†Absolute Beginners: Unerfahren

UEberwiegend dummes Gelaber von Flachpfeifen
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BeitragVerfasst: 03.01.2017, 05:38 
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Ich bin...: daneben
Schopenhauer - Extended Edition :)

http://gutenberg.readingroo.ms/4/7/4/0/ ... 7406-h.htm

Zitat:
Mit größtem Rechte also sagt Aristoteles: ἡ ευδαιμονια των αυταρκων εστι (Eth. Eud. VII, 2), zu deutsch: das Glück gehört denen, die sich selber genügen. Denn alle äußern Quellen des Glückes und Genusses sind, ihrer Natur nach, höchst unsicher, mißlich, vergänglich und dem Zufall unterworfen, dürften daher, selbst unter den günstigsten Umständen, leicht stocken; ja, dieses ist unvermeidlich, sofern sie doch nicht stets zur Hand sein können. Im Alter nun gar versiegen sie fast alle notwendig: denn da verläßt uns Liebe, Scherz, Reiselust, Pferdelust und Tauglichkeit für die Gesellschaft: sogar die Freunde und Verwandten entführt uns der Tod. Da kommt es denn, mehr als je, darauf an, was einer an sich selber habe. Denn dieses wird am längsten Stich halten. Aber auch in jedem Alter ist und bleibt es die echte und allein ausdauernde Quelle des Glücks.

Wenn ich mich recht erinnere, wird er als "Misanthrop" verschrien. ;)

Aber weißt du ...nur weil Glück von Außen nicht dauerhaft und sicher ist, weil er vermutlich diesbezüglich auf die Schnauze gefallen ist (nehme ich an, hab sein Werk oder Lebensgeschichte nicht gelesen), soll man lieber lediglich auf sich Selbst besinnen?
Seine Sichtweise hierzu teile ich nicht. Vielmehr will ich zukünftig sogar noch stärker die "Ich lebe im Hier und Jetzt"-Devise leben. Das geht auch soweit, dass ob ich jemals überhaupt eine Rente haben werde mir völlig egal geworden ist. Was natürlich in anderen Lebensentscheidungen mit seinen eigenen Möglichkeiten miteinbezogen werden sollte. Da kommt z.B. auch der Unwille der Heirat vor, selbst wenn ich es irgendwann mal könnte: Die Ehe ist heutzutage allein zum Vorteil der Frau ausgebaut. Und somit kein annähernd fairer Vertrag bzw. Absicherung beider Parteien mehr. Feminismus sei Dank.

dfg82 hat geschrieben:
Von welcher Uneinsichtigkeit sprichst Du denn? Soweit ich weiß, sind wir doch einer Meinung, was die Arschlochtheorie angeht - dahingehend, dass man nicht zum Arschloch werden, sondern sein mindset usw. ändern muss? In die Richtung gehen einige der Antworten, unter anderem auch meine.

Das stimmt. Da bin ich auch ganz bei dir.
Allerdings kann ich ihn deswegen gut verstehen, weil - und jetzt kommt ja der springende Punkt - ich mal genau wie er gedacht als auch reagiert habe.
Diese trotzige, arroganten "Püh!"-Antworten bekommen. Und da wirste dann eben entweder ein zynischer Vega oder ein Ausraster-Rosta, der am liebsten dem einen oder anderen nen Gong verpassen würde .... weil sinnlos aufgeregt :).
Das Problem ist ja nicht dass er absolut falsch liegt. Sondern dass man ihn keine aufrichtigen, konstruktiven Tipps gibt. Auf ihn nicht wirklich eingeht. Eben diese abschätzige, unüberlegte "Püh!"-Haltung.
Wenn man NACH ALL DEN JAHREN abtreff's, und diese Threads gabs wirklich zu Hauf, auch lange bevor ich da war, da hätten VOR ALLEM die alten Hasen ihn aufklären können. Z.B. wie Orlando Owen und Maximilian Pütz darüber gesprochen haben, wie vorhin verlinkt. Gut, den Link hatte ich jetzt parat, weil ich mir das vor ner Woche gegeben hatte und noch frisch ist. Die haben wiedergegeben, wessen Meinung ich mittlerweile auch bin. Gibt ja aber auch sämtliche andere Artikel. Z.B. hier https://allesevolution.wordpress.com/20 ... tiv-macht/ Und wenn man Treff sucht, vielleicht auch der eine oder andere konstruktive Thread dazu!? Weiß ich leider grad nicht mehr.
Aber da diese Diskussionen im treff ja nichts neues sind sollte man ja mittlerweile herausbekommen haben woher dieser Gedanke kommt. Doch sie erklären nichts. Gehen darauf nicht ein. Weil ... sie es ja selbst nicht verstanden haben. Oder vielmehr verstehen wollen. Finden keine Verbindung. Keine Argumentationskette. Und auch keine stichhaltige Erklärung für sich selbst wie man überhaupt - logisch aber falsch - zu dieser Haltung gelangt.
Man schaue sich die Antworten in diesem Thread an. In der 1.Antwort gehts ja sofort los mit (und weiter):

Zitat:
Fühlst Du Dich jetzt besser?
Zitat:
Endlich verstehe ich mich selbst. Vielen Dank für die Erleuchtung.
Zitat:
:good: Hab mich prächtig amüsiert.
Zitat:
Bin mir gerade nicht ganz sicher, ob du ein Troll bist, oder du wirklich so eine kranke Sicht auf Frauen hast?! :gruebel:
Zitat:
Aber, seinen Charakter zu verändern und zu lenken, das wird nie gelingen
Zitat:
Ich sag mal jede/r wie er/sie es verdient, oder anders ausgedrückt: Die Frauen suchen es sich halt so aus.
Zitat:
Ich glaube aus der Sicht manch eines MABs sind Männer schon Arschlöcher, wenn diese Selbstbewusst sind. :lach:
Zitat:
Hier werden Frauen, aus Frust, über einen Kamm geschert, was absolut, sorry, bescheuert ist.
Kritik muss man aber ebenfalls anerkennen, und die gab es hier.

Es gab keine Kritik (in Kritik steckt der Begriff Prüfung), sondern hämische Ablehnung.

Und das reicht auch schon als Betrachtung die ersten Seite. Wie gesagt. Hier kann man als Betroffener mit dieser Einstellung entweder nur noch zynisch werden, sich aufregen, weiter versuchen Argumente zu bringen, oder sich zu verpissen (nach dem Motto: hat keinen Zweck mit denen).

Ist jemand hingegangen und gesagt dass das mit der Arschlochtheorie ein Missverständnis ist? Bezüglich fehlender Männlichkeit also Selbstständigkeit, Führungskraft, Unnabhängigkeit usw. ? Nein, aber das hätte fallen müssen. Zumindest auf die eine oder andere Art. Vielleicht kann man sich dazu auch anders ausdrücken. Oder hat eine etwas andere Meinung dazu.

Aber nicht wie Kief, der ironischerweise im Bereich Persönlichkeitstraining o.ä., weiß jetzt nicht mehr genau wie er das nennt, tätig ist. Der sich windet und wendet und keine klaren Worte findet. Das mag er anscheinend sowieso nicht. Deswegen hat er mir ja auch mal die Diskussion verweigert. *kopfschüttel
Sein Beitrag:
Zitat:
Was manche bei sogenannten AL ned durchschauen sind emotionale Ablaeufe, die auf manche Menschen sehr attraktiv wirken.
Dafuer braucht man aber kein AL zu sein, das bekommen auch weniger miserable Charaktere hin. Das sind sogar die meisten. Nur fallen die damit ned so auf, wie AL.
Was dagegen auffaellt, sind jene Leute, die diese emotionalen Ablaeufe ned hinbekommen, und dann die Unterschiede suchen, zwischen ihnen selbst und AL ... und was dabei auffaellt, sind halt ned die emotionalen Ablaeufe, sondern das AL-Verhalten.

So fallen nur die negativen AL-Auspraegungen auf, und nicht die sanfteren Varianten mit den noch haeufigeren (aber unauffaelligen) Erfolgen.



So gesehen ist die AL-Theorie eine Auswertung einer statistischen Betrachtung, bei der Kontrollgruppe und so uebersehen werden.
So dass die "guten" Vorbilder nicht erkannt werden.

Mit solchen Worthülsen kann man den momentanen Mindset in der Martin Eden steckt, schon mal gar nicht aufdröseln.


Und daher gehörte DEINE leider späte SUPER ANTWORT (jaaa jetzt gibts nen dicken schleimigen Lob :mrgreen: )
Zitat:
Für mich basiert diese ganze Theorie auf einem Fehlschluss.

Ein Arschloch oder Krimineller bekommt Frauen ab. -> Frauen stehen auf Arschlöcher und Krminelle -> Ich muss also auch zu so einer Person werden, um Erfolg bei Frauen haben zu können.

Dies ist aber nicht der Fall. Man kann davon ausgehen, dass diese Personen über Selbstbewusstsein, Zielorientiertheit, Charme und dergleichen verfügen. Dies sind keine Eigenschaften, die in irgendeiner Art und Weise negativ konnotiert sind. Verstehst Du, Martin? Du eignest Dir einfach die "guten" Eigenschaften dieser Leute an. Das sind sicherlich Dinge, die bei Frauen gut ankommen werden.

Man kann das auch anders formulieren: Frauen stehen auf bestimmte Eigenschaften. Diese Eigenschaften finden wir bei allen möglichen Männern - nicht nur bei Arschöchern, sondern auch bei netten und höflichen Männern. Konzentrier Dich also nicht zu sehr auf das "Böse".

auf die ersten Seite bzw. unter den ersten Antworten. Geht nicht ins Detail. Aber Problem kurz und knapp benannt.

Er ging ja auch darauf ein:
Zitat:
Das ist leider idealistische Vorstellungen, wenn man denkt, man könnte die guten Eigenschaft einfach so aussortieren und die schlechten einfach weglassen. Es ist auch ein Trugschluss. Die "schlechten " Eigenschaften gehören genau dazu. Den die Frauen neigen dazu die positiven und negativen Emotionen gleicher massen zu geniessen, mache Frauen geniessen eher die schlechten.
Ich bin alles andere glücklich über den Umstand, ich hätte die welt die Menschen und die Frauen auch anders konzipiert, aber man manchmals sich den objektiven Gegenbenheiten anpassen, sonst steht man ohne Frau da.
Die leute die in den Unterschichten erfolgreich mit den Frauen waren, die waren nicht nur Selbstbewusst und zielstrebig , bei weitem nicht, die waren auch frech zu den Frauen, gewaltätig, liessen sich von den Frauen überhaupt nichts gefallen.

Ab hier müsste man mehr ins Detail gehen. Denn was er schreibt ist überhaupt nicht verkehrt. Das hätte genau so 100%ig aus meinen Finger stammen können. Würde ich in etwa sogar noch heute schreiben. Nur mit dem Unterschied dass ich beim Punkt "ich hätte die welt die Menschen und die Frauen auch anders konzipiert, aber man manchmals sich den objektiven Gegenbenheiten anpassen" weiter ausgeholt. Stichwort Falsche Geschlechterrollenvorbilder. Missverständnisse. Selbstläufer....

Zitat:
Zitat:
Warum führst Du Extrembeispiele in Form von Serienmördern an?

Weil er sich diesselbe Frage gestellt hat wie ich damals: Wieso haben eigentlich diese Leute typischerweise kein Problem ne Partnerin zu finden? Im Gegensatz zu den "Netten".
Man kann ja diesen Fakt nicht leugnen. Es ist ja wirklich so. Aber warum? Weil es denen für gewöhnlich nicht an Aggression,Dominanz,Selbstsicherheit bzw. Führungskraft fehlt. Und das ist einer größten a und o überhaupt als Mann. Das kann man negativ,aber auch positiv ausleben. Oder sonstwie dazwischen. Aber ne Frau nimmt nun mal lieber das Arschloch ins Bett, als ne unmännliche Pussy. Und so muss man sich das ggf. als Dominoeffekt + Zufällen&Gegebenheiten im Leben für sich weiterpinnen. Von wegen nur 1-2Beziehungen gehabt und jetzt geht nichts mehr oder ähnliches zählt ja auch darunter.


-----



dfg82 hat geschrieben:
Zitat:
Aber da sind alles Vorurteile, :D nicht alle Frauen sind so :D Ich bin so negativ :D

Willst Du mir wirklich erzählen, ihm sei an einer halbwegs konstruktiven Diskussion gelegen? Never!

Weil er hier schon längst den Glauben an einer konstruktiven Diskussion aufgegeben hat. Ich meine, worauf hätte er auch aufbauen sollen? Er hat dann halt die Zynik-Karte ala Vega gespielt. :)
Kann ich ihm nicht verübeln.

Kief hat dann noch was an fehlendem Konkreten berichtet, was er selber nicht bieten kann.

Und dann... joa, war's dann ja mit dem Thread.

Die mittlerweile übliche Vorgehensweise eben. Vor allem weil in den letzten Jahren gut ausgesiebt wurde. Es lebe der Weichspül-Treff.

P.S.: Und ja, ich hatte heute zu viel Zeit und Langeweile. :) Dafür hab ich heute Mittag ja den einen Termin. Zeit sich wenigstens noch für ein paar Stunden aufs Ohr zu haun. Aber erstmal geh ich nochmal 15 Minuten zum Runterkommen raus.... vielleicht liegt ja wie gestern noch was Schnee. :) Man liest sich.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 03.01.2017, 05:38 


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BeitragVerfasst: 03.01.2017, 08:43 
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Bild

Geht mal darauf ein.
Die Wand ist hierbei als Hindernis zu seinen Grundbedürfnissen zu verstehen.


Tolle Karikatur - habe ich mir gleich abgespeichert und auch an meinen Verteiler gesandt.

Für all die Besserwisser mit ihren Sprüchen "sei einfach Du selbst" - ja und wenn man von seiner Persönlichkeit her nicht durch die Form passt, die andere vorgegeben haben?

Früher war diese Form viel größer und es passten auch andere durch die nicht exakt dem Muster entsprachen - heute muss man EXAKT passen (Aussehen, klappe, Modegeschmack, zeitgeist-Konformität usw.) um überhaupt für Frauen interessant zu sein.
Und wer das nicht ist, weil er bspw. mehr nachdenklich ist (etwas was Frauen heute auf den Tod hassen) als andere der bleibt eben allein und wird schlicht ausgerottet und darf Grundbedürfnisse nicht befriedigen und soll gefälligst verhungern. so die heutige ungerechte Welt.


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BeitragVerfasst: 03.01.2017, 13:13 
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Rosta hat geschrieben:
Vor allem dein immer wiederholtes Argument dass alles derart komplex wäre dass Vereinfachungen oder Anschauungen von einzelnen Beispielen sowieso nicht sinnig wären.

Habe ich nicht gesagt. Ich mag Vereinfachungen. Ich mag auch das Bild. Was ich nicht mag, ist, wenn ignoriert wird, daß eine Vereinfachung eben nur funktioniert, solange bestimmte Aspekte ausgeblendet werden. Wenn man sich zur Anschaulichkeit auf einen kleinen Teil des Ganzen konzentriert.

Anschaulichkeit ist aber nicht zu verwechseln mit uneingeschränkter Wahrheit.


Zitat:
Warum musst du sämtliches unnötigerweise verkomplizieren?

Verkompliziere ich? Oder sind die Dinge einfach komplexer, als Du es gerne hättet?


Zitat:
Die Botschaft ist doch klar: "Sei einfach nur du selbst"[...] ist eine leere Floskel. Das ist alles!

Vor allem eine leere Floskel von denen, bei denen es in dieser Form funktioniert (oder die sich das zumindest einbilden und ihre tatsächlichen Verbiegungen gerne verschweigen). Das unterschreibe ich. Und für diese Aussage ist das Bild ja auch gut - für mehr aber auch nicht.

Und das befriedigt zwar gefühlsmäßig ungemein und läßt Dich für einen kurzen Moment auf die Menschen herabschauen, die so einen Unfug in irgendeiner Form von sich geben. Es bringt Dich aber keinen Schritt weiter. Mehr als Deine Wut auf solche Leute zu rechtfertigen springt dabei nicht raus.


Zitat:
Blöd nur, dass genau jene Ignoranz die Lebenserfahrung von Leuten wie mir ausmacht. Weil die meisten Leute - auch "Fachleute" - sich eben genau wie dieser Kreis verhalten.

Ja, die meisten Fachleute, gerade im Psychobereich, sind Idioten mit sehr beschränktem Horizont. Nicht anders als der Rest der Bevölkerung. Hamwa das jetzt zum wiederholten Mal festgestellt. Und nu?


Zitat:
- Nicht jeder muss durch die Mauer = Vielleicht bist du ja schwul/asexuell usw.?
- Warum steht da überhaupt eine Mauer = Bleib wie du bist. Warum sollst du dich ändern? Du bist wie du bist. Dann haste eben halt keinen Erfolg gehabt. Was solls. Jener Erfolg ist auch nicht immer Zuckerschlecken. Ich würd lieber mittlerweile auch wieder lieber "drüben" sein (stehen und hingegangen bin ich hier trotzdem. aber Heuchelei ist mir grad wichtiger).
- Wer hat das Loch da reingekloppt = Warum überhaupt durchs Loch gehen? Da ist unbekanntes Neuland! Was ich nicht weiß macht mich nicht heiß. Also warum überhaupt ne Partnerschaft wollen?

Mmh, Strohmänner, lecker.

Die Gedanken gingen eigentlich eher in diese Richtung: Vielleicht stellt statt der Ecken und Kanten ja die Mauer all das dar, was ich unter Persönlichkeitsstörungen zusammenfassen würde. Und was Menschen auch ohne gegenwärtigen Einfluß von außen daran hindert, ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

In diesem Sinne wäre das Fehlen einer Mauer einfach eine gesunde Psyche. Und keine Asexualität oder eine absurde "mir doch egal"-Trotzhaltung. Denk in diese Richtung weiter...

Denn am Ende reden wir hier auf die eine oder andere Art hauptsächlich über Persönlichkeitsstörungen, wenn es um das AB-Thema geht. Ob Dir das in Deiner Suche nach einfachen und einfachsten Antworten gefällt oder nicht. Die Mauer in Deinem Kopf ist relativ unabhängig von blöden Sprüchen, dusseligen Fachleuten oder gesellschaftlichen Fehlentwicklungen.

Heißt, für Dich könnte plötzlich eine Beziehung vom Himmel fallen und Du würdest sie nach zwei Minuten in den Sand setzen. Aber selbst dann noch würdest Du die Schuld dafür vermutlich in äußeren Einflüssen suchen.

Pfeif auf den Persönlichkeitscoachingblamumpitz, den Knallchargen wie Kief zwanghaft von sich geben. Die haben 1. wenig Ahnung und 2. selbst kein Leben, das sie im Griff haben.
Aber ohne daß sich an Dir selbst irgendwas ändert, werden Deine Bedürfnisse unerfüllt bleiben. Da kannst Du Dich an Außeneinflüssen noch und nöcher abarbeiten.

Aber mit sowas rennt man bei Dir von außen gegen eine Mauer (eine gänzlich ohne Loch). Leute wie Du propagieren zwar immer "Klartext". Aber nur, solange es darum geht, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Und, sorry, bis sich daran etwas ändert, was mit jedem Jahr unwahrscheinlicher wird, bist Du ein hoffnungsloser Fall, dessen größte Leistung es bleiben wird, seinen Zorn in Worte zu fassen und damit ab und zu ein bißchen Aufmerksamkeit zu provozieren.


Zitat:
[...] von klaren Haltungen zu entfernen und somit relativ unangreifbar zu machen, ist .... nicht sehr weise. Da bestandlos.

Tut mir leid für Dich, daß menschliches Miteinander keinen An/Aus-Schalter hat, den sogar Du bedienen könntest.

Finde Dich damit ab, daß die Komplexität mancher Dinge Deinen Verstand oder zumindest Dein Bedürfnis nach Einfachheit übersteigt. Und schieb die Schuld dafür nicht jenen in die Schuhe, die damit weniger Probleme haben.


@Beisser41:
Zitat:
Und wer das nicht ist, weil er bspw. mehr nachdenklich ist (etwas was Frauen heute auf den Tod hassen) [...]

Das mit dem Denken betrifft Dich ja zum Glück nicht. ;)
scnr

_________________
"Die Grenze zwischen einer Freundin und einem Haustier, mit dem man Sex haben kann, scheint fließend zu sein."


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BeitragVerfasst: 03.01.2017, 16:51 
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Wächter hat geschrieben:
Die Gedanken gingen eigentlich eher in diese Richtung: Vielleicht stellt statt der Ecken und Kanten ja die Mauer all das dar, was ich unter Persönlichkeitsstörungen zusammenfassen würde. Und was Menschen auch ohne gegenwärtigen Einfluß von außen daran hindert, ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

In diesem Sinne wäre das Fehlen einer Mauer einfach eine gesunde Psyche. Und keine Asexualität oder eine absurde "mir doch egal"-Trotzhaltung. Denk in diese Richtung weiter... Denn am Ende reden wir hier auf die eine oder andere Art hauptsächlich über Persönlichkeitsstörungen, wenn es um das AB-Thema geht.


Ja weil Frauenhelden, Verbrecher und Dreckskerle ja eine so tolle Psyche haben -ha-
Wer sagt eigentlich, dass die Form rund sein muss?
Vielleicht sollte sie eigentlich eckig sein?

Zitat:
@Beisser41:
Das mit dem Denken betrifft Dich ja zum Glück nicht. ;)
scnr


Und Du bist ja schon so über-angepasst und stromlinienförmig, profillos auf den Zeitgeist fixiert, dass Du eigentlich durch die Form passen müsstest -schon eine Kunst trotzdem nichts gebacken zu bekommen :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 03.01.2017, 18:04 
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Rosta hat geschrieben:
Jaaa, worum gings hier eigentlich in diesem Thread? Über genau so viel Trosti-Geflatter wie sonst auch. ....

Zugegeben, hier habe ich ein wenig mitgeholfen, indem ich auf Dein Geschreibsel reagiert habe. Was ich Dir sagen wollte ist, dass Du es schaffst jeden Thread an Dich zu reißen. Am Ende geht es doch wieder nur um Dich. Das ich hier überhaupt reagiert habe, liegt daran das es hier nun tatsächlich mal kurzzeitig introspektiv zuging. Deine Postings hier sagen viel über Dich aus, und warum Du in deiner Situation bist.

Rosta hat geschrieben:
...
... Aber um die Quintessenz daraus zu sagen: Ich war zu brav. Zu unmännlich. Zu risikoscheu. Und da biste nun mal insbesondere bei solchen Kreisen nicht der Renner. Beruhte sich aber auf Gegenseitigkeit (wusste es ja nicht besser). Und so hat sich das mit Anfang der Pubertät mit anderen Zufällen in eine andere Richtung ergeben.
Aber wie auch immer...

Was das mit Akademiker zu tun hat, habe ich nicht verstanden. Und bezweifle, das Du es hast. Ich denke eher, das die sog. Akademiker Dir immer wieder eine Wahrheit gezeigt haben, die Du nicht sehen wolltest und immer noch nicht sehen willst, und Dich noch weiter kränkt. Ansonsten: siehe Wächter


Rosta hat geschrieben:
Wenn der Weg nichts weiter als ein Irrweg war? Und ist?
Wenn man nichts (mehr) mit seiner Umgebung gemeinsam hat?

Genau dann MÜSSEN Wege ÜBERDACHT werden. Und dazu MUSS man auch sich mit anderen messen. Um herauszufinden: Was fehlt (potentiell) mir was andere haben um DARAUFHIN an sich zu arbeiten. Sobald es sich hierfür lohnt. Ggf. daraus andere für sich ertragreiche Erkenntnisse ziehen.
Wenn man das nicht machen würde käme man auch nie auf Dinge wie die weibliche Hypergamie (LMS). Oder die Geschichte mit dem neuen Sexualstrafrecht (siehe mein Video). Die ist aber fundamental wichtig zur Erkenntnisgewinnung und Problemlösungsfindung.

Sich nicht mit anderen zu messen also zu bewerten ist dumm.
Sich über andere zu erheben um der Beste oder einer der Besten zu sein, und das hiernach mit "sich anderen zu messen" benennen, ist was etwas ganz anderes.

Wir waren beim Thema Selbstwert, und nun kommst Du wieder irgend einen Erkenntnisscheiß. Damit weichst Du aber nur aus. Warum wohl?

Rosta hat geschrieben:
Wenn ich mich nicht mit anderen derart verglichen hätte, wäre ich nicht hier. Hätte nie das abtreff-Forum gefunden. Wozu auch? Ich hätte genau das Leben weiter gelebt, was bis vor ein paar Jahren gelebt hätte: Einfach irgendwie in den Tag hinein und an Alltagsfloskeln geglaubt.
Denn wenn man Dinge hinterfragt, vergleicht man.
Hinterfragt man nicht, ist man ein Mit- oder Nachläufer.
Und jetzt die Frage: Wer sind die Vorläufer? Welche Werte vertreten sie?
Wenn man das nicht bemessen also hinterfragen will ... dann hat man auch eigtl. gleichzeitig die Frage geklärt warum so viel Scheiße auf dieser Welt passiert. Und ständig irgendwelche Deppen unüberlegte "Warum?"-Schilder auf gewissen Plätzen setzen.

Man macht sich halt selbst was vor.

Natürlich vergleicht sich der Mensch, und das ist auch wichtig. Deshalb kommt hier die zweite Lektion dazu: Wenn man sich schon mit anderen vergleicht, dann sollte man seinen Wert nicht von diesem Ergebnis abhängig machen.


Rosta hat geschrieben:
Man hat ähnlich darüber schon mal im ABChat gequatscht: Warum sind in Foren kaum Unterschichts-Loser unterwegs? Mehrere sind dort der Überzeugung, dass diese sich für gewöhnlich nun mal nicht in Foren aufhält. Sondern wenn, in sozialen Medien.

Aber keine Sorge. Ich hatte auch schon mal Kontakt mit ebenfalls alkoholkranken Losern die ebenfalls keine Freundin abbekamen, oder aber sich wegen schlechten Erfahrungen sich von ihnen völlig losgelöst haben. Die allerdings wollen ihre Erfahrung nicht austauschen. Oder zumindest offen. Sie machen einfach ihr Ding, und behalten ihre Last für sich. Verschließen sich.

Aber sie haben ja recht. Es interessiert sich für unser Leiden sowieso niemand. Wenn, wirst du dann erst so richtig fertig gemacht.

Den Eindruck habe ich nicht wirklich. Und welches Leiden meinst Du? Ich vermute eher mal, das Du mit "Es interessiert sich für unser Leiden sowieso niemand" meinst, das Dir Euch keiner helfen kann. Das stimmt, aus verschiedensten Gründen. Es wird aber definitiv keiner helfen können, wenn man die Hilfe verweigert und grundsätzlich immer alles besser weiß.

Rosta hat geschrieben:
Mein verlorengegangenes Vertrauen liegt einfach darin begründet, weil genau VOR ALLEM JENE akademisch durch den Feminismus gedankenverseucht sind.
Such mal in dem Bereich nach dem Stichwort "Männlichkeit stärken". Bis auf "neue Männlichkeit finden"-Femi-Spinnerei oder "männliche Dominanz überwinden" als auch Aggressionsbewältigungstherapie wirst du da nicht viel mehr finden.

:lol: Sorry, jetzt muss ich doch schon lachen: Und wieder sind die anderen schuld- wie immer bei Dir.


Rosta hat geschrieben:
Ich hätte ja gerne Artikel,Videos,Bücher und blabla auf meinem mir ebenbürtigen minderwertigen Niveau gehabt. GIBT ES ABER NICHT..

Naja, eine gute Sache hatte ja die Heidenarbeit. Ich weiß nun, dass unsere Sprache völlig verkorkst ist. Und sich viele für nichts und wieder nichts erbärmlich einen einbilden.

Aber okay, kaufen kann ich davon trotzdem nix. :D

Wie Dir andere schon vermittelt haben: hör das saufen auf, dann kommt Hirm zurück. Wenn Du jedenfalls noch länger weitermachst, ist davon bald nix mehr da. Und dann wirst Du nichtmal Kinderbücher mehr verstehen.
Ansonsten: siehe Wächters Antwort!

Rosta hat geschrieben:
Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie bei einem anderen Bewerbungsgespräch mir die Chefin unmissverständlich wiederholt klargemacht hat, aufgrund meines schlechten Schulzeugnisses, dass es sehr viel Theorie gäbe. Es sehr viel auswendig zu lernen gibt.


Tja, weil es nunmal so ist. Wie ich Dir sagte: Einfühlungsvermögen ist in diesem Job eben nicht alles.
Soll aber andere Berufe geben, wo diese Stärke auch gebraucht wird. Nur würde ich mich auf diese Stärke nicht alleine verlassen....

Rosta hat geschrieben:
... fragt sich halt nur warum genau es gescheitert ist. Und was es vielleicht sonst für Auswirkungen einbrachte.

Aber naja, das scheint für dich ja schon intim genug gewesen zu sein ... aber ist ok.

Da ist gar nix gescheitert. "Gescheitert" bin ich in einer Arbeitsstelle. Weil ich nicht zu dieser passte, weil ich dafür einfach nicht geeignet war. Ich habe mir dann eine andere Stelle gesucht, die für mich eher geeignet war. Und funktionierte!

Rosta hat geschrieben:
Burt, DIESER SPRUCH WAR JA MAL RICHTIG GEIL ! :) Genau so isses man.


Hast Du überhaupt verstanden, was ich Dir damit sagen wollte?

Segelschiffe kommen trotzdem an Ihr Ziel, egal von woher der Wind weht. Selbst wenn sie Gegenwind haben, kommen Sie an Ihr Ziel - wenn auch langsamer.
Sie verharren aber nicht an einer Stelle und jammern, das der Wind aus der falschen Richtung kommt, und wie scheiße der doch ist und so. Aber das ist genau das was Du tust.

_________________
"Kennst du das Gefühl, dass dir die Leute um dich herum merkwürdig erscheinen? Und je länger du darüber nachdenkst, desto klarer wird dir, dass nicht die Leute, sondern du selbst das Problem bist?" - Niko in: Oh Boy


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BeitragVerfasst: 03.01.2017, 23:42 
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Beisser41 hat geschrieben:
Und Du bist ja schon so über-angepasst und stromlinienförmig, profillos auf den Zeitgeist fixiert, dass Du eigentlich durch die Form passen müsstest -schon eine Kunst trotzdem nichts gebacken zu bekommen :mrgreen:
Er hat doch ne Frau, also hat er was gebacken bekommen, wenn man Deine Maßstäbe ansetzt. :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 04.01.2017, 03:30 
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Burt81 hat geschrieben:
Wie Dir andere schon vermittelt haben: hör das saufen auf, dann kommt Hirm zurück.

Da ich schon vor meinem Alkproblem dusselig war, erübrigt sich hiermit dein Rat.

-trinken-

Was natürlich lustigerweise nie einen interessiert. Aber wen interessiert schon die eigentliche Kausalität. -crazy-


Wächter hat geschrieben:
Mmh, Strohmänner, lecker.

Die Gedanken gingen eigentlich eher in diese Richtung: Vielleicht stellt statt der Ecken und Kanten ja die Mauer all das dar, was ich unter Persönlichkeitsstörungen zusammenfassen würde. Und was Menschen auch ohne gegenwärtigen Einfluß von außen daran hindert, ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

Und dein Gedanke soll jetzt im Gegenzug kein Strohmann sein? :o

Manchmal denk ich, du wünscht dir eine Welt aus Knete. Beliebig formbar. Beliebig auslegbar. Whuii.

Wächter hat geschrieben:
In diesem Sinne wäre das Fehlen einer Mauer einfach eine gesunde Psyche. Und keine Asexualität oder eine absurde "mir doch egal"-Trotzhaltung. Denk in diese Richtung weiter...

Denn am Ende reden wir hier auf die eine oder andere Art hauptsächlich über Persönlichkeitsstörungen, wenn es um das AB-Thema geht. Ob Dir das in Deiner Suche nach einfachen und einfachsten Antworten gefällt oder nicht. Die Mauer in Deinem Kopf ist relativ unabhängig von blöden Sprüchen, dusseligen Fachleuten oder gesellschaftlichen Fehlentwicklungen.

Statt Gegenargumente zu bringen dekonstruierst du einfach alles. Ist dasselbe wie wenn wir auf ner Wiese sind, ein Zelt aufstellen wollen, uns aber ein Nagel zur Vollendung und damit zur Funktion des Zeltes fehlt. Statt aber den Nagel zu besorgen bauen wir einfach wieder alles ab. Um dann daraufhin einfach zu behaupten, es hätte nicht am fehlenden Nagel gelegen. Hat halt einfach nicht geklappt.

Fängt man nun an sich zu beschweren dass der Nagel unberücksichtigt wurde, gibts den Hinweis die Schuld nicht auf den unschuldigen Nagel zu schieben. Der kann ja mal nun auch nichts dafür , insbesondere weil er sich selbst nicht bewegen kann.
Schwammt man drüber weg und hofft einfach still dass beim nächsten mal der fehlende Nagel einfach dabei sein wird, sind alle zufrieden. Da man ja nicht aufmukkt und unangenehm auffällt. Und der beschwichtigende Spruch "Wird schon noch alles werden / Glaub an das Herz der Karten" bekommt Hochkonjunktur.
Jaja. Bloß nicht (allzusehr) anecken. ;)

Und wenn man jetzt aber hingeht und das Zelt mit dem fehlenden Nagel ergo fehlender Funktion bewohnt, wundert man sich warum 50% der Ehen...ehh Zelten geschieden ... eh scheitern werden. Kann ... eh sollte man sich einfach nicht erklären. ABER DEM NAGEL!!!!!!!!!! AN DEM LIEGT ES NIEMALS !!!!!!!!!!!!! SCHIEB DIE SCHULD NIEMALS DARAUF ! :O :O Es ist vielleicht das Zelt. Aus "unerklärlichen Gründen". ABER nicht der Nagel !

-schräg-


Die Mauer ist nun mal da und als Ziel zum Lebenspiel vorgesehen: Dessen Überwindung. Fertig.

Von mir aus montier die Mauer ab. Stell sie wirklich als unwichtig dar ala "Warum rüber? Bleiben wir doch alle auf dieser Seite! Regelverwirrung ftw!". Okay, von mir aus. Aber begründe,belege,beweise auf praktische Weise dass das Sinn macht bzw. könnte. Aber die bleiben ja "kooomischerweise" aus.

Zu komplex zu erklären, nech? "Lass mal Papa machen". ;)


Um das Ganze zusammenzufassen: Nein, es geht nicht hauptsächlich um Persönlichkeitsstörungen. Sondern darum warum man liebestechnisch versagt.
Ansonsten müsste man im Treff ständig von Borderline-ABinen lesen. Aber komisch. Die kommen ja in eine Beziehung. Was nicht eigentlicher Bestandteil des ABtums ist. Aber was heißt schon AB, nicht wahr. :) Wir können ja schon gar nicht mehr verständlich über das AB-Thema reden weil sich jeder Koppes etwas anderes darunter vorstellt. Während sich der eine darüber beschwert immer nur Abfuhren und Desinteresse zu erfahren, teilt der nächste der sich als AB sieht mit dass er noch nie "eine lange, richtige,romantische,erfüllende" Beziehung hatte.

Yeay.

Wächter hat geschrieben:
Heißt, für Dich könnte plötzlich eine Beziehung vom Himmel fallen und Du würdest sie nach zwei Minuten in den Sand setzen. Aber selbst dann noch würdest Du die Schuld dafür vermutlich in äußeren Einflüssen suchen.

Wenn man auf diesem Bereich ebenso ein Versager wie bei der Beziehungsanbahnung ist, geb ich dir da 100% recht. Das muss man auch erstmal soweit erlebt haben um zu wissen dass das bei einem ebenso zutrifft.
Da das aber 2 Paar verschiedene Schuhe sind, ist das für den typischen "Null-Erfahrungs-AB" eigentlich unwichtig:
Ein Schritt nach dem anderen.

Wächter hat geschrieben:
Aber ohne daß sich an Dir selbst irgendwas ändert, werden Deine Bedürfnisse unerfüllt bleiben. Da kannst Du Dich an Außeneinflüssen noch und nöcher abarbeiten.

Aber mit sowas rennt man bei Dir von außen gegen eine Mauer (eine gänzlich ohne Loch). Leute wie Du propagieren zwar immer "Klartext". Aber nur, solange es darum geht, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Und, sorry, bis sich daran etwas ändert, was mit jedem Jahr unwahrscheinlicher wird, bist Du ein hoffnungsloser Fall, dessen größte Leistung es bleiben wird, seinen Zorn in Worte zu fassen und damit ab und zu ein bißchen Aufmerksamkeit zu provozieren.

Und in Beratungs-/Therapiesitzungen. :D

Ja wie gesagt, mittlerweile (momentan?) will ich auch keine Beziehung mehr. Das habe ich auch schon mehrmals per Klartext geäußert.

Ich reg mich nur sinnlos (sinnlos! ja, so isses ja) darüber auf, wie man sich dieses Problem ... dieses Phänomen erklären will. Was soll die Scheiße das Gender- und Feminismusproblem kleinzureden? Was ist vor allem als Selbstbetroffener das fuckin-Problem?
Als ob man geradezu das Establishment anbetet einen mental hinzurichten. Und das meine ich nicht übertrieben.

Wächter hat geschrieben:
Zitat:
[...] von klaren Haltungen zu entfernen und somit relativ unangreifbar zu machen, ist .... nicht sehr weise. Da bestandlos.

Tut mir leid für Dich, daß menschliches Miteinander keinen An/Aus-Schalter hat, den sogar Du bedienen könntest.

Wächter, datt is eine Worthülse. Ein leerer Spruch.
Für genau dieses Problem sind auch nun mal die Begriffe Gutmensch oder SocialJusticeWarrior erfunden wurden: Gutmenschlichkeit als blinde Narrheit.



Burt81 hat geschrieben:
Was ich Dir sagen wollte ist, dass Du es schaffst jeden Thread an Dich zu reißen. Am Ende geht es doch wieder nur um Dich.

Ich kann dir auch genau sagen woran das liegt: Weil "ihr" nicht mit eurer Befindlichkeit und v.a. Lebenserfahrungen,Lebensläufen offen auspackt. Würdet ihr das tun, könnte man auch endlich über andere reden.
Aber das macht halt keiner. Daher ist auch das Projekt Introspektion gescheitert. Und wenn es einer getan hat, hat man es ab einem gewissen Punkt eingestellt weil es zu unangenehm wurde. Hauptsache sich nicht (allzusehr) angreifbar machen. Man könnte ja peinliches erzählen ... v.a. gegenüber sich selbst ...


Burt81 hat geschrieben:
Was das mit Akademiker zu tun hat, habe ich nicht verstanden.

Dieser Freundeskreis hat damals nicht mal ansatzweise so viel Scheiße gebaut wie jener andere. Fertig.

Burt81 hat geschrieben:
Wir waren beim Thema Selbstwert, und nun kommst Du wieder irgend einen Erkenntnisscheiß. Damit weichst Du aber nur aus. Warum wohl?

Verrate du mir vielmehr wie man auf die Idee kommt diese zwei Sachen trennen zu wollen. Wenn ich 50x wegen Unfähigkeit gegen die Wand laufe, erhöht sich dann mein Selbstwert? Verringert sich etwa der Wille nach Erkenntnissuche?

...

Burt81 hat geschrieben:
Wenn man sich schon mit anderen vergleicht, dann sollte man seinen Wert nicht von diesem Ergebnis abhängig machen.

Kommt darauf an um welche Fallbetrachtung es sich handelt.

Burt81 hat geschrieben:
Zitat:
Mein verlorengegangenes Vertrauen liegt einfach darin begründet, weil genau VOR ALLEM JENE akademisch durch den Feminismus gedankenverseucht sind.
Such mal in dem Bereich nach dem Stichwort "Männlichkeit stärken". Bis auf "neue Männlichkeit finden"-Femi-Spinnerei oder "männliche Dominanz überwinden" als auch Aggressionsbewältigungstherapie wirst du da nicht viel mehr finden.
:lol: Sorry, jetzt muss ich doch schon lachen: Und wieder sind die anderen schuld- wie immer bei Dir.

Dann lachen wir am besten gleich beide gemeinsam. :D Denn sich dem gegenüber zu verschließen, und das all nach dieser Zeit, ist schon nen Hammer.

Burt81 hat geschrieben:
Da ist gar nix gescheitert. "Gescheitert" bin ich in einer Arbeitsstelle. Weil ich nicht zu dieser passte, weil ich dafür einfach nicht geeignet war. Ich habe mir dann eine andere Stelle gesucht, die für mich eher geeignet war. Und funktionierte!

Das heißt du bist in derselben Branche geblieben und hast nur den Arbeitgeber gewechselt?
,,, gut, dann hat das ja mit meinem Problem Null Komma nix zu tun gehabt. Ich liebe Missverständnisse. Aber ist wohl eh ein Qualitätsmerkmal von "ABs". :)

Burt81 hat geschrieben:
Hast Du überhaupt verstanden, was ich Dir damit sagen wollte?

Segelschiffe kommen trotzdem an Ihr Ziel, egal von woher der Wind weht. Selbst wenn sie Gegenwind haben, kommen Sie an Ihr Ziel - wenn auch langsamer.
Sie verharren aber nicht an einer Stelle und jammern, das der Wind aus der falschen Richtung kommt, und wie scheiße der doch ist und so. Aber das ist genau das was Du tust.

Zitat:
Ich sehe es wie ein Segelboot - den Wind kann ich nicht ändern, aber für mich nutzen und lernen damit umzugehen.

Wie soll man deinen Spruch aus deiner Warte aus verstehen, wenn in ihr nicht von einem starren/bereits festgelegtem Ziel gesprochen wird?
Ich hab da vielmehr an Kosten,Nutzen,Einsatz orientiert bzw. ob sich das eigentliche Ziel überhaupt lohnt und sich ein anderes - nicht das Leichte(ste) - aussuchen sollte. Halt nicht das eigentlich beste, sondern Ausgeglichenste.


Und die Moral von dieser Threadgeschicht: Es plaudert hier doch nur die Fähnchen im Wind-Hinsicht.
Vor allem hab ich nicht nur nen dicken Hals und ne dicke Fahne (hoho, ne digge Fahnee!!) - ich weiß ja nicht mal wohin damit ! -crazy- tschö


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