†Absolute Beginners: Unerfahren

UEberwiegend dummes Gelaber von Flachpfeifen
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BeitragVerfasst: 15.09.2014, 11:46 
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GertJonnyHansson hat geschrieben:

"Über 2/3" (71,93%) gilt demnach, wenn man sich auf die Fälle beschränkt, in denen die Trennung eindeutig von einer Seite ausgeht. 18,14% der Beziehungen werden "einvernehmlich" beendet. In 58,88% der Fälle geht die Trennung einseitig von der Frau aus. Das beste Argument für Lions Tante wäre wohl: Weniger als 1/4 der Trennungen (22,98%) gehen einseitig vom Mann aus.

Es ist zu befürchten, dass auch in den sog. "einvernehmlichen" Fällen oft der Mann lediglich sein Gesicht bewahren will. Berücksichtigt man zudem noch, dass es ja ohnehin nur die attraktiveren Männer überhaupt schaffen eine Beziehung einzugehen, sind diese Zahlen ein weiteres Indiz für die deutlich unterlegene männliche Marktmacht.



Ich denke, irgendwann sollte man es auch mal gut sein lassen mit Spekulation, wenn quantitative Zahlen vorliegen.

Die Aussage oben beruht auf der Auswertung eines Herstellers für Nahrungsergänzungmittel, wo mir ad hoc nicht ganz klar ist, ob das Ergängzungsmittel die Libido steigern oder Liebeskummer mindern soll, und gilt wohl für Österreich (Domainendung -at). Nach eigenen Angaben wurden 248 Paare befragt, die sich getrennt haben ...

Hier das Bundesamt für Statistik / Deutschland:

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/Ehescheidungen/ScheidungenDeutschland.html

Bei 169.800 Ehescheidungen im Jahr 2013 wurden 52% der Scheidungen von Frauen eingreicht, 40% von Männern und 8% von beiden.

Wenn man ein Rechenspiel machen will, könnte man noch die 8 Prozent auf beide Geschlechter verteilen und kann sagen: "Bei der Einreichung von Scheidungen haben zu 56% Frauen ihre Finger im Spiel und zu 44% Männer".

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 15.09.2014, 11:46 


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BeitragVerfasst: 15.09.2014, 19:52 
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Lion hat geschrieben:
Die Aussage oben beruht auf der Auswertung eines Herstellers für Nahrungsergänzungmittel, wo mir ad hoc nicht ganz klar ist, ob das Ergängzungsmittel die Libido steigern oder Liebeskummer mindern soll, und gilt wohl für Österreich (Domainendung -at). Nach eigenen Angaben wurden 248 Paare befragt, die sich getrennt haben ...

Es ist ein umstrittenes Nahrungsergänzungmittel "gegen Liebeskummer". Letztlich kommt es darauf an, ob diese 248 Paare repräsentativ aus der Gesamtbevölkerung ausgewählt wurden. Ich glaube nicht, dass sie die Zahlen gefälscht haben, allerdings macht die Angabe der Prozentzahlen in der Kurzfassung mit 4 Dezimalstellen bei gerade mal 248 Fällen einen unprofessionellen Eindruck.

In vielen Artikeln der jüngeren Zeit wird auf diese Studie verwiesen.

Lion hat geschrieben:
Hier das Bundesamt für Statistik / Deutschland:

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/Ehescheidungen/ScheidungenDeutschland.html

Bei 169.800 Ehescheidungen im Jahr 2013 wurden 52% der Scheidungen von Frauen eingreicht, 40% von Männern und 8% von beiden.

Wenn man ein Rechenspiel machen will, könnte man noch die 8 Prozent auf beide Geschlechter verteilen und kann sagen: "Bei der Einreichung von Scheidungen haben zu 56% Frauen ihre Finger im Spiel und zu 44% Männer".

Bzw. 57%, wenn man nur die einseitigen Einreichungen nimmt. Interessant wären österreichische Ehescheidungszahlen im Vergleich, hab aber auf die Schnelle nichts gefunden. Denn erstaunlich ist das schon. Eine Ehescheidung ist für Männer ja nach wie vor kostspielig. Ein normales Beziehungsende dagegen weniger. Man würde also eher erwarten, dass Männer (denen ja allgemein eine höhere Promiskuität unterstellt wird) Beziehungen freudiger beenden als Ehen. Dies scheint nicht so zu sein.


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BeitragVerfasst: 15.09.2014, 21:17 
Jetzt muss ich mal dumm fragen ....

Sagen wir mal der Mann in der Beziehung benimmt sich schlecht (läßt die Wäsche liegen, pinkelt im Stehen oder geht gar fremd), darauf trennt sich die Frau von ihm, geht hier die Trennung von der Frau aus, weil sie so hohe Ansprüche an den Mann hat ?

Umgekehrt, die Frau benimmt sich schlecht, geht fremd weil sie einen anderen gefunden hat, geht auch hier die Trennung von der Frau aus, schliesslich ist sie der Grund ? -grübel-


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BeitragVerfasst: 15.09.2014, 21:27 
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Über alles schwebt die Frage: Was genau bringen uns jetzt diese Betrachtungen bei der Lösung des AB-Problems?

Auf den Punkt gebracht, wieder mal ein: "MAB, dass Du AB geworden bist, liegt zum nicht unerheblichen Teil an den Frauen und/oder den Umweltbedingungen, die von Frauen mitbeeinflußt werden" :?:

-crazy-

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BeitragVerfasst: 15.09.2014, 22:02 
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HenryLee hat geschrieben:
Jetzt muss ich mal dumm fragen ....

Sagen wir mal der Mann in der Beziehung benimmt sich schlecht (läßt die Wäsche liegen, pinkelt im Stehen oder geht gar fremd), darauf trennt sich die Frau von ihm, geht hier die Trennung von der Frau aus, weil sie so hohe Ansprüche an den Mann hat ?

Umgekehrt, die Frau benimmt sich schlecht, geht fremd weil sie einen anderen gefunden hat, geht auch hier die Trennung von der Frau aus, schliesslich ist sie der Grund ? -grübel-

Die Beziehung beendet der, der sinngemäß ausspricht "Jetzt ist Schluss", ganz gleich welche Gründe er/sie dafür hat. Kündigt man selbst, oder wird man rausgeschmissen? Die Schuldfrage ist eine andere.


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BeitragVerfasst: 15.09.2014, 22:26 
GertJonnyHansson hat geschrieben:
Die Beziehung beendet der, der sinngemäß ausspricht "Jetzt ist Schluss", ganz gleich welche Gründe er/sie dafür hat. Kündigt man selbst, oder wird man rausgeschmissen? Die Schuldfrage ist eine andere.

Danke für die Klarstellung. Was können wir jetzt aus deiner Behauptung "2/3 aller Beziehungen werden von Frauen beendet" lernen ?


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BeitragVerfasst: 15.09.2014, 23:31 
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Lion hat geschrieben:
Über alles schwebt die Frage: Was genau bringen uns jetzt diese Betrachtungen bei der Lösung des AB-Problems?

Auf den Punkt gebracht, wieder mal ein: "MAB, dass Du AB geworden bist, liegt zum nicht unerheblichen Teil an den Frauen und/oder den Umweltbedingungen, die von Frauen mitbeeinflußt werden" :?:

Dem stimme ich zu. Die letzten beissen die Hunde. Oder anders gesagt: Eine vollständige Lösung des MAB-Problems ist unmöglich. "Vollbeschäftigung" ist aufgrund der Rahmenbedingungen einfach nicht realisierbar. Wir wären sonst die erste Gesellschaft, in der einerseits Sexualität einigermaßen unreglementiert ist, andererseits nicht massenweise Männer durchs Raster fallen. So etwas hat es noch nie gegeben.

Jetzt kann man fragen "Was bringt mir die Erkenntnis in meinem konkreten Fall?". Ich denke es beeinflusst, wie man MAB-sein ethisch bewertet. Es zeigt, dass gängige Vorurteile gegenüber MABs unhaltbar sind. Männliche Dauerpartnerlosigkeit ist eben ganz entschieden erst mal kein individuelles Versagen. So einfach kann man es sich nicht mehr machen. Ich halte es für wichtig, dass sich darüber jeder MAB im Klaren ist.

Es ist auch sicher nicht hilfreich, wenn man MABs, die gegen Vorurteile argumentieren, ständig sagt: "Was bringt dir das?". Denn im nächsten Moment steht der MAB doch wieder als individueller Versager da. Das ist ja letztlich der Zweck des "Was bringt dir das?". Eine noch schlimmere Variante ist: "Selbst wenn das so stimmt, was bringt dir das?". Da wird das Vorhandensein von Diskriminierung auch noch in Frage gestellt.

Nur wenn man die Realitäten, die in diesem Thread hier diskutiert wurden, ausblendet, ist es möglich, Sätze wie "In 10 Jahren niemand zu finden, das muss man auch erstmal hinbekommen." zu formulieren ohne dafür ausgelacht zu werden. Einer solchen Ignoranz sollten wir nicht das Wort reden. Wenn wir Debatten wie diese hier unter Verdacht stellen, wie das manche versucht haben ("es stinkt"), dann kann jeder noch so große Unsinn über MABs behauptet werden, ohne dass man sich effektiv dagegen wehren könnte. Wolfram Huke etwa hat seiner Therapeutin nicht entschieden genug widersprochen. Und zwar nicht, weil er sich nicht getraut hätte, sondern weil er sich wohl selbst nicht sicher war, ob sie nicht doch recht hat. Hätte Huke die richtige Literatur gelesen, wäre er informiert gewesen und hätte selbstbewusst widersprechen können.

Um's klar zu sagen: Ich bin auch dafür, dass der AB im Sinne der Forenphilosophie den Blick überwiegend nach innen richten sollte. Dennoch sollte er auch so präzise wie nur möglich verstehen, welches Spiel da draußen gespielt wird, und der "Bullshit-Detektor" sollte auch stets gut funktionieren. Das widerspricht sich überhaupt nicht: 90% für Aufbau und Verbesserung der eigenen Kampfkraft investieren, 10% für Analyse des Gegners.


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BeitragVerfasst: 16.09.2014, 06:16 
GertJonnyHansson hat geschrieben:
andererseits nicht massenweise Männer durchs Raster fallen. So etwas hat es noch nie gegeben.

Das halte ich, lieber TFL, für Unsinn. Früher hat es viel mehr MAB gegeben, die gingen halt dann ins Kloster oder wurden Soldat und sind marodierend durchs Land gezogen.
Der "Gesellschaft" und den "heutigen" Zuständen die Schuld zu geben ist zwar sehr bequem (vielleichtes es bei den meisten von euch einfach nur Faulheit) , ist aber auch überhaupt nicht zielführend.


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BeitragVerfasst: 16.09.2014, 07:58 
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HenryLee hat geschrieben:
GertJonnyHansson hat geschrieben:
andererseits nicht massenweise Männer durchs Raster fallen. So etwas hat es noch nie gegeben.

Das halte ich, lieber TFL, für Unsinn. Früher hat es viel mehr MAB gegeben, die gingen halt dann ins Kloster oder wurden Soldat und sind marodierend durchs Land gezogen.
Der "Gesellschaft" und den "heutigen" Zuständen die Schuld zu geben ist zwar sehr bequem (vielleichtes es bei den meisten von euch einfach nur Faulheit) , ist aber auch überhaupt nicht zielführend.

Da hast du mich wohl falsch verstanden. Ich stimme dir zu, eine Gesellschaft in der keine Männer durchs Raster fallen, hat es wohl nie gegeben (so hatte ich es weiter oben gemeint: "wir wären sonst die erste..."), und kann es nicht geben (dazu müsste man Sexualität in einem totalitären Maß regulieren, und selbst dann ist es fraglich). Ob es vor 200 Jahren besser oder schlimmer war, müsste man genauer untersuchen.

Der "Gesellschaft" und den "heutigen" Zuständen die Schuld zu geben, ist Unsinn. Hier sind biologische Mechanismen am Werk. Die bekommt man durch gesellschaftliche Veränderungen nicht weg. Die Zahlen, die StrangeGirl aus der "Psychologie Heute" zitiert hat und die sich auch im Baumeister-Artikel finden, zeigen, dass es in vorkultureller Zeit noch schlimmer war. Da sind wir heute wie gesagt noch ganz gut bedient, dank Kultur und Gesellschaft.


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BeitragVerfasst: 16.09.2014, 08:58 
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Zitat:
Es ist auch sicher nicht hilfreich, wenn man MABs, die gegen Vorurteile argumentieren, ständig sagt: "Was bringt dir das?". Denn im nächsten Moment steht der MAB doch wieder als individueller Versager da. Das ist ja letztlich der Zweck des "Was bringt dir das?".


Richtig, darum genau geht es den sich überlegen fühlenden doch.


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BeitragVerfasst: 16.09.2014, 09:00 
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GertJonnyHansson hat geschrieben:
Männliche Dauerpartnerlosigkeit ist eben ganz entschieden erst mal kein individuelles Versagen.

Ist es m.E. eben doch. Gerade auf AB-Treffen sieht man das bei sehr vielen MABs sehr genau.

Ah, der Herr m13 ist auch grad da. Dir merkt man es nicht an, da muss was anderes bei dir durcheinander sein! :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 16.09.2014, 09:33 
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frankie hat geschrieben:
GertJonnyHansson hat geschrieben:
Männliche Dauerpartnerlosigkeit ist eben ganz entschieden erst mal kein individuelles Versagen.

Ist es m.E. eben doch. Gerade auf AB-Treffen sieht man das bei sehr vielen MABs sehr genau.

Das würde mich jetzt doch mal im Detail interessieren, frankie. Woran genau kannst du das bei einer offenbar nicht unerheblichen Menge männlicher ABs im direkten Kontakt festmachen? Vielleicht sind es die gleichen oder jedenfalls ähnliche Merkmale, aufgrund deren sie bei Frauen durchs Raster fallen.


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BeitragVerfasst: 16.09.2014, 10:35 
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Restmüll hat geschrieben:
frankie hat geschrieben:
GertJonnyHansson hat geschrieben:
Männliche Dauerpartnerlosigkeit ist eben ganz entschieden erst mal kein individuelles Versagen.

Ist es m.E. eben doch. Gerade auf AB-Treffen sieht man das bei sehr vielen MABs sehr genau.

Das würde mich jetzt doch mal im Detail interessieren, frankie. Woran genau kannst du das bei einer offenbar nicht unerheblichen Menge männlicher ABs im direkten Kontakt festmachen? Vielleicht sind es die gleichen oder jedenfalls ähnliche Merkmale, aufgrund deren sie bei Frauen durchs Raster fallen.


Viele (nicht alle) wirken irgendwie gehemmt, linkisch, haben eine komische, unentspannte Motorik, sind ehr still usw.
Klar, ich glaube, genau diese Eigenschaften und Verhaltensweisen wirken auf Frauen halt nicht anziehend. Damit wirkt man(n) ehr anti-männlich.


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BeitragVerfasst: 16.09.2014, 12:33 
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GertJonnyHansson hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:
Über alles schwebt die Frage: Was genau bringen uns jetzt diese Betrachtungen bei der Lösung des AB-Problems?

Auf den Punkt gebracht, wieder mal ein: "MAB, dass Du AB geworden bist, liegt zum nicht unerheblichen Teil an den Frauen und/oder den Umweltbedingungen, die von Frauen mitbeeinflußt werden" :?:

Dem stimme ich zu. Die letzten beissen die Hunde.


Punkt.

Man kann es sich auch vieeeel einfacher machen, in dem man die Aussage trifft:

"Frauen nehmen nicht jeden" (genausowenig wie Männer jede Frau nehmen). Es gibt Verhaltensweisen und Äußerlichkeiten, die unattraktiv machen.

Zitat:
Oder anders gesagt: Eine vollständige Lösung des MAB-Problems ist unmöglich.


Auf Gesamtsicht stimmt das, da es immer "Letzte" geben wird, die aus verschiedenen Gründen (innerlich/äußerlich) nicht attraktiv sind oder nicht die Fähigkeit haben, die männlich-aktive Rolle einzunehmen (Beziehungsanbahnung etc.).

Individuell stimmt es nicht, da jeder grundsätzlich das Potential hat, so gut es geht, an sich zu arbeiten.


Zitat:
Es ist auch sicher nicht hilfreich, wenn man MABs, die gegen Vorurteile argumentieren, ständig sagt: "Was bringt dir das?". Denn im nächsten Moment steht der MAB doch wieder als individueller Versager da.


Richtig. Und in der anderen Betrachtungsweise steht er als zufälliger Verlierer da.

Zitat:
Nur wenn man die Realitäten, die in diesem Thread hier diskutiert wurden, ausblendet, ist es möglich, Sätze wie "In 10 Jahren niemand zu finden, das muss man auch erstmal hinbekommen."


Nun, dieser Satz wurde Wolfram Huke gesagt. Die Therapeutin hat IHN vor sich gehabt, als sie diesen Satz aussprach.

Huke ist ein absoluter Durchschnittstyp, dem man es nicht zugetraut hätte, AB zu sein, wenn man ihn auf der Straße gesehen hätte. Also scheiden schon mal Äußerlichkeiten als Grund aus.

Was bleibt? Innerliche Gründe, die unattraktiv machen und/oder Unfähigkeiten bezüglich männlichem Agieren.

Wie man vernehmen konnte, hat Huke mittlerweile eine Freundin. Aber das (so bin ich mir sicher) wird wahrscheinlich damit verargumentiert, dass er jetzt "berühmt" ist. (Klar, Frauen reißen sich darum, mit einem "Prominenten" zusammenzusein, der öffentlich von sich gesagt hat, dass er bis zum 30. Lebensjahr nichts hinsichtlich Frauen gebacken bekommen zu haben).


Zitat:
Um's klar zu sagen: Ich bin auch dafür, dass der AB im Sinne der Forenphilosophie den Blick überwiegend nach innen richten sollte. Dennoch sollte er auch so präzise wie nur möglich verstehen, welches Spiel da draußen gespielt wird,


Wird dieses Spiel nicht schon seit Urzeiten gespielt?

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BeitragVerfasst: 16.09.2014, 12:37 
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frankie hat geschrieben:
Restmüll hat geschrieben:
frankie hat geschrieben:
GertJonnyHansson hat geschrieben:
Männliche Dauerpartnerlosigkeit ist eben ganz entschieden erst mal kein individuelles Versagen.

Ist es m.E. eben doch. Gerade auf AB-Treffen sieht man das bei sehr vielen MABs sehr genau.

Das würde mich jetzt doch mal im Detail interessieren, frankie. Woran genau kannst du das bei einer offenbar nicht unerheblichen Menge männlicher ABs im direkten Kontakt festmachen? Vielleicht sind es die gleichen oder jedenfalls ähnliche Merkmale, aufgrund deren sie bei Frauen durchs Raster fallen.


Viele (nicht alle) wirken irgendwie gehemmt, linkisch, haben eine komische, unentspannte Motorik, sind ehr still usw.
Klar, ich glaube, genau diese Eigenschaften und Verhaltensweisen wirken auf Frauen halt nicht anziehend. Damit wirkt man(n) ehr anti-männlich.

Ja, Lion hat weiter oben ähnliches berichtet. Es ist keine Überraschung, dass sich bei den Partnermarkt-Verlierern erkennbare Unattraktivitätsmerkmale häufen. Um ein weiteres triviales Beispiel zu nennen: Unverheiratete und kinderlose Männer sind im Schnitt kleiner.

Dennoch ist "individuelles Versagen" hier nicht der richtige Begriff. Denn worin das angebliche "individuelle Versagen" besteht, lässt sich nur im relativen Vergleich zu attraktiveren Männer bestimmen. Und das Abstellen eines solchen "individuellen Versagens" führt dazu, dass sich die Maßstäbe verschieben, und in Folge andere Männer durchs Raster fallen. Für jeden der aufsteigt, steigt auch einer ab, wie beim Fußball. Das Ganze kann also nicht individuell isoliert betrachtet werden.

Um es noch klarer zu machen, vergleichen wir das mal mit Analphabetismus. Beim Analphabetismus gibt es kein "Die letzten beißen die Hunde"-Prinzip. Es gibt keinen Mechanismus, der dafür sorgt, dass stets 10% der gesunden erwachsenen Bevölkerung Analphabeten sein müssen. Jeder gesunde erwachsene deutsche Bürger, hat die Möglichkeit Lesen und Schreiben zu lernen. Dies ist ein individuelles Problem. Wenn jemand Lesen und Schreiben lernen will, spielt es überhaupt keine Rolle, wieviele Analphabeten es sonst gibt oder wie gut diese Lesen und Schreiben können. Und wenn jemand Lesen und Schreiben lernt, führt das auch nicht dazu, dass ein anderer Analphabet wird. Prinizipiell stünde einer Analphabetenquote von 0% nichts im Wege. Daher kann man mit einiger Berechtigung Analphabetismus als individuelles Versagen betrachten.

Analphabetismus sollten wir nicht akzeptieren, möglichst jeder sollte Lesen und Schreiben lernen. Dass viele Männer auf dem Partnermarkt durchs Raster fallen, müssen wir hingegen akzeptieren. Das ist ein Naturgesetz. Folglich muss man MAB-sein ethisch auch anders bewerten als Analphabetismus.

Wenn wir über MABs nachdenken, müssen wir immer im Hinterkopf behalten, dass bei diesem Spiel nicht jeder gewinnen kann, und folglich den notwendigerweise existierenden Verlierern auch ein gewisses Verständnis entgegenzubringen ist.

Sichtweise 1: MAB-sein ist überwiegend auf individuelles Versagen zurückzuführen.

Sichtweise 2: MABs sind Männer, die sich im harten Wettbewerb auf dem Partnermarkt bisher nicht gegen ihre Konkurrenten durchsetzen konnten.

Sichtweise 2 stellt meiner Meinung nach die differenzierte, ethisch vertretbare Position dar. Sie erkennt die Existenz eines harten Wettbewerbs und die Notwendigkeit von Marktverlierern an. Sichtweise 1 ist hingegen problematisch. Denn sie erwähnt das Aussiebe-Prinzip nicht und kann so dazu führen, dass MABs wenig Verständnis entgegen gebracht wird, und sie mit unangemessenen Maßstäben konfrontiert werden (wie es etwa Wolfram Huke mit seiner Psychologin ergangen ist).


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