†Absolute Beginners: Unerfahren

UEberwiegend dummes Gelaber von Flachpfeifen
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BeitragVerfasst: 30.04.2015, 06:08 
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GertJonnyHansson hat geschrieben:
Unabhängig von dieser Sache fällt auf, dass einige ABs grundsätzlich gerne pauschal und unsachlich gegen den Feminismus ledern. Dabei wird in keinster Weise differenziert zwischen einem ideologisch-dogmatischen Femisimus, welcher einen Geschlechterkrieg anzetteln will und durchaus zu kritisieren ist, und einem emanzipatorischen Feminismus, welcher sich repressive gesellschaftliche Strukturen vornimmt und in Frage stellt.

Seit wann ist ein Ismus denn keine Ideologie?
Seit wann hat Emanzipation etwas mit Feminismus zu tun?

Besonders dass ich die letzte Frage immer wieder stellen muss finde ich mal wieder überaus drollig. Nichts dazu gelernt. Hauptsache alte, gängige Phrasen wiederholt.

Feminismus stellt das Weibliche auf's Podest. Sagt schon der Name. Feminismus = Weibismus. Femina = Weib. Quasi das Weibliche über alles. Über alles in der Welt?

Repressive gesellschaftliche Strukturen? Repression? Zurückdrängung? Abwehr?
Von was denn?
Dass die Frau nicht über alles steht?

Manno man, was steht hier nur wieder für ein ideologischer Schmarn.

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Die entscheidende Frage ist doch, auf welcher Seite möchte ich stehen?

Weder das eine, noch das andere.

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Ich habe selbstverständlich die Petition gegen Julian Blanc unterschrieben.

Weißt du eigentlich , zumindest heute, dass sämtliche Youtube-Videos von ihm, besonders jenes was viral verbreitet wurde (und geschnitten/zensiert wurde!!!!!!!!!!) mittlerweile gelöscht sind?
Vermutlich nicht.
Im abtreff hat's nämlich auch niemanden gejuckt. Auch als ich es später erwähnt habe.


Nagut, nun überspringe ich mal ein wenig die Thread-Diskussion:


GertJonnyHansson hat geschrieben:
Erst kommt notwendigerweise die Grenzüberschreitung, und dann kommt ein "Nein" als Anwort. Dieses "Nein" ist dann strikt zu akzeptieren.

Bullshit. Hätte mein Vater dies missachtet wäre ich nicht auf der Welt.
Und meine Eltern sind heute noch zusammen.

Das gilt bei der Beziehungsanbahnung zu berücksichtigen. Auch heute.

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Gerade weil es sich um eine Grenzüberschreitung - um eine heikle evtl. sogar peinliche Situation - handelt, ist es notwendig die Antwort absolut ernstzunehmen.

Das ist doch gerade unser Problem. Wir nehmen es zu ernst.
Denn Flirten ist immer eine Grenzüberschreitung. Gerade dann wenn man nicht "Gedankenleser" als Titel vorzuweisen hat.


GertJonnyHansson hat geschrieben:
Sobald ein "Nein" von ihr kommt ist es aus und vorbei: Dann lautet die Devise "Next" (Pickup-Jargon: Es bei der nächsten probieren).

Nein heißt Nein: Der größte Gegner sind Frauen

Damit soll nur eines gesagt sein: So einfach ist die Geschichte nicht.
Man kann natürlich sicherheitshalber einen auf "next" machen. Wie es wohl die meisten tun werden. (auch ich)
Das beeinhaltet aber nicht die tatsächliche Situationsbeschreibung.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 30.04.2015, 06:08 


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BeitragVerfasst: 30.04.2015, 06:11 
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Rosta hat geschrieben:
Bullshit. Hätte mein Vater dies missachtet wäre ich nicht auf der Welt.

Ich meinte: Beachtet. 8)


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BeitragVerfasst: 30.04.2015, 22:39 
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Rosta hat geschrieben:
GertJonnyHansson hat geschrieben:
Unabhängig von dieser Sache fällt auf, dass einige ABs grundsätzlich gerne pauschal und unsachlich gegen den Feminismus ledern. Dabei wird in keinster Weise differenziert zwischen einem ideologisch-dogmatischen Femisimus, welcher einen Geschlechterkrieg anzetteln will und durchaus zu kritisieren ist, und einem emanzipatorischen Feminismus, welcher sich repressive gesellschaftliche Strukturen vornimmt und in Frage stellt.

Seit wann ist ein Ismus denn keine Ideologie?
Seit wann hat Emanzipation etwas mit Feminismus zu tun?

Besonders dass ich die letzte Frage immer wieder stellen muss finde ich mal wieder überaus drollig. Nichts dazu gelernt. Hauptsache alte, gängige Phrasen wiederholt.

Feminismus stellt das Weibliche auf's Podest. Sagt schon der Name. Feminismus = Weibismus. Femina = Weib. Quasi das Weibliche über alles. Über alles in der Welt?

Repressive gesellschaftliche Strukturen? Repression? Zurückdrängung? Abwehr?
Von was denn?
Dass die Frau nicht über alles steht?

Manno man, was steht hier nur wieder für ein ideologischer Schmarn.

-ha-

"Repression" im Sinne von "Unterdrückung, gezielte Willkür, Gewalt und Machtmissbrauch gegenüber Personen, Gruppen oder Gesellschaften" vielleicht? Eigentlich einfach zu verstehen, wenn man nur will.

Erst nach 1969 wurde eine verheiratete Frau in der BRD als geschäftsfähig angesehen. Bis 1977 brauchte sie die Erlaubnis ihres Mannes, arbeiten zu dürfen. Erst ab 1971 durften Frauen in der Schweiz wählen. Alles nicht so lange her, und auch heute werden weltweit immer noch Frauen unterdrückt, teilweise massiv. Man denke nur an weite Teile des islamischen Kulturkreises.

Bedarf es da keiner gesellschaftlichen und politischen Gegenbewegungen, um diese Missstände anzugreifen und abzuschaffen? Diese Gegenbewegungen bezeichnet man gemeinhin als "Feminismus", sie haben die Emanzipation der Frau als Ziel. Wo ist da bitte der "ideologische Schmarrn"?

Rosta hat geschrieben:
Feminismus stellt das Weibliche auf's Podest. Sagt schon der Name. Feminismus = Weibismus. Femina = Weib. Quasi das Weibliche über alles. Über alles in der Welt?

Stammtisch-Polemik! Wie kann man nur so einen Stuss schreiben? Da werden völlig undifferenziert sämtliche feministische Strömungen zusammen mit den eigenen Vorurteilen in einen Topf geworfen, einmal kräftig umgerührt und fertig. Das ist genau das, was ich kritisiert habe. Und weil "ismus" im Wort vorkommt, ist es eine dogmatische Ideologie? :roll:

Für mich ist eine Bewegung dann "emanzipatorisch", wenn sie real existierene repressive gesellschaftliche Strukturen kritisiert. Dabei ist die Unterdrückung von Gruppen (Sexismus, Rassismus, Lookismus etc.) empirisch zu belegen, d.h. es müssen Zahlen und Fakten auf den Tisch. "Emanzipatorisch" impliziert "ideologiekritisch". Ein Haltung jedoch, die vermeintliche Diskriminierung lediglich aus dogmatisch-ideologischen Glaubenssätzen ("Frauen werden grundsätzlich immer von Männern unterdrückt", "Afroamerikaner sind grundsätzlich immer benachteiligt", "Geschlecht ist ein gesellschaftliches Konstrukt", ...) ableitet und behauptet, ist dagegen regressiv und antiemanzipatorisch. Letzteres trifft durchaus auf manches zu, was sich heute "Feminismus" nennt. Also nochmal: Wo ist da der "ideologische Schmarrn"?


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BeitragVerfasst: 02.05.2015, 05:49 
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GertJonnyHansson hat geschrieben:
-ha-

Moin! :mrgreen:

GertJonnyHansson hat geschrieben:
"Repression" im Sinne von "Unterdrückung, gezielte Willkür, Gewalt und Machtmissbrauch gegenüber Personen, Gruppen oder Gesellschaften" vielleicht? Eigentlich einfach zu verstehen, wenn man nur will.

Man könnte es auch einfacher, eindeutiger, verständlicher ausdrücken. Wenn man nur will.

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Erst nach 1969 wurde eine verheiratete Frau in der BRD als geschäftsfähig angesehen.

???
Quelle mit enstprechenden Gesetzesänderungen bitte. (vorher/nachher)
So nebenbei: Dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind stand schon 1949 im Grundgesetz. Was wohl auch gewisse untergeordnete Paragraphen nichtig gemacht haben sollten.

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Bis 1977 brauchte sie die Erlaubnis ihres Mannes, arbeiten zu dürfen. Erst ab 1971 durften Frauen in der Schweiz wählen.

Gut. Ist ja schon seit Jahrzehnten erledigt.

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Alles nicht so lange her, und auch heute werden weltweit immer noch Frauen unterdrückt, teilweise massiv. Man denke nur an weite Teile des islamischen Kulturkreises.

Bedarf es da keiner gesellschaftlichen und politischen Gegenbewegungen, um diese Missstände anzugreifen und abzuschaffen?

Dann vermutlich dort, aber nicht hier.

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Diese Gegenbewegungen bezeichnet man gemeinhin als "Feminismus", sie haben die Emanzipation der Frau als Ziel. Wo ist da bitte der "ideologische Schmarrn"?

Was du dir da von dir gibst.
Man bezeichnet solche Gegenbewegungen gemeinhin als Feminismus?! Ist ja schön dass man es geheimhin tut, entspricht aber nicht den Tatsachen.

Beispiel: Wenn Feminismus-Bewegungen die Emanzipation fordern würden, dann gäbe es kein HeForShe (Er für Sie), insbesondere mit Emma Watson als Feministin an der Spitze. Merke: Emanzipation = Entlassung eine Sohnes aus der väterlichen Gewalt = Befreiung von Abhängigkeit und Bevormundung. Was auch soviel wie Eigenständigkeit bedeutet.

Anderes Beispiel: Wenn in den letzten Jahrzehnten die Schuldfrage bei einer Trennung aus dem Gesetz genommen wurde, und die Unterhaltszahlung an den anderen Partner (überwiegend Frau) weiterhin präsent (und gewünscht) ist, dann kann ebenso man von keiner Emanzipation sprechen. Wird das angeprangert? Nein, nützt ja der Frau. In solchen Belangen ist man gerne "unemanzipatorisch".

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Da werden völlig undifferenziert sämtliche feministische Strömungen zusammen mit den eigenen Vorurteilen in einen Topf geworfen, einmal kräftig umgerührt und fertig.

Dieser Begriff hat es nicht (mehr) anders verdient. Ganz einfach.
Die Stammtsich-Polemik "Das ist nicht mein Feminismus" kann ich auch nicht mehr hören.
In Zeiten des Staatsfeminismus sowieso nicht.

Oder wird sich mit "den verschiedenen Strömungen des Maskulismus" auseinandergesetzt? Was auch immer dann jene bedeuten mögen. ;)

(ich bin kein "Maskulist")

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Für mich ist eine Bewegung dann "emanzipatorisch", wenn sie real existierene repressive gesellschaftliche Strukturen kritisiert.

Dann nennt es doch Emanzipatorismus. Oder progressiver Emanzipatorismus. Ist doch nicht schwer. Und verständlicher. -dito-

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Dabei ist die Unterdrückung von Gruppen (Sexismus, Rassismus, Lookismus etc.) empirisch zu belegen, d.h. es müssen Zahlen und Fakten auf den Tisch.

Es müssen definitiv Zahlen und Fakten auf den Tisch.
Einen gibt es schon mal. Für Sexismus:

Unter Sexismus versteht man die "Diskriminierung" von Menschen aufgrund ihres biologischen Geschlechts. Soweit stimmst du mir bestimmt zu.
Doch versteht man nun unter Genderismus die "Diskriminierung" von Menschen aufgrund ihres sozialen Geschlechts?

-trinken- Hmmmnn.

Da kommt auch gleich die Frage auf was eigentlich Diskriminierung heißt. Nun: Absondern, trennen bzw,: Unterscheidung.
Von daher: Ja, ich unterscheide Frauen und Männer. Und behandel sie anders. Ebenso wie sie es tun.: Ja, ich bin ein Sexist. Wir sind Sexisten. Wer das nicht ist versteht den Begriff nicht, oder meint eine künstliche irre geschlechtsneutrale Welt erschaffen zu wollen, die gegen die menschliche Natur arbeitet.

Und so nebenbei wenn man den Begriff korrekt auf deutsch übersetzt: Sex = Geschlecht. Sexismus = Geschlechtismus.

So viel zu den Ismen.

GertJonnyHansson hat geschrieben:
"Emanzipatorisch" impliziert "ideologiekritisch".

Yo, weil es sich unabhängig macht. Sich loslöst. Sich trennt.
Machen Feministen aber nicht. Sie fordern.
Unabhängige fordern nicht. Sie machen einfach ihr Ding. Z.B. MGTOW-Leute.

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Ein Haltung jedoch, die vermeintliche Diskriminierung lediglich aus dogmatisch-ideologischen Glaubenssätzen ("Frauen werden grundsätzlich immer von Männern unterdrückt", "Afroamerikaner sind grundsätzlich immer benachteiligt", "Geschlecht ist ein gesellschaftliches Konstrukt", ...) ableitet und behauptet, ist dagegen regressiv und antiemanzipatorisch.

Mit anderen Worten: Bloße Behauptungen gehören nicht auf den Tisch.
Ja, ist doch richtig. Da muss man aber nicht mit sämtlichen Fachwörten um sich werfen. Die hier anscheinend auch noch falsch verstanden und verwendet werden.

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Letzteres trifft durchaus auf manches zu, was sich heute "Feminismus" nennt.

Wenn man Unabhängigkeit will, soll man Emanzipation fordern.
Wenn man Gleichheit will, soll man halt "Equalismus" fordern.
Und nicht Feminismus. Feminismus = Weibliches auf's Podest stellen. Maskulismus = Männliches auf's Podest stellen. Was ist denn daran so schwer?

Ich werde mich jedenfalls nicht mit diesem pseudointelektuellem Wischiwaschi-Begriffen auseinandersetzen wie "Gleichheitsfeminismus, Differenzfeminismus" und was es nicht sonst so alles gibt. Es interessiert mich eh nicht. Mich interessiert was die Politik aus Feminismus macht. Nichts anderes.

Wie du schon sagtest: Fakten.


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BeitragVerfasst: 02.05.2015, 14:33 
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Rosta hat geschrieben:
Gut. Ist ja schon seit Jahrzehnten erledigt.

Ja, ist erledigt, dank entsprechender Bewegungen, ob man sie nun "Feminismus" nennen will oder nicht.

Rosta hat geschrieben:
GertJonnyHansson hat geschrieben:
Alles nicht so lange her, und auch heute werden weltweit immer noch Frauen unterdrückt, teilweise massiv. Man denke nur an weite Teile des islamischen Kulturkreises.

Bedarf es da keiner gesellschaftlichen und politischen Gegenbewegungen, um diese Missstände anzugreifen und abzuschaffen?

Dann vermutlich dort, aber nicht hier.

Wir leben in einer globalisierten Welt. Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen bringen teilweise rückständige Vorstellungen auch nach Europa mit. In vielen solchen Familien werden Frauen nach wie vor unterdrückt und sind Gewalt ausgesetzt. Hier ist Feminismus dringend gefragt. Leider sind manche selbsternannte Feministinnen auf diesem Auge blind. Andere, wie etwa Alice Schwarzer, nehmen da jedoch kein Blatt vor den Mund. Es braucht hier Leute, die den Finger in die Wunde legen.

Rosta hat geschrieben:
Dann nennt es doch Emanzipatorismus. Oder progressiver Emanzipatorismus. Ist doch nicht schwer. Und verständlicher. -dito-

Ein Wortungetüm, das keiner versteht. Und woraus geht hervor, dass es sich speziell um die Emanzipation der Frau handelt? Ich stimme dir ja zu, dass der Begriff "Feminismus" mittlerweile etwas verbrannt ist. Dennoch gibt es leider kein anderes gutes Ersatzwort.

Rosta hat geschrieben:
...

Ich stimme mit dir politisch wohl weitgehend überein. Auch ich will Gleichberechtigung statt Ergebnisgleichheit. Genauso lehne ich die Gender-Esoterik ab, Quotenregelungen halte ich für unemazipatorisch. Und natürlich sind Frau und Mann verschieden, nicht nur äußerlich sondern auch in ihrem Denken und Empfinden (jedenfalls tendenziell). Das bestreitet niemand, der nicht auch die Erde für eine Scheibe hält. Ja, und leider sind die lautesten derjenigen, die sich FeministInnen nennen, dogmatisch verborte SpinnerInnen, die sich in einen Männerhass hineinsteigern. Da gibt's dann wegen jeder Kleinigkeit ein großes #Geschrei. Der dogmatische Staatsfeminismus ist auch ein Problem, ebenso wie männerfeindliche Gesetze. Alles richtig.

Dennoch: Den Begriff "Feminismus" will ich nicht allein den Extremisten überlassen, sonst haben die gewonnen und den vernünftigen Leuten fällt man in den Rücken.


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BeitragVerfasst: 02.05.2015, 20:53 
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GertJonnyHansson hat geschrieben:
Ja, ist erledigt, dank entsprechender Bewegungen, ob man sie nun "Feminismus" nennen will oder nicht.

Das darfst du nicht unterschätzen. Es ist unglaublich wichtig wie man sie benennt. Gerade deswegen weil unter diesem Begriff einen erheblicher Einfluss auf die Politik/Gesellschaft liegt.
Man verkauft die Frauenbewegung an sich als Feminismus, was aber falsch ist. Die Folge: Die Geschichte und Zusammenhänge werden verzerrt.

Schau mal in ältere Bücher. In alte Lexika. Ich z.B. finde dort entweder den Begriff Feminismus überhaupt nicht, oder dieser hat eine andere Begriffsbezeichnung wie "weibisches Wesen beim Mann/männliches Wesen".
Den Begriff Frauenbewegung gibt es allerdings immer.

Ich hab hier allerdings auch ein Buch aus 1996, in der der Begriff in meinem Regal zum ersten mal mit der Frauenbewegung in Verbindung gebracht worden ist. Zitat:
"fundamentalistische Strömung der Frauenbewegung".

Lässt auch noch aufhorchen.

Mit dem Hintergrund wirkt es schon ein wenig paranoid wenn ich neben Feminismus heute z.B. Gleichberechtigung lese, wie bei wikipedia.

Aber das sollte nur ein Beispiel sein.

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Wir leben in einer globalisierten Welt. Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen bringen teilweise rückständige Vorstellungen auch nach Europa mit. In vielen solchen Familien werden Frauen nach wie vor unterdrückt und sind Gewalt ausgesetzt. Hier ist Feminismus dringend gefragt. Leider sind manche selbsternannte Feministinnen auf diesem Auge blind. Andere, wie etwa Alice Schwarzer, nehmen da jedoch kein Blatt vor den Mund. Es braucht hier Leute, die den Finger in die Wunde legen.

Ich betrachte das mit einem anderen Auge: Bei dieser Frage hat der Feminismus nichts verloren. Man sollte einfach nur aussprechen was in den Kreisen vor sich geht und es ggf. ganz allgemein "richten". Allerdings ist diese Vorgehensweise oder Aussprache deren Zustände offiziell "rassistisch" oder halt politisch inkorrekt. Oder die Behauptung wird als Überdramatisierung abgestempelt. Da liegt der Hund begraben. Um diese Probleme zu lösen braucht man keinen "Feminismus". Man braucht Meinungsfreiheit. Man muss diese Probleme lediglich offen an- und aussprechen dürfen.
Aber wie gesagt: Ist nicht gewollt. ;) Zumindest nicht in einem Umfang, den man ansatzweise ernst nehmen könnte. Das ist das eigentliche Problem.
Übertriebene Darstellungen der oder von Gegenpositionen zu zeigen oder darzustellen ebenso.

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:
[...] Emanzipatorismus[...]
Ein Wortungetüm, das keiner versteht. Und woraus geht hervor, dass es sich speziell um die Emanzipation der Frau handelt? Ich stimme dir ja zu, dass der Begriff "Feminismus" mittlerweile etwas verbrannt ist. Dennoch gibt es leider kein anderes gutes Ersatzwort.

Genau deswegen "liebe" ich diese Ismen. Sind allesamt so verdammt interpretationsfähig. ;)

Man könnte genau so fragen worin es im Feminismus hervorgeht dass um allgemeine Gleichberechtigung geht. Dass es um allgemeine Chancengleichheit geht.
Da steht ja nur Weibismus drin.

Verstehst du was ich meine? ;)

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Dennoch: Den Begriff "Feminismus" will ich nicht allein den Extremisten überlassen, sonst haben die gewonnen und den vernünftigen Leuten fällt man in den Rücken.

Ist "Feminismus" selbst nicht ein Begriff für eine extreme Denkweise? Bedenke z.B. das was ich vorhin erwähnt hatte. Mir würde noch viel mehr dazu einfallen, aber das reicht ja auch.

Nur eine Sache noch. Es gibt da diesbezüglich noch etwas interessantes. Diesmal zitier ich ausnahmsweise aus Wikipedia:

Wikipedia hat geschrieben:
Der Ursprung des Begriffs ist unbekannt.


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BeitragVerfasst: 04.05.2015, 22:50 
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GertJonnyHansson hat geschrieben:
Das positive am schwedischen Sexualstrafrecht ist, dass für alle übergriffigen Handlungen eine ausdrückliche Einwilligung der Frau vorliegen muss. Alphas und PUAs können sich dort eben nicht mehr auf "schlüssiges Handeln" berufen.

Na, dann geh raus, mach eine Frau an, vögel sie und sieh zu, dass du vorher für jeden Schritt eine Einwilligung von ihr (schriftlich oder vor Zeugen) erbeten hast. Und du bist doch für Gleichberechtigung, oder nicht? Dann gibst du ihr ebenso penibel deine ausdrückliche Einwilligung, nicht wahr? Ich bin gespannt auf den Erlebnisbericht.

Ist es nicht etwas unpraktisch, wenn man gerade (mit ihrer Erlaubnis) seinen Finger in ihrer Möse hat, den nassen Finger wieder rauszuziehen, um ein Formular zu unterschreiben, wonach sie den erigierten Penis mit der Hand fest umgreifen darf?

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Typisches Alpha-Verhalten, etwa eine fremde Frau einfach anzutanzen, sie an sich heranzuziehen und sie zu küssen, ist dort strafbewehrt, auch dann, wenn sie sich nicht erkennbar wehrt.

Au wei, schwedische Frauen in Diskotheken und einschlägigen Clubs müssen ja ziemliche Mimosen sein, wenn sie vor solch schrecklichen Übergriffen geschützt werden müssen. Ne danke, die will ich nicht. Wenn ich im Auto das Fenster aufmache, dann wird die glatt rausgeweht.

Ich sag euch mal eins: Frauen, die auf Parties und in Diskos gehen, kommen mit solchen Männern klar. Entweder schieben die ihn weg und sagen "Verpiss dich!", oder sie schlingen ihre Arme um ihn und küssen zurück. Die können nämlich gut austeilen. Und stellt euch vor, das gilt sogar in Ostasien, wo angeblich die deutschen Verlierer Frauen kaufen gehen.

Übrigens: In Schweden leben zwischen 10000 und 20000 Thaifrauen. Ab der späten 90er Jahre ist die Partnersuche von schwedischen Männern in Thailand wohl Mainstream geworden. ;-)


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BeitragVerfasst: 05.05.2015, 23:53 
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GertJonnyHansson hat geschrieben:
Pickup gehört für mich ziemlich eindeutig in die Vergewaltigungsecke.


Offenbar weißt Du nicht was Vergewaltigung ist:

Vergewaltigung ist die Nötigung zum Geschlechtsverkehr oder zu ähnlichen sexuellen Handlungen, die das Opfer besonders erniedrigen, wobei diese mit Gewalt, durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer dem Täter schutzlos ausgeliefert ist, erfolgen kann.


http://de.wikipedia.org/wiki/Vergewaltigung

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Sogar der Einsatz von Hypnose wird in der Szene nicht als verwerflich angesehen. In Pickup-Foren wird völlig offen darüber gefachsimpelt, wie man Frauen gegen ihren Willen hypnotisieren kann, mit dem Zweck, die unter Hypnose stehende Frau anschließend gefahrlos vergewaltigen zu können.


Hypnose ist nur bei denjenigen wirksam die sich darauf freiwillig einlassen und freiwillig mitmachen. Man kann jederzeit daraus aufwachen - sagt dir einer, der schon mal hypnotisiert wurde.
Dein Bild von Hypnose scheint aus alten Sci-Fi-Filmen zu stammen.

Im übrigen ist der von dir oben gemachte Vorwurf "Hypnose zum Zweck der Vergewaltigung" zu belegen - ansonsten betrachte ich ihn schlicht als Lüge.

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Denn das Strafrecht ist, so wie es ist, ein stumpfes Schwert gegen diese Leute. In Schweden ist man da schon etwas weiter.


In Schweden regiert ein irrer Staatsfeminismus. Schau Dir nur mal das Thema Julien Assange und Vergewaltigungsvorwurf an - weil der angeblich kein Kondom benutzt hat!

Ich bin auch ein Gegner der Pick-Up-Szene. Für mich sind das schlicht Scharlatane. Aber was Du hier vorbringst ist schlicht zuviel.

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Oft scheitert es jedoch einfach auch an der schwierigen Beweislage (siehe etwa Kachelmann-Prozess).


Kachelmann ist freigesprochen worden. Mehr ist darüber nicht zu sagen.

GertJonnyHansson hat geschrieben:
Das positive am schwedischen Sexualstrafrecht ist, dass für alle übergriffigen Handlungen eine ausdrückliche Einwilligung der Frau vorliegen muss.


Ausdrückliche Einwilligung? Schriftlich oder was? Wie weißt man die sonst nach?
Und wo bleibt da die Romantik? Sich lange in die Augen schauen und dann langsam zum Kuß übergehen, wie in mancher Romanze zu sehen, ist dann wohl nicht mehr drin, oder?

GertJonnyHansson hat geschrieben:
In gewissem Sinne benachteiligen die Spielregeln in Schweden den Alpha, was einen Vorteil für den AB bedeutet.


Aha. Und deshalb findest Du als AB den schwedischen Weg richtig?

Mir ist auch aufgefallen wie sehr Du hier die Position von Frau Schwarzer ergreifst: Gleiche Positionierung im Kachelmann-Prozeß, Lob für Schwarzers Migranten-Kritik und Verteidigung "schwedischer" Ansichten.
Dein Verhältnis zu dieser überführten Steuerhinterzieherin und Lügnerin ist offenbar zu unkritisch. Die Alte verscheißert auch Dich. Oder würdest Du dich ihr auch noch in ihren irrwitzigen Ansichten zu Prostitution und Pornographie anschließen wollen?

ronin hat geschrieben:
Mir haben schon Frauen erzählt, dass sie grundsätzlich erst mal "nein" sagen, um zu testen, ob der Mann auch selbstbewusst genug ist, um sich von einer anfänglichen Ablehnung nicht gleich abschrecken zu lassen.


Das glaube ich Dir sofort. Es gibt ja sogar Anleitungen für Frauen, wie sie "hard-to-get" spielen können. Dieses alberne, unemanzipierte Getue vergiftet das Geschlechterverhältnis, treibt viele Männer in den Frust und sorgt dafür das Männer und Frauen Single bleiben, obwohl sie es nicht möchten und es für sie durchaus Chancen gegeben hätte, dem Zustand zu entkommen.

Außerdem wird durch ein solches "hard-to-get"-Gestümper gerade das aggressive Vorgehen gerechtfertigt, das manche Pick-Up-Gurus predigen. Man kann sich nicht auf der einen Seite sexuelle Belästigung beklagen und sich auf der anderen Seite eine unnachgiebige Anmache wünschen. Die Frauen stellen sich hier selbst ein Bein.

Menschen die "Nein" sagen, aber "Ja" meinen, kann ich weder ernst nehmen noch als Partner akzeptieren. Da fehlt schlicht die gemeinsame Kommunikation.


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BeitragVerfasst: 06.05.2015, 14:16 
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Was ich an Hannson nicht verstehe, ist dass er einerseits feststellt, dass Frauen den Partnermarkt fest in der Hand haben und dabei ein nicht unerheblicher Teil von Männer hinten runter fällt, er aber andererseits in der Frau das permanent unterdrückte Geschlecht sieht, mit dem man pfleglich umzugehen und zu beschützen hat - vor bösen Männern, v.a. Alphas und Pickup-Artisten.

Passt für mich nicht zusammen. Wenn man die Partnermarktlage so schildert wie es GJH immer wieder tut, muss es einem doch schwer fallen, die fürsorglichen Gefühle für das Geschlecht zu entwickeln, dass einen am langen Arm verhungern lässt? Also mich würde da bestenfalls Gleichgültigkeit gegenüber der Lage der Frau befallen ...

Grüsse

Jembo


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BeitragVerfasst: 07.05.2015, 04:01 
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Vielleicht haben Frauen für ihn überhaupt nicht den Stellenwert, den sie für viele andere ABs haben. Er sieht in ihnen nicht die "Bösen", die es zu hassen gilt, weil sie ihn ablehnen und die demzufolge auch keine Anteilnahme von ihm zu erwarten haben. Bei mir ist das so ähnlich. Ich habe kein Anrecht auf eine Beziehung und einfach Pech gehabt, wenn ich für keine Frau infrage komme. Das ist für mich kein Grund, nicht Partei für Frauen zu ergreifen.


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BeitragVerfasst: 08.05.2015, 03:01 
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Ich bin...: daneben
@dfg82:

Genau das werde ich bei Männern nie verstehen.

Frauen grenzen einen ab, können einen stets / i.d.R. nicht als Partner vorstellen; oder lassen einen ständig nur auf der Kumpelschiene landen, behandeln sie nur als "Freund&Helfer" (Möbelschlepper, Seelensorger) .... und unter den Umständen will man für sie Partei ergreifen ? Und dann auch noch gerade bezüglich des Partnermarktes ?

Wenn jene Frauen mal verstehen würden was Emanzipation (geschweige Feminismus :lol: ) überhaupt wirklich bedeutet, dann würden sie diese bzw. deine Hilfe eigentlich gar nicht wollen. Sie würden sie ablehnen. Weil sie unabhängig,eigenständig leben wollen.
Aber genau das tun sie in der Wirklichkeit nicht.

Sie wollen vorne emanzipiert sein, doch hintenrum nehmen sie Hilfe und Unterstützungen weiterhin gerne an. Und das auch noch von Männern. ;D

Man muss deswegen Frauen nicht hassen. Man muss sie nicht verachten. Muss sie nicht als "die Schuldigen" brandmarken oder ähnliches. Das wäre nichts weiter als kontraproduktiv (und engstirnig).
Sondern man muss nur genau das machen was sie verlangen, was sie gewähren. Das, wonach sie hinterherrennen. Das, was sie passiv zulassen.
Eben: Emanzipation, Gleichstellung. "tatsächliche Gleichberechtigung".

Damit zeigt man ihnen mal tatsächlich was sie anrichten.

Warum soll man aus diesem Grund Frauen nicht mal offensiv seine Meinung geigen? Warum soll man ihnen nicht mal sagen dass es auch Männer gibt, die völlig, vollständig abgelehnt werden. Denen es nicht mal nur darum geht "die Richtige" zu finden, sondern überhaupt irgendeine, passable ("leidlich annehmbare") zu finden. Jenen Frauen mal eindeutig zu sagen dass es mABs und wABs nicht gleich schwer haben. Jenen Frauen die ein Problem mit dem Begriff "Notnagel" haben überhaupt nicht wissen dass das für einige mABs die einzige Option ist. Deutlich.

Man hat doch eh nichts zu verlieren. Man kann eh bei keiner Frau landen. Also: Warum nicht gerade wir?
Warum sollten gerade wir nicht mal sagen: "So geht das nicht !"
Warum sollten gerade wir nicht mal sagen: "Weg mit dem Feminismus und der überzogenen Frauenförderung!"

???

Aber ich ahne eigentlich sowieso schon warum das keinen Sinn macht:

Es wird trotzdem weiterhin genug Männer da draußen geben die den Frauen hinterherrennen, ihnen wahrlich den Hof machen.
Und die Frauen werden dadurch trotzdem weiterhin irgendwie, von irgendwem weiterhin genug Angebote erhalten.
Dann wenden sie sich halt von einem ab. "Was soll's."
Wenn man Frauen an ihrem Verhalten kritisiert oder sie als Mann behandelt ("Gleichstellung", nech?) wird man als Frauenfeind gebrandmarkt. Die Frauen brauchen eigentlich gar nix machen. Die schicken ihre Männers, ihre weißen Ritter vor und man hat eh wieder verloren.

Und genau deswegen sehe ich da im Gesamten auch keine Besserung.

Nicht ohne Grund habe ich mich bereits mit MGTOW beschäftigt. Was ich aber selbst nicht als wirkliche Lösung, sondern nur als möglichen Notausgang betrachte. Leider!

Tja, und andere nehmen halt die "DannyDark-Methode". ;)


Spätestens aber wenn man sich "von Frauen emanzipiert hat" (MGTOW), und von einem gefordert und erwartet wird Partei für Frauen zu ergreifen (z.B. HeforShe), dann kann ich allerspätestens trotzalledem verstehen warum sich am Ende Hass aufbaut.

Das muss man einfach mal beherzigen.


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BeitragVerfasst: 08.05.2015, 04:41 
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Rosta hat geschrieben:

Genau das werde ich bei Männern nie verstehen.

Frauen grenzen einen ab, können einen stets / i.d.R. nicht als Partner vorstellen; oder lassen einen ständig nur auf der Kumpelschiene landen, behandeln sie nur als "Freund&Helfer" (Möbelschlepper, Seelensorger) .... und unter den Umständen will man für sie Partei ergreifen ? Und dann auch noch gerade bezüglich des Partnermarktes ?
Ich weiß nicht, von welchen Frauen Du hier sprichst. Jene Frauen, von denen man etwas möchte, die einen aber ablehnen, trotzdem aber immer etwas haben, bei dem man ihnen helfen soll? Ich sehe nicht jede Frau als potentielle Partnerin und darum habe ich kein Problem damit, einer Frau bei etwas unter die Arme zu greifen. Verliebtheit kann man nicht erzwingen und darum kann ich einer Frau deswegen nicht böse sein. Böse werde ich nur, wenn ich ausgenutzt werde, die Frau aber sonst nichts mit mir zu tun haben möchte. Sozusagen wie mit meinen Kumpels, die sich nur noch melden, wenn es etwas zu tun gibt, sonst aber ihr Familienleben leben.

Rosta hat geschrieben:
Wenn jene Frauen mal verstehen würden was Emanzipation (geschweige Feminismus :lol: ) überhaupt wirklich bedeutet, dann würden sie diese bzw. deine Hilfe eigentlich gar nicht wollen. Sie würden sie ablehnen. Weil sie unabhängig,eigenständig leben wollen.
Aber genau das tun sie in der Wirklichkeit nicht.Auf was ist "unabhängig sein" nun bezogen? Sie wollen vorne emanzipiert sein, doch hintenrum nehmen sie Hilfe und Unterstützungen weiterhin gerne an. Und das auch noch von Männern. ;D
Emanzipiert sein bedeutet ja nun nicht, dass Frau ihre 200 Umzugkartons alleine schleppt.. Das machen ja Männer auch nicht, bzw. jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand. Oder beziehst Du das auf etwas anderes?

Rosta hat geschrieben:
Man muss deswegen Frauen nicht hassen. Man muss sie nicht verachten. Muss sie nicht als "die Schuldigen" brandmarken oder ähnliches. Das wäre nichts weiter als kontraproduktiv (und engstirnig).
Sondern man muss nur genau das machen was sie verlangen, was sie gewähren. Das, wonach sie hinterherrennen. Das, was sie passiv zulassen.
Eben: Emanzipation, Gleichstellung. "tatsächliche Gleichberechtigung". Damit zeigt man ihnen mal tatsächlich was sie anrichten.
Was richten sie an? Sie lehnen bestimmte Männer ab?

Rosta hat geschrieben:
Warum soll man aus diesem Grund Frauen nicht mal offensiv seine Meinung geigen? Warum soll man ihnen nicht mal sagen dass es auch Männer gibt, die völlig, vollständig abgelehnt werden. Denen es nicht mal nur darum geht "die Richtige" zu finden, sondern überhaupt irgendeine, passable ("leidlich annehmbare") zu finden. Jenen Frauen mal eindeutig zu sagen dass es mABs und wABs nicht gleich schwer haben. Jenen Frauen die ein Problem mit dem Begriff "Notnagel" haben überhaupt nicht wissen dass das für einige mABs die einzige Option ist. Deutlich.

Man hat doch eh nichts zu verlieren. Man kann eh bei keiner Frau landen. Also: Warum nicht gerade wir?
Warum sollten gerade wir nicht mal sagen: "So geht das nicht !"
Warum sollten gerade wir nicht mal sagen: "Weg mit dem Feminismus und der überzogenen Frauenförderung!"
Welche Reaktion soll dann von den Frauen kommen, bzw. erwartest Du dann von ihnen?


Rosta hat geschrieben:
Aber ich ahne eigentlich sowieso schon warum das keinen Sinn macht:

Es wird trotzdem weiterhin genug Männer da draußen geben die den Frauen hinterherrennen, ihnen wahrlich den Hof machen.
Und die Frauen werden dadurch trotzdem weiterhin irgendwie, von irgendwem weiterhin genug Angebote erhalten.
Dann wenden sie sich halt von einem ab. "Was soll's."
Wenn man Frauen an ihrem Verhalten kritisiert oder sie als Mann behandelt ("Gleichstellung", nech?) wird man als Frauenfeind gebrandmarkt. Die Frauen brauchen eigentlich gar nix machen. Die schicken ihre Männers, ihre weißen Ritter vor und man hat eh wieder verloren.
Natürlich gibt es genug Männer, die den Frauen hinterherrennen. Die Themen hier haben für Normalos keine Relevanz, denke ich. Wofür willst Du Frauen konkret kritisieren. Für Ihr Verhalten bei der Beziehungsanbahnung?

Rosta hat geschrieben:
Und genau deswegen sehe ich da im Gesamten auch keine Besserung.

Nicht ohne Grund habe ich mich bereits mit MGTOW beschäftigt. Was ich aber selbst nicht als wirkliche Lösung, sondern nur als möglichen Notausgang betrachte. Leider!

Tja, und andere nehmen halt die "DannyDark-Methode". ;)

Spätestens aber wenn man sich "von Frauen emanzipiert hat" (MGTOW), und von einem gefordert und erwartet wird Partei für Frauen zu ergreifen (z.B. HeforShe), dann kann ich allerspätestens trotzalledem verstehen warum sich am Ende Hass aufbaut.

Das muss man einfach mal beherzigen.
Keine Ahnung, Alter! Vielleicht bin ich auch der falsche Ansprechpartner für diese Themen, da ich mit dem Thema freiwillig abgeschlossen habe. Ich kann den Frauen nicht für Dinge böse sein, die in gewisser Weise höherer Gewalt (verlieben) unterliegen. Da gibt es zig andere Themen, die meine Aufmerksamkeit verdient haben.


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BeitragVerfasst: 08.05.2015, 07:42 
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Ich bin...: daneben
dfg82 hat geschrieben:
Ich weiß nicht, von welchen Frauen Du hier sprichst. Jene Frauen, von denen man etwas möchte, die einen aber ablehnen, trotzdem aber immer etwas haben, bei dem man ihnen helfen soll? Ich sehe nicht jede Frau als potentielle Partnerin und darum habe ich kein Problem damit, einer Frau bei etwas unter die Arme zu greifen. Verliebtheit kann man nicht erzwingen und darum kann ich einer Frau deswegen nicht böse sein. Böse werde ich nur, wenn ich ausgenutzt werde, die Frau aber sonst nichts mit mir zu tun haben möchte. Sozusagen wie mit meinen Kumpels, die sich nur noch melden, wenn es etwas zu tun gibt, sonst aber ihr Familienleben leben.

Okay, da liegst du richtig... sorry, habe mich da ( mal wieder ) in etwas zu weit hineingesteigert.
Natürlich helfe ich auch Frauen wenn es auf Gegenseitigkeit, auf gleicher Ebene beruht. Aber diese Gegenseitigkeit sehe ich in aller Regel nicht.... da ist eigentlich nichts !

Wahrscheinlich fehlt mir einfach die nötige (positive!) Erfahrung die Sache hier etwas objektiver betrachten zu können. Der Teufelskreis, die Gedankenspirale in der ich mich (dadurch) befinde, packt mich immer wieder auf's Neue.

dfg82 hat geschrieben:
Emanzipiert sein bedeutet ja nun nicht, dass Frau ihre 200 Umzugkartons alleine schleppt.. Das machen ja Männer auch nicht, bzw. jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand. Oder beziehst Du das auf etwas anderes?

Das war eher auf die normalen "zwischengeschlechtlichen Vorteile u. Vorzüge" bezogen, die eine Frau gegenüber Männern hat. Z.B.: Wenn eine Frau traurig ist, sich verletzt fühlt, Hilfe braucht, "im Nachteil ist" und so weiter. Darauf wird vieeeel mehr Rücksicht genommen als umgekehrt.

dfg82 hat geschrieben:
Was richten sie an? Sie lehnen bestimmte Männer ab?

Quasi.
Sie kommen ganz einfach gesagt nicht mit den Fürsorgerqualitäten nach, die Männer zu bieten haben.
Und da man neuerdings einiges so "gleichsetzen" möchte...
(Das hier muss man übrigens allgemein betrachten! Durchschnittlich! Nicht persönlich oder im Einzelfall. )

dfg82 hat geschrieben:
Welche Reaktion soll dann von den Frauen kommen, bzw. erwartest Du dann von ihnen?

Keine konstruktive.
Deswegen ist es ja.... sinnlos.... was ich fordere... ja....
Haha, irgendwie lustig. Muss ich darüber lachen gerade... naja, wenigstens hast du mir gerade den Tag versüßt. Und mir zu einer mir vergessenen Selbsterkenntis zurückverholfen.

Ich muss endlich dieses Beziehungsthema abhaken. Es führt am Ende einfach doch zu nichts. Ich beschäftige mich mit Themen, die rational nicht zu lösen sind.
Das Einzige was ich davon habe ist, dass ich mich noch mehr von allen Leuten entferne.

Ach ich könnte einfach nur kotzen....

dfg82 hat geschrieben:
Natürlich gibt es genug Männer, die den Frauen hinterherrennen. Die Themen hier haben für Normalos keine Relevanz, denke ich. Wofür willst Du Frauen konkret kritisieren. Für Ihr Verhalten bei der Beziehungsanbahnung?

:mrgreen:

-dito-

-prost-

-sabber-


Nein, im ernst jetzt: Kritisieren tu ich das was allgemein für eine gewünschte/optimale Beziehungsanbahnung propagiert wird.

Ich sag nur ---> einvernehmliches Flirten <--- . Darauf könnte ich nur spucken weil es nicht der Realität und (insgeheim) gewünschten Realität der Frauen entspricht.

Aber ich sollte einfach nur den Vogel zeigen und weitergehen. Und mich davon nicht aufhalten und beirren lassen. Das ist wohl mein Fehler.

dfg82 hat geschrieben:
Keine Ahnung, Alter! Vielleicht bin ich auch der falsche Ansprechpartner für diese Themen, da ich mit dem Thema freiwillig abgeschlossen habe. Ich kann den Frauen nicht für Dinge böse sein, die in gewisser Weise höherer Gewalt (verlieben) unterliegen. Da gibt es zig andere Themen, die meine Aufmerksamkeit verdient haben.

Hey danke ansonsten nochmal für deine Antwort man.

Weißt du was mein eigentliches Problem ist? Ich ziehe nie wirklich irgendwelche Sachen durch. Wie oft habe ich mich z.b. "verabschiedet" um doch wieder aufzutauchen. Wie oft habe ich herumgelabert dass ich erst zurückkehre wenn ich grundlegendes in meinem Leben verändert habe? (wie z.B. eigene Wohnung)

Ich werde mich nun darauf konzentrieren und nichts anderes. Dieses mal ziehe ich das durch. Internetpause und feddich.

Und wenn es dann noch irgendwann in der Zukunft die AB-Foren noch geben sollte und ich wirklich neue Erkenntnisse oder Erlebnisse gewonnen habe, dann komm ich nochmal wieder.

Und dann erzähle ich es alles mal viel persönlicher, als ich es in letzter Zeit getan habe. Ohne dieses ganze Politik-Firlefanz.

Danke nochmal für alles Leute. dfg82, bin erstmal raus. Alles Gute. Nichts für ungut. Bis dahin.

-st-


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BeitragVerfasst: 08.05.2015, 12:49 
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Rosta hat geschrieben:
Weißt du was mein eigentliches Problem ist? Ich ziehe nie wirklich irgendwelche Sachen durch. Wie oft habe ich mich z.b. "verabschiedet" um doch wieder aufzutauchen. Wie oft habe ich herumgelabert dass ich erst zurückkehre wenn ich grundlegendes in meinem Leben verändert habe? (wie z.B. eigene Wohnung)

Ich werde mich nun darauf konzentrieren und nichts anderes. Dieses mal ziehe ich das durch. Internetpause und feddich.


Klingt wie ein Süchtiger, der nicht von seinem Stoff loskommt. Jedes Mal sagt er, jetzt ist es soweit, jetzt klappt es! Und dann .... :| Aus der Suchtforschung weiß man unter anderem, das es zahlreiche Faktoren gibt, warum es nicht funktioniert. Und aus der Psychologie das es oft ein tiefliegenderes Problem gibt- ein Mangel an etwas aus früheren Zeiten. (im Kleinkindalter z.B. Zuneigung, Fürsorge, Empathie = Liebe...)

Hast Du Dich jemals gefragt, was dahinter steckt, wenn Du Sachen nicht durchziehst? Es scheint, das steckt das Problem bei Dir bezüglich ABTum und anderen Dingen - und darum geht es hier. Vielleicht solltest Du die lieber Chance nutzen und dem hier nachgehen, als schon wieder Dich in falschen Aktionismus zu stürzen?

_________________
"Kennst du das Gefühl, dass dir die Leute um dich herum merkwürdig erscheinen? Und je länger du darüber nachdenkst, desto klarer wird dir, dass nicht die Leute, sondern du selbst das Problem bist?" - Niko in: Oh Boy


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BeitragVerfasst: 08.05.2015, 13:46 
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Rosta hat geschrieben:
Sie wollen vorne emanzipiert sein, doch hintenrum nehmen sie Hilfe und Unterstützungen weiterhin gerne an. Und das auch noch von Männern.
In der Tat, ich muss schon manchmal schmunzeln, wenn eine Frau sich für "unabhängig, selbstständig, braucht keinen Mann um im Leben klarzukommen" hält - oder gehalten wird, dabei aber auf ein zuverlässiges Team von Hobby-Elektrikern, -Installateuren, -Klempnern, -PC-Technikern und -Möbelschleppern zurückgreifen kann.

@Burt: Richtig, das ist wie eine Sucht, aber es ist nicht verwunderlich. Zum einen lässt einen das Thema nicht los, bevor's nicht gelöst wurde, zum anderen haben die Leute hier oft niemanden sonst, zumindest niemanden, mit dem sie über dieses zentrale Problem reden könnten, und zu guter Letzt hat dieses Selbsthilfegenre eine süchtigmachende Wirkung, egal ob's um ein Thema wie dieses hier geht oder "Motivationstraining" oder "Selbstoptimierung". Da wird ein Buch nach dem anderen gelesen, in der Hoffnung auf Erleuchtung.

Einfach machen wäre die Lösung, aber wenn's so einfach wäre, würde man es ja machen, da beisst sich die Katze für eine Weile in den eigenen Schwanz - bis der Knoten oder Kragen platzt, oder eben auch nicht.

Grüsse

Jembo


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