†Absolute Beginners: Unerfahren

UEberwiegend dummes Gelaber von Flachpfeifen
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BeitragVerfasst: 04.09.2014, 03:25 
felissilvestris hat geschrieben:
Ein ganzes halbes Jahr Beziehung und erst dann Vertrauen? Das würde mich auf jeden Fall hart treffen. Die Sache ist doch eine andere. Es geht nicht um das eine singuläre Ereignis. Das ist Schwamm drüber. Es geht um eine grundsätzliche Geisteshaltung. Es wird in dem Fall nämlich nicht bei der einen Sache geblieben sein/wird bei der einen Sache bleiben. Und dann wird es ein systematisches Problem.

Ich glaub eine Partnerin von mir wird wissen, dass sie mit sehr sehr vielem (oder allem?) zu mir kommen kann und ich vieles auf die eine oder andere Art verstehen (wenn schon nicht gutheissen) kann. Aber wenn sie dieses Angebot nicht annimmt, dann wird sie vermutlich keine Persönlichkeit sein mit der ich auf Dauer kann.

Sehr zweischneidig.
Du definierst, was ein anderer unter Verrtrauen verstehen soll.
Du erwartest, dass derjenige durch sein Verhalten sehr schnell zeigt, dass er deine Defintion erfüllt.
Du setzt dabei Marker, die dir wahrscheinlich selbst nicht umfassend bekannt sind (aber wenn der andere dagegen verstößt ...). Einer dieser Marker ist zeitweise Prostitution, ein anderer ABsein. Anderen Leuten ist das vielleicht gerad alles gar nicht so wichtig, und schon gar kene Vertrauensfrage? Nich heut, nich tin 6 Monaten, nich tin 10 Jahren?
Und du erwartest, dass jemand deine "Offenheitsangebote" annimmt. Das ist fordern, nicht geben.
Du tust so, als sei (deine) Offenheit etwas, was du gibst. Im Ergebnis wird es zu einer Forderung ("wenn sie das nciht annimmt").

Du solltest dir mal überlegen, ob du dich so nicht selbst zum "Anspruchs-AB" definierst.

Und selbst WENN jemand zufllig diese (letztlich völllig offene) Vertrauensbeschreibung so sehr teilt, dass er/sie nicht dagegen verstößt: Auch Vertrauen muss wachsen Auch, wenn man sich gut versteht, sich als "Beziehung" defineirt etc pp. Das geht mal schneller, mal langsamer. Je mehr Geschwindigkeit man erwartet/einfordert, umso geringer die Wahrschenlichkeit, dass sich jemand darauf einlässt.
Und: du müsstest praktisch täglich damit rechnen, dass die/der andere gegen eine der von dir angenommenen, dir mögliocherweise selbst nicht bewussten Vertrauen"Marker" verstößt. "Das hättest du mir vor 3 Jahren sagen müssen ...!" Woher sollte sie das wissen? War deine Aufzählung vor drei Jahren: "Das will ich alles von dir wissen!" hinreichend vollständig und konkret? Warum hast du damals nicht danach gefragt? "Ach übrigens, bevor wir uns küssen: Warst du mal im Sexgewerbe?" Sicher vertraust du ihr genug, um ihr diese Frage zu stellen. Wenn nicht: warum sollte sie dir ...? Oder vieleicht ist es gar keine Frage von Vertrauen. Sondern von Misstrauen?

Deine Darlegung von Vertrauen macht es meines Erachtens logisch unmöglich, dass du selbst jemand wirklich vertraust.

Ist das größte Vertrauen nicht, wenn man NICHTS über jemand weiß, und selbst alles offenlegt (bzw. auf andere ebene: ihm das Leben anvertraut)? Oder sogar: auch selbst gar nichts offenlegen muss? Je mehr ich über den anderen WEISS, um so weniger muss ich ihm vertrauen. Vertrauen erweist sich in dem, was NICHT gesagt werden muss.

Oder?


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 04.09.2014, 03:25 


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BeitragVerfasst: 04.09.2014, 14:19 
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felissilvestris hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:
Ein Gespräch (sagen wir nach einem halben Jahr der Beziehung) müsste so aussehen:
Du: "Ok ... es ist mir nicht wichtig, ob Du Erfahrung hast ... Schwamm drüber".
ODER sähe der letzte Satz so aus:
Du: "Es ist mir zwar egal, dass Du beziehungsunerfahren bist, aber dass Du es nicht gesagt hast, empfinde ich als Vertrauensbruch ... ich mache hiermit Schluß".


Das ist eine gute Frage. Ein ganzes halbes Jahr Beziehung und erst dann Vertrauen? Das würde mich auf jeden Fall hart treffen.


Hm. Dann wäre das also ein "Beweis" für Dich, dass es mit der Aufrichtigkeit der Liebe dieser Person zu Dir etwas nicht in Ordnung ist? Umgekehrt: Liebe muß durch Vertrauensbeweise dargelegt werden.

So kommt's mir gerade vor.

Dass die Frau gute Gründe vorlegt, warum sie es erst "so spät" sagt, bewirkt bei Dir da nichts?

Es bleibt bei einem harten "Du hast mir nicht geng vertraut. Punkt!"


Zitat:
Die Sache ist doch eine andere. Es geht nicht um das eine singuläre Ereignis. Das ist Schwamm drüber. Es geht um eine grundsätzliche Geisteshaltung. Es wird in dem Fall nämlich nicht bei der einen Sache geblieben sein/wird bei der einen Sache bleiben. Und dann wird es ein systematisches Problem.


Das vermutest Du jetzt: "Wenn sie mir DAS nicht gesagt hat, was wird sie noch alles nicht gesagt haben?"


Zitat:
Ich glaub eine Partnerin von mir wird wissen, dass sie mit sehr sehr vielem (oder allem?) zu mir kommen kann und ich vieles auf die eine oder andere Art verstehen (wenn schon nicht gutheissen) kann. Aber wenn sie dieses Angebot nicht annimmt, dann wird sie vermutlich keine Persönlichkeit sein mit der ich auf Dauer kann.


Sorry, wenn ich mit diesem Posting ingesamt härter mit Dir ins Gericht gehe ... aber das klingt zumindest alles selbstgerecht.

"Ich bin der große Aufrichtige, sie sollte wissen, wie sehr sie mir vertrauen kann ... ihre Gründe, warum sie es so spät sagte, bewirken da wenig ... was wird da noch alles im Busche sein ... mit so einer Person kann ich nicht auf Dauer ..."

Partnerschaften sind keine Verträge im geschäftlichen Sinne ... es menschelt ... es gibt Befürchtungen, trotz allem Vertrauen. Warum sollte die Frage "Sollte man das AB-sein am Anfang beichten?" überhaupt eine relevante Frage sein, wenn es nicht so wäre?

Und die Antwort: "Sage es am Anfang, wenn soviel Vertrauen nicht verkraftet wird, kann es sowieso nichts werden" entspringt unrealistischen Moralvorstellungen und ist somit falsch.

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BeitragVerfasst: 04.09.2014, 15:12 
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Lion hat geschrieben:
Hm. Dann wäre das also ein "Beweis" für Dich, dass es mit der Aufrichtigkeit der Liebe dieser Person zu Dir etwas nicht in Ordnung ist? Umgekehrt: Liebe muß durch Vertrauensbeweise dargelegt werden.
So kommt's mir gerade vor.
Dass die Frau gute Gründe vorlegt, warum sie es erst "so spät" sagt, bewirkt bei Dir da nichts?


Was hat das mit Vertrauensbeweis zu tun. Eine Partnerschaft muss für mich so vertraut sein, dass es keine Beweise nötig hat. Du siehst das so negativ ala: Vertrau mir oder ich schiesse dich ab. Ich sehe das mehr umgekehrt. wer nicht in der Lage ist sich ganz zu öffnen mit dem will ICH halt eher keine Beziehung. Für mich ist das ein Element der Tiefe der selbigen.

Lion hat geschrieben:
Es bleibt bei einem harten "Du hast mir nicht geng vertraut. Punkt!"


Relativ hart, ja. Jeder hat seine eigenen Ansprüche an eine Beziehung und nicht jeder Partner wird sie erfüllen (können). Ich disqualifiziere mich sicher auch für viele Frauen auf die eine oder andere Weise. Mir ist umgekehrt vieles egal. Bildung. Moderates Übergewicht. Anzahl der Exen, ... Aber sowas ist mir wiederum wichtig. Jedem seine Kriterien, oder? Und ja, ich hab schon Freundschaften von heute auf Morgen gekündigt weil mich jemand belogen hat.

Lion hat geschrieben:
Das vermutest Du jetzt: "Wenn sie mir DAS nicht gesagt hat, was wird sie noch alles nicht gesagt haben?"


Menschen agieren aus Mustern heraus die sie immer wieder wiederholen. Nenn es von mir aus auch Karma. Also ja, jemand der routinemässig z.B Freunde anlüg, der wird das auch beim Partner machen. Als solches gehe ich auf jeden Fall von mehr Leichen im Keller aus.

Lion hat geschrieben:
Und die Antwort: "Sage es am Anfang, wenn soviel Vertrauen nicht verkraftet wird, kann es sowieso nichts werden" entspringt unrealistischen Moralvorstellungen und ist somit falsch.


Vorstellungen können nicht falsch sein solange es meine sind. Ich verlange ja nicht dass sie irgendwer teilen muss. Nur sie wird dann halt nicht mit mir zusammenkommen weil es nicht passt. Jeder Mensch hat sein Ansprüche, für mich sind es halt eher innere in der Kategorie Integrität. Wenn du Mist baust, dann steh dazu.

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Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.
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BeitragVerfasst: 04.09.2014, 15:30 
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Robinson hat geschrieben:
Du definierst, was ein anderer unter Verrtrauen verstehen soll.


Ich definiere was eine Partnerin die ich will an Vertrauen in mich haben soll.

Robinson hat geschrieben:
Und du erwartest, dass jemand deine "Offenheitsangebote" annimmt. Das ist fordern, nicht geben.
Du tust so, als sei (deine) Offenheit etwas, was du gibst. Im Ergebnis wird es zu einer Forderung ("wenn sie das nciht annimmt").


Ist ja nicht so dass ich nicht umgekehrt mit offenem Herzen und vollstem Vertrauen in meine erste Beziehung gerannt bin. Auch im Risiko es übel zu bereuen.

Robinson hat geschrieben:
Du solltest dir mal überlegen, ob du dich so nicht selbst zum "Anspruchs-AB" definierst.


Jeder ist Anspruchs-AB. Nur kollidieren in meinem Fall meine Ansprüche so mit deinen Ansprüchen, dass es dir aufstösst.

Robinson hat geschrieben:
Und selbst WENN jemand zufllig diese (letztlich völllig offene) Vertrauensbeschreibung so sehr teilt, dass er/sie nicht dagegen verstößt: Auch Vertrauen muss wachsen Auch, wenn man sich gut versteht, sich als "Beziehung" defineirt etc pp. Das geht mal schneller, mal langsamer.


Man kann es dem anderen auch im Vertrauen schenken...

Robinson hat geschrieben:
Und: du müsstest praktisch täglich damit rechnen, dass die/der andere gegen eine der von dir angenommenen, dir mögliocherweise selbst nicht bewussten Vertrauen"Marker" verstößt. "Das hättest du mir vor 3 Jahren sagen müssen ...!" Woher sollte sie das wissen?


Du greifst jetzt aber schon tief in die Kampfrethorikkiste. Natürlich wird niemand alles von jemand anderem wissen. Aber es gibt auch genug Dinge bei denen es im sozialen partnerschaftlichen Kontakt einfach klar sein sollte, dass die ein Thema sind. Krankheiten, Kinder, ... Dinge die man nicht mit sich selber ausmachen kann, sondern die auch den Partner direkt betreffen werden.

Robinson hat geschrieben:
Deine Darlegung von Vertrauen macht es meines Erachtens logisch unmöglich, dass du selbst jemand wirklich vertraust.


Ganz im Gegenteil. Du musst es nur von der Seite - "in dubio pro reo sehen". Ich vertraue bis zum Beweis des Gegenteils.

Robinson hat geschrieben:
Ist das größte Vertrauen nicht, wenn man NICHTS über jemand weiß, und selbst alles offenlegt (bzw. auf andere ebene: ihm das Leben anvertraut)? Oder sogar: auch selbst gar nichts offenlegen muss? Je mehr ich über den anderen WEISS, um so weniger muss ich ihm vertrauen. Vertrauen erweist sich in dem, was NICHT gesagt werden muss.


Und das widerspricht meinem Aufruf sich früh in der Datelaufbahn als AB zu outen wie?


Ich meine klar überzeichne ich hier ein wenig und im Leben ist nichts so 100% schwarz oder weiss. Ich werde nicht eine Frau 5 Minuten nach dem Hi über meine kaputte Leber vorjammern. Trotzdem bin ich für frühe Ehrlichkeit und Offenheit.

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Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.
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BeitragVerfasst: 05.09.2014, 01:37 
@felissilvestris:
Ich verstehe dich so:
Du willst deine Entscheidungen bzgl. Beziehung nicht diskutieren. Begründung dazu siehe unten.

Das ist okay. Sorry, dass ich deine Darlegung anders verstanden habe.

felissilvestris hat geschrieben:
Ich definiere was eine Partnerin die ich will an Vertrauen in mich haben soll.
Und du defnierst, wei du das feststellst. Allerdings weder für sie noch für dich klar. Aber wehe, sie verstößt dagegen ... ICH finde das klein wenig unfair ...
felissilvestris hat geschrieben:
Robinson hat geschrieben:
Und du erwartest, dass jemand deine "Offenheitsangebote" annimmt. Das ist fordern, nicht geben.
Du tust so, als sei (deine) Offenheit etwas, was du gibst. Im Ergebnis wird es zu einer Forderung ("wenn sie das nciht annimmt").

Ist ja nicht so dass ich nicht umgekehrt mit offenem Herzen und vollstem Vertrauen in meine erste Beziehung gerannt bin. Auch im Risiko es übel zu bereuen.
Das ist keine Antwort.
felissilvestris hat geschrieben:
Robinson hat geschrieben:
Du solltest dir mal überlegen, ob du dich so nicht selbst zum "Anspruchs-AB" definierst.

Jeder ist Anspruchs-AB. Nur kollidieren in meinem Fall meine Ansprüche so mit deinen Ansprüchen, dass es dir aufstösst.
Meine Ansprüche haben damit gar nix zu tun. Ich bin an dir als Partner nicht interessiert. Im übrigens weichst du auh hier aus.
felissilvestris hat geschrieben:
Robinson hat geschrieben:
Und selbst WENN jemand zufllig diese (letztlich völllig offene) Vertrauensbeschreibung so sehr teilt, dass er/sie nicht dagegen verstößt: Auch Vertrauen muss wachsen Auch, wenn man sich gut versteht, sich als "Beziehung" defineirt etc pp. Das geht mal schneller, mal langsamer.

Man kann es dem anderen auch im Vertrauen schenken...
Kann man. Du erwartest dieses Geschenk aber. Das ist keine Geschenk mehr. Oder erwartest du, dass jemand daher kommt und dir sein volles Vertrauen schenkt, oder dir dies (wie?) für dich glaubhaft ankündigt, bevor ihr in einer engeren Beziehung seid?
Entweder hast du sehr enge Ideen von Beziehung ("Anspruchs-AB"), oder du weichst erneut aus.
felissilvestris hat geschrieben:
Robinson hat geschrieben:
Und: du müsstest praktisch täglich damit rechnen, dass die/der andere gegen eine der von dir angenommenen, dir mögliocherweise selbst nicht bewussten Vertrauen"Marker" verstößt. "Das hättest du mir vor 3 Jahren sagen müssen ...!" Woher sollte sie das wissen?

Du greifst jetzt aber schon tief in die Kampfrethorikkiste. Natürlich wird niemand alles von jemand anderem wissen. Aber es gibt auch genug Dinge bei denen es im sozialen partnerschaftlichen Kontakt einfach klar sein sollte, dass die ein Thema sind. Krankheiten, Kinder, ... Dinge die man nicht mit sich selber ausmachen kann, sondern die auch den Partner direkt betreffen werden.
Diesen Katalog müsstest du aber om vorhinein mit deiner "in spe" abklären, ansonsten weiß sie nicht, was du alles so für wesentliche Themen hältst, und wird prompt 3 bis 12 Themen "vergessen" vorher mit dir abzuklären. Z. B. dass sie AB ist , oder mal ein paar Monate Hobbyhure war ...
Du wiederholst nur, gehst aber nicht aufs Argument ein. Du weichst aus.

felissilvestris hat geschrieben:
Robinson hat geschrieben:
Deine Darlegung von Vertrauen macht es meines Erachtens logisch unmöglich, dass du selbst jemand wirklich vertraust.

Ganz im Gegenteil. Du musst es nur von der Seite - "in dubio pro reo sehen". Ich vertraue bis zum Beweis des Gegenteils.
Hast dabei aber eine Reihe von hopp oder topp-Kriterien im Kopf. Das ist kein Vertrauen. Das ist Hoffen, dass der Ernstfall nicht eintritt. Im Grunde wärst du mit dieser Einstellung doch am besten bedient mit einer Partnerin, die dir souverän alle eventuelle Probleme verschweigt ...
Wie gesagt: deine rRechnung funktioniert rein logisch nicht. Aber darauf gehst du gar nicht erst ein. Du weichst aus.
felissilvestris hat geschrieben:
Robinson hat geschrieben:
Ist das größte Vertrauen nicht, wenn man NICHTS über jemand weiß, und selbst alles offenlegt (bzw. auf andere ebene: ihm das Leben anvertraut)? Oder sogar: auch selbst gar nichts offenlegen muss? Je mehr ich über den anderen WEISS, um so weniger muss ich ihm vertrauen. Vertrauen erweist sich in dem, was NICHT gesagt werden muss.

Und das widerspricht meinem Aufruf sich früh in der Datelaufbahn als AB zu outen wie?

Es widerspricht deiner Begründung dazu komplett.
felissilvestris hat geschrieben:
Ich meine klar überzeichne ich hier ein wenig und im Leben ist nichts so 100% schwarz oder weiss. Ich werde nicht eine Frau 5 Minuten nach dem Hi über meine kaputte Leber vorjammern. Trotzdem bin ich für frühe Ehrlichkeit und Offenheit.
Das ist okay. So wie du es hier darstellst, hat das für dich aber extreme Konsequenzen. Solange du das als Ergebnis DEINER ENTSCHEIDUNG in Kauf nimmst, st nichts dagegen einzuwenden.


Achtung, eventuell unerbetener Ratschlag. Lesen auf eiegen Gefahr!
Wenn du mich fragen würdest - was du nicht tust - würde ich dir raten, deutlich mehr Offenheit für die Fälle und Zufälle des Lebens zu entwickeln.


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BeitragVerfasst: 06.09.2014, 17:17 
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Meine ganz klare Meinung dazu ist, dass man mit diesem Thema nicht mit der Tür ins Haus fallen sollte. Jemanden zu erklären was ein AB ist klingt der Tendenz nach, egal wie geschickt man sich dabei anstellt, so aus als läge von Anfang an eine Hypothek auf einer möglichen Beziehung. Das ist aber meist nicht der Fall.
AB sind, zumindest die, die mir bei Treffen begegnet sind, durchaus Leute, die ihr Leben durchaus erfolgreich meistern und auch umgängliche Typen sind. Potentiell meine ich, dass es bei AB nicht mehr Potential für Beziehungsschwierigkeiten gibt wie bei Nicht-AB. Das Potential ist vielleicht bei anderen Themen, aber nicht größer. Das findet der Partner aber auch so heraus und in einer Beziehung wird man das auch lösen. Da braucht man nicht von vorne herein Probleme aufzeigen.


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BeitragVerfasst: 07.09.2014, 20:37 
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Zunächst einmal: ABs bzw. Menschen mit wenig Beziehungserfahrung sind überhaupt nichts ungewöhnliches oder sonderbares, sondern völlig normal. Sowas ist kein Makel! Richtig ist zwar, dass ab einem gewissen Alter (über 30) die Mehrheit schon Beziehungserfarung sammeln konnte. Dennoch gibt es mehr als genug Menschen, für die das nicht der Fall ist. Beides ist gleichermaßen normal. Man muss nicht immer und überall der Mehrheit angehören um als normal zu gelten. Als Rothaariger ist man ja trotzdem normal, auch wenn nur zwei Prozent der Deutschen natürlich rote Haare haben.

Wer nicht glaubt, dass Beziehungsunerfahrenheit was ganz normales ist, lese das:

50644648nx13465/ab-ursachen-f38/mab-ursachen-aus-sicht-der-evolutionspsychologie-t4863.html

In diesem Thema hier wurden einige wirklich unangemessene Assoziationen aufgestellt: AB sein, Schweißfüße, Füßpilz, kaputte Leber, usw.. Nur Pest, HIV, Ebola und Lepra wurden noch nicht genannt. -crazy-

Das ist totaler Quatsch! Ebenso ist es totaler Quatsch in diesem Kontext über "Outing", "Beichte" oder "Notlüge" zu sinnieren.

Man stelle sich folgende fiktive Date-Situation vor: "Bevor wir Drinks bestellen, muss ich dir erst was wichtiges beichten: Ich hatte in meinem Leben zwei Beziehungen!". Macht nicht wirklich Sinn, oder?

Über bisherige Beziehungserfahrung (ganz egal wie viel man davon hat) spricht man irgendwann, wenn man sich etwas besser kennt und wenn das Thema angemessen ist. Das kann beim ersten Date oder bei späteren Dates sein.

Die Wahrheit ist: "Ich hatte bisher x Beziehungen." (bitte für x eine konkrete Zahl größer oder gleich Null einsetzen)

Und das sagt ihr offen so, wenn das Thema aufkommt. Geht normal damit um, nicht wie ein komischer Kauz, völlig egal welchen Wert x in eurem Fall hat. Wenn x=10 ist, sagt ihr "Ich hatte bisher 10 Beziehungen.". Und bei x=0 sagt ihr eben sinngemäß "Ich hatte bisher keine Beziehungen.". Einfach normal und offen kommunizieren, und es ist mit Sicherheit nicht so, dass für spezielle Werte von x auf einmal spezielle Sonderregeln in Kraft treten würden, und man alles plötzlich ganz anders machen und sich total sonderbar verhalten müsste (sich "outen", notlügen, verschämt Beichten, auf einem Bein hüpfen, Handstand machen und ähnlicher Unsinn).

Albatros hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:
Viel üblicher ist es, dass die Frau einen sinngemäß fragt, wie lange die letzte Beziehung her ist.

Und dann muss man entweder lügen (was erfinden) oder man sagt ganz ehrlich, dass man noch keine Beziehung hatte.

Nur wenn man jede Frage, die einem gestellt wird, auch brav beantwortet. Wie daheim bei Mutti.

Wenn das Thema ernsthaft aufkommt, kannst du der Frage zwar mit einer Slapstick-Antwort ausweichen. Aber die Frau merkt sofort, dass du da einen wunden Punkt hast, sonst würdest du nicht ausweichen. Und selbst wenn du nen guten Witz raushaust, wird sie einige Zeit später nochmal nachfragen: "ok, aber jetzt mal im ernst..."

Vorschnell beichten, ausweichend Antworten, Notlüge. Das sind alles gleichermaßen jämmerliche Verhaltensweisen. Der Kerngedanke hinter all diesen Überlegungen ist doch der: Der Frau auf Biegen und Brechen gefallen zu wollen, bis hin zur totalen Selbstverleugnung. Genau das ist unattraktiv.

Ihr geht zu einem Date wie zu einer Prüfung oder zu einem Vorstellungsgespräch immer das Mantra "jetzt bloß keinen Fehler machen und was falsches sagen" im Hinterkopf. Und dann wird notgelogen was das Zeug hält. Da ist "AB" ja nur ein Punkt von vielen. Man ist dann plötzlich in jeder Hinsicht der tolle Hecht und findet alles toll, was die Frau toll findet. Man hat auf einmal den selben Musik- und Filmgeschmack, bestellt die gleichen Drinks und ist ohnehin immer der gleichen Meinung wie sie.

Ein Mann der sowas macht ist für Frauen ultimativ unattraktiv! Frauen wollen echte Männer, die zu sich stehen und nicht solche, die eine Rolle spielen nur um zu gefallen. Natürlich zeigt man sich von seiner besten Seite, aber man verleugnet sich auch nicht selbst. Schlagt euch die Idee mit den Notlügen bitte aus dem Kopf! Und zwar nicht, weil lügen irgendwie unmoralisch wäre, sondern weil eine solche Einstellung Gift für euer Selbstbewusstsein ist. Und das strahlt ihr aus.

Ein attraktiver selbstbewusster Mann steht zu sich und auch zu seinen Schwächen (wobei AB-sein keine Schwäche ist). Frauen erwarten niemanden der 100% perfekt ist. Sie haben auch keine Liste, die sie Punkt für Punkt durchgehen um am Ende pro und contra abzuwägen. Dates sind keine Business-Meetings. Letztlich entscheidet die Frau nach Bauchgefühl, und der entscheidende Faktor ist, ob sie sich mit euch zusammen wohlfühlt, ob sie sich mit euch locker und unverkrampft unterhalten und mit euch flirten kann. Die Frau soll mit einem guten Gefühl nach Hause gehen (im Idealfall zusammen mit euch).

Wer in einer Date-Situation zu hart mit sich selbst ins Gericht geht und makellos perfekt erscheinen will, der verkrampft, strahlt das aus und setzt darüber auch das Gegenüber unter Druck. Es entsteht eine unangenehme Atmosphäre. Geht mit einer lockeren, positiv interessierten Haltung zum Date, und verhaltet euch normal und nicht irgendwie auffällig. Das erhöht die Chancen, dass es positiv verläuft.


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BeitragVerfasst: 11.09.2014, 23:21 
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GertJonnyHansson hat geschrieben:
Ein attraktiver selbstbewusster Mann steht zu sich und auch zu seinen Schwächen (wobei AB-sein keine Schwäche ist). Frauen erwarten niemanden der 100% perfekt ist. Sie haben auch keine Liste, die sie Punkt für Punkt durchgehen um am Ende pro und contra

Ein attraktiver selbstbewusster Mann hat durch eben diese Eigenschaften schon genug Pluspunkte gesammelt, um fast jeden anderen Mist zu kompensieren. Aber attraktiv und selbstbewusst dürften wohl die wenigstens MABs sein. :evil:

Vor einiger Zeit hat ein "lustiges" Video im Netz die Runde gemacht, typisches Balzverhalten in amerikanischen Büros... je nach dem ob der Typ "der Büro-Schönling" oder "der Loser" ist, wird die GLEICHE Situation als "netter Flirt" oder "sexual harassment" interpretiert. Im o.g. Fall ist das nicht viel anders.


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BeitragVerfasst: 14.09.2014, 11:53 
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l0ki hat geschrieben:
GertJonnyHansson hat geschrieben:
Ein attraktiver selbstbewusster Mann steht zu sich und auch zu seinen Schwächen (wobei AB-sein keine Schwäche ist). Frauen erwarten niemanden der 100% perfekt ist. Sie haben auch keine Liste, die sie Punkt für Punkt durchgehen um am Ende pro und contra

Ein attraktiver selbstbewusster Mann hat durch eben diese Eigenschaften schon genug Pluspunkte gesammelt, um fast jeden anderen Mist zu kompensieren. Aber attraktiv und selbstbewusst dürften wohl die wenigstens MABs sein. :evil:

Ja, da hab ich mich etwas unklar ausgedrückt. Mit "attraktiv" meinte ich hier "Verhaltens-attraktiv". Attraktivität ist ja ein Gesamtpaket, und auch wenn Looks-Money-Status (LMS) den Löwenanteil der Attraktivität ausmacht, darf man nicht vergessen, dass es auch sowas wie Verhaltens-Unattraktivität gibt. Viele Leute meinen, wenn sie "attraktiv" sagen, eigentlich "LMS-attraktiv" oder gar nur "L-attraktiv". Vielleicht sollt man hier begrifflich jeweils klarer formulieren. In gewissem Sinne hast du natürlich recht.

l0ki hat geschrieben:
Vor einiger Zeit hat ein "lustiges" Video im Netz die Runde gemacht, typisches Balzverhalten in amerikanischen Büros... je nach dem ob der Typ "der Büro-Schönling" oder "der Loser" ist, wird die GLEICHE Situation als "netter Flirt" oder "sexual harassment" interpretiert. Im o.g. Fall ist das nicht viel anders.

Dieses Video kenne ich nicht, Link? Es gibt aber sogar wissenschaftliche Studien, die belegen, dass LMS-attraktivere Männer in praktisch jedem Lebensbereich deutliche Vorteile haben. Sie haben nicht nur bessere Chancen auf dem Partnermarkt sondern auch auf dem Arbeitsmarkt. Sie werden als vertrauenswürdiger und kompetenter wahrgenommen, Fehltritte werden ihnen eher verziehen, und in Strafprozessen werden sie milder beurteilt als LMS-unattraktive Männer.

Im Bereich Flirten/Partnersuche ist der Effekt natürlich besonders extrem. Es ist schon ein großer Unterschied, ob Jeremy Meeks einer Frau ein Kompliment macht, oder ob Rainer Brüderle das tut. Das exakt gleiche Verhalten ist im einen Fall nahezu immer willkommen, im anderen Fall wird es dagegen fast grundsätzlich als übergriffig angesehen. Es gibt einen gnadenlosen gegen Männer gerichteten Lookismus (das Wort "LMS-ismus" scheint es noch nicht zu geben :) ). Diese Form von Diskriminierung wird in feministischen Kreisen paradoxerweise nicht als zu überwindendes Übel begriffen sondern sogar als emanzipatorische Errungenschaft ausdrücklich verteidigt (Anne Wizorek et al.). Das sollten wir vielleicht mal in einem separaten Thema ausführlich diskutieren...

Doch was richtet das bei LMS-unattraktiven Männern mittelfristig an? Wer bei jedem noch so harmlosen Flirtversuch scharf zurechtgewiesen wird, und das über Jahre hinweg, wird womöglich in negativer Weise konditioniert. Er zieht irgendwann den falschen Schluss, nicht flirten zu können, und ändert seine Strategie. So kann es z.B. zum Nice-Guy-Syndrom kommen, was sich dann zusammen mit der ohnehin vorliegenden LMS-Unattraktivität doppelt fatal auswirkt. Wenn so jemand mit Mitte 30 endlich auf eine Frau trifft, für die seine geringe LMS-Attraktivität noch akzeptabel wäre, zeigt er dieser gegenüber tragischerweise eine durch langjährige Konditionierung erworbene Verhaltens-Unattraktivität und vergeigt dann auch noch diese eine seltene Chance. Lion berichtet an anderer Stelle über ABs, welche er persönlich kennengelernt hat, dass manche von ihnen sich Frauen gegenüber gehemmt und unmännlich verhalten. Das dürfte in einigen Fällen auf diese Weise ankonditioniert sein.

Lange Rede, kurzer Sinn: Man sollte hier klar sehen und sich nicht einschüchtern lassen. Attraktives Verhalten bleibt attraktives Verhalten. Bloß weil man schon lange partnerlos ist, sollte man nicht anfangen komisch zu werden, sich auffällig zu verhalten oder das Flirten einzustellen. Normales männlich attraktives Verhalten ist und bleibt alternativlos, auch wenn man dafür noch so oft eins auf den Deckel bekommt. Also bitte keinen auf Nice-Guy machen oder "AB-tum beichten" und dergleichen. Nicht vom Weg abdrängen lassen!


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BeitragVerfasst: 23.09.2014, 21:50 
Erstmal hallo an alle...

Also ich habe jetzt einiges hier mitgelesen. Ich selber bin 38 Jahre alt und hatte auch noch nie eine Beziehung.
Aber ja wenn dann diese frage aufkommt " Und, wie lange bist du schon Single?" Dann antworte ich erhlich darauf und wenn es dem gegenüber nicht passt, naja dann brauch er sich mit mir nicht abgeben.
Dann hat es nicht sollen sein... -dito-

So das war es erstmal von mir

Liebe Grüße -st-


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BeitragVerfasst: 24.09.2014, 18:12 
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Registriert: 19.06.2014, 20:53
Beiträge: 43
Wohnort: Köln
Geschlecht: Männlich
Status: HC+AB
Ich bin...: auf der Suche nach Partnerschaft + Freundschaft
Alter: 28
Typische Naivität eines AB. Hab schon früh herausgefunden, dass ABs einfach zu schlecht lügen können bzw so erzogen worden sind, öfter als nötig die Wahrheit zu sagen. Bei den ersten Dates geht es darum Werbung für sich zu machen; Interessant wirken bzw Interesse wecken nochmal gedatet zu werden. Es stellt sich ja die Frage: Warum genau du? Bei ihr stehen die Leute Schlange. Beim AB nicht. Sie kann problemlos die nächste Woche weitere Dates finden. Der AB nicht. Wer ist also der wirkliche Verlierer in diesem "dann eben nicht"-Geschäft?

Jeder Normalo der 5 Sek darüber nachdenkt, wird die richtige Antwort sagen. Aber sagt ruhig, dass ihr ABs seid. Bleibt mehr für mich und die anderen cleveren übrig.
Das weiß eigentlich schon jeder Normalo in der Pubertät. Da wird halt eben das gesagt, was die Frau hören will. Das deckt sich nicht unbedingt mit der Wahrheit. Tja, in dieser Phase haben die ABs halt nichts gelernt und jetzt rächt sich das. Ja, man kann auch mit Stolz sterben, nur hat man davon nichts.


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BeitragVerfasst: 24.09.2014, 20:20 
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Ich bin...: daneben
Alter: 1
Interessant. Da kloppen manche HC+ABs vermeintlich harte Kommentare zur Wahrheit und Wettbewerb raus und sind immer noch HC+AB. Ich frag mich gerad, ob deren Status nicht gelogen ist? Oder versuchen sie etwas zu beweisen? (vor allem, warum gerad in solchen Foren wie dem hier? -crazy- ) Möchten sie womöglich einen Halbstarken markieren? Andere schreiten da längst zur Tat und probieren ihre "Wahrheiten" praktisch aus....


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BeitragVerfasst: 24.09.2014, 22:21 
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CorpINC hat geschrieben:
Typische Naivität eines AB. Hab schon früh herausgefunden, dass ABs einfach zu schlecht lügen können bzw so erzogen worden sind, öfter als nötig die Wahrheit zu sagen. Bei den ersten Dates geht es darum Werbung für sich zu machen; Interessant wirken bzw Interesse wecken nochmal gedatet zu werden. Es stellt sich ja die Frage: Warum genau du? Bei ihr stehen die Leute Schlange. Beim AB nicht. Sie kann problemlos die nächste Woche weitere Dates finden. Der AB nicht. Wer ist also der wirkliche Verlierer in diesem "dann eben nicht"-Geschäft?

Das ist keine Sache Frau vs. MAB sondern Frau vs. Mann. Das von dir beschriebene Problem haben so gut wie alle Männer (Jeremy Meeks und Konsorten ausgeklammert). Kaum ein Mann kann Dates einfach so aus dem Ärmel schütteln. Frauen dagegen bekommen fast ohne Anstrengung mehr Date-Möglichkeiten als sie 24/7 abarbeiten könnten. Sie haben i.allg. eine unvergleichbar höhere Marktmacht als Männer. So läuft das Spiel seit Urzeiten. Hat mit AB oder nicht garnichts zu tun.

Sweetsecret ist übrigens eine Frau, falls du ihren Kommentar gemeint hast.

CorpINC hat geschrieben:
Jeder Normalo der 5 Sek darüber nachdenkt, wird die richtige Antwort sagen. Aber sagt ruhig, dass ihr ABs seid. Bleibt mehr für mich und die anderen cleveren übrig.
Das weiß eigentlich schon jeder Normalo in der Pubertät. Da wird halt eben das gesagt, was die Frau hören will. Das deckt sich nicht unbedingt mit der Wahrheit. Tja, in dieser Phase haben die ABs halt nichts gelernt und jetzt rächt sich das. Ja, man kann auch mit Stolz sterben, nur hat man davon nichts.

Klar, ich mach mich für sie zum hörigen Dackel. Immer schön buckeln und brav nach ihrer Pfeife tanzen. Dann nimmt sie mich bestimmt. Ganz toller Trick, wirklich sehr clever! Da kommen sicher nur wenige Männer drauf. (Ironie aus)

Frauen wollen Männer mit Ecken und Kanten, keine Memmen. Sich unterwürfig zu verhalten und sich seine Meinung nicht sagen zu trauen aus Angst sie könnte einen dann nicht mehr mögen, ist so ziemlich das unattraktivste mögliche Verhalten, unmännlicher geht kaum. Es ist der direkte Weg auf die Kumpelschiene. Frauen kennen das starke Machtgefälle auf dem Partnermarkt sehr genau, und sie wollen einen echten Mann, der sich davon nicht einschüchtern lässt.

Dass MABs sich nicht selbst verleugnen, liegt daran, dass sie sich informiert haben und genau wissen, dass unterwürfiges Schoßhündchen-Verhalten eben nicht zieht. MABs agieren clever (die meisten zumindest). Sie wissen dass sie LMS-mäßig nichts zu bieten haben und maximieren daher ihre Verhaltens-Attraktivität. Das hat überhaupt nichts mit Stolz oder Tugend oder nicht-lügen-können oder was sonst hier genannt wurde zu tun. Es geht um attraktive Männlichkeit.

Übrigens, falls du dich als gerade mal 28-jähriger bereits als Problemfall siehst, dann legst du einen völlig unrealistischen Maßtab an. In so einem jungen Alter ist männliche Beziehungsunerfahrenheit absolut normal und ganz sicher nichts ungewöhnliches (ist es auch im höhren Alter eigentlich nicht). Es ist erst recht kein Grund, sich beim Date zum Affen zu machen.


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BeitragVerfasst: 24.09.2014, 22:30 
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GertJonnyHansson hat geschrieben:
Frauen wollen Männer mit Ecken und Kanten, keine Memmen. Sich unterwürfig zu verhalten und sich seine Meinung nicht sagen zu trauen aus Angst sie könnte einen dann nicht mehr mögen, ist so ziemlich das unattraktivste mögliche Verhalten, unmännlicher geht kaum.



... nur noch getoppt durch das Bekenntnis, bisher als Mann bei den Frauen nichts auf die Reihe bekommen zu haben ...

Womit ich auf die Widersprüchlichkeit Deines ansonsten richtigen Arguments hinweisen will.

Ja, man sollte schon zu sich und seiner Meinung stehen ... dumm aber, wenn es da einen Punkt gibt, der seinerseits eine Art "memmiges" Image vermitteln kann.

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BeitragVerfasst: 24.09.2014, 22:33 
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Tirak hat geschrieben:
Interessant. Da kloppen manche HC+ABs vermeintlich harte Kommentare zur Wahrheit und Wettbewerb raus und sind immer noch HC+AB.


Bitte ... :roll:

Eine bestimmte Meinung zu einem einzelnen Punkt macht nun nicht gerade ein Erfolgsrezept aus, weshalb man gleich zum Ex-AB wird.

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