†Absolute Beginners: Unerfahren

UEberwiegend dummes Gelaber von Flachpfeifen
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BeitragVerfasst: 28.04.2016, 17:50 
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Beisser41 hat geschrieben:
Mal konkret an die "jeder ist zu 100% selber schuld am AB-Dasein" Fraktion - denn da kommt nie was konkretes, immer nur allgemeine Unterstellungen und Behauptungen:

Was KONKRET habe ich denn falsch gemacht als ich als 17 jähriger Schulbester als ich allein auf dem Pausenhof stand und mit ansehen musste, wie der größte Loser der Klasse, Sitzenbleiber und Drogenhändler von 6 Mädchen umringt und begehrt wird?

Damals wurden die Weichen für das weitere Beziehungsleben gestellt - Wo konkret war mein Fehler?

Dass ich gelernt habe und fleißig war?
Dass ich nicht mit Drogen handelte?
Dass ich nicht rauchte und soff?
Dass ich damals schon verantwortungsbewusst und zuverlässig war?

......


Ob du überhaupt etwas falsch gemacht hast, weiss ich nicht. Ich weiss zwar, dass ich viel falsch gemacht habe, aber diese Erkenntnis ist nicht übertragbar und eben allgemein bedeutungslos.

Zu den aufgeführten Verhaltensweisen: Damals handelte ich auch so. Sie erschienen mir auch schon damals nicht falsch. Aber im "falschen" Umfeld wurde davon kaum etwas honoriert. Im Gegenteil, die Lernerei und das Kassieren von Bestleistungen hatte mich damals mehr zum Aussenseiter gemacht und ich wurde verächtlich als Streber betitelt. (Aber fürs Helfen bei komplexen Aufgaben, dafür war man wieder "gut" genug... ).

Obendrein wurde ich auch als Langweiler abgestempelt, weil ich nicht soff und rauchte. Auch verantwortungsbewusst zu sein, wurde nicht so gern gesehen. Alles in allem hatte man vielleicht später fachlich etwas drauf und war ehrgeizig, aber war eben auch nur ein Aussenseiter. Zum sozialen Fussabtreter reichte es vielleicht, aber mehr war auch nicht drin. Vielleicht ist es dir ähnlich ergangen.

Ich glaube auch, dass soziale Integrität dabei sehr wichtig ist. Zum einen ist die reine Menge an Kontakten natürlich viel grösser und zum anderen wird man auch nicht so argwöhnisch betrachtet. Zumindest hatte ich schon damals immer wieder die Erfahrung gemacht, dass ich trotz meines freundlichen Verhaltens nicht vertrauenswürdig erscheine (sofern das Gegenüber von sozialen Umständen Bescheid wusste). Ich glaube, dass provoziert auch Widersprüche. Und die deutliche Widersprüche, die sich in einem selbst manifestieren und zutage treten, sind wohl eher abschreckend.

Manche Frauen möchten einen selbst vielleicht vorab gern "durchleuchten" und nehmen dafür eventuell auch indirekt Informationen aus der Gruppe auf, um Rückschlüsse bilden zu können. Wenn das aber nicht geht und man womöglich selbst auch noch eher zurückhaltend bis reserviert bzw. nicht einzuordnen ist, weckt das wohl schnell Misstrauen, aber keine Sympathie. Das ist nur eine triviale Vermutung von mir.

Ich kenne dich natürlich auch nicht, insofern kann ich nicht sagen, ob es wirklich an dir liegt. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass es womöglich irgendwo beim kommunikativen "Transport" deiner Qualitäten hapert. Du magst faktisch ein toller Mann sein, aber irgendwas an dir hemmt vielleicht dabei diese potentielle Attraktivität.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 28.04.2016, 17:50 


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BeitragVerfasst: 28.04.2016, 19:23 
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Tirak hat geschrieben:
Ob du überhaupt etwas falsch gemacht hast, weiss ich nicht. Ich weiss zwar, dass ich viel falsch gemacht habe, aber diese Erkenntnis ist nicht übertragbar und eben allgemein bedeutungslos.

Zu den aufgeführten Verhaltensweisen: Damals handelte ich auch so. Sie erschienen mir auch schon damals nicht falsch. Aber im "falschen" Umfeld wurde davon kaum etwas honoriert. Im Gegenteil, die Lernerei und das Kassieren von Bestleistungen hatte mich damals mehr zum Aussenseiter gemacht und ich wurde verächtlich als Streber betitelt. (Aber fürs Helfen bei komplexen Aufgaben, dafür war man wieder "gut" genug... ).

Obendrein wurde ich auch als Langweiler abgestempelt, weil ich nicht soff und rauchte. Auch verantwortungsbewusst zu sein, wurde nicht so gern gesehen. Alles in allem hatte man vielleicht später fachlich etwas drauf und war ehrgeizig, aber war eben auch nur ein Aussenseiter. Zum sozialen Fussabtreter reichte es vielleicht, aber mehr war auch nicht drin. Vielleicht ist es dir ähnlich ergangen.

Ich glaube auch, dass soziale Integrität dabei sehr wichtig ist. Zum einen ist die reine Menge an Kontakten natürlich viel grösser und zum anderen wird man auch nicht so argwöhnisch betrachtet. Zumindest hatte ich schon damals immer wieder die Erfahrung gemacht, dass ich trotz meines freundlichen Verhaltens nicht vertrauenswürdig erscheine (sofern das Gegenüber von sozialen Umständen Bescheid wusste). Ich glaube, dass provoziert auch Widersprüche. Und die deutliche Widersprüche, die sich in einem selbst manifestieren und zutage treten, sind wohl eher abschreckend.

Manche Frauen möchten einen selbst vielleicht vorab gern "durchleuchten" und nehmen dafür eventuell auch indirekt Informationen aus der Gruppe auf, um Rückschlüsse bilden zu können. Wenn das aber nicht geht und man womöglich selbst auch noch eher zurückhaltend bis reserviert bzw. nicht einzuordnen ist, weckt das wohl schnell Misstrauen, aber keine Sympathie. Das ist nur eine triviale Vermutung von mir.

Ich kenne dich natürlich auch nicht, insofern kann ich nicht sagen, ob es wirklich an dir liegt. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass es womöglich irgendwo beim kommunikativen "Transport" deiner Qualitäten hapert. Du magst faktisch ein toller Mann sein, aber irgendwas an dir hemmt vielleicht dabei diese potentielle Attraktivität.


Leider erkenne ich mich in Deiner Beschreibung gut wieder
Aber wie gesagt: Wären die Umstände anders, dann würden wir völlig anders bewertet werden - dann würde die Leistung auch honoriert werden und das Gegenteil wäre verrufen.

Darum frage ich mich immer noch: Was habe ich denn damals in der Jugend falsch gemacht, im Vergleich zu den Männern die so extrem erfolgreich bei Frauen waren und es heute wohl immer noch sind?

Es wird auch immer behauptet, Frauen ab 30 hätten ganz andere Partnerwahlvorstellungen - das kann ich leider rein gar nicht bestätigen. 40jährige erscheinen mir noch wählerischer, noch anspruchsvoller als eine 20 jährige - sie haben alles im Leben an Männern gehabt, was es nur gibt, jetzt muss der 100% Traumprinz kommen ohne jeden Kompromiss.
Welcher Dauer-Single kann da punkten und mithalten?


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BeitragVerfasst: 28.04.2016, 21:21 
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Irgendwann mach ich mal ein Seminar bezüglich der AB-Thematik.

ABer MIT anschreien.

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BeitragVerfasst: 28.04.2016, 21:31 
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Beisser41 hat geschrieben:
Aber wie gesagt: Wären die Umstände anders, dann würden wir völlig anders bewertet werden - dann würde die Leistung auch honoriert werden und das Gegenteil wäre verrufen.

Wir leben in einem Zeitgeist des Werteverfalls und der Sittenverderbnis. Wen wundert's? Schleudersitz hat es vorhin auch erwähnt.

Beisser41 hat geschrieben:
Darum frage ich mich immer noch: Was habe ich denn damals in der Jugend falsch gemacht, im Vergleich zu den Männern die so extrem erfolgreich bei Frauen waren und es heute wohl immer noch sind?

Du hast den Fehler gemacht, den viele Männer machen oder gemacht haben: Du hast Frauen als das gesehen, was sie nicht sind.

Beisser41 hat geschrieben:
Es wird auch immer behauptet, Frauen ab 30 hätten ganz andere Partnerwahlvorstellungen - das kann ich leider rein gar nicht bestätigen. 40jährige erscheinen mir noch wählerischer, noch anspruchsvoller als eine 20 jährige - sie haben alles im Leben an Männern gehabt, was es nur gibt, jetzt muss der 100% Traumprinz kommen ohne jeden Kompromiss.

So wie es bei den Frauen ist, so ist bei den Männern: Es gibt welche die den Tatsachen ins Auge sehen und (für sie passende) Pragmatik ins Lebensspiel fließen lassen. Und es gibt welche, die sich in ihren romantischen d.h. lebensfremden Vorstellungen gefangen halten. Lässt sich übrigens auf sämtliche Lebensbereiche übertragen.

Zum Thema ab 30 und andere Partnerwahlvorstellungen:
Es gibt Frauen die auf einmal anfangen selbst aktiv zu flirten wie Männern mit "anderen Qualitäten" suchen bzw. bereit sind. Und Frauen, die auf ihre Ansprüche pochen und verharren. Zweiteren Fall hast du mehr erlebt. Ich den ersteren Fall. Selbst und auch als Dritter. Mehrmals.

Hierbei gibt es nur einen Unterschied: Frauen haben höhere Ansprüche als Männer v.a. weil sie es sich leisten können. Durchweg.

Beisser41 hat geschrieben:
Welcher Dauer-Single kann da punkten und mithalten?

Da diese Frage nicht mal den Gleichberechtigungs-Fetischisten interessiert, gibt es darauf nur eine Antwort: Wir sind auf uns allein gestellt. Ändere dich. Finde deinen für dich passenden, pragmatischen Weg.


Zuletzt geändert von Rosta am 28.04.2016, 21:33, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 28.04.2016, 21:31 
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Lion hat geschrieben:
Irgendwann mach ich mal ein Seminar bezüglich der AB-Thematik.

ABer MIT anschreien.

Ohohoho jaaa. :mrgreen:
Da wäre ich aber sowas von gern dabei.


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BeitragVerfasst: 28.04.2016, 22:37 
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Rosta hat geschrieben:
Wir leben in einem Zeitgeist des Werteverfalls und der Sittenverderbnis. Wen wundert's? Schleudersitz hat es vorhin auch erwähnt.
Welche Sitten und Werte es wert sind, erhalten zu bleiben, wäre auch noch ein Thema, über das man reden könnte. Lassen wir aber lieber mal. Das wäre garantiert nicht gut für den Blutdruck. -st- :mad: :D


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BeitragVerfasst: 29.04.2016, 03:32 
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dfg82 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Wir leben in einem Zeitgeist des Werteverfalls und der Sittenverderbnis. Wen wundert's? Schleudersitz hat es vorhin auch erwähnt.
Welche Sitten und Werte es wert sind, erhalten zu bleiben, wäre auch noch ein Thema, über das man reden könnte. Lassen wir aber lieber mal. Das wäre garantiert nicht gut für den Blutdruck. -st- :mad: :D

Erhalten? Weiterentwickeln und bewahren wäre meine Devise. Mein Augenmerk liegt auf das heutige Motto "Leben und Leben lassen", welches zu einem Fetisch geworden ist.
Ansonsten stimme ich dir trotzdem voll und ganz zu. :mrgreen:

Hach, wiederholt ein schöner Thread hier. Wie gewohnt unterhaltsam im Kreis gedreht. Aber wenigstens ein netter Zeitvertreib..... :P


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