†Absolute Beginners: Unerfahren

UEberwiegend dummes Gelaber von Flachpfeifen
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BeitragVerfasst: 20.07.2016, 23:29 
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Hallo,

jeder hat die Schlagzeilen der Medien in den letzten Tagen gelesen:
Zitat:
Mörder von Elias und Mohamed: Silvio S. hatte noch nie eine Freundin

oder auch Aussagen wie:
Zitat:
Silvio S. hat die Biografie eines Verlierers. In der Schule viel gehänselt, kaum Freunde, schüchtern und unscheinbar, keiner, der andere interessiert....Mit Anfang 30 hat er keine Freundin, er hatte noch nie eine.
oder
Zitat:
Ein Treffen gelang offenbar nicht. "Ich habe ihm manchmal von meiner Freundin erzählt, aber von ihm kam da nichts."



Das löst bei mir Wut aus, aber auch Angst. Wut auf den Menschen, dass er sich zu so einer Tat hinreißen lässt. Wut aber vor allem auf die Medien. Und Angst davor sich irgendwann einmal outen zu müssen, ob willkürlich oder nicht.

Zwar habe ich nie einen Menschen ermordet, noch stehe ich auf Kinder - aber Hänseleien, keine echten Freunde - eben die typische Karriere als MAB.
Bei mir macht sich dadurch mehr und mehr die Erkenntnis breit, dass man in der Gesellschaft wertlos ist, wenn man nicht in einer Beziehung ist oder keine wechselnde Sexualkontakte pflegt- gemeinhin als "Singleleben" bekannt. Vielleicht bilde ich mir das nur ein, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass z.B. in Geschäften Paare zuerst bedient werden. Selbst wenn man als einzelner Kunde schon längere Zeit im Laden ist - das Paar das gerade rein kommt, wird zuerst bedient. -grübel-

Oder banal, wenn meine Azubis lachen, dass ich "Jungfrau" bin, freilich ist damit das Sternzeichen gemeint, aber eben zweideutig. Da kann sich eben keiner vorstellen, dass man noch nie Sex, Küsse etc. hatte.

Ich möchte die kommenden Monate nochmals ein letztes Mal probieren, was zu ändern. Denn ich kann und möchte nicht mehr alleine leben.

Zuerst an mir, denn ich habe mich körperlich aber auch seelisch gehen lassen. Beim Schwimmtraining bin ich bereits angemeldet, Muckibude kommt die nä. Tage. Und wenn ich Kraft finde, schaffe ich es vielleicht mir sogar einen Therapeuten zu suchen, der mir hilft dass ich mein Selbstwertgefühl wieder erlangen und stärken kann.
Und, ich möchte doch noch einmal zwei Datingbörsen ausprobieren. Davor habe ich am meisten Angst- obwohl ich mir keine Chancen auf ein Date ausrechne. Ansprechen, Kontaktanzeigen - ich habe Angst mich outen zu müssen. Ich bin ein schlechter Schauspieler, ich kann keine Erfahrung faken.

Und so mache ich mir Sorgen um ungelegte Eier. Fragen, mit denen ich vermutlich nie konfrontiert werde, weil es noch nicht mal soweit kommen wird. Alles Fragen, die verhindern, dass ich überhaupt einen Schritt wage: -ha-

- Was tun wenn ich nach meiner letzten Beziehung gefragt werde?

- Warum ich so lange Single bin?

- Wenn durch meine Nervosität meine Unerfahrenheit herauskommt?

- Warum ich keinen Freundeskreis habe?

Ich möchte den Teufelskreis durchbrechen versuchen, ein letztes Mal - nur wie?

_________________
"Kennst du das Gefühl, dass dir die Leute um dich herum merkwürdig erscheinen? Und je länger du darüber nachdenkst, desto klarer wird dir, dass nicht die Leute, sondern du selbst das Problem bist?" - Niko in: Oh Boy


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 20.07.2016, 23:29 


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BeitragVerfasst: 21.07.2016, 19:32 
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Och, da gibt es verschiedene Angehensweisen. Kommt nun auf die eigene Haltung an welche einem da zusagt oder alternativ auch zusagen könnte.
Meine gelebte Antwort hierdrauf: Einfach tatsächlich die nackte Wahrheit sagen. Kein Witz. :)

Für mich ist es mittlerweile tatsächlich belustigend wenn man mit Ehrlichkeit bzw. der Unerfahrenheit gegenüber Weibern in aller Regel (sexuell gesehen) natürlicherweise unten durch ist, aber man sonst hören darf sie wären weniger "oberflächlich" als Männer: Achten auf "innere Werte" und "den Charakter". Wobei das nichts weiter als eine beschönigende Umschreibung für Status ist. Ob Sein oder Schein.
Während man ,vor allem als Versager oder Schlusslicht, sein ganzes Leben lang hören darf dass Testosteron, das natürliche,traditionell,hegemonial(führende) Männliche = Macho für schwanzgesteuerte, unterdrückende also gewissenlose Männer stehen würde. Bis heute.

https://www.youtube.com/watch?v=mYtPAtH ... be&t=0m23s
"Männer sind Autos, nur ohne Reserverad."

Ein Tipp sei dir aber wirklich ans Herz gelegt: Scheiß auf das medial-politische Kartell, also die Massenmedien von der du die Zitate her hast. So viele Fälle liegen doch mittlerweile klar auf der Hand dass es denen nur um die Spaltung der Gesellschaft geht. Auch wenn sie den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Sei es damals die Ego-Shooter-Diskussion (bezüglich Amoklauf), Arno Dübel (Arbeitslosenbashing), die Diskussionen um sexuell Unerfahrene wie hier von dir genannt und ...ach, hasse nich gesehen ... es ist eher ein Jammer dass diese Drecksblätter immer noch gekauft werden. Wobei die Verkaufszahlen stetig zurückgehen. Immerhin ein guter Hoffnungsschimmer.


Burt, eine Frage:
Wie viel Einsatz bist du bereit zu erbringen um dir den Traum einer Partnerschaft zu erfüllen? Dabei ist alles gemeint: Von Selbstentwicklung bis Selbstbetrug. Von eigener Echtheit bis Schauspiel.


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BeitragVerfasst: 21.07.2016, 19:53 
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Die Frage hast du zwar eigentlich schon beantwortet, möchte damit aber sagen dass du dir diese Frage nochmal durch den Kopf gehen lassen solltest.
Vor allem wegen:

Zitat:
Das löst bei mir Wut aus, aber auch Angst. Wut auf den Menschen, dass er sich zu so einer Tat hinreißen lässt. Wut aber vor allem auf die Medien. Und Angst davor sich irgendwann einmal outen zu müssen, ob willkürlich oder nicht.

Zitat:
Was tun wenn ich nach meiner letzten Beziehung gefragt werde?


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BeitragVerfasst: 22.07.2016, 09:32 
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Burt81 hat geschrieben:
Und so mache ich mir Sorgen um ungelegte Eier. Fragen, mit denen ich vermutlich nie konfrontiert werde, weil es noch nicht mal soweit kommen wird. Alles Fragen, die verhindern, dass ich überhaupt einen Schritt wage: -ha-

1- Was tun wenn ich nach meiner letzten Beziehung gefragt werde?

2- Warum ich so lange Single bin?

3- Wenn durch meine Nervosität meine Unerfahrenheit herauskommt?

4- Warum ich keinen Freundeskreis habe?

Ich möchte den Teufelskreis durchbrechen versuchen, ein letztes Mal - nur wie?


Hm wüsste da auch nicht so recht was ich tun sollte, ganz offen sein wie Rosta es macht, das könnte ich vermutlich nicht. Ich würde ehr rumdrucksen und/oder Schauspielern. Ich hab das Problem allerdings mit viel Glück halt so grade noch rechtzeitig gelöst. Und hatte damals vermutlich auch eine Fast-Abine erwischt, die das Thema auch nicht auf den Tisch bringen wollte.

Zu deinen Fragen:

1: wurde ich nie. Echt nicht

2: wurde ich auch nicht gefragt

3: war zumindest nie Thema mit meiner Ersten. Klar war ich nervös, klar schob ich sicher auch deswegen den ersten Sex ziemlich lange auf. Aber dass sie es gestört hätte, davon hab ich nie was von ihr gehört. Im Gegenteil, an einem Abend am Waldsee, das hatte ich total unter missglücktem Sexversuch eingeordnet, da meinte sie mal lange später: sie wäre erstaung gewesen, wie ich da ran gegangen bin! :shock:

4: ganz großes Problem, das ich damals zum Glück (noch) nicht hatte. Im Gegenteil, durch verschiedene Freundeskreise kam ich erst zu meiner Ersten.

Dass ich damals vor ihr noch keine Erfahrungen hatte, das wurde auch in der weiteren Beziehung nie von ihr thematisiert. Ich natürlich auch nicht, deswegen schrieb ich oben VERMUTLICH Fast-Abine. Sie war wohl vor mir mit einem zusammen, wie weit das ging, keine Ahnung. Jungfrau war sie aber nicht mehr ;)


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BeitragVerfasst: 26.07.2016, 21:55 
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Danke für die Antworten!

Ich habe letztens Ausschnitte aus der Talkshow gesehen, in der "Love Alien"Huke zu Gast war. Er hat sich toll entwickelt, und er hat eine Freundin in einer Fernbeziehung.
Leider zeigte sich anhand der Kommentare von Markus Lanz und anderer Gäste, dass es als völlig unormal gilt, nie eine Freundin gehabt zu haben, außerdem dass Asiaten wohl doch eher minderwertig seien:
Huke bemerkte, dass es wohl doofe Kommentare geben könnte, weil sie Asiatin ist. Antwort Lanz: Naja, für den Anfang..... -ha-

O.k., Franke, bisher warst Du der einzige Ex-AB, der hier geantwortet hat. Ich habe keine Ahnung welche Fragen mich beim Dating erwarten würde. Aber ich weiss aus dem tägl. Leben, dass mir meine Unerfahrenheit gelegentlich angemerkt hat. (wurde mir so verbal zurückgemeldet)

Und ja: Punkt 4 ist mein größtes Problem. Vielleicht hilft der Schwimmtechnikkurs. Aber ich tue mich schwer Freundschaften zu schließen - zu introvertiert, zu unaufällig und jetzt vermutlich sogar zu kauzig. Und in meinem Alter empfinde ich es eh als sehr schwierig (aller verpartnert --> keine Zeit mehr)

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BeitragVerfasst: 26.07.2016, 22:22 
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@Rosta:
Zitat:
Wie viel Einsatz bist du bereit zu erbringen um dir den Traum einer Partnerschaft zu erfüllen? Dabei ist alles gemeint: Von Selbstentwicklung bis Selbstbetrug. Von eigener Echtheit bis Schauspiel.


Tja - was muss ich erbringen?

Ne Menge Selbstentwicklung, vor allem Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Eigene Echtheit. Schauspielern kann ich nicht. Wo ich genau wie am besten ansetzen muss, weiß ich nicht. Aber ich habe ein Ziel! Und ohne Ziel finden sich keine Wege. Jede Reise fängt mit einem Schritt an. Und die ersten, kleinen Schritte habe ich gesetzt!

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BeitragVerfasst: 28.07.2016, 00:37 
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Burt81 hat geschrieben:
Aber ich habe ein Ziel! Und ohne Ziel finden sich keine Wege. Jede Reise fängt mit einem Schritt an. Und die ersten, kleinen Schritte habe ich gesetzt!

Ein oder mehrere Ziele, ggf. Visionen zu haben ist goldwert. Das meine ich nicht nur einfach so daher sondern sage das mit voller Überzeugung. Gerade als jemand, der in jeglicher Hinsicht ziel- und perspektivlos ist. Bleib daher am Ball Burt ! :)

Burt81 hat geschrieben:
Ne Menge Selbstentwicklung, vor allem Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Eigene Echtheit. Schauspielern kann ich nicht.

Vielleicht hilft dir folgendes weiter: "Sei Du selbst": der beste und schlechteste Dating-Tipp!


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BeitragVerfasst: 28.07.2016, 18:44 
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Burt81 hat geschrieben:
Ich habe letztens Ausschnitte aus der Talkshow gesehen, in der "Love Alien"Huke zu Gast war. Er hat sich toll entwickelt, und er hat eine Freundin in einer Fernbeziehung.

Okay, hab mir das mal angeschaut:
https://www.youtube.com/watch?v=PG-jO68 ... e&t=19m41s von 19:41 bis 20:27.
Dachte ich auch mal. Dank unserer feministischen (V)Erziehung. Doch spätestens mit dem kommenden "Nein heißt Nein"-Gesetz musst bzw. müsste man trotzdem genau so handeln. Dass gerade der Huke das nicht wenigstens andeutet ist für mich ein Armutszeugnis. Wahrscheinlich ist dem das auch gar nicht bewusst.

Doch dann kam der Oberknaller! :D
Die Frage wer ihn "entjungfert" hat:
https://www.youtube.com/watch?v=PG-jO68 ... e&t=24m11s
"Das war eine Frau, die sehr sehr entspannt war, weil sie unglaublich viele Erfahrungen mitgebracht hat".
Einmal bitte kurz sacken lassen ... und weiter:
"und die sehr offensiv war" ... "hab gemerkt dass sie an mir interessiert war" .... "und sie hat schon die Initiative ergriffen, und übernommen dann".

Leute ... wartet ... :lol: ich hab grad ein Dejavu !!!! :mrgreen: Ihr wisst schon. Meine 2 gewissen Erlebnisse mit jenen Ü40-Frauen. Da ging's genau so ab. :)
Sonst leider keine Information über sie. Dennoch, wenn ich eins und eins zusammenzähle - seine und meine Erfahrung - war sie wohl offenbar eine bedürftige, ältere, bereits von sämtlichen Männern zugerittene Frau, die ihre besten Jahre schon hinter sich gebracht hat.
Bemerkenswert: Eine Partnerschaft scheint daraus nicht entstanden zu sein. Was sind schon ein paar Monate einer Fernbeziehung.

Burt81 hat geschrieben:
Leider zeigte sich anhand der Kommentare von Markus Lanz und anderer Gäste, dass es als völlig unormal gilt, nie eine Freundin gehabt zu haben, außerdem dass Asiaten wohl doch eher minderwertig seien:

Ehm. Das kam vom Huke selbst. Die anderen haben seine Aussage daraufhin relativiert. :mrgreen: Siehe https://www.youtube.com/watch?v=PG-jO68 ... e&t=30m59s
Frage mich warum er sich dafür rechtfertigt. Wobei die finanzielle Situation seiner Liebsten sowie der finanzielle Einsatz seinerseits doch interessant wäre. Aber darüber wird man wohl wahrscheinlich auch nichts in seinem kommenden Buch finden. Dafür isser zu lieb.
Nene, der Huke. Der scheint nicht von seiner weichgespülten, verklärten Wirklichkeit loslassen zu wollen. Will sich auch noch dafür rechtfertigen dass er jetzt mit einer Taiwanesin zusammen ist und das ja ein Klischee ist. Nenene. Erinnert mich an einen Kollegen aus der Schulzeit. Hatte auch nur Pech mit deutschen Frauen und hat sich mit einer aus Mauritius und Jahre später mit einer Afrikanerin eingelassen. Voll Klischee. Tja, warum wohl. Weil es eben nun mal auffälligerweise oft so abläuft. Nicht umsonst ist das Thema Zierfisch für den einen oder anderen immer wieder mal ein Thema. :) Naja, immerhin hat er mittlerweile entdeckt dass es sowas wie ne Kumpelschiene gibt. Wow!
Eine tolle,lobenswerte Entwicklung ist für mich was anderes.

Hachja. :)


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BeitragVerfasst: 28.07.2016, 21:35 
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Rosta hat geschrieben:
Ehm. Das kam vom Huke selbst. Die anderen haben seine Aussage daraufhin relativiert. :mrgreen: Siehe https://www.youtube.com/watch?v=PG-jO68 ... e&t=30m59s
Frage mich warum er sich dafür rechtfertigt. Wobei die finanzielle Situation seiner Liebsten sowie der finanzielle Einsatz seinerseits doch interessant wäre. Aber darüber wird man wohl wahrscheinlich auch nichts in seinem kommenden Buch finden. Dafür isser zu lieb.

Habs mir nochmal angesehen. Ja, er hat es gebracht und zeigt damit deutlich seine Unsicherheit und Schwäche im Selbstwert. Bis auf Markus Lanz haben sie seine Aussagen relativiert. Ihn aber nicht direkt darauf angesprochen. Es war aber Markus Lanz, der sinngemäß meinte "für den Anfang...."

Und der Begriff Zierfische - sorry, aber das ist nicht mein Menschenbild! Ich möchte einen Menschen, mit der ich in einer Partnerschaft lebe. Und nicht jemanden, der auf seine Herkunft und Kultur reduziert wird und wie ein Tier, eben ein Zierfisch gehalten wird. Gerade in afrikanischen Kulturen, aber auch anderen Kulturen zeigt sich die Wertschätzung der Frauen durch Männer eben durch Geschenke, bzw. Frauen "auf Händen zu tragen". Und ist das was Frauen eben dann wohl erwarten. Ja, das ist völlig gegensätzlich zu dem was wir in unserer Kultur verstehen. Muss man nicht mögen. Ich tue es nicht. Darum möchte ich keine Frau die so eine Kultur pflegt. Aber wenn man eine Frau einer anderen Kultur will, muss sich dessen bewusst sein. Die Kommentare unter dem verlinkten Text sprächen Bände gegen diese Männer. Definitiv nicht mein Menschenbild! -evil-

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BeitragVerfasst: 29.07.2016, 00:40 
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Burt81 hat geschrieben:
Bis auf Markus Lanz haben sie seine Aussagen relativiert. Ihn aber nicht direkt darauf angesprochen. Es war aber Markus Lanz, der sinngemäß meinte "für den Anfang...."

Hm? Wo genau hat er das gesagt? Gerade von ihm kam nach Huke's Aussage der Satz:

"Guck mal, er hat immer diese Schere im Kopf, ne? Immer. [...] Jaa gut, aber da kann man jetzt auch mal entspannt darüber weggehen. Ihr habt euch einfach kennengelernt. Punkt. Und habt euch ineinander verliebt und gut ist."

Naja, wie dem auch sei. Eigentlich will ich den Lanz gar nicht verteidigen weil ich den Typen nicht ausstehen kann. Man erinnere sich an https://www.youtube.com/watch?v=ZAYjDGP2kJQ .

Burt81 hat geschrieben:
Und der Begriff Zierfische - sorry, aber das ist nicht mein Menschenbild! Ich möchte einen Menschen, mit der ich in einer Partnerschaft lebe. Und nicht jemanden, der auf seine Herkunft und Kultur reduziert wird und wie ein Tier, eben ein Zierfisch gehalten wird.

Ehrlich gesagt kannte ich diesen Begriff bis vor 1-2 Jahren noch nicht mal. Aber es ist doch interessant welche Wörter da draußen gebraucht werden. Betrachte das doch auch mal mit anderen Augen: Solche Männer hatten und haben Chancen bei Frauen. Wir Bettschmuser nicht. Was sagt uns das: Nettigkeit und Angepasstheit ist kein hauptsächlicher Attraktivitätsfaktor. Im Gegensatz zur gemeinen Meinung da draußen.
Eins sollte man sich aber beim Männermagazin von Detlef Bräunig/Dino bewusst sein: Der Mann ist wegen seines Lebenslaufs zum Zyniker geworden. Und das aus guten Gründen. Brauchte auch erst einen 2.Anlauf seiner Seite nach einem Jahr um das zu checken. Man beachte seinen Lebenslauf samt Fernsehauftritte oder ähnlichem und der Umgang anderer mit ihm. Sind dort unten zu finden: http://www.das-maennermagazin.com/leutnant-dino . Falls Interesse besteht. Würde ich aber empfehlen.

Burt81 hat geschrieben:
Gerade in afrikanischen Kulturen, aber auch anderen Kulturen zeigt sich die Wertschätzung der Frauen durch Männer eben durch Geschenke, bzw. Frauen "auf Händen zu tragen". Und ist das was Frauen eben dann wohl erwarten. Ja, das ist völlig gegensätzlich zu dem was wir in unserer Kultur verstehen.

Gegensätzlich? Im ernst? :o
Da bin ich ganz anderer Meinung. Aber nicht nur durch Einschätzung sondern durch Erfahrung. Ich erinnere mich da immer wieder gerne an zwei Ex-Arbeitskollegen mit denen ich mich gut verstanden habe, die mal in dem einen oder anderen Moment kurz erwähnt haben dass ihre Frau sie verlassen hat als sie finanziell nicht mehr ganz flüssig waren. Das war noch bevor ich mich mit Feminismus&Co beschäftigt habe. Doch vergessen habe ich das nicht. Auch gewisse andere Sachen, wie z.B. dass meine Freunde mir tatsächlich als ersten Schritt geraten haben Geld zu verdienen. Damals hab ich gedacht, ich trau meinen Ohren nicht. Oder die ... naja ist auch egal.


Burt81 hat geschrieben:
Muss man nicht mögen. Ich tue es nicht. Darum möchte ich keine Frau die so eine Kultur pflegt. Aber wenn man eine Frau einer anderen Kultur will, muss sich dessen bewusst sein. Die Kommentare unter dem verlinkten Text sprächen Bände gegen diese Männer. Definitiv nicht mein Menschenbild! -evil-

Genau das war ebenso meine Haltung. Auch noch 2013 und 2014 als ich anfing mich kritisch mit der Sexualität und dem Thema Gender, also die eigene wie auch der gesellschaftliche Umgang damit, zu beschäftigen. Seit Ende 2015, Anfang 2016 verstehe ich diese Leute jedoch immer mehr.
Weißt du wie das Ganze angefangen hat? Als ich Ende 2013 begann mich schriftlich feminismuskritisch zu äußern und insbesondere von Frauen öfters als frauenfeindlich,frauenhassend oder dergleichen beschmipft wurde. Ganz nach dem Motto: "Was für Frauen benachteiligend ist, ist frauenfeindlich. Was für Männer benachteiligend ist, das ist eben so". Natürlich haben sie das so nicht gesagt, aber genau diese Aussage brachten sie mit ihrer Reaktion rüber. Immer. Genau so wie viele "Männer" sprich Fotzenknechte. Das war auf abtreff so, auf hilferuf, auf lovetalk und auf Youtube. Achja, und einmal im echten Leben. (Ansonsten interessierte sich keiner dafür und hat dankend abgewunken - was ok ist). Aber ohne je Gegenargumente zu bekommen. Mit der Denke ala "so redet man nicht" kann ich außer einer Gesinnungs- und Sprachpolizei an nichts anderem denken.
Welche Erkenntnis bleibt: Das auf mich geschissen wird. Und so scheiße ich zurück. Bleibt nur an der eigenen Zynik zu arbeiten. Mein Humor lässt zu wünschen übrig... da haben die auf jener Seite mir einiges an Lässigkeit voraus.


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BeitragVerfasst: 30.07.2016, 23:31 
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Burt, hätte noch eine Frage an dich falls du das lesen solltest.
Burt81 hat geschrieben:
Was tun [...] - Wenn durch meine Nervosität meine Unerfahrenheit herauskommt?

Was würdest du im Bezug zu folgendem sagen?

---> https://www.youtube.com/watch?v=kGr5C2Z ... be&t=0m41s (bis 2:10)

"Wenn du siehst, daß eine Wahrheit Zorn und Angst hervorruft, sei gewiß, daß sie die Hälfte ihrer Absicht erreicht hat."


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BeitragVerfasst: 04.08.2016, 04:14 
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Burt81 hat geschrieben:
Bei mir macht sich dadurch mehr und mehr die Erkenntnis breit, dass man in der Gesellschaft wertlos ist, wenn man nicht in einer Beziehung ist oder keine wechselnde Sexualkontakte pflegt- gemeinhin als "Singleleben" bekannt.

Jein. Ein bißchen Henne - Ei, nicht? Wobei ich deutlich mehr dazu tendiere, daß jemand erst gesellschaftlich außen vor ist und sich daraus dann nahezu zwangsläufig die Dauersingelei ergibt. Nicht umgekehrt.

"Wertlos" finde ich hier etwas hart. Punktuell vielleicht. Beziehungstechnisch. Als billige, sozial unbeholfene Arbeitskraft, von "hilf mir mal bei den Hausaufgaben" bis "kannst du nicht mal kurz die Schicht deines Kollegen, der ein richtiges Leben hat, übernehmen?", sind solche Wesen ja zur Not immer zu gebrauchen. Das Problem ist vielleicht gar nicht der fehlende Wert... sondern nur fehlende Wertschätzung.
Wortklauberei?


Zitat:
Vielleicht bilde ich mir das nur ein, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass z.B. in Geschäften Paare zuerst bedient werden. Selbst wenn man als einzelner Kunde schon längere Zeit im Laden ist - das Paar das gerade rein kommt, wird zuerst bedient. -grübel-

Jau. Wobei auch das vermutlich wieder weniger mit dem Paarsein an sich zu tun hat sondern mit dem Auftreten der Leute. Das ein bißchen selbstverständlicher, fordernder, raumgreifender, in manchen Fällen aber sicher auch rücksichtloser wird, wenn man zu zweit unterwegs ist. Verständlich, wenn man bedenkt, daß viele sich u.a. über das Vorhandensein einer Beziehung definieren.

Meine Freundin und ich fliegen auch gemeinsam übrigens immer noch unterm Radar von Verkäuferinnen und Co (mit Männern besteht das Problem üblicherweise nicht). Kein großer Trost für Dich, ich weiß. ;)


Zitat:
Zuerst an mir, denn ich habe mich körperlich aber auch seelisch gehen lassen. Beim Schwimmtraining bin ich bereits angemeldet, Muckibude kommt die nä. Tage. Und wenn ich Kraft finde, schaffe ich es vielleicht mir sogar einen Therapeuten zu suchen, der mir hilft dass ich mein Selbstwertgefühl wieder erlangen und stärken kann.

Find ich gut. Als notorischer Spielverderber hau ich aber noch ein paar Offensichtlichkeiten raus: Nichts übertreiben, sonst Jojo-Effekt. Und: All diese Dinge bloß nicht mit dem übergeordneten Ziel der Partnerfindung verknüpfen. Ich weiß, daß Du weißt, daß man sich eine Beziehung nicht erarbeiten oder verdienen kann, indem man sich nur genügend auflevelt. Aber Psyche ist ein Sausack. Und findet gerne Wege um dieses bessere Wissen herum. Also hin und wieder mal den Schädel aufstemmen und nachgucken, ob da nicht zuviele falsche Verknüpfungen entstanden sind.


Zitat:
Ich bin ein schlechter Schauspieler, ich kann keine Erfahrung faken.

Find ich auch gut. Kann übrigens zu einem großen Vorteil werden, wenn die angestrebten Entwicklungen, vor allem im Bereich Selbstwertgefühl, Erfolge zeitigen. Selbst kleine positive Veränderungen wird man Dir dann an der Nasenspitze ablesen können, ob Du willst oder nicht.


Zitat:
- Was tun wenn ich nach meiner letzten Beziehung gefragt werde?

- Warum ich so lange Single bin?

- Wenn durch meine Nervosität meine Unerfahrenheit herauskommt?

- Warum ich keinen Freundeskreis habe?

Solche Fragen werden vermutlich keine Rolle spielen. Abgesehen davon, daß Du Dir sicher eh keine 08/15-Tante angeln wirst, die dann verdattert vor einer ihr völlig unbekannten Lebensform steht, und ebenso abgesehen davon, daß außer in künstlichen Datingsituationen kein Schwein nach solchen Dingen fragt, liegen die echten Fallstricke woanders. Und die nimmst Du Dir ja gerade zur Brust.


Und noch ein kurzer Abstecher in die Asiatenminderwertigkeit, einfach weil's mich auch gerade ätzt:
Rassismus gegen (Ost- und Südost-) Asiaten ist leider Standard. Und das bleibt vermutlich auch noch längere Zeit so. Ich stolpere in den Medien fast wöchentlich über mehr oder minder subtile Äußerungen darüber, daß Asiaten eigentlich keine richtigen Menschen sind, sondern eigentlich irgendwas zwischen Haustieren, Robotern, Mutanten und Außerirdischen. Je nach Kontext. Ob es nur die für hiesige Menschen größere Exotik der dortigen Kulturen im Vergleich mit dem Rest der Welt ist oder ob sich da einfach etwas entlädt, was aus politischer Korrektheit (statt echter Einsicht und Anstand) nicht mehr an anderen Ethnien und Kulturen öffentlich abreagiert werden darf ohne gesteinigt zu werden... manchmal will man es gar nicht so genau wissen.

Letztes mir bekanntes Vorkommnis gerade erst im "Wer weiß denn sowas?"-Quiz in der ARD. Da ging es darum, daß nahezu alle Koreaner (und, was keine Erwähnung fand, generell ein großer Teil der Ostasiaten) aufgrund einer genetischen Veranlagung und dem Fehlen eines speziellen Proteins praktisch keinen Schweißgeruch entwickeln. Es wurde nachdrücklich darauf hingewiesen, daß es sich hierbei um einen Defekt handelt. Interessantes Werturteil über etwas, was vermutlich eine zehnstellige Zahl an Menschen betrifft, sich wahrscheinlich nicht ohne Grund so herausgemendelt hat und vor allem dafür sorgt, daß die betreffenden Personen sich ziemlich anstrengen müssen, um unangenehm zu stinken.

Ergibt natürlich noch eine dritte mögliche Erklärung für den hiesigen Umgang mit Asiaten: Westler können sie buchstäblich einfach nicht riechen.


Back on topic: Halt uns auf dem Laufenden, was Deine Fortschritte (oder auch mal obligatorische Rückschritte) angeht. Außerdem fällt mir gerade Reinhards Stilberatungsthread aus dem AB-Treff ein. Du schreibst, Du hättest Dich zuletzt gehenlassen - könnte beim geplanten Rundum-Reset dann auch ein neues Hemd hier und ein Friseurbesuch da hilfreich sein oder bist Du dahingehend schon gut bedient? Nur, um mal auszuloten, was eigentlich alles Baustelle ist und was nicht. ;)

_________________
"Die Grenze zwischen einer Freundin und einem Haustier, mit dem man Sex haben kann, scheint fließend zu sein."


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BeitragVerfasst: 07.08.2016, 17:36 
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Wächter hat geschrieben:
Jein. Ein bißchen Henne - Ei, nicht? Wobei ich deutlich mehr dazu tendiere, dass jemand erst gesellschaftlich außen vor ist und sich daraus dann nahezu zwangsläufig die Dauersingelei ergibt. Nicht umgekehrt.

Da gebe ich Dir ein Stück weit Recht. Ich sehe es aber als Teufelskreis: Man bleibt aber gesellschaftlich außen vor, wenn man in keiner Beziehung ist ist, bzw. wenigstens einen großen und vor allem aktiven (!) Freundes- und Bekanntenkreis hat.

Zitat:
"Wertlos" finde ich hier etwas hart. Punktuell vielleicht. Beziehungstechnisch. Als billige, sozial unbeholfene Arbeitskraft, von "hilf mir mal bei den Hausaufgaben" bis "kannst du nicht mal kurz die Schicht deines Kollegen, der ein richtiges Leben hat, übernehmen?", sind solche Wesen ja zur Not immer zu gebrauchen. Das Problem ist vielleicht gar nicht der fehlende Wert... sondern nur fehlende Wertschätzung.
Wortklauberei?

Im großen und ganzen gesehen sind wir nicht "wertlos". Wir haben meistens Job, verdienen Geld und zahlen damit Steuern und Krankenversicherungsbeiträge.

Wertgeschätzt werden wir aber nicht, und für einzelne Menschen werden wir in der Tat mit unserem Problem als wertlos angesehen. Was zählt in unserer Gesellschaft sind Beziehungen und Partnerschaften. Dass muss nicht als schlecht angesehen werden, soziale Beziehungen sind ein wichtiger Gesundheitsfaktor.

Aber Menschen, die alleine bleiben, den haftet ein Makel an. Müssen sich rechtfertigen, am besten mit negativen Beziehungserfahrungen oder mit Gründen der Selbstverwirklichung.
Leider bleiben die auf der Strecke, die aus verschiedensten Gründen alleine bleiben - bleiben müssen. Und dieser Makel sorgt oft dafür, dass sie auch weiterhin kaum Beziehungen ausbauen können.

Und ich frage mich daher langsam, ob uns( also die Gesellschaft) die Fähigkeit abhanden kommt, Dinge im Leben auch alleine regeln zu können und alleine durchstehen zu können. Überhaupt mal alleine bleiben zu können - außer wenn sie aufgrund von Burnout ein paar Tage im Kloster verbringen.

Aus dieser mangelnden Wertschätzung entsteht ein Gefühl der Wertlosigkeit. Bei mir ist dieses Gefühl aufgrund dieser Erfahrungen doch recht ausgeprägt.


Zitat:
Jau. Wobei auch das vermutlich wieder weniger mit dem Paarsein an sich zu tun hat sondern mit dem Auftreten der Leute. Das ein bißchen selbstverständlicher, fordernder, raumgreifender, in manchen Fällen aber sicher auch rücksichtloser wird, wenn man zu zweit unterwegs ist. Verständlich, wenn man bedenkt, daß viele sich u.a. über das Vorhandensein einer Beziehung definieren.

Meine Freundin und ich fliegen auch gemeinsam übrigens immer noch unterm Radar von Verkäuferinnen und Co (mit Männern besteht das Problem üblicherweise nicht). Kein großer Trost für Dich, ich weiß. ;)

Ich vermute manchmal eher, dass dort mehr Kaufkraft vermutet wird, als bei einem einzelnen. Schließlich sind ja zwei, und beide könnten was brauchen.....
Kommt trotzdem nicht gut an, wenn man im Laden um Aufmerksamkeit betteln muss, während das Pärchen, das keine zwei Sekunden im Laden steht sofort bedient wird....

Zitat:
Find ich gut. Als notorischer Spielverderber hau ich aber noch ein paar Offensichtlichkeiten raus: Nichts übertreiben, sonst Jojo-Effekt. Und: All diese Dinge bloß nicht mit dem übergeordneten Ziel der Partnerfindung verknüpfen. Ich weiß, daß Du weißt, daß man sich eine Beziehung nicht erarbeiten oder verdienen kann, indem man sich nur genügend auflevelt. Aber Psyche ist ein Sausack. Und findet gerne Wege um dieses bessere Wissen herum. Also hin und wieder mal den Schädel aufstemmen und nachgucken, ob da nicht zuviele falsche Verknüpfungen entstanden sind.


Ich bin zum Glück nicht übergewichtig, gehöre aber zu den sog. "Five Eight", also den Männern die unter 172cm (5 Feet 8 inches) groß sind. Dazu bin ich schmächtig gebaut, und man sieht mir an, dass ich zu viel sitze. Beeinträchtigt auch mittlerweile meinen Alltag ein wenig....

Mir geht es erstmal darum, mich selber in meinem Körper wieder wohl zu fühlen und den kommenden Gesundheitsrisiken zu trotzen.
Aber ich bin mir auch bewusst dass ich für die Mehrzahl der Frauen momentan äußerlich alles andere als attraktiv wirke. Ich rechne auch nicht damit, dass sich innerhalb ein paar Wochen etwas ändert. Ich rechne eher mit 2-5 Jahren....
Trotzdem sind das alles Dinge, die mich hemmen und unsicher mit dem weiblichen Geschlecht werden lassen.

Eine Beziehung kann man nicht verdienen oder erarbeiten, richtig. Aber auf Glück will ich mich auch nicht verlassen. Das habe ich zu meinem Unglück als Teenie geglaubt: jeder bekommt automatisch irgendwann eine Freundin, das passiert einfach so. -ha- :lol:

Zitat:
Find ich auch gut. Kann übrigens zu einem großen Vorteil werden, wenn die angestrebten Entwicklungen, vor allem im Bereich Selbstwertgefühl, Erfolge zeitigen. Selbst kleine positive Veränderungen wird man Dir dann an der Nasenspitze ablesen können, ob Du willst oder nicht.

Möglich - immerhin bin ich beim Einkaufen am Samstag von der jungen Kassierin angelächelt worden. Passiert eigentlich so gut wie gar nicht bei mir.

Zitat:
... liegen die echten Fallstricke woanders. Und die nimmst Du Dir ja gerade zur Brust.

Wenn ich all die Fallstricke bei mir wüßte...
Und wie ich Unsicherheit, Durchsetzungsvermögen etc. in Angriff nehmen kann, außer mit langwieriger Therapie, ist mir auch noch nicht klar.

Zitat:
Back on topic: Halt uns auf dem Laufenden, was Deine Fortschritte (oder auch mal obligatorische Rückschritte) angeht. Außerdem fällt mir gerade Reinhards Stilberatungsthread aus dem AB-Treff ein. Du schreibst, Du hättest Dich zuletzt gehenlassen - könnte beim geplanten Rundum-Reset dann auch ein neues Hemd hier und ein Friseurbesuch da hilfreich sein oder bist Du dahingehend schon gut bedient? Nur, um mal auszuloten, was eigentlich alles Baustelle ist und was nicht. ;)


Ja, und bin auch schon dabei. Kleiderschrank wird gerade ausgemistet, und neue Kleidung versucht angeschafft zu werden. Aber als Five Eighter echt schwierig - geht größtenteils nur online.
Das Fitness-Studio ist ganz gut - ich frage mich, warum ich 15 Jahre damit gezögert habe?
Vor allem tut es gut mal wieder größtenteils nur mit Männern zu tun zu haben. Vielleicht kann ich mir einen gewissen männlichen Habitus damit einverleiben, nachdem ich mehr als 13 Jahre in einem fast reinen Frauenberuf groß geworden bin.

Ansonsten fühle ich mich trotzdem hilflos meiner Situation gegenüber- der Wunsch einer Veränderung ist aber groß, ein letztes Mal zumindest.

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BeitragVerfasst: 14.08.2016, 21:12 
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Sorry für die späte Antwort. War etwas stressig die letzten Tage.

Burt81 hat geschrieben:
Da gebe ich Dir ein Stück weit Recht. Ich sehe es aber als Teufelskreis: Man bleibt aber gesellschaftlich außen vor, wenn man in keiner Beziehung ist ist, bzw. wenigstens einen großen und vor allem aktiven (!) Freundes- und Bekanntenkreis hat.

Sicher, irgendwann bedingt sich das alles gegenseitig. Unabhängig davon, was zuerst da war. Ich finde es trotzdem immer ganz nützlich, auf einer Metaebene ungefähr zu wissen, wo solche Sachen ihren Ursprung haben. Sonst stochert man ziemlich im Nebel herum und ist auf reine Trial&Error-"Lösungen" angewiesen.

Da kann man sich zumindest ein bißchen was ersparen, vor allem die kraftraubenden Selbsthaßphasen, wenn man am Rande auch das größere Bild im Blick hat. Und wenn es einem eh schon nicht gut geht, sollte man jeden kleinen Psychovorteil mitnehmen, der sich in Griffweite befindet.


Zitat:
Wertgeschätzt werden wir aber nicht, und für einzelne Menschen werden wir in der Tat mit unserem Problem als wertlos angesehen. Was zählt in unserer Gesellschaft sind Beziehungen und Partnerschaften. Dass muss nicht als schlecht angesehen werden, soziale Beziehungen sind ein wichtiger Gesundheitsfaktor.

Eben. Und das ja nicht, weil "die Gesellschaft" doof ist oder weil sich das irgendjemand ausgedacht hätte, um andere zu bestrafen, sondern weil das die Basis für menschliches Leben ist. Unsere Spezies ist halt sozial. Nicht sozial sein, oder auch nicht sozial sein "dürfen", ist immer Ausdruck eines Krankheitszustands eine Individuums.

Umgekehrt ist es auch für eine menschliche Gesellschaft überlebensnotwendig, für sie schädliche Individuen zu sanktionieren und schlimmstenfalls auszugrenzen. In vielen Fällen ist das offenkundig gerechtfertigt, in anderen Fällen, wenn jemand einfach nur etwas seltsam oder abweichend ist, ist es weniger offenkundig. Und erscheint oft hochgradig unfair (und ist es sicher zuweilen auch, vor allem wenn in bereits kaputten Umfeldern völlig pervertierte Maßstäbe angelegt werden). Der Mechanismus als solcher ist als Teil des Immunsystems menschlicher Gemeinschaften aber natürlich unabdingbar.

Wozu es führen kann, wenn man nicht auch mal selbst ausgrenzt und sich von "komischen Leuten" gezielt fernhält, haben vermutlich alle hier schon am eigenen Leib erfahren. Von emotional bedürftigen Energievampiren bis hin zu Leuten, die einen als Maschine behandeln und ziemlich rücksichtslos ausnutzen (sowohl beruflich als auch privat), ist da so ziemlich alles dabei, was einem das Leben irgendwie ein bißchen schwerer macht als nötig.

Das ist ein wichtiger Aspekt bei der Frage danach, warum "in unserer Gesellschaft Beziehungen und Partnerschaften zählen". Und was es für Signale auch an neue Bekanntschaften oder sogar Fremde aussendet, wenn jemand irgendwie nicht mitschwingt und gesellschaftlich nicht wirklich eingebunden ist. Wer noch die Hälfte seiner Tassen im Schrank hat, hält eine solche Person intuitiv (höflich) auf Distanz. Wer ebenfalls etwas neben der Spur ist, wird je nach Veranlagung entweder bösartig ausgrenzen... oder Nähe zulassen. Gegebenenfalls sogar eine Partnerschaft eingehen - die dann aber entsprechend instabil aussehen wird, selbst wenn beide mit besten Absichten reingehen.

Sucht man nach (echter, dauerhafter) Ent-ABisierung, wird man auf die eine oder andere Weise nicht drumherumkommen, hier irgendwo anzusetzen, nicht mehr vom Immunsystem abgewiesen zu werden und diesen oben von Dir erwähnten Teufelskreis zumindest punktuell zu durchbrechen. Je nachdem, wie groß die eigene soziale und psychische Schieflage ist, gestaltet sich dann aber auch der Schwierigkeitsgrad. In jedem Fall wird man dazu aber mit mehr Bällen jonglieren müssen, als es den eigenen Fähigkeiten entspricht. Damit souverän umgehen lernen und die obligatorischen Krisen abfedern können ohne sich selbst und andere dauernd zu verdammen, ist dabei vielleicht noch wichtiger als das Jonglieren selbst.

Rhabarber, rhabarber - ich seh Dich bei diesem Vorhaben jedenfalls nicht in einer ausweglosen Situation. Dafür bist Du zu flexibel im Denken und zu wenig verdreht.


Zitat:
Leider bleiben die auf der Strecke, die aus verschiedensten Gründen alleine bleiben - bleiben müssen. Und dieser Makel sorgt oft dafür, dass sie auch weiterhin kaum Beziehungen ausbauen können.

Genau, s.o.


Zitat:
Und ich frage mich daher langsam, ob uns( also die Gesellschaft) die Fähigkeit abhanden kommt, Dinge im Leben auch alleine regeln zu können und alleine durchstehen zu können. Überhaupt mal alleine bleiben zu können - außer wenn sie aufgrund von Burnout ein paar Tage im Kloster verbringen.

Wie gesagt, dafür ist der Mensch an sich ja gar nicht gemacht. Also, schon... auch mal etwas alleine tun können. Wer nichts allein tun kann, hat den Sprung zum Erwachsensein verpaßt. Aber unabhängig davon ist die artgerechte Haltung halt nicht das Alleinsein. Das würde ich primär gar nicht auf Gesellschaftsebene betrachten.


Zitat:
Ich vermute manchmal eher, dass dort mehr Kaufkraft vermutet wird, als bei einem einzelnen. Schließlich sind ja zwei, und beide könnten was brauchen.....
Kommt trotzdem nicht gut an, wenn man im Laden um Aufmerksamkeit betteln muss, während das Pärchen, das keine zwei Sekunden im Laden steht sofort bedient wird....

Ahjo... im Endeffekt macht da einfach jemand seinen Job nicht richtig und agiert rein auf Emo-Ebene. Ist für mich auf einer Stufe mit Leuten in Dienstleistungsberufen, die ihren schlechten Tag (oder ihr verkorkstes Leben) am Kunden abreagieren, statt Privates und Arbeit sinnvoll zu trennen.

Ob aber Kaufkraft so ein großes Argument ist, wenn es z.B. nur um ein paar Hörnchen beim Bäcker geht, weiß ich nicht. Und in solchen monetären Dimensionen bewegen sich entsprechende Erfahrungen bei mir eigentlich auch immer. ;)


Zitat:
Ich bin zum Glück nicht übergewichtig, gehöre aber zu den sog. "Five Eight", also den Männern die unter 172cm (5 Feet 8 inches) groß sind. Dazu bin ich schmächtig gebaut, und man sieht mir an, dass ich zu viel sitze. Beeinträchtigt auch mittlerweile meinen Alltag ein wenig....

Willkommen im Club. Na, die 172cm überrage ich immerhin um drei Zentimeter (was allerdings in Relation zu meinem Bekanntenkreis auch nicht so herausragend ist - ich kenne keinen einzigen Kerl unter 1,80... oder sogar 1,85?). Aber mein Wii-Balanceboard hat mir heute 57,5kg angezeigt. Und ein Sitztier bin ich auch. Entsprechend sieht das ganze bei mir aus. Auch wenn ich großen Spaß an Bewegung habe und versuche, regelmäßig was für den Körper zu tun. :0)

Solltest Du also mal jemanden mit vergleichbarem Körperbau zum Schw... äh, Trainingsergebnissevergleichen auf niedrigem Niveau brauchen - weißte Bescheid.


Zitat:
Aber ich bin mir auch bewusst dass ich für die Mehrzahl der Frauen momentan äußerlich alles andere als attraktiv wirke. Ich rechne auch nicht damit, dass sich innerhalb ein paar Wochen etwas ändert. Ich rechne eher mit 2-5 Jahren....

Das klingt vernünftig.


Zitat:
Trotzdem sind das alles Dinge, die mich hemmen und unsicher mit dem weiblichen Geschlecht werden lassen.

Wäre dem nicht so, hätte ich Dich glaube ich schon als hoffnungslosen Fall abgeschrieben und würde mir das Schreiben in dem Thread hier schenken. Diese Hemmungen deuten auf etwas hin, was völlig korrekt funktioniert... und auf dem man IMHO aufbauen kann.


Zitat:
Eine Beziehung kann man nicht verdienen oder erarbeiten, richtig. Aber auf Glück will ich mich auch nicht verlassen. Das habe ich zu meinem Unglück als Teenie geglaubt: jeder bekommt automatisch irgendwann eine Freundin, das passiert einfach so. -ha- :lol:

Bei manchen scheint das in der Tat so zu ein. Aber bei den meisten läuft es wohl wirklich leider anders. Von automatisch oder natürlich ist das Beziehungsverhalten vieler Leute meilenweit entfernt. Ob sie jetzt einen Partner finden oder nicht.


Zitat:
Möglich - immerhin bin ich beim Einkaufen am Samstag von der jungen Kassierin angelächelt worden. Passiert eigentlich so gut wie gar nicht bei mir.

Ich erinnere mich da auch noch an solche banalen Situationen, selbst wenn sie schon viele Jahre her sind. So absurd selten ist das passiert.


Zitat:
Und wie ich Unsicherheit, Durchsetzungsvermögen etc. in Angriff nehmen kann, außer mit langwieriger Therapie, ist mir auch noch nicht klar.

Ich schätze, das machst Du bereits. Für solche Dinge gibt es halt keine Stellschrauben, an denen man drehen kann und die direkte Ergebnisse produzieren. Mit Sport und anderen Sachen, die dafür sorgen können, daß Du Dich wohler mit Dir selbst fühlst, tust Du vermutlich schon ziemlich viel, um am Ende auch ein, zwei Grundwerkzeuge für diese Probleme an die Hand zu bekommen. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger.


Zitat:
Ja, und bin auch schon dabei. Kleiderschrank wird gerade ausgemistet, und neue Kleidung versucht angeschafft zu werden.

Ah, sehr gut.


Zitat:
Aber als Five Eighter echt schwierig - geht größtenteils nur online.
Das Fitness-Studio ist ganz gut - ich frage mich, warum ich 15 Jahre damit gezögert habe?
Vor allem tut es gut mal wieder größtenteils nur mit Männern zu tun zu haben. Vielleicht kann ich mir einen gewissen männlichen Habitus damit einverleiben, nachdem ich mehr als 13 Jahre in einem fast reinen Frauenberuf groß geworden bin.

Klingt doch auch gut.

Na denn, mach was draus. Und nicht die ganzen kleinen, dusseligen Psychotricks vergessen, um bei der Stange zu bleiben. Eine neue Klamotte als Belohnung für ein erreichtes Trainingsziel oder so. Was immer Dich kickt. ;)

_________________
"Die Grenze zwischen einer Freundin und einem Haustier, mit dem man Sex haben kann, scheint fließend zu sein."


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BeitragVerfasst: 16.08.2016, 00:13 
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Burt81 ich finde es super, dass du die Initiative ergriffen hast und versuchst den Teufelskreis zu durchbrechen. Ich drücke dir die Daumen und wünsche Dir Glück, dass du damit für dich etwas positives bewirkst. -dito-

Wächter hat geschrieben:
Mit Sport und anderen Sachen, die dafür sorgen können, daß Du Dich wohler mit Dir selbst fühlst, tust Du vermutlich schon ziemlich viel...


Sehe ich auch so. Ich denke sogar, dass dieses "sich wohler mit sich selber fühlen" einer DER Schlüssel ist um auch mit anderen lockerer umgehen zu können. Denn, wenn man mit sich selbst zufrieden und im Reinen ist, ist man weniger anfällig für die Meinungen, besonders die negativen Meinungen, anderer, was weniger Ängste und mehr Mut/Lockerheit bedeutet.

Ein gesundes Selbstwertgefühl fehlt wohl den meisten AB's, oder?


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