Hallo,
nein, tot bin ich noch nicht, anders wie dieses und andere ABForen.
Tatsächlich ist der ABTreff das einzige Forum für ABs, das noch läuft. Auch das Love-Shy-Forum ist bis auf vereinzelte Postings so gut wie zum Stillstand gekommen.
Und im ABTreff sind vorwiegend immer noch die gleichen Menschen anzutreffen, wie vor Jahren auch- nur nun unter neuen Namen. Viele auch, die eigentlich immer noch gesperrt sein müssten. Darunter auch etliche aus diesem Forum wie z.B. dfg82 ist dort nun als t385 zu finden, Strangie die hier eigentlich moderiren sollte....aber auch andere.
@Lion: Wenn Du glaubst, dass Dein Konzept der introspektiven Herangehensweise kein Laberforum geworden wäre, muss ich dich enttäuschen. Gerade das wäre ein Laberforum aller erster Sahne gewesen.
Wenn Du das Gegenteil im Sinn hattest, dann wäre das ohne eine entsprechende fachliche Betreuung aus meiner Sicht nicht möglich gewesen. Die Probleme von uns ABs sind so vielschichtig, dass es ohne Hilfe von außen nur wenigen vergönnt ist, diese lösen zu können.
Das der ABTreff so gut läuft liegt sicherlich daran, dass die Moderation nun vergleichweise moderat moderiert. Teilweise für mich immer noch nicht immer nachvollziehbar, aber weitem nicht mehr so streng wie noch zu meiner Zeit als ich dort eingeschrieben war. Obwohl mich deren Blindheit gewissen Fake-Usern (LonesomeCoder....) und rechten Reichsbürgern (Automobilist) doch etwas irritiert....
Aber ein Laberforum ist der ABTreff, weil die Leute dort sich in erster Linie auskotzen möchten. Der User Stabil hat es heute so schön ausgedrückt: die Leute wollen ihr Leid anerkannt bekommen, erst dann können sie sich annehmen und evtl. eine Änderung angehen. Dazu müssten sie aber erst an ihrer Stelle eben abgeholt werden. Dafür gibt es eben keine Menschen im Treff die das können, weil jeder mit seinen Problemen beschäftigt ist. Und wenn dann doch jemand mit Lösungsvorschlägen kommt, wie gerade dort aktuell der Fall, dann wird scharf zurückgeschossen.
Kurz: wenn Du wirklich willst, dass sich die Leute dort Ihren Problemen stellen und an sich arbeiten, dann geht das nur unter fachkundiger Hilfe. Und dafür gibt es in Deutschland nicht genügend Psychologen, die das ehrenamtlich übernehmen würden.