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UEberwiegend dummes Gelaber von Flachpfeifen
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 Betreff des Beitrags: Warum Nett-Sein schadet....
BeitragVerfasst: 29.09.2015, 07:49 
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Martin Wehrle hat in diesem Artikel wunderbar beschrieben, warum "immer-Nett-sein" so abtörnend ist. Obwohl es sich auf die Berufswelt bezieht, stellt er deutlich die Parallelen bei der Attraktivität zwischen Mann und Frau da.

Zitat:
Wer die Nettigkeit zu weit treibt, landet in der Unterwürfigkeit. Dann führt der Versuch, die Sympathie der anderen zu gewinnen, zu einem Verlust an Respekt.


http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/martin-wehrle-sei-einzig-nicht-artig-buchauszug-zu-nettigkeit-a-1055128.html

Ein wichtiger Beitrag für alle, die glauben, das man entweder immer sehr nett sein muss und für alle die, die glauben, man muss die anderen wie Arschlöcher behandeln: die goldene Mitte finden!

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 29.09.2015, 07:49 


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Nett-Sein schadet....
BeitragVerfasst: 29.09.2015, 11:12 
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Burt81 hat geschrieben:
Martin Wehrle hat in diesem Artikel wunderbar beschrieben, warum "immer-Nett-sein" so abtörnend ist. Obwohl es sich auf die Berufswelt bezieht, stellt er deutlich die Parallelen bei der Attraktivität zwischen Mann und Frau da.

Zitat:
Wer die Nettigkeit zu weit treibt, landet in der Unterwürfigkeit. Dann führt der Versuch, die Sympathie der anderen zu gewinnen, zu einem Verlust an Respekt.


http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/martin-wehrle-sei-einzig-nicht-artig-buchauszug-zu-nettigkeit-a-1055128.html

Ein wichtiger Beitrag für alle, die glauben, das man entweder immer sehr nett sein muss und für alle die, die glauben, man muss die anderen wie Arschlöcher behandeln: die goldene Mitte finden!

Aber deine Überschrift tendiert dann in die falsche Richtung.
IMMER NUR Nett-Sein, das schadet. Und das heisst eben nicht, man könnte draus folgern, dass Nicht-Nett-Sein nützt, sondern man muss - wie du ja schreibst - die goldene Mitte finden.

(Das ist aber auch keine wirklich neue Erkenntnis..)


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Nett-Sein schadet....
BeitragVerfasst: 29.09.2015, 11:49 
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Es gibt auch andere Verhaltensmuster, die irgendwann zu Problemen führen, wenn sie immer wieder in jeder Situation gleich abgespult werden. Alle eint die Unflexibilität. In sämtlichen sozialen Begegnungen zum Beispiel nur abweisend zu agieren oder stets mit Rückzug zu antworten, schadet auch (einem selbst und/oder dem Umfeld).
Die Erwähnung finde ich aber auch trivial.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Nett-Sein schadet....
BeitragVerfasst: 29.09.2015, 18:58 
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http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/martin-wehrle-sei-einzig-nicht-artig-buchauszug-zu-nettigkeit-a-1055128.html hat geschrieben:
Dass die allzu Netten vergeblich um Liebe buhlen, können Sie schon auf dem Schulhof beobachten. Mal ehrlich, wen fanden Sie in der Pubertät attraktiv: jemanden, der immer gelächelt hat, voller Verständnis war und zu allem Ja und Amen sagte?
Zitat:
Oder einen Jungen, der sein Mofa frisierte, mit vielen Mädchen flirtete [...]

Richtig. Gerade unterwürfige und unmännliche=langweilige Männer und Männer mit niedrigem (gesellschaftlichen) Status sind unattraktiv.

Zitat:
Ein Mädchen, das viele Jungen abblitzen ließ, Dates wichtiger als Hausaufgaben nahm und nachts nicht nur unter Mamis frisch aufgeschüttelter Bettdecke, sondern auch mal in einem verbotenen Klub zu finden war?

Aber hier frage ich mich: Was hat das mit Unterwürfigkeit ( "zu nett sein") allgemein gegenüber dem anderen Geschlecht, den Männern zu tun?
Ja eben - Nichts. ;)

Zitat:
Wer die Nettigkeit zu weit treibt, landet in der Unterwürfigkeit.

Und der Clou am Ganzen:
Meist ist diese Art von Unterwürfigkeit, also diese Art von zu- oder immer-nett-sein die hier angesprochen wird , bei Frauen attraktiv, aber bei Männern nicht.
Das erklärt auch gleichzeitig den ungleichen Vergleich, den der Autor zwischen den Geschlechtern gemacht hat. ;)


Zum Schluss noch ein guter Kommentar unterhalb des Artikels:
Zitat:
Das Problem dieser Mitarbeiterin ist nicht ihre Nettigkeit, sondern ihr Mangel an Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen. Das meint man nämlich, wenn man jemandem höflich sagt, er sei zu nett. Und daher kann die Lösung nicht darin bestehen, weniger nett zu sein oder weniger zu lächeln.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Nett-Sein schadet....
BeitragVerfasst: 24.04.2016, 23:51 
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Mein Ergebnis aus 25 Jahren Berufstätigkeit: Wer Macht hat, muss überhaupt nicht nett sein. Er kann es, es schadet aber tendenziell. Ich habe einige Vorgesetzte gehabt, die sich wie die letzten Wildsäue aufgeführt haben und trotzdem respektiert wurden. Das ging teilweise so weit, dass sie Untergebene regelrecht in den Wahnsinn getrieben haben. Also wirklich, so mit einigen Monaten in der Geschlossenen. Und dann gab es den Ausspruch eines anderen Chefs, der meinte: "Wer everybody's darling sein will, ist am Ende nur everybody's fool. Und das stimmt wohl auch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Nett-Sein schadet....
BeitragVerfasst: 25.04.2016, 01:51 
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So jemanden kannte ich auch. Hatte einen Verschleiß von fünf Sekretärinnen pro Jahr. Einige mussten zu Therapeuten. Er war ein cholerisches Arschloch in hoher Position und nicht ersetzbar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Nett-Sein schadet....
BeitragVerfasst: 25.04.2016, 21:39 
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Beiträge: 96
Ich versuchte auch mal, in einer leitenden Position nur die offiziell getroffenen Beschlüsse durchzusetzen, in dem Sinne, dass andere Leitende Angestellte das tun sollten, was beschlossen wurde. Da die aber mehr Macht in dem Unternehmen hatten als andere Abteilungen, hieß es am Ende: "B. is only looking for conflicts". -ha- Dass die reale Macht von Personen mehr Einfluss hat als das Organigramm, war mir bis dahin gar nicht so bewusst.


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