†Absolute Beginners: Unerfahren

UEberwiegend dummes Gelaber von Flachpfeifen
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BeitragVerfasst: 17.09.2014, 22:10 
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Die Fähigkeit zur Selbstregulation (Impulskontrolle, Gratifikationsaufschub, Selbstdisziplin, Willensstärke) ist einer der wichtigsten Prädiktoren für ein erfolgreiches, gesundes und glückliches Leben.

Stanford marshmallow experiment

Damals ging man davon aus, dass diese Fähigkeit angeboren ist. Eine neuere Studie zeigt jedoch, dass sie zumindest teilweise erlernt ist.

http://www.youtube.com/watch?v=Yo4WF3cSd9Q


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Verfasst: 17.09.2014, 22:10 


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BeitragVerfasst: 18.09.2014, 07:23 
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Lion hat geschrieben:
Ein Grund, warum man AB bleibt (oder generell keine richtungsweisenden Schritte unternimmt) ist das sich hingeben zu Ablenkungen.

Diese Sache ist psychologisch verwandt mit der "Aufschieberitis" (Prokrastination).

Den Unterschied zwischen beiden Sachen ist, dass man bei der Prokrastination weiß, was zu tun ist, bzw. die Aufgaben nicht unbedingt richtungsweisend für das eigene Leben sind. Es sind häufiger Banalitäten, wie aufräumen, das Ausfüllen der Steuererklärung usw.

Bei der allgemeinen Ablenkung, die ich hier ansprechen möchte, geht es um eine diffusere Angelegenheit. Man spürt zwar, dass ein eingeschlagener Lebensweg nicht der Richtige ist, weicht aber einer konsequenten und unbequemen Suche nach dem passenderen Lebensweg aus. Möglicherweise weicht man auch aus, weil man zumindest ahnt, dass etwas Neues Widerstände, Schwierigkeiten, Risiken mit sich bringt. Und auch, dass man für das Neue etwas anderes aufgeben muß. Man kann sich nicht voranbewegen und gleichzeitig auf derselben Stelle sitzenbleiben.

Stattdessen rutscht man tagtäglich erneut in alte, bekannte, sichere Gewohnheiten hinein (Komfortzone).

Als Kinder einer Überflußgesellschaft wurden wir stets gepampert (und die heutigen Kinder noch schlimmer als wir, Stichwort "Hubschraubereltern"). Uns wurden von den Eltern Schutzschilde gegen Risiken gebaut, weil sie es konnten. Ein Sprung ins kalte Wasser wurde uns nie abverlangt. Initiationsriten /-reisen, wie sie noch bei Naturvölkern bekannt sind, gibt es nicht. Dabei sind das nicht bloß Rituale, es geht darum, Mut und Eigenverantwortung zu entwickeln. Übergang vom Kind zum Erwachsenen, nicht bloß anhand der Jahreszahl des Lebensalters.

Statt uns um unser Leben zu kümmern, es beherzt in die Hand zu nehmen, ballern wir uns mit Ablenkung zu, um den Sorgen und der Unzufriedenheit zu entgehen. Wir wollen es vergessen und nicht "angehen".

(Übrigens ist die Ablenkung DER Grund warum ich es für sehr kontraproduktiv halte, AB-Foren mit "Unterhaltungsabteilungen" auszurüsten. Es ist genau, exakt und 100% das Falsche für einen bestimmten Personentypus).


Ja, das mag bei so manchem zutreffen. Du wirst dieses Verhalten aber nicht ändern in dem du dies in deinem Forum hier nicht erlaubst.


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BeitragVerfasst: 18.09.2014, 09:11 
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Ich bin...: vergeben
Lion hat geschrieben:
frankie hat geschrieben:
Ja, das mag bei so manchem zutreffen. Du wirst dieses Verhalten aber nicht ändern in dem du dies in deinem Forum hier nicht erlaubst.


Ich muß es aber auch nicht fördern / unterstützen. -st-


Klar. Du kannst hier tun was du möchtest. Wie gesagt, vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen doch ..


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BeitragVerfasst: 18.09.2014, 09:55 
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Die Menschen lenken sich doch die ganze Zeit ab anstatt sich über wichtige Dinge Gedanken zu machen, z.B. den Tod, den Sinn des Lebens und sowas. :D Zum Beispiel auch dadurch, dass sie viel arbeiten. Ist nicht so klug, glaube ich, irgendwann wird maan ja zwangsläufig damit konfrontiert.
Aber so funktioniert das halt und wer sich gar nicht mehr ablenken lassen würde, der würde in dieser Gesellschaft auch Probleme bekommen.

Aber naja, bezogen auf die AB-Sache versuche ich mcih manchmal abzulenken, aber das Thema ist allgegenwärtig. Ich muss viel daran denken, zu Hause surfe ich in AB-Foren, auf Single- und Sexkontaktseiten, draußen laufen überall geile Teile, etc..


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BeitragVerfasst: 18.09.2014, 15:09 
Lion hat geschrieben:
Müssten ABs nicht eigentlich Himmel und Hölle in Bewegung setzen, in ihrem Leben die Kurve zu kriegen?
Die meisten ABs, die ich kennengelernt habe, haben ein vollkommen normales "Durchschnittsleben": Ausbildung/Studium, Job, Freundeskreis, Familie, usw.

Das Einzige, was ihnen bislang fehlte, ist: Eine Beziehung.

Hier sind Einige regelrecht besessen von dem Gedanken, nur weil jemand AB ist, muss er "was falsch machen", muss "an sich arbeiten" oder muss gar "in seinem Leben die Kurve bekommen".

Als ob alle Leute, die in einer Bezeihung leb(t)en, in Leben geordnet und alles im Griff haben. :roll:

Ich kenne z.B. Alkoholiker, die sich regelmäßig am Wochenende ins Koma saufen und zuhause warten Kind und Frau auf sie. Gegen solche Probleme ist das Leben der meisten ABs "wohlgeordnet". :D


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BeitragVerfasst: 18.09.2014, 15:21 
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Diejenigen Unerfahrenen, bei denen tatsächlich beträchtliche Anteile der Lebensführung und oder deren Qualität im Argen liegen (ob der bloßen Dauerbeziehungslosigkeit oder mitsamt dieser, ihren Ursachen sowie Neben und Folgesymptomen), hätten jedenfalls reichlich Bedarf. Sie müssten auch - eigentlich. Viele versuchen's auch oder wähnen sich in Fortschritten.

Stop, wenn ich das ausführe landet man wieder bei der Huke-Diskussion (vermeiden).

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BeitragVerfasst: 19.09.2014, 17:26 
Zitat:
(Übrigens ist die Ablenkung DER Grund warum ich es für sehr kontraproduktiv halte, AB-Foren mit "Unterhaltungsabteilungen" auszurüsten. Es ist genau, exakt und 100% das Falsche für einen bestimmten Personentypus).


Ich bin bei der ursprünglichen Fragestellung natürlich etwas zwiegespalten, als ich mich damals vor knapp 7 jahren :shock: im Treff anmeldete, war ich eigentlich froh endlich mal Leute kennenzulernen die ebenfalls unverpartnert durchs Lebens gegangen sind und mit denen man erstaunlicherweise nicht nur in dieser Beziehung auf einer Wellenlänge lag. Ich habe das Forum nie als Selbsthilfeforum gesehen, zumindest nicht im Schwerpunkt. Dass man hauptsächlich über die Thematik diskutiert, meinetwegen auch mal Frust äussert, ganz klar und man kann auch Denkanstösse mitnehmen , die man dann allerdings auch umsetzen muss. Nie habe ich erwartet dass ich einen Beitrag von einem "AB-Experten" lese und nach dem Umsetzen der gelesenen Anweisung lande ich instantan mit einer Frau im Bett. Letzeres wäre auch gar nicht mein Primärziel gewesen.

Ich habe das Form damals hauptsächlich als Gelegenheit zu sehen,neue Leute kennenzulernen die ähnlich sind wie man selbst. Diese Möglichkeit hatte ich vorher nicht. In anderen (nicht AB) Foren in denen ich mich umtrieb haben sich interesssanterweise nie irgendwelche persönlichen Kontakte ergeben.


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BeitragVerfasst: 19.09.2014, 20:02 
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HenryLee hat geschrieben:
Zitat:
(Übrigens ist die Ablenkung DER Grund warum ich es für sehr kontraproduktiv halte, AB-Foren mit "Unterhaltungsabteilungen" auszurüsten. Es ist genau, exakt und 100% das Falsche für einen bestimmten Personentypus).


Ich bin bei der ursprünglichen Fragestellung natürlich etwas zwiegespalten, als ich mich damals vor knapp 7 jahren :shock: im Treff anmeldete, war ich eigentlich froh endlich mal Leute kennenzulernen die ebenfalls unverpartnert durchs Lebens gegangen sind und mit denen man erstaunlicherweise nicht nur in dieser Beziehung auf einer Wellenlänge lag. Ich habe das Forum nie als Selbsthilfeforum gesehen, zumindest nicht im Schwerpunkt. Dass man hauptsächlich über die Thematik diskutiert, meinetwegen auch mal Frust äussert, ganz klar und man kann auch Denkanstösse mitnehmen , die man dann allerdings auch umsetzen muss. Nie habe ich erwartet dass ich einen Beitrag von einem "AB-Experten" lese und nach dem Umsetzen der gelesenen Anweisung lande ich instantan mit einer Frau im Bett. Letzeres wäre auch gar nicht mein Primärziel gewesen.

Ich habe das Form damals hauptsächlich als Gelegenheit zu sehen,neue Leute kennenzulernen die ähnlich sind wie man selbst. Diese Möglichkeit hatte ich vorher nicht. In anderen (nicht AB) Foren in denen ich mich umtrieb haben sich interesssanterweise nie irgendwelche persönlichen Kontakte ergeben.




Interessant. War bei mir nicht so. Die Leute, die ich hier kennengelernt habe, sind mir ganz und gar nicht ähnlich. Nur die Tatsache, dass wir relativ ungezwungen über unsere Psycho- und Beziehungsprobleme reden können, verbindet mich mit den Leuten hier. Für den Rest meines Lebens - inkl. Probleme anderer Art - haben die meisten Leute hier kein Verständnis.

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BeitragVerfasst: 20.09.2014, 11:37 
Lion hat geschrieben:
Und das ist eigentlich falsch. So verliert man immer wieder das Ziel aus den Augen. Das Forum wird zum Selbstzweck.

Wären wir eine Selbsthilfegruppe, die sich im "echten" Leben trifft, würde schon längst jemand gerufen haben: "Könnten wir bitte wieder zum Thema zurückkommen?!"

OK, für mich als Sonderfall galt und gilt natürlich auch immer dass ich nie wirklich gelitten habe und meinen Zustand vielleicht als Besonderheit aber nie als Krankheit oder gar Abartigkeit gesehen habe. Das heisst das mein Ziele auch nie wirklich war "geheilt" werden zu müssen.
Ob mich eine Selbsthilfegruppe überhaupt hätten heilen können sei mal dahingestellt.


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BeitragVerfasst: 20.09.2014, 11:48 
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Beiträge: 686
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Die Möglichkeiten der Selbsthilfe sind stark begrenzt. Am realistischsten sind Anstöße. Man muss sich klar machen, dass auf der anderen Seite niemand sitzt, der einem klar die Lösung präsentieren kann. Vermutlich wären einige durchaus in der Lage, mit jemandem mal Tacheles über erkennbar hinderliche Einstellungen und Verhaltensweisen zu sprechen - mit viel Glück auch in einem Tonfall, der ankommt.

Ein Diskussionsforum ist für mich ein Diskussionsforum. Ob und was es darüber hinaus bringen soll entscheidet der Teilnehmer. Mir fallen vielleicht zwei bis drei Teilnehmer ein, die für mich Hilfreiches geschrieben haben. Das war inhaltlich weder neu noch unbedingt an mich gerichtet - es war schlicht und einfach schön nachdrücklich.

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BeitragVerfasst: 20.09.2014, 14:54 
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Zitat:
Und das ist eigentlich falsch. So verliert man immer wieder das Ziel aus den Augen. Das Forum wird zum Selbstzweck.

Wären wir eine Selbsthilfegruppe, die sich im "echten" Leben trifft, würde schon längst jemand gerufen haben: "Könnten wir bitte wieder zum Thema zurückkommen?!"


-ha- ,lol, wie könnte das mit gutem Gewissen jemand rufen, wenn von den aktiven hier kein einziger Betroffener ist... ?


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BeitragVerfasst: 21.09.2014, 13:22 
Lion hat geschrieben:
HenryLee hat geschrieben:
im Treff anmeldete, war ich eigentlich froh endlich mal Leute kennenzulernen die ebenfalls unverpartnert durchs Lebens gegangen sind und mit denen man erstaunlicherweise nicht nur in dieser Beziehung auf einer Wellenlänge lag.


Ok, das geht über das normale "bin froh, noch andere Beziehungslose kennengelernt zu haben, dass ich nicht alleine bin mit dem Problem" hinaus.

Zitat:
Ich habe das Forum nie als Selbsthilfeforum gesehen, zumindest nicht im Schwerpunkt.
Und das ist eigentlich falsch. So verliert man immer wieder das Ziel aus den Augen. Das Forum wird zum Selbstzweck.
Für mich hat das Forum schon als eins der Mitel zur Selbsthilfe funktioniert. Zum einen durch den schriftlichenn Austausch -vernünftige Beiträge von und Diskussionen mit bestimmten Usern und auch abschreckende Beispiele, die mein eigenes Verhalten gespiegelt haben.
Zum zweiten der Spaßanteil durch die Treffen und den Musikthread. Das hat mich darin bestärkt mehr meinen Interessen nachzugehen und (ich hab's schonmal woanders geschrieben) mich mehr wie eine unternehmungslustige Sinhglefrau zu fühlen und nicht wie ne übriggebliebene alte Jungfer. In einer Zeit als plötzlich fast alle meiner Freunde verpartnert waren, war es ein sinnvoller Teil der Reorganisation meiner Freizeitaktivitäten.


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BeitragVerfasst: 21.09.2014, 14:21 
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Ich bin...: auf der Suche nach Freundschaft
Lion hat geschrieben:
m13ab hat geschrieben:
Zitat:
Wären wir eine Selbsthilfegruppe, die sich im "echten" Leben trifft, würde schon längst jemand gerufen haben: "Könnten wir bitte wieder zum Thema zurückkommen?!"


-ha- ,lol, wie könnte das mit gutem Gewissen jemand rufen, wenn von den aktiven hier kein einziger Betroffener ist... ?



Verwarnung wegen wiederholten Scheiße-Laberns.

Es spielt für dieses Forum keine Rolle, welchen Status ein Teilnehmer hat, so lange er sich erkennbar und konstruktiv mit der AB-Thematik befaßt.


Ist keine Scheiße. Recht hat er. Ist mir auch schon aufgefallen: Bis jetzt befassen sich in diesem Forum (bis auf den einen Thread von Strangie) nur Ex-ABs mit den innerpsychologischen AB-Ursachen ubnd AB-Fehlveralten ... vermutlich um sich der Ablenkung hinzugeben.

Deswegen entbehrt dieser Thread nicht einer gewissen unfreiwilligen Ironie.


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BeitragVerfasst: 22.09.2014, 13:02 
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Alter: 1
Der Bashingkommentar von m13ab setzt mal wieder aktiv auf Ausblendung und systematische Zuweisung. Diejenigen, welche häufig mitschreiben, werden als Ex-ABs eingestuft. Die anderen vorwiegend nur Mitlesenden fallen mal wieder unter den Tisch und befassen sich angeblich nicht damit. -ha-

Unsereiner schreibt übrigens nicht mehr soviel dazu, weil ich das, was ich dazu schreiben könnte, inzwischen für überflüssig halte. Selbst zu vermelden "oh, übrigens mir gehts genauso..." oder den kleinen Egozentriker rauszukehren ist doch irgendwie nullkommanull Prozent hilfreich und uninteressant. Ich hatte in der Vergangenheit im anderen Forum zuviel Müll geschrieben. Das versuche ich etwas einzudämmen. Darüber hinaus tappe ich aber selbst im Dunkeln und so wirklich etwas Brandneues fällt mir auch nicht ein. Oftmals hab ich den Eindruck, dass alles Relevante bereits geschrieben wurde.

exlamento hat geschrieben:
Die Möglichkeiten der Selbsthilfe sind stark begrenzt. Am realistischsten sind Anstöße. Man muss sich klar machen, dass auf der anderen Seite niemand sitzt, der einem klar die Lösung präsentieren kann. Vermutlich wären einige durchaus in der Lage, mit jemandem mal Tacheles über erkennbar hinderliche Einstellungen und Verhaltensweisen zu sprechen - mit viel Glück auch in einem Tonfall, der ankommt.

Ein Diskussionsforum ist für mich ein Diskussionsforum. Ob und was es darüber hinaus bringen soll entscheidet der Teilnehmer. Mir fallen vielleicht zwei bis drei Teilnehmer ein, die für mich Hilfreiches geschrieben haben. Das war inhaltlich weder neu noch unbedingt an mich gerichtet - es war schlicht und einfach schön nachdrücklich.


Das deckt sich so in etwa auch mit meiner Ansicht. Bei den Punkten, was der Betroffene bereits bewusst als problematisch vorträgt, könnte man Tacheles schreiben. Alles andere, was da unbewusst nebenher abläuft (insbes. verhaltenstechnisch), könnte eigentlich nur mit einem realen Einblick behoben werden. Ansonsten bleibt eigentlich nur Detektiv in eigener Sache zu spielen und sich das zusammenzukratzen, was für einen selbst hilfreich sein könnte.


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