†Absolute Beginners: Unerfahren

UEberwiegend dummes Gelaber von Flachpfeifen
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BeitragVerfasst: 21.10.2015, 07:39 
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Der mit der gewidmeten Kraft
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Achso, was ich vergessen hab zu erwähnen.

dfg82 hat geschrieben:
Ich antworte am Sonntag - vorher hab ich keine Zeit. -ha-


Wenn du keine Lust oder Zeit hast auf meine kranken wie krank langen Beiträge zu antworten, so nehm ich dir das nicht übel.

Ciaoi. :mrgreen:

8)


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 21.10.2015, 07:39 


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BeitragVerfasst: 21.10.2015, 15:08 
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Wirkt zwar sehr zerfasert der Thread, aber wenn ich schon mal wieder Bock habe, etwas zu posten... irgendwas, irgendwo... kann ich mich eigentlich auch hier ausmetern. ;)


Burt81 hat geschrieben:
Um es gleich vorweg zu nehmen: ich weder Verfechter noch Kritiker von Gender-Mainstream. Eher stiller Beobachter, der sich selber noch keine festlegende Meinung bilden kann. Weil viele falsche Fakten auf beiden Seiten darüber ausgetauscht werden, und sogar evtl. von beiden Seiten falsch verstanden, verdreht und mißbraucht werden. [...] Und auch weiß das die sog. Gender-Medizin, die med. Bedürfnisse der Männer erst so richtig in den Blickpunkt rückt.

Kurzer Einwurf zum Gender-Krempel: Gerade "Gender-Medizin", die auch Anton Hofreiter und Co immer wieder gerne als (oft einzig greifbares) Argument für die Sinnhaftigkeit von Gendermainstreaming anführen, hat ja mit "gender" nichts zu tun. Sondern praktisch ausschließlich mit "sex". Also mit etwas, was dieselbe Fraktion an anderer Stelle als nebensächlich bis nahezu belanglos betrachtet.

Zumal man die Problemstellungen von unterschiedlichen medizinischen Bedürfnissen (nicht nur hinsichtlich des Geschlechts sondern auch z.B. bezüglich Alter oder Ethnie) schon lange vor Gendermainstreaming auf dem Schirm hatte. Wenn sich das nun die GM-Befürworter auf die Fahne schreiben, ist das ebenso unredlich wie wenn Feministen behaupten, es gäbe praktisch keine Gleichberechtigung ohne sie (obwohl sie lediglich Trittbrettfahrer politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen waren und sind, die definitiv andere Leute in Gang gebracht haben). Die Probleme der "Gendermedizin" lagen und liegen nicht wirklich in der Mißachtung von Geschlechterunterschieden. Sondern vor allem in der oft wenig erfolgreichen Anwerbung weiblicher Probanden für die Forschung. Das sind Aspekte, die man an der Stelle mitdenken sollte.


Rosta hat geschrieben:
Ein Mann hat Erfolg bei Frauen, aber Null Fähigkeit sein eigenes Revier(Familie), auf Dauer, zu verteidigen:

https://www.youtube.com/watch?v=tzPLlcMsb4M&t=25m45s (Domian, 20.10.15)

Bei einer solchen Apathie und Verweichlichung als Mann frage ich mich wie ein solcher überhaupt an eine Frau rankommt.
Aber er hats ja schon erwähnt worans liegt: Vernachlässigung der Frau durch Job/Arbeit. Dieser Mann (Beta-Mann, da "Beta bucks") verdient anscheinend gut. Kann aber keine sexuelle (dauernde) Anhänglichkeit generieren (was ein Alpha-Mann wäre).

Ich bezweifle, um nicht zu sagen: ich bestreite, daß es so etwas wie "sexuelle Anhänglichkeit" (im engeren Sinn) gibt, die dauerhaft ist. Das Fehlen der Fähigkeit, eine solche zu generieren, wäre es dann also nicht, was jemanden zum "Beta" macht. Sondern vielmehr das Fehlen der Fähigkeit, diese sexuelle Anziehung in etwas von Dauer zu verwandeln. In etwas anderes. In etwas, was eine stabile Beziehung tatsächlich ausmacht.

Auf der anderen Seite muß man auch die Beziehungsunfähigkeit einer Frau sehen, die es nach einer Weile wieder nach neuen sexuellen Reizen gelüstet. Die dauerhafte Anziehung, die mit Sexualität nur noch in einem recht weit gefaßten Sinn zu tun hat, muß von beiden Partnern kommen. Dem Mann hier quasi die alleinige Verantwortung dafür zuzuschreiben indem man sagt "entweder er kann eine Frau an sich binden oder er kann es nicht", ist Mumpitz. Wenn auch nur einer von beiden nicht über die notwendige Beziehungsfähigkeit verfügt, funktioniert das Ganze langfristig nicht. Mit Alphabetaomega hat das nicht die Bohne zu tun.

Kurz und plakativ: Besteht der Grundstein einer Beziehung aus sexueller Anziehungskraft (Optik, Sozialstatus, etc.), sind ihre Tage bereits bei ihrem Zustandekommen gezählt. Es gibt in diesem Bereich IMHO keine einzige Stellschraube, an der man drehen könnte, um das Beziehungsende abzuwenden.

Und das hat nichts mit Asexualität oder Weichspülbla zu tun. Es geht vor allem darum, daß "man eine vernünftige Männerrolle braucht um stabile Verhältnisse zu schaffen", wie Du selbst schreibst. Nur, daß man diese nicht dort findet, wo Du nach ihr zu suchen scheinst.

Was den ganzen Kram mit der Zerrüttung der Familien usw. angeht, bin ich ganz bei Dir. Das scheint mir aber ausschließlich Personen zu betreffen, die eben zu diesen dauerhaften Beziehungen aus sich selbst heraus kaum fähig sind und es nie waren (hier könnte man wieder einen Bogen zu den erwähnten Kriegsgenerationen und den bis heute andauernden Folgen schlagen)... denen aber immerhin gesellschaftliche Konstrukte angeboten oder zum Teil auch aufgezwungen wurden, die ein gewisses Maß an Stabilität von außen aufrechterhalten konnten. Und auch wenn ich das ebenfalls als riesiges Problem sehe, daß jene Beziehungshilfskonstrukte von lauter §$#&% Psychos und Chaoten zerlegt werden, die alles "Konservative" zutiefst verachten und bei jeder Gelegenheit "Anders ist besser!" krakeelen, sollte man sich in die Pflicht nehmen, seine eigenen Beziehungschancen und -fähigkeiten unabhängig von solchen Konstrukten und dem Grad der eigenen Abhängigkeit davon zu betrachten.


Rosta hat geschrieben:
Auch das folgende Beispiel mit der Schokolade... das ist alles viel zu oberflächlich. Das Verlangen nach Suchtmitteln ist eher meist eine Mangelerscheinung von anderem was einem fehlt. Darauf wird aber nicht eingegangen. Es wird sich um das Problem des Schokoladen-Essens konzentriert. Also nicht mal mit der Frage: Wieso esse ich überhaupt Schokolade? Sondern die Unterdrückung von diesem teritärem(drittrangigem) Verhalten, welches nur ein Symptom einer Ursache ist, welches sehr gut eine weitere Ursache hat - die man meiner Meinung aber eigentlich auf dem Grund gehen müsste.

Volle Zustimmung zu diesem Absatz. Eine Person, die zu Suchtverhalten neigt, wird nicht dadurch geheilt, daß sie ein bestimmtes Suchtverhalten unterdrückt. Was man immer herrlich daran sieht, daß Leute gerne zu fressen anfangen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören. Drogen, Sportsucht, Arbeitssucht, Reisesucht, Beziehungssucht, Sonnensucht... alles Ausdruck ein- und desselben Grundproblems. Auch im vermeintlich nichtpathologischen Bereich. Es ist immer auch die Unfähigkeit, ein Sättigungsgefühl zu empfinden. Solche Menschen sind in jeder Hinsicht ein Faß ohne Boden. Brauchbare Lösungsansätze müßten sich also damit beschäftigen, ihnen einen Boden zu geben... und nicht, ihnen etwas anderes von oben reinzuschütten.


Rosta hat geschrieben:
Unfähigkeit und Unkonzentriertheit.

Das ist die Hauptursache von meinen Problemen.

Fragt sich nur, was das wiederum ausgelöst hat.?

Bevor ich dasselbe Geseiber wie immer ablasse (zur Not per Suchfunktion auffindbar) - rhetorische Frage oder tappst Du hier tatsächlich völlig im Dunkeln...?


Rosta hat geschrieben:
Nach Außen soll der Mann Kontrolle zeigen, nach Innen, also im Haushalt, Schwäche/Verletzlichkeit/Gehorsam.
Das ist nämlich das typische weibliche Dominanzverhalten. Sie agiert subtiler.

Um diesen Aspekt hier mal von einer anderen Seite zu beleuchten: Meiner Ansicht nach gibt es in funktionierenden Beziehungen über alle Kulturen hinweg für gewöhnlich einen "Innenminister" und einen "Außenminister" (auch wenn ich weniger extreme Konstellationen bevorzuge, die ich der Einfachheit halber aber mal außen vor lasse). Und im Regelfall ist der weibliche Part einer Beziehung Ersteres. Was wenig mit Subtilität zu tun hat sondern einfach mit weniger Sichtbarkeit. Weniger Verantwortung liegt darin in jedem Fall nicht begründet. Diese Verantwortung und das Wahrnehmen dieser Verantwortung finde ich mit "Dominanz" allerdings nicht treffend übersetzt.

Die zahlreichen Implikationen dieses lustigen Modells mal beiseite** - problematisch wird es wie immer, wenn eine solche Ausgewogenheit gestört wird. In diesem Fall z.B. durch einen zu herrischen "Außenminister", der auch im Schoß der Familie alle Zügel an sich reißt. Oder auch durch eine Ideologie, nach der alle Menschen Außenminister sein sollten (also 100% rausgehen, arbeiten, Leute treffen, aktiv sein, 0% Nestbau und Familienpflege). Weil das viel geiler ist und viel mehr Anerkennung und Sichtbarkeit mit sich bringt. Ob das dann noch eine Familie ist, die ja stark davon lebt, daß sie im Innern intakt ist - worum sich aber niemand mehr kümmert, weil langweilig und finanziell ertragsarm -, mag jeder für sich selbst entscheiden. Ich find's heikel.


**(macht durchaus Spaß mit dem Gedanken zu spielen, eine Familie wäre ein "Staat im Kleinen"... noch mehr Spaß macht das Gegenteil: Nationen als Repräsentationen menschlicher Familienmodelle im Großen... womit auch klar wird, warum spätpubertierende Taugenichtse so gerne trotzig und zynisch gegen alles Staatliche aufbegehren und am liebsten sogar Staat und Gesellschaft dekonstruieren wollen (von Gendermainstreaming über "Wirtschaft ist böse" bis "Deutschland verrecke!") - das sind alles lediglich nicht aufgearbeitete Konflikte mit den eigenen (Kack-)Eltern... und fehlende Reife, um anders damit umzugehen als persönliche Unzulänglichkeiten zu dringenden Gesellschaftsthemen zu erklären ;))


Rosta hat geschrieben:
Alles wäre einfacher zu erklären wenn Menschen nicht emotional ggf. "überemotional" agieren würden.
Aber das tun sie nicht.
Weil wir nun mal menschlich sind.

Na, nu.
Es gibt ja auch gottseidank viele Menschen, die nicht zur Überemotionalität neigen. Und dennoch sind sie nicht weniger menschlich. Zumindest für das Überemotionale sollte man also noch andere Erklärungen finden als das Menschsein an sich.


So, hab ich mich wieder für ne Weile leergeschrieben.

_________________
"Die Grenze zwischen einer Freundin und einem Haustier, mit dem man Sex haben kann, scheint fließend zu sein."


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BeitragVerfasst: 21.10.2015, 20:29 
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Ich gehe mal indirekt auf ein paar Dinge ein, ich habe nicht die Zeit alles zu kommentieren, sorry.

Wächter hat geschrieben:
Kurzer Einwurf zum Gender-Krempel: Gerade "Gender-Medizin", die auch Anton Hofreiter und Co immer wieder gerne als (oft einzig greifbares) Argument für die Sinnhaftigkeit von Gendermainstreaming anführen, hat ja mit "gender" nichts zu tun. Sondern praktisch ausschließlich mit "sex". Also mit etwas, was dieselbe Fraktion an anderer Stelle als nebensächlich bis nahezu belanglos betrachtet.

Stimmt nicht ganz. Tatsächlich werden immer noch Frauen viel häufiger Depressionen zugeschrieben als Männer. Das hat leider nicht alleine damit zu tun, das den meisten Mediziner die Art der Ausprägungen männlicher Depressionen nicht bekannt sind. Weiter unten:

Zitat:
Sondern vor allem in der oft wenig erfolgreichen Anwerbung weiblicher Probanden für die Forschung. Das sind Aspekte, die man an der Stelle mitdenken sollte.

Das ist aber auch nur ein Aspekt. In anderen Belangen sind die Männer von der Medizin wiederum gänzlich ignoriert worden, wie z.B. psychische Erkrankungen. Z.B. aus dem Männergesundheitsbericht von 2013: Krankenkassendaten werden selten nach Geschlechtereinteilung ausgewertet; wenn doch, dann liegt der Schwerpunkt auf den Daten der Frauen. Die Rollen, die von der Gesellschaft den Geschlechtern zugeschrieben werden, spielen durchaus eine wichtige Rolle in der Medizin. Männer sind demnach das starke Geschlecht? Wohl nicht, wenn man sich die Männergesundheitsberichte sowie stat. Daten zur Lebenserwartung anschaut. Die Medizinforschung zeigen allerdings auch, dass viele Behauptungen aus dem Gendermainstream widerum nicht stimmen, und das "sex" sehr wohl eine Rolle spielt. Genetiker scheinen dies ebenfalls zu bestätigen.

Interessant übrigens: http://www.maennergesundheitsbericht.de/rueckblick.html

Wächter hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Auch das folgende Beispiel mit der Schokolade... das ist alles viel zu oberflächlich. Das Verlangen nach Suchtmitteln ist eher meist eine Mangelerscheinung von anderem was einem fehlt. Darauf wird aber nicht eingegangen. Es wird sich um das Problem des Schokoladen-Essens konzentriert. Also nicht mal mit der Frage: Wieso esse ich überhaupt Schokolade? Sondern die Unterdrückung von diesem teritärem(drittrangigem) Verhalten, welches nur ein Symptom einer Ursache ist, welches sehr gut eine weitere Ursache hat - die man meiner Meinung aber eigentlich auf dem Grund gehen müsste.

Volle Zustimmung zu diesem Absatz. Eine Person, die zu Suchtverhalten neigt, wird nicht dadurch geheilt, daß sie ein bestimmtes Suchtverhalten unterdrückt. Was man immer herrlich daran sieht, daß Leute gerne zu fressen anfangen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören. Drogen, Sportsucht, Arbeitssucht, Reisesucht, Beziehungssucht, Sonnensucht... alles Ausdruck ein- und desselben Grundproblems. Auch im vermeintlich nichtpathologischen Bereich. Es ist immer auch die Unfähigkeit, ein Sättigungsgefühl zu empfinden. Solche Menschen sind in jeder Hinsicht ein Faß ohne Boden. Brauchbare Lösungsansätze müßten sich also damit beschäftigen, ihnen einen Boden zu geben... und nicht, ihnen etwas anderes von oben reinzuschütten.

Barnows Buch handelt im Kern um Stressbewältigung. Aus der Stressforschung weiß man, das der Umgang mit den Emotionen sich empfindlich auf das Stresserleben auswirkt. Kurz: wer mit seinen Gefühlen umgehen kann, hat einen wichtigen Schlüssel zur Stressbewältigung.

Es geht darin nicht um Suchtverhalten, auch wenn Stress zu Sucht führen kann!!!

Richtig ist, das Suchtmittel eine Antwort auf Mangelerscheinungen sind.

Was hat also die Schokolade mit Stress zu tun? Bei Stress braucht der Körper viel Energie. Schokolade bietet schnelle Energie. Gleichzeitig sind wohl Stoffe enthalten, die die Freisetzung von Stresshormonen reduziert. (Gibt aber Wissenschaftler, die das für überbewertet halten, und eher eine emotionale Reaktion hinter Schokolade als Antistressmittel vermuten.) Aber eben auch Nebenwirkungen. Die Energie hält nur kurz an. Der Körper baut Fett an.

Kurz: der Stress verursacht einen Mangel, der vom Körper behoben werden will. Suchtmittel und andere Dinge bieten nur einen kurzfristigen Ersatz, aber langfristigen Schaden. Anstatt den Mangel zu beheben, sollte man daher lieber die Ursache für den Mangel beheben --> Stressreduktion/-vermeidung/-umgang.

Bezogen auf Sucht kann der Mangel z.B. Belohnung, Selbstwert, Glücksgefühl etc. sein. Alkohol, Rauchen, Schokolade, Sex, Arbeit, Prahlen, Angeben etc... dienen dann als Ersatzmittel, das von oben reingeschüttet wird. Besser wäre daher an sich selber zu arbeiten, sein Selbstwertgefühl zu stärken, Glück und Ursachen bei sich selber zu suchen.

Daher ist der Wunsch nach vom Staat bezahlten Prostituierten keine Lösung für das AB-Problem. Denn das ist auch nur kurzfristiger Ersatz, der langfristig beim einzelnen keinen Erfolg zeigen wird.


Rosta hat geschrieben:
Mittlerweile verstehe ich diese Rhetorik. Denn sie kommt offenbar von der feministischen/genderistischen Ecke -> asexuelles Verhalten.

Nein. Purer Menschenverstand.

Stell Dir vor, es kommen Außerirdische zu Besuch auf die Erde. Sie landen irgendwo auf der Erde. Das erste Lebewesen, das sie begegnen, sind Regenwürmer. Alle sind sie mehr oder weniger gleich. Dann entdecken sie Mäuse. Sie bemerken keine Unterschiede. Das gleiche bei Ratten, Hasen, Schlangen, Hamster, Katzen, Vögel.... Alle gleichen sich, keine Unterschiede feststellbar. Bald treffen sie auf Affen. Auch die sehen erstmal alle gleich aus. Denken sich nix und gehen weiter. Und treffen auf Löwen. Und stellen fest: da gibt es ja zwei Arten! Einer mit einer Mähne, einer ohne. Und noch gewisse Unterschiede. Aber beide jagen. Gibt es die auch bei den anderen Tieren? Tatsächlich, aber oft nur klein und kaum sichtbar. Aber sie stellen auch fest: die eine Art kann Nachwuchs bekommen, die andere offenbar nicht.
Und dann treffen sie auf Menschen - und stellen fest: die Unterschiede im Aussehen sind deutlicher. Aber im Verhalten scheint es auf der ganzen Erde Unterschiede zu geben. Mal ähneln, gar gleichen sich beide Arten, mal unterscheiden sie sich völlig.

Kurz: es gibt biologische Unterschiede. Es gibt unterschiedliches Verhalten. Aber die Gesellschaft, Kultur etc. verstärkt oder schwächt diese Verhaltensweisen offenbar ab. Je nachdem . Und es gibt gewisse beträchtliche statistische Ausreißer in jeder Gesellschaft, die sich anders verhalten als erwartet. Und ganz unterschiedlich behandelt werden.

Nixdestotrotz sind wir alle Menschen, die sich in sehr vielen Belangen gleichen. Wir haben z.B. alle Gefühle, Träume, Bedürfnisse. Wir essen alle. Wir scheißen alle. Wir schlafen alle. Wir leben alle unter mehr oder weniger festen Unterkünften. Aber in gewissen Dingen wiederum unterscheiden wir uns. Die spannende Frage, wo und wie und warum? Irgendjemand hat es hier mal geschrieben: aus rein wissenschaftlicher Sicht ist die Frage durchaus interessant, in wiefern die Gesellschaft Einfluss auf das "Gender" hat. Und was tatsächlich biologisch bedingt ist. Nur scheint die Frage nie wirklich unabhängig und frei angegangen worden zu sein.

Damit hadere ich. Und verliere immer wieder den Überblick.

Bin ich zu unmännlich weil die Gesellschaft es so definiert? Oder weil es biologisch tatsächlich so ist, und ich ein Mängelexemplar der Natur bin?

Ich weiß nur eins:
Ich bin so wie ich bin, und als solcher möchte ich wahrgenommen werden. Was auch ich immer bin, in erster Linie ein Mensch, in zweiter Linie ein Mensch biologisch männlichen Geschlechtes, und in dritter Linie mit einer Mischung von der Gesellschaft definierten männlichen und weiblichen Verhaltensweisen und Rollen.
Geliebt werden will ich trotzdem.

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"Kennst du das Gefühl, dass dir die Leute um dich herum merkwürdig erscheinen? Und je länger du darüber nachdenkst, desto klarer wird dir, dass nicht die Leute, sondern du selbst das Problem bist?" - Niko in: Oh Boy


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BeitragVerfasst: 22.10.2015, 20:46 
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Habt ihr eigentlich keinen Job, der euch in Anspruch nimmt, und sonst nichts zu tun, dass ihr hier halbe Romane schreiben müsst? Mich wundert ja echt, wieviel Zeit man in AB-Foren mit seitenlangen Postings zubringen kann. Wer soll das denn alles lesen? Geht's nicht kürzer?


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BeitragVerfasst: 23.10.2015, 09:45 
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Och, mit einer gut 50-60h Woche bin ich ganz gut dabei mit meinem Job und der Weiterbildung. Was ich nicht habe, ist eine Partnerin, um die mich kümmern könnte. Hätte ich die, wäre ich nicht hier im ABForum....

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BeitragVerfasst: 29.10.2015, 05:53 
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Burt81 hat geschrieben:
Das kenne ich von mir. Was dahinter steckt bzw. bei Dir dahinter stecken könnte, kannst Du ja in meinem Vorstellungsthread lesen.....

Hmmm, habe jetzt mehrmals nachgeschaut aber finde nichts passendes zu diesem Thema.
Kannst du mir ein bisschen auf die Sprünge helfen bzw. wo ich deinen Beitrag dazu finde? Bild



Burt81 hat geschrieben:
Wächter hat geschrieben:
Kurzer Einwurf zum Gender-Krempel: Gerade "Gender-Medizin", die auch Anton Hofreiter und Co immer wieder gerne als (oft einzig greifbares) Argument für die Sinnhaftigkeit von Gendermainstreaming anführen, hat ja mit "gender" nichts zu tun. Sondern praktisch ausschließlich mit "sex". Also mit etwas, was dieselbe Fraktion an anderer Stelle als nebensächlich bis nahezu belanglos betrachtet.
Stimmt nicht ganz. Tatsächlich werden immer noch Frauen viel häufiger Depressionen zugeschrieben als Männer. Das hat leider nicht alleine damit zu tun, das den meisten Mediziner die Art der Ausprägungen männlicher Depressionen nicht bekannt sind.

Hach Burt. Du hast offenbar die Verwendung des Begriffes gender immer noch nicht ganz verstanden. :?
Jagut, ich habe in meinem vorherigen Beitrag euch auch mit Links schlicht zugebombt. Aber leider kann man dieses Thema nicht mal eben so erklären. Selbst ich kreide vielen Gender-Kritikern an, dass sie das ganze Ausmaß nicht ganz verstehen. (weil es eben so verdammt hinterhältig ist)
Es gibt aber einen sehr guten Vortrag zu diesem Thema, welchen ich erst letztens entdeckt habe. Diese Referentin hat wie ich finde das Problem allgemein sehr gut analysiert. Schade dass ich es nicht eher entdeckt habe. Kann es euch nur weiterempfehlen. Auch wenn es eine ganze gute Stunde dauert. Aber es lohnt sich.


* * * Von der biologischen Revolution zur Gefahr des Genderismus * * *


Burt81 hat geschrieben:
Die Medizinforschung zeigen allerdings auch, dass viele Behauptungen aus dem Gendermainstream widerum nicht stimmen, und das "sex" sehr wohl eine Rolle spielt. Genetiker scheinen dies ebenfalls zu bestätigen.

Vor allem wie du schließlich noch diesen Satz hier rausbringen kannst....versteh ich nicht. Wirklich nicht. -grübel- ?!???

Passend zum Thema: Gender Pay Gap ist ein Sex Pay Gap

Wächter hat geschrieben:
Auf der anderen Seite muß man auch die Beziehungsunfähigkeit einer Frau sehen, die es nach einer Weile wieder nach neuen sexuellen Reizen gelüstet. Die dauerhafte Anziehung, die mit Sexualität nur noch in einem recht weit gefaßten Sinn zu tun hat, muß von beiden Partnern kommen. Dem Mann hier quasi die alleinige Verantwortung dafür zuzuschreiben indem man sagt "entweder er kann eine Frau an sich binden oder er kann es nicht", ist Mumpitz. Wenn auch nur einer von beiden nicht über die notwendige Beziehungsfähigkeit verfügt, funktioniert das Ganze langfristig nicht. Mit Alphabetaomega hat das nicht die Bohne zu tun.

Bis auf den letzten Satz stimme ich dir zu. :) Wobei ich den letzteren nicht absolut sehe. Das Ganze ist schon ziemlich komplex weil mehrere Faktoren eine Rolle spielen.
Insbesondere die Sexualmoral. Stichwort: Promiskuität. Übersexualisierung. Diese werden z.B. nicht mehr getadelt, nein gar desöfteren sogar gefördert. Hauptsächlich durch die modernen Verhütungsmitteln. Und eben durch die freizügige Propaganda in den Medien&Co. Schade dass ich gerade keine Quellen parat habe. Aber ich habe mal gelesen, dass diese Tendenz u.a. dazu führt, dass man bei Beziehungsanbahnungen schneller zur Sache kommen will als üblich (sexuelle Abstumpfung) was natürlich auch auf die Beziehung an sich auswirkt.
Insbesondere interessant als AB.


Wächter hat geschrieben:
Und das hat nichts mit Asexualität oder Weichspülbla zu tun. Es geht vor allem darum, daß "man eine vernünftige Männerrolle braucht um stabile Verhältnisse zu schaffen", wie Du selbst schreibst. Nur, daß man diese nicht dort findet, wo Du nach ihr zu suchen scheinst.

Hmmm. Und welche Ziele schweben dir da alternativ vor?

Wächter hat geschrieben:
Und auch wenn ich das ebenfalls als riesiges Problem sehe, daß jene Beziehungshilfskonstrukte von lauter §$#&% Psychos und Chaoten zerlegt werden, die alles "Konservative" zutiefst verachten und bei jeder Gelegenheit "Anders ist besser!" krakeelen, sollte man sich in die Pflicht nehmen, seine eigenen Beziehungschancen und -fähigkeiten unabhängig von solchen Konstrukten und dem Grad der eigenen Abhängigkeit davon zu betrachten.

Doch ohne oder unsichere Ideale keine bzw. stark verminderte stabile Verhältnisse und somit ein (eigentlich unnötiges?) Risiko einer Zerrüttung der eigenen Lebensverhältnisse. Wenn man sich durch diesen Umstand von diesem Risiko emanzipieren möchte, wären wir wieder bei der Notlösung MGTOW (beispielweise von Vasektomie bis zur Enthaltsamkeit - vielleicht mit Ausnahme von Puffbesuchen, bishin zur kompletten gesellschaftlichen Abschottung; je nach Belieben).
Das gesellschaftliche oder gesetzliche Risiko bleibt nämlich trotzalledem.
"Die" fragen nicht nach den eigenen Idealen oder sonstigen Wertevorstellungen, sondern geben sie schlicht vor. Vor allem weil der Staat nun mal immer weiter zunehmend ins Private greift. Ansonsten macht es die gesellschaftliche Moral. Wobei sie natürlich je nach eigener Umgebung auch variiert. So werde ich z.B. in meinem Kollegenkreis schief angeschaut, wenn ich eine richtige (monogame) Partnerschaft will und nicht nur irgendwo einlochen will (ONS/Puff).

Aber um mal ganz konkret zu werden; zitiere dich nochmal:
Wächter hat geschrieben:
sollte man sich in die Pflicht nehmen, seine eigenen Beziehungschancen und -fähigkeiten unabhängig von solchen Konstrukten und dem Grad der eigenen Abhängigkeit davon zu betrachten.

http://www.frau-ohne-welt.de/die-blase-wird-platzen/
bzw.:
http://www.frau-ohne-welt.de/wp-content ... achher.jpg

Für mich heißt das nichts weiter als sich von Frauen, somit inkl. der Gesellschaft vollständig zu emanzipieren. Was allerdings weitere Fragen aufwirft: Wenn die Frauen und vor allem die Gesellschaft, oder meinetwegen die veröffentlichte gesellschaftliche Meinung auf einen scheißt, welches Lebensmotiv außer der Bespaßung bleibt einem da noch?
Das ist nämlich der Hauptgrund warum ich zu trinken angefangen habe. Wenn es nichts sinnvolles, zu aufbauendes gibt, dann träume ich lieber in meiner "Hedonik"-Welt daher. Was sonst? Aber freiwillig tue ich das Ganze sicherlich nicht von Grund auf. Aber es ist halt eine Lösung.

Zu diesem Thema habe ich mal einen passenden Blog-Eintrag gelesen:

http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/kinderlosigkeit/
"Warum wir keine Kinder kriegen..."

Zitat:
Stiftungen, Lobbyisten, PR-Agenturen, Initiativen, Unternehmen und die Politik haben es, nach Jahren der Dauerbeschallung, endlich geschafft: die Menschen haben die marktradikalen Weisheiten tief verinnerlicht. Endlose Flexibilität, Konsum, Egoismus und Hedonismus, Arbeitsfetischismus und Materialismus sind die Dogmen der herrschenden Religion. In diesem ökonomischen Rational-Choice-Denken ist wenig Platz für Kinder. Für viele rentieren sich Kinder nicht. In der Summe sind sie mehr Verlust als Gewinn. Als Kapitalanlage sind sie ein schwarzes Loch. Schließlich sind sie nur ein teurer Kostenpunkt, der Zeit, Geld und Nerven kostet und der eigenen Karriere im Weg steht. Wer geliebt werden will, besorgt sich stattdessen ein Haustier.


Wächter hat geschrieben:
Volle Zustimmung zu diesem Absatz. Eine Person, die zu Suchtverhalten neigt, wird nicht dadurch geheilt, daß sie ein bestimmtes Suchtverhalten unterdrückt. Was man immer herrlich daran sieht, daß Leute gerne zu fressen anfangen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören. Drogen, Sportsucht, Arbeitssucht, Reisesucht, Beziehungssucht, Sonnensucht... alles Ausdruck ein- und desselben Grundproblems. Auch im vermeintlich nichtpathologischen Bereich. Es ist immer auch die Unfähigkeit, ein Sättigungsgefühl zu empfinden. Solche Menschen sind in jeder Hinsicht ein Faß ohne Boden. Brauchbare Lösungsansätze müßten sich also damit beschäftigen, ihnen einen Boden zu geben... und nicht, ihnen etwas anderes von oben reinzuschütten.

-dito-

Wächter hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Unfähigkeit und Unkonzentriertheit.

Das ist die Hauptursache von meinen Problemen.

Fragt sich nur, was das wiederum ausgelöst hat.?
Bevor ich dasselbe Geseiber wie immer ablasse (zur Not per Suchfunktion auffindbar) - rhetorische Frage oder tappst Du hier tatsächlich völlig im Dunkeln...?

Hier tappe ich wirklich im Dunkeln. :?

Und gerade so eine Geschichte hat einen Einfluss auf alle Lebensbereiche.

Wächter hat geschrieben:
Was wenig mit Subtilität zu tun hat sondern einfach mit weniger Sichtbarkeit.

Stimmt !
Habe mir etwas anderes unter dem Begriff subtil vorgestellt.
(habe ein großes Defizit was Definitionen/Auffassungsgabe von Begriffen angeht. Versuche das seit einigen Jahren zu korrigieren was ich in meinem bisherigen Leben nicht richtig gelernt habe. Was mir aber sehr schwer fällt das zu korrigierne da ich mir eben allgemein Sachen schlecht merken kann)


Wächter hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Alles wäre einfacher zu erklären wenn Menschen nicht emotional ggf. "überemotional" agieren würden.
Aber das tun sie nicht.
Weil wir nun mal menschlich sind.
Na, nu.
Es gibt ja auch gottseidank viele Menschen, die nicht zur Überemotionalität neigen. Und dennoch sind sie nicht weniger menschlich. Zumindest für das Überemotionale sollte man also noch andere Erklärungen finden als das Menschsein an sich.

Daher auch das "gegebenfalls". ;)


Burt81 hat geschrieben:
Kurz: es gibt biologische Unterschiede. Es gibt unterschiedliches Verhalten. Aber die Gesellschaft, Kultur etc. verstärkt oder schwächt diese Verhaltensweisen offenbar ab. Je nachdem .

Aber in welchem Maß und mit welchen Folgen ? In jedweder Hinsicht ?
Das ist ja die Frage, die eigentlich politisch inkorrekt ist. ;)

Burt81 hat geschrieben:
Und es gibt gewisse beträchtliche statistische Ausreißer in jeder Gesellschaft, die sich anders verhalten als erwartet. Und ganz unterschiedlich behandelt werden.

Ausnahmen bestätigen die Regel.
oder
Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.
;)

Burt81 hat geschrieben:
Aber in gewissen Dingen wiederum unterscheiden wir uns. Die spannende Frage, wo und wie und warum? Irgendjemand hat es hier mal geschrieben: aus rein wissenschaftlicher Sicht ist die Frage durchaus interessant, in wiefern die Gesellschaft Einfluss auf das "Gender" hat. Und was tatsächlich biologisch bedingt ist. Nur scheint die Frage nie wirklich unabhängig und frei angegangen worden zu sein.

Es gibt kein Gender ! :twisted:

Zu dem Thema empfehle ich noch ein weiteres Interview mit Prof. Kutschera (Evolutionsbiologe):
https://www.youtube.com/watch?v=A2fJ4Xoxcyc


Burt81 hat geschrieben:
Bin ich zu unmännlich weil die Gesellschaft es so definiert? Oder weil es biologisch tatsächlich so ist, und ich ein Mängelexemplar der Natur bin?

Belegen lässt sich jedenfalls dass Männer viel eher eine Ausschussware sind, als es Frauen sind.
Einige Beispiele habe ich hier im Thread schon genannt. Es gibt aber noch weitere Punkte.
Auch dass z.B. Frauen Erbkrankheiten/fehler durch das 2. X-Chromosom besser ausgleichen können. Sie vom Geschlecht her einen stabilieren Mittelwert haben. Im Gegenzug haben die Männer höhere Spitzenwerte. Im unteren, wie im oberen Bereich der Leistungsfähigkeit.

Hach, mir ist schon klar dass so gut wie kein Link von mir angeklickt wird. Aber wer weiß ?! Auch dieses mal versuche es mal wieder. ;) Wie ich finde ein sehr interessanter Podcast um das Thema Männlichkeit:

Das Ende der Männer?!


Burt81 hat geschrieben:
Ich weiß nur eins:
Ich bin so wie ich bin, und als solcher möchte ich wahrgenommen werden. Was auch ich immer bin, in erster Linie ein Mensch, in zweiter Linie ein Mensch biologisch männlichen Geschlechtes, und in dritter Linie mit einer Mischung von der Gesellschaft definierten männlichen und weiblichen Verhaltensweisen und Rollen.
Geliebt werden will ich trotzdem.

Wünschen tun wir uns das doch alle. :)

-einigkeit-

Vielleicht finden wir ja auch irgendwann mal unsere Ausnahme von der Regel. Bild


Trosti hat geschrieben:
Geht's nicht kürzer?

Bezweifle ich. 8) 8) 8)


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BeitragVerfasst: 29.10.2015, 21:34 
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Bin soeben auf ein gutes Video/Audio gestoßen, welches das Ganze nochmal aus einer weiteren Sichtweise sehr gut zusammenfasst:

Feminismus zerstört Ehe - Warum Männer immer seltener heiraten (wollen)

Rosta hat geschrieben:
Stichwort: Promiskuität.
[...]
Schade dass ich gerade keine Quellen parat habe. Aber ich habe mal gelesen, dass diese Tendenz u.a. dazu führt, dass man bei Beziehungsanbahnungen schneller zur Sache kommen will als üblich (sexuelle Abstumpfung) was natürlich auch auf die Beziehung an sich auswirkt.

https://www.youtube.com/watch?feature=p ... A0#t=7m29s
https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=sB2fumLq-A0#t=7m29s hat geschrieben:
Studien zeigen: Je mehr Sexualpartner Frauen vor der Ehe haben, desto wahrscheinlicher lassen sie sich irgendwann scheiden.

Studie dazu:
http://waitingtillmarriage.org/study-de ... d-divorce/

https://www.youtube.com/watch?v=sB2fumLq-A0&feature=player_detailpage#t=4m16s hat geschrieben:
Mit Hilfe des Feminismus brachte die Mainstream-Leitkultur jungen Männern bei, sich für ihre Männlichkeit zu schämen. Sie nahmen den Männern auch die Selbstsicherheit im Ansprechen von Frauen.


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BeitragVerfasst: 29.10.2015, 22:10 
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Rosta hat geschrieben:
Hach Burt. Du hast offenbar die Verwendung des Begriffes gender immer noch nicht ganz verstanden. :?

Rosta hat geschrieben:
Vor allem wie du schließlich noch diesen Satz hier rausbringen kannst....versteh ich nicht. Wirklich nicht. -grübel- ?!???


Ich denke da irrst Dich Du Dich gewaltig!

Gender = soziales Geschlecht --> das ist das was die Gesellschaft, Kultur etc. aus einem macht, Rollenbilder definiert etc...

sex = biologisches Geschlecht --> das ist das, was die Natur vorgegeben hat.

Beispiel: Radikale Femistinnen a la Alice Schwarzer sagen das die soziale Geschlechtsausprägung aller Menschen anfangs gleich ist, und erst von außen verändert werden. Also männliche Kinder auch Puppen als Spielzeug wählen würden, wenn sie dürften und könnten.


Rosta hat geschrieben:
Es gibt kein Gender ! :twisted:

Hast Du die Anführungszeichen nicht gesehen?

Um zum Thema dieses Unterforums zu kommen:

Inwiefern ist das alles die Ursache, das Du AB bist?

_________________
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BeitragVerfasst: 30.10.2015, 00:26 
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Burt81 hat geschrieben:
Ich denke da irrst Dich Du Dich gewaltig!

Gender = soziales Geschlecht --> das ist das was die Gesellschaft, Kultur etc. aus einem macht, Rollenbilder definiert etc...

sex = biologisches Geschlecht --> das ist das, was die Natur vorgegeben hat.

Gender und Sex können nebeneinander nicht koexistieren.
Es gibt entweder Sex, oder Gender. Aber nicht beides gleichzeitig.

Ich weiß dass es genügend Quellen gibt die versuchen beide begriffe miteinander zu verschmelzen oder sonstwie zu kombinieren. Sie haben aber entweder keine Ahnung oder betreiben böswillige, hinterlistige Propaganda.

An dieser Stelle zitiere ich bereits genannte Quellen von mir nochmals:

https://www.youtube.com/watch?feature=p ... 4g#t=5m04s
Zitat:
Was ist Gender? Gender drückt im Englischen die Unterscheidung des grammatikalischen Geschlechts aus, das im Deutschen durch die Artikel Der - Die - Das zum Ausdruck gebracht wird. Gender bedeutet im Englischen also das soziale Geschlecht, im Gegensatz zum Begriff Sex, als das biologische Geschlecht. Daher war es für viele Teilnehmer irritierend, als bei der vierten UN-Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking plötzlich von Gender in Bezug auf Sex gesprochen wurde. Die allgemeine Annahme war zunächst, dass dieser seit einigen Jahren in der UNO sowie in der einschlägigen Literatur zirkulierende Begriff eine vornehmere Ausdrucksweise für Sex sei. Die Frauen der so genannten Dritten Welt hatten noch eine ganz natürliche Scham in Bezug auf gewisse Ausdrucksweisen und waren für den vermeintlich(en) eleganteren Begriff Gender dankbar. Aber im Laufe der Debatte hatte sich gezeigt, dass Gender eine neue Weltanschauung beinhaltet, die alle Unterschiede zwischen den Geschlechtern relativieren will, d. h. sie nicht als naturgegeben, sondern als gesellschafts­bedingt versteht.


Dazu ein Kommentar von mir auf nicht-feminist.de :
http://nicht-feminist.de/2015/05/gender ... ment-62737
Zitat:
So war ich z.B. damals als Kind/Jugendlicher der Meinung, dass Gender (Geschlecht) im englischen/englischamerikanischem sich wirklich auf das biologische Geschlecht bezieht. Denn in ICQ (einem veralteten Chatprogramm) stand z.B. damals in der Beschreibung zur normalen Geschlechterauswahl(female/male; also wirklich nur männlich oder weiblich) –> „Gender“ . Und nicht „Sex“. Aber auch in anderen englischsprachigen Bereichen, wenn auch nicht in allen. Das weiß ich heute noch ganz genau. Auch wenn das schon 15-16 Jahre her ist.


Meine eigene Recherche ergab damals dasselbe:
http://abtreff.de/viewtopic.php?f=1&t=1 ... 80#p554711
Zitat:
Gender ist aus dem Lateinischen Wort Genus (Art,Gattung,"Geschlecht" im genealogischem Sinne) abgeleitet worden. Unter Gender hat man damit im Englischen ursprünglich nur das grammatikalische Geschlecht unterschieden. Also he (maskulin, männlich), she(feminin, weiblich), it(neutrum = "keins von beiden", sachlich).
Das Wort Gender, wie es heute verstanden wird, wurde in den 50ern in diese Richtung von einem bekannten Sexologen John Money neu geprägt und von den Anhängern des Feminismus, also zunehmend seit den neueren Frauenbewegungen der 60er, übernommen.
Gender beeinhaltete laut der Definition von John Money die Geschlechterrolle und die Geschlechtsidentität. Auch zusammengefasst: "das soziale Geschlecht". Er wollte anhand eines Experimentes beweisen, dass die Geschlechtsidentität nicht angeboren, sondern lediglich von der Erziehung und der Umwelt eines Menschen abhängt:



Aus dem Grund heißt Gender-Medizin auch in Wirklichkeit Sex-Medizin, wie bereits gesagt.

Burt81 hat geschrieben:
Beispiel: Radikale Femistinnen a la Alice Schwarzer sagen das die soziale Geschlechtsausprägung aller Menschen anfangs gleich ist, und erst von außen verändert werden. Also männliche Kinder auch Puppen als Spielzeug wählen würden, wenn sie dürften und könnten.

Genau unter dieser Theorie wurde der Begriff Gender erfunden. Für nichts anderes steht der.

Burt81 hat geschrieben:
Hast Du die Anführungszeichen nicht gesehen?

Doch, schon. Aber ich war mir nicht sicher inwiefern du diesen Begriff wirklich gemeint hast wie zulässig findest. Denn wie es aussieht räumst du "gender" eine gewisse Daseinsberechtigung dar. Für mich hat es den Anschein, als ob man diesen Begriff zu korrigieren bräuchte. Aber was gibt es zu korrigieren, was von Grund auf verlogen ist ?
Der hauptsächliche Grund war übrigens der, dass ich dich irgendwo hier im Forum schon mal mit der Binnen-I-Sprache / Gendersprech gesehen habe. Vor allem das macht mich direkt misstrauisch.

Wenn du mit der Gender-Theorie weibliche Männer und männliche Weiber meinst: Ausreißer gibt es immer. Die Natur ist nicht perfekt. Störungen mit inbegriffen.
Denen man aber entgegnen kann. Zum Beispiel durch gewisse Lebens- und Verhaltensweisen.

Siehe den Zusammenhang zwischen sexueller Attraktivität (je männlicher ein Mann, je weiblicher ein Weib; desto sind sie jeweils gemeinhin attraktiver fürs andere Geschlecht) und sexuellen wie sonstigen alltäglichen Verhaltensweisen.
Beweis:
http://christianseidel.de/2013/12/07/ch ... mentation/
Zitat:
Zitat:
Ein Mann beschließt, für mehr als ein Jahr lang seine Identität zu ändern und als Frau zu leben.
Zitat:
Aber wenn Christian/e aufwacht, ist er/sie niedergeschlagen, weiß nicht mehr, was er/sie ist. Die Identität scheint sich aufzulösen. Christian/e
sucht biologische Antworten: Hat sich die äußerliche Verwandlung auf das körperliche Sein und damit auf sein Denken niedergeschlagen?
Zitat:
Tatsächlich ergeben Untersuchungen von Seidels Bluts, dass Christian/es Testosteronhaushalt auf fast weibliches Niveau gesunken ist. Ein erstaunlicher Beleg für den Zusammenhang von Sein und Bewusstsein, von Image und Identität, für die Verbindung zwischen Innen und Außen.

Weiter: Welt-Artikel)
Zitat:
Seine Frau ist nicht begeistert
[...]
Sie will auch keine Zeugin seiner ersten Gehversuche als Christiane werden und verreist für ein paar Wochen. "Ich habe doch einen Mann geheiratet", sagt sie. Als sie wiederkommt, handelt sie "Männertage" mit Seidel aus. Tage, an denen er wieder Christian ist, ungeschminkt, ohne Make-up, ohne Perücke. Er willigt ein, aus Angst, sie zu verlieren.


Burt81 hat geschrieben:
Um zum Thema dieses Unterforums zu kommen:

Inwiefern ist das alles die Ursache, das Du AB bist?

AB-Ursache: Falsches Rollenverständnis und Sexuelle Verwirrung.

Ich bin quasi nicht vernünftig dahin erzogen worden oder beigebracht, wofür ich eigentlich bestimmt sein sollte. Vor allem um Erfolg zu haben. Mir wurde falsches beigebracht. Und ich habe mir falsches beibringen lassen - wider besseren Wissens.

Nur leider nützen einem gegenwärtige Erkenntnisse in dieser Hinsicht auch nicht viel weiter, wenn sie in der Praxis nicht wirklich angewendet werden können. Leider.

Ich kann zu Frauen hingehen, kein Problem. Aber ich schaffe in diesen Situationen WIE IMMER :mad: keine souveräne , aber vor allem männliche/sexuelle Ausstrahlung. Entweder macht man sich lächerlich, worin bei mir einer der Gründe besteht Weiber unfreiwillig aus dem Weg zu gehen. Alternativ behandel ich sie daher völlig oberflächlich um "Gefahren" zu entgehen (kommen oder zurückkommen tut ja eh nie was). Aber hey, es gibt ja den Superjackpit: Die ach so tolle-Kumpelschiene. Es ist übrigens recht interessant wie plötzlich man in so einer solchen doch fallen gelassen wird. Aber nur so nebenbei gesagt. (letzte Kumpeline hat sich vor ein paar Wochen "indirekt" verabschiedet)

Das bereits angelernte(verstörte) Verhalten hindert einen daran sexuelle Attraktion aufzubauen, zu erzeugen ... oder viel besser gesagt: Sie generell auszustrahlen.

Gerade wenn man in dieser Form so hinterherhängt, in meinem Alter, vor allem wenn man nicht viel auf dem Kasten hat (Verlierer auf dem Arbeitsmarkt) , worauf soll man aufbauen ?

Hoffnung ist gut, aber zu wenig.

Erfolge sind gefragt.


Es gibt 3 Möglichkeiten:

1.) Auf alles scheißen.
2.) Aufklärungsarbeit leisten um den ganzen Mist der die letzten Jahre/Jahrzehnte verbockt wurde gründlich aufzuarbeiten.

3.) <<<< Hier könnte Ihr Ratschlag stehen >>> ??? Tipps&Tricks parat ? :lol:

P.S.: Tendiere mittlerweile zu 1.)


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BeitragVerfasst: 31.10.2015, 03:42 
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Habe gerade überlegt, was zu diesen Videos zu schreiben, aber wozu. Meinen Standpunkt kennst Du ja. :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 31.10.2015, 12:13 
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BeitragVerfasst: 31.10.2015, 23:04 
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Rosta hat geschrieben:
Aber im Laufe der Debatte hatte sich gezeigt, dass Gender eine neue Weltanschauung beinhaltet, die alle Unterschiede zwischen den Geschlechtern relativieren will, d. h. sie nicht als naturgegeben, sondern als gesellschafts­bedingt versteht.


Eben das stimmt aber nicht, wenn man man z.B. bei Facebook 60 Geschlechtsidentitäten auswählen kann. Auch die Geschlechtergerechte Sprache zeigt, das da gar nix relativiert wird. Dieses WirrWarr geht mir auf den Sack, und hat mit meiner und Deiner Situation nur am Rande was zu tun!

Und was bedeutet "gesellschaftsbedingt"? Wer ist die Gesellschaft?
Rosta hat geschrieben:
Gender beeinhaltete laut der Definition von John Money die Geschlechterrolle und die Geschlechtsidentität. Auch zusammengefasst: "das soziale Geschlecht". Er wollte anhand eines Experimentes beweisen, dass die Geschlechtsidentität nicht angeboren, sondern lediglich von der Erziehung und der Umwelt eines Menschen abhängt:


Was halt eben immer Geschlechtsidentität bedeutet?! Auch Kutschera hat in einem Interview mal gesagt, das die Frage durchaus interessant sei. Aber eben nie wirklich ernsthaft wissenschaftlich angegangen wurde - sich aber Wissenschaftszweige entwickelt haben, die das alles besser erklären könnten.

Der Punkt ist aber: wie werden Geschlechter überhaupt definiert? Was ist typisch "Männlich", Typisch "Weiblich"?

Ein Stück weit definiert das in der Tat die Gesellschaft. Mal werden bestimmte Eigenschaften hervorgehoben, mal vernachlässigt. Und diese ändern sich mit den Jahrzehnten, Jahrhunderten, Jahrtausenden. Wir leben aber nun mal nicht mehr in der Steinzeit, im Amazonasdschungel oder der afrikanischen Steppe. Die Definitionen haben sich durch den Fortschritt selber relativiert.


Rosta hat geschrieben:
Aus dem Grund heißt Gender-Medizin auch in Wirklichkeit Sex-Medizin, wie bereits gesagt.

Was man so nicht nutzt, weil es zu Verwechslungen mit der Sexualmedizin kommt. Abgesehen davon, das wie gesagt, gesellschaftliche Rollenbilder und Vorstellungen sehr wohl Auswirkungen auf die Medizin hat. Weshalb auch in Vergangenheit und leider auch heute noch, Frauen hauptsächlich Depressionen zugeschrieben werden, während sie bei den Männern übersehen wurde und wird. Männer dürfen nicht depressiv sein - sonst = Weicheier! Ändert sich zum Glück so langsam....

Rosta hat geschrieben:
Der hauptsächliche Grund war übrigens der, dass ich dich irgendwo hier im Forum schon mal mit der Binnen-I-Sprache / Gendersprech gesehen habe. Vor allem das macht mich direkt misstrauisch.


Das passiert, wenn man studiert und darin eine "gendergerechte Sprache" verlangt wird, die kein Geschlecht diskriminiert. Solange es keine geschlechtsneutrale Begriffe im Deutschen gibt, wähle ich diesen Weg!


Aber lassen wir das! Wichtig ist das nämlich:

Rosta hat geschrieben:
AB-Ursache: Falsches Rollenverständnis und Sexuelle Verwirrung.

Ich bin quasi nicht vernünftig dahin erzogen worden oder beigebracht, wofür ich eigentlich bestimmt sein sollte. Vor allem um Erfolg zu haben. Mir wurde falsches beigebracht. Und ich habe mir falsches beibringen lassen - wider besseren Wissens.


Du kannst noch so viel über die Gesellschaft schimpfen, selbst wenn es eine Änderung ergäbe: es ändert Dich nicht! Du musst Dich selber ändern.

Rosta hat geschrieben:
Ich kann zu Frauen hingehen, kein Problem. Aber ich schaffe in diesen Situationen WIE IMMER :mad: keine souveräne , aber vor allem männliche/sexuelle Ausstrahlung. Entweder macht man sich lächerlich, worin bei mir einer der Gründe besteht Weiber unfreiwillig aus dem Weg zu gehen. Alternativ behandel ich sie daher völlig oberflächlich um "Gefahren" zu entgehen (kommen oder zurückkommen tut ja eh nie was). Aber hey, es gibt ja den Superjackpit: Die ach so tolle-Kumpelschiene. Es ist übrigens recht interessant wie plötzlich man in so einer solchen doch fallen gelassen wird. Aber nur so nebenbei gesagt. (letzte Kumpeline hat sich vor ein paar Wochen "indirekt" verabschiedet)

Das bereits angelernte(verstörte) Verhalten hindert einen daran sexuelle Attraktion aufzubauen, zu erzeugen ... oder viel besser gesagt: Sie generell auszustrahlen.

Gerade wenn man in dieser Form so hinterherhängt, in meinem Alter, vor allem wenn man nicht viel auf dem Kasten hat (Verlierer auf dem Arbeitsmarkt) , worauf soll man aufbauen ?

Was erwartest Du von einer Partnerin? Bekommst Du dadurch einen Job? Bekommst Du deshalb plötzlich etwas auf dem Kasten?

Deine Problem ist nicht die fehlende Freundin, sondern Deine Perspektivlosigkeit durch Dein Selbstmitleid. Die lässt dich aber halt eben am ehesten spüren, das Du eigentlich einsam bist!


Rosta hat geschrieben:
Es gibt 3 Möglichkeiten:

1.) Auf alles scheißen.

Tust Du Doch schon.

Rosta hat geschrieben:
2.) Aufklärungsarbeit leisten um den ganzen Mist der die letzten Jahre/Jahrzehnte verbockt wurde gründlich aufzuarbeiten.

Größenwahnsinnig, krankhaft narzistisch.

Rosta hat geschrieben:
3.) <<<< Hier könnte Ihr Ratschlag stehen >>> ??? Tipps&Tricks parat ? :lol:

An seinen persönlichen Problemen arbeiten und nix mehr auf die Gesellschaft, Kultur etc. schieben! Fürs erste Akzeptieren, so wie man ist und warum man so wurde. Vergangenheit kannst Du nicht ändern. Die Zukunft aber schon! Und damit Hilfe von außen- und damit meine ich nicht die Foren - suchen.

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BeitragVerfasst: 02.11.2015, 03:27 
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Burt81 hat geschrieben:
Und was bedeutet "gesellschaftsbedingt"? Wer ist die Gesellschaft?

Damit ist die soziale Umgebung gemeint. (in jeglicher Form)

Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Aber im Laufe der Debatte hatte sich gezeigt, dass Gender eine neue Weltanschauung beinhaltet, die alle Unterschiede zwischen den Geschlechtern relativieren will, d. h. sie nicht als naturgegeben, sondern als gesellschafts­bedingt versteht.

Eben das stimmt aber nicht, wenn man man z.B. bei Facebook 60 Geschlechtsidentitäten auswählen kann. Auch die Geschlechtergerechte Sprache zeigt, das da gar nix relativiert wird.

-schräg- Watt ???

Eigentlich verwendet man dein "Argument" dafür um zu beweisen, dass die Unterschiede zwischen den zwei Geschlechtern relativiert werden. Und nun willst du ihn so auslegen, dass diese Vorgehensweise gegen eine Relativierung sprechen würde?!
Tschuldige, aber das macht überhaupt keinen Sinn. -?- Noch schlimmer: Das ist schwachsinnig.

Burt81 hat geschrieben:
Was halt eben immer Geschlechtsidentität bedeutet?!

Damit sind die körperlichen Merkmale gemeint. (gender identity)
Parallel dazu gibt es die Geschlechterrolle (gender role), welches das Verhalten welches man an den Tag legt beschreiben soll.
Zuerst hat John Money diese 2 Begriffe separat verwendet. Später hat er beide zusammengefügt. So wie wir es heute kennen; zu: Gender.

Burt81 hat geschrieben:
Auch Kutschera hat in einem Interview mal gesagt, das die Frage durchaus interessant sei. Aber eben nie wirklich ernsthaft wissenschaftlich angegangen wurde - sich aber Wissenschaftszweige entwickelt haben, die das alles besser erklären könnten.

Worauf möchtest du hinaus ?
Könntest du mir die Quelle bzw. die Stelle dazu sagen ?
War es dieses Interview?
https://www.inforadio.de/programm/schem ... 20887.html
-> dazugehörige Textversion

Burt81 hat geschrieben:
Der Punkt ist aber: wie werden Geschlechter überhaupt definiert? Was ist typisch "Männlich", Typisch "Weiblich"?

Ein Stück weit definiert das in der Tat die Gesellschaft. Mal werden bestimmte Eigenschaften hervorgehoben, mal vernachlässigt. Und diese ändern sich mit den Jahrzehnten, Jahrhunderten, Jahrtausenden. Wir leben aber nun mal nicht mehr in der Steinzeit, im Amazonasdschungel oder der afrikanischen Steppe. Die Definitionen haben sich durch den Fortschritt selber relativiert.

"Die Definitionen haben sich durch den Fortschritt selber relativiert."

Ehhh....

Ein paar Tage vorher schreibst du mir noch:

Burt81 hat geschrieben:
ich weder Verfechter noch Kritiker von Gender-Mainstream.

-schräg- :?: :?: :?:

Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Aus dem Grund heißt Gender-Medizin auch in Wirklichkeit Sex-Medizin, wie bereits gesagt.
Was man so nicht nutzt, weil es zu Verwechslungen mit der Sexualmedizin kommt.

Verwechslungen mit der Sexualmedizin ? Was ist denn das jetzt wieder für ein Humbug ?
Sexual ist ein Begriff, der sich auf Sex(lat.sexus) = Geschlecht bezieht. Sexual ist gleichbedeutend mit Sexuell. Beides heißt auf gut deutsch -> geschlechtlich. Also das Geschlecht betreffend.
Somit ist nichts weiteres als die Spezialisierung der Medizin auf die Geschlechter gemeint. Man könnte auch sagen: Geschlechtlichkeit bzw. Sexualität. Da Sexualität das gesamte Verhalten und Empfinden wie sonstige Lebensäußerungen, auf die 2 Geschlechter bzw. den Geschlechtstrieb bezogen , beschreibt. Somit ist auch nicht nur die genitale Vereinigung von Mann und Frau gemeint, welches fälschlicherweise oftmals angenommen wird.

Burt81 hat geschrieben:
Abgesehen davon, das wie gesagt, gesellschaftliche Rollenbilder und Vorstellungen sehr wohl Auswirkungen auf die Medizin hat. Weshalb auch in Vergangenheit und leider auch heute noch, Frauen hauptsächlich Depressionen zugeschrieben werden, während sie bei den Männern übersehen wurde und wird.

Das Ganze ist schneller zu erklären als du glaubst: Man hat zu wenig dem Leiden von Männern Beachtung geschenkt. Aus Unkenntnis, aber auch aus Unwillem. Fertig.

Allein schon so zu tun als würden Weiber und Männer gleich leiden. Das tun sie doch schon offensichtlich nicht.
Ein anderes ungehobeltes Beispiel von mir: Während (vor allem früher) bei Überfällen die Weiber vergewaltigt/verschleppt wurden, wurden die Männer abgeschlachtet. Aber wen interessierts? Nach dem heutigem Doktrin wurden ja immer nur die Frauen "unterdrückt".
Auch im Hinblick dazu wer sich am Ende fortpflanzt sehr interessant.

Unabhängig davon fand ich folgende Aussage von dir interessant:

"gesellschaftliche Rollenbilder und Vorstellungen sehr wohl Auswirkungen auf die Medizin"

Ein Grund mehr der modernen Medizin nicht zu vertrauen.


Burt81 hat geschrieben:
Männer dürfen nicht depressiv sein - sonst = Weicheier! Ändert sich zum Glück so langsam....

:shock: ?!?
Wo zum Teufel ändert sich das Bitteschön ? Einen Scheiß ändert sich. Bild

Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Der hauptsächliche Grund war übrigens der, dass ich dich irgendwo hier im Forum schon mal mit der Binnen-I-Sprache / Gendersprech gesehen habe. Vor allem das macht mich direkt misstrauisch.
Das passiert, wenn man studiert und darin eine "gendergerechte Sprache" verlangt wird, die kein Geschlecht diskriminiert. Solange es keine geschlechtsneutrale Begriffe im Deutschen gibt, wähle ich diesen Weg!

Ich sag nur:
Burt81 hat geschrieben:
ich weder Verfechter noch Kritiker von Gender-Mainstream.

Bild ...


Burt81 hat geschrieben:
Du kannst noch so viel über die Gesellschaft schimpfen, selbst wenn es eine Änderung ergäbe: es ändert Dich nicht! Du musst Dich selber ändern.

Da bin ich anderer Meinung.
Aber gut, im letzten Satz hast du trotzalledem richtig gesagt, dass man sich selber ändern muss. Ich halte es dennoch eher so:

"Wenn du die Welt nicht verändern kannst, musst du dich selbst verändern."

Dabei ist die Veränderung wertneutral zu betrachten. Also positiv wie negativ. Ebenso wie eine exotische Mischung davon. Exotisch in dem Sinne, dass (ggf. sämtliche) Außenstehende sie nicht verstehen.
Was allerdings Letzteres bedeutet wissen nur wenige. Vor allem wenn es Themen betrifft, die fundamental unser aller Zusammenleben betrifft. :|

Burt81 hat geschrieben:
Was erwartest Du von einer Partnerin?

:)

Burt81 hat geschrieben:
Bekommst Du dadurch einen Job? Bekommst Du deshalb plötzlich etwas auf dem Kasten?

Nein, ganz bestimmt nicht !
Es geht hier allerdings um Sinn und Zweck des Lebens.

Einer gewissen Sprirutalität/Geistigkeit konnte ich mich bisher leider nicht verschreiben. Genau so wenig wie unserer heutigen Gesellschaft und derem System, die einfach nur völlig degeneriert ist.
Außer Hedonismus/Lust u.Genuss (Beispiel; Alkohol) scheint es für mich eben nun mal nichts zu geben um klar zu kommen. Doch kann dieser alternative Weg doch kein eigentliches Ziel sein. Nein, ist es auch nicht.

Burt81 hat geschrieben:
Deine Problem ist nicht die fehlende Freundin, sondern Deine Perspektivlosigkeit durch Dein Selbstmitleid. Die lässt dich aber halt eben am ehesten spüren, das Du eigentlich einsam bist!

Moderate Ursachenforschung:
Was war zuerst da: Perspektivlosigkeit ? Selbstmitleid ? Einsamkeit ?
Meine Antwort: Perspektivlosigkeit. Dadurch wurde Alleinsein(statt Einsamkeit) ausgelöst. Dadurch Selbstmitleid.
Wobei letzteres durch unüberlegte Aggressionen gekontert werden können. Welches aber doch nicht das eigentliche Ziel sein kann. Denn das eigentliche Ziel sollte lauten: Was hat Perspektivlosigkeit in Gang gesetzt ? Da sage ich: Meine Unkonzentriertheit. Denn dadurch hat man Misserfolge in allen Lebensbereichen. Worauf führt einen das zurück? Zur alltäglichen Leistung. Zu LMS (look,money,status).

Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Es gibt 3 Möglichkeiten:

1.) Auf alles scheißen.
Tust Du Doch schon.

Na.
Wenn, bin ich auf dem bestem Weg dazu. 8)

Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
2.) Aufklärungsarbeit leisten um den ganzen Mist der die letzten Jahre/Jahrzehnte verbockt wurde gründlich aufzuarbeiten.
Größenwahnsinnig, krankhaft narzistisch.

Hier möchte ich nochmal auf folgende Aussage zu dir zurückkommen
Zitat:
Burt81 hat geschrieben:
Weshalb auch in Vergangenheit und leider auch heute noch, Frauen hauptsächlich Depressionen zugeschrieben werden, während sie bei den Männern übersehen wurde und wird.


und zwei Sachen äußern.

1.) Männer leiden bei Depressionen anders

2.) Wenn meine Aufklärungsarbeit narzistisch wäre, hätte ich nur einen weiteren Grund Gender-Befürwörtern wie -Gewährern, Feministen als auch "White Knights" / "Gutmenschen" stets ins Gesicht zu kotzen. Ja, gar zu boxen.
Dafür ist der ganze unmenschliche Scheißdreck nämlich viel zu sehr in unserem Leben verankert. :mad:


Burt81 hat geschrieben:
An seinen persönlichen Problemen arbeiten und nix mehr auf die Gesellschaft, Kultur etc. schieben!

Hättest du geschrieben:

nix mehr auf die Gesellschaft, Kultur etc. geben

hätte ich dir zugestimmt.

So allerdings nicht.

Burt81 hat geschrieben:
Fürs erste Akzeptieren, so wie man ist und warum man so wurde. Vergangenheit kannst Du nicht ändern. Die Zukunft aber schon!

Die Frage ist nur in welche Zukunft man sich verirren könnte. Insbesondere welche einem nicht gut, aber am schlüssigsten bzw. folgerichtigsten erscheinen. Ist zwar paradox, aber dennoch sinnig. Also: Nicht narzistisch, aber egoistisch. Denn wenn die Antworten nicht in der Gesellschaft, dem sozialem Umfeld/Umgebung zu finden sind, dann bleibt ja nur das Ego.
Optimal ist was anderes.

Was sagt man solchen Männern gerne:

Man muss sich alleine durch's Leben boxen.

Burt81 hat geschrieben:
Und damit Hilfe von außen- und damit meine ich nicht die Foren - suchen.

Würde ich gerne. Bei mir hat man nur das Problem, dass ich nicht jede Hilfe in Anspruch nehmen würde... und könnte.
Wie schon mehrmals angesprochen ist die heutige Therapiewelt (Psychologe,Psychotherapeut und und und) größtenteils gender-/femi verseucht. Zu welchen Teilen auch immer. Aber, doch auch dadurch, pharmakonzern-interessenmäßig verseucht.

Sowas brauche ich nicht.

Hätte ich reichlich Geld, würde ich mich dort anmelden: http://www.magickmale.com/magick-male-workshops/ und dort Hilfe suchen.
Leider geht das nicht. Schade !

Was bleibt: Ich muss meinen eigenen Weg finden.

Tja, wo wir wieder bei "sich allein durchs Leben boxen" sind.

Um dem ein Schritt näher zu kommen bin ich gerade dabei, nach über 10 Jahren, mich wieder in ein Fitness-Studio anzumelden. In den nächsten Tagen oder Wochen. Suche evtl. noch nach einem Partner.
Dieses mal, zusätzlich neben Ausdauertraining, auch im Hinblick auf Krafttraining.
Mal sehen was sich daraus entwickelt. Bild


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BeitragVerfasst: 02.11.2015, 04:28 
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dfg82 hat geschrieben:
Habe gerade überlegt, was zu diesen Videos zu schreiben, aber wozu. Meinen Standpunkt kennst Du ja. :mrgreen:

Passt schon. Bild

Die Theorie hat versagt. Wird Zeit für alternative Praxen. Ist am Ende eh lebensnaher. Bild


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BeitragVerfasst: 02.11.2015, 04:49 
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Kleine Ergänzung:

Rosta hat geschrieben:
Burt81 hat geschrieben:
Was halt eben immer Geschlechtsidentität bedeutet?!
Damit sind die körperlichen Merkmale gemeint. (gender identity)

Eigentlich meinte ich damit die Po­la­ri­tät zwischen den Geschlechtern.
Ob man sich als "+" (Frau) oder "-" (Mann) identifiziert.

Siehe auch die kranke Wortentwicklung, die zunehmenst die Polarität verschleiern will:
Von Transsexuell, Transsexualität zu Transgender zu Transidentität.


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