine gesunde und zufriedene Lebensweise möglich ist.

Auch das folgende Beispiel mit der Schokolade... das ist alles viel zu oberflächlich. Das Verlangen nach Suchtmitteln ist eher meist eine Mangelerscheinung von anderem was einem fehlt. Darauf wird aber nicht eingegangen. Es wird sich um das Problem des Schokoladen-Essens konzentriert. Also nicht mal mit der Frage: Wieso esse ich überhaupt Schokolade? Sondern die Unterdrückung von diesem teritärem(drittrangigem) Verhalten, welches nur ein Symptom einer Ursache ist, welches sehr gut eine weitere Ursache hat - die man meiner Meinung aber eigentlich auf dem Grund gehen müsste.

Genau so könnte man sagen? Wieso trinke ich (wie mal wieder gerade eben - Schande über mein Haupt ) Alkohol ?
Lösung: Hör damit auf.
Oder: Warum trinkst du überhaupt Alkohol ?
Probleme mit Sinnfindung.
Und weiter: Worin liegt dieses? (mit dieser Ebene beschäftige ich mich zur Zeit)

Wenn ich konkrete Gründe (auf welcher Ebene auch immer) habe sauer , wütend, zornig zu sein, dann sind sie nun mal da. Ebenso wenn man zu Suchtmitteln greift. Ob bewusst, oder unbewusst (im Bezug zu Warum und sonstige Auslöser). Diesen muss man auf den Grund gehen.
Doch dieser Autor konzentriert sich darauf, meinen Anschein nach, die oberflächlichen Gefühle ebenso zu unterdrücken(regulieren) zu wollen, wie die ursprünglichen, die eben nicht zur Sprache kommen.
Kann sein dass ich was überlesen habe. Bin das Ganze nur überflogen ;) .

Was ich aber noch erwähnen möchte: Er weist auf Rob Baumeister und seine Untersuchungen im Jahr 1998 hin , siehe Seite 35 .
Jener hat u.a. vor ein paar Jahren dieses Buch herausgebracht:
http://www.amazon.de/Wozu-sind-M%C3%A4n ... 3456850808
Zitat:
Wozu sind Männer eigentlich überhaupt noch gut?: Wie Kulturen davon profitieren, Männer auszubeuten


;)

https://allesevolution.wordpress.com/20 ... -noch-gut/
Zitat:
Es geht also nicht um “Männer sind besser”, sondern beide sind gut, werden aber verschieden “verwertet”.


http://www.amazon.de/gp/customer-review ... 4MU55MZUGJ
Zitat:
An dieser Stelle präsentiert der Autor eine hochinteressante Tatsache, die Genetiker vor kurzem aus unserem Genom errechnet haben : Er nennt es - wie ich meine zurecht - das am meisten unterschätzte und am wenigsten bekannte Faktum im Verhältnis Mann/Frau. Dazu eine Frage an alle: Wie viel Prozent der Vorfahren aller heute lebenden Menschen waren Männer, und wie viel Frauen ? Wer nun denkt "Scherzfrage ! Natürlich 50/50", der irrt.
Von allen Menschen, die je lebten, haben nur etwa 30 % der Männer heutige Nachfahren, aber 70 % der Frauen ! Anders gesagt: Die große Mehrzahl der Männer, die jemals lebten, blieb ohne Nachkommen; die Mehrzahl der Frauen dagegen hat sich fortgepflanzt.


Um nur grob zu zitieren.


Burt81 hat geschrieben:
Das klingt weniger nach einem Problem mit Deinen Gefühlen, sondern ist eher der Ausdruck von was tieferen.

Wenn man das von dort an weiterverfolgt... jap, das ist es ebenso.

Burt81 hat geschrieben:
Du suchst nach Anerkennung, Bestätigung, etwas wert sein.

Ja... Auch. :?

Burt81 hat geschrieben:
Offenbar suchst Du es in den Geschlechterrollen und nicht in Dir als Menschen. Mensch, unabhängig vom Geschlecht. Du solltest aber letzteres.

Ein sehr spannender Punkt.
Mittlerweile verstehe ich diese Rhetorik. Denn sie kommt offenbar von der feministischen/genderistischen Ecke -> asexuelles Verhalten.

https://www.youtube.com/watch?v=vLb2OPwwvwo#t=15m50s (bis ca. 17.Minute)

Wer es mit einer ordentlichen Prise Zynik mag: :twisted:

https://www.youtube.com/watch?v=JzNDVbyco8w

Um wieder sachlicher zu werden:
Eine(r) hat mir mal geschrieben:
http://www.hilferuf.de/forum/gesellschaft/213214-schuld-haben-immer-die-anderen-immer-21.html#post3041835 hat geschrieben:
Übrigens nehme ich Frauen als das was sie sind wahr. Als Mensch.

Ein Paradebeispiel.
Das ist nichts weiter als das, was ich in meinem vorherigen Leben gelernt habe: Asexuelle Ausstrahlung.
Und wozu ist sie gut?
Zur sexuellen Abstoßung.
Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Aber wer soll das schon verstehen können wer selbst bei passiven/asexuellem Verhalten doch irgendwie sexuelles Interesse erntet. Ja, die Fälle gibt es nämlich auch. Vor allem bei Frauen. Das Glück hatte ich nur leider nicht. Selbst als ich auf Frauen zuging kam nix. Nada.
Übrigens letztens wieder ein Korb kassiert. Langsam stumpfe ich wahrlich ab. aber nur so nebenbei gesagt. ;) ... :cry:
Egal. 8)
btw: Hab mal die Quelle mit angegeben. Somit wisst ihr zwar wo ich auch verkehrt habe und mit welchem Namen, aber ich will hier keine Geheimniskrämerei veranstalten. Von daher passt das schon. Ah moment, Habe? Nein, hatte. Denn da verkehre ich nicht mehr. In Foren wo Moderatoren kommentarlos mehrmals Beiträge von mir löschen will ich nicht mehr verkehren. Da ist das Blaue AB-Forum wirklich ein Segen. Habe ich hierdurch besonders gemerkt.
Aber zurück:
Wenn wer mal Bock hat zu einem Gespräch (wenn auch Off-topic): Bin auch zu einem Skype-Gespräch bereit. Kein Problem. Oder wenn es ein Bierchen trinken ist. Kommt denn wer hier aus Duisburg-Umgebung? :P
Obwohl man in heutigen Zeiten Angst haben muss dass sich jemand meldet, der bei Meinungsäußerungen wie meiner mich auflauert und deftig verdreschen will.
Naja, was solls.... aber wollte ich trotzalledem mal gesagt haben. Ich meins wirklich mit gutem Willen hier. :)

Okay, gut, wieder zurück zum Thema.



Burt81 hat geschrieben:
Das kenne ich von mir. Was dahinter steckt bzw. bei Dir dahinter stecken könnte, kannst Du ja in meinem Vorstellungsthread lesen.....

Okay, werde ich im Anschluss tun (nachholen Bild ).

Burt81 hat geschrieben:
Das Ausleben kann unter Umständen helfen, ja, im Stillen. Aber das hineinhorchen ist wichtiger, denn warum ist man denn gerade melancholisch? Warum betäubt man sich mit Suchtmittel? Dafür gibt es einen Grund.

Flucht und Traurigkeit, von fehlendem Glücklichsein/Erfülltsein (arbeitstechnisch, gesellschaftlich wie familiär).

Aber ich muss auch sagen dass ich in gewisser Weise abgestumpt geworden bin und in meiner Abgestumpftheit mich ... hm, ironischerweise mich in gewisser Geborgenheit sehne.
Ich weiß, das hört socj für die meisten da draußen, auch für die Speziellen hier unter uns, ziemlich komisch an, aber bei Szenen wie dieser fühle ich mich "schwarz", leer, und gerade deswegen doch gefüllt, aber traurig, dennoch: Mit Emotionen gefüllt. Was könnte das heißen ? Dass ich meine Freude nicht mit echter Freude füllen kann sondern... nunja, eine Art Ersatz dafür gefunden habe ?! Dass meine Emotionswelt gestört ist? Nur ... auf welcher Basis ?
Ja ,mein Gefühlshaushalt ist kaputt bzw. nicht normal. War aber nicht immer so (sehe ich an meinen jungen Kindstagen auf VHS-Kasetten). Naja.
Aber mal ein aktuelles Beispiel bzw. eines, was ich zu meiner Zivizeit ( ca. 7 Jahre her?) nicht nur gesehen sondern richtig innerlich genossen hab. Handlung, Atmosphäre inkl. "Musik" (OST=OriginalSoundTrack bzw. Hintergrundmusik)
https://www.youtube.com/watch?v=xR5LeWCnXtU
Perfekte Episode = Schläfrig, verträumt, stehenbleibend / nicht vorwärtskommend, melancholisch.

Und dabei will ich im "echten aktiven" Leben nichts davon wissen. Aber ich ziehe mich wegen Erfolgslosigkeit zu so etwas zurück und schaue mir sowas nicht nur an, sondern lasse es gefühls-/emotionsmäßig ziemlich nah an mich ran.

Aber um es mal etwas radikaler auszudrücken:

Burt81 hat geschrieben:
Warum betäubt man sich mit Suchtmittel? Dafür gibt es einen Grund.

Unfähigkeit und Unkonzentriertheit.

Das ist die Hauptursache von meinen Problemen.

Fragt sich nur, was das wiederum ausgelöst hat.? :?

:mad: Die Frage aller Fragen - für mich.


Burt81 hat geschrieben:
Nein, nicht die Mischung, sondern der ehrliche Umgang mit den Gefühlen ist der Knackpunkt des ganzen. Ehrlich vor allem sich gegenüber. Unehrlichkeit merken Menschen.

Tut mir Leid wenn ich das sage, aber ich habe in meinem Leben ganz andere Erfahrungen gemacht.
Aber ich wollte es "besser" machen. Ja, dumm war (bin?!) ich. ;)

Wenn man "ehrlich" oder "man selbst ist", verkörpert man das, was man "gelernt" hat. Hat man Stuss gelernt, kommt dabei Stuss heraus. Insbesondere wenn man keine Leistung bzw. soziale Statussymbole als Mann zu zeigen hat. Als Frau ist es im Gegensatz dazu die gute körperliche Aufmache (=viel leichter zu bewerkstelligen).

Um auf deinen vorherigen Kommentar zurück zu kommen:

Burt81 hat geschrieben:
Und: Viele Frauen sagen das Gefühle offen zeigen zu können, durchaus sexy ist! Harte Schale, weicher Kern!


Dieses mal gern mit einer guten Portion Übertriebenheit wie Zynismus und Sarkasmus, die man heutzutage hervorbringen muss um überhaupt noch Lächeln und Aufstehen zu können. Also zur Erheiterung:

http://www.das-maennermagazin.com/blog/ ... nd-nutzbar
Zitat:
Frauen sind göttliche Wesen. Sie haben Brüste, eine Vagina und in jungen Jahren sind sie begehrte Wesen für die vor Manneskraft strotzenden Männer. Schließlich hat Gott uns den Arterhaltungstrieb gegeben. Nicht, dass Männer unbedingt ständig Kinder produzieren wollen. Nein, auf gar keinen Fall. Männer wollen und müssen einfach ihre viehischen Triebe ausleben. Gott gab den Männern diese Eigenschaft. Frauen wissen das natürlich und reizen unseren Sexualtrieb, indem sie uns ständig zum Anblick ihrer begehrenswerten Körperteile nötigen. Die Möpse stehen geradezu raus, natürlich nur mit Hilfe ausgeklügelter Stahleinlagen, damit sie jedem Mann sofort ins Auge stechen. Die Hose ist so eng, dass die Konturen der Vagina in Form einer fetten Kamelzehe abgezeichnet werden. Männer bekommen dabei unwillkürlich einen Harten, fest und abspritzbereit. Ja, es geht um Sex und nur damit bekommt uns eine Frau eingefangen, sofern sie denn halbwegs gut aussieht. Die Belohnung für Sex ist das Geld des Mannes. Sei es durch direkte Bezahlung oder durch andere Zuwendungen. Dieses weibliche Hurenverhalten liegt in den Genen der Frauen.

Männer sind halt anders notgeil als Frauen. :lol:
Aber wie gesagt, sarkastisch oder zynisch gemeint. :) Wat muss, dat muss.

Gerne zitiere ich aber auch eine andere Seite:

http://www.t-online.de/lifestyle/partne ... rauen.html
Zitat:
Harte Schale mit weichem Kern wirkt reizvoll

Geht es nach den Frauen, dürfen Männer ruhig ein bisschen böse oder frech sein - ein Bad Boy eben. Der liebe, nette Typ von nebenan ist langweilig, weil er nicht mehr erobert werden kann. Frauen finden es spannend, wenn ein Mann ein Geheimnis hat, das sie erst knacken müssen. Zu wissen, dass er nach außen hin rau, unnahbar und gefährlich wirkt, aber im Bett plötzlich ganz zärtlich sein kann - das ist es, was Frauen reizt. Das Prinzip "harte Schale, weicher Kern" ist verlockend.


Heißt: Nach Außen soll der Mann Kontrolle zeigen, nach Innen, also im Haushalt, Schwäche/Verletzlichkeit/Gehorsam.
Das ist nämlich das typische weibliche Dominanzverhalten. Sie agiert subtiler.

Da gibt es auch so schöne Sprüche darüber:

Zitat:
Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine Frau


aber wohl eher:

https://www.youtube.com/watch?v=nRD3b5wJs6Q
Zitat:
"und da sehen se mal, was dran ist an diesem blödem chavinistischen Spruch: Hinter einem erfolgreichen Mann steht immer eine starke Frau. Ha! gerade anders isses: Hinter einer erfolgreichen Frau liegt häufig ein toter Mann."

;)
8)


Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
dfg82 hat geschrieben:
Wenn Du vom dritten Reich sprichst, so sei Dir gesagt, dass dort alles - also auch die Familienpolitik usw. - darauf
ausgelegt war, den Krieg erfolgreich zu gestalten.
Doch kann nicht allesamt alles schlecht gewesen sein, da es z.B. in diesen Zeiten ein viel besseres Verhältnis zwischen den Geschlechtern
gab als heute.
Da irrst Du Dich aber. Frauen wurden mehr oder weniger als Gebärmaschinen angesehen. Dazu da, um einen "gesunden Volkskörper" zu generieren. Da war nix mit Gleichberechtigung, nicht mal so wie Du es verstehst. Riefenstahl, Reitsch und Co. wurden nur nach außen hin für Propaganda mißbraucht (bzw. haben mitgemischt). Die Folge: zahlreiche alleinstehende Frauen nach dem Krieg, Kinder ohne Väter, mißbrauchte Seelen deren Auswüchse wir noch heute spüren.....

Wie gesagt kann man in Rücksicht auf diesen Umstand (Nazi-Propaganda) auch gerne auf die Zeit DAVOR rückblicken. 1930er (Anfang 30er), 1920er, 10er und noch VIEL weiter. Nur hier gibt es ein Problem: Es gibt kaum gutes Material um sich einen Eindruck auf diese Zeit zu erhaschen. Lasse mich dennoch gern eines besseres belehren. Ansonsten:

Man kann auch mit Trends arbeiten:

https://www.in-die-zukunft-gedacht.de/i ... enrate.jpg
http://www.bpb.de/cache/images/0/139250 ... .jpg?C5C76

http://www.springermedizin.at/img/db/pics/65471.jpg
http://www.medrum.de/files/imagepicker/ ... dungen.gif

Burt81 hat geschrieben:
Frauen wurden mehr oder weniger als Gebärmaschinen angesehen.

Und Männer als zu verheizendes Kanonenfutter. (=TOD)

https://de.wikipedia.org/wiki/Methamphetamin hat geschrieben:
Insbesondere während der Blitzkriege gegen Polen und Frankreich 1939/40 fand Methamphetamin millionenfache Verwendung. Unter den Spitznamen Panzerschokolade, Stuka-Tabletten und Hermann-Göring-Pillen diente das Mittel zur Dämpfung des Angstgefühls sowie zur Steigerung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit bei Soldaten, Fahrzeugführern und Piloten


Keiner hatte etwas zu gewinnen. Weder Mann noch Frau. :cry:

Mit Ausnahmen von gewissen Eliten, wer und vor allem wie auch immer, die dieses mitunter angezettelt haben. Zu ihrem Interesse. :evil:
Genau wie heute ! :evil:

Ich schweife ab ...

Nur eine Sache noch:
Burt81 hat geschrieben:
Riefenstahl, Reitsch und Co.

Erst wusste ich gar nicht was du meinst... habe mal recherchiert... das scheinen wohl bekannte/erfolgreiche Frauen gewesen zu sein.
Nur solltest du wissen als ich sagte:

Rosta hat geschrieben:
Doch kann nicht allesamt alles schlecht gewesen sein, da es z.B. in diesen Zeiten ein viel besseres Verhältnis zwischen den Geschlechtern
gab als heute.


gilt das für alle Bereiche.

Da darf man sich also nicht mal wieder nur auf die "adelige" Stufe versteifen, sondern muss auch mal "nach unten" gucken.

Nach " Minderleistern" (Pfui!), wie ich es bin. Unfreiwillig. :mad:

Ach....

Ich sag nur:

Leistung muss sich wieder lohnen

Ahahahahahaha !!!!

-prost- https://www.youtube.com/watch?v=QSpOyRh3-_s -prost-
-crazy- -crazy- -crazy-

https://www.youtube.com/watch?feature=p ... 4U#t=0m52s
:oops: :oops: :oops:

Man kann es echt nur noch auf kranker Kabarett-Spur ertragen. Aber genau so isset. Bobobo boooh Bild

Burt81 hat geschrieben:
Die Folge: zahlreiche alleinstehende Frauen nach dem Krieg, Kinder ohne Väter, mißbrauchte Seelen deren Auswüchse wir noch heute spüren.....

Für mich spielen mehrere Folgen eine Rolle. Hitler ist nur eine Figur im Schachbrett, die das alles zu verantworten hat bzw. deren Hintermänner , Gegenspieler oder sonstiges.
https://www.youtube.com/watch?v=ge7I_PdQjac



Alles wäre einfacher zu erklären wenn Menschen nicht emotional ggf. "überemotional" agieren würden.
Aber das tun sie nicht.
Weil wir nun mal menschlich sind. Wie du und ich.
Früher oder später. LEIDER (abgeleitet von Leid)

https://www.youtube.com/watch?v=vTZ59xP3nww
Zitat:
There's no time to figure out if this is the right thing to do!
Just move...
Don't try to keep your hands clean!
[...]
The world is cruel!


Kausalität.

https://www.youtube.com/watch?v=je0HrhRk_O8
Zitat:
Kausalität. Es gibt kein entrinnen davor. Wir sind für alle Zeit ihre Sklaven. Unsere einzige Hoffnung, unser einziger Frieden ist es zu verstehen. Das Wieso zu verstehen. Das Wieso, ist das, was uns von ihnen unterscheidet. Und sie von mir. Das Wieso ist die wahre Quelle der Macht, ohne es sind sie machtlos.

Zitat:
Wir sind alle Opfer der Kausalität. Ich hab zuviel Wein getrunken, also muss ich pissen gehen. Ursache und Wirkung. Au Revoir.


Aufgabe kann so aussehen : https://www.youtube.com/watch?v=qLZcy4w9D8g
Falsche Zielsetzung so: https://www.tagesschau.de/inland/koeln-reker-101.html
Richtiges könnte so aussehen: https://www.youtube.com/watch?v=88xxWfegO_s Bild !!!


Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Sie weist deutliche totalitäre Züge auf. Das eint beide Ideologien miteinander.
Ideologien gibt es viele. Bislang sind wir aber von einem Gender-Holocaust weit entfernt.

Muss es erst soweit kommen?
Nein! Genau aus dem Grund ist es Zeit den Mund jetzt aufzumachen um nicht zukünftig die gleichen Fehler im neuen Gewand zu machen wie wir es einst, mehrmals, getan haben. Hauptsächlich eben durch Unwissenheit, oder eben anderes.
Wie oft wurde uns vorgekaut dass wir jenen Fehler , der uns zu Unheil(Leid und Tod) bringt, nicht wieder zu machen hätten ? Wir können es heute besser machen. Gerade durch das Internet.
Ist es nicht so ?!

Passendes Thema wie ich finde: Moral und Ethik/Werte. Oder: Toleranz frisst Ethik, Moral und Anstand (übermäßige Toleranz)
https://www.youtube.com/watch?v=NjZiqpohKQM


Burt81 hat geschrieben:
Sachlichkeit und Unvoreingenommenheit helfen mehr, als die selben Beißreflexe zu nutzen wie die Gegner.

Ich hatte es dir in der vorherigen Antwort gepostet: Wir verpassen den Gegnern kein Maulkorb. Aber umgekehrt will man uns einen verpassen.
Hier gerne noch einen weiteren , alternativen Link zu den vorherigen: http://quer-denken.tv/index.php/686-eu- ... ter-strafe

Burt81 hat geschrieben:
Um es gleich vorweg zu nehmen: ich weder Verfechter noch Kritiker von Gender-Mainstream. Eher stiller Beobachter, der sich selber noch keine festlegende Meinung bilden kann. Weil viele falsche Fakten auf beiden Seiten darüber ausgetauscht werden, und sogar evtl. von beiden Seiten falsch verstanden, verdreht und mißbraucht werden. Der glaubt, das alleine die Diskussion an sich für beide Geschlechter schädlich ist. Und auch weiß das die sog. Gender-Medizin, die med. Bedürfnisse der Männer erst so richtig in den Blickpunkt rückt. Zwar sehr langsam im Vergleich zum Ausland, aber immerhin. Aber auch genervt ist, von der gefühlten Männer-Feindlichkeit im Lande.

https://www.youtube.com/watch?v=MUTcwqR4Q4Y
Die Reportage, die die ganze Gender-Lüge erst an jenem Tage deutlich ans Tageslicht brachte, welche bis heute dennoch politisch willkürlich relativiert und ignoriert wird, wie auch von sämtlichen führenden Feministen.

An dieser Stelle ein herzliches Danke an David Reimer. Und mein herzliches Beileid. † 4. Mai 2004 ...


Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Oder anders gefragt:
Warum man nicht das in der Weimarer Verfassung, Gesetz Artikel 109:
"Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten. " einfach übernommen hat.
Nein, es muss anscheinend laut Grundgesetz Artikel 3 Absatz 2 heißen: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt.
Das ist einfach zu erklären:
Frauen und Männer hatten nur bei staatsbürgerlichen Dingen gleiche Rechte und Pflichten. Aber alles was der Staat nicht regelte, und das war damals mit Sicherheit weniger als heute, da gab es keine Gleichberechtigung.
Das Grundgesetz heute steht aber über (fast) alles. Das bezieht also die staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten genauso mit ein, wie auch private. Eben nicht mehr Ehemann bestimmt über die Frau und umgekehrt.

Natürlich gab es keine Gleichberechtigung, weil es "gleiche Rechte und Pflichten" hieß. Das ist mehr als nur Gleichberechtigung, in denen es nur um Rechte geht.

Weißt du, es ist immer von Unterdrückung der Rede. Aber das ist nur halb gedacht. Wer nämlich Rechte hat, hat auch Pflichten zu übernehmen. Und somit Verantwortung. Wer dem nicht nachkommt, wird ebenso bestraft.
Beispiel:

http://lexetius.com/BGB/1354,2
Zitat:
[1. Januar 1900-1. Juli 1958]
§ 1354.
(1) Dem Manne steht die Entscheidung in allen das gemeinschaftliche eheliche Leben betreffenden Angelegenheiten zu; er bestimmt insbesondere Wohnort und Wohnung.
(2) Die Frau ist nicht verpflichtet, der Entscheidung des Mannes Folge zu leisten, wenn sich die Entscheidung als Mißbrauch seines Rechtes darstellt.


Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Doch die wesentliche Frage hierbei ist: Woraus und woher genau entwickelt sie sich? Und wenn man gewisse Kräfte ausgemacht hat: Mit welchem
Ziel ?
Darüber muss neutral diskutiert werden wenn einem das annähernde Gleichmaß (Perfektion funktioniert nicht ;) ) wichtig ist. Zumindest es
versucht. Aber das wird nicht gemacht.
-ha- Irgendwie erinnerst Du mich gerade an gewisse ABTypen.....

-grübel- ?!?

Burt81 hat geschrieben:
Sie entwickelt sich aus der Kultur, Religion, Technikentwicklungen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und noch viel mehr heraus. Eine Diskussion gibt es aktuell durchaus.

Joa. :|

https://www.youtube.com/watch?v=bVh35pDmvp0
http://alles-schallundrauch.blogspot.de ... t-die.html
http://www.tagesspiegel.de/wissen/kuens ... 32664.html

Nein, weißt du... die Sexualität entwickelt sich nicht mehr "von unten", sondern wird "von oben" manipuliert.
Spätestens mit den modernen Verhütungsmitteln sowieso, die, wenn wir mal alle ehrlich sind, überhaupt nicht natürlich sind. Plumpes Beispiel:

http://www.sueddeutsche.de/leben/pille- ... kt-1.29489
Zitat:
Die Antibabypille führt den beiden Wissenschaftlerinnen zufolge dazu, dass Frauen sich nicht mehr zu den Männern hingezogen fühlen, die ihnen am besten entsprechen und mit denen sie vermutlich den gesündesten Nachwuchs zeugen würden.


Die Themen Gender und Gender-Mainstreaming, wo Feminismus nicht fehlen darf, hatten wir auch schon.

Tut mir Leid, aber ich sehe keine gesunde sexuelle Entwicklung. Sie wird manipuliert. Ins Schlechte. Ins Böse.

Oder ist das hier noch normal ?

https://www.youtube.com/watch?v=XiZbm6Qgalg
http://www.zdf.de/sexchange-im-anderen- ... 09820.html

Ich weiß wie es ist sich vermeintlich in einem Frauenähnlichenkörper wohlfühlen zu können ... nein, viel mehr zu wollen. Ihr glaubt gar nicht wie lange ich darüber geplagt habe: Soll ich fortan als Crossdresser,Transvestit oder wirklich als Transgender/Transsexueller leben ?
Immerhin habe ich es teilweise tatsächlich ausgelebt. Aber werde jetzt hier nicht in die Details gehen.
Nur was ich sagen will: So einfach geht das nicht. Man macht es sich zu leicht. viel zu leicht. Auf Kosten von Menschen wie mir.
Dahinter steckt noch VIEL MEHR.

Leider.

Burt81 hat geschrieben:
Noch mehr, da wir stark vernetzt sind, und quasi zu jedem Menschen auf der Welt in Sekunden erreichen kann. Und wir können mitreden. Wir haben die Wahl: Wir können wie Wolfram Huke auf uns aufmerksam machen. Oder wie der Elliot Rodger.... :( (Um es klar zu stellen: BITTE NICHT!!!!) Was ist wohl erfolgreicher?

Ganz ehrlich? Ich will hier gar nicht von Erfolg sprechen. Man kann hier höchstens sagen, dass Rodger mehr Scheiße ans Licht gebracht hat. Während Huke nichts weiter als Aufklärung unter Mitleidensgenossen betrieben hat. Wer hat den schon ernst genommen? Auf gleicher Linie wie Frauen?
Es ist dasselbe wie immer: Verlierer-Männer sind Verlierer-Männer.
Verlierer-Frauen sind Opfer.
Und Opfer haben Sonderstatus.

Kennst du eine vergleichbare Sendung wie https://www.youtube.com/watch?v=_YAobC6fTz0 ?

Aus guten Gründen wird das wohl nicht so sein. ;)

Burt81 hat geschrieben:
Ja, das ist mir bewusst. Ich war zu meinen Zeiten im ABTreff selber gewaltig genervt von den "Schein-ABs", die wesentlich mehr Erfahrungen hatten, und trotzdem am jammern waren. Und nicht merkten, das dort Menschen sind, die sexuell quasi unsichtbar sind, wie Geister durch die Gesellschaft irren und darunter wesentlich leiden, weil deshalb die eigene Sehnsucht nach der Befriedigung der ureigensten Bedürfnissen nie und nimmer gestillt wird. Und weil diese Ex-ABs auch nicht wirklich helfen konnten, weil sie meist selber nicht so wirklich verstanden hatten, warum es plötzlich geklappt hat.


Hier sind wir ausnahmsweise exakt einer Meinung. :mrgreen: :)

Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Nach welchem Maßstab regulierst du für dich dahingehend, also zur "dementsprechend ausgewogenen Mitte" (nach eigenem individuellen
Maßstab), deine Gefühle/Emotionen/Stimmungen bzw. Gemüter ?
Um ehrlich zu sein: ich würde gerne mehr ausgeglichener sein, zufriedener, glücklicher. Mich nicht ständig von keinen Emotionen umwerfen lassen. Die hochkommen, weil ich sie meist ignoriere. Der Maßstab - ja, keine Ahnung. Was ist mein Maßstab? Vielleicht tiefste Zufriedenheit, das Gefühl mir selbst was wert zu sein, mich selber anerkennen zu können?
Mit mir im Reinen zu sein?

Hmmm.
Dein Beitrag erinnert mich gerade an einen anderen von dir.
Aus 50644648nx13465/ab-ursachen-f38/haben-abs-eine-zu-geringe-sexuelle-ausstrahlung-t5005.html#p118137
Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
PickUp. Oder Trainingsprogramme bzw. "Personal-Coaching" wie MagickMale(Orlando Owen).
Zusammengefasst als Übungen in Kommunikation und Selbstvertrauen. Ich weiß PickUp ist teilweise mehr, aber dann auch als kritisch anzusehen. Gibt aber verschiedene Strömungen in PickUp....

Um das nochmal richtig zu stellen: :D
http://www.youtube.com/watch?v=GM28YaIxNUg&t=08m53s Zitat:
Orlando Owen hat geschrieben:
Ich bin quasi der Anti-PickUp'er. DER Anti-PickUp'er. Weltweit der härteste Gegner von PickUp, den es gibt.

:P

Um auf den Punkt zu kommen. Thema Selbstanerkennung, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl.
Vielleicht hilft dir folgender Podcast von Owen (wurde mir letztens per Mail zugeschickt) ?!

https://www.youtube.com/watch?v=4RNlSzwmJMc - Warum sich ALLES um dein Selbstwertgefühl dreht

Wobei man sich ein wenig vom "HC-ABsein" loslassen muss, um sich darauf einlassen zu können. Aber versuch es mal für die Zeit. Es ist schwer. Ich weiß. Aber vielleicht hilft sie auf die eine oder andere Weise doch weiter.
Du weißt schon... Normalos können uns auf die eine oder andere Weise doch weiterhelfen. :) Oder sollten?! :D








----




So, und nach meinem Miese-Peter-Beitrag den sich eh keiner durchlesen und durchschauen wird :mrgreen: hau ich jetzt noch völlig kackendreist einen Nachtisch obendrauf. Aber als Auflockerung. Belustigung. Nach dem ganzen Schei*. Für den schönen kommenden Mittwoch. Und alles was danach kommt. Hossasa!

Der Besserwisser - Johann Lafer benimmt sich daneben in Japan - Youtube Kacke
"Wir begleiten den Alkoholiker durch seine Sauftour durch Kotyo. Der größten Kneipe der Welt.

-prost- Kanpaiiiiiiiii~hiiii !


P.S.: Und mache hiermit eine Forenpause. Bis nächsten Monat oder so. :mrgreen:
Es grüßt: Ein Foristenübertreiber. -crazy- olalaa


Zuletzt geändert von Rosta am 21.10.2015, 08:15, insgesamt 1-mal geändert.

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Ich bin...: daneben
Achso, was ich vergessen hab zu erwähnen.

dfg82 hat geschrieben:
Ich antworte am Sonntag - vorher hab ich keine Zeit. -ha-


Wenn du keine Lust oder Zeit hast auf meine kranken wie krank langen Beiträge zu antworten, so nehm ich dir das nicht übel.

Ciaoi. :mrgreen:

8)


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Wirkt zwar sehr zerfasert der Thread, aber wenn ich schon mal wieder Bock habe, etwas zu posten... irgendwas, irgendwo... kann ich mich eigentlich auch hier ausmetern. ;)


Burt81 hat geschrieben:
Um es gleich vorweg zu nehmen: ich weder Verfechter noch Kritiker von Gender-Mainstream. Eher stiller Beobachter, der sich selber noch keine festlegende Meinung bilden kann. Weil viele falsche Fakten auf beiden Seiten darüber ausgetauscht werden, und sogar evtl. von beiden Seiten falsch verstanden, verdreht und mißbraucht werden. [...] Und auch weiß das die sog. Gender-Medizin, die med. Bedürfnisse der Männer erst so richtig in den Blickpunkt rückt.

Kurzer Einwurf zum Gender-Krempel: Gerade "Gender-Medizin", die auch Anton Hofreiter und Co immer wieder gerne als (oft einzig greifbares) Argument für die Sinnhaftigkeit von Gendermainstreaming anführen, hat ja mit "gender" nichts zu tun. Sondern praktisch ausschließlich mit "sex". Also mit etwas, was dieselbe Fraktion an anderer Stelle als nebensächlich bis nahezu belanglos betrachtet.

Zumal man die Problemstellungen von unterschiedlichen medizinischen Bedürfnissen (nicht nur hinsichtlich des Geschlechts sondern auch z.B. bezüglich Alter oder Ethnie) schon lange vor Gendermainstreaming auf dem Schirm hatte. Wenn sich das nun die GM-Befürworter auf die Fahne schreiben, ist das ebenso unredlich wie wenn Feministen behaupten, es gäbe praktisch keine Gleichberechtigung ohne sie (obwohl sie lediglich Trittbrettfahrer politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen waren und sind, die definitiv andere Leute in Gang gebracht haben). Die Probleme der "Gendermedizin" lagen und liegen nicht wirklich in der Mißachtung von Geschlechterunterschieden. Sondern vor allem in der oft wenig erfolgreichen Anwerbung weiblicher Probanden für die Forschung. Das sind Aspekte, die man an der Stelle mitdenken sollte.


Rosta hat geschrieben:
Ein Mann hat Erfolg bei Frauen, aber Null Fähigkeit sein eigenes Revier(Familie), auf Dauer, zu verteidigen:

https://www.youtube.com/watch?v=tzPLlcMsb4M&t=25m45s (Domian, 20.10.15)

Bei einer solchen Apathie und Verweichlichung als Mann frage ich mich wie ein solcher überhaupt an eine Frau rankommt.
Aber er hats ja schon erwähnt worans liegt: Vernachlässigung der Frau durch Job/Arbeit. Dieser Mann (Beta-Mann, da "Beta bucks") verdient anscheinend gut. Kann aber keine sexuelle (dauernde) Anhänglichkeit generieren (was ein Alpha-Mann wäre).

Ich bezweifle, um nicht zu sagen: ich bestreite, daß es so etwas wie "sexuelle Anhänglichkeit" (im engeren Sinn) gibt, die dauerhaft ist. Das Fehlen der Fähigkeit, eine solche zu generieren, wäre es dann also nicht, was jemanden zum "Beta" macht. Sondern vielmehr das Fehlen der Fähigkeit, diese sexuelle Anziehung in etwas von Dauer zu verwandeln. In etwas anderes. In etwas, was eine stabile Beziehung tatsächlich ausmacht.

Auf der anderen Seite muß man auch die Beziehungsunfähigkeit einer Frau sehen, die es nach einer Weile wieder nach neuen sexuellen Reizen gelüstet. Die dauerhafte Anziehung, die mit Sexualität nur noch in einem recht weit gefaßten Sinn zu tun hat, muß von beiden Partnern kommen. Dem Mann hier quasi die alleinige Verantwortung dafür zuzuschreiben indem man sagt "entweder er kann eine Frau an sich binden oder er kann es nicht", ist Mumpitz. Wenn auch nur einer von beiden nicht über die notwendige Beziehungsfähigkeit verfügt, funktioniert das Ganze langfristig nicht. Mit Alphabetaomega hat das nicht die Bohne zu tun.

Kurz und plakativ: Besteht der Grundstein einer Beziehung aus sexueller Anziehungskraft (Optik, Sozialstatus, etc.), sind ihre Tage bereits bei ihrem Zustandekommen gezählt. Es gibt in diesem Bereich IMHO keine einzige Stellschraube, an der man drehen könnte, um das Beziehungsende abzuwenden.

Und das hat nichts mit Asexualität oder Weichspülbla zu tun. Es geht vor allem darum, daß "man eine vernünftige Männerrolle braucht um stabile Verhältnisse zu schaffen", wie Du selbst schreibst. Nur, daß man diese nicht dort findet, wo Du nach ihr zu suchen scheinst.

Was den ganzen Kram mit der Zerrüttung der Familien usw. angeht, bin ich ganz bei Dir. Das scheint mir aber ausschließlich Personen zu betreffen, die eben zu diesen dauerhaften Beziehungen aus sich selbst heraus kaum fähig sind und es nie waren (hier könnte man wieder einen Bogen zu den erwähnten Kriegsgenerationen und den bis heute andauernden Folgen schlagen)... denen aber immerhin gesellschaftliche Konstrukte angeboten oder zum Teil auch aufgezwungen wurden, die ein gewisses Maß an Stabilität von außen aufrechterhalten konnten. Und auch wenn ich das ebenfalls als riesiges Problem sehe, daß jene Beziehungshilfskonstrukte von lauter §$#&% Psychos und Chaoten zerlegt werden, die alles "Konservative" zutiefst verachten und bei jeder Gelegenheit "Anders ist besser!" krakeelen, sollte man sich in die Pflicht nehmen, seine eigenen Beziehungschancen und -fähigkeiten unabhängig von solchen Konstrukten und dem Grad der eigenen Abhängigkeit davon zu betrachten.


Rosta hat geschrieben:
Auch das folgende Beispiel mit der Schokolade... das ist alles viel zu oberflächlich. Das Verlangen nach Suchtmitteln ist eher meist eine Mangelerscheinung von anderem was einem fehlt. Darauf wird aber nicht eingegangen. Es wird sich um das Problem des Schokoladen-Essens konzentriert. Also nicht mal mit der Frage: Wieso esse ich überhaupt Schokolade? Sondern die Unterdrückung von diesem teritärem(drittrangigem) Verhalten, welches nur ein Symptom einer Ursache ist, welches sehr gut eine weitere Ursache hat - die man meiner Meinung aber eigentlich auf dem Grund gehen müsste.

Volle Zustimmung zu diesem Absatz. Eine Person, die zu Suchtverhalten neigt, wird nicht dadurch geheilt, daß sie ein bestimmtes Suchtverhalten unterdrückt. Was man immer herrlich daran sieht, daß Leute gerne zu fressen anfangen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören. Drogen, Sportsucht, Arbeitssucht, Reisesucht, Beziehungssucht, Sonnensucht... alles Ausdruck ein- und desselben Grundproblems. Auch im vermeintlich nichtpathologischen Bereich. Es ist immer auch die Unfähigkeit, ein Sättigungsgefühl zu empfinden. Solche Menschen sind in jeder Hinsicht ein Faß ohne Boden. Brauchbare Lösungsansätze müßten sich also damit beschäftigen, ihnen einen Boden zu geben... und nicht, ihnen etwas anderes von oben reinzuschütten.


Rosta hat geschrieben:
Unfähigkeit und Unkonzentriertheit.

Das ist die Hauptursache von meinen Problemen.

Fragt sich nur, was das wiederum ausgelöst hat.?

Bevor ich dasselbe Geseiber wie immer ablasse (zur Not per Suchfunktion auffindbar) - rhetorische Frage oder tappst Du hier tatsächlich völlig im Dunkeln...?


Rosta hat geschrieben:
Nach Außen soll der Mann Kontrolle zeigen, nach Innen, also im Haushalt, Schwäche/Verletzlichkeit/Gehorsam.
Das ist nämlich das typische weibliche Dominanzverhalten. Sie agiert subtiler.

Um diesen Aspekt hier mal von einer anderen Seite zu beleuchten: Meiner Ansicht nach gibt es in funktionierenden Beziehungen über alle Kulturen hinweg für gewöhnlich einen "Innenminister" und einen "Außenminister" (auch wenn ich weniger extreme Konstellationen bevorzuge, die ich der Einfachheit halber aber mal außen vor lasse). Und im Regelfall ist der weibliche Part einer Beziehung Ersteres. Was wenig mit Subtilität zu tun hat sondern einfach mit weniger Sichtbarkeit. Weniger Verantwortung liegt darin in jedem Fall nicht begründet. Diese Verantwortung und das Wahrnehmen dieser Verantwortung finde ich mit "Dominanz" allerdings nicht treffend übersetzt.

Die zahlreichen Implikationen dieses lustigen Modells mal beiseite** - problematisch wird es wie immer, wenn eine solche Ausgewogenheit gestört wird. In diesem Fall z.B. durch einen zu herrischen "Außenminister", der auch im Schoß der Familie alle Zügel an sich reißt. Oder auch durch eine Ideologie, nach der alle Menschen Außenminister sein sollten (also 100% rausgehen, arbeiten, Leute treffen, aktiv sein, 0% Nestbau und Familienpflege). Weil das viel geiler ist und viel mehr Anerkennung und Sichtbarkeit mit sich bringt. Ob das dann noch eine Familie ist, die ja stark davon lebt, daß sie im Innern intakt ist - worum sich aber niemand mehr kümmert, weil langweilig und finanziell ertragsarm -, mag jeder für sich selbst entscheiden. Ich find's heikel.


**(macht durchaus Spaß mit dem Gedanken zu spielen, eine Familie wäre ein "Staat im Kleinen"... noch mehr Spaß macht das Gegenteil: Nationen als Repräsentationen menschlicher Familienmodelle im Großen... womit auch klar wird, warum spätpubertierende Taugenichtse so gerne trotzig und zynisch gegen alles Staatliche aufbegehren und am liebsten sogar Staat und Gesellschaft dekonstruieren wollen (von Gendermainstreaming über "Wirtschaft ist böse" bis "Deutschland verrecke!") - das sind alles lediglich nicht aufgearbeitete Konflikte mit den eigenen (Kack-)Eltern... und fehlende Reife, um anders damit umzugehen als persönliche Unzulänglichkeiten zu dringenden Gesellschaftsthemen zu erklären ;))


Rosta hat geschrieben:
Alles wäre einfacher zu erklären wenn Menschen nicht emotional ggf. "überemotional" agieren würden.
Aber das tun sie nicht.
Weil wir nun mal menschlich sind.

Na, nu.
Es gibt ja auch gottseidank viele Menschen, die nicht zur Überemotionalität neigen. Und dennoch sind sie nicht weniger menschlich. Zumindest für das Überemotionale sollte man also noch andere Erklärungen finden als das Menschsein an sich.


So, hab ich mich wieder für ne Weile leergeschrieben.

_________________
"Die Grenze zwischen einer Freundin und einem Haustier, mit dem man Sex haben kann, scheint fließend zu sein."


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BeitragVerfasst: 21.10.2015, 20:29 
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Ich gehe mal indirekt auf ein paar Dinge ein, ich habe nicht die Zeit alles zu kommentieren, sorry.

Wächter hat geschrieben:
Kurzer Einwurf zum Gender-Krempel: Gerade "Gender-Medizin", die auch Anton Hofreiter und Co immer wieder gerne als (oft einzig greifbares) Argument für die Sinnhaftigkeit von Gendermainstreaming anführen, hat ja mit "gender" nichts zu tun. Sondern praktisch ausschließlich mit "sex". Also mit etwas, was dieselbe Fraktion an anderer Stelle als nebensächlich bis nahezu belanglos betrachtet.

Stimmt nicht ganz. Tatsächlich werden immer noch Frauen viel häufiger Depressionen zugeschrieben als Männer. Das hat leider nicht alleine damit zu tun, das den meisten Mediziner die Art der Ausprägungen männlicher Depressionen nicht bekannt sind. Weiter unten:

Zitat:
Sondern vor allem in der oft wenig erfolgreichen Anwerbung weiblicher Probanden für die Forschung. Das sind Aspekte, die man an der Stelle mitdenken sollte.

Das ist aber auch nur ein Aspekt. In anderen Belangen sind die Männer von der Medizin wiederum gänzlich ignoriert worden, wie z.B. psychische Erkrankungen. Z.B. aus dem Männergesundheitsbericht von 2013: Krankenkassendaten werden selten nach Geschlechtereinteilung ausgewertet; wenn doch, dann liegt der Schwerpunkt auf den Daten der Frauen. Die Rollen, die von der Gesellschaft den Geschlechtern zugeschrieben werden, spielen durchaus eine wichtige Rolle in der Medizin. Männer sind demnach das starke Geschlecht? Wohl nicht, wenn man sich die Männergesundheitsberichte sowie stat. Daten zur Lebenserwartung anschaut. Die Medizinforschung zeigen allerdings auch, dass viele Behauptungen aus dem Gendermainstream widerum nicht stimmen, und das "sex" sehr wohl eine Rolle spielt. Genetiker scheinen dies ebenfalls zu bestätigen.

Interessant übrigens: http://www.maennergesundheitsbericht.de/rueckblick.html

Wächter hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Auch das folgende Beispiel mit der Schokolade... das ist alles viel zu oberflächlich. Das Verlangen nach Suchtmitteln ist eher meist eine Mangelerscheinung von anderem was einem fehlt. Darauf wird aber nicht eingegangen. Es wird sich um das Problem des Schokoladen-Essens konzentriert. Also nicht mal mit der Frage: Wieso esse ich überhaupt Schokolade? Sondern die Unterdrückung von diesem teritärem(drittrangigem) Verhalten, welches nur ein Symptom einer Ursache ist, welches sehr gut eine weitere Ursache hat - die man meiner Meinung aber eigentlich auf dem Grund gehen müsste.

Volle Zustimmung zu diesem Absatz. Eine Person, die zu Suchtverhalten neigt, wird nicht dadurch geheilt, daß sie ein bestimmtes Suchtverhalten unterdrückt. Was man immer herrlich daran sieht, daß Leute gerne zu fressen anfangen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören. Drogen, Sportsucht, Arbeitssucht, Reisesucht, Beziehungssucht, Sonnensucht... alles Ausdruck ein- und desselben Grundproblems. Auch im vermeintlich nichtpathologischen Bereich. Es ist immer auch die Unfähigkeit, ein Sättigungsgefühl zu empfinden. Solche Menschen sind in jeder Hinsicht ein Faß ohne Boden. Brauchbare Lösungsansätze müßten sich also damit beschäftigen, ihnen einen Boden zu geben... und nicht, ihnen etwas anderes von oben reinzuschütten.

Barnows Buch handelt im Kern um Stressbewältigung. Aus der Stressforschung weiß man, das der Umgang mit den Emotionen sich empfindlich auf das Stresserleben auswirkt. Kurz: wer mit seinen Gefühlen umgehen kann, hat einen wichtigen Schlüssel zur Stressbewältigung.

Es geht darin nicht um Suchtverhalten, auch wenn Stress zu Sucht führen kann!!!

Richtig ist, das Suchtmittel eine Antwort auf Mangelerscheinungen sind.

Was hat also die Schokolade mit Stress zu tun? Bei Stress braucht der Körper viel Energie. Schokolade bietet schnelle Energie. Gleichzeitig sind wohl Stoffe enthalten, die die Freisetzung von Stresshormonen reduziert. (Gibt aber Wissenschaftler, die das für überbewertet halten, und eher eine emotionale Reaktion hinter Schokolade als Antistressmittel vermuten.) Aber eben auch Nebenwirkungen. Die Energie hält nur kurz an. Der Körper baut Fett an.

Kurz: der Stress verursacht einen Mangel, der vom Körper behoben werden will. Suchtmittel und andere Dinge bieten nur einen kurzfristigen Ersatz, aber langfristigen Schaden. Anstatt den Mangel zu beheben, sollte man daher lieber die Ursache für den Mangel beheben --> Stressreduktion/-vermeidung/-umgang.

Bezogen auf Sucht kann der Mangel z.B. Belohnung, Selbstwert, Glücksgefühl etc. sein. Alkohol, Rauchen, Schokolade, Sex, Arbeit, Prahlen, Angeben etc... dienen dann als Ersatzmittel, das von oben reingeschüttet wird. Besser wäre daher an sich selber zu arbeiten, sein Selbstwertgefühl zu stärken, Glück und Ursachen bei sich selber zu suchen.

Daher ist der Wunsch nach vom Staat bezahlten Prostituierten keine Lösung für das AB-Problem. Denn das ist auch nur kurzfristiger Ersatz, der langfristig beim einzelnen keinen Erfolg zeigen wird.


Rosta hat geschrieben:
Mittlerweile verstehe ich diese Rhetorik. Denn sie kommt offenbar von der feministischen/genderistischen Ecke -> asexuelles Verhalten.

Nein. Purer Menschenverstand.

Stell Dir vor, es kommen Außerirdische zu Besuch auf die Erde. Sie landen irgendwo auf der Erde. Das erste Lebewesen, das sie begegnen, sind Regenwürmer. Alle sind sie mehr oder weniger gleich. Dann entdecken sie Mäuse. Sie bemerken keine Unterschiede. Das gleiche bei Ratten, Hasen, Schlangen, Hamster, Katzen, Vögel.... Alle gleichen sich, keine Unterschiede feststellbar. Bald treffen sie auf Affen. Auch die sehen erstmal alle gleich aus. Denken sich nix und gehen weiter. Und treffen auf Löwen. Und stellen fest: da gibt es ja zwei Arten! Einer mit einer Mähne, einer ohne. Und noch gewisse Unterschiede. Aber beide jagen. Gibt es die auch bei den anderen Tieren? Tatsächlich, aber oft nur klein und kaum sichtbar. Aber sie stellen auch fest: die eine Art kann Nachwuchs bekommen, die andere offenbar nicht.
Und dann treffen sie auf Menschen - und stellen fest: die Unterschiede im Aussehen sind deutlicher. Aber im Verhalten scheint es auf der ganzen Erde Unterschiede zu geben. Mal ähneln, gar gleichen sich beide Arten, mal unterscheiden sie sich völlig.

Kurz: es gibt biologische Unterschiede. Es gibt unterschiedliches Verhalten. Aber die Gesellschaft, Kultur etc. verstärkt oder schwächt diese Verhaltensweisen offenbar ab. Je nachdem . Und es gibt gewisse beträchtliche statistische Ausreißer in jeder Gesellschaft, die sich anders verhalten als erwartet. Und ganz unterschiedlich behandelt werden.

Nixdestotrotz sind wir alle Menschen, die sich in sehr vielen Belangen gleichen. Wir haben z.B. alle Gefühle, Träume, Bedürfnisse. Wir essen alle. Wir scheißen alle. Wir schlafen alle. Wir leben alle unter mehr oder weniger festen Unterkünften. Aber in gewissen Dingen wiederum unterscheiden wir uns. Die spannende Frage, wo und wie und warum? Irgendjemand hat es hier mal geschrieben: aus rein wissenschaftlicher Sicht ist die Frage durchaus interessant, in wiefern die Gesellschaft Einfluss auf das "Gender" hat. Und was tatsächlich biologisch bedingt ist. Nur scheint die Frage nie wirklich unabhängig und frei angegangen worden zu sein.

Damit hadere ich. Und verliere immer wieder den Überblick.

Bin ich zu unmännlich weil die Gesellschaft es so definiert? Oder weil es biologisch tatsächlich so ist, und ich ein Mängelexemplar der Natur bin?

Ich weiß nur eins:
Ich bin so wie ich bin, und als solcher möchte ich wahrgenommen werden. Was auch ich immer bin, in erster Linie ein Mensch, in zweiter Linie ein Mensch biologisch männlichen Geschlechtes, und in dritter Linie mit einer Mischung von der Gesellschaft definierten männlichen und weiblichen Verhaltensweisen und Rollen.
Geliebt werden will ich trotzdem.

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"Kennst du das Gefühl, dass dir die Leute um dich herum merkwürdig erscheinen? Und je länger du darüber nachdenkst, desto klarer wird dir, dass nicht die Leute, sondern du selbst das Problem bist?" - Niko in: Oh Boy


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Habt ihr eigentlich keinen Job, der euch in Anspruch nimmt, und sonst nichts zu tun, dass ihr hier halbe Romane schreiben müsst? Mich wundert ja echt, wieviel Zeit man in AB-Foren mit seitenlangen Postings zubringen kann. Wer soll das denn alles lesen? Geht's nicht kürzer?


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Och, mit einer gut 50-60h Woche bin ich ganz gut dabei mit meinem Job und der Weiterbildung. Was ich nicht habe, ist eine Partnerin, um die mich kümmern könnte. Hätte ich die, wäre ich nicht hier im ABForum....

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Ich bin...: daneben
Burt81 hat geschrieben:
Das kenne ich von mir. Was dahinter steckt bzw. bei Dir dahinter stecken könnte, kannst Du ja in meinem Vorstellungsthread lesen.....

Hmmm, habe jetzt mehrmals nachgeschaut aber finde nichts passendes zu diesem Thema.
Kannst du mir ein bisschen auf die Sprünge helfen bzw. wo ich deinen Beitrag dazu finde? Bild



Burt81 hat geschrieben:
Wächter hat geschrieben:
Kurzer Einwurf zum Gender-Krempel: Gerade "Gender-Medizin", die auch Anton Hofreiter und Co immer wieder gerne als (oft einzig greifbares) Argument für die Sinnhaftigkeit von Gendermainstreaming anführen, hat ja mit "gender" nichts zu tun. Sondern praktisch ausschließlich mit "sex". Also mit etwas, was dieselbe Fraktion an anderer Stelle als nebensächlich bis nahezu belanglos betrachtet.
Stimmt nicht ganz. Tatsächlich werden immer noch Frauen viel häufiger Depressionen zugeschrieben als Männer. Das hat leider nicht alleine damit zu tun, das den meisten Mediziner die Art der Ausprägungen männlicher Depressionen nicht bekannt sind.

Hach Burt. Du hast offenbar die Verwendung des Begriffes gender immer noch nicht ganz verstanden. :?
Jagut, ich habe in meinem vorherigen Beitrag euch auch mit Links schlicht zugebombt. Aber leider kann man dieses Thema nicht mal eben so erklären. Selbst ich kreide vielen Gender-Kritikern an, dass sie das ganze Ausmaß nicht ganz verstehen. (weil es eben so verdammt hinterhältig ist)
Es gibt aber einen sehr guten Vortrag zu diesem Thema, welchen ich erst letztens entdeckt habe. Diese Referentin hat wie ich finde das Problem allgemein sehr gut analysiert. Schade dass ich es nicht eher entdeckt habe. Kann es euch nur weiterempfehlen. Auch wenn es eine ganze gute Stunde dauert. Aber es lohnt sich.


* * * Von der biologischen Revolution zur Gefahr des Genderismus * * *


Burt81 hat geschrieben:
Die Medizinforschung zeigen allerdings auch, dass viele Behauptungen aus dem Gendermainstream widerum nicht stimmen, und das "sex" sehr wohl eine Rolle spielt. Genetiker scheinen dies ebenfalls zu bestätigen.

Vor allem wie du schließlich noch diesen Satz hier rausbringen kannst....versteh ich nicht. Wirklich nicht. -grübel- ?!???

Passend zum Thema: Gender Pay Gap ist ein Sex Pay Gap

Wächter hat geschrieben:
Auf der anderen Seite muß man auch die Beziehungsunfähigkeit einer Frau sehen, die es nach einer Weile wieder nach neuen sexuellen Reizen gelüstet. Die dauerhafte Anziehung, die mit Sexualität nur noch in einem recht weit gefaßten Sinn zu tun hat, muß von beiden Partnern kommen. Dem Mann hier quasi die alleinige Verantwortung dafür zuzuschreiben indem man sagt "entweder er kann eine Frau an sich binden oder er kann es nicht", ist Mumpitz. Wenn auch nur einer von beiden nicht über die notwendige Beziehungsfähigkeit verfügt, funktioniert das Ganze langfristig nicht. Mit Alphabetaomega hat das nicht die Bohne zu tun.

Bis auf den letzten Satz stimme ich dir zu. :) Wobei ich den letzteren nicht absolut sehe. Das Ganze ist schon ziemlich komplex weil mehrere Faktoren eine Rolle spielen.
Insbesondere die Sexualmoral. Stichwort: Promiskuität. Übersexualisierung. Diese werden z.B. nicht mehr getadelt, nein gar desöfteren sogar gefördert. Hauptsächlich durch die modernen Verhütungsmitteln. Und eben durch die freizügige Propaganda in den Medien&Co. Schade dass ich gerade keine Quellen parat habe. Aber ich habe mal gelesen, dass diese Tendenz u.a. dazu führt, dass man bei Beziehungsanbahnungen schneller zur Sache kommen will als üblich (sexuelle Abstumpfung) was natürlich auch auf die Beziehung an sich auswirkt.
Insbesondere interessant als AB.


Wächter hat geschrieben:
Und das hat nichts mit Asexualität oder Weichspülbla zu tun. Es geht vor allem darum, daß "man eine vernünftige Männerrolle braucht um stabile Verhältnisse zu schaffen", wie Du selbst schreibst. Nur, daß man diese nicht dort findet, wo Du nach ihr zu suchen scheinst.

Hmmm. Und welche Ziele schweben dir da alternativ vor?

Wächter hat geschrieben:
Und auch wenn ich das ebenfalls als riesiges Problem sehe, daß jene Beziehungshilfskonstrukte von lauter §$#&% Psychos und Chaoten zerlegt werden, die alles "Konservative" zutiefst verachten und bei jeder Gelegenheit "Anders ist besser!" krakeelen, sollte man sich in die Pflicht nehmen, seine eigenen Beziehungschancen und -fähigkeiten unabhängig von solchen Konstrukten und dem Grad der eigenen Abhängigkeit davon zu betrachten.

Doch ohne oder unsichere Ideale keine bzw. stark verminderte stabile Verhältnisse und somit ein (eigentlich unnötiges?) Risiko einer Zerrüttung der eigenen Lebensverhältnisse. Wenn man sich durch diesen Umstand von diesem Risiko emanzipieren möchte, wären wir wieder bei der Notlösung MGTOW (beispielweise von Vasektomie bis zur Enthaltsamkeit - vielleicht mit Ausnahme von Puffbesuchen, bishin zur kompletten gesellschaftlichen Abschottung; je nach Belieben).
Das gesellschaftliche oder gesetzliche Risiko bleibt nämlich trotzalledem.
"Die" fragen nicht nach den eigenen Idealen oder sonstigen Wertevorstellungen, sondern geben sie schlicht vor. Vor allem weil der Staat nun mal immer weiter zunehmend ins Private greift. Ansonsten macht es die gesellschaftliche Moral. Wobei sie natürlich je nach eigener Umgebung auch variiert. So werde ich z.B. in meinem Kollegenkreis schief angeschaut, wenn ich eine richtige (monogame) Partnerschaft will und nicht nur irgendwo einlochen will (ONS/Puff).

Aber um mal ganz konkret zu werden; zitiere dich nochmal:
Wächter hat geschrieben:
sollte man sich in die Pflicht nehmen, seine eigenen Beziehungschancen und -fähigkeiten unabhängig von solchen Konstrukten und dem Grad der eigenen Abhängigkeit davon zu betrachten.

http://www.frau-ohne-welt.de/die-blase-wird-platzen/
bzw.:
http://www.frau-ohne-welt.de/wp-content ... achher.jpg

Für mich heißt das nichts weiter als sich von Frauen, somit inkl. der Gesellschaft vollständig zu emanzipieren. Was allerdings weitere Fragen aufwirft: Wenn die Frauen und vor allem die Gesellschaft, oder meinetwegen die veröffentlichte gesellschaftliche Meinung auf einen scheißt, welches Lebensmotiv außer der Bespaßung bleibt einem da noch?
Das ist nämlich der Hauptgrund warum ich zu trinken angefangen habe. Wenn es nichts sinnvolles, zu aufbauendes gibt, dann träume ich lieber in meiner "Hedonik"-Welt daher. Was sonst? Aber freiwillig tue ich das Ganze sicherlich nicht von Grund auf. Aber es ist halt eine Lösung.

Zu diesem Thema habe ich mal einen passenden Blog-Eintrag gelesen:

http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/kinderlosigkeit/
"Warum wir keine Kinder kriegen..."

Zitat:
Stiftungen, Lobbyisten, PR-Agenturen, Initiativen, Unternehmen und die Politik haben es, nach Jahren der Dauerbeschallung, endlich geschafft: die Menschen haben die marktradikalen Weisheiten tief verinnerlicht. Endlose Flexibilität, Konsum, Egoismus und Hedonismus, Arbeitsfetischismus und Materialismus sind die Dogmen der herrschenden Religion. In diesem ökonomischen Rational-Choice-Denken ist wenig Platz für Kinder. Für viele rentieren sich Kinder nicht. In der Summe sind sie mehr Verlust als Gewinn. Als Kapitalanlage sind sie ein schwarzes Loch. Schließlich sind sie nur ein teurer Kostenpunkt, der Zeit, Geld und Nerven kostet und der eigenen Karriere im Weg steht. Wer geliebt werden will, besorgt sich stattdessen ein Haustier.


Wächter hat geschrieben:
Volle Zustimmung zu diesem Absatz. Eine Person, die zu Suchtverhalten neigt, wird nicht dadurch geheilt, daß sie ein bestimmtes Suchtverhalten unterdrückt. Was man immer herrlich daran sieht, daß Leute gerne zu fressen anfangen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören. Drogen, Sportsucht, Arbeitssucht, Reisesucht, Beziehungssucht, Sonnensucht... alles Ausdruck ein- und desselben Grundproblems. Auch im vermeintlich nichtpathologischen Bereich. Es ist immer auch die Unfähigkeit, ein Sättigungsgefühl zu empfinden. Solche Menschen sind in jeder Hinsicht ein Faß ohne Boden. Brauchbare Lösungsansätze müßten sich also damit beschäftigen, ihnen einen Boden zu geben... und nicht, ihnen etwas anderes von oben reinzuschütten.

-dito-

Wächter hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Unfähigkeit und Unkonzentriertheit.

Das ist die Hauptursache von meinen Problemen.

Fragt sich nur, was das wiederum ausgelöst hat.?
Bevor ich dasselbe Geseiber wie immer ablasse (zur Not per Suchfunktion auffindbar) - rhetorische Frage oder tappst Du hier tatsächlich völlig im Dunkeln...?

Hier tappe ich wirklich im Dunkeln. :?

Und gerade so eine Geschichte hat einen Einfluss auf alle Lebensbereiche.

Wächter hat geschrieben:
Was wenig mit Subtilität zu tun hat sondern einfach mit weniger Sichtbarkeit.

Stimmt !
Habe mir etwas anderes unter dem Begriff subtil vorgestellt.
(habe ein großes Defizit was Definitionen/Auffassungsgabe von Begriffen angeht. Versuche das seit einigen Jahren zu korrigieren was ich in meinem bisherigen Leben nicht richtig gelernt habe. Was mir aber sehr schwer fällt das zu korrigierne da ich mir eben allgemein Sachen schlecht merken kann)


Wächter hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Alles wäre einfacher zu erklären wenn Menschen nicht emotional ggf. "überemotional" agieren würden.
Aber das tun sie nicht.
Weil wir nun mal menschlich sind.
Na, nu.
Es gibt ja auch gottseidank viele Menschen, die nicht zur Überemotionalität neigen. Und dennoch sind sie nicht weniger menschlich. Zumindest für das Überemotionale sollte man also noch andere Erklärungen finden als das Menschsein an sich.

Daher auch das "gegebenfalls". ;)


Burt81 hat geschrieben:
Kurz: es gibt biologische Unterschiede. Es gibt unterschiedliches Verhalten. Aber die Gesellschaft, Kultur etc. verstärkt oder schwächt diese Verhaltensweisen offenbar ab. Je nachdem .

Aber in welchem Maß und mit welchen Folgen ? In jedweder Hinsicht ?
Das ist ja die Frage, die eigentlich politisch inkorrekt ist. ;)

Burt81 hat geschrieben:
Und es gibt gewisse beträchtliche statistische Ausreißer in jeder Gesellschaft, die sich anders verhalten als erwartet. Und ganz unterschiedlich behandelt werden.

Ausnahmen bestätigen die Regel.
oder
Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.
;)

Burt81 hat geschrieben:
Aber in gewissen Dingen wiederum unterscheiden wir uns. Die spannende Frage, wo und wie und warum? Irgendjemand hat es hier mal geschrieben: aus rein wissenschaftlicher Sicht ist die Frage durchaus interessant, in wiefern die Gesellschaft Einfluss auf das "Gender" hat. Und was tatsächlich biologisch bedingt ist. Nur scheint die Frage nie wirklich unabhängig und frei angegangen worden zu sein.

Es gibt kein Gender ! :twisted:

Zu dem Thema empfehle ich noch ein weiteres Interview mit Prof. Kutschera (Evolutionsbiologe):
https://www.youtube.com/watch?v=A2fJ4Xoxcyc


Burt81 hat geschrieben:
Bin ich zu unmännlich weil die Gesellschaft es so definiert? Oder weil es biologisch tatsächlich so ist, und ich ein Mängelexemplar der Natur bin?

Belegen lässt sich jedenfalls dass Männer viel eher eine Ausschussware sind, als es Frauen sind.
Einige Beispiele habe ich hier im Thread schon genannt. Es gibt aber noch weitere Punkte.
Auch dass z.B. Frauen Erbkrankheiten/fehler durch das 2. X-Chromosom besser ausgleichen können. Sie vom Geschlecht her einen stabilieren Mittelwert haben. Im Gegenzug haben die Männer höhere Spitzenwerte. Im unteren, wie im oberen Bereich der Leistungsfähigkeit.

Hach, mir ist schon klar dass so gut wie kein Link von mir angeklickt wird. Aber wer weiß ?! Auch dieses mal versuche es mal wieder. ;) Wie ich finde ein sehr interessanter Podcast um das Thema Männlichkeit:

Das Ende der Männer?!


Burt81 hat geschrieben:
Ich weiß nur eins:
Ich bin so wie ich bin, und als solcher möchte ich wahrgenommen werden. Was auch ich immer bin, in erster Linie ein Mensch, in zweiter Linie ein Mensch biologisch männlichen Geschlechtes, und in dritter Linie mit einer Mischung von der Gesellschaft definierten männlichen und weiblichen Verhaltensweisen und Rollen.
Geliebt werden will ich trotzdem.

Wünschen tun wir uns das doch alle. :)

-einigkeit-

Vielleicht finden wir ja auch irgendwann mal unsere Ausnahme von der Regel. Bild


Trosti hat geschrieben:
Geht's nicht kürzer?

Bezweifle ich. 8) 8) 8)


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BeitragVerfasst: 29.10.2015, 21:34 
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Bin soeben auf ein gutes Video/Audio gestoßen, welches das Ganze nochmal aus einer weiteren Sichtweise sehr gut zusammenfasst:

Feminismus zerstört Ehe - Warum Männer immer seltener heiraten (wollen)

Rosta hat geschrieben:
Stichwort: Promiskuität.
[...]
Schade dass ich gerade keine Quellen parat habe. Aber ich habe mal gelesen, dass diese Tendenz u.a. dazu führt, dass man bei Beziehungsanbahnungen schneller zur Sache kommen will als üblich (sexuelle Abstumpfung) was natürlich auch auf die Beziehung an sich auswirkt.

https://www.youtube.com/watch?feature=p ... A0#t=7m29s
https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=sB2fumLq-A0#t=7m29s hat geschrieben:
Studien zeigen: Je mehr Sexualpartner Frauen vor der Ehe haben, desto wahrscheinlicher lassen sie sich irgendwann scheiden.

Studie dazu:
http://waitingtillmarriage.org/study-de ... d-divorce/

https://www.youtube.com/watch?v=sB2fumLq-A0&feature=player_detailpage#t=4m16s hat geschrieben:
Mit Hilfe des Feminismus brachte die Mainstream-Leitkultur jungen Männern bei, sich für ihre Männlichkeit zu schämen. Sie nahmen den Männern auch die Selbstsicherheit im Ansprechen von Frauen.


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BeitragVerfasst: 29.10.2015, 22:10 
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Rosta hat geschrieben:
Hach Burt. Du hast offenbar die Verwendung des Begriffes gender immer noch nicht ganz verstanden. :?

Rosta hat geschrieben:
Vor allem wie du schließlich noch diesen Satz hier rausbringen kannst....versteh ich nicht. Wirklich nicht. -grübel- ?!???


Ich denke da irrst Dich Du Dich gewaltig!

Gender = soziales Geschlecht --> das ist das was die Gesellschaft, Kultur etc. aus einem macht, Rollenbilder definiert etc...

sex = biologisches Geschlecht --> das ist das, was die Natur vorgegeben hat.

Beispiel: Radikale Femistinnen a la Alice Schwarzer sagen das die soziale Geschlechtsausprägung aller Menschen anfangs gleich ist, und erst von außen verändert werden. Also männliche Kinder auch Puppen als Spielzeug wählen würden, wenn sie dürften und könnten.


Rosta hat geschrieben:
Es gibt kein Gender ! :twisted:

Hast Du die Anführungszeichen nicht gesehen?

Um zum Thema dieses Unterforums zu kommen:

Inwiefern ist das alles die Ursache, das Du AB bist?

_________________
"Kennst du das Gefühl, dass dir die Leute um dich herum merkwürdig erscheinen? Und je länger du darüber nachdenkst, desto klarer wird dir, dass nicht die Leute, sondern du selbst das Problem bist?" - Niko in: Oh Boy


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BeitragVerfasst: 30.10.2015, 00:26 
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Burt81 hat geschrieben:
Ich denke da irrst Dich Du Dich gewaltig!

Gender = soziales Geschlecht --> das ist das was die Gesellschaft, Kultur etc. aus einem macht, Rollenbilder definiert etc...

sex = biologisches Geschlecht --> das ist das, was die Natur vorgegeben hat.

Gender und Sex können nebeneinander nicht koexistieren.
Es gibt entweder Sex, oder Gender. Aber nicht beides gleichzeitig.

Ich weiß dass es genügend Quellen gibt die versuchen beide begriffe miteinander zu verschmelzen oder sonstwie zu kombinieren. Sie haben aber entweder keine Ahnung oder betreiben böswillige, hinterlistige Propaganda.

An dieser Stelle zitiere ich bereits genannte Quellen von mir nochmals:

https://www.youtube.com/watch?feature=p ... 4g#t=5m04s
Zitat:
Was ist Gender? Gender drückt im Englischen die Unterscheidung des grammatikalischen Geschlechts aus, das im Deutschen durch die Artikel Der - Die - Das zum Ausdruck gebracht wird. Gender bedeutet im Englischen also das soziale Geschlecht, im Gegensatz zum Begriff Sex, als das biologische Geschlecht. Daher war es für viele Teilnehmer irritierend, als bei der vierten UN-Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking plötzlich von Gender in Bezug auf Sex gesprochen wurde. Die allgemeine Annahme war zunächst, dass dieser seit einigen Jahren in der UNO sowie in der einschlägigen Literatur zirkulierende Begriff eine vornehmere Ausdrucksweise für Sex sei. Die Frauen der so genannten Dritten Welt hatten noch eine ganz natürliche Scham in Bezug auf gewisse Ausdrucksweisen und waren für den vermeintlich(en) eleganteren Begriff Gender dankbar. Aber im Laufe der Debatte hatte sich gezeigt, dass Gender eine neue Weltanschauung beinhaltet, die alle Unterschiede zwischen den Geschlechtern relativieren will, d. h. sie nicht als naturgegeben, sondern als gesellschafts­bedingt versteht.


Dazu ein Kommentar von mir auf nicht-feminist.de :
http://nicht-feminist.de/2015/05/gender ... ment-62737
Zitat:
So war ich z.B. damals als Kind/Jugendlicher der Meinung, dass Gender (Geschlecht) im englischen/englischamerikanischem sich wirklich auf das biologische Geschlecht bezieht. Denn in ICQ (einem veralteten Chatprogramm) stand z.B. damals in der Beschreibung zur normalen Geschlechterauswahl(female/male; also wirklich nur männlich oder weiblich) –> „Gender“ . Und nicht „Sex“. Aber auch in anderen englischsprachigen Bereichen, wenn auch nicht in allen. Das weiß ich heute noch ganz genau. Auch wenn das schon 15-16 Jahre her ist.


Meine eigene Recherche ergab damals dasselbe:
http://abtreff.de/viewtopic.php?f=1&t=1 ... 80#p554711
Zitat:
Gender ist aus dem Lateinischen Wort Genus (Art,Gattung,"Geschlecht" im genealogischem Sinne) abgeleitet worden. Unter Gender hat man damit im Englischen ursprünglich nur das grammatikalische Geschlecht unterschieden. Also he (maskulin, männlich), she(feminin, weiblich), it(neutrum = "keins von beiden", sachlich).
Das Wort Gender, wie es heute verstanden wird, wurde in den 50ern in diese Richtung von einem bekannten Sexologen John Money neu geprägt und von den Anhängern des Feminismus, also zunehmend seit den neueren Frauenbewegungen der 60er, übernommen.
Gender beeinhaltete laut der Definition von John Money die Geschlechterrolle und die Geschlechtsidentität. Auch zusammengefasst: "das soziale Geschlecht". Er wollte anhand eines Experimentes beweisen, dass die Geschlechtsidentität nicht angeboren, sondern lediglich von der Erziehung und der Umwelt eines Menschen abhängt:



Aus dem Grund heißt Gender-Medizin auch in Wirklichkeit Sex-Medizin, wie bereits gesagt.

Burt81 hat geschrieben:
Beispiel: Radikale Femistinnen a la Alice Schwarzer sagen das die soziale Geschlechtsausprägung aller Menschen anfangs gleich ist, und erst von außen verändert werden. Also männliche Kinder auch Puppen als Spielzeug wählen würden, wenn sie dürften und könnten.

Genau unter dieser Theorie wurde der Begriff Gender erfunden. Für nichts anderes steht der.

Burt81 hat geschrieben:
Hast Du die Anführungszeichen nicht gesehen?

Doch, schon. Aber ich war mir nicht sicher inwiefern du diesen Begriff wirklich gemeint hast wie zulässig findest. Denn wie es aussieht räumst du "gender" eine gewisse Daseinsberechtigung dar. Für mich hat es den Anschein, als ob man diesen Begriff zu korrigieren bräuchte. Aber was gibt es zu korrigieren, was von Grund auf verlogen ist ?
Der hauptsächliche Grund war übrigens der, dass ich dich irgendwo hier im Forum schon mal mit der Binnen-I-Sprache / Gendersprech gesehen habe. Vor allem das macht mich direkt misstrauisch.

Wenn du mit der Gender-Theorie weibliche Männer und männliche Weiber meinst: Ausreißer gibt es immer. Die Natur ist nicht perfekt. Störungen mit inbegriffen.
Denen man aber entgegnen kann. Zum Beispiel durch gewisse Lebens- und Verhaltensweisen.

Siehe den Zusammenhang zwischen sexueller Attraktivität (je männlicher ein Mann, je weiblicher ein Weib; desto sind sie jeweils gemeinhin attraktiver fürs andere Geschlecht) und sexuellen wie sonstigen alltäglichen Verhaltensweisen.
Beweis:
http://christianseidel.de/2013/12/07/ch ... mentation/
Zitat:
Zitat:
Ein Mann beschließt, für mehr als ein Jahr lang seine Identität zu ändern und als Frau zu leben.
Zitat:
Aber wenn Christian/e aufwacht, ist er/sie niedergeschlagen, weiß nicht mehr, was er/sie ist. Die Identität scheint sich aufzulösen. Christian/e
sucht biologische Antworten: Hat sich die äußerliche Verwandlung auf das körperliche Sein und damit auf sein Denken niedergeschlagen?
Zitat:
Tatsächlich ergeben Untersuchungen von Seidels Bluts, dass Christian/es Testosteronhaushalt auf fast weibliches Niveau gesunken ist. Ein erstaunlicher Beleg für den Zusammenhang von Sein und Bewusstsein, von Image und Identität, für die Verbindung zwischen Innen und Außen.

Weiter: Welt-Artikel)
Zitat:
Seine Frau ist nicht begeistert
[...]
Sie will auch keine Zeugin seiner ersten Gehversuche als Christiane werden und verreist für ein paar Wochen. "Ich habe doch einen Mann geheiratet", sagt sie. Als sie wiederkommt, handelt sie "Männertage" mit Seidel aus. Tage, an denen er wieder Christian ist, ungeschminkt, ohne Make-up, ohne Perücke. Er willigt ein, aus Angst, sie zu verlieren.


Burt81 hat geschrieben:
Um zum Thema dieses Unterforums zu kommen:

Inwiefern ist das alles die Ursache, das Du AB bist?

AB-Ursache: Falsches Rollenverständnis und Sexuelle Verwirrung.

Ich bin quasi nicht vernünftig dahin erzogen worden oder beigebracht, wofür ich eigentlich bestimmt sein sollte. Vor allem um Erfolg zu haben. Mir wurde falsches beigebracht. Und ich habe mir falsches beibringen lassen - wider besseren Wissens.

Nur leider nützen einem gegenwärtige Erkenntnisse in dieser Hinsicht auch nicht viel weiter, wenn sie in der Praxis nicht wirklich angewendet werden können. Leider.

Ich kann zu Frauen hingehen, kein Problem. Aber ich schaffe in diesen Situationen WIE IMMER :mad: keine souveräne , aber vor allem männliche/sexuelle Ausstrahlung. Entweder macht man sich lächerlich, worin bei mir einer der Gründe besteht Weiber unfreiwillig aus dem Weg zu gehen. Alternativ behandel ich sie daher völlig oberflächlich um "Gefahren" zu entgehen (kommen oder zurückkommen tut ja eh nie was). Aber hey, es gibt ja den Superjackpit: Die ach so tolle-Kumpelschiene. Es ist übrigens recht interessant wie plötzlich man in so einer solchen doch fallen gelassen wird. Aber nur so nebenbei gesagt. (letzte Kumpeline hat sich vor ein paar Wochen "indirekt" verabschiedet)

Das bereits angelernte(verstörte) Verhalten hindert einen daran sexuelle Attraktion aufzubauen, zu erzeugen ... oder viel besser gesagt: Sie generell auszustrahlen.

Gerade wenn man in dieser Form so hinterherhängt, in meinem Alter, vor allem wenn man nicht viel auf dem Kasten hat (Verlierer auf dem Arbeitsmarkt) , worauf soll man aufbauen ?

Hoffnung ist gut, aber zu wenig.

Erfolge sind gefragt.


Es gibt 3 Möglichkeiten:

1.) Auf alles scheißen.
2.) Aufklärungsarbeit leisten um den ganzen Mist der die letzten Jahre/Jahrzehnte verbockt wurde gründlich aufzuarbeiten.

3.) <<<< Hier könnte Ihr Ratschlag stehen >>> ??? Tipps&Tricks parat ? :lol:

P.S.: Tendiere mittlerweile zu 1.)


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BeitragVerfasst: 31.10.2015, 23:04 
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Rosta hat geschrieben:
Aber im Laufe der Debatte hatte sich gezeigt, dass Gender eine neue Weltanschauung beinhaltet, die alle Unterschiede zwischen den Geschlechtern relativieren will, d. h. sie nicht als naturgegeben, sondern als gesellschafts­bedingt versteht.


Eben das stimmt aber nicht, wenn man man z.B. bei Facebook 60 Geschlechtsidentitäten auswählen kann. Auch die Geschlechtergerechte Sprache zeigt, das da gar nix relativiert wird. Dieses WirrWarr geht mir auf den Sack, und hat mit meiner und Deiner Situation nur am Rande was zu tun!

Und was bedeutet "gesellschaftsbedingt"? Wer ist die Gesellschaft?
Rosta hat geschrieben:
Gender beeinhaltete laut der Definition von John Money die Geschlechterrolle und die Geschlechtsidentität. Auch zusammengefasst: "das soziale Geschlecht". Er wollte anhand eines Experimentes beweisen, dass die Geschlechtsidentität nicht angeboren, sondern lediglich von der Erziehung und der Umwelt eines Menschen abhängt:


Was halt eben immer Geschlechtsidentität bedeutet?! Auch Kutschera hat in einem Interview mal gesagt, das die Frage durchaus interessant sei. Aber eben nie wirklich ernsthaft wissenschaftlich angegangen wurde - sich aber Wissenschaftszweige entwickelt haben, die das alles besser erklären könnten.

Der Punkt ist aber: wie werden Geschlechter überhaupt definiert? Was ist typisch "Männlich", Typisch "Weiblich"?

Ein Stück weit definiert das in der Tat die Gesellschaft. Mal werden bestimmte Eigenschaften hervorgehoben, mal vernachlässigt. Und diese ändern sich mit den Jahrzehnten, Jahrhunderten, Jahrtausenden. Wir leben aber nun mal nicht mehr in der Steinzeit, im Amazonasdschungel oder der afrikanischen Steppe. Die Definitionen haben sich durch den Fortschritt selber relativiert.


Rosta hat geschrieben:
Aus dem Grund heißt Gender-Medizin auch in Wirklichkeit Sex-Medizin, wie bereits gesagt.

Was man so nicht nutzt, weil es zu Verwechslungen mit der Sexualmedizin kommt. Abgesehen davon, das wie gesagt, gesellschaftliche Rollenbilder und Vorstellungen sehr wohl Auswirkungen auf die Medizin hat. Weshalb auch in Vergangenheit und leider auch heute noch, Frauen hauptsächlich Depressionen zugeschrieben werden, während sie bei den Männern übersehen wurde und wird. Männer dürfen nicht depressiv sein - sonst = Weicheier! Ändert sich zum Glück so langsam....

Rosta hat geschrieben:
Der hauptsächliche Grund war übrigens der, dass ich dich irgendwo hier im Forum schon mal mit der Binnen-I-Sprache / Gendersprech gesehen habe. Vor allem das macht mich direkt misstrauisch.


Das passiert, wenn man studiert und darin eine "gendergerechte Sprache" verlangt wird, die kein Geschlecht diskriminiert. Solange es keine geschlechtsneutrale Begriffe im Deutschen gibt, wähle ich diesen Weg!


Aber lassen wir das! Wichtig ist das nämlich:

Rosta hat geschrieben:
AB-Ursache: Falsches Rollenverständnis und Sexuelle Verwirrung.

Ich bin quasi nicht vernünftig dahin erzogen worden oder beigebracht, wofür ich eigentlich bestimmt sein sollte. Vor allem um Erfolg zu haben. Mir wurde falsches beigebracht. Und ich habe mir falsches beibringen lassen - wider besseren Wissens.


Du kannst noch so viel über die Gesellschaft schimpfen, selbst wenn es eine Änderung ergäbe: es ändert Dich nicht! Du musst Dich selber ändern.

Rosta hat geschrieben:
Ich kann zu Frauen hingehen, kein Problem. Aber ich schaffe in diesen Situationen WIE IMMER :mad: keine souveräne , aber vor allem männliche/sexuelle Ausstrahlung. Entweder macht man sich lächerlich, worin bei mir einer der Gründe besteht Weiber unfreiwillig aus dem Weg zu gehen. Alternativ behandel ich sie daher völlig oberflächlich um "Gefahren" zu entgehen (kommen oder zurückkommen tut ja eh nie was). Aber hey, es gibt ja den Superjackpit: Die ach so tolle-Kumpelschiene. Es ist übrigens recht interessant wie plötzlich man in so einer solchen doch fallen gelassen wird. Aber nur so nebenbei gesagt. (letzte Kumpeline hat sich vor ein paar Wochen "indirekt" verabschiedet)

Das bereits angelernte(verstörte) Verhalten hindert einen daran sexuelle Attraktion aufzubauen, zu erzeugen ... oder viel besser gesagt: Sie generell auszustrahlen.

Gerade wenn man in dieser Form so hinterherhängt, in meinem Alter, vor allem wenn man nicht viel auf dem Kasten hat (Verlierer auf dem Arbeitsmarkt) , worauf soll man aufbauen ?

Was erwartest Du von einer Partnerin? Bekommst Du dadurch einen Job? Bekommst Du deshalb plötzlich etwas auf dem Kasten?

Deine Problem ist nicht die fehlende Freundin, sondern Deine Perspektivlosigkeit durch Dein Selbstmitleid. Die lässt dich aber halt eben am ehesten spüren, das Du eigentlich einsam bist!


Rosta hat geschrieben:
Es gibt 3 Möglichkeiten:

1.) Auf alles scheißen.

Tust Du Doch schon.

Rosta hat geschrieben:
2.) Aufklärungsarbeit leisten um den ganzen Mist der die letzten Jahre/Jahrzehnte verbockt wurde gründlich aufzuarbeiten.

Größenwahnsinnig, krankhaft narzistisch.

Rosta hat geschrieben:
3.) <<<< Hier könnte Ihr Ratschlag stehen >>> ??? Tipps&Tricks parat ? :lol:

An seinen persönlichen Problemen arbeiten und nix mehr auf die Gesellschaft, Kultur etc. schieben! Fürs erste Akzeptieren, so wie man ist und warum man so wurde. Vergangenheit kannst Du nicht ändern. Die Zukunft aber schon! Und damit Hilfe von außen- und damit meine ich nicht die Foren - suchen.

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BeitragVerfasst: 02.11.2015, 03:27 
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Burt81 hat geschrieben:
Und was bedeutet "gesellschaftsbedingt"? Wer ist die Gesellschaft?

Damit ist die soziale Umgebung gemeint. (in jeglicher Form)

Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Aber im Laufe der Debatte hatte sich gezeigt, dass Gender eine neue Weltanschauung beinhaltet, die alle Unterschiede zwischen den Geschlechtern relativieren will, d. h. sie nicht als naturgegeben, sondern als gesellschafts­bedingt versteht.

Eben das stimmt aber nicht, wenn man man z.B. bei Facebook 60 Geschlechtsidentitäten auswählen kann. Auch die Geschlechtergerechte Sprache zeigt, das da gar nix relativiert wird.

-schräg- Watt ???

Eigentlich verwendet man dein "Argument" dafür um zu beweisen, dass die Unterschiede zwischen den zwei Geschlechtern relativiert werden. Und nun willst du ihn so auslegen, dass diese Vorgehensweise gegen eine Relativierung sprechen würde?!
Tschuldige, aber das macht überhaupt keinen Sinn. -?- Noch schlimmer: Das ist schwachsinnig.

Burt81 hat geschrieben:
Was halt eben immer Geschlechtsidentität bedeutet?!

Damit sind die körperlichen Merkmale gemeint. (gender identity)
Parallel dazu gibt es die Geschlechterrolle (gender role), welches das Verhalten welches man an den Tag legt beschreiben soll.
Zuerst hat John Money diese 2 Begriffe separat verwendet. Später hat er beide zusammengefügt. So wie wir es heute kennen; zu: Gender.

Burt81 hat geschrieben:
Auch Kutschera hat in einem Interview mal gesagt, das die Frage durchaus interessant sei. Aber eben nie wirklich ernsthaft wissenschaftlich angegangen wurde - sich aber Wissenschaftszweige entwickelt haben, die das alles besser erklären könnten.

Worauf möchtest du hinaus ?
Könntest du mir die Quelle bzw. die Stelle dazu sagen ?
War es dieses Interview?
https://www.inforadio.de/programm/schem ... 20887.html
-> dazugehörige Textversion

Burt81 hat geschrieben:
Der Punkt ist aber: wie werden Geschlechter überhaupt definiert? Was ist typisch "Männlich", Typisch "Weiblich"?

Ein Stück weit definiert das in der Tat die Gesellschaft. Mal werden bestimmte Eigenschaften hervorgehoben, mal vernachlässigt. Und diese ändern sich mit den Jahrzehnten, Jahrhunderten, Jahrtausenden. Wir leben aber nun mal nicht mehr in der Steinzeit, im Amazonasdschungel oder der afrikanischen Steppe. Die Definitionen haben sich durch den Fortschritt selber relativiert.

"Die Definitionen haben sich durch den Fortschritt selber relativiert."

Ehhh....

Ein paar Tage vorher schreibst du mir noch:

Burt81 hat geschrieben:
ich weder Verfechter noch Kritiker von Gender-Mainstream.

-schräg- :?: :?: :?:

Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Aus dem Grund heißt Gender-Medizin auch in Wirklichkeit Sex-Medizin, wie bereits gesagt.
Was man so nicht nutzt, weil es zu Verwechslungen mit der Sexualmedizin kommt.

Verwechslungen mit der Sexualmedizin ? Was ist denn das jetzt wieder für ein Humbug ?
Sexual ist ein Begriff, der sich auf Sex(lat.sexus) = Geschlecht bezieht. Sexual ist gleichbedeutend mit Sexuell. Beides heißt auf gut deutsch -> geschlechtlich. Also das Geschlecht betreffend.
Somit ist nichts weiteres als die Spezialisierung der Medizin auf die Geschlechter gemeint. Man könnte auch sagen: Geschlechtlichkeit bzw. Sexualität. Da Sexualität das gesamte Verhalten und Empfinden wie sonstige Lebensäußerungen, auf die 2 Geschlechter bzw. den Geschlechtstrieb bezogen , beschreibt. Somit ist auch nicht nur die genitale Vereinigung von Mann und Frau gemeint, welches fälschlicherweise oftmals angenommen wird.

Burt81 hat geschrieben:
Abgesehen davon, das wie gesagt, gesellschaftliche Rollenbilder und Vorstellungen sehr wohl Auswirkungen auf die Medizin hat. Weshalb auch in Vergangenheit und leider auch heute noch, Frauen hauptsächlich Depressionen zugeschrieben werden, während sie bei den Männern übersehen wurde und wird.

Das Ganze ist schneller zu erklären als du glaubst: Man hat zu wenig dem Leiden von Männern Beachtung geschenkt. Aus Unkenntnis, aber auch aus Unwillem. Fertig.

Allein schon so zu tun als würden Weiber und Männer gleich leiden. Das tun sie doch schon offensichtlich nicht.
Ein anderes ungehobeltes Beispiel von mir: Während (vor allem früher) bei Überfällen die Weiber vergewaltigt/verschleppt wurden, wurden die Männer abgeschlachtet. Aber wen interessierts? Nach dem heutigem Doktrin wurden ja immer nur die Frauen "unterdrückt".
Auch im Hinblick dazu wer sich am Ende fortpflanzt sehr interessant.

Unabhängig davon fand ich folgende Aussage von dir interessant:

"gesellschaftliche Rollenbilder und Vorstellungen sehr wohl Auswirkungen auf die Medizin"

Ein Grund mehr der modernen Medizin nicht zu vertrauen.


Burt81 hat geschrieben:
Männer dürfen nicht depressiv sein - sonst = Weicheier! Ändert sich zum Glück so langsam....

:shock: ?!?
Wo zum Teufel ändert sich das Bitteschön ? Einen Scheiß ändert sich. Bild

Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Der hauptsächliche Grund war übrigens der, dass ich dich irgendwo hier im Forum schon mal mit der Binnen-I-Sprache / Gendersprech gesehen habe. Vor allem das macht mich direkt misstrauisch.
Das passiert, wenn man studiert und darin eine "gendergerechte Sprache" verlangt wird, die kein Geschlecht diskriminiert. Solange es keine geschlechtsneutrale Begriffe im Deutschen gibt, wähle ich diesen Weg!

Ich sag nur:
Burt81 hat geschrieben:
ich weder Verfechter noch Kritiker von Gender-Mainstream.

Bild ...


Burt81 hat geschrieben:
Du kannst noch so viel über die Gesellschaft schimpfen, selbst wenn es eine Änderung ergäbe: es ändert Dich nicht! Du musst Dich selber ändern.

Da bin ich anderer Meinung.
Aber gut, im letzten Satz hast du trotzalledem richtig gesagt, dass man sich selber ändern muss. Ich halte es dennoch eher so:

"Wenn du die Welt nicht verändern kannst, musst du dich selbst verändern."

Dabei ist die Veränderung wertneutral zu betrachten. Also positiv wie negativ. Ebenso wie eine exotische Mischung davon. Exotisch in dem Sinne, dass (ggf. sämtliche) Außenstehende sie nicht verstehen.
Was allerdings Letzteres bedeutet wissen nur wenige. Vor allem wenn es Themen betrifft, die fundamental unser aller Zusammenleben betrifft. :|

Burt81 hat geschrieben:
Was erwartest Du von einer Partnerin?

:)

Burt81 hat geschrieben:
Bekommst Du dadurch einen Job? Bekommst Du deshalb plötzlich etwas auf dem Kasten?

Nein, ganz bestimmt nicht !
Es geht hier allerdings um Sinn und Zweck des Lebens.

Einer gewissen Sprirutalität/Geistigkeit konnte ich mich bisher leider nicht verschreiben. Genau so wenig wie unserer heutigen Gesellschaft und derem System, die einfach nur völlig degeneriert ist.
Außer Hedonismus/Lust u.Genuss (Beispiel; Alkohol) scheint es für mich eben nun mal nichts zu geben um klar zu kommen. Doch kann dieser alternative Weg doch kein eigentliches Ziel sein. Nein, ist es auch nicht.

Burt81 hat geschrieben:
Deine Problem ist nicht die fehlende Freundin, sondern Deine Perspektivlosigkeit durch Dein Selbstmitleid. Die lässt dich aber halt eben am ehesten spüren, das Du eigentlich einsam bist!

Moderate Ursachenforschung:
Was war zuerst da: Perspektivlosigkeit ? Selbstmitleid ? Einsamkeit ?
Meine Antwort: Perspektivlosigkeit. Dadurch wurde Alleinsein(statt Einsamkeit) ausgelöst. Dadurch Selbstmitleid.
Wobei letzteres durch unüberlegte Aggressionen gekontert werden können. Welches aber doch nicht das eigentliche Ziel sein kann. Denn das eigentliche Ziel sollte lauten: Was hat Perspektivlosigkeit in Gang gesetzt ? Da sage ich: Meine Unkonzentriertheit. Denn dadurch hat man Misserfolge in allen Lebensbereichen. Worauf führt einen das zurück? Zur alltäglichen Leistung. Zu LMS (look,money,status).

Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Es gibt 3 Möglichkeiten:

1.) Auf alles scheißen.
Tust Du Doch schon.

Na.
Wenn, bin ich auf dem bestem Weg dazu. 8)

Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
2.) Aufklärungsarbeit leisten um den ganzen Mist der die letzten Jahre/Jahrzehnte verbockt wurde gründlich aufzuarbeiten.
Größenwahnsinnig, krankhaft narzistisch.

Hier möchte ich nochmal auf folgende Aussage zu dir zurückkommen
Zitat:
Burt81 hat geschrieben:
Weshalb auch in Vergangenheit und leider auch heute noch, Frauen hauptsächlich Depressionen zugeschrieben werden, während sie bei den Männern übersehen wurde und wird.


und zwei Sachen äußern.

1.) Männer leiden bei Depressionen anders

2.) Wenn meine Aufklärungsarbeit narzistisch wäre, hätte ich nur einen weiteren Grund Gender-Befürwörtern wie -Gewährern, Feministen als auch "White Knights" / "Gutmenschen" stets ins Gesicht zu kotzen. Ja, gar zu boxen.
Dafür ist der ganze unmenschliche Scheißdreck nämlich viel zu sehr in unserem Leben verankert. :mad:


Burt81 hat geschrieben:
An seinen persönlichen Problemen arbeiten und nix mehr auf die Gesellschaft, Kultur etc. schieben!

Hättest du geschrieben:

nix mehr auf die Gesellschaft, Kultur etc. geben

hätte ich dir zugestimmt.

So allerdings nicht.

Burt81 hat geschrieben:
Fürs erste Akzeptieren, so wie man ist und warum man so wurde. Vergangenheit kannst Du nicht ändern. Die Zukunft aber schon!

Die Frage ist nur in welche Zukunft man sich verirren könnte. Insbesondere welche einem nicht gut, aber am schlüssigsten bzw. folgerichtigsten erscheinen. Ist zwar paradox, aber dennoch sinnig. Also: Nicht narzistisch, aber egoistisch. Denn wenn die Antworten nicht in der Gesellschaft, dem sozialem Umfeld/Umgebung zu finden sind, dann bleibt ja nur das Ego.
Optimal ist was anderes.

Was sagt man solchen Männern gerne:

Man muss sich alleine durch's Leben boxen.

Burt81 hat geschrieben:
Und damit Hilfe von außen- und damit meine ich nicht die Foren - suchen.

Würde ich gerne. Bei mir hat man nur das Problem, dass ich nicht jede Hilfe in Anspruch nehmen würde... und könnte.
Wie schon mehrmals angesprochen ist die heutige Therapiewelt (Psychologe,Psychotherapeut und und und) größtenteils gender-/femi verseucht. Zu welchen Teilen auch immer. Aber, doch auch dadurch, pharmakonzern-interessenmäßig verseucht.

Sowas brauche ich nicht.

Hätte ich reichlich Geld, würde ich mich dort anmelden: http://www.magickmale.com/magick-male-workshops/ und dort Hilfe suchen.
Leider geht das nicht. Schade !

Was bleibt: Ich muss meinen eigenen Weg finden.

Tja, wo wir wieder bei "sich allein durchs Leben boxen" sind.

Um dem ein Schritt näher zu kommen bin ich gerade dabei, nach über 10 Jahren, mich wieder in ein Fitness-Studio anzumelden. In den nächsten Tagen oder Wochen. Suche evtl. noch nach einem Partner.
Dieses mal, zusätzlich neben Ausdauertraining, auch im Hinblick auf Krafttraining.
Mal sehen was sich daraus entwickelt. Bild


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