†Absolute Beginners: Unerfahren

UEberwiegend dummes Gelaber von Flachpfeifen
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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vs. Gegenteil von Angst
BeitragVerfasst: 05.09.2014, 13:19 
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Ja, sicher ganz interessanter zutreffender Text. Aber ich weiss schon wieder nicht was du uns damit sagen willst?

Das Thema Angst passt bei mir definitiv besser als AB-Ursache als das Thema überhöhte moralische Grundsätze. Aber warum steht das eine Thema in "Ursachen", das hier in "Sonstiges"? Wie gesagt, ich verstehe wohl das ganze Konzept hier nicht wirklich.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 05.09.2014, 13:19 


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vs. Gegenteil von Angst
BeitragVerfasst: 09.09.2014, 01:25 
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Vertrauen kann auch im Pessimismus (Angst/Befürchtung?) funktionieren.
Das Schlimmste befürchten und darauf gut vorbereitet zu sein, halte ich für eine wichtige Tugend.
Z.B. halte ich absolut nichts von dieser schwachsinnigen finanziellen Fluthilfe für Flutopfer.
Die Idioten sollen ihre Häuser in ungefährdeten Gebieten bauen und fertig.
In Asien entdeckte man nach dem Tsunami alte Steine, die darauf hinwiesen, dass "hier kein Haus gebaut werden darf".
Vertrauen kann also auch auf Vorbereitung für den eventuell eintreffenden Notfall basieren und nicht unbedingt das Gegenteil von Angst sein, sondern vielmehr eine Folge daraus.
Ich wohne z.B. in einer Wohnung, die keinen Versicherungsschutz bei Hochwasser besitzt.

_________________
Es gibt keine Überraschungen.
Alles ist gleich.
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Es ist derselbe Planet.
Eine Evolutionssuppe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vs. Gegenteil von Angst
BeitragVerfasst: 10.09.2014, 04:27 
°°°derAbzulehnende hat geschrieben:
Vertrauen kann auch im Pessimismus (Angst/Befürchtung?) funktionieren.
Das Schlimmste befürchten und darauf gut vorbereitet zu sein, halte ich für eine wichtige Tugend.
Z.B. halte ich absolut nichts von dieser schwachsinnigen finanziellen Fluthilfe für Flutopfer.
Die Idioten sollen ihre Häuser in ungefährdeten Gebieten bauen und fertig.
In Asien entdeckte man nach dem Tsunami alte Steine, die darauf hinwiesen, dass "hier kein Haus gebaut werden darf".
Vertrauen kann also auch auf Vorbereitung für den eventuell eintreffenden Notfall basieren und nicht unbedingt das Gegenteil von Angst sein, sondern vielmehr eine Folge daraus.
Ich wohne z.B. in einer Wohnung, die keinen Versicherungsschutz bei Hochwasser besitzt.
Du beschreibst nichtt Vertrauen, sondern Sicherheit(sbedürfnis).
In Verbindung mit sehr gering ausgeprägtem Verständnis für Leute, die auf mehr Vertrauen als Sicherheit setzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vs. Gegenteil von Angst
BeitragVerfasst: 11.09.2014, 00:20 
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Robinson hat geschrieben:
Du beschreibst nichtt Vertrauen, sondern Sicherheit(sbedürfnis).
In Verbindung mit sehr gering ausgeprägtem Verständnis für Leute, die auf mehr Vertrauen als Sicherheit setzen.


Ja, vielleicht hat Vertrauen mehr etwas damit zu tun, sich fallen lassen zu können, weil man daran glaubt aufgefangen zu werden, aber man weiß es halt nicht genau.
Ich würde mir da lieber selbst eine Matte hinter meinen Rücken legen.
So gesehen ist eventuell mein Sicherheitsbedürfnis durch mangelndes Vertrauen begründet?
Vielleicht, weil ich schon zu oft enttäuscht wurde?

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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vs. Gegenteil von Angst
BeitragVerfasst: 11.09.2014, 15:29 
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Lion hat geschrieben:
Vertrauen bedeutet: Auch obwohl die Zukunft ungewiß ist (somit gleichermaßen potentiell "gut" oder "schlimm"), tendiert man zur Annahme, dass es gut laufen wird. Man nimmt nicht an, dass die Zukunft Schmerzen bereithält.

Auf das, was Du hier beschreibst, passt glaube ich der Begriff Hoffnung wesentlich besser.


°°°derAbzulehnende hat geschrieben:
Ja, vielleicht hat Vertrauen mehr etwas damit zu tun, sich fallen lassen zu können, weil man daran glaubt aufgefangen zu werden, aber man weiß es halt nicht genau.
Ich würde mir da lieber selbst eine Matte hinter meinen Rücken legen.
So gesehen ist eventuell mein Sicherheitsbedürfnis durch mangelndes Vertrauen begründet?
Vielleicht, weil ich schon zu oft enttäuscht wurde?


Ich glaube nicht daran das Es so etwas wie Sicherheit überhaupt gibt im Leben den alles ist ständig in Bewegung und absolut niemand kann Dir sagen oder gar garantieren, was Morgen ist.
Deshalb ist es ziemlich sinnlos sich zu viele Gedanken um Sicherheit zu machen, was aber nicht heißt, dass man nachts auf der Autobahn spazieren gehen soll. Da denke ich muss jeder die für sich passende Perspektive oder Relation finden.

Hier noch eine Sichtweise zu Enttäuschung an sich.
Eine Person oder eine Situation oder die Welt hat Dich enttäuscht, Du hast Dir eine bestimmte Vorstellung in Deinem Kopf gemacht, wie jemand oder etwas zu sein hat und dieser jemand oder dieses etwas hat Dir gezeigt, dass Du falsch liegst mit Deiner Vorstellung, Du wurdest somit von deiner eigenen Täuschung befreit (ent-täuscht).


Noch zwei Videos, die das "Vertrauen" für mich ganz gut erfassen.

https://www.youtube.com/watch?v=ApCsKgpjAgU
https://www.youtube.com/watch?v=15rO9cm ... dwh09CVB4w


P.S.
Ich bin weder mit Dirk Liesenfeld noch mit Leonard Baumgardt verwandt oder in irgendeiner geschäftlichen Beziehung.

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So understand don't waste your time
Always searching for those wasted years
Face up, make your stand
And realize you're living in the golden years
Iron Maiden


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst vs. Gegenteil von Angst
BeitragVerfasst: 11.09.2014, 16:54 
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Dazu fällt mir jetzt grad ein Zitat ein...

„Wenn Du depressiv bist, lebst Du in der Vergangenheit. Wenn Du Angst hast, lebst Du in der Zukunft. Wenn Du Frieden erlebst, dann lebst Du in der Gegenwart.“ (Zitat: Laotse)

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Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.
-- Anaïs Nin


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