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 Betreff des Beitrags: Toxisches Thema: Männerüberschuss
BeitragVerfasst: 11.09.2016, 16:53 
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Frankie, StrangeGirl und alle die hier als Mods aufgezählt sind - bitte doch in toxisches Themen verschieben:

Unser kleiner Forumstroll - der im übrigen ja gar kein AB ist - behauptet:
Beisser41 hat geschrieben:
Widerlegt ist da nie was worden - der Männerüberschuss eist genauso eine immer größer werdende Tatsache, wie das Problem, dass Frauen heute auf "Bad Boys" stehen, wozu ABs traditionell nicht gehören.



Äh, Nö.

Viel zu undifferenzierte Aussage. Denn erst mal muss man schauen, von welchen Gebieten mit Männerüberschuss sprechen wir?
Die gesamte Erde? Einzelne Kontinente? Einzelne Länder? Deutschland? Regional?
Und welcher Zeitraum?

Fakt ist: aktuell - also jetzt, dieses und die vergangenen Jahre gibt und gab es in Deutschland und in Europa keinen Männerüberschuss:
Zitat:
Das Verhältnis von Männern und Frauen in der Gesamtbevölkerung beträgt nie exakt 1:1 - in den meisten Industrienationen gibt es einen leichten Frauenüberschuss.
;
Zitat:
Überraschend ist die Nachricht dennoch, weil es in den meisten EU-Ländern bislang stets einen leichten Frauenüberschuss gab. Auf 100 weibliche kamen etwa 95 männliche Einwohner. Doch diese Lücke scheint sich in den letzten Jahren immer weiter zu schließen – auch in Dänemark, Norwegen und der Schweiz leben mittlerweile etwa gleich viele Männer und Frauen.
aus: http://www.spektrum.de/news/ploetzlich- ... nt/1422450


Dem gegenüber steht:
Zitat:
Demografen schätzen, dass weltweit nur etwa ein Prozent mehr Männer als Frauen auf der Erde leben.
aus ebenfalls: http://www.spektrum.de/news/ploetzlich- ... nt/1422450

Klingt wie ein Widerspruch- wer aber in der Schule aufgepasst hat, weiß das dies mit Statistik und Mathematik zu erklären ist.
Weltweit heißt nämlich nicht, das es überall so ist - würde ja der obigen Aussage widersprechen - sondern nur statistisch so ist. Wenn es also Länder gibt, bei dem es Gleichstand gibt, dann muss es Länder geben, wo dies nicht der Fall ist. Bekannt ist China, das einen starken Männerüberschuss hat, und recht groß ist.

Was der Artikel aber beschreibt ist: die Daten scheinen anzuzeigen, dass es zukünftlich einen Männerüberschuss in Europa geben könnte.

Noch ist das nicht der Fall. Wenn also der Männerüberschuss in der Vergangenheit als Begründung herangezogen wurde, keine Frau gefunden zu haben, dann kann man dies getrost als billige Ausrede verzeichnen.

Aber für Beisser41 ist ja alles gar kein Problem, er ist ja kein AB. :lol:

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"Kennst du das Gefühl, dass dir die Leute um dich herum merkwürdig erscheinen? Und je länger du darüber nachdenkst, desto klarer wird dir, dass nicht die Leute, sondern du selbst das Problem bist?" - Niko in: Oh Boy


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 11.09.2016, 16:53 


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BeitragVerfasst: 12.09.2016, 08:24 
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Burt81 hat geschrieben:
Frankie, StrangeGirl und alle die hier als Mods aufgezählt sind - bitte doch in toxisches Themen verschieben:

Unser kleiner Forumstroll - der im übrigen ja gar kein AB ist - behauptet:


Wenn man schon als "Forentroll2 beleidigt wird, dann ist es ja müßig überhaupt was zu schreiben.
Du scheinst ja die Weisheit mit löffeln gefressen zu haben und kommst dann gleich mit Absolutzahlen beim Geschlechterverhältnis.
Das zeigt dass Du Dich gar nicht mit dem Thema Männerüberschuss beschäftigt hast, sonst wüsstest Du, dass dieser Überschuss nicht in den Gesamtzahlen sich widerspiegeln, weil es viel mehr ALTE FRAUEN gibt, sondern in der Generation unter 50.

Frauenüberschuss gibt es nur im Altersheim!

Bei einer massiven Zuwanderung junger Männer im Millionenmaßstab derzeit den Männerüberschuss zu leugnen ist mehr als lächerlich, weshalb ich da gar nicht drüber diskutiere - mit Dir schon gar nicht Du Dödel.

Nach Deiner Beleidigungsrunde im anderen Strang bist Du für mich nicht mehr existent und keiner Konversation mehr würdig.
also informier Dich erst mal über das Thema bevor Du rumtrollst!


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BeitragVerfasst: 12.09.2016, 14:15 
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Zitat:
Du scheinst ja die Weisheit mit löffeln gefressen zu haben...
Welch treffende Selbstbeschreibung Deinerseits.


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BeitragVerfasst: 12.09.2016, 16:39 
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Ich bin...: daneben
Burt81 hat geschrieben:
Fakt ist: aktuell - also jetzt, dieses und die vergangenen Jahre gibt und gab es in Deutschland und in Europa keinen Männerüberschuss:
Zitat:
Das Verhältnis von Männern und Frauen in der Gesamtbevölkerung beträgt nie exakt 1:1 - in den meisten Industrienationen gibt es einen leichten Frauenüberschuss.

Wenn wir uns noch mit solchen Argumenten aufhalten müssen, nach all der Diskussion hier in der Vergangenheit, ... dann ist Austausch wirklich sinnlos.


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BeitragVerfasst: 12.09.2016, 19:55 
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Rosta hat geschrieben:
Burt81 hat geschrieben:
Fakt ist: aktuell - also jetzt, dieses und die vergangenen Jahre gibt und gab es in Deutschland und in Europa keinen Männerüberschuss:
Zitat:
Das Verhältnis von Männern und Frauen in der Gesamtbevölkerung beträgt nie exakt 1:1 - in den meisten Industrienationen gibt es einen leichten Frauenüberschuss.

Wenn wir uns noch mit solchen Argumenten aufhalten müssen, nach all der Diskussion hier in der Vergangenheit, ... dann ist Austausch wirklich sinnlos.


Von Alterskohorten haben die auch noch nie was gehört oder dass ein 20 Jähriger keine 80 jährige Oma aus dem Altersheim will...
Peinlich für jemandem, der so etwas überhaupt noch als "Argument" bringt.


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BeitragVerfasst: 12.09.2016, 21:08 
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Ich frage mich gerade, wie eure überflüssigen Hahnenkämpfe bei den Frauen, die das lesen, wohl ankommen mögen. :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 13.09.2016, 06:19 
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Trosti hat geschrieben:
Ich frage mich gerade, wie eure überflüssigen Hahnenkämpfe bei den Frauen, die das lesen, wohl ankommen mögen. :mrgreen:


Spielt das irgendeine Rolle?
Mit ist es schon lange sch...egal wie ich bei Frauen ankomme oder nicht.
Die Wahrheit ist noch nie gut bei den Menschen - speziell Frauen - angekommen.

Außerdem fragt sich ein erfolgreicher Mann niemals wie er bei Frauen ankommt oder nicht - schon diese Frage zu stellen zeigt, dass man unter Minderwertigkeitskomplexen leidet.


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BeitragVerfasst: 13.09.2016, 09:42 
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Beisser41 hat geschrieben:
Außerdem fragt sich ein erfolgreicher Mann niemals wie er bei Frauen ankommt oder nicht - schon diese Frage zu stellen zeigt, dass man unter Minderwertigkeitskomplexen leidet.

Erfolgreiche Männer betonen auch nicht, daß sie sich nicht fragen, wie sie bei Frauen ankommen. Schon auf diese Weise darüber reden zeigt, daß man (völlig zurecht) unter Minderwertigkeitskomplexen leidet.

_________________
"Die Grenze zwischen einer Freundin und einem Haustier, mit dem man Sex haben kann, scheint fließend zu sein."


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BeitragVerfasst: 13.09.2016, 12:17 
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Wächter hat geschrieben:
Beisser41 hat geschrieben:
Außerdem fragt sich ein erfolgreicher Mann niemals wie er bei Frauen ankommt oder nicht - schon diese Frage zu stellen zeigt, dass man unter Minderwertigkeitskomplexen leidet.

Erfolgreiche Männer betonen auch nicht, daß sie sich nicht fragen, wie sie bei Frauen ankommen. Schon auf diese Weise darüber reden zeigt, daß man (völlig zurecht) unter Minderwertigkeitskomplexen leidet.


Das mag schon sein.
Den Frauenhelden bedeuten Frauen einfach nichts, sie sind für sie nur eine Art "Gebrauchsgegenstand" und werden dafür von ihnen geliebt und begehrt.


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BeitragVerfasst: 13.09.2016, 12:31 
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Hier beschreibt es jemand auch gut - es geht darum was man an Frauen trifft, nicht nach irgendwelcher Statistik in der alles zusammengemischt wird was gar nie zusammenfinden kann.

"ich gebe dem FS voll inhaltlich recht. ich würde mich persönlich ähnlich beschreiben wie er und mache genau die gleichen erfahrungen (was zu hause und im ausland betrifft).
ich finde die unspezifische statstik hier nicht wirklich aussagekräftig. mag schon sein, dass es rein statistisch +- 50 % männchen und weibchen gibt.
was für mich als mann, mitte 40, zählt, ist die praktische realität, auf die ich treffe. am marktplatz im real life (und das sind eben lokale, treffpunkte, veranstaltungen etc.) ist in meiner (groß)stadt fast immer ein verhältnis von ca. 70 % männern und 30 % frauen anzutreffen
. wenn die statistisch 50 % frauen irgendwo sind, nur nicht da, wo ich sie finde, dann nützt mir das wenig.
und wird man(n) dann noch selektiver, indem man(n) eine attraktive kinderlose (da selbst auch kinderlos) dame sucht, dann wird die luft wirklich sehr dünn. um solche damen scharen sich immer rudel von männern (ob nun im RL oder auch virtuell). meist werden sie zu zicken und träumen ewig vom märchen prinzen: und sie können sich das auch leisten....
in ländern mit frauenüberschuß, auch statistisch! (ukraine zum beispiel...) ist das naturgemäß anders, hier dreht sich der spieß egen um.... "
http://www.elitepartner.de/forum/frauen ... 247-7.html

Ein Großteil der Frauen sucht gar nicht ernsthaft einen Mann - viele halten sich vom markt fern und sind dann auch gar nicht verfügbar, obwohl als "Single" in der Statistik vermerkt. An viele Millionen Frauen kommen wir wegen deren Religion gar nie an sie heran, sind also auch nicht auf dem Markt vertreten obwohl angeblich "Single"

Und wer da angesichts einer millionenfachen fast rein männlichen Zuwanderung in den letzten Jahren den massiven Männerüberschuss noch leugnet der ist ohnehin nicht ernst zu nehmen - inzwischen haben wir den größten Männerüberschuss der ganzen Welt in der Generation unter 50!
Das oft genannte Indien mit bloß 10 Mio. fehlenden Frauen bei 1 Mrd. Bevölkerung ist da ein Witz dagegen.


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BeitragVerfasst: 13.09.2016, 13:50 
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Es sollte doch kein Problem darstellen, sich zumindest gegen niedrig qualifizierte und ungebildete Einwanderer auf dem Partnermarkt durchzusetzen oder willst Du mir erzählen, dass selbst die weggehen wie warme Semmeln?

Beisser41 hat geschrieben:
Das oft genannte Indien mit bloß 10 Mio. fehlenden Frauen bei 1 Mrd. Bevölkerung ist da ein Witz dagegen.
Es sollen derzeit schon bis zu 50 Millionen Frauen sein, die fehlen - je nach Quelle. Dass dort Frauen als minderwertige Wesen angesehen und millionenfach abgetrieben werden, bestärkt mich darin, weiterhin nichts auf die Menschheit zu geben.


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BeitragVerfasst: 13.09.2016, 14:47 
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dfg82 hat geschrieben:
Es sollte doch kein Problem darstellen, sich zumindest gegen niedrig qualifizierte und ungebildete Einwanderer auf dem Partnermarkt durchzusetzen oder willst Du mir erzählen, dass selbst die weggehen wie warme Semmeln?


Das meinst auch nur Du - am Ende zählen die Zahlen und es gibt einen beträchtlichen Teil deutscher Frauen die auf Fremde stehen - kann ich selber zur Genüge beobachten. Frauen suchen keinen "gebildeten Mann" (sonst müssten ja die ganzen intelligenten Männer schon längst Frauen haben, haben sie aber nicht) sondern einen der dominant ist - das sind die Fremden deutlich mehr als hiesige, feministische verweichlichte Männer. Sie wirken weitaus sexuell anziehender als der typisch deutsche Mann.

Schon mal was vom "Exotenbonus" gehört?

Unglaublich wie sich ABs immer alles schönreden wollen - wichtig in einer Traumwelt zu leben, oder?

Zitat:
Es sollen derzeit schon bis zu 50 Millionen Frauen sein, die fehlen - je nach Quelle. Dass dort Frauen als minderwertige Wesen angesehen und millionenfach abgetrieben werden, bestärkt mich darin, weiterhin nichts auf die Menschheit zu geben.


Bei einer Bevölkerung über 1 Milliarde Menschen sind auch 50 Mio fehlende Frauen (überhaupt völlig übertriebene, unrealistische Zahl!) gar nichts gegenüber dem mit was wir hier konfrontiert werden.
Schon ohne Ausländer fehlten bei uns über 2 Mio Frauen unter 50 auf nur 80 Mio Bevölkerung - durch die massive männliche Einwanderung ist es noch viel, viel krasser geworden.

Außerdem zieht das weiter Konsequenzen nach sich: Je größer der Männerüberschuss wird und je mehr Frauen dadurch von Männern bedrängt werden, umso mehr Frauen ziehen sich komplett vom markt zurück - es gibt damit immer mehr Single-Frauen die keinen Mann mehr wollen, weil sie zu sehr bedrängt werden - das verschärft die Lage noch weiter.

Auf feministische Märchen von unterdrückten Frauen in Indien gehe ich gar nicht erst ein - warst Du schon dort?
Ich schon!


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BeitragVerfasst: 13.09.2016, 15:12 
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Aha, dann glaube ich Dir mal, wenn Du schon dort warst.


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BeitragVerfasst: 13.09.2016, 17:44 
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Beisser41 hat geschrieben:
es geht darum was man an Frauen trifft, nicht nach irgendwelcher Statistik in der alles zusammengemischt wird was gar nie zusammenfinden kann.

Das ist doch ein wichtiger Punkt. Vielleicht der wichtigste. Und an der Stelle kann man doch gar nicht mehr auf Ebene der Gesamtbevölkerung mit dem allgemeinen Männerüberschuß argumentieren.

Wir leben doch in Deutschland nicht wirklich in einer Gesellschaft von 80 Millionen. Sondern eher in hundert Gesellschaften die jede für sich oft nur eine extrem geringe Bevölkerungszahl haben. Und die nebeneinander existieren. Statt Multikulti und alles friedlich durchmischt also viele winzige Monokulturen, die sich immer weiter ausdifferenzieren und über die Jahrzehnte immer weniger Überschneidungspunkte zu haben scheinen. Wenn also in vergangenen Threads darauf hingewiesen wurde, man müsse bei Erfolglosigkeit in Sachen Partnerschaft erst einmal ausloten, ob man überhaupt im richtigen Gewässer fischt, hat das durchaus eine Menge hiermit zu tun. Und weniger damit, daß man sich Leute mit denselben Hobbies suchen sollte.

In einigen wenigen dieser Biotope wirkt sich z.B. Zuwanderung vieler junger Männer tatsächlich verheerend aus. Gar keine Frage. Da können ggf. lokal schon zehn neue Individuen für unangenehme Verschiebungen sorgen. Andere Bevölkerungsgruppen hingegen tangiert das gar nicht, selbst wenn man ihnen abertausende dieser jungen Männer direkt vor die Nase setzen würde und sie Tag für Tag mit ihnen zu tun hätten. Das sollte man bedenken.

Ebenso verhält es sich mit dem Exotenbonus. Ohne zu benennen, von welcher Aufnahme-Subkultur und von welchen Exoten man genau spricht, hat das alles wenig Aussagekraft. Der handelsübliche, männliche Tamile hat hierzulande eher einen schweren Stand, obwohl es ihm an Exotik vermutlich nicht mangelt.

Hinzukommt, daß der Exotenbonus ausgesprochen selten einen entscheidenden Einfluß ausgerechnet auf den "Partnermärkten" hat, auf denen es nicht um kurzfristige Abenteuer geht, sondern um stabile, extrem langlebige Beziehungen. Für Letzteres braucht es da schon ganz spezielle und eher seltene Konstellationen. Und dabei geht es sogar weniger um die eingewanderte Person. Es braucht dafür in aller Regel vor allem eine einheimische Person, die selbst nicht lokal fest verwurzelt ist, sonst funktioniert das Ganze nicht. Im Grunde also jemanden, der so oder so für die Einheimischen eh nicht zur Verfügung stünde (immer noch bezogen auf ein stabiles Beziehungskonstrukt und nicht auf kurzlebige Fehlversuche). Da nimmt einem der böse Fremde also niemanden weg, der ansonsten zu haben gewesen wäre. Sondern tendenziell jemanden, der sich bei der erstbesten Möglichkeit selbst irgendwann aufgemacht hätte und raus in die weite Welt gegangen wäre. Das eigentliche Problem ist also nicht der Fremde, der den einheimischen Markt auf den Kopf stellt. Das Problem sind zuviele Menschen, die wurzellos sind und die in allem Fremdscheinenden die Rettung vor dem befremdlichen (und sicher auch beängstigenden) Gefühl sehen, das sie beim Kontakt mit allem überkommt, was doch eigentlich Teil von ihnen sein sollte. Aber sie wider Erwarten nicht anmacht.

Jetzt aber weg von fremd und einheimisch, bevor ich mich da verzettele. Wieder Konzentration auf parallele Partnermärkte: Als verdeutlichendes Beispiel dafür sei mal wieder meine koreanische Bekannte genommen, die dieses Problem der inzestuösen Monokulturen durchaus mal erkannte, damit in ihrem Leben hochunzufrieden war und dann übers Internet Leute suchte, die nichts mit ihrem üblichen Kreis aus klassischen Musikern zu tun hatten (Musiker aus allen Ecken der Welt, woran sich zeigt, daß diese Monokulturen sich vor allem über Mentalitäten und vergleichbare Biographien definieren statt über geographische Herkunft). Es funktionierte, nach allem was ich mitbekommen habe, bis heute nicht. Sie hat knapp zehn Jahre später immer noch keine engeren Bekannten, die nicht aus dem erwähnten Dunstkreis stammen. Ganz zu schweigen von einem Partner.

Selbst wenn große gegenseitige Sympathie da ist... zwischen Leuten wie ihr und mir oder auch ihr und dem netten Ingenieur oder Mikrobiologen von nebenan, tut sich da eine kaum überwindbare Mauer auf, die auch nicht mit gutem Willen allein überwindbar ist. Und so ist sie mit fast 40, obwohl noch jung und knackig wirkend und zudem eine furchtbar angenehme und kommunikative Person, immer noch allein. Ich trau ihr zu, daß sie sogar noch Jungfrau ist. Absurd? Selber schuld? Nur, wenn man zu simpel mit irgendwelchen viel zu allgemeinen Statistiken und mit 08/15-Küchenpsychologie an ihren Fall herangeht. Bezieht man hingegen Subkultur (in ihrem Fall mit großem Frauenüberschuß), Durchlässigkeit dieser Subkultur, Biographie oder Mentalität mit ein, stellt man schnell fest, daß die Frau im Grunde ihr komplettes bisheriges Leben inklusive aller Dinge die sie liebt und die sie ausmachen über Bord schmeißen müßte, nur um eine reelle Chance auf ein kinderreiches, gemeinsames Altwerden mit einem passenden Partner zu haben. Ansonsten muß sie sich wahrscheinlich mit einem alternativen Lebensstil abfinden.

Die Gesellschaft differenziert sich immer mehr aus. Spezialisiert sich. Verslummt, bildet immer kleinere Interessensgrüppchen, die immer weniger miteinander interagieren (können). Faktischer Männerüberschuß zwischen 20 und 40 Jahren? Gehe ich konform, ist aber nicht der Grund für die stetig wachsende Versingelung. Viele kleine Mentalitätsslums, zahllose kleine Biotope mit mehr oder weniger großem Überschuß eines Geschlechts? Das potenziert ein ansonsten vernachlässigbares Problem. Grauenhaft überzogenes Rechenbeispiel zur Veranschaulichung: Wenn ich 50 Männer und 49 Frauen habe, bleibt in der Theorie ein einzelnes Männchen übrig. Doof für den einen aber keine große Sache. Bilde ich aus den 99 Leuten Dreiergrüppchen, die sich untereinander nicht vermischen, bleibt am Ende knapp die Hälfte allein.

Von der Kaputtheit und Beziehungsunfähigkeit vieler Menschen (in vielen Subkulturen sind stabile Partnerschaften mittlerweile praktisch ausgeschlossen) und wilden Rechenspielen, die Partnerwechsel, Alleinerziehende und Patchworkbullshit miteinbeziehen, nehme ich lieber gleich Abstand. Klar ist aber, das würde noch ein bißchen komplexer.

Kurz und gut, Beisser41 - was ist Dein Partnermarkt? In welchem Bereich bewegst Du Dich? Skizziere doch mal ganz grob, was für eine Beziehungsform und -dauer Du idealerweise suchst, welche Frauen dafür in Dein Beuteschema fallen, wie die Beziehungsanbahnung optimalerweise aussähe, etc.
Gerne in Form einer Zeitachse, die beinhaltet, wann und wie z.B. das erste Kennenlernen stattfindet, wann das Dating aufhört und die richtige Beziehung beginnt, wann die Hochzeit stattfindet, wann die Kinder zur Welt kommen, wann ggf. die Scheidung durch ist und die nächste Beziehung anfängt und wie das Leben im Alter dann aussehen soll. Was auch immer Dir persönlich wichtig ist und Du Dir wünschst. Erst dann könnte man eventuell einschätzen, ob der ganze Krempel, über den Du Dich so gerne ausläßt (und ich im Privaten ja auch), überhaupt Einfluß auf Dich und Dein Umfeld hat. Oder ob das Problem nicht doch ganz woanders liegt...

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BeitragVerfasst: 13.09.2016, 18:13 
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Registriert: 28.02.2013, 09:52
Beiträge: 526
Wächter hat geschrieben:
Die Gesellschaft differenziert sich immer mehr aus. Spezialisiert sich. Verslummt, bildet immer kleinere Interessensgrüppchen, die immer weniger miteinander interagieren (können). Faktischer Männerüberschuß zwischen 20 und 40 Jahren? Gehe ich konform, ist aber nicht der Grund für die stetig wachsende Versingelung. Viele kleine Mentalitätsslums, zahllose kleine Biotope mit mehr oder weniger großem Überschuß eines Geschlechts? Das potenziert ein ansonsten vernachlässigbares Problem.
Worin siehst Du die Gründe für diese "Verslummung"?

Wächter hat geschrieben:
Von der Kaputtheit und Beziehungsunfähigkeit vieler Menschen (in vielen Subkulturen sind stabile Partnerschaften mittlerweile praktisch ausgeschlossen) und wilden Rechenspielen, die Partnerwechsel, Alleinerziehende und Patchworkbullshit miteinbeziehen, nehme ich lieber gleich Abstand. Klar ist aber, das würde noch ein bißchen komplexer.
In welchen Subkulturen denn zum Beispiel? Was stört Dich an Patchworkfamilien?


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