†Absolute Beginners: Unerfahren

UEberwiegend dummes Gelaber von Flachpfeifen
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BeitragVerfasst: 09.09.2014, 11:05 
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frankie hat geschrieben:
Zu deiner Frage, ich denke man muss das AB-Sein immer eng vernetzt mit dem jeweiligen Menschen sehen. Deswegen halte ich auch nichts von irgendwelchen schlauen Theorien und will gar nicht allzu tief in allgemeinen Gründen/Ursachen graben.


Wieso nicht, wenn es ganzheitlich gemeint ist?

Gerade das Graben in die Tiefe geht doch an den Wesenskern des Menschen. Es ist eben nicht ein herumgedokter an den Symptomen.

Zitat:
Idividuell ists doch immer wieder anders.


Das macht doch nichts. Wie sollte überhaupt irgendeine Selbsthlfegruppe funktionieren, wenn ständig die Individualität beschworen würde?


Zitat:
Die Konsequenz daraus ist zum Beispiel, dass ich ein Community-/Laber-Forum in dem sich die ABs locker unterhalten können/lernen viel zielführender finde



Das halte ich für einen Irrtum. Dann kreist man immer um den heißen Brei herum, anstatt sich in ihn hinein zu stürzen. In der Hoffnung, die Probleme würden sich zufällig lösen. Das KANN im Einzelfall passieren, darauf bauen würde ich jedoch nicht. Ist ähnlich wie mit den AB-Treffen, wo sich Paare gefunden haben. Sehr begrüßenswert, aber eben zufällig und daher kein Ansatz für die Mehrheit.

(ich klemm diese Diskussion hier mal ab ... mal sehen, wo ich sie hinschiebe)

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 09.09.2014, 11:05 


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BeitragVerfasst: 09.09.2014, 11:24 
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(Das Abklemmen find ich gut)

Erstmal zum Selbsthilfe-Gedanken. In einer SHG werden sicher nicht allgemeine Theorien gewälzt. Da geht es spezifisch um die einzelne Person. Die sagt was bei IHR SELBST das Problem ist und die Anderen geben dazu ihre Kommentare ab. Darauf solltest du m.E. dein Forum hier aufbauen. Wil sollten alle versuchen auf den Einzelnen einzugehen und allgemeine Theorien zu vermeiden.

Was ganz Anderes ist wieder der lockere Smalltalk. Ich bin mir sicher dass gerade da viele ABs von profitieren können, dass solche Unterhaltungen dazu beitragen können, das andere Geschlecht zu entmystifizieren, es besser kennen und verstehen zu lernen.
Ein Beispiel aus meiner Erfahrung in einem verwandten (*pfeif*) Gebiet:
Ich war als AB immer der Meinung, dass Frauen im Grunde gar keinen Sex wollen, dass sie den meist nur dem Mann zuliebe "ertragen". Selbst in meiner Ehe konnte ich nicht vom Gegenteil überzeugt werden :( .. Was mir aber half, diese falsche Vorstellung aus meinem Kopf zu kriegen, das waren meine lockeren Gespräche in diversen Sexchats. Sowie gelegentliche Treffen mit Userinnen derselben.


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BeitragVerfasst: 09.09.2014, 11:41 
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frankie hat geschrieben:
(Das Abklemmen find ich gut)

Erstmal zum Selbsthilfe-Gedanken. In einer SHG werden sicher nicht allgemeine Theorien gewälzt.


Schade eigentlich. Vielleicht würde (auch) das zum Ziel führen.

(Hinweis: "Theorien wälzen" verstehe ich jetzt als "trockene Ursachen besprechen" und nicht im Sinne von kruden Verschwörungstherorien. Gegensatz dazu: "saftige, konkrete Lebensverläufe besprechen".)


Zitat:
Da geht es spezifisch um die einzelne Person. Die sagt was bei IHR SELBST das Problem ist und die Anderen geben dazu ihre Kommentare ab.


Daran ist ja auch überhaupt nichts auszusetzen.

Aber wieso darf man nicht bei mehreren spezifischen Einzelfällen die gemeinsame Quintessenz suchen?

Warum legen Betroffene so viel Wert darauf, die Individualität der eigenen Probleme herauszustellen? Fühlen sich die Betroffenen dann besser/wertvoller, als wenn herauskommt, dass die individuelle Ausprägung, die sich bei ihnen zeigt, auf eine Sache zurückzuführen ist, unter der viele Betroffene leiden?

Zitat:
Darauf solltest du m.E. dein Forum hier aufbauen.


Das Unterforum "Virtueller Stuhlkreis" mit genau dieser Intention ist vorhanden.

(Und von wegen "mein" Forum. Es gehört mir nicht alleine, auch wenn ich hier sehr stark an der Benutzeroberfläche tätig bin. Die Ausrichtung weg vom UE-Kuddelmuddel hin zu dieser Struktur wird nicht nur von mir befürwortet).

Zitat:
Wil sollten alle versuchen auf den Einzelnen einzugehen und allgemeine Theorien zu vermeiden.


Wieso?


Zitat:
Was ganz Anderes ist wieder der lockere Smalltalk. Ich bin mir sicher dass gerade da viele ABs von profitieren können, dass solche Unterhaltungen dazu beitragen können, das andere Geschlecht zu entmystifizieren, es besser kennen und verstehen zu lernen.


Jaaa-haaaaa .... -crazy-

Ein AB-Forum, in dem man ohne Ende auch Smalltalken kann, gibt es bereits. Warum zwei gleichgelagerte Foren machen?

Warum muß/sollte es immer derselbe Eintopf sein?

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BeitragVerfasst: 09.09.2014, 12:08 
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Oller Posting-Zerhacker! :evil: Ich antworte Ganzheitlich! :mrgreen:

Ich will ja ein gewisses Mass an Theorien nicht ausschliessen. Aber sehr oft führen die nur dazu sich bestätigt zu fühlen, nichts ändern zu müssen, weil es - theoretisch- eh nix bringt.
Wie ich schrieb, die Ursachen sind wohl sehr individuell, deswegen glaube ich dass es einfach besser ist persönlich auf den Einzelnen ein zu gehen, statt irgendeine verallgemeinernde Quintessenz zu suchen. Damit beantwortet sich auch die Frage warum ich denke dass man allgemeine Theorien vermeiden sollte. Zumindest nicht zu stark in den Vorderund stellen.
Deines/unseres, klar befürworten das auch andere. Ich finds an sich ja ok. Aber wie gesagt, ich denke wenn man die Diskussionen mehr an den einzelnen Leuten und ihren Problemen fest macht, finde ich das hilfreicher.
Und ja klar, es gibt schon ein Smalltalk-Forum. Allerdings dürfen dort nicht alle schreiben und viele nicht so schreiben, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Aber im Grunde hast du recht, das Smalltalkforum gibt es und es ist gut dass es das gibt. Auch wenn Details verbesserungswürdig wären ;)
Auch deswegen wollte ich dieses Forum ja nicht zum Smalltalk- sondern ehr zum Metaforum umdefinieren. Aber da kamst du mit deiner Idee halt dazwischen. Passt schon!


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BeitragVerfasst: 09.09.2014, 15:05 
Theorien und "Allgemeines" (zu unterscheiden von "Grundsätzlichem", aber da wird es dann in der Praxis schon schwierig) sind dann und nur dann sinnvoll, wenn sie eine erkennbare Chance auf Leidensverringerung (oder auf Finden eines praktikabeln! Weges dahin) beim konkreten Einzelnen anbieten.

Ales andere gehört in ein (Unter)Forum "Psychologische Theorien und Statistiken". Helfen tut dieses Unterforum dann erst mal gar nix. Es sei denn, ein spezifischer Gedanke dort erfüllt die Bedingung aus satz 1.

Darum ist bei allen Theroien erst mal zu fragen: Wofür? Und diese Frage ist konkret zu beantworten, sonst nutzt das nix. Will ich bevölkerungsstatistische generelle Aussagen generieren, um das Erziehungswesen zu verändern (und wenn ja: macht das Sinn, also: wäre ich dazu überhaupt in der Lage, oder könnte mich in die Lage versetzen -> nächste Metadiskussion).
Oder will ich jemand, der unter Beziehungslosigkeit leidet, helfen, wie ER/SIE ganz spezifisch ein besseres Lebensgefühl entwickeln kann?
Oder oder.

Oder oder. Im Einzelfall kann dabei - das hängt vom Einzenen ab und daher nicht theoretisierbar - die abstruseste Esoterik helfen, und DANN: warum nicht? Auch wenn zuvor 1000mal hieb- und stichfest begründet wurde, dass diese Esoterik Humbug ist ... Sie bleibt Humbug. Sogar, wenn sie im Einzelfall einen zurechenbaren Einfluss gehabt haben sollte.

Lion hat geschrieben:
Aber wieso darf man nicht bei mehreren spezifischen Einzelfällen die gemeinsame Quintessenz suchen?
Man darf. Aber warum? Wieso? Wofür? Was hast z. B. DU davon?


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BeitragVerfasst: 09.09.2014, 16:00 
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frankie hat geschrieben:

Ich will ja ein gewisses Mass an Theorien nicht ausschliessen. Aber sehr oft führen die nur dazu sich bestätigt zu fühlen, nichts ändern zu müssen, weil es - theoretisch- eh nix bringt.


Wenn Du der Ansicht bist, dass es nichts bringt, dann muß ich leider annehmen, dass wir von unterschiedlichen Dingen reden.

Also: Was genau meinst Du, wenn Du von "Theorien" sprichst?


Zitat:
Wie ich schrieb, die Ursachen sind wohl sehr individuell, deswegen glaube ich dass es einfach besser ist persönlich auf den Einzelnen ein zu gehen, statt irgendeine verallgemeinernde Quintessenz zu suchen.


Und ich halte es für Unsinn, jeden einzelnen AB an die Hand zu nehmen, wenn man ihm stattdessen sagen könnte: "Ja, die Sache ist vom PRINZIP her bekannt, auch wenn Du eine andere individuelle Ausprägung der Sache erfahren hast".

Vielleicht erinnerst Du, dass es mir bei "Ursachen" nicht um "Auslöser" geht, sondern um aktive Prozesse beim AB, die immer noch wirken, obwohl der Auslöser längst weggefallen ist.

Auslöser-Ursachen: Möglicherweise sehr vielfältig, aber letztlich uninteressant.
Aktiver-Prozess-Ursachen: Losgelöst von der Auslöser-Ursache, verselbständigt, möglicherweise nur eine Handvoll Dinge, aber sehr interessant, weil diese Dinge den Menschen im AB-tum halten.


Zitat:
Deines/unseres, klar befürworten das auch andere. Ich finds an sich ja ok. Aber wie gesagt, ich denke wenn man die Diskussionen mehr an den einzelnen Leuten und ihren Problemen fest macht, finde ich das hilfreicher.


Ja, und dabei fängt man quasi immer bei Null an.

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BeitragVerfasst: 09.09.2014, 16:06 
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Robinson hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:
Aber wieso darf man nicht bei mehreren spezifischen Einzelfällen die gemeinsame Quintessenz suchen?
Man darf. Aber warum? Wieso? Wofür?


Um die elementaren Wirkungsmechanismen, die hinter dem AB-tum stehen, zu verstehen.

Um dadurch ABs besser helfen zu können, weil man irgendwann herausgefunden hat, was es ist, was Menschen zu ABs macht und diese im AB-tum festhält.

War doch schon immer so: Man kann eine Sache erst dann gut angehen, wenn man sie verstanden hat.

Zitat:
Was hast z. B. DU davon?


Um mich geht es dabei nicht.

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BeitragVerfasst: 10.09.2014, 14:47 
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Lion hat geschrieben:
frankie hat geschrieben:

Ich will ja ein gewisses Mass an Theorien nicht ausschliessen. Aber sehr oft führen die nur dazu sich bestätigt zu fühlen, nichts ändern zu müssen, weil es - theoretisch- eh nix bringt.


Wenn Du der Ansicht bist, dass es nichts bringt, dann muß ich leider annehmen, dass wir von unterschiedlichen Dingen reden.

Also: Was genau meinst Du, wenn Du von "Theorien" sprichst?


Zitat:
Wie ich schrieb, die Ursachen sind wohl sehr individuell, deswegen glaube ich dass es einfach besser ist persönlich auf den Einzelnen ein zu gehen, statt irgendeine verallgemeinernde Quintessenz zu suchen.


Und ich halte es für Unsinn, jeden einzelnen AB an die Hand zu nehmen, wenn man ihm stattdessen sagen könnte: "Ja, die Sache ist vom PRINZIP her bekannt, auch wenn Du eine andere individuelle Ausprägung der Sache erfahren hast".

Vielleicht erinnerst Du, dass es mir bei "Ursachen" nicht um "Auslöser" geht, sondern um aktive Prozesse beim AB, die immer noch wirken, obwohl der Auslöser längst weggefallen ist.

Auslöser-Ursachen: Möglicherweise sehr vielfältig, aber letztlich uninteressant.
Aktiver-Prozess-Ursachen: Losgelöst von der Auslöser-Ursache, verselbständigt, möglicherweise nur eine Handvoll Dinge, aber sehr interessant, weil diese Dinge den Menschen im AB-tum halten.


Zitat:
Deines/unseres, klar befürworten das auch andere. Ich finds an sich ja ok. Aber wie gesagt, ich denke wenn man die Diskussionen mehr an den einzelnen Leuten und ihren Problemen fest macht, finde ich das hilfreicher.


Ja, und dabei fängt man quasi immer bei Null an.


Hm, speziell deinen mittleren Absatz mit den noch aktiven Prozessen kann ich nachvollziehen, da verstehe ich jetzt besser was du meinst.

Mit Theorien meinte ich eigentlich das übliche Zeugs, von MÜ bis zu den 40% aller Männer bleiben kinderlos des Nordischen. Aber das was du thematisierst ist wohl was ganz Anderes.
Trotzdem denke ich, ein gewisses Maß an indiviuellem Herangehen ist notwendig. Aber das schliesst wohl nicht aus, nach Gemeinsamkeiten zu suchen.


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