†Absolute Beginners: Unerfahren

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BeitragVerfasst: 22.08.2014, 16:34 
Ehrlichkeit ist das eine und - fast - immer die richtige Wahl.
Das hat aber nix damit zu tun, auszuwählen, was man wann anderen Leuten mitteilt.
Die Aussage: "ich hab Fusspilz" mag ja auch ehrlich sein, ist beim ersten Date aber vielleicht ein schlecht gewähltes Thema.
Nein, AB-sein ist nicht wie Fußpilz (falls nun wieder einer sowas denkt ...).
Probleme teile ich anderen Menschen mit, wenn a) ich absolut nicht anders kann, es einfach raus muss - aber dann belaste ich jemand anderen mit meinem Problem, und eine frische Bekanntschaft würde dann als erstes doppelt belastet: mit dem Problem selbst, sowie mit meiner Hilflosigkeit = sehr ungünstig fürs Flirten! b) ich mir Hilfe erhoffe. Ein eventueller Liebes- oder Sexpartner in spe wird sich sehr selten aus Hilfsbereitschaft das Problem lösen ...
Was soll's also. Nirgendwo steht geschrieben, dass man alles aussprechen muss, was einem das Leben schwer macht, egal wie wahr es sein mag. Schweigen ist kein Lügen.

Wer sich allen Ernstes wiederholt mit solchen Fragen beschäftigt, demonstriert vor allem eklatante Lücken im Verständnis von Alltagskommunikation, und daran wird die Kontaktaufnahme dann wohl eher scheitgern als am AB-Sein.

Was anderes wäre, wenn jemand meint, das ABtum zechne ihn besonders positiv aus und der/die/das Gegenüber hat's noch nicht bemerkt ...

Hm: es mag natürlich sein, mancher meint, er gaukele "falsche Produkteigenschaften" vor, weil er meint, das Gegenüber gehe von einem "Erfahrenen" aus. Aber auch diese Meinung würde ich eher in den Bereich "eklatante Lücke beim Sozialverhalten" ablegen. Wenn die andere Seite nicht klar sagt: "Ich nehm dich nur, wenn du schon 7 gescheiterte Beziehungen und 12 Bettgeschichten hinter dir hast", darf man das alles ganz ehrlich im Unklaren lassen und ggf. auch zur Notlüge greifen. Also immer.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 22.08.2014, 16:34 


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BeitragVerfasst: 23.08.2014, 09:26 
Ich würde es beim ersten Date nicht erwähnen, einfach weil es ein zu intimes Detail ist, man würde vermutlich ja auch nicht erwähnen welches die Lieblingsstellung ist, dass die Oma gestern gestorben ist usw., immerhin ist es ja das erste Kennenlernen zweier fremder Menschen.


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BeitragVerfasst: 23.08.2014, 15:56 
Hier wird davon ausgegangen, dass es jemand gleich von sich aus beim ersten Date sagt. Nur ist das eher ein untypisches Szenario.

Viel üblicher ist es, dass die Frau einen sinngemäß fragt, wie lange die letzte Beziehung her ist.

Und dann muss man entweder lügen (was erfinden) oder man sagt ganz ehrlich, dass man noch keine Beziehung hatte.

Mir ist es schon wichtig, das in solchen Fragen auch ehrlich geantwortet wird. Oder hat jemand von den Männern hier große Lust, nach einiger Zeit z.B. von der Freundin zu erfahren, dass sie mal paar Jahre als Prostituierte gearbeitet hat und dies beim Kennenlernen nicht erwähnt hat? ;-)


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BeitragVerfasst: 23.08.2014, 16:51 
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Manfred hat geschrieben:

Und dann muss man entweder lügen (was erfinden)


Böse, böse ... :roll:

Zitat:
Mir ist es schon wichtig, das in solchen Fragen auch ehrlich geantwortet wird. Oder hat jemand von den Männern hier große Lust, nach einiger Zeit z.B. von der Freundin zu erfahren, dass sie mal paar Jahre als Prostituierte gearbeitet hat und dies beim Kennenlernen nicht erwähnt hat? ;-)


Wenn die Frau ihrem Gewerbe nicht mehr nachgeht und intelligent ist ... wird sie an dieser Stelle NICHT die Wahrheit sagen, soviel ist sicher.

Das machen nur ABs, die ansonsten bei einer kleinen Notlüge sofooooort sterben würden.

Man kann das übrigens auch nach einiger Zeit richtig stellen, dass man in Wirklichkeit noch keine Beziehung hatte. Ist doch nichts ehrenrühriges, keine Beziehung gehabt zu haben, oder?

Glaubt jemand die Frau würde den Ex-Mab deswegen verlassen? Wegen nachträglich gebeichteter Jungfräulichkeit?

Ich nicht.

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BeitragVerfasst: 23.08.2014, 20:20 
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Manfred hat geschrieben:
Viel üblicher ist es, dass die Frau einen sinngemäß fragt, wie lange die letzte Beziehung her ist.

Und dann muss man entweder lügen (was erfinden) oder man sagt ganz ehrlich, dass man noch keine Beziehung hatte.


Nur wenn man jede Frage, die einem gestellt wird, auch brav beantwortet. Wie daheim bei Mutti.

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BeitragVerfasst: 25.08.2014, 12:19 
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Manfred hat geschrieben:
Viel üblicher ist es, dass die Frau einen sinngemäß fragt, wie lange die letzte Beziehung her ist.
Und dann muss man entweder lügen (was erfinden) oder man sagt ganz ehrlich, dass man noch keine Beziehung hatte.


This. Ich votiere hier ebenfalls für Ehrlichkeit SOFERN mir an der Frau wirklich was liegt. Bei Bekannten da würd ich auch Lügen, aber eine Partnerschaft will ich so nicht anfangen, bzw dann dadurch zerstören, dass sie sich im Nachhinein ungeliebt fühlt weil ich ihr nicht vertraut habe. Außerdem sag ich damit ja auch noch - ich find das als so schlimmen Makel dass ich dich deshalb angelogen hab. Geht man dagegen locker lässig damit um zeigt man wie egal es ist.

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BeitragVerfasst: 25.08.2014, 12:20 
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Lion hat geschrieben:
Wenn die Frau ihrem Gewerbe nicht mehr nachgeht und intelligent ist ... wird sie an dieser Stelle NICHT die Wahrheit sagen, soviel ist sicher.


Ich würds wissen wollen.

Lion hat geschrieben:
Glaubt jemand die Frau würde den Ex-Mab deswegen verlassen? Wegen nachträglich gebeichteter Jungfräulichkeit?


Ich schon. Wär für mich auch umgekehrt durchaus ein Trennungsgrund.

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BeitragVerfasst: 25.08.2014, 12:30 
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felissilvestris hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:
Wenn die Frau ihrem Gewerbe nicht mehr nachgeht und intelligent ist ... wird sie an dieser Stelle NICHT die Wahrheit sagen, soviel ist sicher.


Ich würds wissen wollen.


Schon klar.

Eine Prostitutionstätigkeit ist auch ein anderes Kaliber, als "AB-sein".

Zitat:
Lion hat geschrieben:
Glaubt jemand die Frau würde den Ex-Mab deswegen verlassen? Wegen nachträglich gebeichteter Jungfräulichkeit?


Ich schon. Wär für mich auch umgekehrt durchaus ein Trennungsgrund.


Wenn die Frau ABine* war oder Prostituierte?

*) angenommen, man selbst wäre "Normalo".

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BeitragVerfasst: 25.08.2014, 12:43 
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felissilvestris hat geschrieben:
aber eine Partnerschaft will ich so nicht anfangen, bzw dann dadurch zerstören, dass sie sich im Nachhinein ungeliebt fühlt weil ich ihr nicht vertraut habe. Außerdem sag ich damit ja auch noch - ich find das als so schlimmen Makel dass ich dich deshalb angelogen hab. Geht man dagegen locker lässig damit um zeigt man wie egal es ist.



*fürdeneigenenMerkzettelnotier: unbedingt mal Thread zum Thema "übertriebene moralische Grundsätze" und "vorauseilend Interpretationen bei anderen vermuten" eröffnen*

Wieso sollte sich jemand ungeliebt fühlen, weil er fälschlicherweise mangelndes Vertrauen interpretiert?

Motto: "Du liebst mich nicht wirklich, weil Du mir in diesem-und-jenem Punkt nicht genug vertraut hast, um mir gleich die Wahrheit zu sagen"?

Ich denke, dass der Partner im Nachhinein genug Verständnis dafür haben sollte, warum diese Eigenschaft zunächst verschwiegen wurde. Ist dieses Verständnis dann nicht da, dann kommt eben möglicherweise das "Schlußmachen" durch diese Person. Wo liegt das Problem?

Stattdessen hängt sich der AB jegliche "Schuld" selbst um. Es läge dann ja am damaligen Verschweigen und nicht am mangelnden Verständnis.

Und zum Thema "zeigen, dass es egal ist": Das tut weder die eine noch die andere Variante. Sagt man es am Anfang, scheint es wichtig zu sein. Verschweigt man es, scheint es auch eine Wichtigkeit zu haben.

Die AB-Eigenschaft IST wichtig, das kann man nicht "egalisieren".

EDIT: Was mir noch einfällt: Muß man zu einem Noch-Nicht-Partner "großes Vertrauen" signalisieren? Wenn es erstmal nur um gegenseitiges Interesse und darum geht, zu gucken, wohin die Reise führen könnte?

Krasses Fehlverständnis von ABs .... "Vertrauen" wird um so mehr ein Thema, je länger man sich kennt. Man muß aber bei den ersten Dates kein "Riesenvertrauen" darstellen, um die "Liebe zu beweisen".

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BeitragVerfasst: 25.08.2014, 15:36 
Ich denke, man sollte sich mal fragen:
Was hat der/die Partner/in davon, wenn man alle Details (manche mögen es als großes Detail sehen) der sexuellen VERGANGENHEIT(!) auf den Tisch packt?
Wir reden hier ja von der Kennenlern- und "Vor-fester-Beziehung-und-gemeinsamer-Lebensplanungs"-Phase. Ich kenne niemanden, der hier alle Sünden seiner Vergangenheit auf den Tisch packt, auch nicht auf Nachfrage.
Warum? Weil es das Kennenlernen und sich Näherkommen der Menschen JETZT doch nur kompliziert. Wozu soll das also gut sein, außer, um die Chance auf was Gemeinsames zu verringern?

Mal angenommen, ich bin in eine Frau verknallt, und vor dem ersten Kuss: "ach übrigens, ich war vor zehn Jahren mal eine Zeitlang Prostituierte!" Für sowas haben PUler einen Begriff geprägt: "Shit-Test".

Das machen (M)ABler praktisch auch, wenn sie vorher unbedingt "ehrlich" sein wollen.
Etwas anders geöagert ist es, wenn der ABler aus purer sexueller Unsicherheit sozusagen um Beistand des Gegenübers bittet. Aber ist das in dieser Phase wirklich eine gute Idee?

In beiden Fällen geht es letztlich ums Gleiche: Die Verantwortung für die eigene Unsicherheit und Unerfahrenheit von Anfang an auch ein Stück weit aufs Gegenüber übertragen. Sich selbst auf Kosten des anderen entlasten. In einer Partnerschaft kann das eventuell angebracht sein. Aber so weit sind wir hier noch nicht.

Aber klar, kann man machen, Es wurde ja auch schon von Fällen berichtet,, wo das dem anderen dann ausdrücklich völlig egal war. Ich habe noch nicht gehört, dass es beziehungsförderlich gewesen wäre (außer eventuell bei dem entschwundenen Manga-Freund von nebenan). Also wo liegt der positive Aspekt des "Ich darf das nciht beschönigen"?

Seid euch bewusst dass es bei DIESER "Ehrlichkeit" nicht um den Partner, sondern nur um euch selbst geht Oder haltet ihr selbst euer ABsein für so schlimm, dass es einer möglichen Partnerschaft im Wege steht wie, sagen wir, eine Fernbeziehung? "Ach übrigens, bevor du mehr Gefühle investierst, du solltest wissen, ich wohne die meiste Zeit in Prag!" Nur, dass dieser Wohnort während einer eventuellen Beziehung halt noch bestehen bleibt - das ABsein, zumindest die gröbste Unerfahrenheit, sollte sich dann aber schon erledigt haben ... Es muss euch selbst moralisch und auch für den Verlauf der eventuellen Beziehung sehr schwerwiegend erscheinen, dass ihr das für andere Leute als so wichtig erachtet.

Ich würde meinen: den meisten Leuten inkl. eurem/r Partner/in in spe ist das sowas von wurscht. Entsprechende Fragen sind halt üblicher Small talk unter Normalos. Die einen reden übers Wetter, die anderen über ihr Beziehungsleben. Ganz einfach, weil sie eins haben, wie's Wetter. Und beim Flirten leigt das dann halt näher als das Wetter. Bei Menschen, die längere Zeit Singles sind (aber halt nicht ABs), beobachte ich diese Fragen nicht. Die wissen halt, dass man schlecht über was reden kann, dass man schon einige Jahre nicht mehr erlebt hat, und was vergangen ist, taugt nur noch für die allfällige Anekdote. "Hey, hab ich dir schon erzählt, dass ich ab ab der Pubertät 20 Jahre lang Single war!?" "Ich bin jetzt seit 5 Jahren geschieden, davor hatte ich drei feste Beziehungen, nun bin ich seit X Jahren schon allein." Abgestandener Kaffee.
Mag ich die Frau JETZT oder nicht? Okay, ihr Leben ist vielleicht kompliziert (gewesen). Stört mich da, wenn ich sie mag?

Manfred hat geschrieben:
Viel üblicher ist es, dass die Frau einen sinngemäß fragt, wie lange die letzte Beziehung her ist.

Und dann muss man entweder lügen (was erfinden) oder man sagt ganz ehrlich, dass man noch keine Beziehung hatte.

Ich sehe da noch einige andere Möglichkeiten.
Ich weiß auch nicht - es mag eine "Generationen"-Sache sein. Ich kann mich nicht erinnern, das je so gefragt worden zu sein. Insbesondere(!) nicht in Flirtsituationen. In solchen Situationen zählt die Gegenwart.
Frage waren eher der Art: "Hattest du schon mal so ne richtig lange Beziehung?" (Was meines Erachtens darauf hinausläuft: "Kannst du dich Verlieben und ein zuverlässiger Partner sein?"). "Bist du schon lange allein?" (=Wie kommst du so zurecht mit deinem Leben"). "Stehst du auf Frauen?" ("Hey ich bin neugierig auf dich!"), "Wann warst du zum esten Mal verliebt/in einer Beziehung" (Smalltalk, "ich will dich kennenlernen") Ich antworte dann halt auf den Subtext. Das hat auch immer gereicht und ist sowieso besser.
"Wie lange ist die letzte Beziehung her?" = Bist du emotional frei? "Zu lange." Dazu ein sehnsuchstvoller Blick in ihre Augen.

Falls mal jemand in einer Flirtsituation genauer nachhakt: "Würdest du wollen, dass deine Verflossenen einfach alles über dich und die Beziehung mit dir erzählen? Ich versteh deine Neugier, aber das heben wir uns vielleicht für später auf, ja? Außerdem, das war gestern, und jetz zählt das heute, oder? Aber dazu fällt mir eine Geschichte ein ..." und dann gibt es eine nette, subtile Anekdote. Neugier befriedigt, Frage mehr als ausreichend beantwortet.

Es geht beim Flirten nciht ums Abchecken von Fakten (na gut, ebi einiegn mag das so sein aber die interssieren mich nicht - euch?), sondern: Wie reagiert der andere? Wie geht sie mit dem Leben, mit anderen Menschen, mit sich selbst um?
Versucht sie mir zum Beispiel Verantwortung für ihre Vergangenheit aufzubürden? Oha! Warnsignal.


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BeitragVerfasst: 26.08.2014, 11:31 
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Lion hat geschrieben:
Wenn die Frau ABine* war oder Prostituierte?
*) angenommen, man selbst wäre "Normalo".


Prinzipiell mal das Gelüge/Veschweigen drumrum. Ob ich mit einer Prostituierten leben könnte weiss ich nicht, müsste man sehen wenn es so weit wäre.

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BeitragVerfasst: 26.08.2014, 11:54 
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felissilvestris hat geschrieben:
]

Prinzipiell mal das Gelüge/Veschweigen drumrum. Ob ich mit einer Prostituierten leben könnte weiss ich nicht, müsste man sehen wenn es so weit wäre.


Es geht um das Thema "möglicherweise störende Altlasten aus der Vergangenheit", als Beispiele seien da genannt:

  • Beziehungsunerfahrenheit
  • war mal im Gefängnis
  • hat sich mal prostituiert
  • hatte früher viele wechselnde Sexualpartner
  • hatte psychische Störung
  • hat hohe finanzielle Schulden
  • hat gesundheitliche Einschränkungen, die auch ins neue Parterleben eingreifen würden


Stell Dir vor, Du lernst eine Frau kennen, die Dir wirklich gut gefällt. Umgekehrt ist natürlich auch starkes Interesse vorhanden.

Bei den ersten Dates wurde von einer der obigen Sachen nichts erwähnt (es geht jetzt nicht mal um den Fall, dass auf eine Frage hin die Unwahrheit gesagt wurde).

Es kommt zur Partnerschaft, die nun schon Monate andauert, alles scheint in Butter. Einer langjährigen Partnerschaft steht nichts im Wege.

a) Würdest Du von den ersten fünf Punkten überhaupt noch erfahren wollen? (die Punkte 6 und 7 klammere ich mal aus, weil die sowieso irgendwann hochkommen würden)

b) Die Partnerin beichtet Dir eines Abends einen der fünf ersten Punkte. Sagt, dass sie es bei den ersten Dates nicht gesagt hat, weil sie die große Befürchtung hatte, dass es dann sofort "aus" gewesen wäre ... und das wollte sie nicht, weil sie die Partnerschaft mit Dir unbedingt wollte. Wie reagierst Du?

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BeitragVerfasst: 28.08.2014, 15:13 
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Lion hat geschrieben:
a) Würdest Du von den ersten fünf Punkten überhaupt noch erfahren wollen? (die Punkte 6 und 7 klammere ich mal aus, weil die sowieso irgendwann hochkommen würden)


Ja, auf jeden Fall.

Lion hat geschrieben:
b) Die Partnerin beichtet Dir eines Abends einen der fünf ersten Punkte. Sagt, dass sie es bei den ersten Dates nicht gesagt hat, weil sie die große Befürchtung hatte, dass es dann sofort "aus" gewesen wäre ... und das wollte sie nicht, weil sie die Partnerschaft mit Dir unbedingt wollte. Wie reagierst Du?


Ich seh die Punkte per se jetzt mal nicht als gleichwertig an. Manche betreffen eine Partnerschaft per se, andere sind ihre Vergangenheit und Probleme. Bei letzteren wäre ich um einiges nachsichtiger. Pauschal kann ich dir darauf mal so jedenfalls nicht antworten, das hängt von der persönlichen Ebene ab. Hat man sich erst einmal auf einen Kaffee getroffen erwarte ich mir keinen Auszug aus ihrem Strafregister. Aber zu dem Zeitpunkt wo man daran denk zusammenzukommen, oder ev auch schon wo man vorhat miteinander intim zu werden sollten so Dinge schon angesprochen worden sein. Noch später könnte ein Trennungsgrund sein, jedenfalls aber ein grosser Vertrauensbruch.

Sonst...
Beziehungsunerfahrenheit ... egal
war mal im Gefängnis ... hängt vom was, warum und wie lange her ab
hat sich mal prostituiert ... schwierig. ein paarmal aus einer Notlage wären ok, eine langjährige Sexworkerin wäre mir wohl zu viel.
hatte früher viele wechselnde Sexualpartner ... definiere viele und ist sie trotzdem gesund? tendenziell egal
hatte psychische Störung ... komm ich eher schwer mit zurecht, aber prinzipiell kein Ausschlussgrund
hat hohe finanzielle Schulden ... soweit egal, allerdings kommt dann eine Hochzeit wohl nicht in Frage
hat gesundheitliche Einschränkungen ... kommt darauf an was. Solange sie im Alltag normal agieren kann und es nicht ansteckend ist eher egal.

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BeitragVerfasst: 28.08.2014, 15:35 
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felissilvestris hat geschrieben:
Beziehungsunerfahrenheit ... egal



Wenn Dir Beziehungsunerfahrenheit bei einer Partnerin grundsätzlich egal ist, warum dann so wenig Verständnis, falls sie es erst später "beichtet"? Warum sie es am Anfang nicht tut, wäre ja klar ... sie nimmt an, DASS es eine Rolle spielen könnte (was aber ja laut Deiner Antwort nicht der Fall ist).

Ein Gespräch (sagen wir nach einem halben Jahr der Beziehung) müsste so aussehen:


----------

Partnerin: "Du ... ich muß dir da noch was sagen ... ich hab damals nicht die Wahrheit gesagt, ich hatte keine 5 Partner früher ... ich hatte überhaupt keinen Partner vor dir ..."

Du: "Warum sagst Du mir das erst jetzt?"

Partnerin: "Ich hatte Angst, dass Du dann sofort Abstand von mir nimmst und wir überhaupt keine Chance gehabt hätten"

Du: "Ok ... es ist mir nicht wichtig, ob Du Erfahrung hast ... Schwamm drüber".


ODER sähe der letzte Satz so aus:

Du: "Es ist mir zwar egal, dass Du beziehungsunerfahren bist, aber dass Du es nicht gesagt hast, empfinde ich als Vertrauensbruch ... ich mache hiermit Schluß".

----------


Worauf ich hinaus will: Wiegt denn das Gefühl des mangelnden Vertrauens schwerer, als das Verständis dafür, WARUM eine Info erst so spät kommt?

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BeitragVerfasst: 03.09.2014, 15:30 
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Lion hat geschrieben:
Ein Gespräch (sagen wir nach einem halben Jahr der Beziehung) müsste so aussehen:
Du: "Ok ... es ist mir nicht wichtig, ob Du Erfahrung hast ... Schwamm drüber".
ODER sähe der letzte Satz so aus:
Du: "Es ist mir zwar egal, dass Du beziehungsunerfahren bist, aber dass Du es nicht gesagt hast, empfinde ich als Vertrauensbruch ... ich mache hiermit Schluß".


Das ist eine gute Frage. Ein ganzes halbes Jahr Beziehung und erst dann Vertrauen? Das würde mich auf jeden Fall hart treffen. Die Sache ist doch eine andere. Es geht nicht um das eine singuläre Ereignis. Das ist Schwamm drüber. Es geht um eine grundsätzliche Geisteshaltung. Es wird in dem Fall nämlich nicht bei der einen Sache geblieben sein/wird bei der einen Sache bleiben. Und dann wird es ein systematisches Problem.

Ich glaub eine Partnerin von mir wird wissen, dass sie mit sehr sehr vielem (oder allem?) zu mir kommen kann und ich vieles auf die eine oder andere Art verstehen (wenn schon nicht gutheissen) kann. Aber wenn sie dieses Angebot nicht annimmt, dann wird sie vermutlich keine Persönlichkeit sein mit der ich auf Dauer kann.

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