†Absolute Beginners: Unerfahren

UEberwiegend dummes Gelaber von Flachpfeifen
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BeitragVerfasst: 28.12.2016, 01:21 
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Dir sollte doch klar sein, dass v.a. ich mit Erfolg die GRUNDLEGENDSTEN Dinge des Lebens bzw. des Alltags hierzulande meine. Z.B. nicht wegen Trotteltums von einer Hilfsarbeiterstelle gekündigt zu werden.

Das was du mir als Rat gibst, ist doch vollkommen übertriebende Selbstlosigkeit.

Burt81 hat geschrieben:
Erfolg entsteht durch Selbstwert.

heißt wohl= Selbstwert entsteht durch Nichts. Es ist einfach da! Wenn ich meine ich bin etwas wert, dann bin ich es auch. Bild

Das nennt man wohl sich selbst was vormachen.
Erinnert mich an Dingen wie "fat acceptance".


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 28.12.2016, 01:21 


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BeitragVerfasst: 28.12.2016, 01:22 
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Woraus ziehst du denn deinen Selbstwert?


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BeitragVerfasst: 28.12.2016, 02:34 
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Rosta hat geschrieben:
Dir sollte doch klar sein, dass v.a. ich mit Erfolg die GRUNDLEGENDSTEN Dinge des Lebens bzw. des Alltags hierzulande meine. Z.B. nicht wegen Trotteltums von einer Hilfsarbeiterstelle gekündigt zu werden.


Solange Du säufst, wird Dir Dein Trotteltum erst Recht immer wieder passieren. Alles davor basierte auf Dein fehlenden Selbstwert.


Rosta hat geschrieben:
heißt wohl= Selbstwert entsteht durch Nichts. Es ist einfach da! Wenn ich meine ich bin etwas wert, dann bin ich es auch. Bild

Das nennt man wohl sich selbst was vormachen.
Erinnert mich an Dingen wie "fat acceptance".


Nicht ganz....
Selbstwert bekommt im frühsten Kindesalter durch das Umfeld, sprich die nächsten Angehörigen. Es ist also etwas, was Dir in einer Zeit gegeben wird, in der Du Dir es noch nicht aktiv selber holen kannst. In dem sie Dir zeigen, dass Du etwas wert bist.

Danach bist Du aber dafür verantwortlich!
Erhalten und bekommen kannst Du es, wenn Du Dich selber annimmst, wie Du bist. Indem Du Regie über Dein eigenes Leben nimmst. Und nicht eben immer die Schuld der Gesellschaft und Co gibst - sondern selber Verantwortung für Dein Leben nimmst.

Selbstwertgefühl zeigt sich dadurch, dass Du:
-Dich nicht mit anderen vergleichst
-akzeptierst das Du Fehler und Schwächen hast
-weißt das Du auch Stärken hast
-Du Dich selber magst und liebst (nicht Autoliebe a la Trosti ;) )

Und ja, wenn Du meinst dass Du etwas wert bist, dann bist Du es auch!

Rosta hat geschrieben:
Woraus ziehst du denn deinen Selbstwert?

Schwierig.

Ich habe ein sehr schlechtes Selbstwertgefühl, tatsächlich in meiner Kindheit zu finden. Vergleiche mich oft mit anderen, und komme immer schlecht weg. Verzeihe mir kaum Fehler und Schwächen, bin voller Selbstzweifel. Kann man ja Thread ja gut nachlesen. Früher wollte ich immer der Beste sein. Immer Recht haben. EDIT: und immer das gegenteil erreicht, trotteltum kenne ich auch noch aus meiner Ausbildungszeit.

Ich bin mir aber seit einiger Zeit bewusst, dass ich auf meine Kindheit keinen Einfluss mehr nehmen kann. Ich habe angefangen mein Leben selber in die Hand zu nehmen- vor 4 Jahren die berufliche Weiterbildung mit dem Ziel mein Leben etwas angenehmer zu gestalten. Erfolgreich? Hmmm... verglichen mit anderen klares Nein! Aber verglichen mit den eigenen Zielen die ich hatte: klares Ja! Oder jetzt auch das Schwimmen und der Sport. Selber was anpacken. Es geht mir nicht (mehr) unbedingt um den Erfolg, ich muss nicht (mehr) der Beste sein. Sondern überhaupt was tue.

Bin aber noch weit davon entfernt - wenn überhaupt jemals - ein stabiles Selbstwert hinzubekommen. Denn vom Erfolg kann ich mich noch nicht ganz lösen. EDIT: kann man ja in meinen Thread deutlich lesen... Und vermutlich schaffe ich das auch nicht alleine ein stabiles Selbstwert zu bekommen. Aber überhaupt einzugestehen, dass ich eben Schwächen und große Fehler habe und es nicht alleine schaffe, war ein erster Schritt zu mehr Selbstwert.

Und der fehlender Selbstwert ist auch der Grund, warum ich AB bin.

Deshalb fand ich es gut, dass Du versuchst hast mittels Beratung und Therapie etwas zu ändern. Und umso mehr entäuscht, dass Du die Hilfe nicht annimmst.
Aber jeder ist sein eigenes Glückes Schmid.

_________________
"Kennst du das Gefühl, dass dir die Leute um dich herum merkwürdig erscheinen? Und je länger du darüber nachdenkst, desto klarer wird dir, dass nicht die Leute, sondern du selbst das Problem bist?" - Niko in: Oh Boy


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BeitragVerfasst: 28.12.2016, 23:07 
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Zitat:
Bin aber noch weit davon entfernt - wenn überhaupt jemals - ein stabiles Selbstwert hinzubekommen. Denn vom Erfolg kann ich mich noch nicht ganz lösen.
Burt81 hat geschrieben:
Früher wollte ich immer der Beste sein.

Also das Gegenteil von mir.

Nochmal: Für mich bedeutet Erfolg Mithalten. Relativ mithalten. Mit meiner Umgebung.
Erfolg kommt ja auch von erfolgen bzw. erreichen und erlangen. Also etwas, was etwas "zum Laufen bringt". (wie) Ein Motor.
Wir sprechen hier ja nicht von Führungsmacht oder Karriere. Dachte ich zumindest.

Burt81 hat geschrieben:
Selbstwertgefühl zeigt sich dadurch, dass Du: [...] -weißt das Du auch Stärken hast

Richtig.
Blöd nur, dass WENN man doch mal scheinbar eine bei sich finden konnte, sie am Ende doch nicht wirksam ist. Weil gegenwärtig nicht erwünscht oder gebraucht. Oder wegen anderen Unfähigkeiten bei einem selbst nicht einsatz- oder umsetzungsfähig.
Ob ich beispielweise sehr einfühl- und geduldsam mit alten (dementen) Leuten bin - im Gegensatz zu anderen (gar Fachpersonal), interessiert weder die Arbeitgeber, die Gesellschaft, und ganz besonders die Mädels einen feuchten Kehricht. Da kann mir auch der Ehepartner eines Patienten aus lauter Dankbarkeit ein paar Euro zwanghaft unter die Hand drücken: Mich bringt es null weiter. Denn die Ausbildungsstelle hat's mir am Ende auch nicht gebracht. Gefragt sind dort nämlich andere Werte.

Ich will nicht der Beste oder sonstwas großes, vorbildhaftes oder erleuchtetes sein. Sondern einfach nur mithalten können. Mitreden. Dabei sein.
Aber so soll's wohl nicht sein.

Burt81 hat geschrieben:
vor 4 Jahren die berufliche Weiterbildung mit dem Ziel mein Leben etwas angenehmer zu gestalten

Hierzu eine wichtige weitere Frage. Vor allem um meine Frage vorhin "Woraus ziehst du deinen Selbstwert" wirklich zu beantworten: Angenehmer ... in Bezug auf was genau?


Zum Punkt Hilfe nicht annehmen: Wie gesagt, hab wider Erwarten nun doch einen Termin bei einer ganz anderen Stelle nächste Woche. Hatte ein langes,.. überraschend gutes Gespräch gestern. Es gibt wohl doch noch gute Sachbearbeiterinnen da draußen. Hut ab. Muss ichwirklich sagen. Haben über eine Stunde intensiv geredet. Wie gesagt: Schaun mer mal ob das dort anders abläuft.


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BeitragVerfasst: 29.12.2016, 17:40 
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Im deinem Thread im Bereich virtueller Stuhlkreis hast du dir die Frage ja schon selbst gestellt: "Was bringt mir Erfolg im Beruf" .
Genau so gut könnte man auch fragen: Was bringt Fitness?

Das alles tun nur um ... des zwecklosen reinen Tuns willen?

Wenn man aber konkret weißt wofür man kämpft oder kämpfen wollte, es auch für sich Sinn macht, dann ist das doch der fundamentalste Baustein zu Selbstwert. Weil es dann einen wirklichen Antrieb zu Dingen wie beruflichen Erfolg und Fitness gibt.

Oder nicht?


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BeitragVerfasst: 30.12.2016, 01:57 
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Naja, was solls. Genau an dem Punkt scheitern auch sonst immer die Gespräche (bloßes Schönreden oder Flucht).
Wünsch euch alle nen Bild ins neue Jahr.
Und untertreibts am Sonntag nicht. Bild


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BeitragVerfasst: 30.12.2016, 15:10 
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@Rosta
Rosta hat geschrieben:
Naja, was solls. Genau an dem Punkt scheitern auch sonst immer die Gespräche (bloßes Schönreden oder Flucht).


So, machts mal wieder den Rosta, was?
Wehe, Du musst mal warten.... :roll:
Dabei dreht es sich in diesem Thread schon wieder um Dich. Eigentlich ging es hier ja um was anderes. -crazy-

Rosta hat geschrieben:
Diese Küchenpsychologie ist mir übrigens bestens bekannt. Vor allem dieses "etwas finden was kein anderer versteht, um sich damit als etwas besseres,erleuchteres als die anderen zu fühlen". So als Ausgleich für das ansonsten erbärmliche Leben.

Und wieviel dieser Küchenpsychologen haben Dir dieses "etwas finden was kein anderer versteht, um sich damit als etwas besseres,erleuchteres als die anderen zu fühlen" bereits zurück gemeldet?

Rosta hat geschrieben:
Das alles tun nur um ... des zwecklosen reinen Tuns willen?

Wenn man aber konkret weißt wofür man kämpft oder kämpfen wollte, es auch für sich Sinn macht, dann ist das doch der fundamentalste Baustein zu Selbstwert. Weil es dann einen wirklichen Antrieb zu Dingen wie beruflichen Erfolg und Fitness gibt.


Tatsächlich erhoffe ich mir was bestimmtes vom Sport. Aber früher wollte ich unbedingt der beste sein, hatte Fantasien wenn ich der Beste von allen wäre. Heute freue ich mich über kleine Erfolge, freue mich daran wenn ich Fortschritte mache, auch wenn es kleine sind. Und erfreue mich daran, wenn ich mich körperlich besser fühle. Wächter hat schon recht, wenn man regelmäßig was macht und einfach nur dran bleibt, kommt vieles von alleine.

Der Weg ist das Ziel!

Man darf nur nicht den Fehler machen, sich mit anderen zu messen. Man muss sich mit sich selber messen.

Und damit wären wir beim Thema:
Rosta hat geschrieben:
Also das Gegenteil von mir.

Nochmal: Für mich bedeutet Erfolg Mithalten. Relativ mithalten. Mit meiner Umgebung.
Erfolg kommt ja auch von erfolgen bzw. erreichen und erlangen. Also etwas, was etwas "zum Laufen bringt". (wie) Ein Motor.
Wir sprechen hier ja nicht von Führungsmacht oder Karriere. Dachte ich zumindest.


Nur die Symptome scheinen gegenteilig. Die Ursache dahinter nicht. Und die zeigt sich darin, dass Du Dich mit anderen vergleichst. Das habe ich getan und tue ich leider nämlich immer noch.
Nur vergleichst Du Dich immer mit denen die nicht Deiner Liga angehören - oder warum schimpfst Du hier ständig über Akademiker? Das fällt hier immer wieder auf.

Warum vergleichst Du Dich wenn überhaupt nicht mit anderen arbeitslosen, alkoholkranken Menschen?

Warum baust Du Dich nicht daran auf dass Du versuchst durch Beratung etc. etwas in Deinem Leben zu ändern? Das tun viele andere eben nicht.... Und im ABTreff findest Du ABs, die lieber vor sich hin selbtbemitleiden, als auch nur eine Beratung anzunehmen....

Rosta hat geschrieben:
Blöd nur, dass WENN man doch mal scheinbar eine bei sich finden konnte, sie am Ende doch nicht wirksam ist. Weil gegenwärtig nicht erwünscht oder gebraucht. Oder wegen anderen Unfähigkeiten bei einem selbst nicht einsatz- oder umsetzungsfähig.
Ob ich beispielweise sehr einfühl- und geduldsam mit alten (dementen) Leuten bin - im Gegensatz zu anderen (gar Fachpersonal), interessiert weder die Arbeitgeber, die Gesellschaft, und ganz besonders die Mädels einen feuchten Kehricht. Da kann mir auch der Ehepartner eines Patienten aus lauter Dankbarkeit ein paar Euro zwanghaft unter die Hand drücken: Mich bringt es null weiter. Denn die Ausbildungsstelle hat's mir am Ende auch nicht gebracht. Gefragt sind dort nämlich andere Werte.

Und weil Du Deine Stärken nicht anwenden konntest, siehst Du diese nun als Schwächen an?

So, ich oute mich mal. Ich habe meine Ausbildung ziemlich genau in dem Bereich gemacht, vom dem Du hier schreibst. Darin habe ich gut 10Jahre gearbeitet. Ich weiß, dass Einfühlungsvermögen wichtig ist. Das viele Kolleginnen genau das nicht haben, und wir Männer in diesem Beruf sehr kritisch beäugt werden. Ich weiß aber leider auch, dass Einfühlungsvermögen nicht alles ist. Schließlich will man allen gerecht werden, und dazu gehört es auch zügig zu arbeiten. Man hat mit Menschen zu tun, Fehler können schnell gefährlich werden. Und Einfühlungsvermögen am falschen Platz kann auch schnell schädlich für den Patienten/ Bewohner werden.
Ich habe dieses von Dir beschrieben Trotteltum auch genau in der Ausbildungszeit und danach erlebt. Und hat mir auch eine sehr gute Stelle gekostet. Da ging es mir schon lange nicht mehr um Erfolg. Wollte nur mithalten können, (dahinter steckte Wunsch nach Anerkennung) und damit ja alles richtig machen. Verlor mich immer in Details, vergass die Zeit, und machte Fehler. Und mehr je mehr ich versuchte eben keine Fehler zu machen, desto mehr machte ich. Ganz schön deprimierend. Führte dann auch zur Therapie.
Trotzdem war mir mein Einfühlungsvermögen immer wichtig und dann eingesetzt, wenn ich es als wichtig ersann. Und mich damit hin und wieder auch gegen den Strom gestellt habe.

Rosta hat geschrieben:
Hierzu eine wichtige weitere Frage. Vor allem um meine Frage vorhin "Woraus ziehst du deinen Selbstwert" wirklich zu beantworten: Angenehmer ... in Bezug auf was genau?

Schichtdienst ist etwas, was ich bzw. mein Körper und Seele gar nicht verträgt. Ich habe mich damit aus dem letzten bißchen Sozialleben was ich hatte rausgebeamt. Bevor ich ein Studium begann, verbrachte ich meine Freizeit grundsätzlich alleine vor dem Computer. Hin und wieder bin ich raus in die Natur, etwas gewandert - aber immer alleine. Kein echter Freundes- oder Bekanntenkreis. O.k. einen, den ich als Freund bezeichnen würde - den sah vielleicht 2x im Jahr. Und zwei Kollegen, mit denen ich alle paar Monate mal was trinken gegangen bin. Typisch AB eben. Und immer fand ich Gründe, warum ich keinen Anschluss suchen wollte.
Irgendwann hatte ich das Gefühl, das Leben nicht mehr selber gestalten zu können. Hatte in der Zeit einige Schicksalsschläge zu verdauen und damit das Gefühl mein Leben nicht mehr in der Hand zu haben. Irgendwann bin ich aufgewacht.

Angenehmer in dem Sinn, dass ich gelernt habe mein Leben selber in die Hand zu nehmen. Ich sehe es wie ein Segelboot - den Wind kann ich nicht ändern, aber für mich nutzen und lernen damit umzugehen. Ich kann endlich mal sozialverträglich arbeiten. Nutze das wenige Geld sinnvoller, nachhaltiger. Sehe Dinge vermehrt als Chance, auch wenn sie erstmal wie ein Rückschritt aussehen. Auch weil ich bedingt gelernt habe, mein Glück nicht von anderen abhängig zu machen.

Zugegeben, bedingt nur weil mein ABTum trotzdem gewaltig an meinem Selbstwert kratzt. Ich verdiene leiderauch nicht mehr Geld wie zuvor. Und weil ich eben alleine bin, kann ich mit den anderen auch nicht immer mithalten. Ich bin noch weit davon entfernt von dem was ich mir im Leben erhoffe. Und öfters genug fühle ich mich am Abgrund. Trotzdem fühle ich mich besser.

Egal, Guten Rutsch und so! :D

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BeitragVerfasst: 31.12.2016, 06:00 
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Ok, ok, ist gebongt Burt. An meiner Geduld werde ich nächstes Jahr nochmal feilen. 8)

Jaaa, worum gings hier eigentlich in diesem Thread? Über genau so viel Trosti-Geflatter wie sonst auch. Der Wolllust-Thread ist ja auch wieder so ein :roll: -Beispiel. Was will Trosti denn hiermit oder überhaupt konkret anstoßen? Anscheinend gar nichts. Der macht auf seine Art das, womit sich andere mit "meddl loide" und #10000TageUngefickt aufgeilen. Oder diejenigen, die sich den ganzen Tag mit Funvideos zuballern. Um von sich selbst, als auch vom eigentlichen Sachverhalt abzulenken. Ablenkung halt. Aber okay gut, Alkohol soll wohl hierzu gewissermaßen auch gelten. :P

Burt81 hat geschrieben:
Und wieviel dieser Küchenpsychologen haben Dir dieses "etwas finden was kein anderer versteht, um sich damit als etwas besseres,erleuchteres als die anderen zu fühlen" bereits zurück gemeldet?

Genau damit würde sich folgende Frage klären:
Burt81 hat geschrieben:
Nur vergleichst Du Dich immer mit denen die nicht Deiner Liga angehören - oder warum schimpfst Du hier ständig über Akademiker? Das fällt hier immer wieder auf.

Es bringt nichts sich nur mit Seinesgleichen zu vergleichen, wenn um einen rundherum und v.a. bei Institutionen man aber nun mal genau bei diesen landet (Schule,Massenmedien,Jobcenter,"abtreff") als auch geschickt wird (Therapeuten).
Und ja, ich hätte gerne VON HEUTE AUS GESEHEN v.a. zu meinen jüngeren Zeiten auch einen beständigen Unterschichten-Freundeskreis gehabt. Hatte ich aber leider nicht. Hielt nicht auf Dauer. Weil ich mit denen leider NOCH weniger gemeinsam hatte. Einzelheiten erspar ich mir mal. Aber um die Quintessenz daraus zu sagen: Ich war zu brav. Zu unmännlich. Zu risikoscheu. Und da biste nun mal insbesondere bei solchen Kreisen nicht der Renner. Beruhte sich aber auf Gegenseitigkeit (wusste es ja nicht besser). Und so hat sich das mit Anfang der Pubertät mit anderen Zufällen in eine andere Richtung ergeben.
Aber wie auch immer...


Burt81 hat geschrieben:
Wächter hat schon recht, wenn man regelmäßig was macht und einfach nur dran bleibt, kommt vieles von alleine.

Der Weg ist das Ziel!

Man darf nur nicht den Fehler machen, sich mit anderen zu messen. Man muss sich mit sich selber messen.

Und was wenn nicht?

Wenn der Weg nichts weiter als ein Irrweg war? Und ist?
Wenn man nichts (mehr) mit seiner Umgebung gemeinsam hat?

Genau dann MÜSSEN Wege ÜBERDACHT werden. Und dazu MUSS man auch sich mit anderen messen. Um herauszufinden: Was fehlt (potentiell) mir was andere haben um DARAUFHIN an sich zu arbeiten. Sobald es sich hierfür lohnt. Ggf. daraus andere für sich ertragreiche Erkenntnisse ziehen.
Wenn man das nicht machen würde käme man auch nie auf Dinge wie die weibliche Hypergamie (LMS). Oder die Geschichte mit dem neuen Sexualstrafrecht (siehe mein Video). Die ist aber fundamental wichtig zur Erkenntnisgewinnung und Problemlösungsfindung.

Sich nicht mit anderen zu messen also zu bewerten ist dumm.
Sich über andere zu erheben um der Beste oder einer der Besten zu sein, und das hiernach mit "sich anderen zu messen" benennen, ist was etwas ganz anderes.

Burt81 hat geschrieben:
Die Ursache dahinter nicht. Und die zeigt sich darin, dass Du Dich mit anderen vergleichst.

Wenn ich mich nicht mit anderen derart verglichen hätte, wäre ich nicht hier. Hätte nie das abtreff-Forum gefunden. Wozu auch? Ich hätte genau das Leben weiter gelebt, was bis vor ein paar Jahren gelebt hätte: Einfach irgendwie in den Tag hinein und an Alltagsfloskeln geglaubt.
Denn wenn man Dinge hinterfragt, vergleicht man.
Hinterfragt man nicht, ist man ein Mit- oder Nachläufer.
Und jetzt die Frage: Wer sind die Vorläufer? Welche Werte vertreten sie?
Wenn man das nicht bemessen also hinterfragen will ... dann hat man auch eigtl. gleichzeitig die Frage geklärt warum so viel Scheiße auf dieser Welt passiert. Und ständig irgendwelche Deppen unüberlegte "Warum?"-Schilder auf gewissen Plätzen setzen.

Man macht sich halt selbst was vor.


Burt81 hat geschrieben:
Warum vergleichst Du Dich wenn überhaupt nicht mit anderen arbeitslosen, alkoholkranken Menschen?

Man hat ähnlich darüber schon mal im ABChat gequatscht: Warum sind in Foren kaum Unterschichts-Loser unterwegs? Mehrere sind dort der Überzeugung, dass diese sich für gewöhnlich nun mal nicht in Foren aufhält. Sondern wenn, in sozialen Medien.

Aber keine Sorge. Ich hatte auch schon mal Kontakt mit ebenfalls alkoholkranken Losern die ebenfalls keine Freundin abbekamen, oder aber sich wegen schlechten Erfahrungen sich von ihnen völlig losgelöst haben. Die allerdings wollen ihre Erfahrung nicht austauschen. Oder zumindest offen. Sie machen einfach ihr Ding, und behalten ihre Last für sich. Verschließen sich.

Aber sie haben ja recht. Es interessiert sich für unser Leiden sowieso niemand. Wenn, wirst du dann erst so richtig fertig gemacht.

Wenn du oder sonstwer der das hier liest, darüber mal anders näher nachdenken möchte, hier ein wirklich gutes (relativ bekanntes) Video bzw. Audio zu diesem Thema:

The Isolated Male *Original
Die Einsamkeit der Männer *deutsche Übersetzung


Burt81 hat geschrieben:
Warum baust Du Dich nicht daran auf dass Du versuchst durch Beratung etc. etwas in Deinem Leben zu ändern?

Mein verlorengegangenes Vertrauen liegt einfach darin begründet, weil genau VOR ALLEM JENE akademisch durch den Feminismus gedankenverseucht sind.
Such mal in dem Bereich nach dem Stichwort "Männlichkeit stärken". Bis auf "neue Männlichkeit finden"-Femi-Spinnerei oder "männliche Dominanz überwinden" als auch Aggressionsbewältigungstherapie wirst du da nicht viel mehr finden.

Wenn ich das Geld hätte, hätte ich ... nichtsdestrotrotz meine einmalige Kritik hier über Orlando Owen ... genaU bei ihm einen intensiven Workshop gebucht. Aber der kostet schon einiges ... guter 4 stelliger-Bereich !!!!! Kann ich mir leider nicht leisten. Den Typ find ich im Großen und Ganzen genial. Allein schon vom riesigen kostenlosen Inhalt den er anbietet. Nur leider ist der Workshop nichts für Geringverdiener sprich Unterschichtler wie mir. Und wenn ich abgesehen vom Preis mir seine Workshopausschnitte anschaue ... sind wir wieder bei Akademiker-Sprech. Denn auf diesem Niveau ist er auch unterwegs.

Wie fast alles auf diesem oder ähnlichem Gebiet ! Schau dich doch um!

Weißt du, genau das ist das Problem. Du kommst als Nichtschecker an, stößt auf für dich interessante Inhalte ... und kapierst nichts. Weil du erstmal lernen musst, was für eine Bedeutung jenes Wort oder jener Spruch hat. Oder haben soll.

Ich hätte ja gerne Artikel,Videos,Bücher und blabla auf meinem mir ebenbürtigen minderwertigen Niveau gehabt. GIBT ES ABER NICHT..

Naja, eine gute Sache hatte ja die Heidenarbeit. Ich weiß nun, dass unsere Sprache völlig verkorkst ist. Und sich viele für nichts und wieder nichts erbärmlich einen einbilden.

Aber okay, kaufen kann ich davon trotzdem nix. :D


Oh man, heute bin ich wieder im Labermodus. Die Hälfte wird wahrscheinlich mal wieder nicht gelesen. Naja, egal. Solang es ne nutzlos kirre Selbsttherapie ist, passts schon. :)



Burt81 hat geschrieben:
Und weil Du Deine Stärken nicht anwenden konntest, siehst Du diese nun als Schwächen an?

So, ich oute mich mal. Ich habe meine Ausbildung ziemlich genau in dem Bereich gemacht, vom dem Du hier schreibst. Darin habe ich gut 10Jahre gearbeitet. Ich weiß, dass Einfühlungsvermögen wichtig ist. Das viele Kolleginnen genau das nicht haben, und wir Männer in diesem Beruf sehr kritisch beäugt werden. Ich weiß aber leider auch, dass Einfühlungsvermögen nicht alles ist. Schließlich will man allen gerecht werden, und dazu gehört es auch zügig zu arbeiten. Man hat mit Menschen zu tun, Fehler können schnell gefährlich werden. Und Einfühlungsvermögen am falschen Platz kann auch schnell schädlich für den Patienten/ Bewohner werden.
Ich habe dieses von Dir beschrieben Trotteltum auch genau in der Ausbildungszeit und danach erlebt. Und hat mir auch eine sehr gute Stelle gekostet. Da ging es mir schon lange nicht mehr um Erfolg. Wollte nur mithalten können, (dahinter steckte Wunsch nach Anerkennung) und damit ja alles richtig machen. Verlor mich immer in Details, vergass die Zeit, und machte Fehler. Und mehr je mehr ich versuchte eben keine Fehler zu machen, desto mehr machte ich. Ganz schön deprimierend. Führte dann auch zur Therapie.
Trotzdem war mir mein Einfühlungsvermögen immer wichtig und dann eingesetzt, wenn ich es als wichtig ersann. Und mich damit hin und wieder auch gegen den Strom gestellt habe.

Was nützen Stärken wenn sie bereits beim Anfang (einer Ausbildung) nichts nützen? Du kannst wenigstens dass du etwas erreicht hast. Leider hast du nicht erzählt, warum genau du gescheitert bist. Denn das wäre wirklich interessant gewesen.

Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie bei einem anderen Bewerbungsgespräch mir die Chefin unmissverständlich wiederholt klargemacht hat, aufgrund meines schlechten Schulzeugnisses, dass es sehr viel Theorie gäbe. Es sehr viel auswendig zu lernen gibt.

Von meiner Stelle könnt ich daher auch glatt sagen: Sei froh dass du eine Ausbildungsstgelle bekommen hast. Sei froh dass du sie erfolgreich absolviert hast. 10 Jahre darin arbeiten konntest.
Wenn das mal kein Erfolg ist ....
... fragt sich halt nur warum genau es gescheitert ist. Und was es vielleicht sonst für Auswirkungen einbrachte.

Aber naja, das scheint für dich ja schon intim genug gewesen zu sein ... aber ist ok.


Burt81 hat geschrieben:
Ich sehe es wie ein Segelboot - den Wind kann ich nicht ändern, aber für mich nutzen und lernen damit umzugehen.

Burt, DIESER SPRUCH WAR JA MAL RICHTIG GEIL ! :) Genau so isses man.

Ach, manchmal denk ich echt dass...wenn wir zwei uns gegenüber treffen würden und nicht so ausschweifen würden über das eine oder andere unüberlegt lachen könnten. Eben anders als eigtl. gedacht. Wie oft hatte ich das schon. Vor allem bei Internet-Kontakten :D. Oh ja. Schriftlich gezankt bis zum geht nicht mehr. Aber in TS, Skype o.ä. blendend verstanden und gelacht. Geschweige bei nem realen Treffen (was selbst bei mir als AB-Psycho schon mehrmals vorkam. tjaja!)

Hach nee...das ist schon alle was.

Burt, nimm mir mein Gemoser nicht allzu krumm. Auch wenn ich mir bei vielen Aussagen denke "Ahhhhhh" ... was du gegenüber wahrscheinlich 3x mehr tust :D ich wünsch dir echt alles Gute man.

Das was ich hier raushaue ist zwar ernstgemeint, aber soll dich eigentlich nicht runterziehen. Ich wünschte mir hier nur mehr Klartext. Und mehr ernst bei der Sache.
Es wird einfach alles so abgewatscht.

Vielleicht habe ich aber auch nur bis heute nicht den MAB-Ursachen aus Sicht der Evolutionspsychologie-Thread verdaut. :twisted:

Wie dem auch sei.

Bild Bild Bild


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BeitragVerfasst: 01.01.2017, 01:06 
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Rosta hat geschrieben:
Der macht auf seine Art das, womit sich andere mit "meddl loide" und #10000TageUngefickt aufgeilen.
Hm, auf das Drachengame trifft man anscheinend überall - selbst hier. -crazy-


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BeitragVerfasst: 02.01.2017, 03:58 
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Burt81 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Und da wären wir wieder beim Selbstwert. Wie wird der aufgebaut? Durch Erfolg. Wie wird Erfolg aufgebaut? Durch richtige Vorbilder. Welches sind richtige Vorbilder? Aufrichtige, ehrliche, >wirksame< Werte. Werte, die nicht nur schön klingen, sondern gutes erbringen. ....


Selbstwert wird nicht durch Erfolg aufgebaut. Erfolg entsteht durch Selbstwert. Man kann seinen Selbstwert zwar auf Erfolg aufbauen - Narzissten tun das in der Regel- aber wenn der Erfolg ausbleibt, bricht der Selbstwert zusammen. Damit er also stabil bleibt, muss er von wo anders herkommen.

Erfolg wird auch nicht durch Vorbilder aufgebaut. Und Vorbilder sind schon gar keine Werte.

Sehr schön. Da hat Burt während meiner Weihnachtsauszeit offenbar einfach meine Rolle übernommen und das geschrieben, was ich auch zum Thema zu sagen gehabt hätte. Auch im Folgeposting mit dem frühkindlichen Gedöns. Das spart viel Tipparbeit. ;)

An der Stelle hätte ich nämlich ebenfalls eingehakt und angemerkt, daß "Selbstwert(gefühl) durch Erfolge" überdeutlich in Richtung Narzissmus geht und eben nicht der normale Weg ist, den jeder gehen muß. Sondern leider nur eines der vielen teuflischen Fässer ohne Boden, mit denen psychisch Beschlagseitete tagtäglich zu tun haben und das sie vergeblich zu füllen versuchen.

Ich muß hier immer nur aufpassen, daß ich nicht in Elfenbeinturm-Selbstgespräche abdrifte, weil ich z.B. dieses Vergleichen mit anderen an- und abschalten kann wie es mir beliebt. Ziemlich unabhängig von Erfolgen und Umständen. Die meisten können es eben nicht und selbst mit einem wirklich ungewöhnlichen Ausmaß an Selbsterkenntnis und Einsicht in den ganzen Metaebenenkrempel (wie bei Burt) wird sie das Vergleichen mit anderen und die Selbstbewertung über Erfolge unterschwellig wohl immer begleiten. Erst recht, wenn diese Erfolge ausbleiben.

Insofern auch viel Verständnis meinerseits für einen Rosta. Dafür, daß er da nicht mit ein bißchen Perspektivkorrektur und "der Weg ist das Ziel" weiterkommen würde. Und entsprechend Handfesteres sucht.
Allein mit der Art, das zu tun, habe ich immer noch so meine Probleme. Es ist nicht zwangsweise alles nur Geschwurbel, was einen persönlich nicht weiterbringt. Es hülfe vielleicht, wenn man hin und wieder innehielte und sich kurz vergegenwärtigen würde, daß für unterschiedliche... öh... Schweregrade desselben Problems eventuell völlig unterschiedliche Lösungsansätze richtig sind.

@Rosta
Konkret: Der ganze Männlichkeitskram mag für jemanden wie Dich, der vorher im gegenteiligen Extrem versumpfte, erleuchtend sein und das ganze Leben auf den Kopf stellen. Und natürlich verlangt dann jeder Lebensfitzel danach, durch diese neue Brille betrachtet zu werden.
(bis die nächste Erleuchtung kommt und wieder alles total auf den Kopf stellt)

In anderen AB-Karrieren, geschweige denn im normalen menschlichen Miteinander, spielt das hingegen gar keine so bedeutende Rolle. Höchstens als winziger Teil eines sehr viel umfangreicheren Musters. Aber nicht als das eine große Ding, wo man den Hebel anlegen müßte. Das wird auf Dich, der Du diesen Aspekt aufgrund Deiner Biographie sehr extrem gewichtest, dann schnell wie Ignoranz oder Schönrederei wirken.

Das vielleicht im Hinterkopf behalten, wenn Du Dich das nächste Mal drüber ärgerst, daß wieder niemand adäquat auf dieses so "wichtige" Thema einzugehen scheint. Es ist nicht zwangsweise Ausdruck von Verständnislosigkeit oder feministischer Verseuchung.

In diesem Sinne - auch von mir ein frohes neues Jahr. Macht was draus.

_________________
"Die Grenze zwischen einer Freundin und einem Haustier, mit dem man Sex haben kann, scheint fließend zu sein."


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BeitragVerfasst: 02.01.2017, 21:01 
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Wächter hat geschrieben:
An der Stelle hätte ich nämlich ebenfalls eingehakt und angemerkt, daß "Selbstwert(gefühl) durch Erfolge" überdeutlich in Richtung Narzissmus geht und eben nicht der normale Weg ist, den jeder gehen muß.

Burt81 hat geschrieben:
Erhalten und bekommen kannst Du es, wenn Du Dich selber annimmst, wie Du bist.

Bild

Geht mal darauf ein.
Die Wand ist hierbei als Hindernis zu seinen Grundbedürfnissen zu verstehen.

Wächter hat geschrieben:
Konkret: Der ganze Männlichkeitskram mag für jemanden wie Dich, der vorher im gegenteiligen Extrem versumpfte, erleuchtend sein und das ganze Leben auf den Kopf stellen.
[...]
In anderen AB-Karrieren, geschweige denn im normalen menschlichen Miteinander, spielt das hingegen gar keine so bedeutende Rolle. Höchstens als winziger Teil eines sehr viel umfangreicheren Musters.

Welches Muster deiner Ansicht nach?


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BeitragVerfasst: 02.01.2017, 23:36 
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Rosta hat geschrieben:
Geht mal darauf ein.
Die Wand ist hierbei als Hindernis zu seinen Grundbedürfnissen zu verstehen.

Ist ein schönes Bild, aber natürlich vereinfacht es einen komplexen Sachverhalt ein wenig zu stark, um darauf basierend wirklich sinnvoll argumentieren zu können.

Um dennoch im Bild zu bleiben, würde ich die Idee in den Raum werfen, daß die Ecken und Kanten der unpassenden Förmchen eben gerade nichts mit "Persönlichkeit" zu tun haben, der man einfach nur im "just be yourself"-Modus freien Lauf lassen müßte. Sondern daß diese Abweichungen von der günstigeren Kreisform eher Ausdruck von Persönlichkeitsstörungen sind. Anschaulicher ist es vielleicht bei körperlichen Krankheiten, wo die Ecken und Kanten also z.B. Krankheitserreger oder eine Behinderung symbolisieren würden - statt einen Teil eines gesunden Körpers. Auch wenn mir klar ist, daß sowohl psychisch als auch körperlich erkrankte Menschen oft dazu tendieren, sich unnötig stark mit ihren Krankheiten zu identifizieren und statt hier sinnvoll zu trennen lieber Kämpfe um Akzeptanz für ihr (vermeintliches) So-Sein anzuzetteln. Was ihre Probleme mit der Paßform aber erst recht zementiert.

Spätestens hier irgendwo endet für mich aber jegliche Sinnhaftigkeit, denn der Kreis wird ja als ziemlich ignoranter Depp dargestellt (und damit eigentlich ebenfalls als klarer Kandidat für irgendeine lustige Störung). Daher wäre zu überlegen, ob er tatsächlich die Normalform darstellt. Oder auch ob überhaupt jeder durch das Loch in der Mauer muß, warum da eigentlich eine Mauer steht oder wer aus welchen Gründen das Loch dort reingekloppt hat. Ab da zerfasert es alles ein wenig und mein Wunsch danach, von dem Bild wegzukommen, das auf den ersten Blick so greifbar und einleuchtend ist, wird ziemlich groß. Es spricht leider nur die Gefühlsebene halbwegs eindeutig an. Drüber nachdenken sollte man lieber nicht.


Zitat:
Welches Muster deiner Ansicht nach?

In welcher Form würde Dir eine Antwort denn weiterhelfen? Genügt es, wenn ich dem Muster einen kryptischen Namen verpasse und ihn nenne (wobei "menschliches Miteinander" eigentlich schon fast den Kern trifft)? Oder soll ich mir einen weiteren Textwust aus den Fingern saugen, bei dem ich vom Hölzchen aufs Stöckchen komme und am Ende selbst nicht mehr weiß, worauf ich hinauswollte? Wobei, in letzterem Fall könntest Du wenigstens wieder über aufgeblasenes Geschwurbel ablästern. Zurecht. ;)

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BeitragVerfasst: 03.01.2017, 01:20 
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Wächter hat geschrieben:
Daher wäre zu überlegen, ob er tatsächlich die Normalform darstellt. Oder auch ob überhaupt jeder durch das Loch in der Mauer muß, warum da eigentlich eine Mauer steht oder wer aus welchen Gründen das Loch dort reingekloppt hat.

Entschuldige, aber genau so eine Antwort habe ich erwartet. Ganz nach marxistischer "kritische Theorie"-Manier.
Vor allem dein immer wiederholtes Argument dass alles derart komplex wäre dass Vereinfachungen oder Anschauungen von einzelnen Beispielen sowieso nicht sinnig wären.

Wo wir wieder bei "lass das mal den Papa machen" sind. Lass mal die klugen Gelehrten machen. Obrighörigkeit und so.
Ehhh... Ne. (nicht mehr)

Wächter hat geschrieben:
Ab da zerfasert es alles ein wenig und mein Wunsch danach, von dem Bild wegzukommen, das auf den ersten Blick so greifbar und einleuchtend ist, wird ziemlich groß. Es spricht leider nur die Gefühlsebene halbwegs eindeutig an. Drüber nachdenken sollte man lieber nicht.

Warum musst du sämtliches unnötigerweise verkomplizieren? Die Botschaft ist doch klar: "Sei einfach nur du selbst" oder "Glaub an das Gute und es wird schon!" ist eine leere Floskel. Das ist alles!

Du machst dir Gedanken darüber dass der Kreis ja ein ignoranter Depp wäre. Wie er da nur rumsteht. Pff, diese Ignoranz! Wie kann er nur...?! Blöd nur, dass genau jene Ignoranz die Lebenserfahrung von Leuten wie mir ausmacht. Weil die meisten Leute - auch "Fachleute" - sich eben genau wie dieser Kreis verhalten. Oft sind sie sich ihrer eigenen ignoranten, arroganten Erhabenheit noch nicht mal bewusst. Ob freundlich gutmeinend, oder herablassend formuliert. Gewollt oder ungewollt. Spielt alles keine Rolle. Die Gegebenheit zählt.
Und um diese Uneinsichtigkeit geht es.

Um deine anderen Bedenken auf den Allag mal zu übersetzen:

- Nicht jeder muss durch die Mauer = Vielleicht bist du ja schwul/asexuell usw.?
- Warum steht da überhaupt eine Mauer = Bleib wie du bist. Warum sollst du dich ändern? Du bist wie du bist. Dann haste eben halt keinen Erfolg gehabt. Was solls. Jener Erfolg ist auch nicht immer Zuckerschlecken. Ich würd lieber mittlerweile auch wieder lieber "drüben" sein (stehen und hingegangen bin ich hier trotzdem. aber Heuchelei ist mir grad wichtiger).
- Wer hat das Loch da reingekloppt = Warum überhaupt durchs Loch gehen? Da ist unbekanntes Neuland! Was ich nicht weiß macht mich nicht heiß. Also warum überhaupt ne Partnerschaft wollen? Ich zieh mir jetzt den faz-Artikel Ersatzreligion Liebe / Egoistische Zweisamkeit rein und keul mir einen darauf dass Liebe doch eigentlich scheiße ist.



Das Ganze hat mit Beobachtung nichts mehr zu tun.

Wächter hat geschrieben:
In welcher Form würde Dir eine Antwort denn weiterhelfen? Genügt es, wenn ich dem Muster einen kryptischen Namen verpasse und ihn nenne (wobei "menschliches Miteinander" eigentlich schon fast den Kern trifft)?

Und da isses wieder. :)

Rat von mir:
Den guten Spruch von Burt
"Ich sehe es wie ein Segelboot - den Wind kann ich nicht ändern, aber für mich nutzen und lernen damit umzugehen."
als
"wie ein Fähnchen im Wind agieren"
zu betrachten um sich somit von klaren Haltungen zu entfernen und somit relativ unangreifbar zu machen, ist .... nicht sehr weise. Da bestandlos.


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BeitragVerfasst: 03.01.2017, 01:46 
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@dfg https://abtreff.de/viewtopic.php?f=1&t= ... 40#p865980
Das ist kein Troll. Genau diese Phase hatte ich auch mal ...
Wenn du wissen möchtest warum, bitte hier entlang:
Nice Guy vs. Bad Boy

Sollte sich eigentlich langsam mal rumgesprochen haben. Aber wisst ihr, genau das ist es, was ich mit dieser Uneinsichtigkeit hier meine ...

Edit: Und schon wurde der Thread mit der Begründung gesperrt, es handle sich um einen Troll (reiner Provocateur,Aufwiegler). Einfach nur lächerlich. Wie eh und je. Aber das haben die "Angepassten Kreise" nun mal wohl so an sich.


Zuletzt geändert von Rosta am 03.01.2017, 02:42, insgesamt 4-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 03.01.2017, 03:15 
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Ich halte ihn aber für einen Troll oder Provokateur. oder eben für einen Deppen, der in Extremen argumentiert und auch nicht dazu bereit ist, seine Ansichten zu überdenken oder zumindest abzumildern. Nein, er behauptet noch, er könne alles widerlegen und kenne die ultimative Wahrheit. Totschlagargumente; darauf habe ich keinen Bock.

Von welcher Uneinsichtigkeit sprichst Du denn? Soweit ich weiß, sind wir doch einer Meinung, was die Arschlochtheorie angeht - dahingehend, dass man nicht zum Arschloch werden, sondern sein mindset usw. ändern muss? In die Richtung gehen einige der Antworten, unter anderem auch meine.

Edit: Und schon wurde der Thread mit der Begründung gesperrt, es handle sich um einen Troll (reiner Provocateur,Aufwiegler). Einfach nur lächerlich. Wie eh und je. Aber das haben die "Angepassten Kreise" nun mal wohl so an sich.


Muss man jeden Spinner dulden, der die immergleichen Phrasen drescht? Ich denke doch nicht. Schau Dir mal sienen letzten dämlichen Beitra an, noch mit Grinsesmileys durchsetzt:

Zitat:
Aber da sind alles Vorurteile, :D nicht alle Frauen sind so :D Ich bin so negativ :D


Willst Du mir wirklich erzählen, ihm sei an einer halbwegs konstruktiven Diskussion gelegen? Never!

Was hälst Du von diesen Worten Schopenhauers? Brauchbar oder nicht:

Zitat:
Das Glück gehört denen, die sich selbst genügen. Denn alle äußeren Quellen des Glückes und Genusses sind, ihrer Natur nach, höchst unsicher, misslich, vergänglich und dem Zufall unterworfen.


Zuletzt geändert von dfg82 am 03.01.2017, 03:32, insgesamt 2-mal geändert.

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