†Absolute Beginners: Unerfahren

Labern, nicht unbedingt über AB-Themen
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BeitragVerfasst: 27.07.2015, 17:01 
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Rosta hat geschrieben:
Und ansonsten wird sich bei der Liste der Ursachen des Männerüberschusses einzig und allein wieder an Punkte aufgehangen, wo man vermeinlich Fremdenfeindlichkeit/Rassismus oder sonstigen Schmarn dahinter vermutet, anstatt schlicht die Fakten über die Männerüberschusstheorie zu begutachten.


Vermutet wird da gar nix, bestimmte Äußerungen sind klar als solche zu verstehen.

Und die wirklichen Fakten sind bei weitem nicht der alleinige Grund und vor allem Hauptursache für mein individuelles Problem, das ich mit über 30 Lebensjahren immer noch dem Club Zero angehöre und damit auf dem Stand eines Pre-Teenagers bin.

Zwischen den Geschlechtern stimmt es in Deutschland noch nicht, und die Waage zwischen den Geschlechtern ist seit einiger Zeit eher auf die Seite der Frauen gekippt. Lange Zeit war diese aber auf unseren Seite, aber die brachte uns aber auch nicht nur Vorteile. Ich komme aus so einem klassischen Haushalt - Mann arbeitet, Frau zuhause am Herd. Was hat es mir gebracht?

Ja, mich nervt es auch, das Frauen in den Medien als scheinbar bessere Menschen angesehen werden. Sind sie nun mal nicht. Wir müssen eben unsere eigene Rolle in der Gesellschaft neu definieren. Aber nicht dadurch, das ich gegen das andere Geschlecht schieße. Da schießen wir nur Eigentore mit....


Aber mal ganz ehrlich:
Aber was hat das alles mit unserem individuellen Problem des ABtums zu tun? Das wir Zeichen bei den Frauen nicht erkennen oder falsch deuten? Das wir unattraktiv wirken, weil wir keine Stimmungskanone sind, nicht sexuell attraktiv wirken oder sonstwas an uns haben?

_________________
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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 27.07.2015, 17:01 


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BeitragVerfasst: 27.07.2015, 17:31 
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frankie hat geschrieben:
Insofern muss ich mutmaßen, du meinst, dass die Gesetzgebung/öffentliche Moral weniger emanzipatorisch-frauenfreundlich werden soll?

Emanzipatorisch-frauenfreundlich?
Wo hast du denn diesen Begriff her? -grübel-
Naja, ist in Wirklichkeit von mir eher eine rhetorische Frage. Frankie, mit solchen Begriffen will man die Bedeutung des Wortes Emanzipation verschleiern. Ich meinte den Begriff so, wie er auch wirklich zu verstehen ist:

"Befreiung von Abhängigkeit und Bevormundung" .

Nicht mehr, und nicht weniger.
Ob Emanzipation an sich frauenfreundlich oder frauenfeindlich ist, das steht auf einem ganz anderen Blatt.
Wenn jetzt einer sagt "emanzipatorisch-frauenfreundlich", dann heißt dass für mich dass die Emanzipation vorrangeschritten werden soll, allerdings werden die Vorteile der Frau beibehalten oder gefördert: frauenfreundlich eben.
Kannst auch mal lustigerweise im Duden nachsehen. Da steht doch tatsächlich unter frauenfeindlich "Benachteiligung der Frau". Als ich das gesehen dachte ich, ich kann nich mehr... vor lachen und entsetzen.
Übrigens musst du dir dann mal männerfeindlich angucken. Da ist von Benachteiligung nämlich nicht mehr die Rede. "Zufall"...oder?! ;)

Im Youtube-Video ging es übrigens um Unterhaltszahlungen/Unterhaltsprellerei.
Die Frau eines Mannes ist mit dem gemeinsamen Kind abgehauen aber die Gesetze Deutschlands verpflichten den Vater auch unter diesen Umständen Unterhalt zu bezahlen. Wer da nicht mitmacht, sei angeblich asozial.
Und in der Richtung wird was Emanzipation betrifft überhaupt nichts gemacht. Im Gegenteil. Es wird sogar gegen Männer verschärft.

frankie hat geschrieben:
Und öffentlich fordern tu ich allein schon deswegen nichts, weils m.E. nichts bringt.

Das ist verständlich. :?


---


dfg82 hat geschrieben:
Die Männer mussten sich früher nicht gezwungenermaßen in eine Abhängigkeit begeben, um zu überleben - viele Frauen aber schon - und genau dagegen spreche ich mich aus. Dabei ist es völlig egal, um welche Art von zwischenmenschlicher Beziehung es sich dabei handelt. Beziehungen, in denen eine Partei von der anderen abhängig ist oder sie gar nur eingegangen ist, weil es ihr Überleben sichert, lehne ich ab und das sollte jeder freiheitsliebende Mensch ebenso tun.

Ach dfg82, das ist doch nicht dein ernst.
Die Männer müssten sich nicht in eine Abhängigkeit begeben ? Natürlich mussten sie das. Zwar i.d.R. nicht vor ihrer Frau, aber wohl vor mächtigeren Herren oder ähnlichem. Und das ist heute nicht anders. (*wink*)
Hört doch mal auf die Abhängigkeiten immer nur zwischen Mann und Frau zu sehen. Das ist viel zu kurz gedacht. Die Frau hätte sich auch emanzipieren können. Hat sie sogar in einigen Völkern auf der Welt. Und dann schau dir mal an, was das "Matriarchat" dort zustande gebracht hat bzw. wie die Bräuche da sind. Spätestens dann erkennt man, wenn man aufmerksam ist, dass Männer und Frauen bei diesem Thema nicht gleichgesetzt werden können.


dfg82 hat geschrieben:
Sorry, aber Du hast ein ganz großes Problem damit, wenn Dinge so benannt werden, wie sie eben zu benennen sind

-?-

--->

dfg82 hat geschrieben:
dann sind das nun einmal sexistische, rassistische und völkische orientierte Äußerungen.

Zu Rassismus gehe ich nicht drauf ein.

Sexismus... ich dachte das Thema hätten wir auf abtreff geklärt. Anscheinend alles vergessen. Wozu schreibe ich hier überhaupt noch?

"Völkisch". Bedeutet nichts anderes, dass sich etwas auf ein Volk bezieht. Kannst du mir erklären was an dem Begriff "völkisch" negativ zu bewerten ist?
Übrigens habe ich das Wort letztes Jahr zum ersten mal in meinem Leben gehört. Von Jutta Dittfurth. Ich hab gedacht, ich hör nicht richtig. Genau so wie der total beknackte Begriff neurechts. Mit solchen herumphantasierenden Begriffen die anderen nur plump runtermachen sollen habe ich nichts übrig. Vor allem wenn die Unterstellungen völlig haltlos und aus der Luft gegriffen worden sind. Wenn du dich in solchen Kreisen bewegt, na dann gute nacht... dann werden wir nie auf einen Nenner kommen. Bild ....

dfg82 hat geschrieben:
Soll mir das jetzt Erleichterung im Sinne von "es liegt nicht nur an mir" bringen? -crazy-

-ver- ....

-jo- !!!






Burt81 hat geschrieben:
Rosta, wenn ich Deine Reaktion hier so lese, dann denke ich immer an getroffene Hunde. Gewisse Begriffe sind eben nunmal fremdenfeindlich, rassistisch und werden in rechten Kreisen auch genau deshalb benutzt.

Gewisse Begriffe wie Sexismus werden auch in gewissen "linken" Kreisen benutzt. Und ich halte sie für geistesgestört oder für -beschränkt.


Burt81 hat geschrieben:
Auch wenn es in Deutschland gerade wieder total attraktiv ist, Ausländer- aka Flüchtlingsheime anzuzünden, auf Demos für das dt. Volk zu brüllen und gegen Islam, Judentum, Griechenland, Türkei und alles andere zu hetzen - man muss nicht jeden Scheiß unterstützen und nachplappern.

Ja ja, schmeiß alles in einen Topf und kotz nochmal schön rein.
Das hat verflucht nochmal mit diesem Thread , und schon gar nicht mit uns auch nur irgendwas zu tun. Behalt den Scheiß für dich.

Burt81 hat geschrieben:
Hier werden die unsinnigsten, und absurdesten Dinge für die eigene individuelle Problematik herangezogen, das es echt nur noch peinlich ist.
Rabulistik, ja das triffts.

Das Geschenk gebe ich allzu gerne an dich zurück.

Burt81 hat geschrieben:
Warum wohl?

Warum ist die ganze Diskussion wohl im Unterforum "Toxische Themen"?

Weil sie giftig ist, alles andere als hilfreich und in keinster Weise auch nur mit dem Ziel dieses Forums in Verbindung steht!

Weil sie unangenehm ist und nicht in euer Weltbild passt.
Anstatt sich konstruktiv zu unterhalten kotzt z.B. du einfach irgendwas in den Thread rein, von wegen Rechts, Ausländerfeindlichkeit und was weiß ich.

Was ist denn jetzt mit den genannten Punkten? Scheint ja nun völlig egal zu sein. Hauptsache da ist einer vermeintlich rrrrrrrrrechts.
Argumente bringen? Ne, ist anscheinend zu anstrengend.


Burt81 hat geschrieben:
Vermutet wird da gar nix, bestimmte Äußerungen sind klar als solche zu verstehen.

Du bist nichts weiter als unverschämt.


Burt81 hat geschrieben:
Aber nicht dadurch, das ich gegen das andere Geschlecht schieße. Da schießen wir nur Eigentore mit....

Ich lach mich kaputt. Wer schießt, nein scheißt denn auf's männliche Geschlecht?
Das ist doch einfach nur noch ein Witz hier.

Burt81 hat geschrieben:
Aber mal ganz ehrlich:
Aber was hat das alles mit unserem individuellen Problem des ABtums zu tun? Das wir Zeichen bei den Frauen nicht erkennen oder falsch deuten? Das wir unattraktiv wirken, weil wir keine Stimmungskanone sind, nicht sexuell attraktiv wirken oder sonstwas an uns haben?

Ich zeig dir was Feminismus mitunter mit dem ABtum zu tun hat oder haben könnte:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/j ... 44534.html

Was sagst du dazu?
Und merke: Es geht nicht um die gegenwärtige Straffälligkeit, sondern welche Propaganda diesbezüglich (No means No und ähnliches) sich auf das Sexualverhalten wie auswirkt.


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BeitragVerfasst: 27.07.2015, 17:44 
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Zitat:
Was sagst du dazu?
Und merke: Es geht nicht um die gegenwärtige Straffälligkeit, sondern welche Propaganda diesbezüglich (No means No und ähnliches) sich auf das Sexualverhalten wie auswirkt.

*P.S.:
Denn das Gesetz ist ja noch lange nicht durch. Dauert vermutlich noch bis nächstes Jahr wenn ich recht informiert bin.


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BeitragVerfasst: 27.07.2015, 18:27 
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Rosta hat geschrieben:

"Völkisch". Bedeutet nichts anderes, dass sich etwas auf ein Volk bezieht. Kannst du mir erklären was an dem Begriff "völkisch" negativ zu bewerten ist?



Habe ich im übrigen oben beschrieben. Aber, um Dich zu zitieren:
Rosta hat geschrieben:
Anscheinend alles vergessen. Wozu schreibe ich hier überhaupt noch?

Der Begriff "Völkisch" wird heutzutage hauptsächlich nur noch in rechten Kreisen benutzt, in diskriminierender Art und Weise weil rassistisch.

Zitat:
Ja ja, schmeiß alles in einen Topf und kotz nochmal schön rein.
Das hat verflucht nochmal mit diesem Thread , und schon gar nicht mit uns auch nur irgendwas zu tun. Behalt den Scheiß für dich.


Wirklich?
Warum lässt Du es zu, das ein dafür gewissermaßen bekannter User wie Beisser41 alles in einem Topf schmeißt?
Schon vergessen, das es seine Worte waren, die bei dfg82 und mir für Widerspruch sorgten?

Gewisse Äußerungen gehen einfach nicht und disqualifizieren einen persönlich. Da gibt es nix zu diskutieren.

Rosta hat geschrieben:
Weil sie unangenehm ist und nicht in euer Weltbild passt.


Es passt offenbar nicht in eures Weltbild, das ganz alleine ihr für Euer Unglück mit den Frauen verantwortlich seid. Alles andere mögen zwar Faktoren sein - aber die sind kleiner als ihr denkt.
Aber es ist natürlich viel leichter, anderen die Schuld zu geben, als die Verantwortung bei sich selber zu suchen.


Rosta hat geschrieben:
Du bist nichts weiter als unverschämt.

Das nehme ich als Lob auf! Danke! :D


Rosta hat geschrieben:
Ich zeig dir was Feminismus mitunter mit dem ABtum zu tun hat oder haben könnte....


Sekunde - gerade eben ging es noch um die Männerüberschusstheorie - jetzt einmal um Feminismus?

Das ist das eigentliche Problem hier: es werden völlige verschiedene Dinge miteinander vermischt und die ganzen Grautöne da zwischen nicht gesehen.
Was die unsägliche Reform des Sexualstrafrechtes mit dem Männerüberschuss zu tun, wird mir nicht ganz klar.

Und das es kein Schwarz und kein Weiß gibt, und ich Meinungen dazu im Graubereich haben kann, Dir offenbar nicht.

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BeitragVerfasst: 27.07.2015, 19:01 
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Burt81 hat geschrieben:
Sekunde - gerade eben ging es noch um die Männerüberschusstheorie - jetzt einmal um Feminismus?

:o ... :lol:

Lieber Burt. Du hast geschrieben:

Zitat:
Ja, mich nervt es auch, das Frauen in den Medien als scheinbar bessere Menschen angesehen werden. Sind sie nun mal nicht. Wir müssen eben unsere eigene Rolle in der Gesellschaft neu definieren. Aber nicht dadurch, das ich gegen das andere Geschlecht schieße. Da schießen wir nur Eigentore mit....

Aber was hat das alles mit unserem individuellen Problem des ABtums zu tun? Das wir Zeichen bei den Frauen nicht erkennen oder falsch deuten? Das wir unattraktiv wirken, weil wir keine Stimmungskanone sind, nicht sexuell attraktiv wirken oder sonstwas an uns haben?


Was meinst du wohl warum ich dann auf dieses Thema eingegangen bin?

Außerdem habe nicht ich das Thema "Haben Frauen es leichter?" aufgesplittet in einen zusätzlichen Thread Männerüberschuss, sondern Lion. Und noch was zu diesem Thema:

Burt81 hat geschrieben:
Das ist das eigentliche Problem hier: es werden völlige verschiedene Dinge miteinander vermischt und die ganzen Grautöne da zwischen nicht gesehen.


Meine These: Mit Frauenüberschuss würde der Feminismus in der Praxis (auf Dauer) nicht funktionieren.

Burt81 hat geschrieben:
Es passt offenbar nicht in eures Weltbild, das ganz alleine ihr für Euer Unglück mit den Frauen verantwortlich seid.

Ich könnte damit leben. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache. :)


Und um nochmal auf dieses eine olle Thema zurückzukommen:

Burt81 hat geschrieben:
Der Begriff "Völkisch" wird heutzutage hauptsächlich nur noch in rechten Kreisen benutzt, in diskriminierender Art und Weise weil rassistisch.

Wer gibt dir eigentlich persönlich die Definitionsmacht über Wörter?
Du kannst nicht einfach hingehen und irgendwelche Begriffe so ändern wie es dir gerade in den Kram passt. Wenn du tatsächlich ein solches Denken hast, dann hat sich jegliche Diskussion erledigt. Mit Leuten die einer Art Gesinnungspolizei gleichkommen und die Sprache allein zu ihren Gunsten ändern wollen ....
Das hat schon was von Faschismus.


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BeitragVerfasst: 27.07.2015, 19:15 
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Rosta hat geschrieben:
Wer gibt dir eigentlich persönlich die Definitionsmacht über Wörter?
Du kannst nicht einfach hingehen und irgendwelche Begriffe so ändern wie es dir gerade in den Kram passt. Wenn du tatsächlich ein solches Denken hast, dann hat sich jegliche Diskussion erledigt. Mit Leuten die einer Art Gesinnungspolizei gleichkommen und die Sprache allein zu ihren Gunsten ändern wollen ....
Das hat schon was von Faschismus.


:roll: -ha- -crazy-

Das habe ich bereits oben geschrieben- die Wörter werden allgemein von der Mehrheit so definiert und empfunden. Nicht alleine von mir. Reicht Dir der Wiki-Artikel nicht?

Niemand verbietet Dir im übrigen die diese Wörter und Begriffe zu nutzen - nur die Verantwortung und die Folgen musst Du selber tragen.

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Burt81 hat geschrieben:
die Wörter werden allgemein von der Mehrheit so definiert und empfunden. [...]
Niemand verbietet Dir im übrigen die diese Wörter und Begriffe zu nutzen - nur die Verantwortung und die Folgen musst Du selber tragen.

So wie du und ein anderer Herr die Verantwortung zu tragen habt den Thread unnötig in die Irre geführt zu haben.

Aber naja, bei den meisten herrscht eh keine Bereitschaft Argumente auszutauschen. Sieht man ja am glorreichen und ernsthaftem Interesse am Thema. Diskussionen und Debatten sind und bleiben daher sinnlos.
-kotz-


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BeitragVerfasst: 27.07.2015, 20:31 
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Rosta hat geschrieben:
.... Sieht man ja am glorreichen und ernsthaftem Interesse am Thema. Diskussionen und Debatten sind und bleiben daher sinnlos.


Ich kann die Zustände nicht ändern, also ist es für mich zwecklos darüber zu diskutieren. In der Zeit hätten wir stattdessen im übrigen jede Menge Frauen ansprechen können....

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BeitragVerfasst: 27.07.2015, 20:33 
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Rosta hat geschrieben:
Ach dfg82, das ist doch nicht dein ernst.
Die Männer müssten sich nicht in eine Abhängigkeit begeben ? Natürlich mussten sie das. Zwar i.d.R. nicht vor ihrer Frau, aber wohl vor mächtigeren Herren oder ähnlichem. Und das ist heute nicht anders. (*wink*)
Hört doch mal auf die Abhängigkeiten immer nur zwischen Mann und Frau zu sehen. Das ist viel zu kurz gedacht. Die Frau hätte sich auch emanzipieren können. Hat sie sogar in einigen Völkern auf der Welt. Und dann schau dir mal an, was das "Matriarchat" dort zustande gebracht hat bzw. wie die Bräuche da sind. Spätestens dann erkennt man, wenn man aufmerksam ist, dass Männer und Frauen bei diesem Thema nicht gleichgesetzt werden können.
Nein, ich betrachte hier nur das Beziehungsverhältnis Mann - Frau, insbesonders die Ehe. Dieser Themenbereich ist so "groß", dass er gut für sich alleine stehen kann. Du schreibst, dass die Frauen sich hätten emanzipieren können. Das haben sie doch auch (theoretisch) getan, kam alles nur etwas später, nicht wahr? ;)

Ich stimme hier Frankie zu. In einer Gesellschaft, die Freiheit zu einem ihrer Grundpfeiler gemacht hat, muss jeder Mensch selbst entscheiden können, welchen Weg er auf dem Beziehungsmarkt einschlagen möchte. Es steht ja jedem frei, Kinder zu kriegen und eine Familie mit traditionellem Rollenmodell gründen zu können. Wir dürfen es niemandem vorschreiben. Was das Matriarchat betrifft, so ist dies genauso abzulehnen wie das Patriarchat. Also weder das eine noch das andere, aber trotzdem mit den Freiheiten für jeden Mann und jede Frau.

Rosta hat geschrieben:
Zu Rassismus gehe ich nicht drauf ein.
Ich gebe Dir aber trotzdem mal ein Beispiel für Alltagsrassismus. Ich war gestern auf der Planung eines Junggesellenabschiedes. Unter anderem wurde beschlossen, dass der glückliche Bald-Ehemann in diverse Etablissements gehen und diverse Dinge über sich ergehen lassen muss. Einen der Typen kannte ich bisher nur vom Hörensagen. Er macht einen normalen, bisweilen symphatischen Eindruck. Bis er dann folgendes sagte: "Ach, Du legst dem Toilettenneger nen Fünfer auf den Teller und dann hält er schon die Klappe!". "Bei den Kanaken kannste Dir auch noch um zwei Uhr die Haare schneiden lassen, die haben die ganze Nacht auf." "Sind ja schließlich auch behaart wie Affen!"

Das bezog sich auf die Toilettenmänner/frauen und auf diese türkischen Rasur/Friseursalons. Das ist für mich gelebter Rassismus, genau wie diverse Aussagen aus diesem Artikel.

Rosta hat geschrieben:
Sexismus... ich dachte das Thema hätten wir auf abtreff geklärt. Anscheinend alles vergessen. Wozu schreibe ich hier überhaupt noch?
Ach, Gott, ich finde diese Aussage dieses NPD-Heinis einfach nur dämlich und erniedrigend. Jetzt zufrieden? Erklärt sie in erster Linie zu Gebärmaschinen, die ihren natürlichen Pflichten nachgehen sollen. Ne, lass mal!

Rosta hat geschrieben:
"Völkisch". Bedeutet nichts anderes, dass sich etwas auf ein Volk bezieht. Kannst du mir erklären was an dem Begriff "völkisch" negativ zu bewerten ist?
Übrigens habe ich das Wort letztes Jahr zum ersten mal in meinem Leben gehört. Von Jutta Dittfurth. Ich hab gedacht, ich hör nicht richtig. Genau so wie der total beknackte Begriff neurechts. Mit solchen herumphantasierenden Begriffen die anderen nur plump runtermachen sollen habe ich nichts übrig. Vor allem wenn die Unterstellungen völlig haltlos und aus der Luft gegriffen worden sind. Wenn du dich in solchen Kreisen bewegt, na dann gute nacht... dann werden wir nie auf einen Nenner kommen. Bild ....
"Völkisch" ist negativ besetzt, da er vom NS instrumentalisiert wurde. Es gab aber schon vorher die sogenannte "Völkische Bewegung", die mit Rassenbegriffen und derlei Zeug hantierte. Ich denke, dass sich Wörter immer darüber definieren, wie sie von wem in welchem Kontext eingesetzt werden. Heutzutage trifft man auf diesen Begriff sehr häufig, wenn man mal den Blick auf diverse rechte Kreise wirft. Darf ich überhaupt noch den Begriff "rechts" verwenden?

Rosta hat geschrieben:
-jo- !!!
Ich habe mich damit ja sowieso schon abgefunden. Ich muss bloß alles meiden, das mich daran erinnert.

Ich bin übrigens der Meinung, dass wir hier alle viel ruhiger werden sollten. Wir sind alle Menschen mit verschiedenen oder übereinstimmenden Meinungen. Einfach mal die Schärfe herausnehmen. Auch, wenn sich die Gegenseite partout nicht vom eigenen Standpunkt abkehren möchte, sollte man einfach mal tief durchatmen. Ich hatte schon terils schlaflose Nächte wegen irgendwelchen Internetdiskussionen. Mittlerweile geht es aber. Diese hier wirkt entspannend auf mich.


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BeitragVerfasst: 27.07.2015, 20:48 
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Rosta hat geschrieben:
Aber naja, bei den meisten herrscht eh keine Bereitschaft Argumente auszutauschen. Sieht man ja am glorreichen und ernsthaftem Interesse am Thema. Diskussionen und Debatten sind und bleiben daher sinnlos.
-kotz-
Wat? Ihr habt doch die MÜ-Theorie ausführlich erklärt und ich habe Dir gesagt, dass sie für mich größtenteils plausibel klingt. Worüber soll jetzt geredet werden? Darüber, was man gegen die Gründe für den MÜ machen kann?


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BeitragVerfasst: 27.07.2015, 22:40 
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dfg82 hat geschrieben:
Worüber soll jetzt geredet werden? Darüber, was man gegen die Gründe für den MÜ machen kann?

Nene. Wie gesagt, mein eigenes Ziel war nur die MÜ-Theorie zum Fakt werden zu lassen. :P

dfg82 hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
Sexismus... ich dachte das Thema hätten wir auf abtreff geklärt. Anscheinend alles vergessen. Wozu schreibe ich hier überhaupt noch?
Ach, Gott, ich finde diese Aussage dieses NPD-Heinis einfach nur dämlich und erniedrigend. Jetzt zufrieden? Erklärt sie in erster Linie zu Gebärmaschinen, die ihren natürlichen Pflichten nachgehen sollen. Ne, lass mal!

Natürlich ist das von dem Typen total behämmert. Keine Frage.
Edit: Ehm... naja, wo ich mir die Aussagen mal wirklich anschaue (hab sie ehrlich gesagt gar nicht wirklich angeschaut): Ich könnte jetzt doch noch etwas dazu ergänzen womit ich den NPD-Heini am Ende doch verteidigen würde. Aber lassen wir lieber das Thema ganz. Bringt uns nämlich eh nicht weiter. Mich sowieso am wenigsten ^^. Begraben wir daher das.

dfg82 hat geschrieben:
Du schreibst, dass die Frauen sich hätten emanzipieren können. Das haben sie doch auch (theoretisch) getan, kam alles nur etwas später, nicht wahr? ;)

-grrr- Halllööööchen!

;)
-prost-

dfg82 hat geschrieben:
Ich stimme hier Frankie zu. In einer Gesellschaft, die Freiheit zu einem ihrer Grundpfeiler gemacht hat, muss jeder Mensch selbst entscheiden können, welchen Weg er auf dem Beziehungsmarkt einschlagen möchte. Es steht ja jedem frei, Kinder zu kriegen und eine Familie mit traditionellem Rollenmodell gründen zu können. Wir dürfen es niemandem vorschreiben. Was das Matriarchat betrifft, so ist dies genauso abzulehnen wie das Patriarchat. Also weder das eine noch das andere, aber trotzdem mit den Freiheiten für jeden Mann und jede Frau.

-dito-

dfg82 hat geschrieben:
Darf ich überhaupt noch den Begriff "rechts" verwenden?

;)

Naja, es ist nur so, dass ich dieses Links-/Rechtsschema für veraltet halte. In den letzten Jahren habe ich gesehen, dass das Ganze nur noch dafür da ist um unliebsame Leute leicht,schnell und ohne wirklichen Argumente ins Abseits zu schießen. Das ist eigentlich alles.

dfg82 hat geschrieben:
Ich bin übrigens der Meinung, dass wir hier alle viel ruhiger werden sollten. Wir sind alle Menschen mit verschiedenen oder übereinstimmenden Meinungen. Einfach mal die Schärfe herausnehmen. Auch, wenn sich die Gegenseite partout nicht vom eigenen Standpunkt abkehren möchte, sollte man einfach mal tief durchatmen. Ich hatte schon terils schlaflose Nächte wegen irgendwelchen Internetdiskussionen. Mittlerweile geht es aber. Diese hier wirkt entspannend auf mich.

Jaaa da hast du vollkommen recht. Besonders ich hab die letzten Beiträge ein bissl übertrieben. 8)"
Muss sagen dass ich gerade von ner Fahrradtour zurück bin. Fühle mich doch gleich insgesamt frischer. Übrigens neuer Geschwindigkeitsrekord auf ebener Strecke: 43km/h. yeay!

Burt81 hat geschrieben:
Ich kann die Zustände nicht ändern, also ist es für mich zwecklos darüber zu diskutieren. In der Zeit hätten wir stattdessen im übrigen jede Menge Frauen ansprechen können....

Allerdings Burt. Dat stimmt.
Vielleicht lerne ich diesen Umstand ja auch nochmal. 8)

Edit: 23:00 Uhr


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BeitragVerfasst: 28.07.2015, 12:42 
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Rosta hat geschrieben:
frankie hat geschrieben:
Insofern muss ich mutmaßen, du meinst, dass die Gesetzgebung/öffentliche Moral weniger emanzipatorisch-frauenfreundlich werden soll?

Emanzipatorisch-frauenfreundlich?
Wo hast du denn diesen Begriff her? -grübel-
Naja, ist in Wirklichkeit von mir eher eine rhetorische Frage. Frankie, mit solchen Begriffen will man die Bedeutung des Wortes Emanzipation verschleiern. Ich meinte den Begriff so, wie er auch wirklich zu verstehen ist:

"Befreiung von Abhängigkeit und Bevormundung" .

Nicht mehr, und nicht weniger.
Ob Emanzipation an sich frauenfreundlich oder frauenfeindlich ist, das steht auf einem ganz anderen Blatt.
Wenn jetzt einer sagt "emanzipatorisch-frauenfreundlich", dann heißt dass für mich dass die Emanzipation vorrangeschritten werden soll, allerdings werden die Vorteile der Frau beibehalten oder gefördert: frauenfreundlich eben.
Kannst auch mal lustigerweise im Duden nachsehen. Da steht doch tatsächlich unter frauenfeindlich "Benachteiligung der Frau". Als ich das gesehen dachte ich, ich kann nich mehr... vor lachen und entsetzen.
Übrigens musst du dir dann mal männerfeindlich angucken. Da ist von Benachteiligung nämlich nicht mehr die Rede. "Zufall"...oder?! ;)

Im Youtube-Video ging es übrigens um Unterhaltszahlungen/Unterhaltsprellerei.
Die Frau eines Mannes ist mit dem gemeinsamen Kind abgehauen aber die Gesetze Deutschlands verpflichten den Vater auch unter diesen Umständen Unterhalt zu bezahlen. Wer da nicht mitmacht, sei angeblich asozial.
Und in der Richtung wird was Emanzipation betrifft überhaupt nichts gemacht. Im Gegenteil. Es wird sogar gegen Männer verschärft.

frankie hat geschrieben:
Und öffentlich fordern tu ich allein schon deswegen nichts, weils m.E. nichts bringt.

Das ist verständlich. :?

.

Den Begriff hab ich spontan erfunden! -crazy-
Ich wollte erst nur emanzipatorisch schreiben, aber dann dachte ich mir, es geht mir ja nicht nur um Emanzipation an sich, sondern dass Frauen ehr mit Wattehanschuhen angefasst werden. Uund das wollte ich halt mit frauenfreundlich umschreiben. Das Ganze war also ehr eine oder Verknüpfung, emanzipatorisch ODER frauenfreundlich.

Zum Unterhalt, es geht halt rein nach dem Kindeswohl, dass da manchmal Ungerechtigkeiten dabei raus kommen, das ist bei der Herangehensweise wohl nicht zu verhindern.

Zum letzten Absatz, ich würde sogar noch etwas weiter gehen. Ich engagiere mich auch deswegen nicht bei solchen Sachen, weil es bei mir einfach zu schlechter Laune führen würde. Lieber lese ich so nen Mist erst gar nicht, bzw schau ihn mir nicht an. Falls es mich betreffen sollte, dann kann ich ja mich dann mit beschäftigen. Aber warum soll ich mich über Dinge ärgern, die zwar eindeutig ungerecht sind, mich aber nicht oder kaum betreffen und ich ausserdem auch nix gegen tun kann. Ne das will ich dann lieber gar nicht wissen.


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BeitragVerfasst: 28.07.2015, 17:25 
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Den Begriff hab ich spontan erfunden! -crazy-

Bild !

frankie hat geschrieben:
Ich wollte erst nur emanzipatorisch schreiben, aber dann dachte ich mir, es geht mir ja nicht nur um Emanzipation an sich, sondern dass Frauen ehr mit Wattehanschuhen angefasst werden. Uund das wollte ich halt mit frauenfreundlich umschreiben. Das Ganze war also ehr eine oder Verknüpfung, emanzipatorisch ODER frauenfreundlich.

Aber mit welcher Begründung soll man die Frauen dahingehend unterstützen (HeforShe)? Für mich ergibt das keinen Sinn.
Entweder wollen sie Emanzipation, oder nicht. Und Emanzipation bedeutet immer dass man Verantwortung für sich selbst tragen muss.

Gerade in der Partnerwahl muss man als Mann die Frau in irgendeiner Art und Weise übertrumpfen damit man für sie sexuell interessant werden kann.
Wieso sollte man also gerade als Mann, der ganz unten steht, Frauen dahingehend unterstützen? Damit stelle ich mir nur selbst ein Bein.

Aber wie schon vorhin angedeutet: Ich kenne den Begriff "emanzipatorisch" zu gut. Wird z.B. gerne von Kräften wie den Parteien Die Linke und Grünen benutzt.
Meiner Meinung nach dient dies lediglich der Verschleierung der eigentlichen Bedeutung des Wortes Emanzipation. Und ich behaupte man macht das mutwillig so, weil man weiß dass wahre Emanzipation unter menschlichen Beziehungen auch seine Nachteile mit sich bringt. Gerade eben für Frauen.

Somit spielt man mit den Suggestionen der Leute.
Das gilt auch für Begriffe wie Sexismus. Aber nagut, lassen wir das Thema. ^^


frankie hat geschrieben:
Zum Unterhalt, es geht halt rein nach dem Kindeswohl, dass da manchmal Ungerechtigkeiten dabei raus kommen, das ist bei der Herangehensweise wohl nicht zu verhindern.

Nunja, da ist jetzt die große Frage im Raum: Was ist eigentlich das Kindeswohl, oder was soll es sein ?
Das interessante ist, dass sich die Definition darunter immer wieder ändert oder geändert hat. Klar, es liegt vor allem an den Zeitgeist der Leute. Das ist nur menschlich.
Aber man muss auch immer gucken ob die Definition nicht auch für jemanden opportun ausgelegt werden kann. Genau das wird gerne gemacht.

Meine Meinung:
Wenn das Kindeswohl tatsächlich im Vordergrund stehen soll, dann müsste man den Wert der Ehe wieder stärken, statt ihn zu schwächen wie man es seit einigen Jahrzehnten, sowie zur Zeit tut.
Ein Beispiel wurde von mir schon genannt: Die Schuldfrage bei einer Scheidung bzw. einer Trennung. Die halte ich hier schon für sehr beachtenswert.
Genau so müsste man allgemein das Bindungsverständnis dahingehend ändern, dass man mehr Verantwortung für die Beziehung zu tragen hat.
Heute ist z.B. stets von "sexueller Selbstbestimmung" die Rede. Also "ich ich ich". Man fährt vielleicht persönlich besser, hat mehr Freiheiten. Aber es hat ggf. auch seine Nachteile, seine Kosten. Und genau die werden bei solchen Themen immer wieder gern vergessen.
Deswegen vorhin auch der Youtube-Link mit den letzten 15-20 (?) Minuten, wo einem das Problem dahingehend ersichtlich wird.

frankie hat geschrieben:
Zum letzten Absatz, ich würde sogar noch etwas weiter gehen. Ich engagiere mich auch deswegen nicht bei solchen Sachen, weil es bei mir einfach zu schlechter Laune führen würde. Lieber lese ich so nen Mist erst gar nicht, bzw schau ihn mir nicht an. Falls es mich betreffen sollte, dann kann ich ja mich dann mit beschäftigen. Aber warum soll ich mich über Dinge ärgern, die zwar eindeutig ungerecht sind, mich aber nicht oder kaum betreffen und ich ausserdem auch nix gegen tun kann. Ne das will ich dann lieber gar nicht wissen.

Nunja, mit entsprechendem Vorwissen kann man zumindest vermehrt künftige "Fehlentscheidungen" vermeiden, wenn man sieht was anderen widerfahren ist und daher einem ebenso passieren kann.
Andererseits denke ich dabei auch an das Gemeinwohl.
Somit auch dass man erzählen sollte,was einem selbst widerfahren ist und man andere damit davor warnt. Obwohl das bisher anscheinend in meinem Fall niemand ernst genommen hat. Außer von den Leuten, die bereits wussten wovon ich redete (die Rede ist hier beispielweise von der Gender-Ideologie).

Obwohl ich sagen muss, dass ich mit dem Interesse der "Aufklärung" ziemlich alleine dastehe.
Im Endeffekt geht es den meisten nur um ihr eigenes Wohl. Ja sorry will dir jetzt nicht ans Bein pissen. Ich kann dich mit deiner Einstellung trotzdem wunderbar verstehen. Aber ich will bis heute das Ganze nicht so wirklich wahrhaben. Dass es die meisten tatsächlich nicht interessiert oder interessieren will.
Das Ding ist ja folgender: Wenn man das Vertrauen in die Gemeinschaft, in die Gesellschaft völlig aufgibt, weil sie sich für die Missverhältnisse nicht interessieren, dann gewinnt man selbst mehr und mehr ein Gewissen, dass man schließlich selbst auch allesamt ohne Skurpel bescheißen kann (Schwarzarbeit, H4 schmarotzen, andere Betrügen [Call-Center ;) ] usw. und so fort...) .
Und davor will ich mich wohl wahren.
Aber vielleicht gehe ich die Sache auch "falsch" an. Ich weiß es nicht mehr. ....


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BeitragVerfasst: 28.07.2015, 17:43 
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Alter: 1
Rosta hat geschrieben:
Nur eins verstehe ich nicht:
Wenn doch die sexuelle Unabhängigkeit propagiert wird, die "Emanzipation", sowie man selbst die Einstellung vertritt, dass man an den aktuellen Umständen nichts ändern kann oder will, wofür ich noch Verständnis habe, aber - und jetzt kommt's:
Nicht offen fordert, dass sich die Gesetzgebung und gesellschaftliche Moral auch tatsächlich im Sinne der Emanzipation ändern soll/muss - das verstehe ich absolut nicht.

Siehe mein vorheriges Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=Jxg2-iKb9vo (ab ca. 57.Minute ) bis Sendungsende


Offtopic:
Ich habe es mir angesehen und es scheint tendenziös zu sein. Der kurze Einspieler weckt scheinbar bei den Gästen schon Voreingenommenheit gegenüber dem Vater. So ganz kritiklos würde ich ihn zwar auch nicht durchgehen lassen (wegen dem "Unfall"), aber es scheint so, als wurde das Verhalten der Mutter völlig kritiklos hingenommen. -schräg- Ich würde es so nicht hinnehmen.

Nun ja, aber ich kann dazu nur schwer Position beziehen, da mir zu wenig Informationen zur Verfügung stehen. Mich wird es wohl auch niemals berühren. Aber eine gewisse Inkonsequenz scheint darin wohl zu stecken.

Schade, dass die Kinder erstmal abhängig bleiben und sich nicht einfach so mal von den Eltern emanzipieren können. :mrgreen:

Rosta hat geschrieben:
Obwohl ich sagen muss, dass ich mit dem Interesse der "Aufklärung" ziemlich alleine dastehe.
Im Endeffekt geht es den meisten nur um ihr eigenes Wohl. Ja sorry will dir jetzt nicht ans Bein pissen. Ich kann dich mit deiner Einstellung trotzdem wunderbar verstehen. Aber ich will bis heute das Ganze nicht so wirklich wahrhaben. Dass es die meisten tatsächlich nicht interessiert oder interessieren will.
Das Ding ist ja folgender: Wenn man das Vertrauen in die Gemeinschaft, in die Gesellschaft völlig aufgibt, weil sie sich für die Missverhältnisse nicht interessieren, dann gewinnt man selbst mehr und mehr ein Gewissen, dass man schließlich selbst auch allesamt ohne Skurpel bescheißen kann (Schwarzarbeit, H4 schmarotzen, andere Betrügen [Call-Center ;) ] usw. und so fort...) .
Und davor will ich mich wohl wahren.
Aber vielleicht gehe ich die Sache auch "falsch" an. Ich weiß es nicht mehr. ....


Der Absatz fiel mir noch ins Auge. In Bezug auf Gemeinschaft erlebe ich es völlig anders. Ich stehe der Gesellschaft distanziert gegenüber und habe auch kein echtes Vertrauen. Aber mir fehlt auch das Interesse am Schwindel.
Ein Bekannter aus meinem Umfeld ist da etwas anders drauf. Er hat eine Handwerkerstelle und geht nebenher noch schwarz arbeiten. Mir wollte er auch schon was verschaffen, aber ich habe es abgelehnt und ihn damit mal konfrontiert. Als Unrecht hat er es nicht angesehen, es wären ja nur kleine Beträge etc. Auf der anderen Seite beschwert er sich aber auch darüber, wenn Sozialleistungen erschlichen werden. Ich fand die Dissonanz amüsant. :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 29.07.2015, 07:23 
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Registriert: 22.09.2014, 10:31
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Rosta hat geschrieben:
Gerade in der Partnerwahl muss man als Mann die Frau in irgendeiner Art und Weise übertrumpfen damit man für sie sexuell interessant werden kann.
Wieso sollte man also gerade als Mann, der ganz unten steht, Frauen dahingehend unterstützen? Damit stelle ich mir nur selbst ein Bein.


Das verstehe ich auch nicht, wie man als Betroffener, der für Frauen völlig Luft ist noch den Feminismus unterstützen kann?
Das ist so, wie wenn ein Sklave die Sklaverei verteidigt, weil man ihm eingeredet hat, dass das "so sein muss und so richtig ist".

Das Normale ist doch, dass man alles das gut findet was einem nützt - und nicht eine Ideologie verteidigt die gerade mit daran Schuld ist, dass man selber so in der Misere sitzt - das ist doch schlicht Wahnsinn!

Ich wäre bspw. - und da bin ich mir recht sicher - noch vor einigen Jahrzehnten kein AB geworden (da guter Versorgermann, ehrlich, hilfsbereit, fleißig, intelligent) - aber das zählt heute ja nicht mehr, weil Frauen keinen Mann mehr direkt brauchen und nur noch der Unterhaltungswert interessant ist. Also lehne ich selbstverständlich dieses heutige Modell ab und will das frühere wieder haben, egal was man mir hier erzählt wie "toll" das heute angeblich sein soll - ist doch ganz normal.


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